Unter dem Sternenhimmel

von Elisabeth Büchle 
4,6 Sterne bei34 Bewertungen
Unter dem Sternenhimmel
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peedees avatar

Die Vergangenheit lässt einen nicht los. Diesen Band empfand ich minimal schwächer als den ersten. Aber aus 4,5 Sternen werden wiederum 5.

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War schwächer als der erste Band

Alle 34 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Unter dem Sternenhimmel"

Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte ...

Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés in der alten Stadtvilla und fühlt sich bald sehr zu ihr hingezogen. Aber irgendetwas an Noa ist seltsam und beunruhigt ihn. Wer ist diese Frau, für die seine Freunde Chiara und Florian so viel riskiert haben?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783957341358
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Gerth Medien
Erscheinungsdatum:29.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    peedees avatar
    peedeevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Vergangenheit lässt einen nicht los. Diesen Band empfand ich minimal schwächer als den ersten. Aber aus 4,5 Sternen werden wiederum 5.
    Die Vergangenheit lässt einen nicht los

    Winter, Band 2: Noa erhält Unterstützung von unerwarteter Seite und kann endlich ihren grossen Traum verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg einen Café-Bücher-Blumen-Deko-Shop. Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Gestaltung der Räume und fühlt sich bald zu ihr hingezogen. Manchmal verhält sich Noa seltsam und Jonas fragt sich, was mit der Frau los ist. Als er mehr über sie und ihre Vergangenheit erfährt, ist er äusserst beunruhigt…

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes, stimmungsvolles Cover. Im Innern des Buches hat es immer wieder gezeichnete Wagenrad-Adventskränze – sehr schön.

    Ich habe bereits die Bände 1 und 3 dieser Reihe gelesen, aber die Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen.

    Noa ist eine zarte, kleine Frau, die grosse Träume hat, sich aber sehr wenig zutraut. Es ist erstaunlich, dass sie dennoch für ihren Traum kämpft. Immer wieder kommt aber das altbekannte Gefühl an die Oberfläche, dass sie zu nichts tauge. Es ist traurig, wenn Menschen anderen immer wieder das Gefühl geben, ein Nichtsnutz, ein Versager zu sein. Wenn diese Aussagen immer wieder wiederholt werden, werden sie auch verinnerlicht und für wahr empfunden. Das Projekt gibt ihr Hoffnung, endlich die Verletzungen aus der Vergangenheit hinter sich zu lassen.
    Jonas hat mir sehr gut gefallen. Er ist mit Leib und Seele Schreiner und liebt seine Arbeit. Er liebt sie so sehr, dass er alles andere um ihn herum vergisst. Dazu gehören auch Pausen, Essen, Schlafen. Wovor flieht er? Seine Familie macht sich grosse Sorgen um ihn. Das Geheimnis um Noa beschäftigt ihn sehr…

    „Man musste aus seinen Fehlern lernen, aber auch mit ihnen leben.“

    Wer war der Erfinder des ersten Adventskranzes? Wie sah dieser Kranz aus? Das habe ich mich vor diesem Buch noch nie gefragt, aber hier wird es erklärt. Ein wirklich schöner Exkurs.

    Meine Lieblingsfiguren in diesem Buch waren die Eltern von Jonas; sie sind sehr warmherzige und liebe Menschen. Eine sehr schöne Stelle war, als Jens mit seinem Sohn spricht und das Leben mit Hilfe von Jonglierbällen darstellt. „Manchmal entgleiten uns Bereiche unseres Lebens. Danach bleibt einem gar nichts anderes übrig, als wieder neu anzufangen.“

    Das Buch war im Nu ausgelesen; es hat mir gut gefallen, obwohl ich es ein bisschen schwächer als Band 1 „Unter dem Polarlicht“ empfand. Von mir gibt es 4,5 Sterne – aufgerundet gibt es trotzdem wiederum die Maximalpunktzahl.

