Elisabeth Badinter XY, Die Identität des Mannes

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Inhaltsangabe zu „XY, Die Identität des Mannes“ von Elisabeth Badinter

Die Männer von heute sind in einer Identitätskrise; Bücher wie "Männer lassen lieben" oder "Eisenhans" zeugen davon. Doch die Entwicklung eines neuen Männlichkeitsbildes braucht Zeit, und wenn auch das alte Rollenbild vom harten Mann deutlich an Ansehen verloren hat, so haben die Männer doch noch große Schwierigkeiten, neben die althergebrachten männlichen Ideale wie Kraft, Durchsetzungsvermögen und Aggressivität neue versöhnlichere Werte zu setzen. Aber nur so können nach Ansicht der Autorin aus "Gefühlskrüppeln" "ganze Menschen" werden, die auch ihre eher weiblichen Anteile zulassen. Eine spannende Analyse über Natur, Geschichte, psychische Entwicklung und soziale Rolle des Mannes.

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  • Der "neue Mann" nach der feministischen Bewegung

    XY, Die Identität des Mannes

    Sokrates

    03. July 2013 um 11:17

    Elisabeth Badinter, französische Professorin für Philosophie und Soziologie, hat sich in diesem Buch mit der Frage der männlichen Identität nach dem Feminismus beschäftigt. Erschienen ist das Buch auf Deutsch 1992; damit erklärt sich auch seine Relativität für eine mögliche Verwertung in heutiger Zeit. Spätestens Ende der 1980er Jahre erfuhr das Männerbild einen grundlegenden Wandel. Der Feminismus hatte sich emporgekämpft; ein neues weibliches Selbstverständnis weitgehend etabliert. Die Ergebnisse dieses Vorganges werden von uns heute unhinterfragt gelebt. Dass die Verschiebung der Geschlechterrollen dennoch stattgefunden hat – nämlich zu Lasten der bis dato unhinterfragten Männerrolle – zeigen die von Badinter aufgezeigten Rollenerwartungen gegenüber dem männlichen Geschlecht. Was vor zwanzig Jahren noch gelebter – dann aber zunehmend hinterfragter – Konsens war, ist heute allgemeine Überzeugung. Männer dürfen, wenn sie möchten, Schwäche zeigen. Homosexualität wird nicht mehr als „Abweichung“ empfunden, sondern ist eine gleichberechtigte sexuelle Orientierung neben der Heterosexualität. Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen dieses Titels haben sich die Rollenbilder und -erwartungen in erheblichem Maße aneinander angeglichen: das kann man am Ende des Buches positiv feststellen. Für die geschlechtergeschichtliche Forschung bleibt Badinters Buch dennoch ein Leuchtturm, denn sie skizziert für die 1990er Jahre den Stand der gesellschaftlichen Diskussion,  eingebunden in einen soziokulturellen Kontext, aus dem heraus viele der bis dato unhinterfragt gültigen Stereotype ihre Berechtigung erfahren hatten.

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