Elisabeth Dießl

 4,7 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Elisabeth Dießl

Cover des Buches Unser heimisches Superfood (ISBN: 9783710402074)

Unser heimisches Superfood

 (2)
Erschienen am 07.09.2020
Cover des Buches Das Kranzerlbuch (ISBN: 9783710402821)

Das Kranzerlbuch

 (1)
Erschienen am 23.09.2021

Neue Rezensionen zu Elisabeth Dießl

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Rezension zu "Das Kranzerlbuch" von Elisabeth Dießl

Mit der Sprache der Blumen
annluvor 8 Monaten

Mit selbstgemachtem Blumenschmuck kann das Haus verschönert, ein Festtag aufgewertet und eine Botschaft gesendet werden. Elisabeth Dießl und Veronika Halmbacher kennen sich damit aus, zeigen einfache Techniken auf, wie man zu dem selbstgemachten Kranz oder Strauß kommt und geben Tipps zur richtigen Kombination von Pflanzen zur passenden Jahreszeit. 



Das Wort Kranz verbinde ich automatisch mit dem Adventkranz. So war ich überrascht von der Vielfalt an Kränzen und Gebinden, die man hier findet. Eingeteilt ist das Buch nach den Jahreszeiten. Zu Beginn jedes Abschnittes werden Pflanzen vorgestellt, die man in dieser Zeit findet. Darauf folgen eine Auswahl an Kränzen/Sträußen, die eine Inspiration sein sollen. Diese werden mit einem Foto und einer Beschreibung vorgestellt, die sich besonders auf die traditionelle Verwendung der Pflanzen und ihre Symbolik konzentriert. 


Im Gegensatz zu anderen Büchern mit Bastelideen, sind hier die Anleitungen zu den verschiedenen Techniken (Kranz binden, Kranz winden, Kranz stecken, Kranz flechten, Strauß binden, Naturmaterialien auffädeln, Naturmaterialien andrahten, Naturmaterialien ankleben) im Buch verteilt und stehen nicht am Anfang (auch wenn man dort eine Liste mit den Seiten findet, sodass man die Technik schnell finden kann). So beginnt das Buch nicht mit der „trockenen Theorie“, sondern steigt gleich mit ansprechenden Beispielen ein.


Mich hat besonders die Vielfalt angesprochen – klassische Festtagskränze (und natürlich auch den Adventskranz) findet man hier ebenso wie schneller vergängliche Blütenkränze. Ob bunt und wild zusammengestellt oder schlicht und in einfachen Farben – für jeden Geschmack ist etwas dabei. 


Fazit: Einen Kranz selbst gemacht habe ich bisher noch nie und mich eigentlich auch nicht als jemand gesehen, dem das Spaß machen könnte. Umso überraschter bin ich, wie sehr das Buch mich überzeugt hat, es zu versuchen. Besonders die Tatsache, dass man hier nicht mit nüchternen Anleitungen bombardiert wird und erst einmal einen Eindruck der vielen Möglichkeiten – samt ansprechender Beschreibung der Pflanzensymbolik – bekommt, hat es mir angetan. Für Einsteiger ins Thema kann ich das Buch nur empfehlen. 

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Rezension zu "Unser heimisches Superfood" von Elisabeth Dießl

Auf zum Sammeln
Sikalvor 3 Jahren

In aller Munde sind Chia-Samen oder Goji-Beeren, sie gelten als Superfood und bedeutend für unseren Organismus. Doch der Nachteil ist wohl die weite Reise dieser Wundermittel, denn sie wachsen nicht in unserer Nähe und müssen von weit her importiert werden.

 

Die beiden Autorinnen Elisabeth Diessl und Veronika Halmbacher geben uns hier einen Einblick in unser heimisches Superfood, das wir direkt vor unserer Haustür sammeln und verarbeiten können. Es werden 12 unterschiedliche Superfoods vorgestellt und Wissenswertes vermittelt. Wo und wann man diese finden kann wird ebenso beschrieben wie die Verwendung dieser. Auch die gesundheitsfördernde Wirkung wird aufgezeigt.

 

Porträtiert werden die Superfoods Löwenzahn, Brennnessel, Holunder, Himbeere, Quendel, Heidelbeere, Brombeere, Minze, Wacholderbeere, Preiselbeere, Haselnuss und Hagebutte. Zu jedem einzelnen Superfood wird viel Wissenswertes vermittelt und man erfährt auch immer was man damit machen kann – von diversen Tees mal abgesehen. Beispielsweise Löwenzahnsaft, Brennnesselsuppe, Brombeerparfait, Nusspowerriegel, Hagebuttenmus oder einen Preiselbeerlikör. Viele unterschiedliche Vorschläge laden hier zum Nachmachen ein.

