Elisa Ludwig

 3.3 Sterne bei 58 Bewertungen
Autor von Pretty clever, Pretty Crooked und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Elisa Ludwig

Pretty clever

Pretty clever

 (55)
Erschienen am 16.01.2013
Pretty Crooked

Pretty Crooked

 (2)
Erschienen am 13.03.2012
Coin Heist

Coin Heist

 (1)
Erschienen am 06.06.2014
Pretty Sly

Pretty Sly

 (0)
Erschienen am 17.02.2015
Judy Blume

Judy Blume

 (0)
Erschienen am 01.02.2009
Pretty Wanted

Pretty Wanted

 (0)
Erschienen am 17.03.2015

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AliceNoWonders avatar

Rezension zu "Pretty clever" von Elisa Ludwig

Der Auftakt einer Trilogie
AliceNoWondervor 4 Jahren

„Pretty Clever“ ist der erste Teil einer Trilogie. Zur Story lässt sich folgendes sagen: Es geht um die junge Willa, welche nach Paradise Valley gezogen ist, nachdem ihre Mutter durch den Verkauf eines Bildes an eine Menge Geld gekommen ist. Für Willa scheint es wirklich das Paradies zu sein, denn schon am ersten Schultag wird sie von den anderen akzeptiert und freundet sich mit den beliebtesten Mädchen der ganzen Schule an. Doch so schön es auch im Paradies ist, so soll es nicht bleiben. Denn nach einiger Zeit soll Willa erfahren, dass es einigen von ihren Mitschülern nicht so gut geht wie sie. Einige Schüler, die kaum Geld haben und wegen eines Stipendiums an der Schule angenommen wurden, werden gehänselt und im Internet, auf einer Blog Seite, nieder gemacht. Willa kann dem nicht mehr länger zu sehen und beschließt zu handeln: Sie stillt Geld von den reicheren Mitschülern und macht den ärmeren Geschenke. Das hat natürlich Konsequenzen.

Eigene Meinung:

Cover: Das Cover finde ich nicht sonderlich ansprechend. Es wird die Stadt gezeigt, in der Willa nun leben soll, oder eher gesagt, wahrscheinlich soll es die Stadt sein. Der Kaktus darauf deutet schon auf eine gewaltige Hitze hin, welche im Buch auch sehr oft erzählt wird und dieser orange Buttern, worin der Titel steht, finde ich nicht sonderlich spannend. Auch unter dem Titel „Pretty Clever“ kann man sich nicht sonderlich viel Vorstellen.

Klappentext: Den finde ich wiederum richtig gut. Der Klappentext ist in zwei hälften Aufgeteilt. Die erste Hälfte spricht den Leser direkt an und das gefällt mir sehr gut, weil man sich dann schon Gedanken macht und die Fragen beantworten möchte. Die zweite Hälfte bezieht sich dann auf das Buch, was auch Interessant gestallt wurde. Ich habe nur eine Kleinigkeit an dem Klappentext auszusetzen, denn mir gefällt ein Wort nicht so gut. Da steht: „Was würdest du tun, wenn deine reichen neunen Freundinnen …“ Dieses Wort „neuen“ gefällt mir nicht so gut, weil es sich schon ein bisschen auf dem Inhalt des Buches bezieht. Das passt nicht so gut, weil es vorher mehr die Allgemeinheit anspricht. Aber sonst finde ich den Klappentext richtig gut gemacht.

