Elisabeth Büchle Himmel über fremdem Land

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Inhaltsangabe zu „Himmel über fremdem Land“ von Elisabeth Büchle

Am Vorabend des Ersten Weltkrieges geht die Niederländerin Tilla van Campen eine arrangierte Ehe mit einem Berliner Industriellen ein. Ihre 13-jährige Schwester Demy begleitet sie nur widerwillig in die Großstadt. Für das lebhafte Mädchen ist der steife Lebensstil der Familie Meindorff und die strenge Erziehung durch eine Gouvernante die reinste Folter. Die Kluft zwischen Arm und Reich und die Standesdünkel vertragen sich nicht mit Demys ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, und immer wieder eckt sie an. Nur Hannes, der sympathische jüngste Sohn des Hauses, scheint ihr wohlgesonnen. Doch dann beginnt sich die politische Lage in Berlin zuzuspitzen. Der erste Band einer großen Familiensaga, die die Leser in vergangene Zeiten und an spannende Schauplätze wie Berlin, St. Petersburg und Deutsch-Südwestafrika entführt. Band 2: Sturmwolken am Horizont, Nr. 816921 Band 3: Hoffnung eines neuen Tages, Nr. 816927

Der Funke wollte leider einfach nicht überspringen! Stellenweise (Afrika-Setting) gab es einfach zu viele Längen!

— SteffisBuecherbloggeria
SteffisBuecherbloggeria

Bewegender Auftakt einer Familiensaga, die mit interessanten Schauplätzen und Figuren punkten kann. Freue mich auch Teil 2

— tinstamp
tinstamp

Ein Auftakt, der einfach zu viel offen lässt, um nicht weiterzulesen :P

— LeseBlick
LeseBlick

Maindorff-Saga Band 1

— Turmfalke
Turmfalke

Schöne Geschichte, man fiebert mit, durch Szenenwechsel wirds nicht langweilig!

— sabrinchen
sabrinchen

nach 365 S. abgebrochen.... es passiert einfach gar nichts, extrem langatmig, kein lesespaß für mich... leider

— LeseSprotte
LeseSprotte

teilweise etwas langatmig und verwirrend, aber sehr gut recherchiert und vom Prinzipe her wahnsinnig interessant und bewegend <3

— Felicitas_Brandt
Felicitas_Brandt

Leider teils etwas langatmig, aber dennoch lesenswert

— Pumpkin01
Pumpkin01

Tolles Buch, das Lust auf mehr macht!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein WUNDERVOLLES Buch , freue mich schon auf die Fortsetzung im Herbst !

— Arietta
Arietta

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    Himmel über fremdem Land
    LeseBlick

    LeseBlick

    28. January 2017 um 12:06

    InhaltsangabeAm Vorabend des Ersten Weltkrieges geht die Niederländerin Tilla van Campen eine arrangierte Ehe mit einem Berliner Industriellen ein. Ihre 13-jährige Schwester Demy begleitet sie nur widerwillig in die Großstadt. Für das lebhafte Mädchen ist der steife Lebensstil der Familie Meindorff und die strenge Erziehung durch eine Gouvernante die reinste Folter. Die Kluft zwischen Arm und Reich und die Standesdünkel vertragen sich nicht mit Demys ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, und immer wieder eckt sie an. Nur Hannes, der sympathische jüngste Sohn des Hauses, scheint ihr wohlgesonnen. Doch dann beginnt sich die politische Lage in Berlin zuzuspitzen...Meine MeinungGleich zu Beginn möchte ich einen Fehler im Klappentext aufdecken. Wie alle wissen, begann der erste Weltkrieg im Juli 1914. Der erste Band der Reihe nimmt uns allerdings mit in die Zeit des Jahres 1908 und endet auch in diesem Jahr.Wer also im ersten Band schon auf Kriegsgeschehen hofft, der wird von diesem irreführenden Klappentext enttäuscht.In diesem Buch treffen vor allem die Charaktere der niederländischen Familie van Campen und der deutschen Familie Meindorff aufeinander. Wie bereits im Klappentext beschrieben, treffen hier hinsichtlich des gesellschaftlichen Standes zwei Welten aufeinander. Daher soll die älteste Tochter der van Campens, Tilla, in die reiche Familie in Deutschland einheiraten. Aufgrund der Persönlichkeit Tilla’s wäre dies auch kein Problem, würde sie nicht darauf bestehen ihre 13-jährige Schwester Demy mitzunehmen. Hingegen ihrer großen Schwester missfallen Demy Dinge wie Prunk, Steifheit und Unechtsein. Aber Demy muss sich ihrem Schicksal fügen, ihre Heimat verlassen und sich mit Berlin arrangieren.In Berlin angekommen, wird dem Leser sehr schnell klar, dass Demy eine große Rolle im Buch einnehmen wird und viele Hindernisse und Probleme auf sie warten, denn Demy ist anders, als es von ihr gewünscht ist: tollpatschig, ein Freigeist und meiner Meinung nach mit 13 Jahren noch ein Kind. Die bestehenden Probleme macht sie sich allerdings nicht nur selbst, sondern aufgrund verschiedener Beziehungsverwicklungen rast sie von einer Situation in die nächste. Ob es ihre neue Freundin Lieselotte ist, die an der politischen Situation etwas verändern möchte oder Hannes, der jüngere Sohn der Meindorffs, der sich im Verlauf der Geschichte gegen seine Familie auflehnt.Für alle Reiseliebhaber verbleiben wir in diesem ersten Band der Reihe nicht nur in Berlin, sondern machen kurze, für mich persönlich zu kurze Ausflüge nach St. Petersburg und etwas länger verweilt man in Deutsch-Südwestafrika. In St. Petersburg treffen wir auf Anki, die dritte van Campen Schwester, welche meiner Meinung nach erst in den Folgebänden eine größere Rolle spielen wird. Und in Afrika begleiten wir den Pflegesohn der Familie Meindorff, welcher dort als Soldat stationiert ist. Afrika als Setting ist für mich neu, aber ich mochte die Parts sehr. Das Feeling und Themen wie Diamanten waren doch sehr spannend und interessant zu verfolgen.Ihr seht also, Band 1 der Reihe hat sehr viel zu erzählen und Elisabeth Büchle erzählt diesen Beginn einer Geschichte mit tollen Worten. Das Buch endet nicht unbedingt mit einem fiesen Cliffhanger, aber man durch die vielen entstandenen Verstrickungen möchte man einfach schnellstmöglich wissen, wie es mit dieser Geschichte weitergeht.Von Band 2 erhoffe ich mir ein wenig mehr von meinem Lieblingssetting St. Petersburg und dem dort lebenden Charakter Anki, als auch weitere interessante Charaktere, die außerhalb der beiden Hauptfamilien stehen.____________________________________________________________Als Kritik möchte ich es nicht unbedingt anbringen, aber als Begründung, dass dieses Buch mich nicht mit einem Wow-Effekt zurücklässt. Zum einen hätte ich nicht so ausschweifende Parts von Hannes benötigt, da aktuell noch zu viele Themenstränge nebeneinander herlaufen, die alle einer gleichen Intensität nachgehen. Demy und ihre Zeit in Berlin ist spannend und gehört häufig erwähnt und auch Philippes Zeit in Deutsch-Südwestafrika spielt eine entscheidende Rolle, aber wenn jedem Charakter eine große Rolle beigemessen wird, kann es schnell zu überhäuft wirken.Zu dem ist mir noch nicht ganz klar, warum die Autorin die dritte Schwestern Anki bereits im ersten Band erwähnt, die Geschichte in St. Petersburg hat so nicht wirklich einen Faden.Mein FazitEin Roman über die Liebe, das Leben und das schwierige Drumherum zu einer sehr interessanten Zeit. Elisabeth Büchle erschafft hier wortwörtlich eine Familien-Saga, die man weiterverfolgen möchte.

