Elis Fischer Die Tarotmeisterin

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Inhaltsangabe zu „Die Tarotmeisterin“ von Elis Fischer

Die Wiener Illustratorin Theresa 'Thesi' Valier tritt aus beruflichen Gründen einem Frauennetzwerk bei. Als auf eines der Mitglieder ein Anschlag verübt wird, beginnt Thesi auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell findet sie heraus, dass wertvolle historische Tarotkarten, die sich im Besitz einer der Netzwerkerinnen befinden, der Schlüssel zum Fall sind. Immer tiefer verstrickt sich Thesi in ein esoterisches Geflecht, das seine Wurzeln im London der 1930er-Jahre zu haben scheint.

EIn Frauennetzwerk, das ähnliche Machenschaften wie Männerbünde aufweist, spielt hier eine unrühmliche Rolle.

— Bellis-Perennis

Spannende Fortsetzung von Der Kunstjägerin - sehr zu empfehlen. Sollte man gelesen haben!

— Wildpony

Hat mich leider nicht überzeugt

— jutscha

Ein unterhaltsamer und sympathischer Frauenkrimi, leichte Lektüre mit kunsthistorischem Bonus.

— gudrunL

Genauso spannend und interessant wie der erste Band "Die Kunstjägerin".

— Norskehex

Österreich-Krimi mit viel weiblichem Charme.

— Thaliomee

Spannender Krimi verknüpft mit historischen Fakten!

— mabuerele

Mit viel Liebe zum Detail wird der Leser hineingezogen in eine Thematik, die er möglicherweise nie betreten hätte.

— ChrischiD

Ein sehr spannender Krimi, der nicht nur Tarot-Freunde erfreuen wird. Spannend bis zur letzten Seite

— Schneeapfel91

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • EIn merkwürdiges Frauennetzwerk ist HIntergrund dieses Krimis

    Die Tarotmeisterin

    Bellis-Perennis

    20. December 2015 um 10:17

    Autorin Elis Fischer lässt ihre Protagonisten Therese „Thesi“ Valiér wieder ermitteln. Diesmal geraten Thesi, die Illustratorin, und ihre Freundin Flora Lombardi, die Fotografin, in den Bann eines Frauennetzwerks. Dem wollten sie – auf Empfehlung von Sarah - eigentlich nur wegen der Verbesserung ihrer Auftragslage beitreten. Doch schon beim ersten Kennenlernen entdecken sie, dass das Netzwerk einem Männerbund ähnelt und die Vorsitzende ziemlich schräg ist. Als dann noch Sarah überfallen wird, Thesis Gartenhütte in Flammen aufgeht und allerlei Merkwürdigkeiten passieren, ist der kriminalistische Spürsinn von Thesi und ihren Freunden gefragt. Immer wieder kreuzt Isa, die alles dominierende Vorsitzende des Frauennetzwerks die Wege der Amateurermittler. Was hat Isa mit den Vorfällen zu tun? Welche Rolle spielen die anderen Netzwerkmitglieder? Erzählstil/Spannung: Der Erzählstil ist leicht und flüssig. Ein bisschen Wiener Lokalkolorit und Dialekt, sowie manch schrullige Eigenheit der Protagonisten rundet den Krimi ab. Die Autorin versucht durch verschiedene Handlungsstränge die Spannung zu erhöhen. So schickt sie die Leser einerseits in das London der der 1930er Jahre, in dem um die besten Tarot-Karten gestritten wird, und andererseits gibt es den schmierigen Journalisten Egon Kruger, der in der Person von Anton Dorf einen Lieferanten für eine tolle Story vermutet. Eine nette Idee ist, jedes Kapitel mit einer Tarot-Tageskarte zu beginnen. Hier hätte ich mir allerdings ein wenig mehr Hintergrund über diese Richtung der Esoterik gewünscht. Der Leser erfährt nur, dass 78 Karten ein „Kartendeck“ bilden, das allerdings mehrmals. Fazit: Eine österreichische Krimi-Reihe, die noch ausbaufähig ist. Die Charaktere könnten noch ein wenig nachgeschärft werden. Der erste Fall für Theresa Valiér und ihre Freunde ist übrigens „Die Kunstjägerin“.

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  • alte Bekannte und noch ältere Tarotkarten...

