Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

von Elisa Maria Brock 
3,7 Sterne bei7 Bewertungen
Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014
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Vampir989s avatar

Interessante Geschichte

Schmusekatze69s avatar

zwei Zeitabschnitte, zwei Leben, eine Geschichte.....

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Inhaltsangabe zu "Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014"

Greta Geiser, 33 Jahre, findet eine alte Truhe bei einem Antiquitätenhändler und kauft diese. Sie möchte in ihren sechs Wochen Sommerferien die Truhe restaurieren. Greta ist Grundschullehrerin in Kassel. Beim Saubermachen der Truhe, findet Greta unter einem Doppelboden ein Tagebuch und ein Bündel Briefe aus den Jahren 1944/45. Sie beginnt zu lesen und lernt die Geschwister Lieselotte, 18 Jahre und Carl Schumann, 20 Jahre kennen. Carl ist an der Front und schreibt Feldpostbriefe an seine Familie. Lieselotte schreibt parallel Tagebuch. Sie berichtet von der Evakuierung, dem Heimweh und der Ungewissheit was aus Carl und all den anderen Verwandten bzw. Freunden geworden ist. Greta, die entdeckt hat wie besonders das Tagebuch und die Briefe sind, möchte die gefundenen Aufzeichnungen Familie Schumann wieder zukommen lassen und startet mehrere Versuche die Familie ausfindig zu machen. Schließlich versucht sie es über die Kriegsgräberfürsorge. Dort lernt sie Matthias Jürgens kennen, der ihr bei der Suche hilft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783740700430
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:324 Seiten
Verlag:TWENTYSIX
Erscheinungsdatum:01.06.2017

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    Lese-katze92s avatar
    Lese-katze92vor 10 Monaten
    Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos


    Nachdem Greta eine alte Truhe bei einem unfreundlichen Antiquitätenhändler gekauft hat, ahnt sie noch nicht, welchen besonderen Fund sie mit der alten Holzkiste machen wird. Beim Reinigen des muffigen, alten Stücks, bemerkt sie einen doppelten Boden, unter dem sich ein Bündel Briefe sowie ein altes Tagebuch aus Kriegsjahren befinden. Überrascht und zugleich fasziniert von ihrem Fund, beschließt sie die Besitzerin des Tagebuchs, eine junge Frau namens Lieselotte Schumann, ausfindig zu machen. Allerdings gestalten sich ihre Nachforschungen eher schwierig. Wo soll sie nur anfangen zu suchen? Lebt Lieselotte noch? Nur die auf den Briefen vorhandenen Feldpostnummern können ihr jetzt noch Hinweise auf den Verbleib und das Schicksal von Lieselotte und ihrem Bruder Carl, dessen Feldpostbriefe sie sorgfältig gesammelt hat, liefern. Auf Raten eines guten Freundes wendet sie sich an die Kriegsgräberfürsorge, wo sie nicht nur entscheidende Hinweise für ihre Suche erhält, sondern auch noch eine schicksalhafte Begegnung machen wird. Wird es Greta gelingen mehr über die Hoffnungen und Träume, sowie über das Schicksal der Geschwister Schumann in Erfahrung zu bringen?


    Leider bin ich von diesem Buch etwas enttäuscht. Inhaltlich war es in Ordnung, die immer wieder zeitlich versetzten Tagebucheinträge und Feldpostbriefe haben leider den Lesefluss gestört. Auch fehlende Buchstaben oder Zeichen haben immer wieder zu Störungen beim Lesen geführt. Schade war auch, dass die Textformatierung sehr ungewöhnlich wirkte, was mich beim Lesen etwas irritiert hat. Hier wäre eine ausführliche Nacharbeitung vielleicht besser gewesen. Die Tagebucheinträge sind teilweise sehr knapp, nur stichwortartig verfasst, weshalb ich mir zeitweise die Bedeutung und den Sinn dahinter zusammenreimen musste. Da dieses Buch aber auf den Tagebucheinträgen einer echten Person, in dem Fall der Großmutter der Autorin, verfasst wurde, ist es auch nachvollziehbar, dass in solch schweren Zeiten oftmals keine Zeit für lange Texte blieb. Schade ist, dass ich bis jetzt bei manchen Personen, die in den Tagebucheinträgen sowie in den Feldpostbriefen erwähnt wurden, noch immer nicht weiß, in welcher Beziehung sie zur Familie Schumann standen. Berührt hat mich jedoch Lieselottes Liebe zu ihrer Heimat und die stetige Hoffnung auf eine Heimkehr oder ein Lebenszeichen ihres Bruders Carl.