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  • Toller Beginn der Familiensaga

    Himmel über fremdem Land
    tinstamp

    tinstamp

    14. January 2017 um 14:20

    Die erst 13-jährige Demy van Kampen, gebürtige Niederländerin, muss gegen ihren Willen ihre Schwester Tilla als Gesellschafterin nach Berlin begleiten. Um dies zu ermöglichen, gibt Tilla ihre kleine Schwester älter aus, als sie in Wahrheit ist. Die arrangierte Ehe mit dem Sohn von Joseph Meindorff senior, einem großbürgerlichen Fabriksbesitzer, soll beiden Familien von Vorteil sein.Zum Clan der Meindorffs gehören neben Tillas Bräutigam Joseph jun. auch Sohn Hannes, der eher das unbekümmerte Leben eines Großindustriellensohnes führt, bis er sich in die Arbeiterin Edith verliebt, sowie sein älterer Ziehbruder Philippe, das schwarze Schaf der Familie. Dieser kämpft als Offizier in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia. Trotzdem verbindet die beiden Männer eine tiefe Freundschaft, denn Meindorff senior führt ein strenges Regiment in seinem Haus und ist ein wahrer Tyrann.Auch Demy lebt sich nur schwer in Berlin ein. Als Gesellschafterin steht sie zwischen dem Personal und der Familie. Sie fühlt sich gänzlich fehl am Platz, nur mit Hannes verbindet sie mit der Zeit eine Freundschaft. Als Demy eines Tages die etwa gleichaltrige Lieselotte kennenlernt, sieht sie die andere Seite von Berlin, denn ihre neue Freundin lebt mit ihrer Familie im sogenannten Scheunenviertel in ärmlichsten Verhältnissen.In St. Petersburg lebt die dritte Schwester, Anki van Campen, die als Kindermädchen in einer angesehenen russischen Adelsfamilie arbeitet. Sie fühlt sich wohl im Kreise der Familie, die mit der Zarenfamilie befreundet ist. Doch eines Abends lernt sie Grigori Jefimowitsch kennen, besser bekannt als Rasputin, der ihr riesige Furcht einflößt...Meine Meinung:Die bereits im Klappentext angeführten Schauplätze haben neben der Geschichte ebenfalls mein Interesse geweckt. Geschickt wechselt die Autorin von Berlin nach Windhuk oder St. Petersburg, wobei hier im ersten Band der russische Schauplatz etwas zu kurz kommt. Sehr interessant fand ich die Erzählungen aus Deutsch-Südwestafrika, wo Philippe sich in die Afrikanerin Udako verliebt und geplante Überfälle auf Diamantenfelder untersuchen soll. Noch ahnt er nicht, in welch großer Gefahr er schwebt.Der Großteil der Geschichte spielt jedoch in Berlin, dem Dreh- und Angelplatz der Meindorffs. Was jedoch alle drei Stränge vereint ist der gesellschaftliche Unterschied und die bereits schwelende Unruhe des Arbeiterstandes gegen die Adeligen und Großbürger, sowohl in Deutschland, als auch in Russland. Ebenso ein Thema ist die startende Frauenbewegung. Es ist die Zeit der "Suffragetten" und Demys Freundin Lieselotte schließt sich den Aktivistinnen mit viel Engagement an. Auch die nicht standesgemäße Liebe der beiden jüngeren Meindorffsöhne birgt Konfliktpotential.Elisabeth Büchle hat diese Themen hervorragend in die Geschichte einflechten lassen und sehr interessant beschrieben. Man spürt die Unruhe und Spannung....die Welt beginnt sich zu ändern. Neben den vielen neuen wissenschaftlichen Errungenschaften wollen auch die einfachen Leute ihr Leben nicht mehr hinnehmen.Auch die Gefühlswelt der kleinen Demy wirkt sehr authentisch, die sich, obwohl umgeben von vielen Menschen im Hause Meindorff, schrecklich einsam fühlt.Während zu Beginn des Romans der Leser in die Geschichte eingeführt wird und alle Personen und Schauplätze kennenlernt, schlich sich meiner Meinung nach in der Mitte eine kleine Länge in die Erzählung ein. Die gesellschaftlichen Verpflichtungen von Demy und ihre Einführung in die Gesellschaft fand ich etwas langweilig. Im letzten Drittel steigt allerdings die Spannung rasant und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, bis ich das Buch mit einem Seufzen zugeschlagen hatte. Leider endete es mit einem etwas fiesen Cliffhanger, deswegen bin ich schon gespannt, wie die Trilogie weitergehen wird und welche Schicksalsschläge noch auf Demy, Tilla, Philippe, Hannes und Anki warten, denn der erste Weltkrieg steht noch vor der Tür....Schreibstil:Elisabeth Büchle schreibt sehr lebendig und einfühlsam. Es wurde gut recherchiert und viele historische Persönlichkeiten sind mit der fiktiven Geschichte verwoben.Die Atmosphäre dieser Zeitepoche wurde von der Autorin wunderbar widergegeben. Man fühlt sich direkt vor Ort. Der Wechsel des Schauplatzes wird am Beginn des jeweiligen Kapitels angezeigt, ebenso Monat und Jahr.Im Anhang befindet sich ein Glossar über die wichtigsten historischen Persönlichkeiten.Fazit:Bewegender Auftakt einer Familiensaga, die mit interessanten Schauplätzen und Figuren punkten kann. Das rasante Ende und ein Cliffhanger lassen mich nun gespannt auf den nächsten Teil warten, den wir wieder gemeinsam lesen möchten.

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  • faszinierender Auftakt der dreiteiligen Meindorff-Saga

