Elisabeth Bacher Mord mit Alsterblick

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Inhaltsangabe zu „Mord mit Alsterblick“ von Elisabeth Bacher

Der Mord an einer jungen Archäologin erschüttert Hamburg. Unter dringendem Tatverdacht steht ein junger Mann, der unmittelbar nach der Tat auf ein Gleisbett im Hauptbahnhof stürzt. Der Schwerverletzte überlebt und wird nach seiner Genesung in die geschlossene psychiatrische Abteilung der Hansa-Klinik eingewiesen. Doch nach anfänglichem Schweigen beteuert er seine Unschuld. Psychologin Carla Hartenstein betreut den Patienten – und gerät selbst in Lebensgefahr.. Auch der ermittelnde Kommissar Hinbergen kommt an seine Grenzen, denn im Zuge seiner Nachforschungen entspinnt sich ein Geflecht von Spuren und Verwicklungen, das von der Hansestadt bis nach Syrien zu der Königgruft des Reiches Qatna führt ... Mit diesem Buch legt die Hamburger Autorin und Journalistin Elisabeth Bacher erneut einen Kriminalroman vor, der seine Leser quer durch Hamburg führt und für reichlich atemlose Spannung und Herzklopfen sorgt. (Quelle:'E-Buch Text/22.06.2014')

Spannender Psychothriller, der jedoch manchmal zu sehr abschweift

— MartinaSchein

Wieder Spannung pur made in Hamburg. Empfehlenswert für alle hartgesottenen Krimifans, gut recherchiert und sehr spannend geschrieben.

— Schreibprojekte

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  • Spannender Psychothriller, der jedoch manchmal zu sehr abschweift

    Mord mit Alsterblick

    MartinaSchein

    23. October 2016 um 17:08

    Im Buch Mord mit Alsterblick spielt wie bereits Ich vermisse dich nicht die Hansa-Klinik in Hamburg eine große Rolle. Carla Hartenstein, dem an Amnesie leidende Mädchen aus dem ersten Buch, begegnen wir auch hier wieder in einer der Hauptrollen - allerdings nicht als Patientin, sondern diesmal als Therapeutin.Der Plot beginnt mit einem bestialisch ausgeführtem Mord an einer jungen Archäologie-Studentin. Der Hauptverdächtige landet nach einem angenommenen Selbstmordversuch in der geschlossenen Abteilung der Hansa-Klinik.Carla ist nun nicht nur für ihre magersüchtige Patientin auf der offenen Station zuständig, sondern agiert zusätzlich auch bei diesem Verdächtigen als Therapeutin.Der Wandel von absoluter Essverweigerung zum Verzehren eines Fischbrötchens im Gegenzug zu einem Ausflug geschieht mir allerdings entschieden zu schnell. Ich denke, gerade bei derartigen Störungen braucht es eine sehr langwierige Therapie.Der zweite Handlungsstrang ist diesmal nicht wie im ersten Buch fast zwei Generationen in der Vergangenheit angesiedelt, sondern - da erst kurz zurückliegend - quasi in der gleichen Zeitebene. Der Schauplatz ist eine archäologische Ausgrabungsstätte in Syrien.Die diesbezüglichen Informationen und Erläuterungen fand ich sehr aufschlussreich. Ferner hatten sie in meinen Augen absolut Hand und Fuß.Zu den kulturellen und politischen Hintergründen in Syrien sowie auch die Probleme Kurden erfahren wir in diesem Buch ebenfalls einige interessante Dinge.Die eigentliche Motivation des Täters erfahren wir erst zum Schluss, dennoch war ich mir nach ungefähr der Hälfte sicher, wer es ist.Auch dieses Buch ist flüssig geschrieben, schweift meiner Ansicht nach jedoch hier und dort etwas ab. Die erwähnten psychologischen Krankheiten werden mir etwas zu kurz und eher beiläufig erläutert.

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  • Ich liebe Hamburg ...

