Sommer auf meiner Haut

von Elisa Sabatinelli 
3,1 Sterne bei8 Bewertungen
Sommer auf meiner Haut
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (3):
daneegolds avatar

Sinnlicher und poetischer Roadtrip durch das wunderschöne Italien!

Kritisch (2):
diebuchrezensions avatar

#Werbung: Mir fehlen leider die Emotionen-zu oberflächlich!

Alle 8 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Sommer auf meiner Haut"

Eine Geschichte, so schön wie die Sonne über Italien!
Mit nur wenig Geld und dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter in der Tasche, ist die 26-jährige Lavinia bereit für den Sommer ihres Lebens. Sie reist nach Italien, dorthin, wo ihre Mutter mit dem Mann glücklich war, der sie schließlich beide verlassen hat: Lavinias Vater, den sie nie kennengelernt hat. Jedes Erlebnis, jede Begegnung auf ihrer Reise hilft Lavinia dabei, sich selbst neu zu entdecken. Aber es ist Claudio, attraktiv, charmant und unwiderstehlich, der ihr Leben für immer verändern wird. Als er nach einer romantischen Nacht verschwindet, spürt Lavinia, dass sie ihn wiederfinden muss ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734105784
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:21.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    fraeulein_lovingbookss avatar
    fraeulein_lovingbooksvor 4 Monaten
    Sommer auf meiner Haut

    Inhalt

    Mit nur wenig Geld und dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter in der Tasche, ist die 26-jährige Lavinia bereit für den Sommer ihres Lebens. Sie reist nach Italien, dorthin, wo ihre Mutter mit dem Mann glücklich war, der sie schließlich beide verlassen hat: Lavinias Vater, den sie nie kennengelernt hat. Jedes Erlebnis, jede Begegnung auf ihrer Reise hilft Lavinia dabei, sich selbst neu zu entdecken. Aber es ist Claudio, attraktiv, charmant und unwiderstehlich, der ihr Leben für immer verändern wird. Als er nach einer romantischen Nacht verschwindet, spürt Lavinia, dass sie ihn wiederfinden
    muss …
    (Quelle: Klappentext)

     

    Meine Meinung

    Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

    Band 1 der „Italienischer Sommer“ – Reihe.

    Lavinia macht sich mit Sack und Pack auf den Weg nach Italien und begibt sich auf den Spuren ihrer Mutter. In jeder neuen Stadt trifft sie einen neuen Menschen, mit dem sie sich im Bett vergnügt, und zieht dann weiter. Irgendwann zusammen mit einer Geige und auf der Suche nach Claudio, damit sie das lästige Anhängsel wieder los wird…
    Mit Lavinia bin ich nicht warm geworden, weil sie mir einfach zu oberflächlich und blass blieb. Man erfährt wenig über ihre Gefühle – außer ihre Angst so wie die Mutter zu versterben. Wenn sie sich im Spiegel ansieht, sieht sie immer ihre Mutter anstelle von sich selbst.

    Claudio war vor einiger Zeit einer Prüfer bei Lavinias Aufnahmeprüfung, die sie, im wahrsten Sinne des Wortes, vergeigt hat. Ihm war allerdings schnell klar, das sie Talent hat, sich aber zu sehr von ihren Gefühlen aus der Ruhe bringen lässt. Als sie sich durch Zufall in Italien über den Weg laufen, kochen die Gefühle über und die beiden verbringen einige Stunden zusammen. Und am Ende hat Lavinia eine Geige als Reisebegleiter…
    Claudio hat nur zwei kleine Auftritte in der Geschichte, weswegen er als Charakter recht blass und oberflächlich bleibt. Man weiß wenig über ihn, außer, das er ein erfolgreicher Musiker ist. Vielleicht erfährt man im Folgeband mehr über ihn.