    Himmel über fremdem Land
    wampy

    wampy

    „Himmel über fremdem Land“ von Elisabeth Büchle ist als Hardcover 2013 bei Gerth Medien erschienen. Dies ist der erste Band der dreiteiligen Meindorff-Saga. Hauptfiguren sind die Söhne der Familie Meindorff und die Töchter der Familie van Campen. Durch die Heirat von Tilla van Campen mit Joseph Meindorff jnr kommt die jugendliche Demy van Campen im Jahr 1908 als Begleitung ihrer Schwester in den Haushalt der großbürgerlichen Familie Meindorff. Sie lernt dort außer dem Beziehungsgeflecht dieser Familie auch die Schattenseiten der rapide wachsenden Stadt Berlin kennen. Ein nicht unerheblicher Teil der Geschichte begleitet den jungen Offizier Philippe Meindorff bei seinen Abenteuern in Deutsch-Südwest, dem heutigen Namibia. Neben der Entwicklung des Familiengeflechts werden eine Reihe historischer und sozialer Themen angesprochen. Elisabeth Büchle ist eine Liebesromanautorin. Dies war mir allerdings nicht bekannt, sonst hätte ich dieses Buch nicht gelesen. Mir wäre dann ein vorzügliches Buch entgangen. Mit Demy van Campen wird eine sehr sympathische Hauptfigur gezeichnet, die frei von jeglichem Standesdenken und berechnendem Vorgehen ist. Durch ihre Offenheit lernt Demy verschiedene Personen aus den unterschiedlichsten Kreisen kennen. Dies nutzt die Autorin, um soziale und historischen Themen aufzugreifen. Da Demy in der Meindorff-Villa wohnt, können die familiären Entwicklungen aus erster Hand beschrieben werden. Elisabeth Büchle charakterisiert ihre Figuren sehr ausführlich und schildert die Schauplätze sehr plastisch. Man fiebert mit den Protagonisten Hannes, Philippe und Demy von der ersten Seite an mit. Da sich längst nicht alles nach den ihren Wünschen entwickelt leidet man mit den jungen Hauptfiguren intensiv mit. Ich empfand dieses Buch nicht als einen Liebesroman, sondern als sehr spannende Beschreibung einer im Umbruch befindlichen Gesellschaft. Die Gegensätze zwischen Großbürgertum und Arbeiterschaft werden sehr eindringlich beschrieben, ebenso das beginnende Aufbegehren der Frauen gegen die ihnen zugewiesene Rolle. Das sehr schöne Cover und die ausführlichen Register der handelnden und der historischen Figuren runden den guten Gesamteindruck ab. Wenn es vielleicht etwas zu bemängeln gibt, dann das die Hauptfigur Demy einfach zu sympathisch ist. Aus meiner Sicht kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen. PS: Den zweiten Band "Sturmwolken am Horizont" habe ich mir bereits zugelegt.            

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    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    05. February 2015 um 14:58
  • Wundervoll

    Himmel über fremdem Land
    Susi180

    Susi180

    Am Vorabend des Ersten Weltkriegs geht die Niederländerin Tilla van Campen eine arrangierte Ehe mit Joseph, dem ältesten Sohn des Berliner Industriellen Meindorff, ein. Tillas Schwester Demy soll sie nach Berlin begleiten. Die dritte Schwester Anki, Kindermädchen bei Aristokraten in St. Petersburg, bekommt zeitgleich die dortigen politischen Veränderungen zu spüren und gerät in die unheilvolle Nähe des mysteriösen Rasputin. Und auch in der deutschen Kolonie "Deutsch-Südwestafrika" überschlagen sich nach Diamantfunden die Ereignisse: Leutnant Philippe Meindorff muss einen harten Kampf gegen die Kriminalität und um seine Verlobte bestreiten. Der erste Band einer großen Familiensaga, die in vergangene Zeiten entführt. Quelle: www.Amazon.de Die Autorin: 1969 in Trossingen geboren, dort als kleiner Wildfang und übermütige Abenteurerin aufgewachsen und mit einer ungeheuer großen Fantasie ausgestattet, schrieb ELISABETH BÜCHLE bereits als Kind unzählig viele kleine Geschichten. Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau im Groß- und Außenhandel und wurde anschließend noch examinierte Altenpflegerin. Inzwischen verheiratet und mit fünf Kindern eindeutig noch immer eine Abenteurerin, wagte sie es im Jahr 2006 ein Manuskript an einen Verlag zu schicken. Daraus wurde ihr Debütroman: Im Herzen die Freiheit Ihr Markenzeichen sind gut recherchierte, romantische und äußerst spannende Romane, die, so begeisterte Leser, Suchtcharakter besitzen. Mehr über die Autorin auf ihrer Autorenhomepage unter www.elisabeth-buechle.de Quelle: www.Amazon.de Das Cover: Ich finde das Cover wunderschön. Wenn man das Buch in den Händen hält ist es noch schöner als wie auf einem Bild. Hier hat sich jemand mal richtig Gedanken gemacht und ich finde es passt auch ausgezeichnet zu der Geschichte. Ich mag die Farben und die das Spiel mit den Blumen. Ein Cover was in jeder Buchhandlung ins Auge fällt. Meine Meinung: Ich habe über dieses Buch nur Gutes gehört und war daher sehr gespannt ob es auch meine Erwartungen erfüllen kann. Und ja es kann. Eine so wunderbare Geschichte. Der Schreibstil der Autorin hat mir ausgesprochen gut gefallen. So flüssig und leicht zu lesen. Auch die Protagonisten sind mir sehr an Herz gewachsen. Demy ist eine so unglaublich sympathische Persönlichkeit das sie mir regelrecht ans Herz gewachsen ist. Ihre Geschichte und die Handlungen Aller Beteiligter haben mich mitgerissen und in den Bann gezogen. Es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Autorin schafft es hier auf den 384 Seiten so eine Spannung aufzubauen, dass man einfach wissen möchte wie es weitergeht. Die damalige Zeit und die geschichtlichen Hintergründe werden in diesem Buch gut dargestellt und verarbeitet. Es ist stimmig und nachvollziehbar. Eine sehr schöne Geschichte und ein toller Auftakt der Triologie. Mit hat das Buch sehr gefallen und ich kann es jedem nur ans Herz legen. Wer Familiengeschichten mag ist hier bestens aufgehoben doch auch alle anderen Leser erwartet hier eine wundervolle und bewegende Geschichte. Ein Buch was noch nachklingt und Lust aufs Lesen macht. Ich bin nun sehr auf den zweiten Teil gespannt und freue mich alte Bekannte wiederzutreffen.

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    • 2
    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    05. February 2015 um 14:57
  • Himmel über fremdem Land

