Elisa Martins

Lebenslauf

Elisa Martins studierte Englische Literatur, Amerikanistik und Psychologie. Als Kind wollte sie Apothekerin oder Verhaltensforscherin werden, aber die Liebe zur Sprache ließ sie einen anderen Weg einschlagen. Nach Auslandsaufenthalten und Zwischenstationen bei TV-Sendern und Zeitschriftenverlagen landete sie schließlich als Redakteurin in einem Kinderbuchverlag und übersetzt freiberuflich. Sie lebt in einer Kleinstadt bei München.

Quelle: Verlag / vlb

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Rätsel über Rätsel

Für Emily bedeutet der Umzug nach San Francisco Abschied von vertrauten Orten und Freunden. Doch ein Lichtblick begeistert sie: Ihr großes Idol, Garrison Griswold, lebt hier – der bekannte Verleger und Gründer von Mr. Griswolds Bücherjagd. Das beliebte Spiel verbindet Buchliebe mit Rätseln und Schatzsuchen. Spieler verstecken Bücher, die andere mithilfe cleverer Hinweise finden müssen. Für Emily, die Abenteuer und Bücher liebt, scheint es ein Traum, nun so nah an der Quelle zu sein.

Doch der Traum zerplatzt schnell: Kaum in der Stadt, erfährt sie, dass Griswold Opfer eines Angriffs wurde und im Koma liegt – genau an dem Tag, an dem sein neues, spektakuläres Spiel starten sollte. Niemand weiß, worum es dabei ging. Für Emily ist klar: Hinter dem Vorfall steckt mehr, als es scheint.

Gemeinsam mit ihrem neuen Freund James entdeckt sie ein unscheinbares Buch, das Griswold gehört haben muss. Bald wird klar: Es enthält Hinweise auf sein geheimes Projekt – und womöglich auch auf das Motiv für den Angriff. Die Kinder beschließen, das Rätsel zu lösen. Doch sie sind nicht allein: Eine unbekannte Person ist ebenfalls hinter dem Buch her und schreckt vor nichts zurück.

 

Die Grundidee fand ich spannend, doch der Geschichte fehlte für mich der nötige Schwung. Besonders die vielen Rätsel, die eigentlich den Reiz ausmachen sollten, waren so gestaltet, dass man als Leser kaum miträtseln konnte. Statt aktiv einzutauchen, blieb man Zuschauer, während die Figuren eine Lösung nach der anderen präsentierten. Das nahm mir viel von der erhofften Spannung. Zwar war das Finale actionreich und temporeich, doch auch hier blieb das Gefühl, dass man mehr aus der Story hätte machen können. Ich musste mich immer wieder selbst motivieren, weiterzulesen, da mich die Handlung nicht dauerhaft fesseln konnte.

Rätsel, Bücher und Freundschaft – ein literarisches Abenteuer für junge Spürnasen

"Mr Griswolds Bücherjagd – Das Spiel beginnt" von Jennifer Chambliss Bertman ist ein spannender Auftakt einer Trilogie, der junge Leser*innen ab 10 Jahren in die Welt der Bücher und Rätsel entführt. Die Geschichte folgt Emily, die mit ihrer Familie nach San Francisco zieht und dort auf ihr großes Idol, Garrison Griswold, trifft – den Erfinder eines beliebten Bücherjagd-Spiels. Als Griswold jedoch angegriffen wird und ins Koma fällt, entdeckt Emily gemeinsam mit ihrem neuen Freund James ein geheimnisvolles Buch, das sie auf eine aufregende Schnitzeljagd durch die Stadt führt.

Die Autorin verwebt geschickt Elemente von Abenteuer, Krimi und Literaturgeschichte, wobei die Leser*innen nicht nur mitfiebern, sondern auch selbst zum Miträtseln eingeladen werden. Die Charaktere sind sympathisch und authentisch, und die Themen Freundschaft, Familie und Selbstfindung werden einfühlsam behandelt. Besonders hervorzuheben ist die Einbindung von literarischen Referenzen, wie etwa zu Edgar Allan Poe, die das Buch auch für ältere Leser*innen interessant machen.

Einige Passagen könnten für erfahrene Leser*innen vorhersehbar sein, und die Spannungskurve bleibt eher konstant als steigend. Dennoch bietet das Buch eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Bildung, die zum Weiterlesen anregt.

Cover des Buches Insel der Waisen (ISBN: 9783958541467)
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Rezension zu "Insel der Waisen" von Laurel Snyder

Maza_e_Keqe
Tolle Geschichte, schwacher Schluss

9 Waisen auf einer Insel
allein auf sich gestellt
Einer mehr
und der Himmel fällt

 

9 Kinder leben auf einer Insel. Wenn einmal im Jahr das grüne Boot mit einem neuen Kleinkind an Bord ankommt, muss das älteste Kind hineinsteigen und die Insel verlassen. Es war schon immer so. Die Gemeinschaft versorgt sich selbst mit dem, was sie findet und teilt die anfallenden Arbeiten auf. Es gibt nur wenige Regeln, an die sich alle halten müssen. Doch Jinny hinterfragt und wehrt sich. Das hat schließlich Folgen…

Das Buch liest sich wirklich flüssig, spannend, fesselnd und mitreißend. Mit jedem Kapitel, mit jeder gelesenen Seite fragte ich mich, wie die Autorin einen Abschluss schaffen will, wie die Geschichte abrunden. Aber am Ende bleiben diese Fragen für mich offen. Es wird irgendwie keine beantwortet und das stört mich extrem. Ich mag keine offenen Enden und gerade bei diesem Buch schreit alles nach Antworten.

Vermutlich lässt sich die Geschichte wunderbar interpretieren, aber das konnte ich schon in der Schule nicht ausstehen.

Fazit: tolle Geschichte, schwaches und unbefriedigendes Ende.

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