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Lavinia, was einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

    Die Geschichte kam anders als erwartet und für mich fehlte es einfach an Substanz.
    Die Geschichte war für mich eine Aneinanderreihung von One-Night-Stands von einer Frau, die durch Italien reist…zusammen mit einer Geige, die sie geschenkt bekommen hat. Mehr passiert eigentlich nicht – für mich zu dürftig.
    Mit Lavinia hätte man mehr in die Tiefe gehen sollen, vielleicht auch mehr auf die Umstände bzw. die Zeit während die Mutter krank ist, eingehen müssen. Diesen Part und die Trauer von der Tochter konnte ich nicht greifen. Auch die Momente mit dem Reisetagebuch waren für mich eher unbedeutend, weil sich mir die Bedeutung nicht klar wurde – Lavinia findet es durch Zufall im Regal der Mutter, aber vorher ist es ihr nie aufgefallen bzw. die Mutter hatte es nie erwähnt. Für mich wirkte es, als hätte man irgendeinen Aufhänger zum Start gesucht und da viel das mal eben so ein.
    Mein Highlight war die Darstellung der Natur und der Umgebung, da konnte ich mir oft vorstellen mit Lavinia dort zu sein.

    ,5 Sterne

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    niknaks avatar
    niknakvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr interessanter und außergewöhnlicher Schreibstil mit einer leider ziemlich oberflächlichen Handlung.
    Die Reise ihres Lebens

    Inhalt:
    Lavinia begibt sich auf die Reise ihres Lebens. Nur mit dem Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter und ohne ein genaues Reiseziel bricht sie auf. Lavinia versucht dadurch sich ihrer Mutter näher zu fühlen und besucht die gleichen Orte, in denen ihre Mutter bereits Jahre vorher Urlaub gemacht hat. Dabei lernt Lavinia viele neue und interessante Menschen kennen.

    Mein Kommentar:
    Das Buch hat einen eigenartigen Schreibstil. Die Sätze sind meist sehr kurz und knapp, manchmal ziemlich emotionslos und glatt. So einen Schreibstil findet man nicht ziemlich oft, dies wiederum machte das Buch umso interessanter für mich. Es war spannend einmal ein Buch zu lesen, das einen besonderen Schreibstil hat.

    Im Buch kommen ein paar Sexszenen vor. Diese sind ziemlich pornografisch und detailliert beschrieben. Die Protagonistin lernt in einem neuen Ort jemanden kennen und schläft anschließend mit ihm/ihr/ihnen. Nachdem Lavinia mit dieser Person/diesen Personen geschlafen hat, reist sie an eine andere Destination.

    Es gibt sehr viele Landschaftsbeschreibungen. Diese sind sehr bluming und detailliert beschrieben. Es gibt sehr viel mehr Landschaftsbeschreibungen als wörtliche Reden. Im Allgemeinen kommt die Interaktion von Lavinia mit anderen viel zu kurz.

    Lavinias Mutter starb an einer Krankheit. Als Lavinia das Reisetagebuch ihrer Mutter entdeckt, begibt sie sich selbst auf eine Reise. Auf dieser Reise erlebt sie den Sommer ihres Lebens und lernte sich selbst besser kennen. Lavinia lernte in diesem Sommer neue Freunde kennen und fand zurück zu sich selbst.

    Es gibt zwei Hauptpersonen in diesem Buch. Da wäre einmal Lavinia, aus deren Sicht das Buch erzählt wird und dann ist da noch Claudio Giarda, der Dreh-und Angelpunkt in der Handlung. Claudio ist ein bekannter Konzertgeiger, den Lavinia bei ihrem Vorspielen an einer Musikhochschule kennen gelernt hatte. Claudio taucht immer wieder im Buch auf, dies resultiert nicht zuletzt daher, dass er Lavinia seine Geige geschenkt hatte und Lavinia sie ihm unbedingt wieder geben will.

    Die Handlung des Buches ist ziemlich pberflächlich und nichts sagend. Lavinia fährt zu einem neuen Ort, lernt dort eine bzw. mehrere neue Personen kennen, verbringt ein paar Tage an diesem Ort, schläft mit ihrer neuen Bekanntschaft/en und wechselt anschließend wieder die Destination.

    Mein Fazit:
    Mich konnte das Buch nicht überzeugen. Den Schreibstil fand ich meistens super, nur manchmal einwenig übertrieben. Die Handlung war mir einfach zu wenig ausgearbeitet und mit der Protagonnistin wurde ich einfach nicht warm. Schade.

