Elisabeth Büchle Sehnsucht nach der fernen Heimat

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Inhaltsangabe zu „Sehnsucht nach der fernen Heimat“ von Elisabeth Büchle

Elisa Steiger kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, ihre geliebte Heimat jemals zu verlassen. Seit ihre deutschen Vorfahren 1815 in die russische Provinz Bessarabien ausgewandert sind, fühlt sich ihre Familie dort ganz zu Hause.

Doch die politischen Entwicklungen und der Kriegsbeginn 1939 lassen ihr schließlich keine Wahl. Sie muss gemeinsam mit ihrer Familie Bessarabien verlassen. Es folgen weitere Schicksalsschläge, und Elisa steht vor Herausforderungen, denen sie sich kaum gewachsen fühlt. Vor allem aber glaubt sie, ihre heimliche Liebe, den jungen Arzt Samuel Bader, für immer verloren zu haben ...

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  • GUT!!!

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    ramylu

    09. May 2016 um 19:31

    Mehr bei:

    https://lesemausblog.wordpress.com/2016/03/14/sehnsucht-nach-der-fernen-heimat/

  • Sehnsucht nach Heimat

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    sanrafael

    Elisa Steiger lebt mit ihrer Familie in Bessarabien auf einem Bauernhof. Es gibt viel zu tun, doch sie liebt die Arbeit und ihr Leben dort. Doch schon bald holt sie der 2.Weltkrieg ein und sie sind gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Um umgesiedelt zu werden, müssen sie erst nach Deutschland, bevor sie von dort einen leerstehenden Bauernhof in Polen zugewiesen bekommen. Auch ihre Freundinnen und die befreundete Familie Bader ziehen mit. Elisa, die heimlich in den Arzt Samuel Bader verliebt ist, weist diesen jedoch zurück, aus Angst vor Georg Alder. Der Bruder ihrer Freundin Anne ist den Nazis beigetreten und hat ein Auge auf Elisa geworfen. Er droht ihr, Samuel in Schwierigkeiten zu bringen, wenn sie sich nicht von ihm fernhält. Hin und hergerissen zwischen ihren Gefühlen und der Angst vor Georg, vergeht die Zeit und schon bald ist auch ihr Leben in Polen bedroht. Erneut muss sie sich entscheiden, bleiben oder fliehen? Fazit: Ein schönes Buch, angenehm zu lesen. Jedoch wurden mir in die Geschichte zu viele Zufälle eingebaut. So finden sich die verlorenen Freundinnen 'zufällig' auf der Flucht wieder, Georg und Samuel landen 'zufällig' genau im gleichen Strafgefangenenlager und 'zufällig' treffen sie bei Ihrer Flucht aus Polen Elisas zurückgebliebene Freundin Anne in Berlin.

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    Elisabeth_Buechle

    27. February 2014 um 18:43
  • Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Maerchenfee

    Inhalt: Im Jahre 1815 wandern Elisa Steiger`s deutsche Vorfahren in die russische Provinz Bessarabien aus um dort ein besseres Leben zu führen. Dass ihnen dies gut geglückt ist, beweist dass sich 100 Jahre später Elisa und ihre Familie dort immer noch wohlfühlen und sich niemals vorstellen können, die geliebte Heimat zu verlassen. Doch 1930 bricht der Krieg aus und die politischen Entwicklungen zwingen Elisa dazu mit ihrer Familie das Land zu verlassen und sich einer ungewissen Zukunft mit vielen Schicksalsschlägen zu stellen. Meine Meinung: Diese Geschichte hat mich sehr bewegt und aufgewühlt. In sehr einfühlsamer Weise beschreibt Elisabeth Büchle die riesigen Strapazen und Qualen, die die Flüchtlinge durchmachen mußten. Vor allem Lisa verdient meinen ganz großen Respekt. Selber noch ein junges Mädchen, sorgt sie sich in dieser schweren Zeit nicht nur um ihre Geschwister, sondern auch um die Nachbarskinder und Flüchtlingskinder, die sie unterwegs aufnehmen. Sie verliert durch den Krieg ihre große Liebe Samuel aus den Augen und weiß nicht, ob sie ihn jemals wiedersehen wird. Auch von ihren drei besten Freundinnen erleidet jede ihr eigenes Schicksal. Zudem stellt ihr noch Georg nach, den sie verabscheut, der sich aber in den Kopf gesetzt hat, Elisa zu heiraten. Alle Protagonisten verhalten sich sehr authentisch und diese Geschichte hat in mir viele Emotionen hervorgerufen. Ich denke auch, dass mir die Schicksale dieser Zeit noch lange im Gedächtnis bleiben. Aber es ist auch wichtig, so ernste Bücher zu lesen, denn diese schlimme Zeit darf niemals in Vergessenheit geraten. Für die gut recherchierte Geschichte, die mich bis zum Schluß fesseln konnte, vergebe ich 5/5 Sternen und empfehle das Buch gerne weiter.