    Himmel über fremdem Land
    Klusi

    Klusi

    Dieses Buch fällt schon gleich durch die wunderschöne Umschlaggestaltung positiv auf, die mir bei Büchern von Gerth Medien allgemein meist sehr gut gefällt. Zwei im Buch befindliche Personenregister (vorne die fiktiven Charaktere, im Anhang eine Aufstellung der beteiligten realen historischen Personen) sind sehr hilfreich, denn so kann man gerade anfangs immer wieder nachschlagen, wenn man sich bei den Zusammenhängen noch nicht so ganz sicher ist. Die Geschichte beginnt im März 1908. Die Redewendung im Klappentext „Am Vorabend des ersten Weltkrieges“ steht in diesem Fall nicht für einen einzelnen Abend, sondern soll allgemein verdeutlichen, dass hier von dem längeren Zeitraum vor Beginn des ersten Weltkriegs die Rede ist. Die Holländerin Demy van Campen begleitet ihre Schwester nach Berlin, wo sie, nach Tillas Vermählung mit Joseph Meindorff jr., als Gesellschafterin bei der Familie leben soll. Angekommen in dem herrschaftlichen Haus der Meindorffs fühlt sich die Dreizehnjährige jedoch völlig fehl am Platz. Noch dazu hat ihre Schwester bei der vorhergehenden Vereinbarung geschummelt und Demy als drei Jahre älter vorgestellt. Von einem auf den anderen Tag wird von dem Mädchen nun erwartet, sich wie eine Erwachsene zu benehmen. Das fällt ihr schwer, und besonders bei Rittmeister Meindorff, dem Familienpatriarchen, stößt sie immer wieder auf Unwillen und Ärger, in allem was sie tut. Als sie eines Tages Lieselotte Scheffler aus dem Scheunenviertel kennenlernt, wird sie mit einem völlig anderen Leben konfrontiert. Die junge Frau und ihre Familie leben dort in ärmlichsten Verhältnissen. Demy muss erfahren, wie viel Elend es in Berlin gibt. Sie beweist Courage und versucht zu helfen, wo andere wegsehen, und sie bleibt sie selbst, daran kann auch der strenge Unterricht durch eine Gouvernante nichts ändern. Sie ist und bleibt eine vorwitzige und sehr liebenswerte junge Frau mit einem mitfühlenden Herzen. Lesend überwindet man große Entfernungen, denn die Protagonisten sind über die halbe Welt verstreut. Da gibt es einen Erzählstrang über Anki, Tillas und Demys Schwester, die eine Anstellung als Kindermädchen in St. Petersburg hat. Eine weitere Gedankenreise führt den Leser nach Deutsch-Südwestafrika, denn dort ist Philippe stationiert, das „Schwarze Schaf der Familie“, wie er sich selbst gerne bezeichnet. Er trägt sich mit Heiratsplänen, denn seine große Liebe Udako wartet dort auf ihn. Aber der größte Teil der Handlung spielt in Berlin. Dort geht es hauptsächlich um Demy und die freundschaftlichen Kontakte, die sie in der Stadt knüpft. Ein weiterer Hauptstrang der Handlung schildert Hannes' Kampf gegen die Bevormundung seines Vaters, denn der junge Meindorff hat sich in eine Arbeiterin verliebt. Als der Rittmeister dies erfährt, reagiert er sehr schnell, indem er eine Verlobung arrangiert, die seiner Meinung nach gleich mehrere Probleme lösen soll. Egal wohin man sieht, überall stehen die Zeichen auf Sturm. Das einfache Volk rebelliert gegen die Bevormundung und Ausbeutung durch einige wenige Reiche. Ein weiteres wichtiges Thema dieser Zeit ist die Frauenbewegung. Demys Freundin Lieselotte, die in ihrem bisherigen Leben schon viel Unrecht und Demütigung erfahren hat, insbesondere durch den eigenen Vater, möchte ihr Leben selbst gestalten und nimmt Kontakt zu den Aktivistinnen Minna Cauer und Hedwig Dohm auf. Im Verlauf der Handlung trifft man immer wieder auf reale Persönlichkeiten der damaligen Zeit, sei es der Industrielle Walther Rathenau, der im Haus der Meindorffs zu Gast weilt, sei es Rasputin in Russland oder Ludwig von Estdorff, Kommandeur der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika, um nur ein paar wenige Namen zu nennen. Die Handlung und die fiktiven Personen sind in die politischen und historischen Gegebenheiten der Zeit perfekt eingepasst, wie fehlende Puzzleteile, die zu diesem vielschichtigen, tiefgründigen Gesamtbild gehören und es vervollständigen. Und stets ist der christliche Glaube präsent, der den Protagonisten den richtigen Weg weist oder Trost spenden kann. Selbst Philippe darf hier erfahren, das ein guter Hirte sich auch um seine schwarzen Schafe sorgt. Das Ende dieses ersten Bands der Meindorff-Familiensaga hat starke Erwartungen in mir geweckt. Es gibt noch viel zu erzählen, es bleiben einige Handlungsstränge offen, und doch hat dieser Teil einen sehr schönen und passenden Schluss mit einem Liedvers von Thea Eichholz. Aber ich möchte erfahren, wie es den kleinen und großen Helden der Familiensaga weiterhin ergeht. Nur gut, dass ich diesen Anfangsband jetzt erst gelesen habe, denn inzwischen sind beide Fortsetzungen bereits erschienen, so dass ich sie mir in absehbarer Zeit besorgen kann. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

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    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    04. February 2015 um 18:12
  • Elisabeth Büchle ist ein sehr guter Auftakt einer Familiensaga gelungen.

    Himmel über fremdem Land
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    Inhalt 1908. Die Niederländerin Tilla van Campen geht eine arrangierte Ehe mit einem Berliner Industriellen ein und nimmt ihre 13-jährige Schwester Demy mit. Sie wird 3 Jahre älter gemacht und soll Tilla als Gesellschafterin zur Seite stehen. Während Tilla mit ihrem Mann auf Hochzeitsreise ist, versucht Demy sich in der fremden Stadt zurechtzufinden. Dabei eckt sie beim Hausherrn immer wieder an und Herr Meindorff beschließt, dass sie eine Gouvernante braucht, die ihr die nötige Erziehung zu teil werden lässt. Demy fühlt sich seht unwohl und sie spürt, dass sie in diesem Haus nicht willkommen ist. Nur Hannes, der mittlere Sohn der Meindorff redet mir und versucht ihr in der Gesellschaft zu helfen. Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und kommt mir dem Standesdünkel nicht zu Recht. Gut, dass sie schnell Freundinnen findet, allerdings gehört eine davon zu Unterschicht. Das könnte Probleme mit sich ziehen. Die politische Lage in Europa spitzt sich langsam zu und der 1. Weltkrieg rückt immer näher. Meine Meinung Der Klappentext ist ziemlich irreführend, da Tilla angeblich am Vorabend des 1. Weltkriegs heiratet. Das stimmt überhaupt nicht, denn das Buch beginnt 1908 und zieht sich dann über einige Monate. Wahrscheinlich werden wir dann im 2. Band dieser Trilogie in den Weltkrieg eintauchen. Erstmal ein ganz großes Lob an den Verlag! Das Cover ist wunderschön und wenn ich mehr Platz in meinem Bücherregal hätte, dann würde ich es so hinstellen, dass man es auch sehen kann. Ich habe bislang ein paar Bücher gelesen, die zur Zeit des 1. Weltkriegs spielen, aber in keinem wurde dieses Thema großartig thematisiert. Deswegen hatte ich mich auch schon sehr auf dieses Buch gefreut. Und was kam nicht? Der 1. Weltkrieg! Macht nichts, denn das Buch hat mich trotzdem nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil, ich will unbedingt wissen wie es weitergeht mit den Meindorffs. Wir haben es mit verschiedenen Handlungssträngen zu tun und die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. - Demys Schwester Tilla fährt auf Hochzeitsreise und lässt sie alleine in Berlin bei ihrer neuen Familie zurück. Demy fällt es sehr schwer in der neuen Umgebung zurechtzukommen, da sie ein kleiner Wildfang ist. Kein Wunder also, dass sie recht schnell eine Gouvernante bekommt, die ihr die notwendige Erziehung beibringen soll. Sie lernt zwei junge Damen aus der Oberschicht kennen, aber auch eine junge Frau aus der Unterschicht. Das bringt so ihre Probleme mit sich. - Hannes lernt eine junge Frau kennen und weiß ganz genau, dass das seinem Vater nicht gefallen wird. Ein Meindorff lässt sich schließlich nicht mit einer Arbeiterin ein. Hannes versucht trotzdem für sein Glück zu kämpfen und zieht Demy mit hinein. - Phillipe, der Ziehsohn der Familie Meindorff, ist das schwarze Schaaf und der Hausherr ist froh, als Phillipe seinen Dienst in Deutsch-Südwestafrika wieder antritt. Dieser ist ebenfalls froh, denn dort wartet seine Freundin auf ihn, eine Afrikanerin. Er ahnt jedoch nicht in welche Gefahr er sich begibt, als er auf der Suche nach Betrügern ist. - Aki ist Demys und Tillas Schwester und lebt als Gouvernante in St. Petersburg. Dort spitzt sich die Lage für die Zarenfamilie langsam zu und Aki lernt Rasputin kennen, mit dem sie jedoch nichts zu tun haben will. Die Handlung ist sehr umfangreich und spielt an verschiedenen Schauplätzen, die im 1. Weltkrieg eine große Rolle gespielt haben. Da hat sich die Autorin schon die interessantesten Orte für diese Zeit rausgesucht und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Obwohl das Buch gar nicht so dick ist, passiert unglaublich viel und man lernt die Charaktere sehr gut kennen. Es gefällt mir sehr gut, wie die Autorin das Leben der Menschen und ihre Probleme von damals mit der politischen Situation verknüpft. Zum einen verschärft sich die Lage in Europa, zum anderen aber auch die in Deutschland, denn die Arbeiter sind unzufrieden und wollen die Oberschicht abschaffen. Hier treffen also direkt zwei große Konflikte aufeinander und auch wenn wir alle aus den Geschichtsbüchern wissen, wie das Ganze ausgehen wird, so ist es sehr spannend zu lesen, wie die Charaktere mit den verschiedenen Situationen umgehen. In den Schreibstil musste ich mich am Anfang erst ein bisschen reinfinden, was aber auch daran liegen kann, dass ich in letzter Zeit einfach zu viele historische Romane gelesen habe. Ich war aber doch recht schnell in der Geschichte drin. Wer sich übrigens Sorgen macht wegen den verschiedenen Erzählperspektiven – das ist wirklich kein Problem. Die Kapitel sind nicht zu kurz, man befindet sich also immer lange genug an einem Schauplatz, zumal vor am Anfang jedes Kapitels Ort und Datum stehen. Im Buch finden sich einige Fußnoten, wodurch noch zusätzliche historische Informationen vermittelt werden. Fazit Elisabeth Büchle ist ein sehr guter Auftakt einer Familiensaga gelungen. Interessante Schauplätze, tolle Charaktere und die damalige politische Situation lassen eine spannende Geschichte entstehen.

