Elisabeth Büchle Hoffnung eines neuen Tages

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Inhaltsangabe zu „Hoffnung eines neuen Tages“ von Elisabeth Büchle

Während der Erste Weltkrieg seinen unheilvollen Lauf
nimmt, versucht die junge Demy in Berlin weiter uner-
müdlich, sich und ihre Schützlinge durch die schwere
Zeit zu bringen. Als sie unter der Last zusammenbricht,
steht ihr Philippe Meindorff unverhofft zur Seite.
Doch dann erhält die Familie eine niederschmetternde
Nachricht, die alles erneut ins Wanken bringt ...
Anki und Robert geraten in Petrograd in die Unruhen
der Februarrevolution und müssen mit den vier Fürsten-
kindern fliehen. Bei dem fast aussichtslosen Versuch,
nach Berlin zu entkommen, wird die Schicksals-
gemeinschaft auseinandergerissen. Wird das nahe
Kriegsende alle wieder zusammenführen? Der dritte
und letzte Teil der großen Meindorff -Saga.

Eine weitere Reihe ist zu Ende. Ich werde Demy & Co. sehr vermissen. Für mich ein tolles Ende <3

— LeseBlick

Großartig recherchiert und eine wunderbar aufgebaute Familiengeschichte und Trilogie, die auf jeden Fall im Gedächtnis haften bleibt.

— tinstamp

Absolut empfehlenswertes Ende der Meindorffsaga

— sedmi

Die Bücher von E. Büchle mag ich alle sehr, aber dieses hat mir besonders gut gefallen :-))

— pryszillacapriziosa

Ein neues Lieblingsbuch!

— Sternenstaubfee

Absolut genialer und toller Abschlußband ♥

— Wildpony

Gut recherchiertes, kurzweiliges Buch. Ich kann es empfehlen...

— unclethom

Emotionaler, mitreißender und spannender Abschluss einer Familien-Saga! Schade, dass es schon vorbei ist :-)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Schade, dass ich mich nun von Demy, Philippe und Anki verabschieden muss. Mit ihnen hat die Autorin unvergessliche Lesestunden bereitet.

— mabuerele

Schade, dass ich mich nun von Demy, Philippe und Anki verabschieden muss. Mit ihnen hat die Autorin unvergessliche Lesestunden bereitet.

— mabuerele

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    Hoffnung eines neuen Tages

    LeseBlick

    04. July 2017 um 08:33

    InhaltsangabeWährend der Erste Weltkrieg seinen unheilvollen Lauf nimmt, versucht die junge Demy in Berlin weiter unermüdlich, sich und ihre Schützlinge durch die schwere Zeit zu bringen. Als sie unter der Last zusammenbricht, steht ihr Philippe Meindorff unverhofft zur Seite. Doch dann erhält die Familie eine niederschmetternde Nachricht, die alles erneut ins Wanken bringt... Anki und Robert geraten in Petrograd in die Unruhen der Februarrevolution und müssen mit den vier Fürstenkindern fliehen. Bei dem fast aussichtslosen Versuch, nach Berlin zu entkommen, wird die Schicksalsgemeinschaft auseinandergerissen. Wird das nahe Kriegsende alle wieder zusammenführen?Meine MeinungNachdem St. Petersburg und die Geschichte um Anki und Robert im zweiten Band der Reihe einen großen Part eingenommen hatten, tritt im dritten Band wieder Berlin mehr in den Mittelpunkt. Dort verfolgen wir die Geschichte der jungen Demy weiter. Ihr Charakter ist kaum noch mit der kleinen Demy zu vergleichen, welche wir im ersten Band der Reihe kennengelernt haben. Mit jedem Band wächst sie über ihre Mittel, Möglichkeiten und auch Kräfte hinaus. Doch irgendwann erreicht jeder seine Grenze. So geschieht es ihr gleich zu Beginn des finalen Bandes, dass sie schwer erkrankt und das Haus mit den vielen Seelen, welche Demy bei sich aufgenommen hat, ohne sie zurechtkommen muss. An ihrer Seite steht Philippe Meindorff. Habe ich mir ja im zweiten Band schon mehr erhofft bei den beiden, kam es nicht dazu. Demy blockt eventuelle Zuneigung immer wieder ab, aber ich mag Philippe seine Hartnäckigkeit und es war schön zu verfolgen, dass er Demy in dieser schwierigen Zeit unterstützt und ihr aufzeigt, dass das Leben auch ohne ihre guten Taten weitergeht.Bisher haben wir das Kriegsgeschehen aus der Sicht von Hannes Meindorff betrachten können, welcher sich vor allem an der französischen und belgischen Front beweist. Im finalen Band tritt seine Ehefrau Edith ein wenig in den Vordergrund. Sie hat sich als Krankenschwester gemeldet und versucht mit allen Mitteln den verwundeten Soldaten zu helfen, wo sie nur kann. Das Schicksal will es so, dass sie dort auf einen Bekannten ihres Schwagers Philippe trifft. Dieser benötigt dringend Hilfe. Und sie erfährt Dinge, die ihr Leben komplett verändern werden. Anki, ihr geliebter Robert und die vier Chabenski-Töchter versuchen unterdessen einen Weg aus Petrograd zu finden. Die Gefahr, dass der Feind die vier Kinder als Adlige erkennt, ist einfach zu groß.Aber Gefahr lauert auch in Berlin. Philippes langjähriger Feind Karl Roth kann immer noch nicht von ihm lassen. Zu groß ist sein Rachedurst. Er will Philippe treffen und er weiß auch schon genau wie.Für mich der wohl spannendste Part war, ob die Autorin hier alle Erzählstränge im finalen Band vereint. Nachdem sich die verschiedenen Familien im ersten Band aufgrund kriegsferner Gründe verzweigten, wäre eine Zusammenführung zum Kriegsende doch ein toller Abschluss für die Meindorff-Saga.Wie die Autorin diese Reihe dann zu einem Abschluss bringt, stimmt mich glücklich. Anfänglich hätte ich es nicht gedacht, aber die Autorin schrieb hier eine Geschichte, an die und deren Charaktere ich mich noch lange erinnern werde.Ein großes Lob kann ich auch im dritten Band der Reihe wieder aussprechen, weil sich das Buch durch den sehr flüssigen Schreibstil sehr angenehm lesen lässt und als Geschichtsliebhaberin merke und liebe ich die sehr gute Recherche über die Zeit und die Zustände des 1. Weltkrieges.Mein FazitWer interessiert ist an faszinierenden Charakteren, die sich in einer Geschichte mit jedem Band weiterentwickeln, und verschiedenen Einblicken in die Zeit des 1. Weltkrieges, der sollte unbedingt zu der „Meindorff-Saga“ von Elisabeth Büchle greifen. Denn diese Reihe ist nicht nur optisch ein Genuss.