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    Elisabeth_Buechle

    23. January 2014 um 18:55
  • Ein wunderschönes Buch

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    odenwaldcollies

    Bessarabien 1939: Die 16-jährige Elisa Steiger kann sich nicht vorstellen, ihre Heimat in Bessarabien zu verlassen, so verwurzelt ist sie mit diesem Landesteil, in den ihre Vorfahren 1815 gekommen sind. Zusammen mit ihren drei Freundinnen verbringt sie eine unbeschwerte Zeit. Allerdings ziehen am politischen Himmel dunkle Wolken auf, die dazu führen, daß sie und ihre Familie das geliebte Land verlassen müssen und schließlich einen Hof in Polen zugewiesen bekommen. Neben den Kriegswirren gibt es weitere Schicksalschläge für die Familie, die Elisa immer mehr Verantwortung aufbürden. Dazu kommt, daß sie ihre große Liebe, den jungen Arzt Samuel Bader, zurückweisen muß, um ihn zu schützen. Hat sie ihn nun für immer verloren? Der Autorin ist mit diesem Roman ein sehr schöner Familien- und Liebesroman gelungen, der den Leser in das mir unbekannte Bessarabien der 1930er Jahre entführt. Besonders interessant ist dabei, daß die Autorin in den fiktiven Handlung die Geschichte ihres Schwiegervaters einfliessen läßt. Der Wechsel von der bisherigen Unbeschwertheit der vier jungen Mädchen in den Flüchtlings- und Kriegsalltag Ende der 1930er Jahre ist sehr bildlich beschrieben, sodaß es mir nicht schwerfiel, das Leid der Protagonisten nachzuempfinden. Am eindrücklichsten empfand ich die Flucht aus Polen in der klirrenden Winterkälte 1945, als der Vormarsch der Roten Armee unaufhaltsam ist. Das dabei erlebte Leid und Grauen führt dem Leser die barbarische und menschenverachtende Seite des Krieges vor Augen. Die Charaktere sind der Autorin ebenfalls sehr gut gelungen, ihre Entwicklungen fand ich absolut authentisch. Die vier Freundinnen Elisa, Anne, Vera und Christina waren mir auf Anhieb sehr sympathisch, ihre Freundschaft ist etwas ganz besonderes. Obwohl Elisa sehr gute Schulnoten und damit die besten Voraussetzungen für ein Studium im Deutschen Reich hat, möchte sie ihre Familie und ihre Heimat nicht verlassen. Ganz anders ihre Cousine Vera, die von einem rauschenden Leben in der Großstadt träumt. Anne steckt in der Zwickmühle, da ihr Bruder ein Nazi ist, sie selber aber diese Ideologie für sich ablehnt. Und Christina heiratet ihre große Liebe, den Rumänen Carol, doch diese Liebe wird durch den Einmarsch der Russen in Bessarabien bedroht. Dann gibt es noch die Familie Bader in Bessarabien, zu der die Familie Steiger freundschaftliche Verbindungen hat, die bis 1815 zurückreichen. Samuel Bader, der Sohn der Familie, studiert in Berlin Medizin, kommt aber immer wieder seine Familie bzw. die Steigers besuchen und lernt dadurch Elisa näher kennen. Ihre Zuneigung wird jedoch durch Georg, Annes Bruder, bedroht, der Elisa für sich beanspruchen will. Ein weiterer Charakter, der mir sehr gut gefallen hat, ist Moritz Steinfurt, ein Freund von Samuel, der in Berlin zwar in den Diensten der Nazis steht, aber dem Kreis um von Haeften nahesteht. Dieser Kreis plant den Widerstand gegenüber Hitler und ist für das Attentat vom 20. Juli 1944 verantwortlich. Durch die politischen Wirren werden die Freundinnen nach und nach auseinandergerissen, ihr jeweiliges Schicksal ist ungewiss und die Flucht in den letzten Kriegsmonaten schürt noch mehr Ungewissheit darüber, was mit den befreundeten Familien geschehen ist. Elisa bekommt immer mehr Verantwortung aufgebürdet, von der sie nicht weiß, ob sie ihr gewachsen ist. Auch das Ende des Buches hat mir gut gefallen und versöhnt mich mit dem ganzen Leid, daß die Protagonisten erleben mußten.

