Elisabeth Büchle Das Mädchen aus Herrnhut

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen aus Herrnhut“ von Elisabeth Büchle

Der Historiker Daniel Ritter ist fasziniert von einer Holzfigur, die ein junges Mädchen mit Umhang darstellt. Denn diese Figur gibt einige Rätsel auf. Ihre Spur führt zurück bis ins Mittelalter und sie ist gesäumt von mysteriösen Todesfällen und seltsamen Verstrickungen. Was verbindet Luise, eine Frau, die im 18. Jahrhundert in der Herrnhuter Gemeinschaft lebte, mit der jungen, modernen Lehrerin Emma Fischer? Daniel, der schon bald auch von Emma fasziniert ist, macht sich gemeinsam mit ihr an die Nachforschungen. Doch dann geraten beide in große Gefahr ... Ein vielschichtiger Roman, der in das historische Herrnhut entführt.

Wunderschöne Geschichte, witzige Figuren, Spannung, Humor, einfach perfekt! Mehr davon bitte<3

— Felicitas_Brandt
Felicitas_Brandt

Ein mitreißender Roman mit interessanten geschichtlichen Hintergründen und wunderbar menschlichen Protagonisten

— Nirena
Nirena

Zwei Geschichten, durch Jahrhunderte getrennt - und die gleiche Gefahr!

— mabuerele
mabuerele

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    Das Mädchen aus Herrnhut
    Nirena

    Nirena

    "Das Mädchen aus Herrnhut" ist in zwei Teile gegliedert: Zum einen begleitet der Leser Luise im 17. Jahrhundert, die Zuflucht sucht in der Herrnhuter Gesellschaft. Nicht nur, dass Elisabeth Büchle wieder einmal beweist, wie wunderbar menschlich und bildhaft sie ihre Figuren zum Leben erwecken kann - Luises einnehmendem Wesen kann man sich gar nicht entziehen - auch das Thema der Herrnhuter fand ich sehr interessant, da ich mit dieser Gesellschaft bisher noch gar keinen Kontakt hatte. Die mysteriöse Geschichte um Luises Vergangenheit, von der sie nichts weiß, die sie aber selbst in der geschützten Herrnhuter Gemeinde einholt, schlägt den Leser so in Bann, dass man am Ende dieses Erzählabschnitts nur wehmütig Abschied nimmt von den liebgewordenen Protagonisten. Der andere Handlungsstrang wirft einen dann geradezu in die Gegenwart bzw. das Jahr 2007, wo man auf Daniel, Emma, Falk und Rahel trifft. Da ich bereits "Skarabäus und Schmetterling" gelesen habe, kannte ich diese vier schon. "Das Mädchen aus Herrenhut" spielt aber früher und erzählt, wie Daniel die anderen drei kennenlernt. Gerade Rahel und Falk sind zu dieser Zeit natürlich noch deutlich jünger und auch wenn Falk einfach Falk ist und bleibt und sich sein Wesen hin zu "Skarabäus und Schmetterling" nicht groß ändert, kann ich im Nachhinein sagen, dass Rahel später eine deutliche Entwicklung hinter sich hat und nicht mehr die verschüchterte kleine Maus ist, auf die man hier trifft. Auch der gegenwärtige Handlungsstrang spart nicht an verwickelten Rätseln und intriganten Bösewichten. Daraus ergibt sich eine Spannung, die den Leser quasi durch das Buch trägt, immer in Sorge um das Wohl der Protagonisten, aber ebenso neugierig wie sie auf des Rätsels Lösung. "Das Mädchen aus Herrnhut" ist ein spannender, mitreißender Roman, der mit vielen, gut vermittelten geschichtlichen Hintergründen aufwartet, aber vor allem durch die bildhaften Protagonisten besticht. Für mich wieder einmal der Beweis, dass es immer lohnenswert ist, ein Buch von Elisabeth Büchle zu lesen.

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  • Leserunde zu "Ich, Saulus: Thriller" von James S. MacDonald

