Elisabeth Büchle Der Korsar und das Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Der Korsar und das Mädchen“ von Elisabeth Büchle

South Carolina, 1814: Die 17-jährige Catherine ist ein Wildfang, der Reiten, Fechten und auf Bäume klettern mehr schätzt als hübsche Kleider und Teekränzchen. Kein Wunder, hat sie doch in Ermangelung eines männlichen Erben von Kindesbeinen an die Erziehung eines solchen erhalten. Als sie und ihre Schwester Emily in den Wirren des 2. Britisch-Amerikanischen Krieges unfreiwillig auf einer Kriegskorvette landen, gibt sie sich erfolgreich als Schiffsjunge aus. Lennart Montiniere, der attraktive Lieutenant Commander der "Silver Eagle", findet den ungewöhnlichen jungen "Cato" gleichermaßen interessant wie verdächtig - und für Catherine wird es immer schwieriger, ihre wahre Identität und ihre Gefühle für Lennart zu verbergen. Als sie schließlich ihr Ziel in England erreicht, wo sie den Sohn eines Lords heiraten soll, überschlagen sich die Ereignisse ...

Seit langem hat mich kein Buch so sehr zum Schmelzen und Träumen gebracht wie dieses! Die Geschichte muss jeder Jane Auste-Fane lesen!

— TrustInTheLord
TrustInTheLord

Einfach toll!

— KleinerVampir
KleinerVampir

Spannende und aufregende Seereise in den Wirrungen des 2. Britisch-amerikanischen Krieges

— Tanzmaus
Tanzmaus

Dieser Roman gehört definitiv zu meinen Lesehighlights 2017

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Ein perfekt recherchierter, spannender und unterhaltsamer historischer Roman.

— CarenL
CarenL

Eine fesselnde, spannend erzählte Geschichte voller Abenteuer und Romantik.

— dorli
dorli

Eine wundervolle Geschichte mit viel Spannung und ordentlich Gefühlschaos <3

— Any91
Any91

einfach genial

— gusaca
gusaca

Ein erlebnissreicher und stürmischer Roman.

— Postbote
Postbote

Ein atmosphärischer Abenteuerroman mit einer Prise Romantik und Spannung und interessantem historischen Hintergrund

— tinstamp
tinstamp

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  • Ein Wildfang auf dem Segelschiff

    Der Korsar und das Mädchen
    Lujoma

    Lujoma

    17. July 2017 um 21:18

    Inhalt:South Carolina, 1814: Die 17-jährige Catherine wächst auf der Plantage ihres Vaters wie ein Junge auf... reiten, fechten, schwimmen, au Bäume klettern... zumeist begleitet von dem jungen Sklaven First. Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Emily soll sie nach England reisen und dort heiraten. Doch in den Wirren des Britisch-Amerikanischen Krieges landen die Schwestern unfreiwillig auf einer Kriegsfregatte. Um sich und ihre Schwester zu chützen, gibt Catherine sich erfolgreich als Schiffsjunge aus.Lieutnant Lennart Montiniere, der junge Commander der "Silver Eagle", ist von dem neuen Schiffsjungen "Cato" irritiert und fasziniert und nimmt ihn unter seine Fittiche. Zufällig entdeckt er, dass Cato eine junge Frau ist und Gefühle entwickeln sich. Doch bis er sich diese Gefühle eingesteht, ist es schon fast zu spät....Und dann tauchen auch noch immer wieder Männer auf, die Catherine nach dem Leben trachten. Warum?Cover:Es handelt sich um ein hochwertiges Hartcoverbuch, mit ansprechender Gestaltung. Es ist in Brauntönen gehalten und zeigt ein stolzes Segelschiff, im Hintergrund ist eine Karte angedeutet. Das paast wunderbar zu Titel und Inhalt des Romans.Meine Meinung:Der Roman ist sehr spannend. Er hat mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen. Die Hauptpersonen sind facettenreich ausgearbeitet, die Sprache ist bildhaft.Da ist die junge, aufgewekte, unangepasste Catherine, die ihren Weg finden muss. In Jungenkleidung auf dem Schiff kann sie ihre Abenteuerlust so richtig ausleben, gibt dm Kapitän oft Widerworte, wraus sich manche witzige Diskussion ergibt. Doch letzlich muss sie wieder eie junge Miss werden und ich für einen Mann entscheiden.Catherines Schwester Emily ist ganz "Südstaatenlady", doch auf dem Schiff verändrt sie sich, wächst über sich hinaus und beginnt Entscheidungen zu treffen.Aus First, den Sklaven und Kindheitsbegleiter von Catherine, wird ein freier Mann, der selbstbewusst Verantwortung übernimmt.Lennart, der junge Lieuntant Commander der "Silver Eagle" ist sehr pflichtbewusst und führt sein Schiff mit straffer Hand. Er übernimmt Verantwortung für jeden seiner Männer und für Miss Emily und "Cato". Zusammen überstehen sie einige Stürme. Nur der Liebe traut er lange Zeit nicht. So kommt er am Ende fast zu spät.Während des Lesens hab ich viel über die Segelschifffahrt im 19. Jahrhundert gelernt. Hilfreich war die Skizze eines Segelschiffes mit Erklärungen am Ende des Buches. Fazit:"Der Korsar und das Mädchen" ist ein spannender, historischer Roman, bei dem auch Gefühle nicht zu kurz kommen. Klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir!

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  • genauso atemberaubend wie Stolz und Vorurteil!

