Eliot Schrefer Dunkelrote Erde

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Inhaltsangabe zu „Dunkelrote Erde“ von Eliot Schrefer

Wie immer verbringt Sophie die Ferien bei ihrer Mutter im Kongo. Kaum ist die 14-Jährige in Kinshasa angekommen, kauft sie einem Straßenhändler ein niedliches Bonobo-Baby ab und nennt es Otto. Es ist krank und braucht unbedingt Fürsorge und Pflege. Dass ihre Mutter ihr deswegen Vorwürfe macht, ist schnell schon nicht mehr Sophies einziges Problem. Rebellen haben die Regierung gestürzt, das Land befindet sich im Krieg und die UN will alle Ausländer ausfliegen. Doch Tiere dürfen nicht mit. Weil ihre Mutter unterwegs ist, trifft Sophie eine folgenschwere Entscheidung: Sie bleibt. Denn sie kann Otto nicht verlassen. Eine gefahrvolle Odyssee beginnt.

Deutlich komplexer und tiefgründiger als gedacht, mit vielen Abenteuern!

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Ein unglaublich fesselndes und berührendes Buch.

— LieLu
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  • Packende Abenteuergeschichte

    Dunkelrote Erde
    Frollein-Schoko

    Frollein-Schoko

    25. November 2015 um 10:51

    Inhalt: Sophie besucht ihre Mutter während der Sommerferien im Kongo, die dort ein Reservat für Bonobos führt. Auf dem Weg zum Reservat kauft sie einem Straßenhändler ein Bonobo-Baby ab, das ganz kränklich und verängstigt ist. Natürlich weiß Sophie, dass sie es nicht kaufen sollte, aber das arme Tier kann sie nicht weiter beim Händler lassen und so kümmert sie sich aufopferungs- und liebevoll um den kleinen Otto, wie sie ihn genannt hat. Plötzlich wird jedoch die Regierung gestürzt und Sophie befindet sich mit Otto auf einer wilden und gefährlichen Flucht vor den Rebellen. Ihre Mutter ist kurz vorher zu einem Auswilderungsreservat mit einigen Bonobos gefahren und kann ihr weder helfen noch Kontakt mit Sophie aufnehmen. Obwohl Sophie durch die UN hätte ausfliegen können, will sie den kleinen Otto nicht alleine lassen, da eine Ausfuhr der Bonobos außer Landes illegal ist. Ihre einzige Überlebenschance ist die Flucht durch den Dschungel mit Otto vor den Rebellen und die sind in Kongo nicht die einzige Gefahr. Meine Meinung: "Dunkelrote Erde" hat mich schon innerhalb der ersten zwanzig Seiten gepackt und auch so schnell nicht wieder losgelassen. Eliot Schrefer versteht es, Informationen zum Kongo und zu den Bonobos spannend zu einer Geschichte zu schreiben, wobei er auch die Brutalität und Grausamkeit, die sowohl im Dschungel herrscht als auch von den Rebellen ausgeht, nicht verschönert. Die 14-Jährige Sophie wird auf der Flucht schnell erwachsen und muss, um ihr und Ottos (Über)Leben kämpfen. Dass das ganze durchaus so stattfinden kann, finde ich persönlich erschreckend, denn viele Mensche leben genau dieses Leben im Kongo, mit der Angst vor Rebellen um das eigene Leben. http://lese-leidenschaft.blogspot.de/2015/11/rezension-eliot-schrefer-dunkelrote-erde.html

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  • Dunkelrote Erde (Eliot Schrefer)

    Dunkelrote Erde
    LieLu

    LieLu

    02. August 2014 um 11:50

    Chickenhouse Verlag Der Autor Eliot Schrefer hat in Harvard studiert und anschließend für zahlreiche Zeitungen geschrieben, darunter The Huffington Post und USA today. Mit seinem Debüt „Dunkelrote Erde“ wurde er für den National Book Award 2012 nominiert. Wenn er nicht gerade Bonobos im Kongo besucht, lebt er in New York   Dunkelrote Erde Sophia lebt bei ihrem Vater in Miami, ihre Mutter jedoch lebt in einem Reservat für Bonobos in Afrika, genauer im Kongo. Bonobos sind eine spezielle Schimpansenart. Als Sophia sie besuchen kommen möchte, kauft sie unterwegs ein unterernährtes und verhärmtes Bonobo von einem Straßenhändler ab. Ihre Mutter ist mehr als verärgert. Doch Sophia gelingt es mit Hilfe der Mitarbeite des Reservats Otto aufzupeppeln und er weicht ihr nicht mehr von der Seite. Doch mit Afrika steht es nicht gut, denn Rebellen bedrohen die Hauptstadt Kinshasa und alle ausländischen Besucher sollen ausgeflogen werden. Doch Sophia entscheidet sich zu bleiben und dreht damit ihr bisheriges Leben um 180°. Denn bald überfallen die Kata-Kate auch ihr Reservat. Fazit Ein unglaublich fesselndes und berührendes Buch über die tiefe Freundschaft eines Menschen zu einem Bonobo-Affen und ihre verzweifelte Flucht aus einem Aufzuchtsreservat für Menschenaffen. Sophia ist eine wunderbare Protagonistin, in welche man sich als Leser sehr gut hinein versetzen kann. Als sie den Affen von dem Straßenhändler abkauft, fühlt man förmlich mit ihr mit. Jeder andere hätte es angesichts des Zustands des kleinen Affen auch getan. Sophias Mutter ist eher der rationale Typ, wobei mir ihr Umgang mit ihrer Tochter nicht gefällt. Auch, dass sie Sophia einfach allein lässt, in einer Zeit, die wirklich unsicher scheint. Der Schreib- und Erzählstil der Autorin ist so spannend und anregend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit in der Hand hatte und das waren wirklich viele. Eine richtige Buchflaute, denn keines der gelesenen Bücher sagte mir wirklich zu. Entweder waren die Charaktere zu oberflächlich oder es baute sich keine Spannung oder Beziehung auf. Anders bei diesem Buch. Als Sophia in den Dschungel flüchtet und nur noch Otto hat, fühlt man mit ihr und spürt ihre Verzweiflung angesichts der Lage. Ein tolles spannendes Buch über eine Zeit des Umbruchs in Afrika mit einer jungen Protagonistin im Mittelpunkt, die bald nichts mehr hat, außer ihrem Bonobo als Vertrauten.http://immer-mit-buch.blogspot.de/2014/08/dunkelrote-erde-eliot-schrefer.html

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