    Ich, Saulus
    Arwen10

    Arwen10

    Hier noch eine weitere Neuerscheinung aus dem Brunnen Verlag Ich, Saulus von Jerry B. Jenkins Zum Inhalt: Mafiöse Organisationen entdecken in Italien ein 2000 Jahre altes Manuskript. Eine Jagd beginnt ... Szenenwechsel: Der Arzt Lukas reist ins brennende Rom, um Paulus zu treffen. Der sitzt in der letzten Phase seiner Gefangenschaft in einem elenden, stinkenden Loch. Von Lukas gepflegt, gewinnt er seine frühere Heiterkeit zurück. Denn er freut sich schon lange auf die Ewigkeit. Seinem Freund Lukas erzählt er seine Lebensgeschichte. Eine spannende, berührende Story. Und eine durchaus glaubwürdige Entwicklungsgeschichte, die den jungen Paulus vor seiner Bekehrung lebendig und verständlich werden lässt. Verknüpft mit dem historischen Geschehen ist ein packender zeitgenössischer Thriller mit Liebesgeschichte. Textauszug: Ich, Saulus aus Tarsus, beginne diese Aufzeichnung meiner lebendigsten Erinnerungen mit der Anerkenntnis eines Vorfalls, der mein ganzes Leben entscheidend beeinflusst hat. Und wie man sehen wird, würde ich selbst all das, was darauf folgte, als Werk eines fantasievollen Geistes betrachten, hätte ich es nicht in eigener Person erlebt. Wenn auch die Erinnerung daran so tief in mein Gedächtnis eingebrannt ist, dass ich alles vor mir sehe, als sei es heute geschehen, so war es doch nur das erste einer Vielzahl von Ereignissen, die dazu führten, dass ich diese Niederschrift beginne ... Leserstimme: Jerry Jenkins hat sich selbst übertroffen. Eine überzeugender Thriller, der dem Charakter und der Persönlichkeit der wichtigsten Figur der frühen Kirche gerecht wird. Alles, was ich an guten Romanen liebe, findet sich hier: Gefahr, politische und kriminelle Verwicklungen, stimmige Details. Wenn Sie Kriminalgeschichten und Historisches mögen, ist Ich, Saulus ein Muss. Joni Eareckson Tada Infos zum Autor: Jerry B. Jenkins ist Koautor der Bestsellerserie "Finale" (mit Tim LaHaye). Von seinen Büchern wurden weltweit mehr als 70 Millionen Exemplare verkauft. 20 seiner Werke landeten auf der Bestsellerliste der New York Times. Er ist Vorsitzender des renommierten Moody Bible Institute in Chicago und lebt mit seiner Frau in Colorado. Vielen Dank an dieser Stelle an den Brunnen Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 25.August  2015, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen  ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid.

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    Smilla507

    Smilla507

    10. September 2015 um 16:52
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    heaven4u schreibt Na ja, sein Vater heißt Edsel - was will man erwarten :-D Ja ich finde auch es ist kein Thriller. Bis zum Schluss nicht denke ich. Ich denke ja, das ist eher eine Erfindung des Verlages. Man ...

    *lach* ja, der Name des Vaters ist auch ungewöhnlich. Wobei "Edsel Knox" klingt ja irgendwie cool. "Augustin Knox" klingt etwas seltsam und holprig. Ah, ich wollte die ganze Zeit schon gucken, ob ...

  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Hochspannender Roman aus verschiedenen Zeiten, herausragend in Verbindung gebracht

    Das Mädchen aus Herrnhut
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    Eigentlich mag ich weder historische Bücher noch Frauenbücher. Und genau das hatte ich von diesem Buch befürchtet. Doch dann kam alles ganz anders... Es geht sogar eher weniger um ein Mädchen, sondern mehr um eine Holzschnitzerei, die zur Zeit der Kreuzzüge angefertigt wurde und seitdem viele Menschen in ihrem Leben begleitet hat. Mit der Statue ist ein Geheimnis verbunden, das von einem großen Schatz berichtet. Zuerst erzählt die Geschichte von Luise, einer erblindenden Waise aus dem 18. Jahrhundert, die mit der Statue aufgewachsen ist, sie aber in den Wirren ihres Lebens verliert - und von ihr aus schlägt die Autorin gekonnt einen Bogen in unsere moderne Zeit, wo ein junger Historiker auf ebendiese Legende stößt und beginnt, die Statue zu suchen. Ab dann wird die bisher latente Spannung zunehmend stärker und die kleine Gruppe der Forscher kommt in eine Gefahr nach der anderen. So wie oft Bücher mit "Thriller" betitelt werden, aber keine sind, ist die Sachlage hier genau umgekehrt: Was hier als "Roman" daherkommt, ist so spannend, daß der Aufkleber "Thriller" durchaus seine Berechtigung hätte. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, und das will was heißen. Die Figuren sind so realistisch gezeichnet und liebevoll ausgestaltet, daß sie einem von Anfang an ans Herz wachsen. Man leidet und bangt mit ihnen und wird das Gefühl nicht los, sie schon lange zu kennen. Ausgezeichneter Erzählstil trifft auf hochspannende Handlung plus unterschwelliger Botschaft. Klasse! Dieses Buch war zwar das erste, aber ganz sicher nicht das letzte, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Ein Buch, wie mich nur selten eins in seinen Bann schlägt! Ich habe es bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen.

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    • 2
  • Die Suche nach der Statue und ihrem Geheimnis