    Insgesamt ist es kein schlechtes Buch und ich bereue nicht, es doch weitergelesen habe, obwohl ich manches Mal am liebsten aufgegeben hätte.

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    bettinahertzs avatar
    bettinahertzvor einem Jahr
    Einzigartiges Zeitzeugnis

    Heimatlos ist nicht gleich Hoffnungslos Autor: Elisa Maria Brock Greta, Geiser, 33 Jahre, ist Grundschullehrerin in Kassel. In einer alten Truhe, die sie bei einem Antiquitätenhändler kaufte, entdeckt sie ein Tagebuch und ein Bündel Briefe aus den Jahren 1944/45. So lernt sie auf diesem Weg die Geschwister Lieselotte, 18 und Carl Schumann, 20 kennen. Beide schildern ihre Erlebnisse während den Kriegsjahren, Lieselotte während der Flucht, Carl von der Front. Greta erkennt im Hier und Jetzt was sie für ein einzigartiges Zeugnis in den Händen hält und macht sich auf der Suche nach der Familie Schumann bzw. dessen Nachkommen. Über die Kriegsgräberfürsorge lernt sie Matthias kennen, der ihr hilfreich zur Seite steht. In diesem Roman bedient sich die Autorin Elisa Maria Brock den Original Tagebüchern und Briefe ihrer Großmutter aus dem zweiten Weltkrieg. Der Roman ist aus zwei Perspektiven geschrieben, einmal aus Sicht der Schreibenden der alten Briefe und des Tagebuches und einmal aus Sicht von Greta, die diese Unterlagen in ihrer gekauften Truhe findet. Zum einen fand ich die Tagebucheinträge und Feldpostbriefe teils sehr zusammenhanglos. Es kamen sehr viele Personen der Familie vor und ich wusste zeitweise nicht, wer zu wem gehört. Zum anderen konnte ich nicht erkennen, wo wir uns befanden bzw. wo die Familie herkam. Aber ich muss gestehen, dass ich doch sehr beeindruckt war. Wenn man bedenkt, in welcher Zeit diese Aufzeichnungen geschrieben wurden, einfach aus dem Alltag heraus, den Sorgen, Ängsten der Flucht und Vertreibung, das Ausmaß einer Achtzehnjährigen bzw. eines Zwanzigjährigen damals kaum zu erahnen. Optisch ist das Buch sehr schlicht gehalten, das Cover enthält das Bild einer jungen Frau zu damaliger Zeit, es gefällt mir sehr gut und passt zur Geschichte. Das Schreibbild, dieser Großdruck plus breitem Rand hätte sich so nicht gewählt und es kommen mehr als nur ein Rechtschreibfehler vor, das fand ich dann doch eher unpassend. Dieser Debütroman von Elisa Maria Brock kommt ohne große detailgetreue Schlachten und Greueltaten aus, denn diese kennen wir sehr wohl in der Gegenwart. Viel mehr erhält man einen Einblick in das Leben eines Frontsoldaten in diesen sinnlosen Krieg und in der Familie einer Achtzehnjährigen jungen Frau, die ganz anderen Wünsche hatte und sich auf einmal auf der Flucht befand. Ich finde diese Geschichte sehr empfehlenswert und gebe dafür vier Sterne.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte
    Interessante Geschichte

    Klapptext:


    Greta Geiser, 33 Jahre, findet eine alte Truhe bei einem Antiquitätenhändler und kauft diese. Sie möchte in ihren sechs Wochen Sommerferien die Truhe restaurieren. Greta ist Grundschullehrerin in Kassel. 

