Elisa Albert Das Buch Dahlia

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Inhaltsangabe zu „Das Buch Dahlia“ von Elisa Albert

»Eine rotzige Liebeserklärung an das Leben.« annabelle Dahlia Finger, 29, aus Los Angeles, hat keinen Schlachtplan für ihr Leben: Sie lässt sich von ihrem Vater finanzieren und versackt mit Fast Food und Joints auf ihrem Sofa vor der Glotze. Aus heiterem Himmel trifft sie die Diagnose »Gehirntumor«. Ein wilder Wirbel aus Chemotherapie, Selbsthilfegruppe und Bionahrung setzt ein. Zu ihrem Lotsen durch die Krankheit wird der gnadenlos optimistische Ratgeber ›Es liegt bei dir: die Krebs-To-Do-Liste‹. Doch Dahlia setzt sich mit den aufmunternden Ratschlägen wie »Heile dich selbst« und »Lebe jetzt« auf ihre Weise auseinander: Sie holt aus zu einem furiosen Rundumschlag und rechnet ab.Unsentimental, ungeschminkt und mit einer großen Portion schwarzen Humors: ein quicklebendiges Buch über das Sterben.

Dahlia Finger ist die innerlich zerrissenste Protagonistin, von der ich je gelesen habe. Exzentrisch, verletzlich, egoistisch und mehr ...

— Eltragalibros
Eltragalibros

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  • Diagnose Krebs... Dahlias Weg

    Das Buch Dahlia
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    22. May 2014 um 11:38