    Das Mädchen aus Herrnhut
    mabuerele

    mabuerele

    05. August 2013 um 20:30

    Im Prolog steht im Jahre 1213 ein junger Mann am Strand von Sardinien. Die Erzählung wechselt in das Jahr 1731. Luise war im Waisenhaus der Franckeschen Anstalten in Halle aufgewachsen. Nun arbeitet sie dort als Dienstmädchen. Wegen einer Unachtsamkeit gegenüber des Barons von Freiensteins muss sie die Anstalten verlassen. Da sie kein Zeugnis erhält, hat sie keine Chance, eine angemessene Arbeit zu finden. So macht sie sich auf nach Herrnhut. Doch es ist Winter. Hunger und Kälte fordern ihren Tribut. Sie sinkt in den Schnee. Der Aufmerksamkeit des Kutschers Christian aus Herrnhut hat sie ihr Leben zu verdanken. Wieder vergehen mehrere Jahrhunderte. Die Lehrerin Emma Fischer ist mit ihren Schülern zu einer Studienreise in Herrnhut angekommen. Dort treffen sie auf Dr. Daniel Ritter und seinen Freund. Der Historiker führt Nachforschungen in Herrnhut durch. Besonders die Schüler Falk und Rahel unterhalten sich häufig mit Daniel. Zurück in der Schule wird Emma, die mit ihren Rollerblades unterwegs ist, in ein Auto gezwungen und über ihren Aufenthalt in Herrnhut ausgefragt. Der Roman erzählt die beiden Geschichten nacheinander. Das verbindende Element ist die Nikodemus-Statue, das Abbildnis eines jungen Mädchens. Im historischen Teil wird das Leben von Luise in Herrrnhut erzählt. Die Sprache ist hier eher ernst und sachlich. Die friedliche Atmosphäre in der Brüdergemeinde, das Zusammenleben und die Verteilung der Aufgaben werden ausgezeichnet beschrieben. Eingefügt ist das ins historische Geschehen der Zeit. Natürlich gibt es auch humorvolle Szenen. Deutlich herausgearbeitet wird die Zufriedenheit der Bewohner. Doch Luise ist in Gefahr. Information über ihre Vergangenheit sind in der damaligen Zeit schwierig zu erhalten. In der Gegenwart entwickelt sich die Geschichte bald zu einem spannenden Krimi. Jeder, der von Daniels Forschung weiß, ist in Gefahr. Die Reise der Protagonisten geht quer durch Deutschland bis nach Amerika. In beiden Teilen werden die Personen gut charakterisiert. Ich habe gebangt und gehofft, dass weder Luise, noch Falk und Rahel etwas passiert. Falk und Rahel sind Kinder unserer Zeit. Während Falk zwar hochintelligent, aber auch vorlaut ist, ist Rahel eine ruhige Schülerin. Mit ihren Fähigkeiten und Kenntnissen helfen sie Daniel und Emma entscheidend bei der Suche nach der Statue. Eingebunden in beide Erzählstränge ist jeweils eine Liebesgeschichte. Sie wird behutsam, gefühlvoll und gut angepasst an das jeweilige Jahrhundert erzählt. Der christliche Glaube spielt ebenfalls in beiden Teilen eine Rolle. Auch hier hat es die Autorin verstanden, die Themen geschickt in die Handlung zu integrieren ohne aufdringlich zu wirken. So wie es beginnt, endet das Buch am Strand von Sardinien – mit einer Überraschung. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Lobenswert finde ich, dass die Autorin zu Beginn einen Einblick in die Geschichte der Brüdergemeinde gibt und auf historische Personen hinweist, die im Roman eine Rolle spielen. Das Cover passt. Es zeigt die friedliche Idylle von Herrnhut.

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  • Leserunde zu "Emily - Sommer der Sehnsuch" von Ann Shorey

    Emily - Sommer der Sehnsucht
    Arwen10

    Arwen10

    Nun kommt eine absolute Leseempfehlung ! Dieses Buch hat mir total gut gefallen und gehört jetzt zu meinen Lieblingsbüchern: Emily Sommer der Sehnsucht von Ann Shorey Zum Inhalt: Eine Liebesgeschichte aus der Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Die 20-jährige Emily Lindberg lebt bei ihrem Großvater in Missouri. Er ist ihr nach dem Krieg als Einziger von ihrer Familie geblieben. Emily führt seinen Laden, denn den Großvater lässt manchmal sein Gedächtnis im Stich. Sie will aber unbedingt auf einen Treck nach Westen gehen, um die traurigen Erinnerungen hinter sich zu lassen und von vorn anzufangen. Zwei Männer werben um Emily: der Frauenheld Royal Baxter und der hilfsbereite, aber schüchterne Curt Saxon, den seine traumatischen Kriegserfahrungen verfolgen. Warum nur ist Curt so wechselhaft in seinen Stimmungen? Und wie soll sie sich entscheiden? Leserstimme: Die Geschichte hat sozusagen alles: eine mutige Heldin, einen gutmütigen Großvater, mehrere Schurken und einen gut aussehenden Ehrenmann. (Quelle: http://brunnen-verlag.de/details.php?catp=11000_11100&p_id=112008) Hier der Link zur Homepage der Autorin: http://www.annshorey.com/index.html Für die Bewerbung nennt mir bitte ein christliches Lieblingsbuch. Wer keins hat, ein anderes Lieblingsbuch. Warum ist es euer Lieblingsbuch ? Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Ein großes Dankeschön an den Brunnen Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Bitte bewerbt euch bis zum 15.07.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 16.07. im Laufe des Tages.