Zum Buch: „Pretty Clever“ ist wirklich sehr angenehm geschrieben. Ich habe es in drei Tagen durchgelesen, weil der Schreibstil wirklich sehr angenehm ist. In dem ganzen Buch fühlt man mit Willa mit und bekommt ein Teil ihrer Gedanken mit, was das Buch umso Interessanter macht. Der Leser kann richtig mitfühlen, wie sich Willa gerade fühlt.
Das Buch fängt gleich mit einem Prolog rein, welcher mit Spannung geladen ist. Man bekommt nur die Information, dass Willa auf der Flucht ist, aber man weiß nicht wieso und man möchte sofort wissen, was passiert ist. Schon alleine deswegen würde man gerne weiter lesen.
Nach dem Prolog fängt Willas Leben an. Es wird beschrieben, wie sie sich in der neuen Stadt einlebt, was sie mit ihrer Mutter unternimmt und was in der Schule passiert. Das alles dauert ca 130 Seiten, bis sie endlich merkt, dass ihre ärmeren Mitschüler schikaniert werden. Diese 130 Seiten sind eine Art Einleitung, weil sie Willas neue Lage beschreiben. Man könnte meinen, dass diese Seiten ziemlich langweilig und langatmig sind, schließlich wird ja nur über ihr neues Leben berichtet, dem ist aber nicht so. Wie schon gesagt, der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und dadurch fliegen diese Seiten auch einfach nur davon. Es lässt sich wirklich sehr schnell lesen.
Trotz all dem guten Dingen, hat mir eine entscheidende Sache nicht so gut gefallen. Mobbing gibt es an jeder Schule, dass ist nichts neues und auch kein wer weiß wie neues Thema, einige Leute wollen auch was dagegen unternehmen, wie die Protagonistin in diesem Buch. Dafür gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, um was dagegen zu unternehmen und ganz ehrlich: stehlen, ist die komplett falsche Möglichkeit. Willa hätte ganz andere Sachen probieren können, aber sie hätte nicht stehlen soll. Diese Idee ist wirklich nur kindisch. Aber es lässt sich nicht bestreiten, dass das nicht gut beschrieben wurde. Wenn Willa ihre Einsätze hat fiebert man mit und fragt sich, ob sie es nun schafft oder nicht. Aber dennoch diese Idee an sich, ist einfach die falsche Möglichkeit um Mobbing zu bekämpfen.
Wiederum muss man auch bedenken, dass es der erste Teil von einer Trilogie ist. Also geht es noch weiter und durch dieses Stehlen wird erst mal was ins Rollen gebracht, was wohl in den anderen beiden Teilen ausgearbeitet wird. Sonst geht es in diesem Buch auch hauptsächlich um Freundschaft, Liebe und dem Unterschied zwischen Richtig und Falsch. Außerdem wird durch diese Tat richtig schön Willas Naivität verdeutlich und auch gezeigt, dass manche Kinder keine Ahnung von den Konsequenzen haben.

Fazit: „Pretty Clever“ hat mir richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die werde ich wahrscheinlich auch lesen, weil ich gerne wissen würde wie es nun weiter geht. Das ganze Buch geht wirklich schnell durchzulesen und ist sehr angenehm. Doch man sollte sich auf eine naive Protagonistin einstellen, die so Naiv ist, dass man manchmal nur den Kopf schütteln kann.

Empfehlung: Ich finde es eigentlich immer ziemlich schwierig ein Buch zu empfehlen, weil jeder ja einen anderen Geschmack hat.
Doch ich würde es den Leuten empfehlen, die Liebesgeschichten mit ein bisschen Spannung nicht abgeneigt sind. Man sollte jedoch das Handeln von Willa manchmal nicht zu ernst nehmen, dann kann man das Buch auch genießen.

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Rezension zu "Pretty clever" von Elisa Ludwig

Netter Ansatz, zweifelhafte Umsetzung
LaLecturevor 4 Jahren

Inhalt

Bereits zwölfmal ist die fünfzehnjährige Willa mit ihrer Mutter, einer eher mäßig erfolgreichen Malerin, schon umgezogen. Jetzt soll alles anders werden, denn ihre Mom hat einige Bilder für viel Geld verkauft und so können die beiden sich in Paradise Valley niederlassen und Willa auf die Valley Prep., eine teure Privatschule gehen.
Zunächst ist sie begeistert, als sie von den Glitterati, der angesagtesten Clique der Schule, aufgenommen wird, doch schon bald bemerkt sie, wie ihre neuen Freundinnen die ärmeren Mädchen an der Schule fertigmachen.
Für Willa ist klar: Das muss sich ändern. Sie beschließt, ein wenig für ausgleichende Gerechtigkeit zu sorgen und die Reichen zu bestehlen, um den Armen zu ein paar cooleren Klamotten und so zu mehr Akzeptanz zu verhelfen.


Meinung

Eine Art moderne Robin-Hood-Geschichte mit einer toughen Hauptfigur? -Das klang nach einer süßen Idee und guter Unterhaltung, sodass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe.