    Die Tarotmeisterin

    Norskehex

    30. September 2015 um 11:28

    Thesi und Flora überlegen einem Wiener Frauennetzwerk beizutreten und erhoffen sich so für ihre freiberufliche Karrieren als Illustratorin und Fotografin neue Kontakte und Impulse. Als sie mitbekommen, dass Sarah, eine Mitschülerin auf der Kunstschule, ebenfalls Mitglied ist, gehen sie neugierig zu einem Treffen der Frauen. Doch der Abend endet anders als gedacht: Thesi findet Sarah niedergeschlagen in der Gaststätte. Sarahs Mann überlässt Thesi Sarahs Laptop und so finden Thesi und ihre Freunde heraus, dass Sarah Mitglieder des Netzwerkes mit ihren dunklen Geheimnissen erpresst hat. Ist Sarah nicht so unschuldig wie Thesi und Flora anfangs dachten? Als in der darauffolgenden Nacht Thesis Gartenhaus – mit Sarahs Laptop darin – abrennt, bekommt der Fall eine persönliche Note. Doch die Polizei geht von Selbstentzündung aus. Thesi und ihre Freunde beginnen zu ermitteln und stoßen im Umfeld des Netzwerkes auf seltsame Vorgänge rund um eine bevorstehende Versteigerung von alten Tarotkarten. Was haben die Originale des Rider-White-Tarots mit den Ereignissen zu tun? Sie stoßen auf eine Geschichte, die zurückreicht ins London der 1930er Jahre und die Gegenwart beeinflusst… Persönliche Meinung: Ich bin begeistert! (Ich hab mich bemüht nicht zu spoilern, kann aber für nix garantieren!) Da mir ja schon der erste Band Die Kunstjägerin rund um Thesi und ihre Freunde schon so gefallen hat, hab ich wirklich auf das neue Werk von Elis gewartet. Vor allem als ich über ihren Blog erfahren habe, dass es um Tarot gehen wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ja, Tarot interessiert mich. Auch wenn man mit Kopfschütteln bedacht und gleich mal in die Eso-Spinner-Wahrsager-Ecke abgeschoben wird. Ich hab selbst zwei Tarotdecks, lustigerweise die beiden, um die es auch im Buch geht. Ich käme aber nicht auf die Idee anderen die Karten zu legen. Der Krimi ist wirklich gut geschrieben und lässt sich locker lesen, ist aber auch gleichzeitig so spannend, dass man unbedingt weiterlesen will, damit man endlich weiß was noch alles passiert. Am Anfang hab ich gar nicht kapiert, dass die ermittelnden Hauptfiguren dieselben sind wie in der „Kunstjägerin“, aber als dann Thesis Sohn Dino auftauchte, wusste ich wieder wo ich mich befand. Tja, ist doch schon eine Weile her, dass ich das erste Buch gelesen habe :-) Wiedermal fand ich die Freundesbande wirklich sympathisch und witzig. Praktisch, wenn man solche Freunde hat, die quasi den Polizeiapparat ersetzen können. Leon hatte ich aus dem ersten Band nicht als sooo ängstlich in Erinnerung, er ist wohl derjenige der Freunde, der am meisten unter den Ereignissen des ersten Bandes gelitten hat. Über die Handlung selbst kann ich gar nicht viel sagen, damit ich niemandem die Spannung nehme. Sie ist aber wirklich gut konstruiert und man ist immer auf demselben Wissensstand wie Thesi und Flora. Darauf wie es mit Flora und Robert weitergeht, bin ich sehr gespannt. Interessant fand ich auch die Szenen, die im London der 1930er Jahre spielten und wo Aleister Crowley, einer der bekanntesten Okkultisten, eine der Hauptrollen spielt. Er ist so herrlich schräg und seltsam dargestellt, dass ich echt manchmal lachen musste. Über Pamela Coleman Smith, die Zeichnerin des Rider-White-Tarots, muss ich mal ein bisschen forschen, sie scheint eine wirklich spannende Figur zu sein. Süß fand ich, dass man an manchen Formulierungen merkt, dass die Autorin aus Österreich stammt. Mir gefällt das ja, wenn man das raushört. Und ich mag den österreichischen Dialekt auch sehr gern. Wer sich also für gut strukturierte Krimis mit sympathischen und witzigen Ermittlern, geheimnisvollen Bösen, einer Prise Exotik und Okkultismus und das Wien der Gegenwart interessiert, der sollte unbedingt die Tarotmeisterin von Elis Fischer lesen. Ein wirklich toller Krimi, danke Elis!

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  • Leserunde zu "Die Tarotmeisterin" von Elis Fischer