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    • 119
  • Eine historische Schnitzeljagd

    Das Mädchen aus Herrnhut
    Smilla507

    Smilla507

    23. June 2013 um 13:36

    Das Buch ist untergliedert in 2 Hälften. Die erste Hälfte handelt von einer jungen Frau namens Luise, die bis 1731 einen Teil ihres Lebens als Waise in der Franckeschen Anstalt in Halle verbracht hat. Doch nach einem Missgeschick wird sie der Anstalt verwiesen. Auf sich allein gestellt macht sie sich zu Fuss durch Schnee und Eis auf den Weg nach Herrnhut. Der Graf von Zinzendorf und sein Kutscher Christian finden Luise in Schnee begraben, retten ihr das Leben und nehmen sie mit nach Herrnhut. Nachdem sich Luise in Herrnhut eingelebt hat stellt sich heraus, dass sie verfolgt wird. Aber warum? Und was ist das Geheimnis von Luises Vergangenheit? Über 200 Jahre später begibt sich der Historiker Daniel Ritter auf die Suche nach einer Holzfigur, die ein junges Mädchen mit Umhang darstellt. In Herrnhut begegnet er der jungen Lehrerin Emma, die gerade mit ihrer Schulklasse eine Exkursion dorthin gemacht hat. Daniels Recherchen führen ihn immer wieder zu Emma, so dass sich beide gemeinsam auf die Suche nach der mysteriösen Holzfigur machen. Schon bald werden auch diese beiden verfolgt. Scheinbar gibt es noch mehr Interessenten an der Holzfigur. Ehe es sich die beiden versehen stecken sie mitten in einer historischen Schnitzeljagd, in der es um Leben und Tod geht. Dies war das letzte, von mir noch ungelesene Büchle-Buch. Warum ich ausgerechnet dieses so lange ungelesen in meinem Bücherregal stehen hatte ist mir ein Rätsel! Denn bisher hat mich kein Buch der Autorin enttäuscht. Auch dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die erste Hälfte fesselte mich mit seinen historischen Hintergründen, aber auch der Ausschnitt aus Luises Leben gefiel mir sehr gut. Der zweite Teil war dann eher spannend und je weiter die Handlung fortschritt desto rasanter wurde es. Auch die Liebe bleibt in beiden Romanhälften nicht auf der Strecke, wobei das "schmückendes Beiwerk" ist und niemals "schmonzettig" wird. Es passt einfach! Um die Liebe zu Gott machen die Protagonisten ebenfalls keinen Hehl. Ja, und warum ich die Romane von Elisabeth Büchle so liebe? U.a. wegen ihres schönen, teilweise poetischen Schreibstils. Kleine Kostprobe? "Die Rosenblätter raschelten in ihrem Rücken, als er sie fest an sich zog, während der Regen begann, laut Beifall klatschend gegen die Fensterscheibe zu prasseln." (S. 374) Hach ja... zum Dahinschmelzen. 

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  • Leserunde zu "Wohin der Wind uns trägt" von Elisabeth Büchle

    Wohin der Wind uns trägt
    Arwen10

    Arwen10

    Nach kurzer Pause gibt es nun wieder eine Leserunde in Begleitung von  Elisabeth Büchle. Diesmal geht es in den Wilden Westen zur Zeit der großen Siedlertrecks: Wohin der Wind uns trägt Zum Inhalt: South Carolina 1847: Nach einigen Schicksalsschlägen überredet die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart, sie und ihre vier jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen. Auf der langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte. Ein romantischer und gleichzeitig spannender Roman aus der Pionierzeit der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Leseprobe findet ihr hier: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816681 Der Verlag Gerth Medien stellt uns 7 Exemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde.Zusätzlich stellt Elisabeth 3 Exemplare für je eine Portopauschale von 3 Euro zur Verfügung. Bewerbt euch bitte bis zum 13. August 12 Uhr, danach verkünde ich die Gewinner. Wer bereit ist 3 Euro für das Buch auszugeben, kann sich zusätzlich im entsprechenden Thread bewerben. Wer dann nicht unter den Gewinnern ist, hat hier die Chance auf das Buch für 3 Euro. Vorraussetzung ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Heute hätte ich gerne gewußt, welche anderen Bücher aus der Zeit der Siedlertrecks ihr kennt ? Oder alternativ, was spricht euch an diesem Buch an ? Start der Leserunde, wenn alle ihr Buch haben, ca 23. August

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    • 436
  • Leserunde zu "Das Mädchen aus Herrnhut" von Elisabeth Büchle

    Das Mädchen aus Herrnhut
    Arwen10

    Arwen10

    Ich freue mich, euch heute die nächste Leserunde mit Elisabeth Büchle anbieten zu können. Diesmal lesen wir "Das Mädchen aus Herrenhut". Wie schon beim "Goldsommer" erwartet uns ein tolles Buch. Diesmal gibt es zwei Erzählstränge, einen in der Gegenwart und einen in der Vergangenheit....Und darum geht es: Der Historiker Daniel Ritter ist fasziniert von einer Holzfigur, die ein junges Mädchen mit Umhang darstellt. Denn diese Figur gibt einige Rätsel auf. Ihre Spur führt zurück bis ins Mittelalter und sie ist gesäumt von mysteriösen Todesfällen und seltsamen Verstrickungen. Was verbindet Luise, eine Frau, die im 18. Jahrhundert in der Herrnhuter Gemeinschaft lebte, mit der jungen, modernen Lehrerin Emma Fischer? Daniel, der schon bald auch von Emma fasziniert ist, macht sich gemeinsam mit ihr an die Nachforschungen. Doch dann geraten beide in große Gefahr ... Ein vielschichtiger Roman, der in das historische Herrnhut entführt. Und hier zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816456 Der Verlag Gerth Medien stellt freundlicherweise wieder ein paar Bücher zur Verfügung. An dieser Stelle an großes Dankeschön an den Gerth Medien Verlag. Vorraussetzung wie immer, Teilnahme an dieser Leserunde und am Ende eine Rezension, möglichst auch auf amazon und/oder anderen Verkaufsplattformen. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es sich beim "Das Mädchen aus Herrenhut" um einen christlichen Roman handelt. Und nun könnt ihr euch bis zum 15. März 12 Uhr bewerben. Danach lose ich aus.