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    23. January 2014 um 18:54
  • Vertrieben aus der Heimat

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Spatzi79

    1815 wandern viele deutsche Familien aus Schwaben nach Bessarabien aus. Mehr als hundert Jahre später bricht der Zweite Weltkrieg aus und der Landstrich wird von Hitler an die Sowjetunion zurückgegeben und die deutschen Siedler sollen heim ins Deutsche Reich. Elisa Steiger ist in Bessarabien aufgewachsen, genau wie die Generationen ihrer Familie vor ihr. Für sie ist es unvorstellbar, ihre Heimat zu verlassen, doch letztlich haben sie keine Wahl. Elisa ist mit drei gleichaltrigen Mädchen aufgewachsen, ihrer Cousine Vera sowie ihren Freundinnen Anne und Christina. Der Autorin gelingt es auf sehr einfühlsame und bewegende Art, anhand dieser vier jungen Frauen das Grauen und die Schicksale vieler Menschen in dieser schrecklichen Zeit zu schildern. Die Hauptfigur ist Elisa, die trotz ihres jungen Alters eine beinahe unmenschliche Verantwortung übernehmen muss. An ihr zeigt sich, wie manche Menschen in schwierigen Situationen über sich hinauswachsen und als leuchtendes Vorbild gelten können. Die schüchterne, zurückhaltende Elisa wirkt nicht wie eine Heldin, aber sie verhält sich wie eine und zeigt Menschlichkeit, Liebe und Gottvertrauen in einer Zeit, in der diese Werte oft nicht mehr viel galten. Es handelt sich um ein Buch aus dem christlichen Gerth Medien Verlag und der Glaube an Gott spielt in der Handlung eine wichtige Rolle. Dennoch wirkt es nie aufdringlich oder gar missionarisch. Ich selber bin nicht gläubig, fühlte mich beim Lesen mancher Details und Bräuche der Familie aber angenehm berührt und kann mir gut vorstellen, was für ein Trost ein tiefer Glaube in derartigen Zeiten sein kann. Ich habe bei der Lektüre einiges gelernt, die Geschichte Bessarabiens war mir bisher überhaupt kein Begriff und wenn es um die Flucht aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches ging, habe ich bisher in erster Linie Geschichte aus Ostpreußen gelesen, selten welche aus anderen Regionen wie hier. Das Grauen, welches die Flüchtlinge erleben mussten, wird eindringlich geschildert, es wird nichts schöngeredet, aber auf die Darstellung allzu vieler blutiger Details wird dankenswerterweise verzichtet, die Andeutungen reichen völlig aus, um sich ein entsprechendes Bild zu machen. Besonders das Thema der Vertreibung nimmt einen großen Raum in der Erzählung ein und machte mich beim Lesen sehr betroffen. Insgesamt eine sehr berührende Geschichte gegen das Vergessen!

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    23. January 2014 um 18:53
  • Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    mecedora