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    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    16. March 2014 um 14:24
  • Eine Familie auf der Suche nach dem Glück

    Himmel über fremdem Land
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    Anfang des 20. Jahrhunderts. Demy, noch ein Teenager, muss ihre ältere Schwester Tilla nach Berlin begleiten, um ihr dort als Gesellschafterin zur Seite zu stehen. In ihrer neuen Umgebung muss sie sich erst noch zurecht finden und hat größere Schwierigkeiten damit, sich den Gepflogenheiten der Oberschicht anzupassen. Warum haben ihre Schwester und ihr Vater sie gezwungen, die neue Stellung anzunehmen? Gleichzeitig wird ihre andere Schwester Anki in Russland von Rasputin bedrängt. Kann sie dieser Gefahr entrinnen? Elisabeth Büchle ist ein toller Auftakt zu einer Trilogie über den ersten Weltkrieg gelungen. Anhand der Familien van Campen und Meindorff zeichnet sie den Vorabend des 1. Weltkriegs nach - die Unruhen in Russland, der Diamanthandel in Südafrika und die Frauenbewegung in Deutschland. Nicht zu vergessen natürlich auch die sozialistische Bewegung und die sich andeutenden Spannungen zwischen England und Deutschland. Vor diesen historischen Hintergründen hat Elisabeth Büchle ein eigenes kleines Universum geschaffen mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten, die unterschiedliche Rollen in der Geschichte einnehmen. Alle Hauptpersonen der Geschichte sind auf der Suche nach Glück, das sie an unterschiedlichen Orten suchen. Passend dazu endet die Autorin mit dem Lied "Herr, wohin sonst sollten wir gehen" der ehemaligen Gruppe Lajna, das Gott als den Ursprung des Glücks definiert. Die Settings der Geschichte befinden sich in Russland, Deutschland und Südafrika. Verschiedene Familiengeheimnisse, die sich im ersten Band nur zum Teil lüften, überdecken die Geschichte und machen neugierig auf die weiteren Teile.

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    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    16. March 2014 um 14:21
  • Der Auftakt zur Meindorff-Saga

    Himmel über fremdem Land
    SiCollier

    SiCollier

    Eigentlich hatte ich mir nach der zweibändigen Familiengeschichte von Francine Rivers vorgenommen, kein Werk, das solchermaßen firmiert, wieder zu lesen. Jetzt habe ich doch wieder zum ersten Band einer Trilogie, die auch als „Familiengeschichte“ bezeichnet werden könnte, gegriffen, und bin durchaus zwiegespalten. Meinem Vorsatz untreu geworden bin ich, weil lt. Rückseitentext St. Petersburg, also Rußland, einer der Schauplätze ist, weil es im Verlauf des Handlungsbogens um die Vorgeschichte und den Ersten Weltkrieg geht, und weil die Autorin Elisabeth Büchle ist, von der ich alle Bücher besitze und fast alle gelesen habe. Rußland, so ergab sich beim Lesen, ist in diesem ersten Band nur ein Nebenschauplatz, erst im zweiten spielt sich dort mehr ab. Der Schreibstil der Autorin ist, wie von ihr gewohnt, gut lesbar; einmal begonnen wird es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Beschreibungen von Orten und Figuren läßt diese sehr schnell lebendig werden und ein farbenprächtiges Bild vom Deutschen Reich des Jahres 1908 erstehen. Wobei „farbenprächtig“ auch den wahrhaft schwarz-weißen Gegensatz zwischen arm und reich enthält. Denn obgleich Tilla und Demy in der Welt des Berliner Geldadels zuhause sind, kommt Letztere mit Menschen aus ärmeren Schichten in Kontakt und man erfährt so einiges über deren Leben und Leiden. Dermaßen drastisch habe ich diese Gegensätze noch in keinem Buch (zu Deutschland) vorgefunden. In einer Rezi zu einem Sachbuch zur Russischen Oktoberrevolution schrieb ich einmal sinngemäß, daß es auf Grund der Verhältnisse geradezu zwangsläufig zu einer Revolution kommen mußte, weil es so auf Dauer nicht weitergehen konnte. Mir war nicht bewußt, daß sich ein Gleiches auch über das Deutschland jener Zeit sagen läßt. Auch wenn das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist, spielt das christliche Element eine eher untergeordnete Rolle. Es gibt nur wenige wirklich religiöse Figuren, und bei denen ist es nicht übertrieben, sondern ins tägliche Leben eingewoben, wie man es „in der Welt draußen“ so findet. Als das Religiöse zuerst im Buch auftauchte, habe ich sogar etwas gestutzt; die Erklärung, weshalb diese Figur so denkt, kommt erst etliche Seiten später, was ich etwas unglücklich fand. Mein zu Beginn erwähntes Unbehagen rührt daher, daß in solchen Familiengeschichten meist ein Despot oder ähnlich „freundliches“ Familienmitglied eine oft wesentliche Rolle spielt; so auch hier in Gestalt des alten Rittmeisters Joseph Meindorff. Über den und seine Ansichten habe ich mich stellenweise so geärgert, daß von Lese„freude“ nicht mehr viel die Rede sein konnte. Und genau solche Gestalten, ihre Denk- und Handlungsweise sowie die Folgen für die Übrigen sind der Grund, weshalb ich eben normalerweise einen Bogen um Bücher, in denen die auftauchen - eben meist Familiengeschichten - mache. Mit ein paar Tagen Abstand zum Buch hat sich mein Unbehagen etwas gelegt und ist der Neugier gewichen, wie es in den folgenden Jahren mit den Figuren wohl weitergehen wird. Denn schon in 1908 waren Anklänge auf jenes Geschehen zu verspüren, das dann 1914 über Europa hereinbrechen sollte. Und wenn ich manche Denk- und Handlungsweisen im Buch mit der heutigen Welt vergleiche, sind die prinzipiellen Unterschiede eigentlich nicht so groß, wenngleich natürlich die Menschen heute auf einem wesentlich höheren bzw. besseren (materiellen) Niveau leben - zumindest hier in Europa. Am Ende sind zwar einige Dinge zu einem Abschluß gebracht, viele Einzelfragen und der große Handlungsbogen jedoch natürlich offen. Denn dieser erste Band ist quasi die Ouvertüre, die Einstimmung zu dem, was noch folgen wird. Wenn man sich die Jahreszahl des zweiten Teils (1914) ansieht, steigt eine dumpfe Ahnung auf, was den Figuren bevorstehen wird. Aber noch strahlt die Sonne vom Himmel des Jahres 1908 und soll es noch etwas tun, bevor sie sich im aufziehenden Sturm verdüstert. Anm.: Meine Bewertung mit 5 Sternen läßt mein Unbehagen mit dem Genre "Familiengeschichte" unberücksichtigt. Ich hätte dem Buch an sich 4,5 Punkte gegeben und habe die auf 5 aufgerundet.