    Mord mit Alsterblick

    GabiR

    26. March 2016 um 14:44

    was liegt also näher einen Krimi zu lesen, der mich quer durch die Stadt führt? Eine junge Archäologin wird brutal ermordet, Tatverdächtiger ist ein junger Syrer, der sich kurz nach der Tat auf die Gleise im Hauptbahnhof stürzt. Er überlebt und wird in die geschlossene Abteilung der Hansa-Klinik verlegt, wo sich eine jungePsychologin um ihn kümmert. Zunächst schweigt er, doch Carla, der Psychologin, gelingt es ihn zum Reden zu bringen und er beteuert seine Unschuld. Kommissar Hinbergen, der Carla von früher kennt, gerät an seine Grenzen, denn so einfach, wie es aussah, ist der Fall nicht. Elisabeth Bacher ist es wieder gelungen, mich gefangen zu nehmen mit ihrer Spannung, die sie aufbaut, mit ihren Spuren und Verwicklungen, die bis nach Syrien führen und zu einem Ende führen, das so nicht absehbar war. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, aber lest vorher den ersten Krimi von Elisabeth Bacher, dann versteht ihr die Geschichte um die Psychologin. Mein Griff in meine Sternekiste erbrachte fünf Stück.

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  • Mord mit Alsterblick / Elisabeth Bacher

    Mord mit Alsterblick

    Lenny

    03. January 2015 um 11:33

    Eine ausgeweidete Frauenleiche wird im Hotel Alsterblick / Hamburg gefunden....der Mörder hat sich im Bahnhof auf die Gleise geschmissen.....aber er lebt und kommt in die Psychatrie, er spricht nicht, starrt nur vor sich hin. Die Therapeutin Caren schafft es den Patienten zum sprechen zu bringen. Er behauptet nicht der Mörder zu sein und von dem Bahnsteig wurde er gestoßen... Eigentlich weist alles auf den Mörder hin, doch stimmt seine Geschichte, dass er unschuldig ist?! Eine schön ineinander verstrickte Geschichte, ich bin mit meinem Verdacht immer wieder hin- und hergeschmissen worden, das hat mir richtig gut gefallen! Alle kommen für einen Mord in Frage!

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  • Eine Menge Fachwissen und Spannung, nicht nur für Hamburgfans

    Mord mit Alsterblick

    Schreibprojekte

    02. September 2014 um 00:24

    Wieder Spannung pur made in Hamburg. Empfehlenswert für alle hartgesottenen Krimifans, gut recherchiert und sehr spannend geschrieben. Bachers Heldin "Carla" aus ihrem Krimidebut wird wieder in  spannende Handlung verstrickt. Zunächst scheint es, als würde die mittlerweile als angestellte Therapeutin arbeitende junge Frau endlich die Schmerzen der Vergangenheit überwunden haben. Doch dann wird sie durch einen dubiosen Patienten erneut in ein Verbrechnen hineingezogen. Nach dem Mord an einer Archäologin stellen sich den ermittelnden Kommissaren viele Fragen und lassen sie beinahe scheitern. Doch als das Netz an Verwicklungen immer dichter wird und immer mehr Verdächtige auftauchen, kommt endlich Licht ins Dunkel ...

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  • Syrien wirkt in Hamburg nach