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    Katzenpersonal_Kleeblatts avatar
    Katzenpersonal_Kleeblattvor einem Jahr
    Ein Buch zum Träumen

    Noa hegt schon seit langer Zeit einen Traum. Sie möchte gern ein Café eröffnen, in dem man Bücher kaufen kann, Dekoartikel und auch Blumen.
    Aber so wie es aussieht, wird es wohl ein Traum bleiben, denn von den Banken bekommt sie zwecks einer Finanzierung nur Absagen. Sie hat nicht die finanziellen Mittel, um es ohne deren Hilfe zu schaffen.
    Auch als sie ihren letzten Versuch bei einer Bank startet, rechnet sie nicht wirklich mit einer Zusage. Sie trifft dort in der Bank auf Chiara, der sie vor einem Jahr schon einmal bei einer anderen Bank begegnet war. Damals konnte Chiara ihr nicht helfen, aber da diese die junge Frau leid tat und sie ein absoluter Optimist ist, gibt sie Noa eine etwas ungewöhnliche Chance.

    Chiara und deren Freund Florian unterstützen Noa und helfen ihr auch bei der Vermittlung von Handwerkern. Ein Allround-Genie auf diesem Gebiet ist ein Freund von ihnen, Jonas. Der ist begeistert von der Idee, die Noa umsetzen will und übernimmt sehr gern die Aufträge.
    Obwohl Noa und Jonas sich zueinander hingezogen fühlen, ist Jonas skeptisch, was Noa betrifft. Aus einem ihm selbst nicht erklärlichen Grund hat er ein ungutes Gefühl, denn im Grunde genommen ist sie für Chiara eine Fremde. Eine Fremde, der sie unglaublich entgegenkommt und Vertrauen entgegenbringt. 
    Aber warum gibt Noa so gar nichts von ihrer Vergangenheit preis? Was hat sie zu verbergen und wer verbirgt sich hinter der Person Noa?

    Dann kommt der Tag, an dem die Vergangenheit Noa einholt...

    Nachdem ich von dem ersten Teil "Unter dem Polarlicht" so begeistert war, musste ich nicht lange überlegen, ob ich auch Teil 2 lesen will. Ich wollte.
    Nachdem ich im Teil 1 die Geschichte von Chiara und Florian lesen konnte, freute ich mich umso mehr, dass die beiden Protagonisten wieder mit am Ball sind, wobei Florian eher im Hintergrund agiert und nicht ganz so präsent wie Chiara ist.

    Chiara weiß noch ganz genau wie es ist, ohne Hoffnung und eine Chance dazustehen. Sie nimmt sich Noa an, als diese bei ihrer Bank um einen Kredit bittet. Für Chiara ist es ebenfalls ein Wendepunkt in ihrem Leben, denn durch Noa sieht sie genau, was auch sie eigentlich will.

    Noa ist Feuer und Flamme und stürzt sich regelrecht in die Arbeit, aus dieser Villa genau das Café zu schaffen, das sie sich vorstellt. Sie verlässt sich nicht nur auf den Schreiner Jonas, sondern packt beherzt selbst mit an. Sie mag es zuzusehen, wie sich langsam und Schritt für Schritt ihr Traum erfüllt.
    Sie mag Jonas, aber da ist noch ihre Vergangenheit, die sie nicht loslässt und die sie nicht an eine Zukunft glauben lässt. 

    Dieser zweite Teil ist wie schon Teil eins eine wunderschöne Geschichte, die nicht nur in der Weihnachtszeit spielt, sondern die auch den Leser berührt.
    Noa, der es stark an Selbstvertrauen fehlte, macht mit der Zeit eine Wandlung durch. Sie war ein Einzelgänger und hat jetzt Freunde, auf die sie sich verlassen kann, die ihr zur Seite stehen.

    Durch den bildhaften Schreibstil der Autorin hat man als Leser keine Mühe, sich das Café und die anderen Örtlichkeiten vorzustellen. Man ist mittendrin und bei allen Aktionen dabei. 
    Noa ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. Sie hat etwas an sich, dass man das Gefühl hat, man müsste sie in den Arm nehmen und vor der Welt beschützen.