    Was ist Heimat? Und vor allem: wo ist Heimat? Elisa Steiger ist in Bessarabien zu Hause, einem Landstrich auf dem Gebiet des heutigen Rumänien, in dem Anfang des 19. Jahrhunderts Deutsche, vor allem Schwaben, angesiedelt wurden. Auch Elisas Vorfahren gehörten zu diesen Schwaben und machten viele harte und entbehrungsreiche Jahre durch, um sich und ihren Lieben ein Leben in der fruchtbaren, aber kargen Landschaft zu ermöglichen und sich nach und nach einen gewissen Wohlstand zu erarbeiten.  Doch heute, in den 1930er Jahren, drohen den Bessarabiendeutschen ganz andere Unbillen als ihren Ahnen. Nicht die Natur ist ihr Feind, sondern die politischen Umstürze dieser Jahre. Schließlich ist die Familie Steiger gezwungen, ihr Land Richtung der alten Heimat in Deutschland zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen. Die Reise durch halb Europa ist nicht nur beschwerlich, sondern vor allem gefährlich und von allerlei Schicksalsschlägen geprägt, Herausforderungen und Schwierigkeiten, die Elisa erstarken und wachsen lassen, auch wenn sie sich oft einsam und vollkommen überfordert fühlt.  Elisabeth Büchles Roman "Sehnsucht nach der fernen Heimat" erzählt auf sehr anschauliche und persönliche (die Idee zu ihrem Roman basiert auf der Geschichte des Schwiegervaters der Autorin) Art und Weise von einem Kapitel, das den meisten Lesern wahrscheinlich ebenso wenig präsent war wie mir, bevor ich dieses Buch las. Bessarabien und die wechselvolle Geschichte seiner Bewohner vor allem in der Zeit des NS-Regimes werden in diesem Roman aus der Vergessenheit geholt und das Schicksal der Bessarabiendeutschen erlebbar gemacht. Elisabeth Büchles Figuren sind - wie aus ihren anderen Romanen gewohnt - höchst plastisch und einfühlsam dargestellt. Man lebt und erlebt mit ihnen gemeinsam, was ihnen widerfährt - Gutes wie Böses, Glück wie Leid und die harte Zeit der Reise, die sie durchleben. Das ist es vor allem, was Elisabeth Büchles Bücher ausmacht: sie machen Geschichte erlebbar, machen trockene Fakten fühlbar und Zusammenhänge nachvollziehbar. Exemplarisch an einer fiktionalen Geschichte führt uns die Autorin zurück in eine Welt, die ebenso spannend wie bedrohlich ist und an der Seite Elisas und ihrer Lieben vor des Lesers Augen wieder zum Leben erwacht. Der Erzählstil des Buchs ist fesselnd, die Geschichte, die erzählt wird, nicht minder, ist das Leben und das Schicksal Elisas doch höchst ereignisreich und wechselvoll, von Schicksalsschlägen gespickt - und von großen Gefühlen. Hautnah macht man das Leid und die Entbehrungen auf der langen Reise gen Deutschland mit, den Verlust und die Einsamkeit, die Sehnsucht und die Schrecken. Aber auch die Liebe, den Glauben und die Hoffnung, die Kraft und den Zusammenhalt. Das ist sehr schön zu lesen, sehr intensiv und wirklich sehr anschaulich. An einigen wenigen Punkten war mir die erzählte Geschichte in Einzelheiten zu konstruiert und "zufällig". Das intensive Mitfühlen und die wirklich interessante Geschichte aber überwiegen bei Weiten, sodass ich "Sehnsucht nach der fernen Heimat" dennoch die volle Sternenzahl vergeben möchte. Ein Genussbuch - weniger zum Genuss dessen, was erzählt wird, sondern eher zum Genuss dessen, was mit dem Leser bei der Lektüre passiert: man taucht völlig ein in diese Geschichte und ihre Emotionen, in die Zeit und in die Figuren und vergisst sich zeitweilig selbst. Für Liebhaber historischer Romane mit einmal etwas anderem als den üblichen Themen sehr zu empfehlen. Für Liebhaber von emotionalen Familiengeschichten und einfach nur gut geschriebenen Romanen ebenso. 

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    • 2
  • Über den Verlust der Heimat im 20. Jahrhundert