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    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    04. March 2014 um 16:59
  • Auftakt einer spannenden historischen Familiengeschichte

    Himmel über fremdem Land
    Spatzi79

    Spatzi79

    03. March 2014 um 10:42

    Die Niederländerin Tilla van Campen heiratet wenige Jahre vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs den Sohn eines erfolgreiche Berliner Industriellen Joseph von Meindorff. Von Anfang an wirkt die Ehe nicht sonderlich glücklich, die Meindorffs spekulieren auf Tillas Mitgift und sie selber scheint sich auch nicht viel von der Ehe zu erwarten. Immerhin darf sie ihre jüngere Schwester Demy als ihre Gesellschafterin mit nach Berlin nehmen. Das Mädchen ist wenig begeistert, dass es sein Zuhause und die geliebten kleinen Geschwister verlassen soll, aber Tilla lässt nicht mit sich reden und gibt Demy sogar für älter aus als sie ist, damit sie ihm Hause Meindorff eine Stelle erhält. Doch Demy ist eine wohlerzogene Gesellschafterin, sondern ein noch junges und ungestümes Mädchen. Mit dem strengen Familienoberhaupt, dem Rittmeister von Meindorff, gibt es so bald erste Zusammenstöße. Demy schleicht sich aus dem Haus, wann immer sie kann, und erkundet die ihr fremde Stadt Berlin. Schnell findet die sympathische junge Frau Freunde, wobei sie keine Grenze zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten zieht und sich auch mit einer jungen Frau aus der Arbeiterklasse anfreundet. Neben Demys Geschichte gibt es noch zwei weitere Handlungsstränge. Einmal die Geschichte von Demys und Tillas Schwester Anki, die als Kindermädchen bei einer reichen adligen Familie in Sankt Petersburg lebt und arbeitet. Während die russische Gesellschaft auf den Abgrund zutaumelt, verbreitet insbesondere der unheimliche Leibarzt der Zarin, Rasputin, Angst und Schrecken bei der jungen niederländischen Frau. Ankis Geschichte wird in diesem Teil allerdings nur angerissen, sie bekommt im zweiten Band der Trilogie viel mehr Raum. Der dritte Handlungsstrang des ersten Teils beschäftigt sich mit Philippe von Meindorff, einem Ziehsohn des Rittmeisters, der als schwarzes Schaf der Familie gilt. Während sich die anderen Meindorffs in fast allen Fragen vom Familienoberhaupt dirigieren und steuern lassen, geht Philippe seinen eigenen Weg. Er dient in Deutsch-Südwestafrika und verliebt sich dort in eine Schwarze, die er auch heiraten will. Eine skandalöse Vorstellung für die Familie in Berlin, aber Philippe kümmert sich nicht um deren Meinung und folgt seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen. Insgesamt zeichnet die Autorin mit diesem Auftaktband ein fesselndes Stück deutscher Zeitgeschichte nach. Es gelingt ihr vortrefflich, die Stimmung dieser Jahre vor dem Krieg einzufangen, egal ob nun in Deutschland, Russland oder Afrika. Mich persönlich haben am meisten die Abschnitte in Berlin gefesselt, ebenso wie die in Russland, wobei diese, wie schon erwähnt, hier noch eher knapp gehalten werden. Nicht ganz so begeistert war ich von dem Handlungsstrang um Philippe in Afrika, aber gerade hier wurden mir sehr viele neue Informationen vermittelt, mit diesem Teil der deutschen (Kolonial)Geschichte habe ich mich bisher eigentlich noch nie beschäftigt. Den zweiten Teil "Sturmwolken am Horizont" hatte ich schon vorher gelesen, was ich zwar nicht unbedingt empfehlen würde, mir aber dennoch nicht den Spaß am Lesen des ersten Teils genommen hat. Ich hatte durch meine Kenntnis der späteren Ereignisse natürlich eine etwas andere Sicht auf manche Figuren und konnte deren Handlungen besser einordnen als es wohl ansonsten der Fall gewesen wäre. Auf jeden Fall freue ich mich nun schon sehr auf den Abschluss mit "Hoffnung eines neuen Tages", der im März 2014 erscheint.

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  • Eine dramatische und Spannende Familiensaga

    Himmel über fremdem Land
    Arietta

    Arietta

    Elisabeth Büchle entführt uns in den Anfang des 20. Jahrhundets. Sie nimmt uns mit auf die Reise von Berlin , St. Petersburg bis ins ferne Afrika nach Windhuk. Die Temprament volle Demy von Campen muss gegen ihren Willen ihre Schwester Tilla nach Berlin als Gesellschafterin begleiten. Dort heiratet Tilla Joseph von Meindorff, diese Ehe von den Väter arrangiert. Demy fühlt sich im Hause Meindorff alle andere als Wohl , ist deren Lebensstil doch ganz anders und von Standesdünkel geprägt. Ist sie doch ein Gradliniger , Warmherziger und für Gerechtigkeit geprägter der Mensch. Sie eckt oft in der Familie an , nur in Hannes der jüngste Sohn des Hauses , steht voll hinter ihr und gibt ihr Halt. Auch Hannes hat es nicht leicht , erst recht nicht Philippe der Ziehsohn der in Afrika in Windhuk dient. Beide lieben Frauen die nicht Standesgemäß sind, eine ist Arbeiterin , die andere ist Schwarz. Demy , lernt die bittere Armut und Not der Arbeiterfamilien kennen , sie setzt sich für mehr Gerechtigkeit , der Notleideten Familien ein und schließt Freundschaften , damit Eckt sie zu Hause an. Dunkle Wolken ziehen auf am Horizont , Schiksalsschläge , nicht nur im Hause Meindorrf , auch in der Poltik , Europa steht am Abgrund. Ob die Söhne ihr Glück finden und Demy weiterhin dem Alten Meindorff die Stirn bieten wird , wie alles ausgeht  ist ungewiss........ Das muss der Leser selbst herraus finden ! Die Autorin , bedient sich einer sehr klaren und Bildhaften Sprache. Der Roman ist flüssig , fesselnd und Spannend Lesen. Ihre Protagonisten wirken sehr lebendig , auch ihrer einzelenen Charaktere , sin gut beschrieben. Das ganze ist Historisch sehr gut recherchiert , das damalige Zeitgeschehen , das Leben , der Umbruch , die Politik Europas das am Abgrund steht.Viele große Historische Persönlichkeiten kreuzen den Weg , darunter auch Rasputin. Aber auch die Liebe , mit ihren Höhen und Tiefen kommt nicht zu kurz . "Eine erstklassige Familiensaga , üppig erzählt "                                                                    Ein Buch das man nicht mehr aus der Handlegen möchte .