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    • 3
  • Abschluss der Meindorff Saga

    Hoffnung eines neuen Tages

    tinstamp

    04. June 2017 um 15:44

    ******ACHTUNG, KANN SPOILER ENTHALTEN!*****Im Abschlussband der Meindorff Trilogie begleiten wir Demy van Campen und ihre Schwester Anki Busch durch die letzten beiden Kriegsjahre 1917 und 1918. In Petrograd spitzt sich die Lage zu und die Revolution bricht aus. Für Anki und Robert eine gefährliche Situation. Gemeinsam mit den vier Chabenski Mädchen der Füstenfamilie versuchen sie Russland in Richtung Berlin zu verlassen. Doch auf der Flucht werden sie getrennt....Auch Demy hat in Berlin immer mehr Schwierigkeiten über die Runden zu kommen. Mit den Meindorffs geht es geschäfltlich bergab, die Lebensmittel werden immer knapper und die Menschen sind kriegsmüde. Das Haus der Meindorffs ist voll von Hilfesuchenden und Demy stößt langsam an ihre körperlichen Grenzen. Als sie schwer erkrankt und um Leben und Tod kämpft, erkennen die Menschen in ihrem Umkreis erst, wie viel Demy eigentlich leistet und dass sie eigentlich der Mittelpunkt in der Meindorff-Villa geworden ist. Das Verhältnis zu Philippe ist noch immer schwierig und ihre beiden jüngeren Geschwister Rika und Feddo machen ebenfalls Probleme. Hannes kämpft noch immer an der Westfront und Edith geht ganz in hrem Beruf als Krankenschwester im Lazarett in Belgien auf. In der Zwischenzeit heckt Karl Roth einen teuflischen Plan aus....Die Kapitel werden diesmal abwechselnd aus Berlin und St.Petersburg erzählt, zum Ende hin auch aus Belgien. Als Leser weiß man, dass der Krieg sich dem Ende naht und so findet man viele Leidensgeschichten noch sinnloser. Besonders die Revolution in Petrograd und eine ebenso befürchtete in Berlin, führen uns die Sinnlosigkeit des Krieges noch mehr vor Augen. Die politischen Unruhen und die Frauenrechtskämpfe, bei denen wir Lieselotte wieder begegnen, zeigen den Wandel der Zeitgeschichte deutlich. Zu Herzen ging mir die Geschichte von Hannes und Edith. Hier kann ich leider nicht mehr dazu verraten ohne zu spoilern.Elisabeth Büchle hat wie auch in den Vorgängerbänden die politischen Ereignisse hervorragend recherchiert und ihr ist es in allen drei Büchern großartig gelungen die Stimmung der damaligen Zeit zu reflektieren.Trotzdem konnte mich diesmal der Abschlussteil der Trilogie nicht mehr ganz so fesseln, wie Band 1 und 2. Manche Ereignisse fand ich zu glatt, manche zu wenig spektakulär. Die Beziehung zwischen Demy und Philippe fand ich anfangs sehr steif und gab mir erst zum Ende hin das richtige Gefühl.Der Abschluss bereitet dem Leser ein versöhnliches Ende für viele der liebgewonnenen Figuren, jedoch mussten wir von einigen im Laufe der Trilogie auch Abschied nehmen. Insgesamt fand ich diese Trilogie als Ganzes aber wunderbar zu lesen und deswegen habe ich beim Abschlussband noch ein Auge zugedrückt und statt der vorher bereits vergebenen 3 1/2 Sterne auf 4 aufgerundet.Charaktere und Weiterwentwicklung:(von Band 1 bis 3)Die Charaktere unserer Protagonisten haben sich über die Kriegsjahre sehr weiterentwickelt. Aus dem Herzensbrecher Philippe wurde ein verantwortungsbewusster Mann, Hannes gewinnt an Stärke und Mut, Albert blieb ein bisschen blass, wird aber im letzten Band ein draufgängerischer junger Mann, der Philippe glühend verehrt. Nur Joseph bleibt weiterhin stur, kalt und eingebildet und auch der alte Meindorff bleibt nach außen hin der gefühlskalte und am Ende einsame kranke Mann, der jedoch ein bisschen Herz zeigt....wenn auch im Verborgenen. Am meisten hat sich aber Demy in diesen drei Bänden verändert. Von einem jungen und ungestümten Mädchen, das sich im fremden Berlin unsagbar einsam fühlte, ist sie zu einer verantwortungsvollen Frau mit einem großen Herzen geworden. Sie sieht in jedem Menschen das Gute und hilft, wo sie kann.Tilla blieb mir in dieser Reihe als Einzige der van Campens viel zu blass und Rika scheint einen ähnlichen Dickkopf wie Demy zu haben. Sie scheint erst in Band 3 wirklich auf und hinterlässt ebenfalls nicht viele Spuren. Da sie aber in Band 1 und 2 noch ein Kind war und in Holland lebte, kann ich hier ein Auge zurdürcken. Anki's Leben, das mit ihrer Position als Kindermädchen am Fürstenhof weitaus besser als Demy's begann, muss ebenfalls viel Leid erleben und liebt ihre Schützlinge wie ihre eigenen Töchter. Sie empfand ich als sehr liebevoll und sympathisch. Edith wächst im Beruf über sich hinaus, verliert aber durch einen Vorfall im letzten Band ihren Glauben an Hannes.Schreibstil:Elisabeth Büchles Scheibstil ist lebendig und einfühlsam. Die Atmosphäre dieser Zeitepoche wurde von der Autorin wunderbar widergegeben. Diese Trilogie ist großes Kino, die Charaktere lebendig und authentisch.Der Wechsel der Schauplätze wird am Beginn des jeweiligen Kapitels angezeigt, ebenso Monat und Jahr.in einem Vorwort erklärt die Autorin die prekäre Lage Russlands zu Beginn des Jahres 1917, dem Umsturz von Zarenreich zur später entstehenden sowjetischen Sozialistischen Republik. Am Anfang des Buches befindet sich ein Glossar über die wichtigsten historischen Persönlichkeiten.Fazit:Der Abschlussband konnte mich nicht so fesseln, wie die Vorgängerbände. Trotzdem kann ich die Meindorff-Trilogie allen Liebhabern von Familiensagen und historischen Romanen empfehlen. Großartig recherchiert und eine wunderbar aufgebaute Familiengeschichte, die auf jeden Fall im Gedächtnis haften bleibt.