    Ganz liebe Grüße,
    Niknak

    Kommentieren0
    18
    Teilen
    Aretis avatar
    Aretivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne und sehr leidenschaftliche Sommerlektüre
    Eine schöne und sehr leidenschaftliche Sommerlektüre

    #Werbung #HelloSunshine

    Dieses Buch erscheint am 21.05.2018 und ich durfte es im Rahmen der #HelloSunshine Kampagne vorablesen. 

    Inhalt:
    Die 26-jährige Lavinia hat ihren Vater nie kennengelernt. Nach dem Tod ihrer Mutter macht sie sich mit deren Tagebuch auf eine Reise nach Italien, um den Spuren ihrer verstorbenen Mutter zu folgen und zu sich selbst zu finden. Je weiter sie kommt, desto besser lernt sie auch sich selbst und neue - ihr bisher unbekannte -  Seiten an sich kennen. Auf dieser Reise trifft sie auf den attraktiven und unwiderstehlichen Claudio, der ihr von nun an stets im Kopf herumschwirrt und den sie unbedingt wiederfinden möchte. Doch wie groß ist schon die Chance ihm ausgerechnet in Italien noch einmal zu begegnen?

    Meine Meinung:
    „Sommer auf meiner Haut“ von Elisa Sabatinelli ist ein Buch, das mich sofort in eine leichte sommerliche Gute-Laune-Stimmung versetzt hat. Es hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen, was nicht zuletzt an dem locker-leichten und vor allem flüssigen Schreibstil lag.

    Die Geschichte wird in Ich-Erzählung aus der Sicht der 26-jährigen Lavinia erzählt, sodass man nicht mehr als sie weiß und alles hautnah mit ihr miterlebt. Das macht es einem sehr leicht, sich in sie hineinzuversetzen und während ihrer Reise durch Italien mit ihr mitzufiebern. Hierbei lernt man durch die verschiedenen Schauplätze nicht nur die schönen Landschaften Italiens kennen, sondern auch zugleich die südländische Mentalität sowie die Herzlichkeit vieler Italiener.

    Lavinia ist kein typischer Tourist, der sich von allgemein bekannten Sehenswürdigkeiten leiten lässt; nein - sie versucht mit Hilfe des Tagebuches ihrer Mutter und vor allem mit einigen Einheimischen das Land durch die Augen der Italiener kennenzulernen. Sie ist eine sympathische Protagonistin mit einer sehr offenen Art, die somit auch leicht Anschluss findet und auf ihrer Reise viele neue Bekanntschaften macht, durch die sie nicht nur Italien, sondern auch sich selbst neu entdeckt.

    Es gibt viele leidenschaftliche und erotische Szenen in dem Buch, die niemals plump und grob wirken, sondern immer sehr sinnlich sind. Besonders auffällig bei diesen liebevollen Entdeckungsreisen ist die sehr metaphorische Ausdrucksweise der Autorin. Sie hat ihre Worte hierbei mit viel Bedacht gewählt, um die Liebesspiele zu ganz besonderen Höhepunkten in dem Buch werden zu lassen. Zum einen stechen sie dabei durch enorme Sinnlichkeit hervor, zum anderen gibt es aber auch Stellen, an denen es sehr belustigend wirkt.

    Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der es mir unmöglich macht, nun nicht neugierig auf die Fortsetzung zu sein. Ich bin sehr gespannt wie es mit Lavinia und vor allem mit Claudio weitergeht.