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    irishlady

    Bessarabien 1939, von den nationalsozialistischen Bestrebungen und dessen Politik erlebt Elisa am Anfang recht wenig, lebt sie doch als Bessarabiendeutsche weit enfernt vom deutschen Reich. Sie geht ihrer Arbeit auf dem Hof nach, überlegt, wie ihre Zukunft aussehen kann und welcher Mann für sie interessant ist. Doch dann macht auch die nationalsozialistische Politik vor den sogenannten "Volksdeutschen" kein Halt mehr. "Heim ins Reich" sollen sie geschickt werden, angesiedelt dort, wo sich die "arische Rasse" ansiedeln soll - alles bestimmt von den Nationalsozialisten, die weder auf Mensch noch Heimat Rücksicht nehmen. Von Bessarabien aus beginnt die Reise Elisas mit ihrer Familie, die zum Großteil nach Polen umgesiedelt werden soll. Neben dem Verlust der Heimat muss sich Elisa auch Sorgen um ihre Familie, Freunde und um Samuel Bader machen, in den sie sich verliebt hat. Diese Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, denn nicht nur der Krieg verhindert ein glückliches harmonisches Liebesleben, sondern auch Georg, der Elisa besitzen will... Elisabeth Büchle gelingt es, ein fast vergessenes Thema spannend und informativ zu erzählen. Das Thema der Umsiedlung der "Volksdeutschen" fand (zu) lange Zeit keine Beachtung - nicht nur in der Literatur, sondern auch in der historischen Forschung. Diese Menschen als Opfer zu bezeichnen oder sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, ziemte sich lange Zeit nicht. Letztendlich hat man gesagt, diese Menschen hätten ja nur ihre Heimat verloren - in Anbetracht der Sachen die während des Zweites Weltkrieges passierten - nicht so bedeutungsvoll und erzählungswürdig. Was hinter dem Begriff der Heimat steht, verdeutlich Elisabeth Büchle eindrucksvoll: Es ist das Zuhause, wo man sich wohl fühlt, wo man aufgewachsen ist, wo man sich auskennt, wo eine Verbindung entstanden ist, wo das ist, was man manchmal über Jahrzehnte aufgebaut hat, steht und und und. Diese Heimat zu verlassen - erzwungenermaßen - und hingeschickt zu werden, wo man eigentlich nicht hinmöchte, das wird hier in diesem wunderbaren Roman beschrieben. Die Ängste und die Befürchtungen Elisas, auch um Samuel, kann man als Leser wunderbar mitfühlen. Man fühlt sich ein bisschen selber in diese Zeit hineinversetzt, fiebert mich und fürchtet sich. Die Kriegssituation, das Durcheinander und das eigene Unwissen, weil man kaum Informationen erhalten hat, wurde perfekt umgesetzt. Man nimmt dieselben Blickwinkel ein, wie die Protagonisten in dem Buch. Schnell wird deutlich, dass die Menschen nur Marionetten sind, geführt von den Nationalsozialisten, fremdbestimmt und kein Mitspracherecht. Natürlich darf auch keine Liebesgeschichte fehlen. Mir hat es aber sehr gut gefallen, dass dies nicht die Hauptgeschichte der Handlung war, sondern ein zusätzliches Bonbon. Der Sprach- und Schreibstil Elisabeth Büchles haben mir wie die Geschichte ebenso gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen und ist sehr verständlich verfasst. Vielen Dank, dass hier ein Thema zur Sprache kommt, dass lange Zeit in Vergessenheit geraten ist. Ich bin restlos begeistert und werde es immer weiter empfehlen!

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    17. December 2013 um 14:58
  • Leserunde zu "Sehnsucht nach der fernen Heimat" von Elisabeth Büchle

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Elisabeth_Buechle

    Ein Land, das es heute nicht mehr gibt   Eine leise Liebe   Verfolgung und Flucht   Widerstand gegen das NS-Regime   Neugierig?   Dann lade ich Dich herzlich ein, an der Leserunde zu "Sehnsucht nach der fernen Heimat" teilzunehmen. Der Roman ist schon etwas älter und war jetzt lange vergriffen, doch Gerth Medien hat ihn als Taschenbuch nun wieder neu aufgelegt. Es werden 5 von mir signierte Exemplare verlost, eine abschließende Rezension ist obligatorisch. Natürlich freue ich mich auch über jeden zusätzlichen Leser!   Die Leserunde startet am 10. Juni, sodass genug Zeit bleibt, um die Gewinnbücher zu verschicken, bzw. für weitere Lesefreudige, das Buch zu bestellen.   Zum Inhalt: Elisa Steiger kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, ihre geliebte Heimat jemals zu verlassen. Seit ihre deutschen Vorfahren 1815 in die russische Provinz Bessarabien ausgewandert sind, fühlt sich ihre Familie dort ganz zu Hause. Doch die politischen Entwicklungen und der Kriegsbeginn 1939 lassen ihr schließlich keine Wahl. Sie muss gemeinsam mit ihrer Familie Bessarabien verlassen. Es folgen weitere Schicksalsschläge, und Elisa steht vor Herausforderungen, denen sie sich kaum gewachsen fühlt. Vor allem aber glaubt sie, ihre heimliche Liebe, den jungen Arzt Samuel Bader, für immer verloren zu haben ...   Verlagsseite: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816798   Ich freue mich auf die Leserunde mit Euch!  

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    • 440
  • Lieben und Leiden während des zweiten Weltkrieges