    Die Tarotmeisterin

    ElisFischer

    Liebe LovelyBooks LeserInnen! Ich möchte euch kurz meinen neuen Krimi Die Tarotmeisterin vorstellen: Auch in zweiten Band der Thesi Valier-Reihe wird die Wiener Illustratorin zur Detektivin wider Willen. Sie tritt aus beruflichen Gründen einem Frauennetzwerk bei. Als auf eines der Mitglieder ein Anschlag verübt wird, beginnt Thesi auf eigene Faust zu ermitteln.  Wertvolle Illustrationen berühmter Tarotkarten, die im Besitz einer der Netzwerkerinnen sind, scheinen der Schlüssel zur Lösung des Falls zu sein. Bei der Suche nach dem Täter verstrickt sich Thesi immer tiefer in ein esoterisches Geflecht, das seine Wurzeln im London der 1930er-Jahre zu haben scheint. Wie in meinem Debüt »Die Kunstjägerin« verknüpfe ich auch diesmal eine spannende, aber auch humorvolle, Krimihandlung mit einem historischen Nebenstrang, der einen Bogen vom London der 1930er-Jahre bis zur Tibetexpedition der Nationalsozialisten 1932 spannt.  Die Originalillustrationen des Rider-Waite-Tarots sind tatsächlich verschollen, und rund um ihre Schöpferin Pamela Colman Smith und den möglichen Verbleib ihrer wertwollen Karten ist die historische Nebengeschichte gewoben. Hier gibt es zur Einstimmung noch einen kleinen Trailer: Das hat euch hoffentlich neugierig gemacht. Der Gmeiner-Verlag stellt 20 Taschenbücher oder eBooks für diese Leserunde zur Verfügung. Wenn ihr euch bewerben wollt, schreibt mir bitte bis zum 4. Juli 2015 um 20.00 Uhr, wieso ihr dieses Buch gerne lesen möchtet und ob ihr euch schon mal die Karten habt legen lassen. (Und gebt an, ob ihr das Taschenbuch oder das eBook wollt.)  Mehr Infos über mich gibt es auf meiner Homepage. Start der Leserunde wird voraussichtlich der 11.7.2013 sein.  Ich freue mich schon, mit euch gemeinsam das Buch nochmal zu erkunden. Ganz liebe Grüße Elis P.S. Bitte am Ende der Leserunde um Abgabe einer Rezension auf LovelyBooks, bei Amazon, auf euren Blogs etc. :) Danke!

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    • 336
  • Die Tarotmeisterin

    Die Tarotmeisterin

    Pixibuch

    05. September 2015 um 18:54

    Das Cover ist schon leicht esotherisch. Die Autorin  hat sich mit dem zweiten Band wirklich übertroffen. Natürlich ist wieder die Illustratorin Thesi mit ihrer Freundin Flora dabei. Sie haben sich beide aus beruflichen Gründen einem Frauennetzwerk angeschlossen, den Wiener Frauen. Vorab trifft sich Thesi mit der Vorsitzende Isa. Sie ist von dieser Frau fasziniert. Immer in Bdewegung, vollschlank, auffallendgekleidet und alles voller Ketten, Ringen, Glitzer und Kram. Sie wird gleich für das Meeting in den nächsten Tagen dorthin eingeladen. Die verschiedensten Frauen treffen sich dort, auch eine Schulfreundin von Thesi,Sarah. Sie schaut sehr mitgenommen und fertig aus. Doch dann wird Sarah niedergeschlagen und kommt auf die Intensivstation und liegt im Koma. Am gleichen Tag wird das Gartenhaus von Thesi, das sie als Büro benützt und auch viele Unterlagen dort liegen angezündet und brennt ab. Thesis Mann verbietet ihr, sich in die Sache einzumischen. Aber wir kennen doch Thesi. Sie gibt keine Ruhe, bis sie diese Person findet. Leider muß sie sich aber etwas zurückhalten, damit Dino, ihr 5jähriger Sohn, nichts erfährt und seinem Papa nichts zustecken kann. Dann werden wir immer wieder in die 30iger Jahre des vorigen Jahrhundert nach London gebracht. Hier macht sich A. Crowley an unseriöse Sachen heran. Die Zeichnerin Pixie hat die Rider-Waite-Torodecks gezeichnet. Ein Tarokspiel mit umwerfenden Karten. Diese will er als seine ausgeben, Und dann befinden wir uns wieder im Heute. Adolf Dorf ist ein komischer Kauz. Sein Vater war der größte Nazi und Hitlerfreund. Bei Dorf liegen ganze Chroniken des 3. Reiches auf. Und der fiese und undurchsichtige Journalist Kruger interessiert sich voll für diesen  Mann.  Ist er in  Besitz dieser besonderen Karten oder jemand aus dem Frauennetzwerk???? Das Buch ist spannend bis auf die letzte Seite und gibt sehr sehr viele Fragen auf. Sehr viele Personen werden verdächtigt. Lobenswert ist und hat mir auch sehr gut gefallen, dass am Beginn jedes Kapitels die Tageskarte steht und deren Sinn erklärt wird. Auch  die Straße und Cafes  in Wien haben mir das Gefühl gegeben, selbst dort zu sein und die Sache von dort aus zu beobachten.