    Der Korsar und das Mädchen
    TrustInTheLord

    TrustInTheLord

    18. June 2017 um 13:30

    InhaltCatherine wächst mit ihrer Halbschwester auf der Plantage ihres gemeinsamen Vaters in South Carolina auf. Obwohl Amerika und England sich gegenseitig bekämpfen, soll Emily einen Briten heiraten, um die finanzielle Lage der Plantage zu stabilisieren. Catherine soll sie begleiten, um einerseits auf ihre ältere Schwester aufzupassen, aber andererseits auch um in Großbritannien ihren möglichen zukünftigen Ehemann zu treffen. Denn Catherine ist entgegen der gesellschaftlichen Erwartungen wie ein Junge mit Fecht-, Schieß- und Reitunterricht aufgewachsen und findet nicht bei jedem Gentleman gefallen.Doch aufgrund eines unvorhergesehenen Vorfalls, müssen Emily und Catherine das Schiff wechseln und, um nicht verdächtigt zu werden, verkleidet sich Catherine als Schiffsjungen. Nach einem anfänglichen schweren Start gewinnt sie bald als Junge die Sympathie der Mannschaft und wird zum persönlichen Laufburschen des Commanders Lennart. Doch dann entdeckt Lennart zufällig, dass sein Laufbursche überhaupt kein Junge ist …Meine MeinungIch habe mich von Anfang an auf das Buch gefreut, obwohl ich eigentlich nicht so gerne „normale“ Liebesgeschichten lese – also Liebesgeschichten außerhalb des Genres Fantasy. Doch da es sich um einen historischen Roman handelt, dreht sich die Geschichte nicht wie in den modernen Romanen um eine Beziehung nach der anderen: Erst wird die Frau verlassen, dann lernt sie jemand neuen kennen oder merkt, dass sie allein viel besser dran ist. So oder so ähnlich verlaufen viele Liebesromane. Dabei scheint es, als würde es immer nur eine Romanze nach der anderen geben und keine langfristigen Bindungen.In diesem Buch ist das zum Glück ganz anders. Wie in den guten Jane-Austen-Romanen entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die normalerweise in der entsprechenden Gesellschaft nicht möglich gewesen wäre. Die Liebe wächst langsam, aber stetig, überwindet lange räumliche und zeitliche Distanzen und sonstige Hindernisse. Es ist einfach eine unglaubliche Geschichte zum Schwärmen und Sich-Verlieben. Wer die Romane von Jane-Austen liebt, wird auch dieses Buch lieben. Ich habe es innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen. Zum Schluss habe ich den ganzen Sonntag bis spät in die Nacht hinein und gleich am nächsten Morgen weitergelesen – bis das Buch vorbei war. Bereits während des Lesens wurde „Der Kosar und das Mädchen“ in die Reihe meiner Lieblingsbücher aufgenommen. Ich kann es nur weiterempfehlen!Auch wenn ich so von diesem Buch schwärme und es natürlich ein Happy End gibt, ist es doch nicht kitschig – oder zumindest nicht zu kitschig. Ganz im Gegenteil, manchmal hätte ich mir ein wenig mehr Liebesgeständnisse von Lennart gewünscht, ein wenig mehr Aufklärung seiner Gefühle oder seines Verhaltens Catherine gegenüber. Aber seine unbeholfene Art ihr gegenüber gehört einfach zu seinem Charakter und macht ihn kein bisschen weniger liebenswert. Wenn man sich in eine Romanfigur verlieben kann, dann habe ich mich definitiv in Lennart verliebt. Und auch irgendwie in Catherine. Sie sind ein echt wundervolles Paar.Zudem dreht sich die Geschichte nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Lennart und Catherine. Sie handelt auch von einer bedingungslosen Vater- und Geschwisterliebe sowie einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen Catherine und First, einem Sklavenjungen. Die Charaktere entwickeln sich und wachsen an den Herausforderungen, bleiben aber doch sie selbst. Zudem enthält der Roman sehr viele Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Mehr als einmal haben sich die Charaktere anders verhalten als erwartet oder es sind andere Ereignisse eingetroffen als gedacht.Wie bereits erwähnt ist wie in Jane Austens Romanen das Ende sehr schön. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass es noch einen Epilog gibt, der einen kurzen Einblick gibt, wie es mit Catherine und Lennart ein paar Jahre später weitergeht.GlaubeDer christliche Glaube spielt nur hin und wieder am Rande eine Rolle. Das macht sich dann dadurch bemerkbar, dass die Figuren beten oder sich an Gott richten, ihm bewusst vertrauen und ihr Leben in seine Hand legen. Es sind einzelne Sätze, die hin und wieder fallen. Demnach ist dieses Buch nicht sonderlich stark vom Glauben geprägt. Die einzelnen Sätze haben für mich als Christ das Buch noch schöner gemacht, allerdings sind es nicht diese Sätze gewesen, weshalb ich das Buch so gerne mag. Wen als nicht gläubiger Mensch ein paar gläubige Charaktere nicht stören, kann sich in dieses Buch genauso sehr verlieben wie ich.SchiffsspracheAm Ende des Buches – nach der Danksagung – befindet sich eine Zeichnung eines Schiffes. Ich nehme an, es soll die Korvette aus der Geschichte sein. Diese ist an bestimmten Stellen mit Nummern gekennzeichnet. Im Glossar befinden sich alle möglichen Begriffe rund um die Schiffsfahrt. Einzelne Bezeichnungen sind mit den Nummern von der Korvette gekennzeichnet. So weiß man, wie die einzelnen Teile eines Schiffes bezeichnet werden.Leider habe ich diese Zeichnung und das Glossar erst nach dem Lesen des Buches entdeckt. Dadurch konnte ich mit den meisten speziellen Begriffen aus der Schiffssprache nicht sonderlich viel anfangen. Allerdings hat mich das nicht weiter gestört, da ich dennoch die Handlung verstanden habe und es den Lesefluss nicht beeinträchtigt hat.Ein paar Begriffe sind sogar im Text mit Fußnoten versehen und man kann dann gleich auf der Seite die dazugehörige Erklärung lesen.GestaltungSowohl das normale Cover als auch das Cover der Club-Ausgabe gefallen mir unglaublich gut. Da ich die normale Ausgabe besitze, kann ich nur deren weitere Gestaltung beurteilen:Die Innengestaltung ist schlicht ohne Schnörkeln oder dergleichen, aber dennoch liebevoll. Jedes Kapitel beginnt mit einer Initiale. Bei einem Wechsel der Erzählperspektive innerhalb eines Kapitels befindet sich dann doch eine kleine Verzierung zwischen den Absätzen, um diesen Wechsel zu betonen.FazitDer Kosar und das Mädchen hat sich seinen Platz in der Reihe meiner Lieblingsbücher absolut verdient. Es ist eine Geschichte ganz nach Jane Austen und wird jeden ihrer Fans begeistern. Das gilt sowohl für christliche als auch für nicht gläubige Leserinnen. Und wie ich es von Jane Austen gewohnt bin, versteht es auch Elisabeth Büchle mein Herz zum Schmelzen zu bringen ohne dabei kitschig zu werden. So steht die Liebesgeschichte vielleicht im ersten Moment im Vordergrund, doch das täuscht. Ebenso spielen die Liebe zwischen Catherine und ihrer Schwester Emily, Catherine und ihrem Vater oder die Freundschaft zwischen Catherine und First eine bedeutende Rolle. Alles in allem kann ich einfach nur sagen: Ich habe schon lange keinen so guten Roman mehr gelesen – und erst recht nicht von einer gegenwärtigen Schriftstellerin!

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  • Unterhaltsamer Abenteuerroman!