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    • 2
    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    27. February 2014 um 21:02
  • einfach genial

    Himmel über fremdem Land
    pallas

    pallas

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen.

    In dem Buch erfährt man so Einiges über die Verhältnisse im 1908 Jahr.

    Das ist der 1.Teil der Meindorff-Saga.

    Den Inhalt möchte ich nicht wiedergeben, nur dass wir so manche Überraschung zu erwarten haben.

    Es fesselt den Leser

    • 2
    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    08. February 2014 um 12:40
  • Eine wunderschöne Geschichte kurz vor dem Ersten Weltkrieg

    Himmel über fremdem Land
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    1908: Die 13-jährige Holländerin Demy muss gegen ihren Willen ihre ältere Schwester Tilla nach Berlin begleiten. Tilla geht in Berlin eine arrangierte Ehe mit Joseph Meindorff ein, einem reichen Berliner Industriellen. Demy ist unglücklich in Berlin. Der einzige Lichtblick ist Josephs Bruder Hannes, der sich mit Demy anfreundet. Und dann lernt Demy doch noch neue Freundinnen kennen. Aber die Zeiten sind schwierig, was auch Demy bald zu spüren bekommt. Die Kluft zwischen Arm und Reich scheint immer größer zu werden und immer mehr Unmut hervorzurufen. Mein Leseeindruck: "Himmel über fremdem Land" ist der Beginn einer Trilogie. Dieser erste Band hat mich schon sehr begeistern können. Die Geschichte ist spannend, durchdacht, sehr gut recherchiert, klug und mitreißend. Die junge Demy hatte sofort meine Sympathie, und auch Hannes konnte ich in mein Herz schließen. Alle Figuren im Buch wirken sehr echt und lebendig, sehr authentisch. Die große Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen dem Adel und den Bediensteten, dieser ganze Standesdünkel - all das bringt Elisabeth Büchle in ihrem Roman sehr gut zum Ausdruck. Ich konnte mich in die Charaktere sehr gut hineinversetzen und habe mit Demy gelitten, mit Philippe rebelliert, mit Hannes gefeiert und mit Tilla geweint. Die Autorin führt uns in ihrem Roman von Berlin nach Magdeburg, nach St. Petersburg in Russland bis nach Afrika. Alle Orte konnte ich dank des intensiven Schreibstils und der guten Beschreibungen sehr gut vor meinem inneren Auge sehen. Mir hat das Buch sehr gefallen, und nun freue ich mich auf die Fortsetzung, die ich hoffentlich recht bald lesen werde!    

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    • 2
    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    08. February 2014 um 12:37
  • Exzellenter Auftakt zu einer neuen Trilogie!

    Himmel über fremdem Land
    LEXI

    LEXI

    Frau Büchle hat es erneut geschafft, mich von einem ihrer Romane zu begeistern. Die Geschichte der jungen Holländerin Demy van Campen, die ihre große Schwester Tilla nach einer arrangierten Vermählung mit dem Industriellen Joseph Meindorff zum Familienstammsitz nach Berlin begleiten muss, ist mir sehr zu Herzen gegangen. Das dreizehnjährige lebensfrohe und ein wenig unbändige Mädchen wehrt sich mit aller Kraft dagegen, ihr Elternhaus in Holland zu verlassen, muss sich aber dem Willen ihres Vaters fügen. Demy wird zu einer wohlerzogenen jungen Dame, die zukünftig an der Seite ihrer Schwester als deren Gesellschafterin in höchsten Kreisen verkehrt. Eine Gouvernante sorgt für ihren Unterricht, so etwas wie Wärme, Zuneigung oder familiäre Bande muss sie jedoch schmerzlich missen. Einzig in Hannes, dem jüngere Bruder von Tillas Ehemann Joseph, findet sie einen Verbündeten und so etwas wie einen Bruder. Auf ihren eigenmächtigen verbotenen Ausflügen lernt sie nicht nur Freundinnen kennen, sondern erlebt in erschreckendem Ausmaß auch die Not und Elend der Arbeiterklasse. Die unglückliche Demy findet sich nur schwer damit ab, weit von ihrem Elternhaus in einer lieblosen Umgebung leben zu müssen, als sich nicht nur die politische Situation zuspitzt, sondern auch ihre eigene, private Lage verschärft. Demy reagiert mit Aufgebehren und Trotz, doch sie hat nicht mit der Skrupellosigkeit und Macht ihres neuen Brotgebers, Joseph Meindorff senior, gerechnet. Den Inhalt dieses Buches zu beschreiben, ohne nicht all zu viel von dessen Inhalt zu verraten, ist schwer. Die familiären Verwicklungen und Probleme, mit denen die junge Protagonistin konfrontiert wird, sorgen für eine gewisse Spannung, die den Leser immer weiter blättern lässt, neugierig darauf, wie Demy sich aus ihrer prekären Lage wohl herauszuwinden vermag. Im Buch wird auch die dritte Schwester, Anki van Campen, erwähnt, die in St. Petersburg bei Familie Chabenski als Gouvernante der drei Töchter Nina, Jelena und Katja arbeitet. Auch sie wurde ohne ihre Einwilligung ins Ausland geschickt, scheint sich jedoch in ihr Los gefügt zu haben. Elisabeth Büchle lässt auf ihren Einblendungen von Ankis Geschichte auch den russischen „Heiler“ Grigori Jefimowitsch Rasputin, gewisse Aufmerksamkeit zuteil werden. Dieser Roman erzählt in wundervollem Schreibstil und sehr bewegender Art und Weise über die Situation der armen Bevölkerung, und stellt das Leben der Adeligen und gut situierten Bevölkerung in Luxus und Sorglosigkeit gegenüber. Die Protagonisten dieses Romans sind sehr lebendig gezeichnet und man verfolgt bei der Lektüre beinahe atemlos deren Geschicke mit. Eindrucksvoll bringt die Autorin in ihrem dritten Erzählstrang die Geschichte des Pflegesohnes Phillippe ein, der in Deutsch-Südwestafrika stationiert ist. Und letztendlich führen alle drei Erzählstränge– die Schicksale der van Campen-Schwestern in Berlin, in Russland, und jenes von Phillippe in Afrika – zusammen. „Himmel über fremdem Land“ hat mir ein bereicherndes Leseerlebnis beschert, und ich freue mich bereits auf „Sturmwolken am Horizont“, die Fortsetzung dieser Trilogie.