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  • Die Tarotmeisterin - tolle Fortsetzung von "Der Kunstjägerin"

    Die Tarotmeisterin

    Wildpony

    02. September 2015 um 10:07

    Die Tarotmeisterin - Elis Fischer Kurzbeschreibung Amazon: Die Wiener Illustratorin Theresa »Thesi« Valier tritt aus beruflichen Gründen einem Frauennetzwerk bei. Als auf eines der Mitglieder ein Anschlag verübt wird, beginnt Thesi auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell findet sie heraus, dass wertvolle historische Tarotkarten, die sich im Besitz einer der Netzwerkerinnen befinden, der Schlüssel zum Fall sind. Immer tiefer verstrickt sich Thesi in ein esoterisches Geflecht, das seine Wurzeln im London der 1930er-Jahre zu haben scheint. Mein Leseeindruck: Als begeisterte Krimileserin habe ich bereits letztes Jahr den Vorgängerband von Elis Fischer: Die Kunstjägerin gelesen und hatte mich daher sehr auf diesen neuen Krimi gefreut. Und wie zu erwarten hat mich dieser wieder voll begeistert und in den Bann gezogen. Ein neues, sehr ungewöhnliches Thema, ist hier Grundlage für den spannenden Krimi. Und auch wenn ich mich mit Tarotkarten bisher noch nie beschäftigt habe konnte ich mich für die Story absolut begeistern. Theresa ist ein wirklich sympathische Protagonistin und sie hat auch ein Händchen für ihre Ermittlungen, wenn diese auch nicht immer ungefährlich sind. Und private Anmerkung für mich selbst: Tritt niemals einen Frauennetzwerk bei! Der Rückblick gefällt mir besonders gut im Buch und ich kann sagen das ich immer wieder feststelle wie man aus einem Buch "lernen" kann und seine Allgemeinbildung immer noch erweitern kann. Fazit: Die Autorin Elis Fischer hat wieder einen super spannenden Krimi zu Papier gebracht und konnte mich auch mit diesem Folgeband absolut überzeugen. Der tolle Schreibstil und der Spannungsbogen sind u.a. auch ihr Markenzeichen. Auch wenn man Teil 2 ohne Kenntnisse zu Teil 1 lesen kann empfehle ich jedem Leser doch mit dem Buch: Die Kunstjägerin zu starten. Krimileser werden es bestimmt nicht bereuen beide Bücher gelesen zu haben! 5 Sterne für ein tolles Krimi-Vergnügen und ein Dankeschön an die Autorin :-)

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  • Rezension zu "Die Tarotmeisterin" von Elis Fischer

    Die Tarotmeisterin

    dorli

    Wien. Die Illustratorin Theresa „Thesi“ Valier und ihre Freundin Flora Lombardi wollen einem Frauennetzwerk beitreten - einer Gruppe Kleinstunternehmerin, die sich gegenseitig unterstützen, um beruflich voranzukommen. So zumindest der äußere Schein - doch schon das erste Treffen zeigt, dass sich einige der Mitglieder nicht grün sind. Als dann eine der Frauen überfallen wird und kurz darauf Thesis Gartenhäuschen in Flammen aufgeht, erwacht ihr kriminalistischer Spürsinn und Thesi beginnt zu ermitteln… In „Die Tarotmeisterin“ nimmt Elis Fischer den Leser mit auf eine abwechslungsreiche Spurensuche und lädt zum Miträtseln und Mitgrübeln ein. Auch der zweite Fall für die Amateurdetektivin Thesi Valier lässt sich angenehm zügig lesen. Schnell ist man mittendrin im Geschehen und erlebt eine Frauengruppe, in der Intrigen und Bosheiten an der Tagesordnung sind. Thesi, die eigentlich nur herausfinden möchte, wer den Anschlag auf ihre ehemalige Schulkollegin Sarah verübt hat und wer Interesse daran gehabt haben könnte, ihr Gartenhaus abzufackeln, gerät immer tiefer in einen Strudel aus betrügerischen Machenschaften rund um das Frauennetzwerk. In einigen Kapiteln schickt Elis Fischer den Leser auf eine Zeitreise – es geht ins London der 1930er Jahre. Hier trifft man auf einen äußerst wütenden Aleister Crowley, der unsäglich über Pamela „Pixie“ Colman Smith, der Illustratorin des Rider-Waite-Tarotdecks, wettert. Crowley will ein eigenes Tarotdeck entwerfen, dass Pixies Arbeiten um Längen übertreffen und die Zeichnerin auf diesem Weg ruinieren soll. In einem weiteren Handlungsstrang lernt man den 60-jährigen Anton Dorf und den Journalisten Egon Kruger kennen. Kruger ist auf der Jagd nach einer lukrativen Story und will Dorf Fragen über die jüngst aufgetauchten historischen Tarotkarten aus dem Nachlass seines Vaters stellen. Die beiden geraten heftig aneinander, denn Dorf möchte nicht an seinen Vater und dessen nationalsozialistische Vergangenheit erinnert werden. Neben der spannenden Spurensuche nimmt man auch an Thesis recht turbulentem Alltag teil – nicht nur ihr quirliger 5-jähriger Sohn Dino, sondern auch ein aufmüpfiger Hundebesitzer und eine zänkische Mutter in Dinos Kindergarten halten Thesi in Atem. Sehr gut gefallen hat mir, dass Elis Fischer jedes Kapitel mit einer Tarot Tageskarte beginnen lässt, die andeutet, was den Leser im folgenden Kapitel erwartet. „Die Tarotmeisterin“ ist eine spannend erzählte und mit einigen humorvollen Einlagen gespickte Geschichte, die einen interessanten Einblick in die Welt der Tarotkarten bietet.