    Der Korsar und das Mädchen
    Buchbloggerin

    Buchbloggerin

    11. June 2017 um 21:20

    Wenn ich ein Buch von Elisabeth Büchle lese, bedeutet es für mich, dass mich sehr wahrscheinlich ein mitreißendes Buch begleiten wird und ich es früher oder später nicht mehr aus der Hand legen möchte. Heute Morgen habe ich endlich auch Der Korsar und das Mädchen von Elisabeth Büchle beendet – ein Abenteuerroman in einer Form, wie man ihn nicht oft liest. Dieser Roman bietet sowohl eine Liebesgeschichte als auch Spannung und lauter Informationen zu Segelschiffen. Auf den letzten Seiten findet man sogar eine Zeichnung eines solchen Schiffes mit Erklärungen, wo sich was befindet und wofür es da ist. South Carolina, 1814: Die 17-jährige Catherine ist ein Wildfang, der Reiten, Fechten und auf Bäume klettern mehr schätzt als hübsche Kleider und Teekränzchen. Kein Wunder, hat sie doch in Ermangelung eines männlichen Erben von Kindesbeinen an die Erziehung eines solchen erhalten. Als sie und ihre Schwester Emily in den Wirren des 2. Britisch-Amerikanischen Krieges unfreiwillig auf einer Kriegskorvette landen, gibt sie sich erfolgreich als Schiffsjunge aus. Lennart Montiniere, der attraktive Lieutenant Commander der „Silver Eagle“, findet den ungewöhnlichen jungen „Cato“ gleichermaßen interessant wie verdächtig – und für Catherine wird es immer schwieriger, ihre wahre Identität und ihre Gefühle für Lennart zu verbergen. Als sie schließlich ihr Ziel in England erreicht, wo sie den Sohn eines Lords heiraten soll, überschlagen sich die Ereignisse … Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dieser Autorin hatte ich große Erwartungen an dieses Buch. Es hat interessant angefangen, wenn ich auch ein wenig Zeit gebraucht habe, um mich richtig in die Geschichte reinzulesen. Besonders ab dem Zeitpunkt, als Catherine mit ihrer Schwester Emily und ihrem Diener First „entführt“ wurde, war es sehr spannend. Catherine hatte nämlich die Idee, sich als Schiffsjunge zu verkleiden. Man hat sofort gemerkt, dass Catherine und ihre Halbschwester Emily kaum Ähnlichkeiten hatten – während Emily die Dame schlechthin war, war Catherine ein vollendeter Wildfang. Die Zeit, die die beiden auf dem Schiff unter Lieutenant Montinieres Kommando verbringen, lernen beide über den eigenen Schatten zu springen und sich nicht vor dem Ungewissen zu führten. Sehr interessant mitzuverfolgen waren die Dialoge zwischen Catherine und Lieutenant Montiniere. Am Anfang hat man sich immer gefragt, was es für Catherine für Konsequenzen haben würde, da sie ihn hinsichtlich ihres Geschlechts belogen hat. Doch es ist tatsächlich das Meiste so gekommen, we man es nicht erwartet hat. Der Abwechslungsreichtum in dem Buch war dementsprechend sehr groß. Was außerdem für Spannung sorgte, war, dass es eine Person gab, die Catherines Tod wünschte. Man konnte anfangs nicht einmal erahnen, wer und wieso, doch mit der Zeit wurde klarer, wer mit welchem Grund dahinterschteckt. Allerdings hätte dieser Teil der Geschichte nicht unbedingt sein müssen, denn ich würde sagen, dass die Handlung auch so nicht langweilig wäre. Es ist einfach sehr ungewöhnlich, von einer jungen Frau zu lesen, die es wagt, sich auf einem Shiff als Junge zu vekleiden, wobei ihr das ganze Wissen, was sie von ihrem Vater bzw. von den Lehrern, die er für ihre Ausbildung angeheuert hat, gelernt hat, sehr nützlich war. Sehr interessant war es dann auch, wie die Handlung weiterging, als der Lieutenant erfahren hat, dass der Schiffsjunge in Wirklichkeit kein Junge, sondern ein Mädchen war! Catherine – als Schiffsjunge bekannt als Cato – war sein „Äffchen“, denn schon bevor er herausfand, dass sie ein Mädchen ist, wurde sie von den Seeleuten so bezeichnet. Anfangs habe ich gedacht, ich würde eine Geschichte, die sich auf eine Schiff abspielt, nicht interessant finden können, doch jetzt kann ich sagen, dass sie mir – vielleicht gerade deswegen – sehr gefallen hat. Es war vor allem eine ganz andere Kulisse, als die, die man gewohnt ist. Außerdem hat es das Abenteuergefühl noch verstärkt. Was mir in diesem Buch sehr gefehlt hat, war der Bezug zu Gott. Bei Büchern aus christlichen Verlagen erwarte ich, dass sie auch christlich geprägt sind, was hier aber gar nicht der Fall war. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Der Korsar und das Mädchen nicht das beste Buch von Elisabeth Büchle ist, aber es ist auf jeden Fall lesenswert! Dieser Roman ist sehr unterhaltsam, spannend, aber auch informativ. Eine Leseempfehlung, die von mir 4 von 5 Sterne bekommt. https://pagesingold.wordpress.com/2017/06/11/rezension-der-korsar-und-das-maedchen-von-elisabeth-buechle/

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  • Der Korsar und das Mädchen

    Der Korsar und das Mädchen
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    31. May 2017 um 15:39

    Buchinhalt: Katherine und Emily, die beiden Töchter eines Plantagenbesitzers aus South Carolina, könnten trotz bester Erziehung unterschiedlicher nicht sein. Emily ist die Sanftmütige, doch Catherine der unbändige Wildfang, der sich zu behaupten weiß. Als sich doch noch ein Heiratskandidat für das ungestüme Mädchen findet, geraten die beiden Schwestern bei der Überfahrt auf die Kriegskorvette des Offiziers Lennart... und Catherine gibt sich kurzerhand als Schiffsjunge aus. Lennart scheint ein Geheimnis an sich zu haben – doch auch einen besonderen Draht zu Catherine….   Persönlicher Eindruck: Einer meiner Lieblingsfilme ist „Gustav Adolfs Page“ aus den 60er Jahren – auch da gibt sich ein Mädchen als Junge aus und von der Handlung her kann man beide Geschichten vergleichen. Das vorliegende Buch von Frau Büchle ist großartig – ich konnte einfach nicht aufhören mit Lesen und wurde buchstäblich in die Südstaaten des beginnenden 19. Jahrhunderts „gesaugt“. Catherine, die lieber im Männersattel reitet, auf Fechten und aufs Kämpfen steht, hat absolutes Identifikationspotential. Heutzutage würde man von Emanzipation sprechen – damals war es einfach ungehörig. Doch Catherine schert sich um die Konventionen wenig und genau das macht das Mädchen zu einer richtig toughen Heldin. Der Roman hat zwei zunächst getrennte Handlungsstränge. Einmal das Leben der beiden Plantagentöchter, andererseits das Leben von Offizier Lennart Montiniere, ein Leben auf See, auf seinem Schiff. Als die beiden Ladys dann durch Irrungen und Wirrungen auf der Korvette landen und Catherine sich als Schiffsjunge Cato ausgibt, vereint die Autorin auf wunderbare Weise beide Teile zu einem stimmigen Ganzen. Von der Kulisse her kann man fast nichts besser machen. Man hat immer und zu jeder Zeit (egal ob auf der Plantage oder auf dem Meer) das Gefühl, mittendrin zu sein und genau das macht ein gutes Buch aus. An Kopfkino mangelt es hier nicht: die Geschichte wartet mit einigen spannenden Wendungen und einem durchgehenden Spannungsbogen auf, der die Lektüre zum absoluten Genuss macht. Wer Wert legt auf gute historische Romane mit christlichem Touch, der sollte auf alle Fälle hier zugreifen!