    Beim Saubermachen der Truhe, findet Greta unter einem Doppelboden ein Tagebuch und ein Bündel Briefe aus den Jahren 1944/45. Sie beginnt zu lesen und lernt die Geschwister Lieselotte, 18 Jahre und Carl Schumann, 20 Jahre kennen. Carl ist an der Front und schreibt Feldpostbriefe an seine Familie. Lieselotte schreibt parallel Tagebuch. Sie berichtet von der Evakuierung, dem Heimweh und der Ungewissheit was aus Carl und all den anderen Verwandten bzw. Freunden geworden ist.
    Greta, die entdeckt hat wie besonders das Tagebuch und die Briefe sind, möchte die gefundenen Aufzeichnungen Familie Schumann wieder zukommen lassen und startet mehrere Versuche die Familie ausfindig zu machen. Schließlich versucht sie es über die Kriegsgräberfürsorge.
    Dort lernt sie Matthias Jürgens kennen, der ihr bei der Suche hilft.



    Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen.
    In dieser Geschichte gehen wir mit Greta auf Zeitreise während des zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit.
    Wir erfahren hier viel über diese furchtbare Zeit .Sehr interessante Eindrücke bekommen wir in das Leben der Menschen,die mit Ängsten,Elend,Verlusten,Hungersnot und Krankheiten zu kämpfen hatten.
    Geschickt versteht es die Autorin dies uns durch orginale Tagebuchaufzeichnungen und Feldpostbriefe nahe zubringen.Das hat mir sehr gut gefallen.
    Auch emotionale und bewegende Momente haben dazu beigetragen,das ich förmlich in diese Geschichte hinein gezogen wurde.
    Es ist wirklich alles sehr interessant und spannend geschrieben und man wird als Leser selbst zum Nachdenken angeregt.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und für
     geschichtsinteressierte Leser ist diese Lektüre sehr zu empfehlen.

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    Schmusekatze69s avatar
    Schmusekatze69vor einem Jahr
    Kurzmeinung: zwei Zeitabschnitte, zwei Leben, eine Geschichte.....
    Zwei Leben, eine Geschichte........

    Dieses Buch beinhaltet eine spannende Geschichte, in zwei Zeitspannen, mit originalen Tagebuchaufzeichnungen einer 18 jährigen jungen Frau Liselotte und den Feldpostbriefen ihres Bruders Carl, der damals 20 war.
    Wahnsinnig interessant und irre spannend zu lesen, was 1944/45 für Probleme gab, welche Probleme herrschten, was wären der Vertreibung passierte, dem Hoffen und Bangen…….

    2014 - Greta Geiser, eine junge 33 jährige Frau in einer alte Truhe, die sie restaurieren will,  unter einem zweiten Boden , ein Tagebuch und Briefe, die da versteckt waren.
    Sie liest die Briefe und möchte wissen, was aus den Menschen geworden ist, die die Briefe geschrieben haben.
    Bei der Recherche zu den Personen, lernt sie Matthias Jürgens kennen der bei der Kriegsgräberfürsorge arbeitet,
    Er bietet sich an, ihr bei der Suche zu helfen und dadurch entsteht eine Freundschaft

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    Gelindes avatar
    Gelindevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein kleines Fenster in die Vergangenheit, bei dem ich mir etwas mehr Aufklärung gewünscht hätte. Da ich mit der Schreibweise (Lektorat?) ni...
    Heimatlos ist nicht gleich Hoffnungslos

    Heimatlos ist nicht gleich Hoffnungslos,
    ein Debüt von Elisa Maria Brock

    Cover:
    Das Cover zeigt ein Foto einer Frau um 1944, und macht mich dadurch neugierig.

    Inhalt:
    Greta findet in einer alten Truhe, unter einem Doppelten Boden, ein Tagebuch und Briefe von 1944 bis 1946.Das Schicksal dieser Menschen (voraussichtlich Geschwister) berührt sie, und sie beginnt Nachforschungen anzustellen.
    Dabei lernt sie Matthias kennen und denkt über si h selber nach.