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    • 4
  • Hat mich leider nicht überzeugt

    Die Tarotmeisterin

    jutscha

    21. August 2015 um 21:18

    Der Roman „Die Tarotmeisterin“ ist der zweite Band um die Freundinnen Thesi und Flora, die sich eher unfreiwillig als Amateurdetektive betätigen. Die beiden treten aus beruflichen Gründen einem Frauennetzwerk von Unternehmerinnen bei, die sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam zu arbeiten und daraus Vorteile für jedes Kleinunternehmen der einzelnen Mitglieder zu ziehen. Dabei treffen sie auf Sarah, eine ehemalige Schulfreundin. Als diese am Abend des ersten Treffens ermordet aufgefunden wird, versucht Thesi herauszufinden, wer einen Grund für so einen grausamen Anschlag auf die junge Frau gehabt haben könnte. Dabei gerät sie immer tiefer in den Sog des Netzwerkes und der üblen Machenschaften einiger Mitglieder. Längst hat sie durchschaut, dass der äußere Anschein trügt. Wertvolle historische Tarotkarten befinden sich im Besitz einer der Mitgliederinnen. Was hatte Sarah damit zu tun? Ein zweiter Handlungsstrang führt den Leser in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Tarotkarten wurden zu dieser Zeit von einer Pixie illustriert. Zu Beginn fast jedes Kapitels wird eine Tarot Tageskarte mit Erläuterung abgebildet. Erst nach diesem Kapitel erschließt sich der Sinn dieser Karte. Leider bin ich nicht richtig in die Geschichte reingekommen. Zwar ist der Schreibstil flüssig und einfach lesbar, aber vielleicht hätte ich Teil 1 zuerst lesen sollen, um alle erforderlichen Infos zu den Personen zu haben. Ich hatte von Anfang an Probleme mit den vielen Namen, und das hat sich leider bis zum Ende nicht gelegt. Auch ist mir bis zum Schluss das Geheimnis um Pixie nicht ganz klar geworden. Leider kann ich daher nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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  • Gefährliches Netzwerk

    Die Tarotmeisterin

    Dreamworx

    Um beruflich mehr Bekanntheitsgrad zu erreichen und den Verdienst zu verbessern, beschließen Thesi Valier und ihre Freundin Flora, sich ein Wiener Frauennetzwerk aus der Nähe anzusehen, zumal Thesi bei ihrer Internetrecherche auch ihre alte Schulfreundin Sarah auf der Netzwerkhomepage entdeckt hat. Doch schon beim ersten Treffen mit den Frauen des Netzwerkes erleben Flora und Thesi ihr blaues Wunder. Nicht nur, dass die meisten der Frauen etwas esoterisch angehaucht sind, eifrig getuschelt und gelästert wird über alles und jeden, auch die offenen Feindseligkeiten bleiben den beiden nicht verborgen. Als Sarah dann bei dem Treffen auftaucht, bekommt Thesi von ihr die Warnung, bloß keinem zu vertrauen. Kurz nach dem Treffen wird Sarah von Thesi schwer verletzt aufgefunden und ins Krankenhaus eingeliefert. Kaum hat Thesi diesen Schreck verdaut, brennt in derselben Nacht ihr eigenes Gartenhäuschen ab, in dem all ihre Arbeitsutensilien untergebracht waren. Thesi ist nach diesen beiden Vorfällen ganz sicher, dass sie in Zusammenhang mit dem Frauennetzwerk stehen und spannt all ihre Freunde einschließlich Flora und Ehemann Leon ein, sich mit ihr auf Spurensuche zu begeben, um den Grund dafür herauszufinden. Wird es ihnen gelingen, den Anschlag auf Sarah aufzuklären und den Brandstifter dingfest zu machen? Elis Fischer hat mit ihrem Buch „Die Tarotmeisterin“ ihren zweiten Kriminalroman um ihre Protagonistin Thesi Valier vorgelegt. Der Schreibstil ist schön flüssig, der Leser wird sofort in die Handlung hineingezogen, um als Statist im Hintergrund den Protagonistinnen zu folgen. Die Handlung ist in zwei Erzählstränge unterteilt, der Hauptstrang erzählt die Geschichte in der Gegenwart um Thesi und Flora. Der zweite versetzt den Leser zurück in das London der 30er Jahre im vergangenen Jahrhundert, wo der exzentrische Okkultist Aleister Crowley eine der Hauptrollen spielt. Elis Fischer gibt hier gut recherchiert Einblicke über die Herkunft der Tarotkarten wieder. Jedem einzelnen Kapitel ist zudem die Beschreibung und Bedeutung einer Tarotkarte vorangestellt, die besonders gut zu dem dann geschilderten Inhalt passt. Die Spannung wird langsam aufgebaut und lässt dem Leser jede Menge Spielraum für eigene Ermittlungsüberlegungen, wobei man sich seiner Sache nie zu sicher sein darf. Die Charaktere sind sehr schön ausgestaltet und in Szene gesetzt. Thesi Valier ist eine sehr sympathische Frau, die allerdings auch einen Dickkopf hat und deren Neugier sie immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Sie ist temperamentvoll und mitfühlend. Der Freundeskreis um Thesi, der Boris, Paul, Robert und Flora umfasst, ist ebenfalls sehr sympathisch und hat in jeder Hinsicht besondere Kanäle, um an Informationen zu bekommen. Ehemann Leon steht Thesis Hobby als Ermittlerin eher kritisch und sorgenvoll gegenüber, kennt er seine impulsive Frau doch gut genug. Isa, die Chefnetzwerkerin, ist eine unsympathische und berechnende Frau, die nur auf ihren Vorteil bedacht ist und die unangenehmen Dinge anderen überlässt. Mit Sarah hat man als Leser erst Mitleid, doch auch sie hat Geheimnisse, die sie in einem ganz anderen Licht dastehen lassen. Mit „Die Tarotmeisterin“ hat Elis Fischer einen spannenden und würdigen Nachfolger zu ihrer „Kunstjägerin“ geschaffen. Krimiliebhaber, die ebenso mit Humor gesegnet sind, kommen hier voll auf ihre Kosten. Absolut empfehlenswert als Urlaubslektüre, die kurzweilige Unterhaltung nicht nur verspricht, sondern auch hält.  