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  • Super

    Der Korsar und das Mädchen
    Susi180

    Susi180

    20. March 2017 um 14:25

    South Carolina, 1814: Die 17-jährige Catherine ist ein Wildfang, der Reiten, Fechten und auf Bäume klettern mehr schätzt als hübsche Kleider und Teekränzchen. Kein Wunder, hat sie doch in Ermangelung eines männlichen Erben von Kindesbeinen an die Erziehung eines solchen erhalten. Als sie und ihre Schwester Emily in den Wirren des 2. Britisch-Amerikanischen Krieges unfreiwillig auf einer Kriegskorvette landen, gibt sie sich erfolgreich als Schiffsjunge aus. Lennart Montiniere, der attraktive Lieutenant Commander der "Silver Eagle", findet den ungewöhnlichen jungen "Cato" gleichermaßen interessant wie verdächtig - und für Catherine wird es immer schwieriger, ihre wahre Identität und ihre Gefühle für Lennart zu verbergen. Als sie schließlich ihr Ziel in England erreicht, wo sie den Sohn eines Lords heiraten soll, überschlagen sich die Ereignisse ... Die Autorin 1969 in Trossingen geboren, dort als kleiner Wildfang und übermütige Abenteurerin aufgewachsen und mit einer ungeheuer großen Fantasie ausgestattet, schrieb ELISABETH BÜCHLE bereits als Kind unzählig viele kleine Geschichten. Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau im Groß- und Außenhandel und wurde anschließend noch examinierte Altenpflegerin.Inzwischen verheiratet und mit fünf Kindern eindeutig noch immer eine Abenteurerin, wagte sie es im Jahr 2006 ein Manuskript an einen Verlag zu schicken. Daraus wurde ihr Debütroman: Im Herzen die FreiheitIhr Markenzeichen sind gut recherchierte, romantische und äußerst spannende Romane, die, so begeisterte Leser, Suchtcharakter besitzen. Mehr über die Autorin auf ihrer Autorenhomepage unter www.elisabeth-buechle.de Veröffentlichte Romane:Im Herzen die FreiheitDie Magd des Gutsherrn/WinterstürmeWohin der Wind uns trägtSehnsucht nach der fernen HeimatDas Mädchen aus HerrnhutGoldsommer (Ausgezeichnet mit dem 2. Platz des DeLiA-Literaturpreises 2012)Der Klang des Pianos (Ausgezeichnet mit dem Histo-König 2012 v. histocouch)Die Meindorff-Saga / TrilogieHimmel über fremdem Land / Bd1 Sturmwolken am Horizont / Bd2 (Lovelybooks Leserpreis 2013: Platz 3 Kategorie Historische Romane)Hoffnung eines neuen Tages / Bd3 (Shortlist Lovelybooks Leserpreis 2014 Kategorie HIstorische Romane)Skarabäus und Schmetterling (Shortlist Lovelybooks Leserpreis 2015 Kategorie Historische Romane) Unter dem Polarlicht (Shortlist Lovelybooks Leserpreis 2015 Kategorie Romane)Sturm im ParadiesUnter dem Sternenhimmel Meine Meinung: Ich liebe diese Autorin und ihre Bücher. Sie kann einfach schreiben. Ich habe schon mehrere Bücher von ihr gelesen und war jedes mal begeistert. Auch hier war ich wieder in der Geschichte gefangen. Die Beschreibungen und Umschreibungen, die Charaktere und die Story haben mich einfach gefangen genommen. Ein toller Roman. Ich mag den flüssigen und anschaulichen Schreibstil sehr. Ich mochte auch die Charaktere und habe mit ihnen gelitten, mich grefreut oder war voller Hoffnung für sie. Ein Buch was mich total gefesselt hat. Wir erleben Abenteuer und es ist auf jeder Seite was los. Es entstehen keine Längen und die Autorin schafft es von der ersten bis zu letzten Seiten die Spannung zu erhalten. Man fliegt nur so durch das Buch.Ein historischer Roman, so wie er für mich sein muss. Auch für Einsteiger sehr gut geeignet. Es hat mir großen Spass bereitet, dieses Buch zu lesen. Ich kann es wirklich jedem ans Herz legen. Eine tolle Geschichte. Und man sollte sich auf jeden Fall auch noch die anderen Bücher von ihr anschauen. Ich kann jedes uneingeschränkt empfehlen.

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  • Mit der Silver Eagle auf hoher See

    Der Korsar und das Mädchen
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    11. March 2017 um 10:21

    South Carolina, 1814: Zusammen mit ihrer Schwester Emily wächst die 17-jährige Catherine behütet im Haus ihres Vaters auf. Doch im Gegensatz zu Emily, die Teekränzchen, schöne Kleider und gepflegte Konversation zu schätzen weiß, ist Catherine eher ein Wildfang. Zusammen mit dem Sklavenjungen First lernt Catherine reiten, fechten und klettern.   Als Emily nach England gebracht werden soll, um dort ihren Verlobten zu ehelichen, begleitet Catherine sie, denn auch auf Catherine wartet ein potenzieller Gatte in der Ferne. Doch das Schiff wird aufgebracht und die Frauen geraten auf eine Korvette, die sie nach Hause bringen soll. Lennart, der das Kommando über das Schiff hat, findet Gefallen an dem Schiffsjungen, der nicht auf den Mund gefallen ist und über eine beachtliche Bildung verfügt. Noch ahnt er nicht, dass sich hinter dem Jungen Cato ein Mädchen versteckt …   Mitten in den Wirren des 2. Britisch-Amerikanischen Krieges lässt die Autorin ihre Geschichte spielen. Dabei lernt der Leser zwar zunächst das Leben auf einer amerikanischen Plantage ein wenig kennen, der Fokus jedoch liegt auf dem Leben auf einer Korvette. Ich liebe diese Art von Romanen, kenne ich sie noch aus Kindertagen, in denen ich mit der Hispaniola segelte oder die Hornblower – Romane verschlang. So konnte ich auch hier wieder eintauchen, mit an Bord gehen und gemeinsam mit der Autorin und der Besatzung Wind und Wetter trotzen. Elisabeth Büchle schreibt sehr eingängig, mitreißend und plastisch. Die Protagonisten waren mir schnell sympathisch und vertraut. Die Umgebung nahm im Kopfkino schnell Gestalt an. Und für Landratten gibt es sogar im Anhang des Buches eine Abbildung des Schiffes mit einer Erläuterung der wichtigsten Begrifflichkeiten.   Fazit: Ein toller Roman, der den Leser mit auf Reisen nimmt, das Salzwasser auf den Lippen schmecken und einen bei manchem Sturm leicht seekrank werden lässt.

