Elisa Schwarz , Lena M. Brand Herzfrequenz Vol. 1: Philipp & Liam

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Inhaltsangabe zu „Herzfrequenz Vol. 1: Philipp & Liam“ von Elisa Schwarz

Eine tiefgehende Freundschaft, eine Wohngemeinschaft mit besonderen Vorzügen. Das verbindet den introvertierten Philipp mit David, seinem einzigen Vertrauten. Bis Liam auftaucht und sich in Philipp verliebt, ihn mit seiner romantisch verträumten Art in den Bann zieht. Philipp für sich zu gewinnen, gestaltet sich allerdings schwieriger als erhofft. Denn dieser fühlt sich hin- und hergerissen, als für David die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe verschwimmt. Das Taschenbuch hat 468 Seiten.
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  • Chaos der Gefühle

    Herzfrequenz Vol. 1: Philipp & Liam
    Anni81

    Anni81

    18. July 2017 um 16:50

    Klappentext:Eine tiefgehende Freundschaft, eine Wohngemeinschaft mit besonderen Vorzügen. Das verbindet den introvertierten Philipp mit David, seinem einzigen Vertrauten. Bis Liam auftaucht und sich in Philipp verliebt, ihn mit seiner romantisch verträumten Art in den Bann zieht.Philipp für sich zu gewinnen, gestaltet sich allerdings schwieriger als erhofft. Denn dieser fühlt sich hin- und hergerissen, als für David die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe verschwimmt.Meine Meinung:Das Buch habe ich durch eine Leserunde entdecken dürfen, an der ich teilnehmen durfte und ich habe es nicht bereut.Mir hat von Anfang an das Cover gefallen, für mich zeigt es die beiden Charaktere sehr gut.Der Schreibstil ist schön flüssig.Die Geschichte wird aus den Perspektiven der beiden Hauptcharaktere Philipp und Liam erzählt, man bekommt aber auch einen kleinen Einblick in das Leben und die Gefühlswelten von David und Killian.Philipp ist durch seine introvertierte Art Anfangs etwas schwer zu greifen, man braucht etwas, bis man dahinter kommt, was ihn dazu bewegt zu handeln, wie er es nun mal tut. Doch dann ist er einem sehr symphatisch, auch wenn man ihn manches Mal gern schütteln will, weil er einfach nicht den Mund aufmacht.Liam ist anders, er geht aus sich heraus, redet gern und versteht die tiefe, sehr innige Beziehung nicht wirklich, die Philipp und David haben. Er ist eifersüchtig, da er das Gefühl hat, das David für ihn ein Konkurrent ist. Er sieht, wie sehr Philipp David braucht und dessen Nähe sucht, was ihm immer wieder schmerzhafte Stiche verursacht, da er ihn gern nur für sich hätte.David und Killian waren für die Entwicklung der Beziehung zwischen Liam und Philipp nicht gerade förderlich, jeder wollte nur das durchsetzen, was für ihn richtig erschien. Gerade der versnobte Killian hat in mir immer wieder das Bedürfnis aufkommen lassen, ins Buch zu steigen und ihn zu schlagen. Ich bin gespannt, wie er sich in den kommenden Büchern noch entwickeln wird.David....oh David, bei ihm war ich mir nicht sicher, ob ich ihn schütteln, schlagen oder knuddeln soll. Er und seine Gefühle laufen nicht wirklich rund und er sieht mehr in der Beziehung zwischen ihm und Philipp als der es tut. Auch bei ihm freue ich mich schon darauf, mehr zu erfahren. Die Gefühle kochen während der gesamten Geschichte immer wieder hoch, man befindet sich als Leser mittendrin, weiß nie, wo es wirklich hinführen wird. Wie auf einer Achterbahn wird man immer wieder durchgeschüttelt.Es ist ein wirklicher Genuss gewesen, diese Geschichte lesen und die Jungs auf ihrem Weg zum Glück begleiten zu dürfen.Wer auch gern mal etwas anderes als leichte Kost lesen möchte, der ist hier genau richtig.Von mir erhält diese aufwühlende Geschichte deshalb eine eindeutige Leseempfehlung und 5 verdiente Sterne.