Gut unterhalten wird man mit "Pretty Clever" tatsächlich, denn das Buch liest sich leicht und ist sehr kurzweilig, was vor allem an den verschiedenen Handlungssträngen liegt. Da wäre einmal natürlich Willas Robin-Hood-Plan, aber auch die Geheimnisse ihrer Mutter und eine kleine Liebesgeschichte.
Es gibt einige sympathische Figuren, allen voran der charmante Aidan und Willas Kumpel Tre, und auch Willa ist eine sehr angenehme Protagonistin mit einem guten Herzen.
Der Roman ist flüssig geschrieben und nicht allzu anspruchsvoll, sodass man ihn gut an einem Tag durchlesen kann, wenn man mal etwas nettes für zwischendurch braucht.

Problematisch fand ich allerdings zwei Punkte:
Erstens merkt man dem Buch leider an, dass es Teil einer Reihe ist, was allerdings im Klappentext nicht so wirklich ersichtlich wird. Für Leser könnte es also ein Schock sein, zum Ende des Buches zu kommen und festzustellen, dass fast jeder Handlungsstrang noch offen ist. Ungünstig ist auch, dass der zweite Teil der Trilogie gerade erst auf englisch erschienen ist.

Mein zweites Problem liegt in der Moral des Buches beziehungsweise Willas Umgang mit der Ausgrenzung an ihrer Schule.
Zwar erkennt sie, dass es nicht gut ist, Menschen auszugrenzen, weil sie nicht so viel Geld haben wie andere und sich keine Designerkleidung leisten können, allerdings finde ich ihre "Lösung" für dieses Problem nicht sehr angebracht.
Dabei stört mich noch nicht einmal, dass sie kriminell ist. Natürlich ist es nicht gut zu stehlen, aber was mich viel mehr nervt, ist, dass sie damit das Problem doch überhaupt nicht löst. Sie kauft den ärmeren Schülern Designerkleidung, damit diese akzeptiert werden, dabei ist doch genau das das Problem: DASS die Schüler nur mit Designerkleidung akzeptiert werden. Sie sollte lieber ihren reicheren Freunden klarmachen, dass das Gehalt der Eltern nichts über einen Menschen aussagt.
Diese Erkenntnis fehlt mir bei Willa leider im ganzen Buch, weshalb ich sie und ihre Pläne nicht so richtig ernstnehmen konnte.


Fazit


In "Pretty Clever" stecken eine nette Idee und süße Figuren, doch leider ist die Moral des Buches zweifelhaft und es lässt sich zwar schnell lesen, lässt aber auch viele Fragen offen, sodass man es kaum als einzelnes Buch bewerten kann. Daher vergebe ich nur 3,5 Sterne.

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Rezension zu "Pretty clever" von Elisa Ludwig

Der Auftakt einer Trilogie
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

„Pretty Clever“ ist der erste Teil einer Trilogie. Zur Story lässt sich folgendes sagen: Es geht um die junge Willa, welche nach Paradise Valley gezogen ist, nachdem ihre Mutter durch den Verkauf eines Bildes an eine Menge Geld gekommen ist. Für Willa scheint es wirklich das Paradies zu sein, denn schon am ersten Schultag wird sie von den anderen akzeptiert und freundet sich mit den beliebtesten Mädchen der ganzen Schule an. Doch so schön es auch im Paradies ist, so soll es nicht bleiben. Denn nach einiger Zeit soll Willa erfahren, dass es einigen von ihren Mitschülern nicht so gut geht wie sie. Einige Schüler, die kaum Geld haben und wegen eines Stipendiums an der Schule angenommen wurden, werden gehänselt und im Internet, auf einer Blog Seite, nieder gemacht. Willa kann dem nicht mehr länger zu sehen und beschließt zu handeln: Sie stillt Geld von den reicheren Mitschülern und macht den ärmeren Geschenke. Das hat natürlich Konsequenzen.

Eigene Meinung:

Cover: Das Cover finde ich nicht sonderlich ansprechend. Es wird die Stadt gezeigt, in der Willa nun leben soll, oder eher gesagt, wahrscheinlich soll es die Stadt sein. Der Kaktus darauf deutet schon auf eine gewaltige Hitze hin, welche im Buch auch sehr oft erzählt wird und dieser orange Buttern, worin der Titel steht, finde ich nicht sonderlich spannend. Auch unter dem Titel „Pretty Clever“ kann man sich nicht sonderlich viel Vorstellen.