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    • 2
  • Mit der Silver Eagle auf hohe See

    Der Korsar und das Mädchen
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    11. March 2017 um 10:21


  • Mit der Silver Eagle auf hohe See

    Der Korsar und das Mädchen
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    11. March 2017 um 10:19


  • Der Korsar und das Mädchen

    Der Korsar und das Mädchen
    LEXI

    LEXI

    10. March 2017 um 11:37

    „Habe ich mich jemals daran gehalten, was andere weiße Frauen tun?“ – „Ja, immer dann, wenn es von Vorteil für Sie war.“Catherine Hanson, die 17jährige Tochter eines Plantagenbesitzers aus South Carolina, kam zwar in den Genuss einer exzellenten Ausbildung, ist aber im Gegensatz zu ihrer Halbschwester Emily vom Bild einer sanftmütigen und zarten Südstaatendame meilenweit entfernt. Der übermütige und unbekümmerte Wildfang verbringt seine Freizeit lieber damit, zu Schießen, zu Fechten und sich dem Reiten im Männersattel zu widmen, anstatt den feinen Teegesellschaften ihrer Schwester beizuwohnen. Catherines Trainingspartner ist der gleichaltrige Sklavenjunge First, der durch seinen Sonderstatus auf der Plantage auch gemeinsam mit den Hanson-Töchtern unterrichtet wird. Der gebildete und wortgewandte junge Mann besitzt eine anerzogene Zurückhaltung und ist Catherines bester Freund und Vertrauter. Catherines sorglose und unkonventionelle Kindheit und Jugend scheinen sich ihrem Ende zuzuneigen, als zwei britische Gentlemen um die Hand der beiden Plantagentochter anhalten. Die stolze und standesbewusste Südstaaten-Lady Emily macht sich mit ihrem Verlobten auf den Weg nach England, ihre Schwester Catherine soll das Paar begleiten und anschließend den Sohn eines englischen Viscount kennenlernen, ihren zukünftigen Ehemann. Zu ihrem Schutz wird First mit auf diese Reise geschickt. In einem zweiten Erzählstrang wird der fähige Offizier Lennart Montiniere zum Lieutenant Commander auf der Kriegsfregatte „Silver Eagle“ ernannt und mit einem geheimen Auftrag auf die Reise geschickt. Im Hintergrund des Britisch-Amerikanischen Krieges geraten Emily und Catherine auf ihrer Überfahrt durch das von Lennart befehligte Kriegsschiff in Bedrängnis und setzen ihre Reise in der Obhut des „Korsaren“ fort. Catherine gibt sich als Schiffsjunge namens Cato aus – ein Verwirrspiel, das durch ihre unkonventionelle Art und ihren wilden, rebellischen Geist nicht Gefahr läuft, aufgedeckt zu werden. Es beginnt ein Abenteuer auf See, das einerseits einige Spannung, andererseits eine Menge Humor bereit hält…Elisabeth Büchle hat mich mit dieser Neuerscheinung wieder von Beginn an in ihren Bann gezogen. Den Einstieg bildet ein hoch spannender Prolog, dessen brisanter Inhalt sich erst nach und nach im Verlauf des Buches offenbart. Die nachfolgende Beschreibung der beiden Hanson-Geschwister und die Rückblenden auf die unbeschwerte Kindheit Catherines werden ebenso detailliert und lebendig geschildert wie die Charaktere der handelnden Personen. Der Schauplatz dieses Romans ist die Kriegsfregatte Silver Eagle. Die Autorin hat durch eine detaillierte Skizze und den ausführlichen Beschreibungen der Fachausdrücke in der Seefahrt in ihrem Glossar am Ende des Buches für eine praktische und rasche Möglichkeit gesorgt, die verschiedenen Begriffe nachzuschlagen. Auch das Personenregister auf den ersten Seiten fand meinen Beifall – es stellt eine hilfreiche Sammlung von Informationen über die wichtigen Figuren eines Buches dar, die ich mir im Grunde für jeden Roman wünschen würde. Die Handlung wird durch das Verwirrspiel um die Verkleidung der Lady Catherine und der Ereignisse an Bord des Kriegsschiffes dominiert. Eine sich anbahnende zarte Liebesgeschichte zwischen dem rebellischen Wildfang und dem steifen, korrekten Kommandanten mit dem weichen Kern bildet den romantischen Part dieses Buches. Nicht zuletzt bringt Elisabeth Büchle durch den bösartigen Viscount Adam Adamson einen gewissen Spannungsbogen ein, der gegen Ende des Buches in einem dramatischen Finale gipfelt. Was mir ganz besonders gefallen hat war der feine Humor in den Dialogen der Protagonisten – ein Stilmittel, das ich mittlerweile bereits als eines der Markenzeichen der Autorin betrachte und sehr zu schätzen lernte. Fazit: Die Lektüre dieses Buches hat mir großes Lesevergnügen bereitet und ich kann diese spannende, humorvolle und romantische Geschichte wärmstens weiter empfehlen.

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    • 2
  • Man kann das Meer förmlich riechen...

    Der Korsar und das Mädchen
    heaven4u

    heaven4u

    04. March 2017 um 20:10

    South Carolina, 1814: Die 17-jährige Cathrine ist anders als andere Mädchen. Wo diese gern bei Teekränzchen Smalltalk führen und Klatsch und Tratsch austauschen, ist Catherine lieber draußen, reitet, klettert auf Bäume und fechtet. Ganz im Gegenteil zu ihrer Schwester Emily, die oft entsetzt ist von diesem Verhalten. Als beide mit dem Schiff nach England reisen sollen, damit Emily ihren Verlobten heiraten kann und Catherine einen aussichtsreichen Heiratskandidaten treffen soll, landen sie in den Wirren des Britisch-Amerikanischen Krieges auf einer Kriegsfregatte. Cahtrine gibt sich kurzerhand als Schiffsjunge aus, weil sie ahnt, dass sie sonst in großer Gefahr schweben. Ob sie ihre Rolle lange spielen kann? Vor allem der Lieutenan Commander Lennart Montiniere bemerkt als erste, dass mit dem jungen Cato etwas nicht stimmt – welches Geheimnis umgibt ihm? Elisabeth Büchle steht für mich immer für entspannte Lesestunden, die mich entführen in eine andere Welt. Auch diesmal gelingt der Autorin, den Leser mit auf dieses Kriegsschiff zu nehmen. Man kann das Meer förmlich riechen und bemerkt, wie man beim Lesen beinahe das Gefühl hat, man wird von einer Welle getroffen, als das Schiff in Turbulenzen gerät. Ich gebe zu, am Anfang muss man sich erst einmal einlesen und ein paar Begriffe rund um die Schifffahrt lernen, dazu gibt es im Anhang eine tolle Skizze und eine Begriffserklärung. Doch wenn man erstmal losliest, wird der Leser förmlich in die Geschichte gesogen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und wenn man denkt, man wüsste, wie es endet, dann wird man nochmal gewaltig überrascht. Wunderbar! Normalerweise mag ich dicke Bücher nicht so sehr, aber diesmal fand ich es sogar schade, als die Geschichte endete. Einzig die christlichen Elemente sind sehr verhalten in die Handlung eingebaut, was aber für die Autorin üblich ist, weil sie gern auch Nichtchristliche Leser ansprechen möchte. Sehr gut gefallen hat mir die Charakterentwicklung von Cathrine und Emily. Catherine war von Kindheit an gewohnt, ihre Freiheiten zu haben und muss nun lernen, sich anderen unterzuordnen. Das endet mehr als einmal in einem Schlagabtausch mit Lennart, denn ein Schiffsjunge muss Respekt haben vor dem Lieutenant Commander und diesem nicht ständig widersprechen. Auch Emily wandelt sich von der verwöhnten Tochter, die immer von Dienern umgeben war, zu einer Frau, die selbst mit anpackt und daran sogar Freude hat. Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen, man kann die Spannung zwischen den Beiden spüren beim Lesen. Für Fans von Elisabeth Büchle ein absolutes Muss, auch Liebhaber historischer Romane werden ihre Freude haben an diesem Buch. Ein echtes Highlight! Man sollte einfach loslesen und sich mit auf Große Fahrt nehmen lassen.