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    *INHALT* Es ist 1939, und Elisa lebt mit ihrer Familie und ihren Freundinnen in Bessarabien. Dort lernt sie auch den jungen Arzt Samuel kennen, in den sie sich verliebt. Doch nach Kriegsausbruch gibt es keinen Raum für die junge Liebe, die Familien in Bessarabien werden umgesiedelt und bekommen Höfe in Polen zugewiesen. Doch in dem Wissen, dass die Menschen auch von dort vertrieben wurden, fühlt sich Elisa nicht wie in der Heimat. Und dann ist da auch noch Georg, der Elisa für sich beansprucht und alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel nutzt, um sie einzuschüchtern, von Samuel fern zu halten und zu einer Heirat zu zwingen. Werden die Liebenden es schaffen? Werden sie die Kriegsjahre voller Entbehrungen und Schicksalsschläge überstehen und wieder zueinander finden? *MEINE MEINUNG* Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Szenerien sehr einfühlsam, sie zeichnet ein ganzheitliches Bild und eine Stimmung, sodass man sich mitten hinein versetzt fühlt - in die Zeit, an den Ort, in die Gefühle der Menschen. Die Figuren sind authentisch, allen voran Elisa, die in jungen Jahren mit sehr viel Verantwortung umgehen muss und die Zügel in die Hand nimmt, um die Familie und ihr anvertraute Kinder sicher durch den Krieg zu bringen. Auch Samuel und sein Freund Moritz in Berlin übernehmen Verantwortung und leisten stillen Widerstand - in dem Wissen, dass sie sich selbst dadurch in Gefahr bringen. So behandelt Samuel als Arzt beispielsweise Juden. Einziges - kleines - Manko, das man hier anführen könnte, ist, dass die Figuren vielleicht etwas zu stereotyp gehalten sind. Andererseits nimmt die Geschichte an sich schon sehr viel Raum ein, da wären komplexe, schwierige Figuren vielleicht auch fehl am Platz. Die Gefahren des Krieges, die Schicksalsschläge und die Zeit der Umsiedlung und Flucht werden sehr leise und unaufgeregt beschrieben, doch entwickeln gerade deshalb ihren Reiz. Sie drängen sich dem Leser nicht auf, aber vielleicht bleiben sie deswegen auch nach dem Lesen noch im Gedächtnis. Meiner Meinung nach ist es Elisabeth Büchle gut gelungen, die Waage zwischen einer authentischen Geschichte und ein wenig Glück bzw einem Happy End zu finden. Ich habe auch viel Neues über die Zustände in Bessarabien und Polen gelernt und vergebe wohlverdiente 4 Sterne.

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    10. September 2013 um 18:06
  • "Energisch vertrieb er die Gedanken an das Mädchen, das sein Herz gebrochen hatte."

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Sternenstaubfee

    1939: Die 16-jährige Elisa lebt mit ihrer Familie in Bessarabien. Sie fühlt sich sehr wohl und glücklich dort und verliebt sich in den jungen Arzt Samuel Bader. Doch dann bricht der Zweite Weltkrieg aus, und Elisa und ihre Familie sowie Freunde werden gezwungen, Bessarabien zu verlassen. Sie müssen umsiedeln und bekommen in Polen neue Höfe zugeteilt. Die Kriegsjahre sind hart und entbehrungsreich, und immer wieder müssen Elisa und ihre Familie und Freundinnen neue Schicksalsschläge verarbeiten. Mein Leseeindruck: Die Geschichte ist sehr intensiv und wunderbar erzählt. Die harte Zeit, die Elisa und ihre Familie und Freunde durchstehen müssen, wird sehr anschaulich und facettenreich geschildert. So ist zwar Elisa die Hauptprotagonistin, aber es gibt auch immer wieder Abschnitte, die von ihren Freunden handeln, so dass man auch diese Figuren nie aus den Augen verliert. Es passiert so unglaublich viel auf diesen gut 475 Seiten, und es wird sehr fesselnd erzählt. Zuletzt mochte ich das Buch gar nicht mehr weglegen und wollte immer nur wissen, was als nächstes geschieht. Elisa ist mir während der Lektüre sehr ans Herz gewachsen. Sie ist ein unglaublich mutiges und herzliches Mädchen, und man hofft einfach immer nur auf ein Happy End, weil sie das wirklich verdient hat. Ich habe diese Lektüre sehr genossen und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    05. August 2013 um 09:10
  • Intensives historisches Buch

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Buchraettin

    Bessarabien, ein Land aus ferner Zeit. Die Geschichte spielt in diesem Land im Jahr 1939/40. Im zweiten Weltkrieg wurde das Land von Russland „übernommen“ und die Deutschstämmige Bevölkerung wurde zwangsausgesiedelt nach Deutschland.  Es wird das Leben von Elisa Steiger erzählt.  Wie geht sie damit um, dass die ganze Familie ihre Heimat verlassen muss. Welche Umstände bestimmen das Leben. Die Geschichte ist sehr intensiv. Der Autorin gelingt es wieder, dass der Leser förmlich eintaucht in das Leben von Elisa, die wie auch die anderen Figuren regelrechte „ Menschen „ wurden, mit denen man beim Lesen mitlitt. Fast unheimlich war diese Stimmung, die beim Lesen bei mir ankam. Ich bekam ein Gefühl, wie das damals war. Was ist toll gefunden hätte, wäre vielleicht ein Karte, der damaligen Welt.  Aber es war auch toll, mal nicht nur Infos über die Flucht aus Schlesien zu bekommen, sondern auch mal aus Gebieten, von denen man weniger wusste.   Ein sehr intensives historisches Buch mit wirklich realistischen Figuren. Spannend und intensives Lesevergnügen. Allerdings hallt die Geschichte nach und man wird zum Nachdenken angeregt über die Zeit des Nationalsozialismus und es inspiriert einen  sich weiter darüber zu informieren. Absolute Leseempfehlung.