    Dieses Buch hab ich vor 3 Jahren bei einem Lesemarathon gewonnen. Es stand schon damals ne recht lange Weile auf meiner WuLi. und ich hab mich wirklich gefreut es nun zu haben. Warum es doch noch mal so lange gedauert hat es zu lesen...? Hm... Da sag ich immer, jedes Buch hat seine Zeit. Und jetzt war es eben der richtige. Aber nun zum Buch. Das Cover fiel mir damals schon auf und ich fand es wirklich schön. Nicht nur das der Name der Protagonistin in mit der Dalie im Kopf aufgenommen wird, nein auch der wachsende Hirntumor wird so gleichtauch noch mit aufgenommen. Find ich wirklich eine schöne Idee. Und der Titel dazu, schlicht. Wirklich schön.  Der Schreibstil der Autorin ist speziell. Schwierig für mich um rein zu kommen. Auch später im Verlauf fällt es mir manchmal echt etwas schwer flüssig zu lesen, denn sie arbeitet mit sehr viel Zwischensätzen und darin auch noch mit Klammern. Aber ich muss sagen, es passt so gut zur Protagonistin Dahlia. Aber man muss wirklich konzentriert sein, sonst stockt man zu viel und es nervt dann nur noch.  Und die Geschichte, keine leichtes Thema. Krankheiten in einer Geschichte sind meist nicht ganz einfach, Krebs ist da meist besonders schwierig. Obwohl die meisten Menschen heute nicht daran sterben. Man hat da einfach zu viele Ängste vor. Krebs ist eine Krankheit die halt eben mit sehr vielen Behandlungen beslastet sind die nicht nur dem Körper alles abverlangt. Bestrahlung, Chemo... eine Zeit die wirklich schlimm ist. An der viele fast zu Grunde gehen... Aber die meisten schaffen es und besiegen den Krebs. Und doch, ein paar wenige eben nicht...  Dahlia ist eine junge Frau die mit 29 die Diagnose gestellt bekommt. Hirntumor... Und was jetzt? Wie soll sie damit umgehen? Am besten gar nicht, ignorieren, so tun als wär es nichts. Das wird schon wieder. Ja, so kann man reagieren. Während Dahlias Eltern nur das "Beste" für sie wollen und ihr immer wieder sagen wie sie sich zu verhalte hat, was gut für sie ist und so weiter, will Dahlia es erst mal mit ignorieren versuchen. Und doch nimmt sie ein Buch mit, ein Ratgeber, der ihr hilft auch was Gutes aus der Diagnose zu ziehen. Sie fängt also an das Buch zu lesen... Kapitel für Kapitel, Schritt für Schritt.  Das Buch ist eben so aufgeteilt, die Kapitel tragen die Überschrift des Buches und danach kommt Dahlias Geschichte, wie siedazu steht, wie sie damit umgeht und was sie so denkt. Sie versucht sich dann mehr undmehr mit dem Buch auseinander zu setzen, das heisst auch mit sich, mit ihrem Leben. Und so erfahren wir viel über sie, ihre Beziehung zu den Eltern und dem Bruder und verstehen auch mehr und mehr warum Sie so verbittert, so abweisend ist. Und manchmal auch recht unterkühlt rüber kommt.  Verbittert wurde sie nicht erst durch die Diagnose... Was mich etwas traurig macht. 29 und schon so verbittert? Das tut mir wirklich leid. Und doch... sie wächst einem schnell ans Herz, die verwöhnte Göre. ;) Sie macht eigentlich nicht viel aus ihrem leben, sie zählt auf Papi der sie unterstützt, nicht nur finanziell.  Während des lesens gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Da mich das Thema auch Persönlich getroffen hat, nicht mich selbst, aber meine Mutter, damals, kenne ich viele Gedanken schon... sie haben sich zum Teil sicher verändert aber man fragt sich natürlich immer wieder, wie man sich selber verhalten würde. Was würde man selber tun? Würde man kämpfen? Schnell aufgeben oder bis zum Schluss durchhalten? Wie würden andere damit umgehen? Mit mir? Würden sie sich abwenden? Würde ich neue Freundschaften knüpfen?  Ja, kein Leichtes Thema, das Thema Krebs und der Tod sind wirklich Thema die man so lange wie Möglich von sich schiebt... Was, wie ich denke, menschlich ist, aber nicht empfehlenswert.Ich musste mich früh mit dem Thema Tod und sterben auseinandersetzen... Und ich bin nicht daran zerbrochen. Ich denke es hilft später sogar... Je früher desto besser. Der eigenen Sterblichkeit bewusst werden, solche Bücher helfen uns dabei mal tiefer zu gehen, in uns hinein zu hören, fühlen.  Das Buch Dahlia ist ein wunderschön trauriges Buch, dennoch Kraftspendend und es lässt Platz für Hoffnung.  Meine Lieblingstelle: Dann mal ehrlich:  Es spielt keine Rolle, wie verachtenswert, egozentrisch, deprimierend, faul, schlampig, verwöhnt oder vermurkst sie war: LEBEN ist LEBEN.  Und das ist entweder grundsätzlich bedeutsam oder nie, du Schmock; keine Differenzierung. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen. Auch wenn viele sicher eher denken sie können es nicht lesen weil es einem zu Nahe geht. Aber ich empfand es eben gar nicht so. Es kommt schon mal öfters vor das ich heulen muss, bei diesem Buch aber nicht. Also, versucht es einfach, es lohnt sich...

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  • Dahlia Finger - egozentrisch und liebesbedürftig - ihre Zerrissenheit mit der Welt ist Thema