    Es ist eine Geschichte zum Träumen, in der der Glaube an Gott genau so eine Rolle spielt wie der Glaube an sich selbst und seine Freunde.
    Ein Buch, bei dem man die Seele baumeln lassen kann. Man entspannt beim Lesen und kann die Geschichte einfach auf sich einwirken lassen.
    Ein wunderschönes Buch und das nicht nur zur Weihnachts- / Winterzeit.

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    Eliza08vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Seufz, was für ein wundervolles Buch!
    Schatten der Vergangenheit

    Auch mit diesem Weihnachtsroman hat mich Elisabeth Büchle wieder einmal überzeugt, sie ist für mich eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Romane mit viel Gefühl, ohne jeglichen Kitsch und Klischee, dazu ein gründlich recherchierter Hintergrund machen für mich die perfekte Mischung aus.

    Das Cover ist wieder wunderschön, da kommt definitiv Weihnachtsstimmung auf, so wie es auch sein soll. Zwar spielt der Roman nicht nur in der Weihnachtszeit, endet aber an Weihnachten, was dieses Cover absolut gerechtfertigt.

    Chiara und Florian kennen die Leser bereits aus „Unter dem Polarlicht“. Sie sind ein absolutes Traumpaar, Noa und Jonas stehen den beiden aber in nichts nach. Persönlich ist mir zwar Chiara als weibliche Hauptfigur näher als Noa, aber auch Noa hat ihren Reiz als Hauptfigur. Noa ist zunächst eine Figur, die man als Leser nicht direkt einordnen kann, da geht es uns nicht anders als Jonas. Auch wir fragen uns, was wohl für ein Mensch sie wirklich ist, zwar haben wir ein gutes Gefühl, dennoch ist uns klar, dass es etwas in ihrer Vergangenheit geben muss, dass bis heute Schatten wirft.

    Aber auch Jonas hat sein „Päckchen zu tragen“, er liebt seinen Beruf über alles, dabei vergisst er oft sich selbst und dies soll seine Folgen haben.

    Aber auch die Nebenfiguren sind wieder sehr gut von der Autorin ausgearbeitet, besonders hat mir die Figur der Elsa und ihrer „Komplizen“ der „Elsa-Rentner-Gang“ gefallen. Diese Figuren sind einfach so herzlich und warm, dass man sie einfach gern haben muss.

    Auch dieser Roman hat, wie eigentlich alle Romane, eine tiefere (christliche) Bedeutung, hier geht es thematisch um den Adventskranz in seiner ursprünglichen Form und Bedeutung. In diesem Roman ist wieder diese andere Tiefe zu spüren und zu lesen. Es geht nicht um Oberflächlichkeit, sondern um tiefe innere Werte und um die Dinge die wirklich wichtig sind im Leben.

    Auch diese Geschichte ist leider wieder viel zu schnell vorbei, auch hier hätte ich gerne noch ein paar Zeilen mehr gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr gut, um nicht zu sagen wunderbar zu lesen, es macht einfach Spaß in die Geschichte einzutauchen.

    Auch dieser Roman ist wieder tiefgründig und einfühlsam, es geht um mehr als nur um die oberflächliche Geschichte von Noa und Jonas, es geht um mehr. Aber woraus dieses mehr besteht, dass möchte ich Ihnen an dieser Stelle nicht verraten, denn sonst würde ich die ganze Spannung vorwegnehmen.

    Eine ganz klare Leseempfehlung nicht nur für die Fans von Elisabeth Büchle, sondern auch für alle die gerne mal einen Roman abseits des Mainstream lesen möchten. Dieser Roman ist mehr als nur Unterhaltung, es ist ein Geschenk und dafür danke ich Elisabeth Büchle aus ganzem Herzen und wünsche uns frohe und gesegnete Weihnachten!