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    • 2
  • Der Korsar und das Mädchen

    Der Korsar und das Mädchen
    Nik75

    Nik75

    02. March 2017 um 16:57

    Meine Meinung:Ich bin ja ein Fan von Elisabeth Büchle, weil sie fesselnde, spannende und auch romantische Bücher schreibt. Bis jetzt bin ich noch nie von ihren Büchern enttäuscht worden. Auch von diesem nicht. Es ist ein Roman, der um 1814 in den USA spielt. Die Schwestern Emily und Catherine sollen in England verheiratet werden und reisen so auf einem Handelsschiff nach England. Alles geht gut, bis sie auf einem Kriegsschiff landen, das unter dem Kommando von Lennart Montiniere steht. Catherine verkleidet sich als Schiffsjunge, damit sie nicht irgendwo unter Deck mit ihrer Schwester eingeschlossen wird.Ja ihr habt es gehört, die junge Cahterine geht als Schiffsjunge durch und keiner merkt es. Sie erlebt eine aufregende Fahrt und verliebt sich in Lennart den strengen Kapitän des Schiffes. Ob er sie aber auch mag, dass ist die andere Frage, denn er kennt sie ja nur als Schiffsjunge.Von Anfang an hat mich dieser Roman gefesselt. Ich mochte alle Protagonisten und besonders ans Herz gewachsen sind mir Catherine, Lennart, Tucker und First. Es sind alles tolle Persönlichkeiten, die man im Laufe des Buches sehr gut kennenlernt.Der Roman ist flüssig geschrieben und nachdem ich angefangen hatte zu lesen konnte ich nicht mehr damit aufhören. Ich fand die Szenen auf dem Schiff Silver Eagle wahnsinnig spannend und interessant. Catherine erlebt gefährliche, spannende, lustige und auch romantische Momente auf dem Schiff. Mich hat die Fahrt auf der Silver Eagle wahrlich gefangen genommen und ich fand das Leben an Board sehr spannend. Das Leben auf so einem Segelschiff muss echt hart gewesen sein. Gigantisch was die Matrosen leisten mussten. Das Leben auf der Silver Eagle war kein Honigschlecken und auch Catherine durfte das des Öfteren spüren. Die Autorin beschreibt die Szenen wahnsinnig gut und ich konnte mir die ganze Geschichte bildlich vorstellen.Das Ende des Romans fand ich sehr gelungen und nochmals richtig spannend. Natürlich werde ich es hier nicht verraten.Ich kann euch aber empfehlen dieses Buch zu lesen. Von mir gibt es die volle Leseempfehlung und vergebe dafür 5 Sterne.

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  • Eine spannende Seereise mit einem ungewöhnlichen Mädchen

    Der Korsar und das Mädchen
    EvelynM

    EvelynM

    27. February 2017 um 19:37

    Das harmonische Cover in Brauntönen besticht mit einem alten Segelschiff, das prima zur ungewöhnlichen Seereise von Catherine und Lennart passt. Es lässt keinen Zweifel aufkommen, dass der Roman sich hauptsächlich auf dem Meer abspielt. Hinzu kommen die Personenliste am Anfang des Buches und die Zeichnung zum Schiff gegen Ende, was sehr hilfreich ist. Der Prolog lässt nichts Gutes ahnen und es bleibt offen, was mit der flüchtenden jungen Frau passiert und welche Verbindung sie zu den anderen Charakteren des Romans hat. 2. Unabhängigkeitskrieg zwischen England und Amerika im Jahr 1814: Im Mittelpunkt des historischen Romans stehen Catherine Hansen und Lieutenant Lennart Montiniere, die zunächst nichts gemeinsam haben und aus völlig verschiedenen Familien und Welten stammen. Lennarts Wunsch, endlich Kapitän auf einem Schiff zu sein, wird überschattet von der Aufgabe, die damit verbunden ist: er soll im Auftrag der amerikanischen Regierung mit der Silver Eagle die Stärke der feindlichen, englischen Schiffe ausspionieren. Er gilt somit als „Freibeuter“ und hat keinerlei Schutz von seiner Regierung zu erwarten, sollte er auffliegen. Die eigensinnige und belesene Catherine Hansen ist die Tochter eines Plantagenbesitzers, die eine ungewöhnliche Erziehung genossen hat. Im Gegensatz zu ihrer damenhaften Schwester Emily ist Catherine eine freiheitsliebende Kämpferin im wahrsten Sinne des Wortes. Da ein männlicher Erbe ausblieb, hat ihr Vater sie in verschiedenen Kampftechniken und im Reiten ausbilden lassen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die 17jährige zu einem richtigen Wildfang entwickelt hat. Auf ihrer Reise nach England zur Familie von Emilys Verlobten geraten Catherine, ihr Freund und Kampfgefährte First, Emily und ihr Verlobter unter Beschuss der Silver Eagle. Emilys Verlobter verschwindet und so sehen sich die beiden Frauen und First ganz alleine Lieutenant Montiniere gegenüber. Er nimmt die drei mit auf sein Schiff. Catherine sieht die ganze Schiffsreise als einziges Abenteuer und so ist es nicht verwunderlich, dass sie auf die Idee kommt, sich gegenüber Lennart und seiner Besatzung als Schiffsjunge auszugeben. Ihre Schwester Emily ist davon gar nicht begeistert und macht sich Sorgen, dass alles auffliegt. Nach anfänglichen Misshandlungen durch den Schiffskoch bringt der Schiffsjunge Cato (Catherine) an Bord bald zu einem gewissen Ansehen, denn er ist flink wie ein Affe, hat vor nichts Angst und bringt ein immenses Wissen über die Schifffahrt mit. Lennart hat immer ein Auge auf Cato und beschützt ihn zeitweise vor seiner wilden Mannschaft. Doch er muss dabei vorsichtig sein, nicht die Moral der Mannschaft zu untergraben, wenn er Cato zu viel Aufmerksamkeit schenkt. Im Umgang mit Männern ist die wilde, ungestüme und freiheitsliebende Catherine nicht besonders gewandt. Sie wurde im Kämpfen unterrichtet und wuchs wie ein Junge zusammen mit dem Sklavenjungen First auf. Deshalb interessiert sie sich auch herzlich wenig für Kleidung, Etikette und höfliche Zurückhaltung. Genau das ist es, was Lennart gefällt – als er herausfindet, dass es sich bei dem Schiffsjungen Cato um eine junge Frau namens Catherine handelt. Da Lennart dieses Wissen nur seinem Freund Tucker mitteilt, kann er weiterhin Catherines Geheimnis wahren und ihr gleichzeitig den einen oder anderen Denkzettel verpassen. Eine ungewöhnliche, abenteuerliche und spannende Seereise mit ungewissem Ende und vielen geschichtlichen Details fesselt den Leser, so dass ein Weglegen der Lektüre kaum möglich ist. Die Hauptcharaktere Catherine und Lennart sind ausführlich und liebevoll beschrieben und stets authentisch. Beide haben eine raue Schale und einen weichen Kern. Ganz langsam entwickelt sich ihre Liebesgeschichte, die von der Autorin liebevoll und mit einem Augenzwinkern erzählt wird. Durch die schönen Unwetter- und Kampfszenen hatte ich oft das Gefühl, selbst an Bord der Silver Eagle zu sein und den Seegang zu spüren. Das harte Leben an Bord ist gut dargestellt und die Charaktere der weiteren Protagonisten machen es dem Leser leicht, sie zu mögen oder nicht. Romantik, Menschlichkeit und Herzensbildung kommen auch nicht zu kurz und driften dabei nicht ins Kitschige ab. Elisabeth Büchle erschafft mit ihrem lebendigen und plastischen Schreibstil, vielen Elementen zur Seefahrt und Hintergrundwissen zum zweiten Unabhängigkeitskrieg eine fantastische Reise in einer Männerwelt, in der sich eine Frau dennoch behaupten kann. Sie versetzt den Leser in eine andere Zeit und vermittelt ein lebhaftes Abenteuer, das nicht nur auf dem Meer spannend ist. Dieser historische Roman hat mich stets gefesselt und ich habe in jeder freien Minute gelesen. So muss es sein!