    Das Buch Dahlia
    Eltragalibros

    Eltragalibros

    17. November 2013 um 14:22

    Inhalt: Dahlia Finger ist Ende Zwanzig, lebt in einem schönen Haus, das ihr Vater ihr gekauft hat, doch was sie mit ihrem Leben anfangen soll, das weiß sie nicht. Sie ist kein Menschenfreund, doch ihr verhasster Bruder, der Star der Familie, ist in ihren Augen noch viel niederträchtiger. Als Dahlia die Diagnose – ein bösartiger Hirntumor – erhält, macht sie nicht nur alle Stadien der Trauer durch, sondern lässt ihr Leben, samt der Menschen darin, Revue passieren. Meinung: Unter diesem hochgelobten Buch habe ich mir vor dem Lesen eine ganz andere Geschichte vorgestellt, als die, die Autorin Elisa Albert geschrieben hat. Ja, Dahlia hat Krebs, einen Tumor in ihrem Kopf, der sie ohnmächtig werden lässt, der dafür sorgt, dass sie immer mehr vergisst und ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle hat. Und doch ist Das Buch Dahlia kein Roman über die Leidensgeschichte einer Krebserkrankten, sondern es ist die Geschichte von Dahlia, einer jungen Jüden aus Los Angeles, die in einer zerrütteten Familie aufgewachsen ist, in welcher ihr Bruder eine abstoßende Wut und Hass gegen sie seit ihrer Kindheit ausgelebt hat, in der die Mutter nach Israel zurückgekehrt ist und ihre Kinder verlassen hat, in der der Vater alles versucht zurechtzubiegen, ohne dass es ihm gelingt. Dahlia Finger ist die innerlich zerrissenste Protagonistin, die mir je in der fiktiven Welt begegnet bin. Sie ist exzentrisch, verletzlich, egoistisch und vieles mehr. Sie hasst andere Menschen, kommt mit keinem so wirklich klar, ihre Collegefreunde liegen in der Vergangenheit, in der Gegenwart präsentieren sich nur Leute, die Dahlia aufgrund ihres Lebensstils – den sie in der Jugend immer verachteten und nun selbst leben. Dahlia Finger ist bemitleidenswert, deshalb, weil sie die Welt und ihre Umgebung durchschaut, sich aber nicht traut diese nach außen zu kommunizieren. Und doch gelingt es ihr soweit, dass sie als Außenseiterin lebt, dass sie irgendwie immer ihr Ding durchgezogen hat, aber nie so, dass man es als erfolgreich bezeichnen kann. Dahlia Finger versöhnt sich nicht mit Gott und der Welt, nur weil der Tod an ihre Türe klopft. Nein, dann erst recht besteht sie auf ihre Meinung, auf ihre Lebensweise, auf ihr Dasein. Und doch zwängt sich darin auch immer die Angst vor dem Vergehen, dem unbemerkten Verschwinden, wenn sie geht und keine Spur auf der Welt zurücklässt. Sie sucht nach Liebe, Liebe von ihrer Mutter und Liebe von ihrem Bruder, von Männern und Frauen. Eine beinahe schizophrene Persönlichkeit liegt Dahlia Finger an den Tag, die genauso aber auch nur das Innen und Außen eines Menschen sein kann, der täglich eine Maske trägt, um akzeptiert zu werden. Fazit: Viele schreiben, man brauche Empathie für dieses Buch. Und ja, es lebt von der Empathie für eine Person, die das Leben immer wieder beutelt, die sich nicht in das System einfügen kann, ohne daran zu zerbrechen. Aber es lebt nicht von der Empathie für eine Totkranke, sondern für eine Eigenbrötlerin, eine, die verzweifelt ihren Weg sucht und dabei eine innerliche Zerrissenheit an den Tag legt, die Autorin Elisa Albert zu beschreiben weiß. Dieses Buch ist Dahlia Finger, in all ihren Facetten, ob liebens- oder hassenswert. Ein Buch, das mehr einer Person gleichkommt, und eine Geschichte, die vom Leben, mit all seinen zu überwindenden Schwierigkeiten, erzählt. - See more at: http://www.eltragalibros.de/#sthash.AduzyEkP.dpuf

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  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. February 2012 um 11:14

    Ein Buch, für welches man sich Zeit nehmen muss. Oft erschreckend ehrlich. Hier wird nichts beschönigt. Dahlia ist für mich sehr realistisch, gerade weil sie ist, wie sie ist. Das Buch ist nicht zum Zwischendurchlesen geeignet, da es einen doch sehr berührt und ergreifend ist. Dennoch absolut lesenswert! Elisa Albert überzeugte mich auf ganzer Linie.