 

Im Anschluss daran finden sich noch generelle Sammeltipps, welche Utensilien praktisch sind und Verarbeitungstipps. Ein Sammelkalender rundet das Ganze noch ab.

 

Ich finde, man muss nicht jedem Trend der Nahrungsmittelindustrie folgen – Goji-Beere und Chiasamen haben sicherlich auch ihre Berechtigung, doch nachhaltiger finde ich, wenn man sich mit regionalen Pflanzen beschäftigt und auch diesen Beachtung schenkt.

 

Ein praktikables Handbuch über Heilpflanzen im Alpenraum, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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Rezension zu "Unser heimisches Superfood" von Elisabeth Dießl

Superfood zum Selbersammeln
annluvor 3 Jahren

*Was ist „super“ Essen? Es sind Lebensmittel, die möglichst naturbelassen sind und über das durchschnittliche Maß Nähr-, Vitalstoffe und gesundheitsfördernde Bestandteil enthalten, wodurch wir Menschen uns nach deren Konsum einfach super fühlen.*


Superfood – ein Begriff, der Lebensmittel mit hoher Gesundheitswirkung beschreibt – bezieht sich oft auf importierte Nahrungsmittel. Dabei gibt es auch im heimischen Alpenraum Kraftpakete aus der Natur, die „super“ genossen werden können. Das Buch stellt zwölf heimische Superfoods vor, gibt Rezeptideen und Tipps zum erfolgreichen Sammeln.



Die Einleitung beschreibt den Begriff Superfood und geht gleich auf die gesundheitsfördernden Wirkungen der zu Grunde liegenden Pflanzenwirkstoffe ein, betont aber auch die gesundheitliche Wirkung, die allein durch das Sammeln im Freien entsteht. Bald wird die Bühne aber den einzelnen heimischen Superfoods überlassen.


Auf Löwenzahn, Brennnessel, Holunder, Himbeere, Minze, Heidel- und Brombeere, Quendel, Wacholder, Haselnuss, Preiselbeere und Hagebutte wird hier eingegangen. Zu jedem gibt es Wissenswertes, Informationen wo und wann man es findet und wie es wirkt. Dann folgen Rezepte, die von Getränken über Salate samt Dressing, Suppen, Soßen und Marmeladen zu Desserts führen. Manche sind schnell zubereitet, andere zielen darauf ab, die Superfoods haltbar zu machen. Bei vielen nimmt das vorgestellte Lebensmittel den Hauptbestandteil ein, andere sind eine Mischung, bei denen das Superfood das perfekte Topping darstellt. Die Rezepte sind als Anregungen gedacht um zu weiteren Ideen zu führen. Die dazugehörigen Bilder machen Lust aufs Probieren.


Abgerundet wird das Buch durch Tipps fürs Sammeln, einer Begriffsbestimmung zu den Rezepten und verwendeten Werkzeugen aber auch dem sehr nützlichen Teil zum Thema Grundrezepte, in dem das Zubereiten von Sirupen, Marmeladen, Likören, Kräutersalzen und -zuckern, Smoothies, Öl und Essig erklärt wird, die mit den unterschiedlichsten Früchten und Kräutern gemacht werden können.


Ich finde den Gedanken, heimische Äquivalente der in Mode gekommenen Superfoods (wie Goji-Beere oder Chia-Samen) zu verwenden im Sinne der Nachhaltigkeit einleuchtend. Gerade was die Frische anbelangt kann man sich beim Selbstsammeln davon überzeugen. Zusätzlich beschäftigt man sich mit den heimischen Pflanzen und lernt diese zu schätzen. Die Rezepte fand ich ansprechend, die Beschreibung der Pflanzen und des Superfoods allerdings war mir zu sehr auf Lob ausgerichtet. Die Pflanzen und leckeren Rezepte wären im Stande für sich selbst zu sprechen und bräuchten die vielen Lobpreisungen gar nicht.


Fazit: Man muss nicht in die Ferne schweifen (oder allzu viel auf Nahrungsmitteltrends geben) um an lecker schmeckendes, gesundes Essen zu kommen – hier findet man eine Anleitung zum Sammeln und Zubereiten heimischer Superfoods.


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