    Meine Meinung:
    Das erste das mir auffiel, als ich das Buch aufgeschlagen habe, war das ungewöhnliche Druckbild: große Schrift ungewöhnlich breiter weißer Rand.
    Dann stellte mich der Schreibstil und das Lektorat vor eine große Frage? Ist das alles so gewollt um die Verunsicherung und Zerrissenheit der „Schreibenden“ (Tagebuch wie auch Briefe) deutlich zu machen, oder ist vieles einfach unglücklich lektoriert (es gibt auch etliche Druckfehler)?
    Z.B. „Da hab ich mich immer gut mit gestanden“ (= mit dem habe ich mich immer gut verstanden), „So bin ich wenigstens für heute wieder mit Rauchsachen ausgeholfen“.
    Die zeitversetzten Beiträge von Briefen und Tagebuch, sind für mich sehr verwirrend. Die Tagebucheinträge sind für mich auch schwierig , weil es doch sehr viele kurze Sätze sind, teilweise nur einzelne Worte, es sind zwar auch immer wieder die gleichen Personen die erwähnt werden, aber ich kann sie trotzdem kaum in Zusammenhang bringen, da sie nicht groß erklärt oder beschrieben werden.
    Teilweise entsteht für mich der Eindruck, das Leben besteht nur aus Briefe schreiben und ins Kino gehen (obwohl ich klar weiß dass es nicht so war). Es liest sich für mich oft eher wie ein Bericht deshalb geht mir das Ganze nicht so nahe, die Emotionen sind für mich nicht so spürbar.

    Zum besseren Verständnis fehlen mir einfach Informationen (z. b. wo liegt dieses „Schleiden“?), ich persönlich mag es nicht wenn ich mir Infos zu einem Buch erst „ergoogeln“ soll. Eine Karte mit den Stationen der Vertreibung wäre hier auch gut gewesen.

    Das Leben von Greta (diese wirkt auf mich eher wie eine Erzählerin) ist für mich sehr im Hintergrund, hätte für mich, mehr und deutlicher sein dürfen.
    Am Schluss, bei dem Treffen und Gespräch von Greta und Liselotte, da hätte ich mir etwas mehr Einblicke/Rückblicke/Details von Liselotte, der Zeitzeugin erhofft.

    AUTORIN:
    Elisa Maria Brock, Jahrgang 1981, wohnt in der Nähe von Aachen.

    Mein Fazit:
    Ein kleines Fenster in die Vergangenheit, bei dem ich mir etwas mehr Aufklärung gewünscht hätte.
    Da ich mit der Schreibweise (Lektorat?) nicht ganz so klar kam, von mir 3 Sterne, sonst wären es 4 geworden.

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    ElisaMaria1981s avatar
    ElisaMaria1981vor 10 Monaten
    Anka1108s avatar
    Anka1108vor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ElisaMaria1981s avatar
    Liebe Leserin/ Lieber Leser!

    Dies ist die Geschichte meiner Großmutter! Echte Aufzeichnungen in Form von Tagebücher und Briefe aus dem Jahr 1944! Eingebettet in eine schöne Liebesgeschichte, die in der heutigen Zeit spielt! Das Buch ist spannend und zugleich etwas fürs Herz! Eine tolle Sommerlektüre, für den Urlaub oder einfach für den Liegestuhl im Garten!

    Viel Freude damit,

    Ihre Elisa Maria Brock


    Inhaltsangabe:

    Greta Geiser, 33 Jahre, findet eine alte Truhe bei einem Antiquitätenhändler und kauft diese. Sie möchte in ihren sechs Wochen Sommerferien die Truhe restaurieren. Greta ist Grundschullehrerin in Kassel. Beim Saubermachen der Truhe, findet Greta unter einem Doppelboden ein Tagebuch und ein Bündel Briefe aus den Jahren 1944/45. Sie beginnt zu lesen und lernt die Geschwister Lieselotte, 18 Jahre und Carl Schumann, 20 Jahre kennen. Carl ist an der Front und schreibt Feldpostbriefe an seine Familie. Lieselotte schreibt parallel Tagebuch. Sie berichtet von der Evakuierung, dem Heimweh und der Ungewissheit was aus Carl und all den anderen Verwandten bzw. Freunden geworden ist. Greta, die
    entdeckt hat wie besonders das Tagebuch und die Briefe sind,
    möchte die gefundenen Aufzeichnungen Familie Schumann wieder zukommen lassen und startet mehrere Versuche die Familie ausfindig zu machen. Schließlich versucht sie es über die Kriegsgräberfürsorge. Dort lernt sie Matthias Jürgens kennen, der ihr bei der Suche hilft.
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