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    • 2
  • Thesis zweiter Fall

    Die Tarotmeisterin

    ManuelaBe

    14. August 2015 um 12:34

    Die Autorin Elis Fischer erzählt in ihrem Kriminalroman Die Tarotmeisterin eine weitere Geschichte rund um Theresa „Thesi“ Valier, diese gerät ungewollt in einen Kriminalfall in dem es um versuchten Mord, Mord, Erpressung und Fälschung geht. Dabei spielen Tarotkarten aus dem letzten Jahrhundert eine Rolle. Die Autorin versteht es mit leichter Hand einen Spannungsbogen aufzubauen und zu einem, für mich, überraschenden Ende zu führen. Die Charaktere sind dabei gut ausgearbeitet und ich konnte mich in dieses Buch regelrecht versinken lassen. Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar, die handelnden Personen glaubwürdig und ich wurde keine Minuten gelangweilt. Wer einen Kriminalroman schätzt in dem es nicht blutrünstig sondern eher scharfsinnig zugeht, wird dieses Buch gerne lesen, die verschiedenen Thesen wer der Täter sein könnte sind interessant gestaltet und ich habe mitgerätselt wer es denn nun im Endeffekt war und warum. Kleine Nebenschauplätze und Rückblenden in die Vergangenheit werden gut eingebaut und die Nebenschauplätze lockern die Handlung auf ohne den Lesefluss zu beeinträchtigen.

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  • Fünf Freunde und das Taroträtsel