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    Igelmanu66s avatar
    Igelmanu66vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Besonders geeignet als Wohlfühlbuch für fieskalte Wintertage.
    Wohlfühlbuch für fieskalte Wintertage

    »Fast ehrfürchtig trat Noa in die Mitte des Salons. Sie sah vor ihrem inneren Auge Auslagentische, Vitrinen und verschiedenartigste Aufbewahrungsbehältnisse, gefüllt mit Tischdecken und Kissen, Bilderrahmen, Vasen und Statuen, Büchern, Schreibutensilien und schmucken Kästchen, dazu eine Theke mit üppig blühenden Grünpflanzen und Schnittblumen, daneben eine Bar mit Kuchen und Snacks. Im Wintergarten stellte sie sich Cafétische und Stühle vor, dazwischen weitere Regale mit Wohnungsdekoration und nützlichen Accessoires. Im Sommer könnte man auch im Garten Tische aufstellen…«

    Die 22jährige Noa erhält die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen: Ein eigener Laden voller schöner Dinge samt angeschlossenem Café. Voller Elan stürzt sie sich in die Arbeit, unterstützt von dem Schreiner Jonas, der ihr hilft, ihre Vorstellungen in die Realität umzusetzen. Und der dabei auch noch andere Zukunftsträume entstehen lässt. Doch Noa wird von einem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit verfolgt, das droht, alles, was sie sich mühsam aufgebaut hat, wieder zu zerstören…

    Diese romantische Geschichte spielt nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern sie passt auch von der Stimmung und der Thematik her gut in diese Zeit. Denn es geht um mehr als nur die Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen, es geht um Vergebung, um 2. Chancen und um den Glauben an andere, an sich selbst und an Gott. All das kann man natürlich auch zu anderen Zeiten lesen, vor Weihnachten wirkt es aber besonders schön – bei mir hat jedenfalls so manche Textstelle jetzt gerade im Advent ein besonders warmes Gefühl im Bauch hervorgerufen. Der Stil ist angenehm und lädt dazu ein, das Buch in einem Rutsch zu lesen.

    Die Charaktere wirken sehr authentisch, haben gute und schlechte Eigenschaften und wirken (mit Ausnahme einiger weniger Fieslinge, die wirklich nur mies sind ;-) sympathisch. Überraschungen konnten sie mir allerdings nicht bieten, dazu war ihr Tun, genau wie die Handlung allgemein, zu vorhersehbar.

    Fazit: Etwas Schönes und Leichtes für Zwischendurch. Besonders geeignet als Wohlfühlbuch für fieskalte Wintertage.

    »Als Kind habe ich manchmal darüber nachgedacht, ob die Sterne nicht auch Kerzen sein könnten, die Gott angesteckt hat. Für jeden Menschen eine, um uns zu zeigen, dass er an uns denkt und sich um uns kümmert. Dann hätte jeder ein Licht, das zu ihm gehört. Wie ein Versprechen, dass es trotz dunkler Tage doch noch Helligkeit gibt.«

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    Flusevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Bleib immer bei Dir und sei Du selbst ... dann findet Dich das Glück
    Bleib immer bei Dir und sei Du selbst ... dann findet Dich das Glück

    Stell Dir vor, Du hast einen Traum und jemand glaubt an Dich ... ist das allein nicht schon ein Traum? Noa hat auch einen Traum, sie will ihr eigenes Geschäft eröffnen, aber es fehlen ihr zwei Dinge; die finanziellen Mittel und das Vertrauen in sich selbst. Beides bekommt sie durch Chiara, die erkennt, wer hinter der verhuschten, unsicher wirkenden und gar zu verträumten jungen Frau steckt ... und ein Weg bahnt sich, nicht nur für Noa, sondern auch für Jonas, den von Chiara engagierten Schreiner, der sich bald ebenfalls wie magisch von Noa angezogen fühlt ...

    Ihr ahnt, was nun kommt? Vielleicht zu recht, aber der vorher erwähnte Weg ist nicht nur arbeitsintensiv, er ist auch gepflastert mit vielen Steinen des Lebens. Mit den Steinen der Vergangenheit, der Gegenwart, der eigenen Gefühle und derer anderer und nicht zuletzt auch der Zukunft. Du willst wissen, wie diese aussieht? Dann lass Dir diesen wunderbaren, zauberhaften, ganz und gar kitschfreien Ausflug nicht entgehen. Denn am Ende wirst Du auch Dich selbst wiederfinden, wenn Du den Zauber der Geschichte zulässt ...