  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. February 2012 um 12:38

    Das wohl ehrlichste Buch, was ich bis jetzt gelesen habe!! Da ich selbst chronisch krank bin (ich habe Multiple Sklerose), hat mich dieses Buch sehr interessiert. Und es reißt einen wirklich mit! Die ersten beiden Kapitel waren für mich beinahe am schwersten zu verdauen. Es gehen einem beim Lesen so grenzenlos viele Gedanken durch den Kopf, dass es mir wirklich schwer fällt, einen geeigneten Anfang zu finden… Das Buch ist nichts für zart Besaitete! Es ist auch kein Buch, was einem Menschen Mut machen soll. Zumindest empfinde ich es in keiner Weise als “Ratgeber”. Es legt einzig und allein tiefe, ehrliche Gefühle einer Frau dar, die weiß, dass sie nicht mehr lange leben wird. Das Buch Dahlia geht an keinem spurlos vorüber. Man möchte das tragische Schicksal Dahlias beweinen, und doch ist es so “gewitzt” geschrieben, dass ich mir zwangsläufig ein Grinsen viele Male nicht verkneifen konnte – es herrscht einfach genau die richtige Mischung von Tragik und Komik vor. Und ich muss sagen: So vieles ist so wahr! Meine Diagnosestellung liegt ca. ein 1,5 Jahre zurück, und all die beschriebenen Emotionen, sowohl von Dahlia als auch aus ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis kann ich so gut nachvollziehen. Elisa Albert trifft den Nagel wirklich auf den Kopf! Hut ab vor solch einem Können, alles genauso, wie es – zumindest behaupte ich das an dieser Stelle frech und frei -, sich wohl wirklich in einem abspielt, beschreiben zu können. Man muss sich in die Figur der Dahlia hineinfinden. Ich kann es gut nachvollziehen, wenn sie vielen Lesern unsympathisch erscheinen wird. Ich jedoch mag sie, sie ist einfach echt. Pessimistisch sagen die Einen – ich nenne es realistisch. Es wird nichts beschönigt oder “nett umschrieben”, nein: Sie ist einfach “am Arsch”. Punkt. Wozu nett drum herum reden? All die Ratschläge und “Sie-ist-ja-noch-jung”-Bekundungen… Ich kann ein Lied davon singen. Das Buch war eine Bereicherung für mich. Stellenweise wirklich sehr krass geschildert, führt es einem doch vor Augen, wie viel Glück – und hierzu zähle ich auch mich – wir doch alle haben, von solch einem Schicksalsschlag befreit zu sein. (Um es auf mich zu projizieren: Klar, ich habe nicht “Huhu, hier bin ich!” geschrien, als die Frage gestellt wurde: “Wer möchte denn als nächstes Multiple Sklerose haben? Freiwillige vor!” – doch: es beeinträchtigt “nur” meine Lebensqualität, aber: Ich lebe, verdammt noch mal!). Dahlias Leben relativiert so vieles, was einem vielleicht als “schlimm” erscheint. Ich denke, ich werde dieses Buch noch viele Male in meinem Leben lesen. Auch wenn die Grundstimmung sehr negativ ist – klar, wie auch sonst bei Hirntumor?? – es beinhaltet die Fähigkeit, gestärkt aus der Geschichte hervorzugehen! Man muss diese Chance nur nutzen. Fühlt euch wirklich in die Person hinein. Denkt nicht: “Na, wer so eine Einstellung hat, aus dem kann ja auch nichts mehr werden.” – NEIN! Es ist schwer, sich in solch eine Situation hineinzuversetzen, aber versucht zu verstehen (!). Ein wahrhaft emotionales Buch! Ich empfehle es jedem, der sich dem Inhalt gewachsen fühlt. Es kann durchaus Angst machen und erschüttern – aber auch das gehört zum Leben dazu. Lest dieses Buch und ihr werdet euer eigenes Leben mit anderen, neuen Augen sehen!

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  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    27. March 2011 um 17:04

    Plötzlich Krebs und Spaß dabei! Ich erkannte mich so sehr in der Protagonistin wieder, dass ich mich manchmal echt fragte, bin das wohmöglich ich?

  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    sascha_gawrilow

    sascha_gawrilow

    28. February 2011 um 23:52

    "Das Buch Dahlia" ist ein tolles Buch. Anfänglich fiel es schwer sich in die Geschichte hinein zu finden. Im Verlauf offenbart sich jedoch solangsam die Message der Geschichte die Elisa Albert erzählt. Die Protagonistin Dahlia Finger hat ein dunkles Leben und depresive Gedanken, hinzu kommt das sie einen Tumor in sich trägt. Sie versucht krampfhaft ihren inneren Hass gegen sich und gegen die Welt, verursacht durch ihre konfusen Lebenserfahrungen, zu bekämpfen. Sie macht es sich schwer, sich trotz eines "positiven Ratgebers" von den Fängen ihrer vorhandenen Negativität zum Leben zu befreien. Mich hat das Buch sehr gefesselt und ich war am Ende sehr bewegt, da ich mich in die Handlung und die Denkweisen hineinversetzen konnte. Tragisch, tief berührend und emotional schmerzhaft.