    Fazit:
    „Sommer auf meiner Haut“ von Elisa Sabatinelli ist eine sehr schöne und vor allem leidenschaftliche Sommerlektüre, die mich von Anfang bis zum Ende in ihren Bann gezogen hat. Gemeinsam mit der Protagonistin Lavinia geht man auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise, in der man nicht nur sie, sondern auch das wunderschöne Italien und auch die herzlichen Italiener besser kennenlernt. Ich bin nun in Urlaubsstimmung, habe sehr viel Lust auf eine Italienreise bekommen und möchte nun auf jeden Fall wissen, wie es mit Lavinia und Claudio weitergeht. Das Buch kann ich auf alle Fälle weiter empfehlen

    Kommentieren0
    40
    Teilen
    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Liebesroman, dessen Leichtigkeit und das Temperament Italiens und Spaniens miteinander verbinden. Man flieht mit Lavinia in einen Zauber
    Einhundert Tage

    Mit „Sommer auf meiner Haut“ begründet Elisa Sabatinelli eine spanische Liebessaga, bei der Lavinia nach dem Tod ihrer Mutter zu sich selbst zurückfinden muss. Mit dem Reisetagebuch der Verstorbenen in der Hand beschließt sie nun einhundert Tage in Italien in ihr Leben zurückzufinden.

    Angekommen in Ravello trifft sie auf Claudio, einen alten Bekannten wieder. Als ehemalige Musikstudentin gab er ihr als Prüfer nach ihrem scheinbaren Versagen einen guten Rat.

    Zu spät bemerkt Lavinia, dass Claudio, der Stargeiger ihr mit seinem gerade überlassenen Geschenk einen neuen Weg aufzeigt. Sie folgt zwar weiterhin den Seiten des Reisetagebuchs ihrer Mutter, macht dabei wunderbare Bekanntschaften und versinkt in purer Leidenschaft nur um festzustellen, das auch jede ihrer Bekanntschaften Trauer mit sich tragen. Der Gedanke an Claudio verlässt die tiefe und innige Sehnsucht in Lavinias Gedanken erst, als sie endlich ihr Ziel vor Augen hat.

    Ein Liebesroman, dessen Leichtigkeit und das Temperament Italiens und Spaniens miteinander verbinden. Man flieht mit Lavinia in einen Zauber auf der Suche nach der einen unbekannten Liebe.

    Eine Geschichte, die in einem die Lust auf Reisen und auf das südländiche Flair weckt!

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    diebuchrezensions avatar
    diebuchrezensionvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: #Werbung: Mir fehlen leider die Emotionen-zu oberflächlich!
    #Werbung: Mir fehlen leider die Emotionen-zu oberflächlich!


    Mit "Sommer auf meiner Haut" hat Elisa Sabatinelli den ersten Band eines Zweiteilers erschaffen. Dies sollte jeder Leser zu Beginn wissen, da das Buch mit ienem Cliffhanger endet und viele Fragen ungeklärt bleiben.


    Als ich das Buch begonnen habe, fand ich es gar nicht so schlecht, denn ich konnte Lavinia anfangs noch gut verstehen. Sie war deprimiert und am Boden zerstört, als ihre Mutter verstorben ist. Ich konnte wirklich noch mitfühlen. Aber mit jeder Seite, die ich gelesen habe, fand ich das Buch anstrengender. Es wurde die ganze Zeit aus der Ich-Perspektive erzählt. Dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass ich Lavinia wirklich kennenlerne. Bei den Personen, die ich im Laufe des Buches kennengelernt habe, hatte ich immer nur das Gefühl, dass an der Oberfläche der Persönlichkeit gekratzt wurde, aber die Tiefe und die ausgeprägten Charakterzüge einfach fehlten. Ich hoffte immer, da es ja aus Lavinias Sicht erzählt wurde, dass Lavinias Persönlichkeit mit ihrer Reise wächst und ihr Charakter stärker wird, aber leider war das nicht der Fall. Ich fand einfach keinen Zugang zu den Personen. Sie blieben flach und farblos und ich konnte nicht in der Geschichte versinken. 


    Auch die Sprache der Autorin hat mir nicht so gut gefallen. Ich hatte schon zu beginn Probleme einen angenehmen Lesefluss zu finden. Wie schon gesagt wurde immer aus Lavinias Sicht erzählt, doch es waren viele unwichtige Geschehnisse und die ganzen Handlungen wurden umständlich, aber manchmal auf einfallslos miteinander verkettet. Der Schreibstil klang abgehackt und war an vielen Stellen für meinen Geschmack einfach zu umgangssprachlich. Auch wenn ich Italien, besonders die Städte der Toscana wirklich liebe und sie in der Realität wunderschön sind, konnte mich die Autorin einfach nicht einfangen. 