    Ein absoluter Lesetipp!!!

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    Klusivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte von Mut und Vertrauen und davon, wie wichtig es ist, seine Träume zu leben.
    Unter dem Sternenhimmel

    Eigentlich hatte Noa die Hoffnung schon fast aufgegeben, als sie plötzlich doch die Chance erhält, ihren großen Traum vom eigenen Cafe zu verwirklichen. Es soll kein normales Cafe werden, sondern auch eine Bücherabteilung, ein Shop mit Dekoartikeln und eine Blumentheke sollen dabei sein. In einer alten Vorstadtvilla soll ihr Projekt nun Wirklichkeit werden. Chiara und Florian unterstützen sie bei der Umsetzung und vermitteln auch den Kontakt zu ihrem Freund Jonas, der als Schreiner die Möblierung und sonstige Holzarbeiten für Noa übernehmen kann. Mit „Noas Arche“, wie sie ihr Cafe nennt, hat die junge Frau nicht nur ihren Traum erfüllt, sondern zugleich auch eine Heimat gefunden. Jonas ist hingerissen von seiner neuen Geschäftspartnerin, aber dann geschieht so einiges, was ihn an Noa zweifeln lässt. Er fragt sich, wer sie wirklich ist und ob er ihr vertrauen kann. Noa wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und läuft Gefahr, alles, was sie sich mühsam aufgebaut hat, wieder zu verlieren.

    „Unter dem Sternenhimmel“ ist Elisabeth Büchles zweiter „Weihnachtsroman“. Schon im vergangenen Jahr ist „Unter dem Polarlicht“ erschienen, und die beiden Geschichten hängen auch in gewisser Weise lose zusammen. Man begegnet alten Bekannten aus dem ersten Roman wieder, nur ist die Rollenverteilung neu. Waren im ersten Band Chiara und Florian die Hauptpersonen, so dreht sich diesmal die Geschichte in erster Linie um Noa und Jonas. Es ist nicht zwingend erforderlich, die Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, denn jeder Roman kann auch jederzeit und ohne Verständnisprobleme für sich allein bestehen.

    Wie schon erwähnt, diesmal geht es in der Hauptsache um Noa und Jonas. Die junge Frau ist ein eher zurückhaltender Typ und hat kein großes Selbstbewusstsein, was auf ihre schwierige Vergangenheit zurückzuführen ist, wie man nach und nach erfährt. Weiter möchte ich hier gar nicht auf ihre persönlichen Probleme eingehen, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Dieser Roman zeigt auf jeden Fall, was ein Mensch schaffen und erreichen kann, wenn er es will. Die Kulisse der Geschichte bildet zum großen Teil das schöne Cafe, dieser wundervoller Ort der Begegnungen. Es wird Noas Entwicklung beschrieben, mit all der Freude, die sie erlebt, aber auch mit den Rückschlägen, die sie einstecken muss. Jonas, völlig im Zwiespalt zwischen Faszination für die hinreißende Frau mit den roten Locken und Misstrauen ihr gegenüber, weiß nicht recht, wie er sich verhalten soll. Auch er macht eine wichtige Entwicklung durch, muss sich seinen Zweifeln stellen und alte Wunden heilen lassen.
    Es ist ein Roman mit vielen Facetten, einerseits kurzweilig und unterhaltsam geschrieben, aber auch mit vielen tiefgründigen Momenten.
    Es gibt einige berührende Szenen in der Geschichte, die mir zwischendurch immer wieder einfallen und mir wohl lange im Gedächtnis bleiben werden. Ohne die Hilfe von Freunden würde es die Protagonistin nicht schaffen, ihre Pläne und Träume umzusetzen, aber zum Glück begegnet sie immer wieder Menschen, die mit viel Lebensweisheit und Herzenswärme gesegnet sind und die ihr Vertrauen entgegenbringen.
    Mich hat diese Geschichte nicht nur nachdenklich gemacht, sondern auch zu intensiven Gesprächen innerhalb der Familie und mit Freunden angeregt. Es ist ein Buch, das mich nachhaltig beschäftigt und das ich sicher mit etwas Abstand erneut lesen werde.
    Es wäre natürlich keine richtige Weihnachtsgeschichte, wenn nicht auch eine gute Portion Romantik darin vorkäme, außerdem gibt es, wie bereits im Vorjahr wieder eine Besonderheit.
    Im ersten Buch wurden wir in das Geheimnis der rot-weiß gestreiften Zuckerstangen eingeweiht, und in diesem Jahr dürfen wir erfahren, was es mit dem allerersten Adventskranz auf sich hat.
    Den perfekten Abschluss zu diesem bezaubernden Weihnachtsroman bildet ein Rezept für „Roses Apfel-Zimt-Kuchen“, den die Gäste in Noas Cafe genießen durften. Das werde ich bestimmt ausprobieren und mir damit ein wenig von der wundervollen und heimeligen Atmosphäre dieses Cafes nach Hause holen.