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    • 322
    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    09. June 2012 um 17:45
  • Rezension zu "Das Mädchen aus Herrnhut" von Elisabeth Büchle

    Das Mädchen aus Herrnhut
    KinderundBuecher

    KinderundBuecher

    15. May 2012 um 21:21

    Zwei verschiedene Zeiten und eine Gemeinsamkeit - die Suche nach einer Holzstatue die ein Mädchen mit Umhang darstellt. Was für ein Geheimnis steckt hinter dieser Holzstatue? Wir befinden uns im 18. Jahrhundert und die junge Luise muss durch ein Missgeschick Halle verlassen und macht sich im Winter auf den beschwerlichen Weg nach Herrnhut. Trotz anfänglicher Probleme lebt sie sich gut in der Herrnhuter Gemeinschaft ein, aber auch hier soll das Glück für Luise nicht von langer Dauer sein. Sie wird beobachtet, verfolgt und im Mittelpunkt scheint Luise's Holzfigur zu stehen. Auch im 21. Jahrhundert birgt die Holzfigur mehr Rätsel als Antworten. Und auf die Suche nach Antworten macht sich der junge Historiker Daniel Ritter. An seiner Seite - Emma Fischer und zwei ihrer Schüler - die er in Herrnhut kennengelernt hat. Doch bald wird aus der Suche nach Antworten eine gefährliche Jagd ums Überleben... Ich war sehr gespannt, was mich mit diesem Buch erwartet. Ich kannte bisher noch kein Buch von Elisabeth Büchle und habe bisher auch keinen christlichen Roman gelesen. Umso mehr hat mich dieses Buch erstaunt - ein historischer Roman mit Thriller Eigenschaften. Sehr beeindruckt haben mich die sehr gut recherchierten, historischen Hintergründe über die Herrnhuter Brüdergemeinde und Zinzendorf. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite mit tollen Charakteren und einer Geschichte, die einen in ihren Bann zieht und bis zum Ende nicht los lässt. Ein tolles Buch, dass mich sehr überrascht hat und das ich gerne weiter empfehle - absolut lesenswert!

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  • Leserunde zu "Der Klang des Pianos" von Elisabeth Büchle

    Der Klang des Pianos
    Arwen10

    Arwen10

    Ich freue mich, euch heute wieder zu einer Leserunde mit Elisabeth Büchle einladen zu können. Diesmal lesen wir das Buch "Der Klang des Pianos" Freundlicherweise stellt der Verlag wieder 5 Freieexemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien. Nun habt ihr Zeit, euch bis zum 07. Mai 12 Uhr zu bewerben. Danach lose ich die Gewinner aus. Vorraussetzung ist wie immer die Teilnahme an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension möglichst auch bei amazon und /oder bei einer anderen Verkaufsplattform. Leserundenstart: ca.15.Mai Bitte beantwortet mir auch die Frage, ob ihr andere Autoren von Gerth Medien kennt bzw. welche Autoren/Bücher ihr gerne mal in einer Leserunde lesen möchtet ? Dann könnte ich die evtl. in kommenden Leserunden anbieten. Hier die Homepage zum Stöbern: http://www.gerth.de/ Und darum geht es in dem Buch: Freiburg, 1912: Richard darf einen lukrativen Auftrag ausführen. Als Klavierbauer für die Firma Welte soll der junge Mann ein selbstspielendes Piano auf einem Luxusliner einbauen: der Titanic. In Irland trifft er auch die bezaubernde Norah wieder, die sein Leben gehörig auf den Kopf stellt. Die Stewardess soll sich um das Wohl der reichen Gäste auf dem Schiff kümmern. Doch mit einer gewagten Rettungsaktion im irischen Hafenviertel schafft sich Norah mächtige Feinde. Als finstere Ganoven hinter ihr her sind, versucht Richard, sie zu beschützen. Und als die Titanic schließlich aus Southampton ausläuft, blicken beide in eine ungewisse Zukunft ... Hier die Leseprobe und der Trailer zum Buch: http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=816663 Und Trailer Extra: https://www.youtube.com/watch?v=XLu9EE73s9c Wie gefällt euch der Trailer ?