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    • 2
  • Mitreissender Abschluß der Meindorff-Trilogie

    Hoffnung eines neuen Tages

    wampy

    04. April 2015 um 21:32

    „Hoffnung eines neuen Tages“ ist ein historischer Roman von Elisabeth Büchle, der 2014 bei Lübbe als Hardcover erschienen ist. Dies ist der dritte und abschließende Teil der Meindorff-Saga. Auch hier gilt: man kann das Buch auch lesen und verstehen, ohne die Vorgänger gelesen zu haben, aber besser ist es, die Serie komplett in der richtigen Reihenfolge zu genießen. Der Klappentext trifft diesmal zu: Während der Erste Weltkrieg seinen unheilvollen Lauf nimmt, versucht die junge Demy in Berlin weiter unermüdlich, sich und ihre Schützlinge durch die schwere Zeit zu bringen. Als sie unter der Last zusammenbricht, steht ihr Philippe Meindorff unverhofft zur Seite. Doch dann erhält die Familie eine niederschmetternde Nachricht, die alles erneut ins Wanken bringt ... Anki und Robert geraten in Petrograd in die Unruhen der Februarrevolution und müssen mit den vier Fürstenkindern fliehen. Bei dem fast aussichtslosen Versuch, nach Berlin zu entkommen, wird die Schicksals- gemeinschaft auseinandergerissen. Wird das nahe Kriegsende alle wieder zusammenführen? Der dritte und letzte Teil der großen Meindorff -Saga. Wer den van Campens und den Meindorffs noch nicht verfallen war, den wird es diesmal erwischen. Elisabeth Büchle beschreibt in ihrem unvergleichlichen Stil den Fortgang dieser Familiensaga. Wieder werden die Protagonisten nicht geschont und der Leser kann nur hoffen, das es zu einem glücklichen Ende führen wird. Wieder sind die Figuren liebevoll und mit viel Sorgfalt gezeichnet, der Handlungsfaden ist verwickelt und doch findet die Autorin Gelegenheit, das ein oder andere Thema in die Handlung zu integrieren. Auch dieser dritte Teil hält zumindest das Niveau seiner Vorgänger, vielleicht sogar ein wenig mehr. Für mich zählt die Meindorff-Saga zu den besten Büchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Wer diese Bücher nicht liest, verpasst etwas!            

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  • Wunderbar

    Hoffnung eines neuen Tages

    Susi180

    Während der Erste Weltkrieg seinen unheilvollen Lauf nimmt, versucht die junge Demy in Berlin weiter unermüdlich, sich und ihre Schützlinge durch die schwere Zeit zu bringen. Als sie unter der Last zusammenbricht, steht ihr Philippe Meindorff unverhofft zur Seite. Doch dann erhält die Familie eine niederschmetternde Nachricht, die alles erneut ins Wanken bringt Anki und Robert geraten in Petrograd in die Unruhen der Februarrevolution und müssen mit den vier Fürsten- kindern fliehen. Bei dem fast aussichtslosen Versuch, nach Berlin zu entkommen, wird die Schicksalsgemeinschaft auseinandergerissen. Wird das nahe Kriegsende alle wieder zusammenführen? Der dritte und letzte Teil der großen Meindorff -Saga. Die Autorin: 1969 in Trossingen geboren, dort als kleiner Wildfang und übermütige Abenteurerin aufgewachsen und mit einer ungeheuer großen Fantasie ausgestattet, schrieb ELISABETH BÜCHLE bereits als Kind unzählig viele kleine Geschichten. Sie erlernte den Beruf einer Bürokauffrau im Groß- und Außenhandel und wurde anschließend noch examinierte Altenpflegerin. Inzwischen verheiratet und mit fünf Kindern eindeutig noch immer eine Abenteurerin, wagte sie es im Jahr 2006 ein Manuskript an einen Verlag zu schicken. Daraus wurde ihr Debütroman: Im Herzen die Freiheit. Ihr Markenzeichen sind gut recherchierte, romantische und äußerst spannende Romane, die, so begeisterte Leser, Suchtcharakter besitzen. Mehr über die Autorin auf ihrer Autorenhomepage unter www.elisabeth-buechle.de Meine Meinung: Was für ein Abschluss. Ich habe diese Reihe geliebt und auch der dritte und somit abschließende Teil der Reihe konnte mich wieder vollends begeistern. Die Autorin hat einen so flüssigen und angenehmen Schreibstil das das lesen einfach Spaß macht. Wir begleiten auch hier wieder altbekannte Charaktere auf ihrem Weg. Es ist spannend und mitreißend. Traurig und voller schöner Momente. Ich bin mit dem Ende und Ausgang zufrieden und würde diese Reihe auch nochmal lesen. Zu viel möchte ich nicht verraten da es sich um einen dritten Teil handelt aber man sollte sich Zeit nehmen denn wer die Geschichte einmal beginnt kann nicht mehr aufhören mit dem lesen. Eine Reihe die mich sehr begeistert hat und ich werde die Autorin auch weiterhin im Auge behalten.