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    15. July 2013 um 14:36
  • Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Blaustern

    Seit 1815 lebten Elisas deutsche Vorfahren und deren Freunde im russischen Bessarabien. Es ist zu ihrer geliebten Heimat geworden, und dann bricht 1939 der 2. Weltkrieg aus und sie sollen diese verlassen. Sie weigern sich und hoffen, bleiben zu können, doch sie werden gezwungen, nach Ostpreußen umzusiedeln. Dort wird ihnen ein heruntergekommener Hof von armen Leuten zugewiesen, die ebenfalls vertrieben wurden, und als sie sich gerade eingerichtet hatten, müssen sie vor den Russen fliehen, die immer näher rücken. Der jungen, eher schüchternen, Elisa begegnet ein Schicksalsschlag nach dem anderen und immer wieder muss sie die Kraft aufbringen, weiterzugehen, ihre Familie zusammenzuhalten und durchzubringen, auch wenn sie oftmals vor Verzweiflung nicht mehr weiter weiß und sich der großen Verantwortung nicht gewachsen fühlt. Und dann quälen sie noch die Gedanken an ihre große Liebe, dem jungen Arzt Samuel Bader. Wird sie ihn je wiedersehen oder hat der Krieg auch diese zarten Bande zerstört? Das war wieder ein absolutes Highlight von Elisabeth Büchle. Von der ersten bis zur letzten Seite war man so an dieses Buch gefesselt, dass man nur noch lesen musste. Und auch danach lässt einen die Handlung lange Zeit nicht los, da die bedrückende Atmosphäre auf jeder Seite zu spüren war. Was die Menschen in der damaligen Zeit ertragen mussten, ist unglaublich. Die Autorin versteht es wieder einmal durch ihre detailgenauen Beschreibungen der Handlungen, Charaktere, Schauplätze und auch der geschichtlichen Machenschaften, den Leser so ins Geschehen hineinzupflanzen, dass man sich mit vor Ort wähnt. Alles ist absolut glaubhaft und nachvollziehbar. Man fühlt mit Elisa, Samuel, ihrer Familie und Freundinnen so mit und wünscht ihnen bessere Zeiten. Der Schreibstil ist gewohnt leicht, sehr einfühlsam und liest sich flüssig. 

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    15. July 2013 um 14:29
  • Rezension zu "Sehnsucht nach der fernen Heimat" von Elisabeth Büchle

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    CHRISSYTINA

    Zum Inhalt: Um 1815 wanderten die deutschen Vorfahren der jungen Elisa in das russische Bessarabien aus. Nun wohnt die Familie schon seit einigen Generationen in Bessarabien und fühlt sich dort sehr wohl. Doch dann bricht 1939 der Krieg aus. Die Familie hofft, in ihrer geliebten neuen Heimat bleiben zu können, leider vergeblich. Sie werden in Lastwägen zuerst nach Deutschland gebracht, und dann in das von Hitler überrollte Polen umgesiedelt, wo ihre Familie einen Hof zugewiesen bekommt. Es folgen viele Schicksalsschläge und Elisa muss immer mehr Verantwortung übernehmen, weil sie im Krieg viele ihrer Verwandten verliert. Sie weiß nicht, ob sie je mit ihrer großen Liebe, dem jungen Arzt Samuel Bader, zusammen sein können wird, oder ob der Krieg sie beide für immer trennen wird. Meine Meinung: Wow. Ich war nach dieser Lektüre noch einige Tage ganz benommen. Diese Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie stark die Menschen früher waren und sein mussten und wie sie auch in schwierigsten Umständen einen klaren Kopf bewahrten. Diese Geschichte ist so realistisch, dass sie genauso passiert sein könnte. Zum Teil beruht dieser Roman auf den Erlebnissen der Familie des Mannes der Autorin. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und fesselnd. Insgesamt liest sich der Roman sehr flüssig und wirkt noch lange nach. Er greift viele Details über das Leben damals auf, die für mich neu waren. Ich habe mit diesem Buch die Autorin Elisabeth Büchle für mich entdeckt. Dieses Buch wird sicherlich nicht das erste bleiben, weil ihr Schreibstil trotz der dramatischen Handlung ein wenig wie Urlaub ist... Mein Fazit: Absolut empfehlenswert!