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    • 369
  • Rezension zu "Das Mädchen aus Herrnhut" von Elisabeth Büchle

    Das Mädchen aus Herrnhut
    nirak03

    nirak03

    09. April 2012 um 13:20

    Inhalt: Die Geschichte „Das Mädchen aus Herrnhut“ ist unterteilt in zwei verschiedenen Handlungssträngen, die in verschiedenen Zeiten spielen. Im ersten Erzählstrang geht es ins 18 Jahrhundert nach Herrnhut. Der Leser lernt die junge Waise Luise kennen und darf sie ein Stück weit ihres Leben begleiten. Er erfährt ein wenig über die Glaubensgemeinschaft Herrnhuts. Der zweite Erzählstrang beginnt dann im Jahre 2007 ebenfalls in Herrnhut. Die junge Lehrerin Emma Fischer lernt dort den Historiker Daniel Ritter kennen. Dieser versucht das Geheimnis um eine hölzerne Statue zu lösen. Emma und zwei ihrer Schüler werden in diese Suche mit hinein gezogen. Es beginnt eine Aufregende Jagd nach den Antworten der Vergangenheit. Beide Erzählstränge werden durch die hölzerne Statue, die ein junges Mädchen darstellt, miteinander verbunden. Welches Rätsel verbirgt diese geheimnisvolle Statue? Meine Meinung: Für mich war „Das Mädchen aus Herrnhut“ der erste Roman den ich von Elisabeth Büchle gelesen habe und ich war gespannt was ich von einem christlichen Roman zu erwarten hatte. Gelesen habe ich dann ein spannendes Buch über eine Glaubensgemeinschaft gegründet im 18 Jahrhundert. Die von Liebe und Führsorge seinen nächsten gegenüber erzählt. Der erste Teil spielt direkt in Herrnhut und erzählt die Geschichte einer jungen Frau die einige Schicksalsschläge erdulden musste. Ihr Leben, ihre Liebe und ihr Schicksal wurden umschrieben in leicht zu lesenden Sätzen. Es hat großen Spaß gemacht Luise ein Stück weit ihres Lebens zu begleiten. Dieser historische Teil war bildhaft und glaubwürdig erzählt. Der zweite Teil dann erzählt die Geschichte um Emma Fischer, eine junge Lehrerin. Dieser zweite Teil ist aber mehr Krimi als Liebesgeschichte. Zusammen mit Daniel Ritter muss sie allerhand Abenteuer überstehen bis die Zwei die Lösung ihres Rätsels hatten. Auch hier geht es natürlich um die Liebe. Aber eben nicht so Vordergründig dass es kitschig werden würde. Mir hat die Mischung aus historischen Fakten, Liebesroman und Krimi gut gefallen. Ich hatte spannende Lesestunden. Ich fand die einzelnen Charaktere gut ausgearbeitet und mit ihrem bildhaften Erzählstil hatte ich auch schnell deutlich Bilder vor Augen. Egal ob nun im historischen Herrnhut oder im modernen Frankfurt. Mein Fazit: „Das Mädchen aus Herrnhut“ ist ein historischer Roman, ein Liebesroman und ein guter Krimi auf zwei Zeitebenen. Die Krimielemente waren so spannend und rasant dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Cover das diesen Roman ziert will irgendwie nicht zu Inhalt passen. Diese Zeichnung deutet doch eher auf einen ruhigen Liebesroman hin. So ist es aber nicht. Es ist spannend, rasant und im historischen Teil sehr interessant. Die Verbindung beider Erzählstränge mit Hilfe der geheimnisvollen Statue ist wunderbar gelungen und verbirgt einige Überraschungen. Mir hat es gut gefallen und ich würde jederzeit wieder zu einem Roman von Elisabeth Büchle zurückgreifen.

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Herrnhut" von Elisabeth Büchle

    Das Mädchen aus Herrnhut
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    09. April 2012 um 12:31

    Packend, spannend, ideenvoll- die drei Worte beschreiben das Buch „Das Mädchen aus Herrnhut“ ziemlich gut. Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen: Im ersten Teil des Buches wird die Geschichte von Luise erzählt, die 1731 in der Herrnhuter Brüdergemeinde Unterschlupf findet. Doch dort wird Luise beobachtet und verfolgt: Sie verbirgt ein Geheimnis, in dessen Mittelpunkt eine verschwundene Holzstatue steht. 2007: Noch immer ist die Holzstatue verschwunden, noch immer wird danach gesucht. Diesmal erzählt der zweite Handlungsstrang, wie die Lehrerin Emma, zwei ihrer Schülern und der Historiker Daniel versuchen, das Geheimnis um die Holzstatue zu ergründen. Doch auch diesmal sind Emma und Daniel nicht die einzigen, die nach der Statue suchen. Schon nach kurzer Zeit wird Emma in ein fremdes Auto gezerrt und die kleine Gruppe gerät in Gefahr. Innerhalb dieses zweiten Handlungsteils werden die beiden Handlungen schließlich zusammengeführt. Neben einem historischen Einführungsteil erfährt man im Laufe der Geschichte historische Hintergründe über die Herrnhuter Brüdergemeinde und den Graf von Zinzendorf, den Gründer dieser Gemeinschaft. Während des Lesens habe ich also einiges gelernt. Ein dicker Pluspunkt ist außerdem die Spannung, die mich dazu gebracht hat, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. Überrascht haben mich auch immer wieder die kreativen Ideen der Autorin, die die Handlung auf unerwartete Weise vorangetrieben haben. Meiner Meinung nach ist das Buch zu Recht zum „Buch des Jahres“ von Gerth Medien auerwählt worden. Ein wirklich tolles Buch, was fünf Sterne verdient und auf jeden Fall meinen Freunden weiterempfohlen wird!