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    • 3

    Susi180

    10. March 2015 um 14:13
    Elisabeth_Buechle schreibt Ich freue mich sehr! Vielen Dank.

    Sehr gerne... Tolle Bücher 😊

  • Finale der Meindorff-Trilogie

    Hoffnung eines neuen Tages

    Spatzi79

    Es handelt sich um den dritten Band der Meindorff-Trilogie. Endlich geht es wieder zurück zu den van Campen Mädchen bzw. Frauen. Demy hat den Haushalt in Berlin und ihre zahlreichen Gäste all die Jahre organisiert, aber all diese Mühen und Entbehrungen fordern nun auch von ihr einen Tribut und sie wird schwer krank. Das Verhältnis zwischen Philippe und ihr ist immer noch schwierig, dennoch spürt man als Leser immer wieder die Zuneigung zwischen diesen beiden besonderen Menschen. Anki und Robert befinden sich mitten in den Wirren der Revolution in Russland und müssen mit den Fürstentöchtern fliehen, doch auf der Flucht werden sie getrennt. Gibt es Hoffnung auf ein Wiedersehen? Neben diesen beiden Haupthandlungssträngen führt die Autorin im Finale der Trilogie auch alle anderen Schicksale weiter. Auch Karl Roth, der Erzfeind von Philippe, spielt leider immer noch eine Rolle, sinnt auf Rache gegen Philippe und Demy und sorgt so noch für reichlich Aufregung. Besonders traurig hat mich die Geschichte von Hannes Meindorff und seiner Frau Edith gemacht, die sich durch eine Dummheit und ein Missverständnis auseinandertreiben lassen, wo in dieser schlimmen Zeit doch Zusammenhalten so wichtig war. Am Ende kommt es zu einem versöhnlichen Ende für viele der liebgewonnenen Figuren, von einigen mussten wir im Laufe der Trilogie aber auch Abschied nehmen. Gerne hätte ich die Schwestern Demy und vor allem auch Anki noch weiter begleitet, aber der Schlusspunkt muss natürlich irgendwann sein. Die Meindorff-Trilogie insgesamt fand ich äußerst fesselnd, sowohl Demys Geschichte in Berlin als auch Ankis Erlebnisse in Russland sowie die vielen Nebenschauplätze, an die wir Leser im Verlauf der Geschichte geführt wurden. Der Autorin ist es meiner Meinung nach hervorragend gelungen, die Einzelschicksale in den historischen Kontext einzubetten und so Geschichte zu spannender Lektüre zu machen!

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    01. February 2015 um 18:20
  • Ein wunderbarer Abschluss der Trilogie

    Hoffnung eines neuen Tages

    Sternenstaubfee

    Erster Weltkrieg, 1917: Während Demy in Berlin versucht, sich und ihre Freunde durchzubringen, muss ihre Schwester Anki in Russland mit ihren vier Zöglingen fliehen. Gleichzeitig kämpft Hannes an der Front in Frankreich, während seine Frau Edith in Belgien in einem Lazarett arbeitet. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn dieses Buch ist der dritte Band einer Trilogie. Man sollte also auf jeden Fall vorher Band 1 und Band 2 lesen! Die Vorgängerbände haben mir schon sehr gut gefallen, aber Band 3 ist für mich ganz klar der beste und schönste Band! Elisabeth Büchle schreibt so eindringlich, dass ich mich beim Lesen gefühlt habe, als wäre ich mittendrin in der Geschichte an Demys Seite. Ich habe mit ihr gefühlt und gelitten, gehofft und gebangt. Die Geschichte ist gleichzeitig wunderschön und schrecklich. Wunderschön erzählt sind die zwischenmenschlichen Beziehungen und Gefühle der Protagonisten. Schrecklich zu lesen sind natürlich die Schrecknisse des Ersten Weltkrieges. Das Buch hat mich sehr berührt, so dass auch ein paar Tränen flossen. Ich werde mit Sicherheit noch lange an diese schöne Geschichte zurückdenken; es ist ein neues Lieblingsbuch!

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    • 2
  • Grandioser Abschluß der Meindorff-Trilogie

    Hoffnung eines neuen Tages

    SiCollier

    Die vergangenen Jahre haben mich gelehrt, dass so gut wie nichts ohne Grund geschieht, selbst wenn wir den Sinn hinter den Geschehnissen nicht sofort, vielleicht sogar nie verstehen können. (Seite 214) Meine Meinung „Wir sehen die Dinge nur aus unserer Perspektive und können die der anderen gar nicht verstehen, da wir nicht das erleben, was sie erleben.“, sagt Demy auf Seite 350; und es ist das Verdienst dieses Buches bzw. dieser Trilogie, die Perspektive der ganz normalen Menschen, des kleinen Mannes, vor und während des 1. Weltkrieges zu zeigen, verständlich zu machen, findet man in den Geschichtsbüchern doch normalerweise nur die der Reichen und Mächtigen. Nun mag die Familie Meindorff zumindest vor dem Krieg zu den eher bevorzugten gehört haben, doch schwinden die Privilegien mit der Zeit, in deren Stürmen die Meindorff-Werke, die Familie, und nicht zuletzt der überkommene Staat untergehen. In Deutschland wie in Rußland, und die Menschen müssen damit zurecht kommen. Etwa drei Monate sind seit dem Ende von „Sturmwolken am Horizont“ vergangen, der Krieg noch immer im Gange und nur wir Leser wissen bereits zu Beginn des Buches, wie lange er noch dauern wird. Das Leben wird zusehends schwieriger, in Berlin wie auch in Petrograd, wo die Revolution, die alles hinwegfegen wird, sich abzuzeichnen beginnt. Anki, Robert und die Chabenski Kinder werden Rußland verlassen müssen, das ist recht bald klar. Auch wenn der Schwerpunkt dieses Mal auf den Ereignissen im Deutschen Reich liegt, gestaltet die Flucht aus Rußland dermaßen spannend, daß man bis zum Schluß zittert, wie diese ausgehen - und wer überleben wird. Natürlich bleibt es nicht aus, vom Geschehen an der Front zu erzählen, ist doch Philippe für die Fokker-Werke tätig und Hannes noch immer in Frankreich. Zwar geht die Autorin dankenswerterweise nicht mehr ins Detail als zum Verständnis nötig, doch das Grauen und die Grausamkeit kommen dennoch sehr deutlich zutage. Manchmal sind wenige Worte aussagekräftiger als viele. „'Ein langweiliger Tag, sagt Oettinger', brummte Hannes." (S. 320) Wie hieß das doch anderweitig? „Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, daß der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu vermelden.“ („Im Westen nichts Neues“, Erich Maria Remarque.) Gerade diese „stillen“ Tage empfand ich als die emotional belastendsten. Und so wie ich seinerzeit bei Remarque den Folgeband „Der Weg zurück“ als deutlich schlimmer empfand als „Im Westen nichts Neues“, habe ich auch hier mit den Szenen entfernt von der Front deutlich mehr emotionale Probleme gehabt bzw. gingen diese näher als die direkten Kriegsbeschreibungen. Denn das Leben und Überleben wird schwieriger im Berlin und Petrograd des 1. Weltkrieges. Die Nöte und Zwänge nehmen zu und machen auch vor dem Meindorff’schen Hause nicht Halt. Selten fand ich das tägliche Leben dieser Zeit so nachvollziehbar beschrieben wie hier. Zu allem Überfluß treibt auch Karl Roth noch immer sein Unwesen und versucht Philippe zu schaden, wo er nur kann. Fast schon zwangsläufig gerät Demy dadurch ebenfalls in Gefahr. Auch dieser Nebenstrang wird in diesem Schlußband zu Ende geführt und hält eine Überraschung bereit. Besonders gefreut habe ich mich, als gegen Ende des Buches zwei wohlbekannte Gestalten und deren Schicksal während des Krieges eines anderen Büchle-Buches kurze Erwähnung fanden. Ich hatte mich immer wieder gefragt, wie es ihnen in der für sie schwierigen Situation denn ergangen ist. Ein Schmankerl für die Stammleser und ein besonderes Dankeschön an die Autorin für diesen „Bonus“. Wenn dann die Meindorff-Saga nach rund 470 Seiten zu Ende geht, hat der Handlungsbogen den Zeitraum von über elf Jahren umspannt. Die Meindorffs und die ihrigen haben wir im Kaiserreich zu Friedenszeiten kennen gelernt, mit ihnen den Ersten Weltkrieg und die Russische Oktoberrevolution durchlitten und schließlich den Umbruch im Deutschen Reich weg vom Kaiser hin zur Republik erlebt. Ein wahrlich weiter Weg, den ich auch gefühlsmäßig beim Lesen so wahrnahm. Mag die Trilogie auch versöhnlich ausklingen, so bleibt doch ein Mißton und eine Ahnung drohenden Unheils für die Zukunft zurück. Zu sehr trägt die Niederlage bereits den Keim für Entwicklungen in sich, die schließlich zum Zweiten Weltkrieg führen werden. Mit fast schon beängstigender Klarheit hat die Autorin diese offensichtlichen Anfänge aufgezeigt und in die Geschichte mit hineinverwoben. Würde die Menschheit aus den Fehlern dieser Zeit lernen, damit es nie wieder zu einem solche Desaster kam? (S. 385) Der weitere Verlauf der Historie hat gezeigt, daß die Menschheit nichts gelernt hat. Und ein Blick in unsere Tage gibt auch nicht unbedingt zu viel Hoffnung Anlaß. Vielleicht sollte man (oder die Verantwortlichen) öfter ein Werk wie die „Meindorff-Saga“ lesen, innehalten und wenigstens versuchen aus der Geschichte zu lernen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Kurzfassung Der Schlußband der lesenswerten Trilogie über den Ersten Weltkrieg erweckt die Zeit von 1917 bis 1919 zum Leben. Fast schon ein Schwanengesang auf eine untergegangene Welt.