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    Nik75s avatar
    Nik75vor 2 Jahren
    Unter dem Sternenhimmel

    Meine Meinung:

    Elisabeth Büchle hat mit „Unter dem Sternenhimmel“ wieder einen wunderbaren Weihnachtsroman geschrieben. Ein Roman der ans Herz geht und die Seele warm werden lässt. Die Protagonistin Noa ist ein wunderbarer Mensch. Man muss Noa einfach gern haben und man kann nicht anders als sie in sein Herz zu schließen. Es war schön zu sehen wie Noah gegen ihre Dämonen aus der Vergangenheit kämpfte und wie sie versuchte sich ein neues, besseres Leben aufzubauen. Frau Büchle beschreibt wie Noa schön langsam ihr Selbstbewusstsein und ihr Vertrauen zu Gott und den Menschen zurückbekommt. Es gibt da auch noch den Tischler Jonas, der dabei nicht unschuldig ist, dass Noahs Leben wieder schöner wird.
    Frau Büchles Schreibstil ist wieder einmal ganz wunderbar und sehr emotional. Man ist von den ersten Seiten an gefesselt von der Geschichte. Man fiebert mit den Protagonisten mit und taucht ganz tief in die Geschichte ein. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und war echt traurig als ich das Buch zum Schluss weglegen musste. Ich hätte sehr gerne noch viel mehr über Noa, Jonas und ihr neues Leben gelesen.
    Für mich ist der Roman wie ein Kino im Kopf abgelaufen. Ich konnte mir alle Szenen wunderbar vorstellen und musste mit Noa immer mitleiden und mitfiebern. Ich kann diesen Roman an alle weiterempfehlen, die eine wunderbare emotionale Weihnachtsgeschichte lesen möchten.
    Für alle die Romane gelegentlich als realitätsfern bezeichnen, möchte ich sagen, dass Geschichten doch zum Träumen da sind und dass man den Alltag so mal vergessen kann. Genauso empfinde ich das bei diesem Buch. Ich kann meinen Alltag vergessen und kann eine wunderbare romantische und emotionsgeladene Geschichte lesen.
    Von mir gibt es für Noas und Jonas Geschichte 5 Sterne.

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Jahren
    Es braucht Vertrauen...

    Die 22jährige Noa versucht zum wiederholten Male einen Kredit zu bekommen, denn sie möchte ein Café mit Bücher- und Dekoshop eröffnen. Eigentlich ist sie sicher, dass ihr Wunsch wieder abgelehnt wird, aber die Bankangestellte Chiara Kilian bietet ihr Hilfe an. Es kommt zu einer Vereinbarung zwischen den beiden. Chiara erhält eine Gewinnbeteiligung und bietet Noa dafür Räume an und die Hilfe von ihren Freunden. So lernt Noa auch den Tischler Jonas Kelberg kennen, der sich gleich zu ihr hingezogen fühlt. Gerade als Noa wieder Boden unter den Füßen spürt, holt ihre Vergangenheit sie ein.

    Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, denn der Schreibstil ist sehr einfühlsam und stellenweise auch humorvoll. Die Geschichte um Noa und Jonas, die viele Umwege nehmen bis es für sie eine Zukunft gibt, gefällt mir gut.

    Noa ist sehr zurückhaltend im Umgang mit anderen Menschen und voller Selbstzweifel. Sie hat schon einiges hinter sich und ist nicht sehr vertrauensvoll. Jonas ist gleichzeitig fasziniert von ihr und skeptisch. Auch er hatte es früher nicht einfach. Anstatt mit Noa zu reden und alles zu klären, geht er lieber auf Distanz. Da ist es gut, dass Noa inzwischen Freunde gefunden hat, die sie wirklich unterstützen. Die Rentnergang hat mir besonders gut gefallen.

    Es ist eine Geschichte, die zeigt, wie wichtig Glaube und Liebe ist. Aber auch Vertrauen muss da sein, damit man Beziehungen aufbauen und erhalten kann.

    Eine wundervolle Liebesgeschichte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Mutmachende Geschichte

    Zum Inhalt: Wieder einmal steht die 22jährige Noa Schoch vor dem Bankschalter und bittet um einen Kredit für einen geplantes Café mit Dekoladen, obwohl sie weiß, dass sie wieder eine Absage kassieren wird. Doch dieses Mal scheint es anders zu sein: Die Bankangestellte Chiara Kilian würde sie gerne fördern und bietet ihr gegen Beteiligung an den Gewinnen ihre fast leerstehende Villa und weitere Hilfe, z. B. in Form von Jonas Kelberg, einem jungen Tischler, an. Zuerst erscheint es Noa wie ein Traum, alles läuft reibungslos, doch bald holt sie ihre Vergangenheit wieder ein... 

    Der Erzählstil ist sehr angenehm zu lesen, man kommt gut in die Geschichte rein. Die Geschichte wird eher ruhig und detailreich erzählt, dadurch ist das Erzähltempo eher gemächlich, aber nicht einschläfernd. Spannend wird es im letzten Drittel des Buches.

    Noa ist eine interessante, wenn auch widersprüchliche und etwas seltsame Figur, was aber im späteren Verlauf der Geschichte geklärt wird. So richtig sympathisch wurde sie mir dadurch erst später, als ich dann wusste, warum sie so ist, wie sie ist. 

    Mit der (christlichen) Religion habe ich es nicht so am Hut, das ist aber eine persönliche Sache und ich kann verstehen, dass der Glaube eine gewisse Stellung im Roman einnimmt, weil das einfach für die Figuren stimmig ist. Von daher passt es auch wieder.

    Mein Fazit: Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Sie wirkt ein wenig märchenhaft, aber gleichzeitig ist sie für ruhige Lesestunden und zur Aufmunterung und zum Mutmachen bestens geeignet. Von daher von mir eine Weiterempfehlung! 

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    nirak03s avatar
    nirak03vor 2 Jahren
    Von Liebe und Vertrauen

    Chiara arbeitet in einer Bank, als sie dort auf Noa trifft. Diese möchte einen Kredit, um sich ihren Lebenstraum von einem eigenen Cafe mit Bücher und Dekoshop zu verwirklichen. Die Bank lehnt zwar ab, aber Chiara gefällt die Idee so gut, dass sie beschließt, der jungen Frau zu helfen. So entsteht in ihrer alten Stadtvilla ein Cafe. Maßgeblich daran beteiligt wird der Schreiner Jonas. Er soll den Innenausbau bewerkstelligen und fühlt sich schnell zu Noa hingezogen, aber irgendetwas hält ihn davon ab, sich der Frau zu nähern. Noa's Vergangenheit ist unklar, niemand weiß genau, wo sie eigentlich herkommt oder was sie vorher gemacht hat.