Klappentext: Den finde ich wiederum richtig gut. Der Klappentext ist in zwei hälften Aufgeteilt. Die erste Hälfte spricht den Leser direkt an und das gefällt mir sehr gut, weil man sich dann schon Gedanken macht und die Fragen beantworten möchte. Die zweite Hälfte bezieht sich dann auf das Buch, was auch Interessant gestallt wurde. Ich habe nur eine Kleinigkeit an dem Klappentext auszusetzen, denn mir gefällt ein Wort nicht so gut. Da steht: „Was würdest du tun, wenn deine reichen neunen Freundinnen …“ Dieses Wort „neuen“ gefällt mir nicht so gut, weil es sich schon ein bisschen auf dem Inhalt des Buches bezieht. Das passt nicht so gut, weil es vorher mehr die Allgemeinheit anspricht. Aber sonst finde ich den Klappentext richtig gut gemacht.

Zum Buch: „Pretty Clever“ ist wirklich sehr angenehm geschrieben. Ich habe es in drei Tagen durchgelesen, weil der Schreibstil wirklich sehr angenehm ist. In dem ganzen Buch fühlt man mit Willa mit und bekommt ein Teil ihrer Gedanken mit, was das Buch umso Interessanter macht. Der Leser kann richtig mitfühlen, wie sich Willa gerade fühlt.
Das Buch fängt gleich mit einem Prolog rein, welcher mit Spannung geladen ist. Man bekommt nur die Information, dass Willa auf der Flucht ist, aber man weiß nicht wieso und man möchte sofort wissen, was passiert ist. Schon alleine deswegen würde man gerne weiter lesen.
Nach dem Prolog fängt Willas Leben an. Es wird beschrieben, wie sie sich in der neuen Stadt einlebt, was sie mit ihrer Mutter unternimmt und was in der Schule passiert. Das alles dauert ca 130 Seiten, bis sie endlich merkt, dass ihre ärmeren Mitschüler schikaniert werden. Diese 130 Seiten sind eine Art Einleitung, weil sie Willas neue Lage beschreiben. Man könnte meinen, dass diese Seiten ziemlich langweilig und langatmig sind, schließlich wird ja nur über ihr neues Leben berichtet, dem ist aber nicht so. Wie schon gesagt, der Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und dadurch fliegen diese Seiten auch einfach nur davon. Es lässt sich wirklich sehr schnell lesen.
Trotz all dem guten Dingen, hat mir eine entscheidende Sache nicht so gut gefallen. Mobbing gibt es an jeder Schule, dass ist nichts neues und auch kein wer weiß wie neues Thema, einige Leute wollen auch was dagegen unternehmen, wie die Protagonistin in diesem Buch. Dafür gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, um was dagegen zu unternehmen und ganz ehrlich: stehlen, ist die komplett falsche Möglichkeit. Willa hätte ganz andere Sachen probieren können, aber sie hätte nicht stehlen soll. Diese Idee ist wirklich nur kindisch. Aber es lässt sich nicht bestreiten, dass das nicht gut beschrieben wurde. Wenn Willa ihre Einsätze hat fiebert man mit und fragt sich, ob sie es nun schafft oder nicht. Aber dennoch diese Idee an sich, ist einfach die falsche Möglichkeit um Mobbing zu bekämpfen.
Wiederum muss man auch bedenken, dass es der erste Teil von einer Trilogie ist. Also geht es noch weiter und durch dieses Stehlen wird erst mal was ins Rollen gebracht, was wohl in den anderen beiden Teilen ausgearbeitet wird. Sonst geht es in diesem Buch auch hauptsächlich um Freundschaft, Liebe und dem Unterschied zwischen Richtig und Falsch. Außerdem wird durch diese Tat richtig schön Willas Naivität verdeutlich und auch gezeigt, dass manche Kinder keine Ahnung von den Konsequenzen haben.

Fazit: „Pretty Clever“ hat mir richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die werde ich wahrscheinlich auch lesen, weil ich gerne wissen würde wie es nun weiter geht. Das ganze Buch geht wirklich schnell durchzulesen und ist sehr angenehm. Doch man sollte sich auf eine naive Protagonistin einstellen, die so Naiv ist, dass man manchmal nur den Kopf schütteln kann.

Empfehlung: Ich finde es eigentlich immer ziemlich schwierig ein Buch zu empfehlen, weil jeder ja einen anderen Geschmack hat.
Doch ich würde es den Leuten empfehlen, die Liebesgeschichten mit ein bisschen Spannung nicht abgeneigt sind. Man sollte jedoch das Handeln von Willa manchmal nicht zu ernst nehmen, dann kann man das Buch auch genießen.

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