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    • 3
  • Eine Grandiose Kriegs und Familien Epos

    Hoffnung eines neuen Tages

    Arietta

    06. May 2014 um 19:47

    Die junge Demy , ist zu einer jungen lebendigen , verantwortungsvollen Frau , mit einem großen Herzen herangereift. Die nie an sich denkt , sondern nur für andere da ist. Auch ihre Schützlinge werden von ihr umgeht und gepflegt, unermüdlich ist sie im Einsatz. Doch sie besitzt auch ein großes Durchsetzungsvermögen, sowie sie das Haus in den letzten Jahren Kriegsjahren, wie ein Kapitän sicher durch viele Stürme steuert. Der Krieg , mit all seinem Elend ,Hunger, und der tägliche Kampf ums nackte Überleben haben auch in Berlin Einzug gehalten. In all diesen Wirren finden Philippe und Demy nach einigen Anläufen , und Schicksalen endlich zusammen. Die Bewohner der Meindorff Villa , müssen auch traurige Schicksale und Nachrichten hinnehmen , aber trotzdem bleibt auch ein Zeit der Hoffnung und Freude , sie meistern ihr Leben mit Bravur. Anki und Robert müssen mit ihren Ziehkindern der Fürstenfamilie aus Russland fliehen. Die Revolution hat dort Einzug gehalten . Eine Gefahrvolle , Entbehrungsreiche und Abenteuerliche Flucht beginnt , ob sie heil Berlin erreichen........ Auch Demy hat sich unbedacht in eine Gefahrvolle Situation gebracht . Karl Roth der durch seinen Hass und Neid , auf seinen Halbbruder Philippe getrieben, trachtet nach ihrem Leben. Sie muss um ihr Leben bangen und flieht vor ihm , durch die halbe Stadt Berlin, ob ihr diese Flucht gelingt und Philippe sie retten kann , steht auf einem anderen Blatt geschrieben..... Die ganze Welt ist im Umbruch , wird es bald zum Frieden kommen und alle nach diesem sinnlosen Krieg , ihr Glück und eine neue Heimat finden ? Wird alles sich am Ende zum Guten fügen …... Der Autorin Elisabeth Büchle ist mit ihrem 3. Teil ihrer Trilogie um den 1. Weltkrieg mal wieder ein großer Wurf gelungen. Sie versteht es den Leser in ihren Bann zu ziehen. Geschickt versteht sie es Liebe, Drama, Schicksale und Politisch Historisches Zeitgeschehen spannend mit einander zu verweben. Die Politische Hintergründe , das ganze geschehen hervorragend und Akribisch rescherschiert, und faszinierend erzählt. Sie spannt eine Brücke zwischen Deutschland , Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Nimmt uns mit an die einzelnen Kriegsschauplätze. Erzählt von den einzelnen Schicksalen ihrer Protagonisten, teils traurige und auch Humorvolle Begebenheiten. Alles ist sehr lebendig und bildhaft geschildert , man fühlt sich mittendrin.Die Geschichte wirkt an keiner Stelle langweilig , im gegen teil von Seite zu Seite baut sich ein ungehörige Spannung auf. Eine Grandiose Familiensaga , die einem fesselt und nicht mehr loslässt. Ihre Protagonisten lernt man zu lieben , aber auch einige die man ablehnt. Eine Geschichte so real wie das Leben. „ Eine Trilogie die man verfilmen sollte „ „Ein Buch voller Herzenswärme , das einen ergreift und tief bewegt „

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  • Tipp!