    „Unter dem Sternenhimmel“ ist zwar der Nachfolgeband zu „Unter dem Polarlicht“ kann aber trotzdem einzeln gelesen werden. Die eigentliche Geschichte hier hat ihren Fokus auf Noa und Jonas, Chiara tritt mehr in den Hintergrund. Noa wird als junge Frau beschrieben, die sehr ängstlich ist. Ihr Selbstvertrauen ist quasi nicht vorhanden. Mithilfe ihres Shops will sie sich selbst beweisen, dass sie was kann und ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein kann. Für Noa ist es ein harter Weg, denn schnell holt sie die Vergangenheit ein. Sie muss für ihre Ziele und Ideale kämpfen. Leider steht sie sich dabei oft selbst im Weg und es fällt ihr schwer, den Menschen in ihrer neuen Umgebung zu vertrauen. Vor allem ihre Beziehung und Freundschaft zu Jonas hat darunter zu leiden. Für Jonas wird es eine harte Geduldsprobe, um Noa's Herz zu gewinnen. Leider hat auch er seine Vergangenheit, die nicht einfach war und die er verarbeiten muss. So haben die Zwei einige Höhen und Tiefen zu überwinden bevor sie eine Zukunft haben. Mir hat gut gefallen, wie die Charaktere sich so nach und nach in ihrer Geschichte entwickeln, Vertrauen aufbauen und den richtigen Weg finden.

    Elisabeth Büchle beschreibt mit leisen Worten die Schwierigkeiten der Protagonisten. Sie erzählt von Glauben und vor allem von Vertrauen. Egal jetzt ob Vertrauen zu anderen Menschen oder Vertrauen zu Gott. Denn auch der christliche Glaube spielt eine wichtige Rolle. Büchle schafft es auch hier wieder, die richtige Mischung aus Glaube und Liebesroman zu erzählen. So fügen sich die Handlung und der Glaube zu einem Ganzen zusammen.

    „Unter dem Sternenhimmel“ ist ein schöner, kleiner Liebesroman, der sich wunderbar lesen lässt. Vielleicht regt er auch den einen oder anderen dazu an, mal über das eigene Vertrauen zu anderen nachzudenken, eine schöne Liebesgeschichte erzählt er alle mal. Mir hat „Unter dem Sternenhimmel“ gut gefallen.  

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Elisabeth_Buechles avatar

    Herzliche Einladung zur Leserunde zu "Unter dem Sternenhimmel".


    Zum Inhalt:

    Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte ...

    Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés in der alten Stadtvilla und fühlt sich bald sehr zu ihr hingezogen. Aber irgendetwas an Noa ist seltsam und beunruhigt ihn. Wer ist diese Frau, für die seine Freunde Chiara und Florian so viel riskiert haben?



    Hier findet ihr eine Leseprobe:

    http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=817135

    Der Verlag Gerth Medien sponsert wieder einmal 10 Exemplare, die ich bereits zu Hause habe, damit ich sie euch persönlich signiert zukommen lassen kann. Bitte habt aber Verständnis dafür, dass ich für Büchersendungen außerhalb Deutschlands das Porto erstattet haben möchte! Vielen Dank!

    Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde innerhalb von ca. zwei Wochen zum Austausch in allen Abschnitten beigetragen zu haben und eine Rezension zu schreiben, die nicht nur hier auf Lovelybooks, sondern auch in anderen Online-Portalen (Amazon; Thalia; Weltbild; Gerth Medien etc.) veröffentlicht wird.

    Ich freue mich auf das gemeinsame Schmökern und den Austausch. Wer das Buch oder EBook bereits besitzt oder sich bis zum Start der Leserunde (Ende September) selbst anschaffen möchte, ist natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, an der Leserunde teilzunehmen.


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    Arwen10s avatar
    Diese Leserunde findet mit feststehenden Lesern statt. Wer möchte, darf sich gerne mit eigenem Exemplar anschließen.

    Elisabeth Büchle Unter dem Sternenhimmel







    Zum Inhalt:



    Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte ... 

    Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés in der alten Stadtvilla und fühlt sich bald sehr zu ihr hingezogen. Aber irgendetwas an Noa ist seltsam und beunruhigt ihn. Wer ist diese Frau, für die seine Freunde Chiara und Florian so viel riskiert haben?


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