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  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    Bibliophil

    Bibliophil

    23. August 2009 um 13:32

    Dahlia hat einen Hirntumor und geringe Aussichten auf Heilung. Zeit für eine Bilanz ihres Leben, das sie ziemlich ziel- und freudlos verbracht hatte. Man erfährt von ihrer Kindheit, in der viel schief gelaufen ist, die Mutter liess ihre Kinder und ihren Mann im Stich, der Vater versucht zwar für die Kinder da zu sein, ist aber vor allem mit seinem Kummer beschäftigt und ihr Bruder, bis anhin ein liebvoller Freund für Dahlia, wendet sich plötzlich von ihr ab, was sie überhaupt nicht verstehen kann. Dann ihre Collegejahre, ihre Jugend, die sie meist bekifft verbringt, nicht im Stande ihr Leben einigermassen in den Griff zu kriegen. Abgesehen von Rückblenden auf ihr Leben, besteht die Lektüre aus philosophischen Betrachtungen des Leben, wie sich eben die Prioritäten bei einer Diagnose wie Krebs verändern. Anfangs hatte ich Mühe mit Alberts Schreibstil, der rotzig und frech daher kommt. Ein bisschen viel Sch... und A... für mich. Mit der Zeit gewöhnte ich mich aber daran, und Dahlias Geschichte zog mich in ihren Bann. Dazwischen wird immer wieder ein Krebs-Ratgeber (ob er wirklich existiert, weiss ich nicht), den Dahlia für sich gekauft hat, mit viel schwarzem Humor zerpflückt. Voller Wut und nicht bereit irgendjemand zu verzeihen, zu vergeben, rechnet Dahlia mit ihrem Leben ab.

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  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    Leuchtfeuer

    Leuchtfeuer

    08. August 2009 um 20:00

    Das Buch kann man ganz gut lesen, es ist zwar traurig, da ein Mensch mit seinem Leben abschließt, aber auch auf der anderen Seite komisch, wie manche Stellen (z.B. Rückblicke aus Dahlia Fingers Leben) erzählt werden.

  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    Blackvelvet

    Blackvelvet

    27. July 2009 um 10:08

    Das Buch Dahlia ist eine Abrechnung mit dem Leben und der Familie von Dahlia Finger. In ihrem Leben nix geschafft, dem Vater auf der Tasche liegen, sich mit der Mutter und dem Bruder nicht einig, beginnt sie nach der Diagnosestellung mit der Abrechenung. Das Buch ist manchmal nicht durchschaubar in welchem Abschnitt man sich befindet., ob in der Gegenwart oder Vergangenheit.

  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    Sarlascht

    Sarlascht

    27. June 2009 um 20:59

    Dahlias Leben ist langweilig - unspektakulär, und genauso ist das Buch. Was mich etwas kämpfen ließ, doch letztlich entsteht genau deswegen eine persönliche Note. An einigen Stellen zieht sich das Geschriebene wie Kaugummi, an anderen konnte ich das Buch nicht weglegen. Allerdings würde ich es nicht noch einmal lesen, dazu hatte es für mich einfach keine besonderen Qualitäten.

  • Rezension zu "Das Buch Dahlia" von Elisa Albert

    Das Buch Dahlia
    goldfisch

    goldfisch

    27. January 2009 um 11:48

    Keine leichte Kost.
    Dahlia hat einen unheilbaren Hirntumor.
    Erbarmungslos rechnet sie mit ihrer Familie ab und versucht eine Bilanz ihres verkorksten Lebens zu finden.Mir hat das Buch gut gefallen.
    Erscheint im Mai 2009 !!!