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    • 3
    Elisabeth_Buechle

    Elisabeth_Buechle

    10. January 2014 um 21:54
  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. Elke Emma.Woodhouse Eskarina* Evan fabalia FantasyDream Fay1279 Felilou Finesty22 Florenca fireez Fraenzi Freakshowactress fredhel funkyreadinggirl garfieldbuecher Gela_HK Geri GetReady Ginevra ginnykatze Girdie glanzente Glanzleistung gra grinselamm GrOtEsQuE Gruenente gst Gulan guybrush hannelore259 HarIequin Heldin-mit-Happy-End hexe2408 HibiscusFlower Hikari Honeygirl96 IraWira isipisi jahfaby janaka jasminthelifeispretty Jeami Jecke Julia_Ruckhardt Juliaa JuliaSchu juliaslesewelt Juya Kaiaiai Kajaaa kalligraphin Kanjuga Karin_Kehrer Karoliina Karottenjunkie KatharinaJ Kendall Kerstin-Scheuer Kidakatash Kiki2000 Kirschbluetensommer Kiwi_93 Kleine1984 Kleine8310 kleinechaotin kleinfriedelchen Krinkelkroken krissiii KTea  Kurousagi LaDragonia LadySamira091062 LaLecture LaLeLu26 Lalena Laupez lcsch30 LeJardinDuLivre LenaausDD Leochiyous lesebiene27 Lesefee86 Lese-Krissi Leselotteliese lesemaus LeseMaus Lesemaus_im_Schafspelz leseratte69 lesewurmteri Lialotta Libramor LibriHolly liebling Lienne LilaLady lilja1986 lille12 Lilli33 LillianMcCarthy lilliblume LimitLess lisam Lissy Literatur literaturleben Lizzy_Curse LMisa Loony_Lovegood Looony Lucretia Lukodigilit Luna16 Lyla11 mabuerele Madlenchen Maggi90 maggiterrine mamenu mareike91 Maryanna mecedora merlin78 mieken Miia MiniBonsai minori Mira123 miss_mesmerized MissErfolg MissMisanthropie MissPaulchen MissTalchen mona0386 Mone80 monerl moorlicht Moosbeere mrs-lucky Mrs_Nanny_Ogg Nabura Naddlpaddl NaGer Narr Nenatie Nik75 Niob Nirena nj-sun noellecatherine Normal-ist-langweilig Nova7 Nyoko PaperPrincess papertowns Papsat ParadiseKiss1988 parden passionelibro Pelippa Penelope1 PetitaPapallona Phoebe PMelittaM Prisha prudax Queenelyza QueenSize readandmore RicardaMarie Ritja rikku_revenge RoteZora RottenHeart rumble-bee SakuraClow Salzstaengel samea Samy86 Sandy7 sarlan Sarlascht Sauhund01 scarlett59 Schafswolke Scheherazade Schneckchen Schneeeule129 Schnuffelchen schokolade29 schuhbidu SchwarzeRose Seelensplitter serpina shadow_dragon81 Shadowgirl sibylle_meyer Si-Ne SofiaMa Solitary77 solveig Solvejg Somaya Sommerleser sonjastevens Sophiiie Spleno Starlet Staubwolkex SteffiFeffi SteffiR30 sternblut Stjama summi686 Sun1985 sunlight Sunny87 sunrisehxmmo sursulapitschi Suse*MUC Sweesomastic sweetyente Synic Taku Tamy_s tanjuschka Tatsu taylaa Thaliomee The iron butterfly TheBookWorm thenight tigger Tini_S Traeumeline Trashonaut uli123 unfabulous urlaubsbille vb90 Venj98 vielleser18 Vitus Watseka weinlachgummi Weltverbesserer werderaner wiebykev Wildpony Winterzauber World_of_tears91 WortGestalt Wortwelten wuschelana xaliciaxohlx Xirxe YvetteH Yvonnes-Lesewelt zazzles Zeilenreichtum Zeliba zitrosch Punkteübersicht

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    • 2083
  • Ein spannender Trilogie-Auftakt!

    Himmel über fremdem Land
    heaven4u

    heaven4u

    05. January 2014 um 10:23

    Berlin 1908: Die junge Tilla van Campen reist mit ihren Schwester Demy nach Berlin, weil sie da den Industriellensohn Joseph Meindorff heiraten soll um beide Familien zu verbinden. Ihre 13jährigen Schwester wird kurzerhand für 16 Jahre erklärt und darf so als Gesellschafterin mitreisen. Bisher behütet aufgewachsen in Holland ist vor allem Demy von der großen Stadt beeindruckt und fasziniert zugleich. Sie lernt Lieselotte und ihre Geschwister kennen, die im heruntergekommenen Scheunenviertel wohnen, was den Vater von Joseph nicht sehr begeistert. Was Joseph Meindorff Senior sagt ist Gesetzt. Nichmal seine Söhne wagen es gegen ihn aufzubegehren. Demy ist froh über Hannes und Philippe, die ihr eintöniges Leben im Hause Meindorff etwas erhellen. Auch die Schwester Anki im fernen St. Petersburg hat so einige unliebsame Begegnungen, die ihr Leben durcheinander wirbeln. Werden sich die Geschwister irgendwann wieder sehen können? Wie kommt Tilla mit ihrem herzlosen, kalt wirkden Ehemann Joseph zurecht? Ein neues Buch von Elisabeth Büchle ist immer spannend, weil man weiß, dass sie historische Fakten mit einer Liebesgeschichte mischt und dabei auch immer wieder Tragödien geschehen. So auch in diesem wundervollen Buch! Wenn man erstmal alles Zusammenhänge  - wer zu wem gehört und wer nicht - versteht, ist man schnell drin im Buch und lebt regelrecht mit den Protagonisten. Man fiebert mit Demy wenn sie mal wieder auf heimlichen Streifzügen durch Berlin ist oder wenn sie im Literaturzirkel ordentlich diskutiert, wenn Anki in St. Petersburg von dem stinkenden Rasputin bedrängt wird und vieles mehr. Die Handlung wechselt zwischen Berlin, Magdeburg, Afrika Deutsch-Südwest und St. Petersburg hin und her. Gut fand ich auch, dass fast jeder Charakter seine Eigenheiten hat und man hier nicht einfach von guten und bösen Menschen unterscheiden kann. Jeder hat auf seine Weise Geheimnisse. Einzig der Glaube an Gott kam mir hier etwas zu kurz. Es gab zwar immer einzlene Hinweise auf einen Glauben und Gebet, aber das war etwas spärlilch. Vielleicht ändert sich das ja noch im zweiten Teil Der Schreibstil ist wie immer flüssig und gut lesbar. Unklare Worte sind mit Fußnoten versehen und werden im Anhang erklärt. Die einführende Liste der handelnden Personen hat mir sehr geholfen, so konnte ich immer nochmal schauen, wer zu wem gehört. Das Ende ist - wie es sich für eine richtige Trilogie gehört - sehr offen und lässt auf noch weitere spannende zwei Bände hoffen! Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht und freu mich, dass ich gleich mit dem zweiten Band weiterlesen kann!

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