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  • Schönes Seeabenteuer mit weiblicher Besetzung

    Der Korsar und das Mädchen
    nirak03

    nirak03

    26. February 2017 um 17:18

    Anfang des 19. Jahrhunderts: Die Schwestern Emily und Catherine machen sich auf den Weg von Amerika nach England. Emily soll dort verheiratet werden und auch auf Catherine wartet ein potenzieller Ehemann. Aber es kommt anders als erwartet. Das Schiff, mit welchem sie unterwegs sind, wird von einer amerikanischen Kriegsfregatte gestellt und die Frauen in Gewahrsam genommen. Bevor allerdings ihre Identitäten geklärt werden können, gelingt es Catherine sich zu verkleiden und sich als Schiffsjunge auszugeben. Während Emily nun die nächste Zeit in einer engen Kabine hockt, kann die Schwester sich frei bewegen. Zugleich kann sie ihren Traum von Freiheit ein bisschen weiter träumen. Der Lieutenant Commander des Seglers, Lennart Montiniere, ist wenig begeistert von seinen Neuzugängen. „Der Korsar und das Mädchen“ ist ein schöner, historischer Abenteuerroman. Er spielt vor der Kulisse des britisch-amerikanischen Krieges von 1812-1814. Der Commander der Siver Eagle ist in geheimer Mission unterwegs, als er sich durch widrige Umstände gezwungen sieht, die Schwestern an Bord zu nehmen. Wobei Lennart zunächst gar nicht weiß, dass er zwei Frauen an Bord hat. Dann beginnt ein lustiges Katz und Maus Spiel zwischen dem Commander und Catherine. Auch wenn es am Anfang so nach 'typisch-Frau-geht-als-Junge-durch-die-Geschichte' klingt, ist es doch sehr unterhaltsam. Nicht zuletzt durch die spritzigen Dialoge zwischen Catherine und Lennart. Es ist einfach lustig zu lesen, wie sie sich kappeln und umeinander herumschleichen, denn beide entwickeln Gefühle füreinander, ohne zunächst zu ahnen, wie es mit dem jeweils anderen aussieht. Für Lennart ist es sogar noch ein Stück schwieriger, da er Catherine ja für einen Jungen hält. Umso amüsanter aber für den Leser. Catherine hat aber auch bereits durch ihren Vater einiges an Wissen mitbekommen, welches eben nicht typisch für eine Frau des 19. Jahrhunderts war. Dadurch bedingt ist ihr Freiheitsdrang dann auch größer als bei ihrer Schwester, die diese Erziehung so eben nicht hatte. So konnte Catherine sich auf dem Schiff frei bewegen und auch glaubhaft als Schiffsjunge durch gehen. Am Ende hat es mir gut gefallen, Catherine, Emily und Lennart auf ihr Seeabenteuer zu begleiten. Es hat Spaß gemacht, mit diesen sympathischen Charakteren auf Seereise zu gehen. Auch wenn hier natürlich auch das eine oder andere Gefecht stattgefunden hat, ist es der Autorin wunderbar gelungen diese Ereignisse zu schildern, ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen. Ich mag die Art, wie Elisabeth Büchle solche Ereignisse schildert, sehr gern lesen. Sie beschreibt das Leben auf See mit all den Schwierigkeiten, die es vor allem für die Frauen gab, nachvollziehbar. Ein Personenregister sorgt für den nötigen Überblick der Protagonisten, ein Glossar am Ende für das Verständnis der fremden Begriffe. Das Cover mit dem Segelschiff und ebenso der Titel passen hervorragend zu der Geschichte, die erzählt wird. „Der Korsar und das Mädchen“ ist ein unterhaltsamer, historischer Roman aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts. Er ist amüsant zu lesen, hat eine Geschichte, die in sich abgeschlossen ist, aber trotzdem noch Spielraum für eine eventuelle Fortsetzung lässt. Auch wenn ich mit dem Ende nicht ganz einverstanden war, ich hätte der einen oder anderen Protagonisten einfach ein anderes Ende gewünscht, hat mir dieser Roman von Elisabeth Büchle wieder gut gefallen.