    Hoffnung eines neuen Tages

    unclethom

    Der Klappentext: Während der Erste Weltkrieg seinen unheilvollen Lauf nimmt, versucht die junge Demy in Berlin weiter unermüdlich, sich und ihre Schützlinge durch die schwere Zeit zu bringen. Als sie unter der Last zusammenbricht, steht ihr Philippe Meindorff unverhofft zur Seite. Doch dann erhält die Familie eine niederschmetternde Nachricht, die alles erneut ins Wanken bringt ... Anki und Robert geraten in Petrograd in die Unruhen der Februarrevolution und müssen mit den vier Fürstenkindern fliehen. Bei dem fast aussichtslosen Versuch, nach Berlin zu entkommen, wird die Schicksalsgemeinschaft auseinandergerissen. Wird das nahe Kriegsende alle wieder zusammenführen? ... Quelle: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816927 Die Autorin: Elisabeth Büchle ist gelernte Bürokauffrau, examinierte Altenpflegerin und seit ihrer Kindheit ein Bücherwurm. Schon früh begann sie, eigene Geschichten zu Papier zu bringen. In ihren Romanen bettet sie romantische Liebesgeschichten in gründlich recherchierte historische Kontexte ein. Ihr Debütroman "Im Herzen die Freiheit" erschien im März 2006. Der Roman "Der Klang des Pianos" wurde vom Online-Magazin histo-couch.de zum Roman des Jahres 2012 gekürt. Mit ihrem Mann und den fünf Kindern lebt sie im süddeutschen Raum. Quelle: http://www.gerth.de/index.php?id=autor&substringFilterParticipants=1130163 Die Rezension: Der Autorin ist mir dem dritten und abschließenden Band ihrer Trilogie wieder ein großartiger Roman gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Sehr bildhaft beschreibt sie die Schauplätze und ihre Protagonisten. Zu jeder Zeit fühlte ich mich aufs beste unterhalten. Es ist ihr vor allem geglückt die Stimmung der damaligen Zeit in ihr Buch zu projizieren, eine Kunst die nicht jedem Autor gelingt. Man konnte spüren die Angst der Soldaten an der Front, ebenso wie die Ängste der Flüchtlinge aus Russland. Auch den täglichen Überlebenskampf in der Heimat beschreibt sie so Bildhaft, dass man da saß und überlegte wie man seinen Beitrag zur Ernährung der Berliner leisten könne. Natürlich kam auch die Liebe nicht zu kurz, ich amüsierte mich über Demy und Phillippe wie sie es sich wirklich nicht leicht machten. Aber mehr dazu müsst ihr selbst lesen. Ich möchte Euch nicht den Spaß nehmen selbst herauszufinden ob die beiden nun zusammenfinden oder nicht. Alles in allem war es, wie schon die ersten beiden Bände dieser Trilogie, ein rundherum gelungenes Buch, welches ich allen Freunden historischer Romane und Familiensagas nur empfehlen darf.

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    30. April 2014 um 12:12
  • Leserunde zu "Hoffnung eines neuen Tages" von Elisabeth Büchle

    Hoffnung eines neuen Tages

    Elisabeth_Buechle

    Hoffnung eines neuen Tages heißt der dritte und letzte Band meiner Meindorff-Saga. Ich möchte euch ganz herzlich zur Leserunde zu diesem Roman einladen. ACHTUNG: Da hier alles begeisterte Leseratten sind und ich euren Lesegenuss nicht schmälern möchte, muss ich bei diesem 3. Band eine Einschränkung bei den Bewerbern vornehmen, so schwer mir das auch fällt. Ich fürchte nämlich, dass ihr die Handlungsweisen der Romanfiguren und manche Szenen nicht wirklich nachvollziehen könnt, falls ihr Band 1 und Band 2, zumindest jedoch Band 2 NICHT zuvor gelesen habt. Und das wäre doch wirklich sehr schade! Also gilt für alle Bewerber: Schreibt mir bitte, ob ihr Band 1 und Band 2, oder  "nur" Band 2 gelesen habt und welche Romanfigur  euch aus welchem Grund am besten gefällt. Gerth Medien sponsert 10 Exemplare, die ich bereits zuhause habe, damit ich sie euch persönlich signiert zukommen lassen kann. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass ich für Büchersendungen außerhalb Deutschlands das Porto erstattet haben möchte! Vielen Dank! Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten beigetragen zu haben und eine Rezension zu schreiben, die nicht nur hier auf Lovelybooks, sondern auch in anderen Online-Portalen veröffentlicht wird. Ich freue mich auf das gemeinsame Schmökern und den Austausch. Wer das Buch bereits besitzt oder sich bis zum Start der Leserunde (ca. Mitta März) selbst anschaffen möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen.  

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    • 452
  • Wunderbarer Abschluss der Meindorff-Trilogie