    Die Tarotmeisterin

    gudrunL

    06. August 2015 um 12:37

    Beim Treffen eines Frauennetzwerkes wird Thesi Valier, die wir schon aus Elis Fischers erstem Buch "Die Kunstjägerin" kennen, zufällig Zeugin eines Anschlages, der ihrer alten Schulfreundin Sarah gilt. Wer würde in so einem Fall nicht selbst ein paar Fragen stellen? Die spontane Thesi kann gar nicht anders, als sich in die Ermittlungen einzuschalten. Schließlich hat sie der Polizei durch die Bekanntschaft mit dem Netzwerk auch einiges voraus. Im Gegensatz zu vielen Krimis mit Laienermittlern finde ich hier die Motivation sehr überzeugend. Auch die Art und Weise wie Thesi mit ihren Freunden einfallsreich, aber natürlich nicht immer ermittlungstechnisch korrekt, die Spuren verfolgt, ist wunderbar gelungen. Genau so stelle ich mir das vor, wenn man als Amateur in einen Kriminalfall stolpert. Der leichtfüßige und humorvolle Stil der Autorin zieht in das Geschehen und überzeugt ganz besonders in den Dialogen, die wirklich filmische Qualität haben. Im Vergleich zum ersten Teil schien mir, dass Thesi und ihre Freunde an Profil und Tiefe gewonnen haben, erwachsener geworden sind, natürlich ohne ihren Spieltrieb zu verlieren. Eine sehr sympathische Bande, der man sich gleich anschließen möchte. Auch bei den Szenen innerhalb des Frauennetzwerkes erkennt man vieles wieder, das man aus dem Berufsleben kennt. die verschiedenen Typen sind zwar nicht klischeefrei, aber trotzdem sehr lebensnah geschildert. Den Kapiteln vorangestellt sind die Bedeutungen verschiedener Tarotkarten, die die Entwicklungen des Tages in esoterischer Phrasenhaftigkeit vorwegnehmen. Ein schönes Stilmittel, da der zweite Handlungsstrang in die Vergangenheit führt und sich um die Originalzeichnungen dieses Tarotsets rankt. Dankbar war ich, dass die Autorin sich bezüglich der esoterischen Praktiken auf Beschreibungen beschränkt und ihrer Protagonistin eine gesunde Skepsis diesbezüglich mitgibt. Schwierigkeiten hatte ich am Anfang mit den vielen verschiedenen Namen in den eMails. Ich habe mich also auf den Inhalt des Schriftverkehrs beschränkt, was sich als sinnvoll herausstellte, da die Personen später vorgestellt werden. Die Verwirrung auch bezüglich der Bedeutung der verschiedenen Handlungsstränge löst sich nach und nach auf und damit spiegelt sich auch in dieser Hinsicht ein realistischer Aufklärungsprozess. Einen Kritikpunkt stellt für mich das Cover dar. Das ist zwar grafisch ganz schön, aber ein Bezug zum Inhalt ist für mich nicht wirklich zu erkennen. OK, ein Pendel ist auch ein esoterisches Utensil, aber es ist für die Handlung bedeutungslos. Vor allem aber steht die insgesamt doch sehr tote Farbgestaltung der Stimmung des Buches entgegen, die durchwegs lebhaft ist. Da das Leseerlebnis dadurch aber nicht beeinträchtigt wird, ziehe ich keinen Punkt ab. Fazit: Ein unterhaltsamer und sympathischer Frauenkrimi, leichte Lektüre mit kunsthistorischem Bonus.

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  • Angenehm zu lesen und informativ

    Die Tarotmeisterin

    marycx

    31. July 2015 um 23:16

    Als sie auf das Frauennetzwerk "Wiener Frauen" stoßen und überlegen, beizutreten, bringt ein plötzlicher Unfall einer der Frauen Unruhe in die Gruppe und macht die beiden Freundinnen Thesi und Flora misstrauisch. War es wirklich ein Unfall, oder vielleicht sogar Mord ? Unstimmigkeiten und Streitereien seitens der Netzwerkmitglieder bringen einige unschöne Seiten zu Tage, und als dann auch noch Thesi und ihre Familie persönlich davon betroffen sind, beschließen die beiden Freundinnen, auf eigene Faust zu ermitteln. Dieser Krimi spielt in Wien und wird zunächst aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt - was leider nicht gekennzeichnet ist und so latent verwirrend ist und den Lesefluss durchaus stoppt, da man sich ersteinmal orientieren muss, welche Person in welcher Position überhaupt erzählt - und außerdem von einer Geschichte durchzogen, die den Leser Jahrzehnte zurück nach London führen und essenziell für die Hauptgeschichte ist. Im Mittelteil erzählt dann noch eine weitere Person, was relativ spannend ist, denn natürlich werden alle Handlungsstränge früher oder später zusammengeführt. Die Protagonistinnen haben wohl bereits in der Vergangenheit erfolgreich einen Kriminalfall gelöst, wodurch sie sich selbst am einen oder anderen Zeitpunkt ein wenig überschätzen und nicht auf Warnungen von anderen reagieren. Die beiden sind taffe, im Leben stehende Frauen, die gerne mal lockere Sprüche abgeben und sich von nichts und niemandem von ihrem Vorhaben abbringen lassen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Ablauf der Ermittlungen tatsächlich so realisierbar ist ( hier lassen befreundete Ermittler o.Ä. ihre Arbeit liegen um Hinweisen der beiden nachzugehen, für die sie keinerlei Beweise haben, und nutzen außerdem Arbeitsmaterialien für private Zwecke, na ja .. über Vitamin B läuft vermutlich so einiges. )  Thesi und Flora kommen dem Täter stetig auf die Schliche, scheinen keinerlei Rückschläge zu erleben und befinden sich ( bis auf eine keine Ausnahme ) bei ihren Ermittlungen auch bis zum Schluss nicht in brenzligen oder gar gefährlichen Situationen, was relativ unrealistisch scheint, wenn man seine Nase in einem Mordfall in fremde Angelegenheiten steckt. Finde ich zumindest. Dadurch kam es an keiner Stelle zu einem wirklich spannenden Höhe- oder Tiefpunkt des Krimis, sondern es ließ sich konstant easy und geschmeidig lesen. Richtig mit ermitteln oder-fiebern kann man so als Leser zwar nicht, aber die Auflösung des wahren Täters am Ende kam doch recht unerwartet. Alles in Allem, informativ ( s. geschichtlicher Hintergrund & Erklärungen der Tarotkarten ) und angenehm zu lesen, jedoch fehlte mir hier tatsächlich die Spannung bzw. ein Höhepunkt.