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  • Mein Leseeindruck

    Der Korsar und das Mädchen
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    22. February 2017 um 10:57

    Typisch für den Titel findet man auf dem Cover ein Segelschiff. Dieses gehört wohl zum Anfang des Titels, nämlich dem Kosaren. Das Mädchen ist jedoch nicht zu erkennen. Aufgrund der Farbgestaltung zieht das Cover meinen Blick magisch an. Es wirkt so ein bisschen Retro, was mich neugierig macht. Ein kurzer Blick auf den Rückentext zeigt, dass neben dem Abenteuer auch die Liebe nicht zu kurz kommen wird. Ob es wohl eher ein Liebes- als ein historischer Roman sein wird? Noch schnell einen Blick auf den Preis des Buches. Oh, den findet man erst nach der Recherche. Ein T(r)ick des Verlages? Nun ja, 17,00 € für ca. 440 Seiten. Für mich wäre es etwas überteuert. Okay, es ist ein Hardcover. Dennoch lese ich für gewöhnlich ein Buch nur ein Mal. Und dann 17,00 €... hm. Dieses Kriterium lasse ich jedoch nicht in meine Bewertung einfließen, da es eine Entscheidung des Verlages ist und nichts mit dem Werk der Autorin zu tun hat. Aber gehen wir nun zum Innenteil, wo den Leser ein ausführliches Personenverzeichnis erwartet. Nach einer kurzen Einleitung gelangt man zum Prolog, der im Jahr 1797 spielt. Dort angekommen, ist man bereits nach zwei Sätzen mitten im Geschehen. Weshalb ist ihr Mann so grausam? Und wer war der Tote? Und schon startet die Story, allerdings 17 Jahre später. Wir lernen Cathrine kennen. Sie ist, trotz ihrer 18 Jahre, noch immer ein richtiger Wildfang. Reitet, geht mit Waffen um,...wie ein Mann. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Emily, die sehr weiblich ist. Als Catherine ihre Schwester auf einer Reise nach Übersee begleiten soll, wird es an Bord etwas brenzlig und sie muss eine andere Identität annehmen. So wird aus Catherine, der Schiffsjunge Cato, der es nicht immer leicht haben wird. Gerade mit dem Koch kommt es sehr schnell zum Eklat. Aber Kapitän Lennart spürt, dass in dem Schiffsjunge mehr steckt. Mehr möchte ich nun aber wirklich nicht verraten. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl beschreibt die Autorin nicht nur die zarte Liebesgeschichte, die auch mit einem Quentchen Humor belegt ist, sondern auch die Gefechts- und Unwetterszenen. Ich hatte hierbei oft das Gefühl mittendrin zu sein, den rauen Wind und die Gischt des eiskalten Wassers zu spüren. Aber auch das Miteinander an Bord wird hervorragend dargestellt. Sehr schnell entwickelte ich, durch den bildhaften Schreibstil, Sympathie oder Antipathie für die unterschiedlichen Charakteren. Von der ersten bis zur letzten Seite war die Spannung und Hoffnung auf ein schönes Ende stets gegeben. Kein Kapitel glich dem Anderen und alle waren mit Spannung und Cliffhanger gefüllt. Der Roman übte schon fast eine Sogwirkung auf mich aus. Fazit: Wie bei Ihren anderen Romanen, so hat es die Autorin, Elisabeth Büchle, auch dieses Mal geschafft, dass ich während des Lesens, Raum und Zeit vergessen konnte. Ja, stellenweise musste ich mich wirklich zwingen, das Buch aus der Hand zu legen. Stets wollte ich wissen, wie alles weiter geht.

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    • 2
  • Spannend, humorvoll, romantisch

    Der Korsar und das Mädchen
    CarenL

    CarenL

    22. February 2017 um 10:26

    Inhalt: South Carolina, zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten schickt Frederick Hansen seine beiden Töchter Emily und Catherine nach England. Dort wartet auf Emily ihr Verlobter Stattford, auch für ihre 17-jährige Halbschwester Catherine gibt es da schon einen Ehemann. Die beiden Mädchen sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Emily ist auf dem besten Weg, eine Dame zu werden, Catherine hat anscheinend mehr männliche als weibliche Gene mitbekommen. Sie kleidet und benimmt sich am liebsten wie ein Junge. Während der Überfahrt nach Europa wird das Schiff gekapert und die beiden Mädchen landen zusammen mit ihrem Sklaven und Freund First auf dem Schiff von Commander Lennart Montiniere. Catherine gibt sich als Schiffsjunge Cato aus, eine gefährliche Aktion! Sie stürzt von einem Abenteuer ins andere, auch Emily und First werden mit hineingezogen. Dem Commander fällt der Wildfang auf, er hat ein Auge auf ihn bzw. sie. Nach turbulenten Wochen gehen Emily, Catherine und First von Bord. Damit ist die Geschichte aber noch lange nicht zu Ende..... Meine Meinung: Eigentlich.... mag ich keine historischen Romane. Aber..... hier wurde ich eines Besseren belehrt. Elisabeth Büchle hat ein Buch geschrieben, das mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Wäre ich nicht durch eine Leserunde "ausgebremst" worden, hätte ich es bestimmt in einem Rutsch gelesen. Die Autorin ist bekannt dafür, dass sie perfekt recherchiert. Das trifft auch für diese Geschichte zu! Sie nimmt uns mit auf ein Freibeuterschiff, das in Kriegshandlung gerät. Sie schildert die alltäglichen (und die nicht alltäglichen) Abläufe an Bord mit einer Selbstverständlichkeit , die den Leser glauben lässt, die Schreiberin hätte ihr bisheriges Leben auf hoher See verbracht. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass das NICHT so ist. Am Ende des Buches findet der Leser ein Glossar, in dem alle Fachbegriffe genau erklärt werden. Die Schilderungen der geschichtlichen Hintergründe lesen sich nicht wie aus dem Geschichts-Lehrbuch, sondern wie selbst erlebt. Auch in den Diskussionen im Rahmen der Leserunde zeigte sich das fundierte Geschichts-Wissen der Autorin. Hut ab vor dieser Recherchearbeit! Die Protagonisten sind so liebevoll und authentisch gezeichnet, dass man sie allesamt gern haben muss - oder eben auch nicht. Die "Bösen" sind ebenso überzeugend dargestellt wie die "Guten". Am meisten beeindruckt hat mich Emily, die sich von einem ängstlichen, verwöhnten Mädchen zu einer mutigen und tapferen jungen Frau mausert, die weiß was sie will. Sie will eine Frau sein. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Catherine, der Titelheldin. Sie ist mehr Junge als Mädchen. Ihre Rolle als Schiffsjunge Cato spielt die so gut, dass sie (fast) alle überzeugt. Sie ist mutig und intelligent, mit ihrer vorwitzigen und schlagfertigen Art erobert sie alle Herzen im Sturm. Auch das von Lennart,dem anderen Titelhelden. Er wehrt sich vehement aber erfolglos dagegen. Im letzten Abschnitt überschlagen sich die Ereignisse. Für meinen Geschmack passiert ein bisschen zu viel, teilweise ist es auch verwirrend und es gibt sehr viele Zufälle. Wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck und tut dem Lesegenuss keinen Abbruch. Der christliche Glaube spielt auch eine Rolle. Das kommt aber keineswegs aufgesetzt missionarisch rüber. Es passt einfach in die jeweilige Situation. Einerseits die Dankbarkeit für Gottes wunderbare Schöpfung, andererseits die Gewissheit, sich in Notsituationen an ebendiesen Gott wenden zu können. Fazit: Viel Dramatik, viel Spannung, ein bisschen Romantik und eine gehörige Prise Humor. All das beinhaltet dieses tolle Buch für alle, die gerne historische Romane mögen. Und auch für die, die sie eigentlich nicht mögen. Eine absolute Leseempfehlung!

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