    Hoffnung eines neuen Tages

    kubine

    1917/1918: Der 1. Weltkrieg ist noch im vollem Gange und die van Campen-Mädels mittendrin. Demy in Berlin kümmert sich rührend um ihre "Gäste", mittellose Freunde und Bekannte, die bei ihr ein Dach über dem Kopf und ein kleines Stückchen Sicherheit finden. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit ist sie bemüht trotz der miesen Versorgungslage alle satt zu bekommen. Es kommt was kommen muss: Sie bricht zusammen. Kaum genesen erfährt sie, dass das Haus der Meindorffs, ihr Zuhause, einen neuen Besitzer hat. Dieser lässt ihr zwar ein Wohnrecht, bis der Krieg zu Ende ist, aber wie soll es danach weitergehen? Eine Zukunft mit Philippe Meindorff, ihrem Zwangsverlobten, scheint aussichtslos, da der Krieg alles ändert. Oder doch nicht? Währenddessen müssen Anki, ihr Mann Robert und die vier Chabenski-Kinder aus Petrograd fliehen. Bei ihrer odysseereifen Flucht werden sie getrennt. Ob sie je wieder zusammenfinden? Hannes Meindorff, der an der vorderster Front kämpft, hat nicht nur mit dem Grauen des Krieges zu kämpfen. Auch seine Ehe bröckelt, nicht zuletzt deswegen, weil er ein Geheimnis vor seiner Frau Edith hat. Kommen die beiden wieder zusammen? Mit "Hoffnung eines neuen Tages" hat Elisabeth Büchle einen packenden, spannenden und wie gewohnt sehr gut recherchierten finalen Band der Meindorff-Trilogie geschaffen. Der Leser wird in das letzte Jahr des 1. Weltkrieges katapultiert. Die damaligen harten Lebensumstände, ob an der Front, in den Lazaretten, in Berlin oder in Russland werden gekonnt verwoben mit der Geschichte der Familien van Campen und Meindorff. Hervorragend herausgearbeitet wird dabei die Rolle der Frau. Da die meisten Männer im Krieg waren, mussten sie ihren Mann stehen. Das fiel der einen leichter als der anderen, aber in diesen schwierigen Zeiten half ihnen ihr Gottvertrauen. Trotzdem zeigen die Protagonistinnen auch ihre zerbrechliche Seite. Demy, Anki und die anderen müssen so manchen Schicksalsschlag einstecken, doch die Verantwortung für Freunde und Familie lässt sie an den Aufgaben wachsen. Auch mit Hilfe der Liebe. "...Liebe reicht auch über viele Kilometer hinweg, sogar über Mauern, Grenzen und Schützengräben..." Wer jetzt vermutet, das das ganze dann doch nur ein kitschiger Liebesroman ist, liegt falsch. Elisabeth Büchle bleibt in ihren Schilderungen sehr realistisch. Nicht für alle liebgewonnen Personen gibt es ein Happy End, während andere, die man beim Lesen am liebsten geschüttelt oder in den Allerwertesten getreten hätte, mit einem blauen Auge davonkommen. Da wird so manche Träne nicht ausbleiben, aber das Leben ist ja manchmal auch ungerecht. Alles in allem ist der Roman ein grandioses Meisterwerk mit einem mehr als gelungenem Ende, was manchmal bei Mehrteilern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, das die Handlung zu sehr gestrafft wurde. Das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch, die Geschichte ist trotzdem rund, aber rein subjektiv hätte ich mir gewünscht, ein kleines bisschen "Mehr" zu lesen. Ich kann die Meindorff-Trilogie aber allen Liebhabern gut recherchierter historischer (Liebes-) Romane nur wärmstens ans Herz legen. "Himmel über fremdem Land", "Sturmwolken am Horizont" und "Hoffnung eines neuen Tages" sind Lesegenuss pur. Einen spannenderen und emotionaleren Lesestoff, der auch das normale Leben während des 1. Weltkriegs schildert, wird man wohl schwerlich finden.

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    13. April 2014 um 19:58
  • Tolles Ende der Meindorff-Saga

    Hoffnung eines neuen Tages

    claude20

    Der erste Weltkrieg ist in vollem Gange und in Russland findet die Februar-Revolution statt. Auch Demy und ihre Familie spüren die Auswirkungen dieser historischen Ereignisse. Demy hat es sehr schwer ihre Schützlinge und das Meindorff-Anwesen weiterhin zu unterhalten. Unermüdlich kämpft sie und dabei setzt sie selbst ihre Gesundheit aufs Spiel. Unvermutet steht ihr Philippe Meindorff zur Seite. Doch dann erhält die Familie Meindorff eine niederschmetternde Nachricht, die ihr gesamtes Leben ins Wanken bringt. Auch Anki, Demys Schwester hat in Russland mit den Widrigkeiten zu kämpfen. Sie und ihr Mann Robert müssen Pedrograd während der Unruhen verlassen und sind gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Fürstentöchtern auf der Flucht. Auf den Weg nach Berlin werden sie auseinander gerissen und verlieren sich aus den Augen. Werden Anki und Robert in dieser Zeit wieder zueinanderfinden? Der dritte und letzte Teil der Meindorff-Saga hat mich wieder total überzeugt. Der Erzählstil der Autorin Elisabeth Büchle hat mich auch diesmal in ihren Bann geschlagen. Mir gefällt es besonders wie sie den Leser zu Beginn des Buches erst einmal in die beschriebene Epoche einführt und die geschichtlichen Begebenheit kurz beschreibt, damit man sich in die Ära einfühlen kann.  Bereits zu Beginn des Buches baut die Autorin im Prolog Spannung auf, sie wirft sofort Fragen auf und fesselt damit den Leser. Die Geschichte der Familie Meindorff und der Geschwister van Campen ist unglaublich leidenschaftlich, spannend und emotional beschrieben. Demy und auch ihre Schwester Anki sind echte Sympathieträger und ich habe bis zum Schluss mit ihnen gelitten, gehofft, getrauert aber auch gelacht und schlussendlich auch die Erfüllung gefunden. Danke für die spannenden Lesestunden, für diesen wundervollen und tollen historischen Roman. Dieses Buch verdient eindeutig 10 von 10 Punkte und ein Muss für Liebhaber historischer Romane. Teile der Meindorff Familiensaga: 1. Himmel über fremden Land 2. Sturmwolken am Horizont 3. Hoffnung eines neuen Tages  © claude

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    • 7
  • Toller Abschluss der Meindorff-Trilogie

    Hoffnung eines neuen Tages

    Kirschbluetensommer

    Die Geschichte um die van Campen-Mädels und die Meindorff-Familie geht in die letzte Runde. Anki und Robert müssen fliehen und werden dabei getrennt. Werden sie einander wieder finden? Demy bricht währenddessen unter ihrer Fürsorgepflicht um die Armen und Schwachen in ihrer Umgebung zusammen. Dann ist da auch noch Karl Roth, der sie bedroht. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Philippe und Demy wohl jemals zueinander finden werden? Spannend geht es in dem letzten Teil der Trilogie weiter. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Figuren älter werden und sich weiter entwickeln. Aus dem wilden Teenager Demy ist beispielsweise nun eine erwachsene Frau geworden, die zwar immer noch gegen Konventionen aufbegehrt, aber nun auch Verantwortung für den Haushalt der Familie Meindorff und die ihr anvertrauten Personen übernimmt. Besonders amüsant zu lesen sind immer noch die Dialoge zwischen Philippe und Demy. Genauso scharfzüngig wie auch in den Vorgängerromanen begegnen sich auch hier die beiden Protagonisten. Besondere Spannung kommt bei dem Plot um Karl Roth und Demy auf, aber auch bei der räumlichen, kriegsbedingten Trennung von Anki und Robert. Die einzelnen Spannungsbögen werden bis zum Ende gut gehalten, auch wenn das Ende noch einen Tick ausführlicher hätte ausfallen können. Der Leser nimmt starken Anteil am Geschehen in der Familie und die einzelnen Figuren wachsen einem ans Herz. So ist es letzten Endes schwer, die Charaktere ziehen zu lassen. Ein Wiedersehen mit Demy, Anki, Robert, Philippe, Edith und all den Anderen wäre daher echt schön! Alles in allem ist es ein überaus gelungener, fulminanter Abschluss einer wunderbaren Trilogie vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges.