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  • Spannender Krimi um Tarotkarten und ein Frauennetzwerk

    Die Tarotmeisterin

    Isador

    Die Illustratorin Theresa Valier und ihre Freundin Flora möchten dem Frauennetzwerk „Wiener Frauen“ beitreten. Zu diesem Zweck besuchen ein Treffen und sind erstaunt, wie schlecht die Stimmung der Damen untereinander ist. Da wird gelästert was das Zeug hält, und die Vorsitzende Isa drängt sich ganz schön in den Vordergrund.  Eine Bekannte von Theresa (Thesi), Sarah Hofer, ist auch Mitglied des Netzwerkes und fällt am Ende des Abends einem Unfall zum Opfer. Durch Zufall wird sie von Thesi gefunden und ins Krankenhaus gebracht, wo sie lange im Koma liegt.  In der darauffolgenden Nacht brennt Thesis Gartenhaus. Sie ist sich sicher, dass es sich um einen Anschlag handelt und das Ganze mit dem Netzwerk zu tun hat. Da die Polizei sich sehr schwertut, beginnt Thesi auf eigene Faust mit ihren Ermittlungen. Der zweite Handlungsstrang dieses Buches hat mit der Erstellung und dem Verkauf von Tarotkarten in den 1930er Jahren in Großbritannien zu tun. Diese beiden Handlungsstränge verweben im Laufe der Geschichte miteinander und ergeben ein stimmiges Bild. Der Roman war sehr spannend und bis zum Ende war die Lösung nicht absehbar - so wünsche ich mir das! Von mir eine Leseempfehlung, nicht nur für Fans von Esoterik!

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    • 2
  • Ein Frauennetzwerk, Kunstfälscher und Nazi-Brauchtum

    Die Tarotmeisterin

    Thaliomee

    28. July 2015 um 17:34

    Im zweiten Krimi mit Flora und Thesi treffen die beiden eine alte Schulfreundin wieder. Als diese kurz darauf unglücklich stürzt, gehen alle von einem Unfall aus. Als Thesis Gartenhaus brennt ist klar, dass es einen Zusammenhang geben muss. Aber die Polizei will davon zunächst nichts wisse. Flora und Thesi beginnen in einem esotherischen Frauennetzwerk zu ermitteln und decken jede Menge illegale Machenschaften auf. Nach und nach wird klar, dass die Liste der Verdächtigen lang ist. Die Geschichte, die vor allem aus Sicht von Thesi geschrieben ist wird immer wieder durch Rückblicke unterbrochen. Dabei handelt es sich teils um historische, teils um fiktive Geschichten rund um die Rider-Waite- und Crowley-Tarotkarten. Beide Erzählstränge haben schnell einen erkennbaren Zusammenhang, trotzdem bleiben einige Motive lange unklar. Ein schöner Lokalkrimi, der nicht übermäßig spannend ist, sich aber gut lesen lässt.

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  • Ein spannender und rätselhafter Krimi

    Die Tarotmeisterin

    maria61

    28. July 2015 um 02:08

    Ein sehr authentischer Roman mit guten Recherchen aus dem historischen London der 30er Jahre. Thesi Valier wird in dem 2ten Teil wieder eine Ermittlerin besonderer Art. Mit ihrer Freundin Flora tritt sie einem Wiener Frauennetzwerk bei, da beginnt es, ein Mitglied des Vereins wird an diesem Abend  niedergeschlagen. Im Krankenhaus erfährt man, dass die Überlebenschancen nicht gut sind, ist es ein Zufall? Thesi sagt nein, nach einem Brandanschlag auf ihr Gartenhaus welches sie als „Büro“ benutzt ist es Thesi klar, kein Zufall. Thesi und ihre Freundinnen gründen „Soko Sarah“ und finden heraus, dass es um Tarotkarten geht und die Ermittlungen nehmen ihren lauf. Mit Spannung und Humor schreibt Elis Fischer einen sehr guten Krimi um mystische Tarotkarten und die Geschichte dieser Karten. Man wird regelrecht von der Handlung mitgenommen, auch wenn man den 1ten Krimi „Die Kunstjägerin“ nicht kennt, es sind jeweils abgeschlossene Krimis. Insgesamt ein spannender und rätselhafter Krimi mit historischen Bezügen.  

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