Elisabeth Åsbrink Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume

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Inhaltsangabe zu „Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume“ von Elisabeth Åsbrink

Ein berührendes Schicksal im Zweiten Weltkrieg.An einem kalten Morgen im Februar 1939: Am Wiener Ostbahnhof verabschieden Elise und Josef Ullmann ihren 13-jährigen Sohn Otto. Mit etwa hundert anderen Kindern besteigt er einen Zug, der ihn wegbringt von Angst und Verfolgung. In die Freiheit, nach Schweden. Otto landet auf dem Hof des Mannes, der mit 17 Jahren die Firma IKEA gründet und der damals Mitglied der schwedischen Nazipartei ist – und dennoch verbinden ihn und Otto eine enge, Jahre währende Freundschaft. Anhand von 500 im Nachlass von Otto Ullmann gefundenen Briefen, die seine Eltern ihm zwischen 1939 und 1944 aus Wien und zuletzt Theresienstadt fast täglich schrieben, entfaltet Åsbrink das Schicksal dieser jüdischen Familie und rettet gleichzeitig eine einzigartige Geschichte vor dem Vergessen.

Was würde heute passieren, wenn noch einmal ähnliches wie 1938 passieren würde? Wenn Menschen auf die Straße getrieben und gefoltert würden?

— Ankewien
Ankewien

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  • Leserunde zu "Solange die Hoffnung uns gehört" von Linda Winterberg

    Solange die Hoffnung uns gehört
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Bis wir einander wiederfinden ... Frankfurt, 1938: Als Sängerin darf die Jüdin Anni nicht mehr auftreten. Nur mit Mühe kann sie für sich und ihre kleine Tochter Ruth sorgen. Die Angst vor dem NS-Regime wird immer größer, aber all ihre Bemühungen, gemeinsam auszureisen, scheitern. Schließlich ringt sich Anni zu der wohl schwersten Entscheidung für eine Mutter durch: Um wenigstens ihre Tochter in Sicherheit zu wissen, schickt sie Ruth mit einem der Kindertransporte nach England. So bald wie möglich will Anni ihr folgen. Doch dann bricht der Krieg aus, und sie kann das Land nicht mehr verlassen …Die berührende Geschichte einer jungen Mutter, die ihr Kind zu retten versucht, indem sie es auf eine Reise ins Ungewisse schickt.Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746632896.pdf Leserunde mit Autorin Im Frage-Thread könnt ihr eure Fragen an die Autorin stellen!Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben, ganz besonders zu Weihnachten, was sie schon immer liebte. Bei atb liegen von ihr die Romane „Das Haus der verlorenen Kinder“ und „Solange die Hoffnung uns gehört" vor. Im November diesen Jahres erscheint ebenfalls bei atb ihr Roman „Unsere Tage am Ende des Sees".Jetzt bewerbenUm eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch hat dir in letzter Zeit am besten gefallen?Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!Euer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 599
    mabuerele

    mabuerele

    27. June 2017 um 21:21
    Caillean79 schreibt Noch kurz ein Wort zu meinen Befürchtungen, die ich zunächst wegen des Wortes "Kinderverschickung" hatte. Wahrscheinlich habe ich zu viele Parallelen gezogen zu den Waisentransporten in den USA ...

    Das Buch kenne ich - heftig! Kinderlandverschickung kenne ich aus einem Buch von Wien. Die Kinder wurden nach Schweden geschickt. Die Eltern wussten, dass es keine Nachreisemöglichkeit gibt. ...

  • Leserunde zu "Ein Schwede zum Verlieben" von Ingrid Zellner

    Ein Schwede zum Verlieben
    IngridZellner

    IngridZellner

    Die Werbetexterin und Autorin Verena lernt während eines Sommerurlaubs in Stockholm den sympathischen Schweden Torbjörn kennen. Schnell schließen die beiden Freundschaft, und als Torbjörn Verena kurz darauf in deren Heimatstadt Dachau besucht, funkt es zwischen ihnen. Aber hat diese Liebe eine Chance? Denn beide sind überzeugte Singles und eigentlich nicht bereit für eine feste Beziehung. Sie beschließen deshalb, sich mit dieser Entscheidung Zeit zu lassen, bis sie sich im Advent in Stockholm wiedertreffen – ohne zu ahnen, was bis dahin geschieht …Dies ist eine meiner persönlichsten Geschichten überhaupt. Nicht nur, weil sie in meiner Heimatstadt Dachau spielt (und außerdem in Stockholm, das ich sehr liebe), sondern weil es in meinem Leben auch mal einen "Schweden zum Verlieben" gab und ich dabei Ähnliches erlebt habe wie in diesem Buch Verena.Lust auf leichte Sommer- und Urlaubslektüre? Dann bewerbt euch bis zum 16.6. für diese Leserunde, an der ich natürlich wieder teilnehmen werden. Es gibt die Wahl zwischen einem (auf Wunsch gerne signierten) Taschenbuch und einem eBook (epub und mobi). Ich freu mich auf einen regen Austausch mit euch - und auf eine anschließende Rezension. ;)

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  • Der Jude und der Möbelbauer

    Und im Wienerwald stehen noch immer die Bäume
    Ankewien

    Ankewien

    07. April 2016 um 11:06

    Was würde heute passieren, wenn noch einmal ähnliches wie 1938 passieren würde? Wenn Menschen auf die Straße getrieben und gefoltert würden? Wenn bestimmte Kinder von Bildung ausgeschlossen und nicht mehr in Parks gehen dürften? Gäbe es dann auch Menschen, die ihr Leben riskieren und sich dem entgegenstellen würden?Diese Fragen stelle ich mir immer wieder, wenn ich solche Bücher lese (zuletzt auch "Der Jude mit dem Hakenkreuz"). Meine Familie war zwar nicht während des Krieges von solch einer Verfolgung betroffen, sondern danach. Aber auch da frage ich mich immer wieder, was es für mich bedeuten würde, innerhalb von 1 Stunde die Wohnung mit den wichtigsten Dingen zu verlassen.Wie schon gesagt, mich hat diese Geschichte noch einmal besonders gerührt, weil ich die Straßen kenne, durch die die Familie zu Anfang läuft - und weil die Judenverfolgung in Wien, wie es mir scheint, noch einmal besonders grausam abläuft, musste man doch dem "Führer" gefällig sein, weil er Österreich erst kürzlich an das Deutsche Reich angegliedert hat.Sehr bewegend lässt Elisabeth Asbrink die Briefe erzählen, die die Eltern ihrem Sohn geschrieben haben, die von mal zu mal dramatischer werden. Anfangs will man dem Jungen keine Angst machen, doch von Jahr zu Jahr schwindet die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Gleichzeitig entwickelt sich die Freundschaft zwischen Otto und dem beinahe gleichaltrigen Ingvar - Otto hilft fleißig auf dem Hof und muss nach dem Krieg beginnen, sein Leben ohne die Eltern auf die Reihe zu bekommen.

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