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    • 3

    Sabine17

    11. April 2014 um 15:27
  • Würdiger Abschluss für die Meindorff-Saga

    Hoffnung eines neuen Tages

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dies ist der letzte Band der Weltkriegstrilogie um die Familien Meindorff und van Campen. Demy van Campen kümmert sich im Haus der Familie Meindorff weiter um das Wohlergehen ihrer Gäste, die mit ihr versuchen, den ersten Weltkrieg zu überstehen. Ihr Zwangsverlobter Philippe arbeitet bei Fokker und gerät auf seinen Flügen teilweise selbst in Gefahr. Demys ältere Schwester Anki muss mit ihrem Mann Robert und den ihr anvertrauten Fürstenkindern aus Russland fliehen, da dort die Revolution in vollem Gang ist. Sie wollen sich nach Deutschland zur Familie ihres Mannes durchschlagen. Als wäre dies alles nicht schon schlimm genug, hat es Karl Roth aus Rache weiterhin auf Demy abgesehen... Dieses Buch vereint Spannung und viel Gefühl. Es gibt Tod und Gefahr, aber natürlich auch Liebe, manchmal auch unerwartet. Das Land ersehnte Kriegsende wirbelt erneut das Leben der Hausbewohner durcheinander und die Überlebenden müssen für sich entscheiden, wie es nach dem Krieg nun weiter geht. Das Buch liest sich sehr flüssig. Für weitere Informationen gibt es diverse Fußnoten, die manche Fakten genauer erklären. Besonders das schwierige Verhältnis zwischen den verschiedenen Personen (Demy und Philippe, Edith und Hannes, Henny und Theodor) wird gut dargestellt. Elisabeth Büchle ist sehr um Authentizität bemüht und daher ist es nur folgerichtig, dass es nicht für alle Personen einen glücklichen Ausgang geben kann. Wer überlebt und wer doch noch zueinander findet, müsst ihr selbst lesen. Es lohnt sich!

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    05. April 2014 um 13:36
  • Alles hat ein Ende... aber diese Trilogie hat mehrere Enden

    Hoffnung eines neuen Tages

    Smilla507

    Im Jahr 1917 nimmt der Erste Weltkrieg seinen Lauf. Alle „alten“ Bekannten aus den vorigen beiden Bände müssen schwere Zeiten durchstehen: Demy van Campen ist diejenige, auf der das Hauptaugenmerk dieses dritten Bandes liegt. Ihre Schützlinge halten sie auf Trab, auch Philippe Meindorff weckt in ihr Gefühle, die sie bisher lieber unterdrückt hat. Karl Roth heckt einen perfiden Plan aus, der ihr lebensgefährlich werden könnte. Und Anki muss mit Robert in Begleitung der vier Chabenski Töchter aus Petrograd fliehen, doch sie werden unterwegs getrennt. Keiner weiß, ob sie sich jemals wiedersehen werden. Hannes kämpft weiterhin an der Front und ficht auch innerlich einen schweren Kampf aus. In diesen schweren und grausamen Zeiten wird die Meindorff-Residenz immer wieder zu einer Zufluchtsstätte, doch leider kehrt nicht jeder nach Kriegsende dorthin zurück. „Betroffen (...) fragte sie sich, wie die Welt nach diesem Krieg, der mittlerweile die ganze Erdkugel in Brand gesteckt hatte, jemals wieder ins Lot geraten sollte. War Frieden überhaupt noch möglich?“ (S. 385) Wie wir wissen endete der Erste Weltkrieg. Doch wie es den Menschen während der unerwartet langen Zeit während des Krieges erging, das schildert Elisabeth Büchle wieder einmal sehr authentisch und gefühlvoll. Nebenbei erfährt man alle Fakten, um die Hintergründe und das Geschehen des Krieges besser zu verstehen. Das ist eines von Frau Büchles Markenzeichen, weswegen ich ihre Bücher so liebe. Da es sich hierbei um den DRITTEN Band einer Trilogie handelt empfehle ich, die ersten beiden Bände zuerst zu lesen, da die Handlung aufeinander aufbaut. Ohne Band eins (Himmel über fremdem Land) und zwei (Sturmwolken am Horizont) zu kennen dürfte es schwierig sein alles nachzuvollziehen. Eine große Bereicherung ist das Personenregister am Anfang und das Vorwort, welches mich als Leserin auf die politische Lage einstimmte. Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und wurde nicht enttäuscht! Irgendwie ist es für mich wie die Vorfreude auf einen bevorstehenden Urlaub gewesen. Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich sehr mitgenommen – im positiven Sinne. Während im zweiten Band eher Anki im Vordergrund stand kommt nun Demy zum Zug. Sie war auch meine Lieblingsfigur der Trilogie und ich war sehr gespannt, wie sie sich an der Heimatfront schlagen würde. Durch ihre selbstlose Hilfsbereitschaft gerät sie zu Beginn erst einmal an ihre körperlichen Grenzen und später auch in Lebensgefahr. Es gab viele überraschende Wendungen, die ich mir nicht ausgemalt hatte. Wie ich es schon von Elisabeth Büchles Romanen gewohnt bin, baut sich die Spannung stetig auf, bis man das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen mag, weil man mit den Romanfiguren zittert, bangt, sich freut und eine Gänsehaut nach der anderen hat. Durch geschickte Cliffhanger an Kapitelenden wird man als Leser immer wieder dazu verleitet, noch ein Kapitel und noch ein Kapitel zu lesen, bis man es beendet hat und mit einem tiefen Seufzer zuklappt. Für manche Figur hat die Autorin ein Happy End vorgesehen, aber so mancher erlebt das Kriegsende nicht. Sehr gut gefiel mir, dass das Buch glaubwürdig und nicht kitschig endet. Ich hatte das Gefühl, die Personen trotz des Endes weiter begleiten zu können. Übrigens sind Demy, Anki und einige andere Romanfiguren gläubige Christen, so dass man sich nicht wundern sollte, dass das eine oder andere Gebet gesprochen wird und christliche Bezüge in der Handlung zu finden sind. Zum Schluss möchte ich noch die Cover der Trilogie lobend erwähnen. Alle drei nebeneinander sind eine wahre Augenweide. Nun heißt es wieder voller Spannung und freudiger Erwartung auf das nächste Werk von Elisabeth Büchle zu harren. :)

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    • 3
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