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Herrnhut" von Elisabeth Büchle

    Das Mädchen aus Herrnhut
    starone

    starone

    09. April 2012 um 09:57

    Zum Inhalt: Ein junges Mädchen mit Namen Luise, das erblindet ist findet auf Herrenhut eine zweite Chance in ihrem Leben. In ihrem Besitz befand sich eine kleine Statur die dann plötzlich verschwunden ist und wie es scheint von großer Bedeutung ist, denn ein Freiherr möchte sie gerne in ihrem Besitz nehmen und plötzlich tauchen wieder die Schatten der Vergangenheit in Luises Leben auf, denn sie weiß wo sie aufgewachsen ist bevor sie vor einem Waisenhaus abgelegt worden. Und welche Rolle diese Figur in ihrem Leben spiel , nur das dadurch ihr Leben aus den Fugen gerät. Plötzlich befinden wir uns im Jahre 2007 und auch hier rätseln der junge Daniel Ritter und seine Freund Jusa über diese kleine Figur. Wie der Zufall es so will , am Ort ihrer Forschungen taucht auch eine Schulklasse auf . Ihrer Lehrerin Emma Fischer ist auch sehr interessiert an allem was mit der Figur und dem Ort Herrenhut zu tun hat. Also schließt man sich zusammen und merkt plötzlich es gibt Verbindungen zwischen Luise und der Lehrerin Emma Fischer und ehe sich alle versehen werden sie verfolgt und bedroht. Nur vom wem oder was? Das ist hier die spannende Frage.. Meine Meinung: Geschickt wie hier historisch Geschehnisse mit unsere Zeit verbunden werden. Es macht Lust auf die Vergangenheit und wie die Menschen in dieser Zeit gelebt haben. Man lernt viel interessantes und es wird auch nie langweilig, denn durch den angenehmen Scheibstil kommt auch alles gut rüber. Es zeigt auch gut, dass die Vergangenheit auch in unsere Leben plötzlich schwappen kann und somit niemand vor seiner Vergangenheit gefeit ist. Geheimnisvoll und unheimlich die Sache mit den Verfolger und ihrem Motiven denen plötzlich Daniel, Emma und alle anderen die in dieser Sache doch mit drin strecken jetzt nun verwickelt werden. Schön wie der Spannungsbogen da gespannt und man einfach immer weiter lesen muss... Das Ende ist sehr liebevoll und voller Harmonie gestaltet. Das lässt mich als Leserin wirklich mal mit einem guten Gefühl zurück. Man ist angekommen.. Es ist interessant, spannend, liebevoll und zum Teil auch sehr lustig geschrieben somit eine gute Mischung , wie ich finde und genau mein Geschmack so. Empfehle ich gerne weiter.

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  • Rezension zu "Das Mädchen aus Herrnhut" von Elisabeth Büchle