    Mord mit Alsterblick

    michael_lehmann-pape

    15. June 2014 um 12:41

    Syrien wirkt in Hamburg nach Mit „Mord mit Alsterblick“ legt Elisabeth Bacher nun ihren zweiten Kriminalroman vor. Mit dem sie, vor allem, was ihre Hauptperson, die Psychologin an der „Hansa-Klinik“, Carla Hartenstein, an ihren ersten Roman anknüpft. Das ist wichtig, zu wissen, denn ein wesentliches und wichtiges Element aus der Vergangenheit der jungen Frau, ihre Jahre als Entführungsopfer in der Gewalt eines Mannes als Kind und Jugendliche, werden im Buch nur kurz erwähnt und am Rande abgehandelt, diese waren ein breites Thema im ersten Roman der Autorin. In der Gegenwart nun findet sich in einem schicken Hotel mit Alsterblick eine grässlich zugerichtete, weibliche Leiche. Ausgeweidet. Wie dahin geschlachtet. Ein Schuldiger scheint schnell gefunden. Ein junger Mann, Kurde, der das Mordopfer von einer archäologischen Ausgrabung in Syrien her kannte, der tiefe Gefühle für die junge Frau hegte, dem Eifersucht nicht fremd war und der, zudem, gerade versucht hatte, sich mit einem Sturz auf die Gleise das Leben zu nehmen. Ein Fall, der den ermittelnden Kommissar Hinbergen schon im Anfangsstadium an die Grenzen der Belastbarkeit seines Magens bringt. Und in dem er zunächst dazu neigt, zu schnell eins und eins zusammenzuzählen. Carla Hartenstein, die gerade dabei ist, als Psychologin in der Klinik alleinverantwortlich Patienten übernehmen zu dürfen, wendet sich dem jungen Kurden zu. Und nur bei ihr, nur durch ihre empathische Art, entwickelt dieser die Bereitschaft zu Reden. Auch mit der Polizei. Aber nur, wenn seine Psychologin anwesend ist. Mitten hinein in die Mordermittlungen rutscht Hartenstein und entwickelt bald ein anderes Bild als jenes, dem Polizei und Öffentlichkeit zunächst anhängen. Sie glaubt dem jungen Mann, dass er zwar zur leidenschaftlichen Eifersucht fähig wäre, aber nicht zu einem Mord an der Frau, die er liebt. Auch wenn diese offenkundig nymphomanische Züge trägt, Männer nicht sonderlich gut behandelt. Wer aber hat dann so bestialisch gemordet? Was hat es auf sich mit der archäologischen „Jahrhundertentdeckung“ in Syrien? Ein Fall, ein Erzählstrang, den Elisabeth Bacher durchaus mit Tempo und Spannung inszeniert, leider zu oft abschweifend in den Bereich der psychologischen Arbeit und, hier wie im eigentlichen Fall, mit teilweise zu einfachen Erklärungen für Ereignisse und einer Ballung an nebenbei abgehandelten psychischen Erkrankungen, die den Leser zunächst ein wenig erschlagen. Dass zudem eine Frau, die sich über Jahre hinweg durch ihre Magersucht „heruntergewirtschaftet“ hat (bis hin zu massiven Mangelerscheinungen und intensiver Sturheit) scheinbar nur eines mitfühlenden Blickes und einiger kurzen Worte bedarf, um umgehend mit Carla ein Fischbrötchen essen zu gehen, ist zu einfach dargestellt und konzipiert. Wie auch die verschiedenen Erläuterungen und Andeutungen der Hintergründe psychischer Erkrankungen von Magersucht zur Zwangsstörung zur Nymphomanie eher schlicht im Buch vertreten werden und dabei die Rolle der jungen Psychologin übertrieben abgekürzt wird. Fast, als würde schon Handauflegen reichen für wichtige Schritte der Besserung. Auch sprachlich verlässt Elisabeth Bacher an einigen Stellen die durch den Mord eingeschlagene, eher härtere Linie der Darstellung. Dass Carla ihrem Onkel gerne einen „dicken Schmatz“ durchs Telefon geben würde, klingt süß, aber mit auf dem Boden ausgebreiteten Eingeweiden an anderer Stelle im Roman dann doch zu lieb und für eine Psychologin an vorderster und härtester Front zu mädchenhaft in der Charakterisierung. Hier und da also schwankt die Linie des Romans zwischen Abschweifungen und harmlosen Darstellungen (Mädchen mit dramatischem Erleben wird medizinische Heldin) und klassischem, spannendem und durchaus lesenswerten Kriminalfall mit einigen politischen und kulturellen Hintergründen zu Syrien und der Kurdenfrage, bietet aber, was den eigentlichen „Fall“ betrifft, ein überzeugendes Konstrukt und einige Überraschungen in der Täterfrage zum Ende hin.

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