    Dieses Buch weckte bei mir durch den Klappentext die falschen Erwartungen. Lavinia möchte ihrer Mutter näher sein, sie verstehen und Hintergründe zu sich selber aufdecken. Doch irgendwie kam davon nichts bei mir an. Es wurde vieles angeschnitten, aber nie vollständig zu Ende geführt. So soll der Leser quasi gezwungen werden auch den zweiten Teil zu lesen. Wenn ich ehrlich bin, dann werde ich den zweiten Teil dieser Reihe allerdings nicht lesen, da mir der erste band schon nicht gefallen hat. Leider gibt es für diesen Roman keine Leseempfehlung von mir, denn es gibt viel bessere erotische Geschichten, aber auch weitaus bessere Familiengeschichten, bzw. Geschichten, in denen die Hauptperson durch die Vergangenheit der Mutter zu sich slbst findet





    https://diebuchrezension.de/#/books/book/137

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Tintenweltens avatar
    Tintenweltenvor 10 Monaten
    Nette Unterhaltung für Fans von Erotikliteratur

    Als Lavinia ein Photoalbum ihrer kürzlich verstorbenen Mutter findet, deutet sie es als Wink des Schicksals. Das Album dokumentiert den glücklichen Sommer, welchen ihre Mutter in Italien verbrachte. Kurzerhand reist Lavinia selber dorthin, um auf deren Spuren zu wandeln. Es wird zu einer Art Selbstfindungstrip, denn die junge Frau fühlt sich verloren ohne ihre Mutter und ihren Vater, den sie nie kennengelernt hat. Ebenfalls hat sie der Musik und dem Geigenspiel abgeschworen, nach dem sie bei einem Vorspiel versagt hat.


    Obwohl sie anfangs noch von Trauer um ihre Mutter zerfressen ist, wird ein Großteil des Buches doch von Begegnungen sexueller Natur geprägt, die Lavinia während ihrer Reise macht. Dabei bedient sich die Ich-Erzählerin einer sehr konkreten Sprache, die nicht viel Raum für eigene Phantasien lässt.


    Der Roman gipfelt letztendlich in einem sehr abrupten Ende mit Cliffhanger und jeder Menge offenen Fragen. Es handelt sich hierbei um einen Zweiteiler.


    Insgesamt begegnet man der Protagonistin doch eher distanziert, ihr Bericht gleicht zunehmend einer Aneinanderreihung unwichtiger Ereignisse ohne Zurschaustellung von großen Emotionen. Wer also eine Geschichte erwartet, die vergangenes bezüglich Lavinias Eltern aufdeckt oder auch eine prickelnde Liebesgeschichte, der wird wahrscheinlich enttäuscht sein. “Sommer auf meiner Haut” ist jedoch eine nette Unterhaltung für Fans von Erotikliteratur. 





    Kommentieren0
    0
    Teilen
    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Banaler, pornografischer Roman mit offenem Ende
    Banaler, pornografischer Roman mit offenem Ende


    Lavinia ist 26 Jahre alt und lebt in Barcelona. Vor sechs Monaten ist ihre Mutter an Krebs gestorben und Lavinia hat sich in der Klinik testen lassen, ob sie genetisch vorbelastet ist. Das Ergebnis liegt ihr nun vor, aber sie möchte den Umschlag erst im September öffnen und solange drei freie Sommermonate genießen, bis sie bereit ist, sich der Wahrheit zu stellen. Ihre Mutter hat ihr Aufzeichnungen hinterlassen - eine Art Tagebuch, in welchem sie Erinnerungen in Form von Fotos oder Postkarten gesammelt hat, die von ihrem Aufenthalt als junger Frau in Italien zeugen. 