    Das Mädchen aus Herrnhut
    SiCollier

    SiCollier

    07. April 2012 um 14:22

    Die Autorin schreibt in der hiesigen Leserunde über dieses Buch, daß es bei ihren Stammlesern „sehr zwiegespaltene Meinungen und Reaktionen“ hervorgerufen habe. Da das erst das zweite Buch der Autorin ist, welches ich gelesen habe, vermag ich das nicht so richtig zu beurteilen, daß ich allerdings ein Buch mit Thrillerelementen vorfinden würde, habe ich sicherlich nicht erwartet. Aber manchmal ist es etwas Positives, wenn Erwartungen solcherart nicht erfüllt werden. Hier habe ich es aus jeden Fall als sehr positiv empfunden. Sehr geschickt ist nach meiner Meinung die Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeine ins Buch verwoben. Man erhält im ersten Teil, der um 1731/1732 spielt, einen Einblick in die Lebensweise der Brüder und Schwestern, die - das wage ich einfach zu behaupten - würde sie so heute noch bestehen, auch in unseren Tagen eine Herausforderung an die Gesellschaft im Bezug auf den Umgang miteinander wäre. Denn, das sei hier angemerkt, wie meine ersten „Nachforschungen“ zu den Herrnhuter ergeben haben, sind diese heute eine „normale“ evangelische Kirche wie andere auch. „Wie überhaupt seinerzeit jenes Feuer, das heute weithin erloschen zu sein scheint, allgegenwärtig brannte. Irgendwann beim Lesen stellte sich mir die Frage, wann dieses Feuer eigentlich heruntergebrannt, die Begeisterung verschwunden und sich eine Art „statisches Leben“, in dem für Wunder kein Platz mehr war, eingestellt hatte.“ So habe ich in meiner Rezi zur "Flamme der Hoffnung“ von Davis T. Bunn und Janette Oke geschrieben, und daran mußte ich auch hier wieder denken. Schade, daß das „Feuer des Anfangs“ anscheinend immer nur wenige Jahre oder Jahrzehnte brennt und dann alles in „Tradition“ und „Normalität“ erstarrt. Das Buch selbst besteht aus zwei Teilen, die durch einen Prolog sowie eine Epilog, der 1213 angesiedelt ist, eingerahmt werden. Was es mit diesen aufhat, erschließt sich erst im Laufe des Buches. So seltsam und unverständlich der Prolog erscheint - mit dem Epilog schließt sich dann der Kreis. Selten ist mir solche auf den ersten Blick so unverständlich, aber nach dem Lesen des Buches so gut durchdacht begegnet. Der erste Teil spielt 1731/1732, meist in Herrnhut. Es treten historische Personen auf, über deren Daten und Wirken in der Einführung einige Angaben zu finden sind. Das Geschehen entwickelt sich angemessen und folgerichtig, die Figuren wurden mir sehr plastisch und vertraut. Am Ende des Teiles hatte ich, obwohl erst auf Seite 147, das Gefühl, einen dicken Roman gelesen zu haben. Luise und Christian waren mir so ans Herz gewachsen, daß ich eigentlich nicht die rechte Lust verspürte, in die Jetztzeit zu „springen“. Etwaige Befürchtungen waren jedoch unbegründet. So, wie unsere Zeit ein deutlich höheres Tempo als das 18. Jahrhundert aufweist, so nimmt die Handlung nun drastisch an Geschwindigkeit zu; der „gemächliche“ Beginn täuscht darüber hinweg. Das Tempo und die Spannung wurden (für mich als Nicht-Thriller-Leser) teilweise dermaßen hoch, daß ich das Buch wohl bald ein zweites Mal lesen muß, weil die Augen an manche Stellen so schnell über die Zeilen huschten, daß ich die Details kaum mitbekam. Aber ich mußte einfach wissen, wie es weitergeht. Emma Fischer, eine Lehrerin, die von ihren Schülern mit dem Spitznamen „Turbo-Fisch“ belegt wurde, sowie ein Dr. Daniel Ritter, Historiker, sind jetzt die Träger der Handlung. Der ersten zufälligen Begegnung folgen weitere Kontakte, bis sie schließlich gemeinsam das Rätsel der verschwundenen Holzstatue zu lösen suchen. War diese schon bei Luise und Christian der Auslöser für die teils dramatischen Geschehnisse, so wird es jetzt nicht minder gefährlich. Unfälle, Tod und Verderben haben diese Figur anscheinend durch die Jahrhunderte begleitet. Emma und Daniel werden so weit hineingezogen, daß sie schließlich selbst in Lebensgefahr geraten und nur noch die Lösung des Rätsels das Ganze zu einem Ende bringen kann. Was mir sehr gut gefallen hat war, daß beide nicht als „überlegene Helden“ agiert haben, sondern als Menschen wie Du und ich. Also nicht in jeder Situation alles im Griff, alles im Blick und sowieso Alleswissend, sondern wie Menschen, die mehr oder weniger zufällig einer Sache auf die Spur kommen, die aus dem Ruder läuft, und die jetzt irgendwie versuchen, das zu einem guten Ende zu bringen. Das einzig vielleicht etwas Irreale war, daß sie immer im richtigen Moment über ausreichende finanzielle Mittel verfügten für Hotel, Flugzeuge, Zugfahrten. Aber wenn die zwischendurch erst noch ein paar Gehaltszahlungen hätten abwarten müssen, das wäre wohl auch nicht so ganz das Wahre gewesen. ;-) Am Ende haben sich alle Fäden entwirrt und die Geheimnisse sind zufriedenstellend gelöst, wenngleich etwas anders, als Protagonisten wie Leser ursprünglich vermutet haben. Und genau dieses letztlich „Unspektakuläre“ ist für mich ein weiteres Plus des Buches. Als ich über diese Rezi nachgedacht habe, fielen mir immer wieder Vergleiche mit anderen, meist amerikanischen, Autoren ein. Auch in Werbetexten von Verlagen liest man immer wieder „spannend wie XY“ oder „die deutsche was weiß ich wer“. Auch wenn mir ein paar solcher Vergleich einfielen, möchte ich ganz bewußt keinen nennen. Denn wenn die Autorin eines mit Sicherheit nicht nötig hat, dann sind das solche Vergleiche; ihre Bücher stehen sehr gut für sich und brauchen keinen Vergleich zu scheuen. Im Gegenteil: endlich mal eine Autorin, die den amerikanischen Paroli bieten kann. Ich habe inzwischen alle ihre erschienenen Bücher hier und hoffe, daß noch viele kommen werden. _Eines meiner erklärten Ziele ist, dass ich meine Leser "froh" aus meinen Geschichten verabschieden will. So turbulent, gefährlich oder dramatisch es auch in meinen Romanen manchmal zugeht, ich bin der Meinung, dass die Leser etwas "Gutes" aus ihnen mitnehmen sollen, denn der Alltag ist gelegentlich schon düster genug!_ So hat sich die Autorin in der Leserunde über ihre Bücher geäußert. Das kann ich in der Form unterschreiben, als das genau die Anforderungen sind, die ich als Leser an ein Buch stelle. Und so habe ich das Buch trotz des am Ende hohen Tempos froh und zufrieden in der Hoffnung zugeklappt, daß es möglichst viele Leser finden möge. *Kurzfassung* Eine sehr gelungene Mischung zwischen historischem und Spannungsroman. Gehört mE mit zur Spitzenklasse des Genres.

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