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    02. July 2013 um 16:30
  • Leserunde zu "Emily - Sommer der Sehnsuch" von Ann Shorey

    Emily - Sommer der Sehnsucht

    Arwen10

    Nun kommt eine absolute Leseempfehlung ! Dieses Buch hat mir total gut gefallen und gehört jetzt zu meinen Lieblingsbüchern: Emily Sommer der Sehnsucht von Ann Shorey Zum Inhalt: Eine Liebesgeschichte aus der Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Die 20-jährige Emily Lindberg lebt bei ihrem Großvater in Missouri. Er ist ihr nach dem Krieg als Einziger von ihrer Familie geblieben. Emily führt seinen Laden, denn den Großvater lässt manchmal sein Gedächtnis im Stich. Sie will aber unbedingt auf einen Treck nach Westen gehen, um die traurigen Erinnerungen hinter sich zu lassen und von vorn anzufangen. Zwei Männer werben um Emily: der Frauenheld Royal Baxter und der hilfsbereite, aber schüchterne Curt Saxon, den seine traumatischen Kriegserfahrungen verfolgen. Warum nur ist Curt so wechselhaft in seinen Stimmungen? Und wie soll sie sich entscheiden? Leserstimme: Die Geschichte hat sozusagen alles: eine mutige Heldin, einen gutmütigen Großvater, mehrere Schurken und einen gut aussehenden Ehrenmann. (Quelle: http://brunnen-verlag.de/details.php?catp=11000_11100&p_id=112008) Hier der Link zur Homepage der Autorin: http://www.annshorey.com/index.html Für die Bewerbung nennt mir bitte ein christliches Lieblingsbuch. Wer keins hat, ein anderes Lieblingsbuch. Warum ist es euer Lieblingsbuch ? Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Ein großes Dankeschön an den Brunnen Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Bitte bewerbt euch bis zum 15.07.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 16.07. im Laufe des Tages.

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    • 119
  • Wenn der Glaube alles ist, an das man sich klammern kann

    Sehnsucht nach der fernen Heimat

    Dreamworx

    Im Mittelpunkt des Buches steht die junge Elisa Steiger. Vor einem Jahrhundert wanderte Elisas Familie aus nach Bessarabien und hat es zu ihrer Heimat gemacht. Als 1939 der Krieg ausbricht, sind Elisa, ihre Familie und Freunde gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und nach Ostpreußen umzusiedeln, doch auch dort bleiben sie nicht lang und sind einmal mehr auf der Flucht. Elisa, eine eher stille junge Frau, versucht, ihre Familie zusammen zu halten und muss sich vielen ernsten und gefährlichen Situationen stellen, die sie oft an den Rand der Verzweiflung führen. Durch Gebete hofft Elisa auf eine innere Eingebung und darauf, die richtigen Entscheidungen für ihre Lieben zu treffen. Im Verlauf des Romans erlebt man die Entwicklung von Elisa, wie sehr sie an den Aufgaben wächst, die ihr das Leben stellt und ihren unerschütterlichen Glauben an Gott. Die Autorin Elisabeth Büchle schreibt in ihrem ausgezeichnet recherchierten Roman „Sehnsucht nach der fernen Heimat“ in sehr einfühlsamem und authentischem Stil, welche Schrecklichkeiten Flüchtlinge in der damaligen Zeit zu ertragen hatten. Durch die sehr detailgenauen Beschreibungen der Landschaften und Charaktere fühlt man sich als Leser in die Handlung integriert und mehr als Beobachter der Szenerie, wobei man mit den Protagonisten mitleidet, mitfühlt und mithofft auf eine bessere Zukunft. Elisabeth Büchles Schreibstil ist wunderbar flüssig, dabei niemals hoffnungslos, sondern eher warmherzig, berührend und voller Leben, so dass man das Buch ab der ersten Seite regelrecht „einatmet“ und nicht mehr aus der Hand legen möchte. „Sehnsucht nach der fernen Heimat“ ist ein Roman mit Tiefgang und jeder Leser, der sich darauf einlässt, wird nicht enttäuscht. Eine absolute Leseempfehlung!!!

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    • 2

    Elisabeth_Buechle

    27. June 2013 um 11:14
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