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  • Gefühlvolle Romanze mit sehr eigenen Charakteren

    Herzfrequenz Vol. 1: Philipp & Liam
    Kristinas_Buecherwelt

    Kristinas_Buecherwelt

    06. July 2017 um 00:01

    Gleich vorweg: Ich habe ein Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank dafür!Die Charaktere sind nicht unbedingt der Standard, gerade Philipp zu verstehen und seine Intentionen nachzuvollziehen, gelang mir nicht immer. Das macht allerdings auch einen nicht zu unterschätzenden Spannungsgewinn aus, denn so werden viele Dinge unvorhersehbar und treffen unvorbereitet. Trotz des Buchtitels, hatte ich beim Lesen daher kein Gefühl der Selbstverständlichkeit.An Liam bin ich als Leser deutlich näher dran gewesen und ich habe nicht nur einmal das Gefühl gehabt, ihn in den Arm nehmen zu wollen. Sein persönliches Glück, war mir persönlich sehr wichtig. Diese Nähe, hat ein bisschen was von der Distanz zu Philipp aufgehoben. Es gibt zwar zwei Erzählperspektiven (Liam und Philipp als Ich-Erzähler), paradoxerweise gelang mir das größte Verständnis für Philipp, wenn ich dabei durch Liams Augen „lesen“ konnte. Die Botschaft, das Liam mehr sieht, als es auch die anderen Charaktere im Buch zumeist können, wird dadurch eindrucksvoll unterstrichen.Durch das Buch hinweg, gab es bei mir mehrere Phasen. Den Beginn fand ich einigermaßen verwirrend, was an der schnellen Vorstellung sämtlich beteiligter Charaktere lag. Die Gefühle und Aktionen der jeweiligen Personen, waren mir eine Idee zu viel und auch die ersten Umrisse von Liam und Philipp. Das hatte etwas von einer Vorstellung. Nicht ganz so harsch, aber im Grundton kam das bei mir so an. Einiges davon hat sich sogar im Verlauf der Handlung wiedergefunden, sodass ich denke, nicht alles davon wäre notwendig gewesen. Etwas mehr Luft und Raum zu Beginn wäre, jedenfalls nach meinem Gefühl, nicht schlecht gewesen.Je mehr sich der Fokus aber auf die beiden Hauptprotagonisten richtet, desto gefühlsbetonter und mitreißender wird die Geschichte. Trotz des Umfangs des Buches, hatte ich keine Schwierigkeiten, sie fast am Stück wegzulesen (die 10 Seiten von gestern mal nicht mitgezählt). Gerade Liam hat mich unheimlich an das Buch gebunden und mich, ja, ich gestehe es, zum Weinen gebracht. Dabei ist die Perspektive unerheblich gewesen. Er wird nicht nur als offener und gefühlvoller Mensch beschrieben, er schlägt zu jeder Zeit genau so bei mir ein.Die Nebenprotagonisten nehmen insgesamt einen größeren Raum ein, als es Romanzen normalerweise mit sich bringen, allerdings sind diese sehr gut eingepflegt unterstützen deutlich wahrnehmbar den Vortrieb der Handlung. Und, ich glaube das muss einfach mal gesagt werden, ich habe endlich mal eine Frau erlebt, die mir nicht auf die Nerven gegangen ist, sondern sich wie ein erwachsener, normalempathischer Mensch verhalten hat. Das lese ist nicht zu oft, daher ein extra Lob an dieser Stelle. Das habe ich unheimlich genossen.Noch ein Gedanke zum allgemeinen Eindruck: Dafür, dass es ein Gemeinschaftsprojekt ist, sind die Übergänge sehr harmonisch. Alle Geschehnisse greifen ineinander und bauen aufeinander auf. Jede Perspektive trägt positiv dazu bei.Ein kleines Problem besteht für mich darin, dass ich keinen so richtigen Nachklang feststellen kann. Das Buch endet für mich mit dem Ende. Zugegeben, ich war danach auch fix und fertig, einfach durch die emotionale Achterbahn, aber so ein bisschen was Extra, worüber ich mir Gedanken mache, wäre auch schön gewesen.Fazit: Ich habe eine gefühlsbetonte Romanze gelesen, die mit einem untypischen Protagonisten aufwarten kann (ich mag das ja gerne), auf ihre Art zu fesseln weiß und Spannung entstehen lässt, wenn ich es als Leser am wenigsten vermutet habe.

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