    Diesen Sommer möchte Lavinia auf den Spuren ihrer Mutter wandeln und die Plätze aufsuchen, an denen ihre Mutter Jahre zuvor war. Lavinia verabschiedet sich von ihren Freunden und fliegt von Barcelona nach Neapel. Ihre erste Station ist der Ort Ravello an der Amalfiküste. Von dort zwingt sie sich, weiter in den Norden zu fahren und den Mont Blanc zu besteigen, obwohl sie das Gebirge nicht mag. Anschließend geht es wieder zurück in Richtung Süden, in die Toskana nach San Gimignano, Florenz und Vinci. 


    In Ravello begegnet sie dem zehn Jahre älteren Claudio, von dem sie sich wie magisch angezogen fühlt. Er ist Geigenspieler und war in der Kommission, vor der sie an der Hochschule für Musik selbst Geige gespielt, aber aufgrund ihres Kummers um die kranke Mutter und den Vater, den sie nie kennengelernt hat, aber dennoch anonymer Sponsor ihres Studiums gewesen sein muss, versagt hat. Auch Claudio erkennt sie wieder und ist zufällig im selben Hotel, wo sie eine gemeinsame Nacht verbringen. Zum Abschied schenkt er ihr eine wertvolle Geige aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die sie wie ein Klotz am Bein auf ihrer weiteren Reise durch Italien begleiten wird. 


    Neben Claudio trifft Lavinia in den Bergen auf Tommaso, in der Toskana auf Hannah und später auf Luca und Alfredo.
    Der Beginn des Romans, an welchem die Trauer um die Mutter noch sehr gegenwärtig war, ist melancholisch, Lavinia wirk unnahbar. Trotz der Ich-Perspektive blieb sie sehr distanziert, der Erzählstil wirkt wie ein Bericht. 


    Der Aufenthalt in Italien war dann von prickelnder Erotik geprägt. Statt einer Reise auf den Spuren ihrer Mutter und einem Interesse an den malerischen Orten, die Lavinia besuchte, reduzierte sich die bislang belanglose Handlung auf die Begegnungen mit fremden Männern bzw. einer Frau, die alle in einem persönlichen Höhepunkt Lavinias gipfelten. 


    Ich bin kein Freund erotischer Literatur, weshalb dieser Roman die falsche Wahl für mich war. Anhand der Kurzbeschreibung hatte ich eine andere Vorstellung vom Inhalt des Romans und bin von einem Sommerroman ausgegangen, der in Italien spielt und wo die Protagonisten am Ende ihr Glück mit einer neuen Liebe findet. 
    "Sommer auf meiner Haut" beschränkt sich in Italien allerdings auf die Aneinanderreihung von One-Night-Stands in gekünstelter Sprache, die sich in ihrer Intensität immer weiter steigerten, wodurch Lavinia ihre Melancholie ablegen konnte. Der Umschlag mit dem noch unbekannten Testergebnis geriet nahezu in Vergessenheit. 


    Der Roman ist zu allem Überfluss nur der erste Teil eines Zweiteilers und endet so offen, dass man gezwungen wird, auch Band 2 zu lesen, wenn man wissen will, wie Lavinias Sommer weitergeht und was der Test in Bezug auf eine mögliche Erkrankung Lavinias ergeben hat. 


    Die sexuellen Handlungen sind sehr eindeutig formuliert und lassen keinen Raum mehr für Fantasie, weshalb eine Kennzeichnung mit Hinweis auf das Genre auf dem Cover erfolgen sollte. Er liegt in deutscher Sprache bisher nur als Ebook vor und sollte vom Verlag vor Druck unbedingt noch auf korrekte Rechtschreibung geprüft werden. 


    Ich kann den Roman nur Lesern empfehlen, die gerne Bücher aus dem Bereich Erotik lesen und Freude an einer bildhaften Sprache und Worten haben, die Geschlechtsverkehr und Geschlechtsteile kreativ umschreiben. Vielleicht bin ich zu prüde - mir war der Roman auf einer völlig anderen, ungewohnten Ebene zu tiefgründig, die erwartete Handlung in Bezug auf eine persönliche Neuentdeckung zu banal und der Inhalt mit einer unnötigen Ausdehnung auf zwei Bände zu pornografisch. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    daneegolds avatar
    daneegoldvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sinnlicher und poetischer Roadtrip durch das wunderschöne Italien!
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks