Elisabeth Duncan Das Leben im Zeichen der Buschbohne

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Inhaltsangabe zu „Das Leben im Zeichen der Buschbohne“ von Elisabeth Duncan

Marietta kommt aus gutem Haus, hat Probleme aller Art immer an sich abprallen lassen und ist in den Augen ihrer Mutter eine klassische Versagerin. Keine Ausbildung, jahrelanges Kellnern und ein abgebrochenes Studium der Sozialpädagogik – das spricht alles nicht gerade für sie. Doch gefiel ihr im Studium so einiges nicht, und sie hat da ihre ganz eigenen Theorien, warum Sozialpädagogen diese Welt nicht besser machen können. Marietta flüchtet zu Lucius, dem Mann mit dem Bauernhof, Selbstversorger und Marihuana-Produzent. Seit sie ihn kennt und liebt, pflückt sie lieber Tomaten und Buschbohnen, legt Wintervorräte an und verdient ihr Geld mit Kartenlegen. Da sind auch noch Kevin und Justin, zwei Jungs aus schwierigen Verhältnissen, Analphabeten und damit in den Augen der Gesellschaft ebenso klassische Versager. Und am Ende ist da immer wieder die Buschbohne, die der Beweis dafür ist, dass man die Früchte einer Pflanze nicht sehen kann, wenn man von oben draufschaut. Man muss sich schon auf Augenhöhe begeben. Ein humorvoller Roman gegen die Oberflächlichkeit im Leben.

ist mal was anderes.. gefällt mir....

— Twin_Kati
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  • über Buschbohnen und den Sinn des Lebens

    Das Leben im Zeichen der Buschbohne

    CarolinCaprano

    31. July 2017 um 17:57

    Dieser Roman kommt völlig unaufgeregt und und doch ganz anders daher, als man denkt. Ich wusste vor dem Lesen nicht wirklich was mich erwartet, wurde aber sehr positiv überrascht. Es geht um das Leben von Marietta, die sich einfach nicht mehr an die Normen der Gesellschaft halten möchte. Jeder hat bestimmte Erwartungen an sie. Ihre Mutter, ihr Stiefvater, die Freunde, die Studienkollegin. Aber Mariette möchte einfach ausbrechen. Das wird ihr klar, als sie Lucius bei einem Sit-in auf seinem Bauernhof trifft. Die beiden verlieben sich und schnell wird ihr klar, dass das Leben auf dem Land, in der Natur und in aller Einfachheit genau das ist, was sie braucht. Ihr Studium schmeisst sie dafür hin. Natürlich passieren Marietta im Verlauf des Buches auch einige überraschende und nicht immer nur angenehme Dinge. Man lacht und leidet mit Marietta und man kann sich wirklich gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen. Elisabeth Duncan hat dabei einen sehr angenehmen Schreibstil und ohne es zu merken, fliegt man über die Seiten hinweg. Für mich regt das Buch, auch wenn die Geschichte selbst eigentlich so "simpel" wirkt, extrem zum Nachdenken an. Müssen wir  immer die Erwartungen erfüllen, die andere an uns stellen? Oder muss ich zuerst meine eigenen Erwartungen an mich selbst befriedigen, um glücklich werden? Wie begegne ich den Menschen und welche Vorstellungen habe ich, das meine Mitmenschen mit mir umgehen sollen? Gibt es immer nur einen Weg, der richtig ist oder sollte ich offen bleiben für Abzweigungen auf diesem Weg? Vielen Dank an die Autorin, der ein wirklich tolles Erstlingswerk gelungen ist, das ich durch Zufall gewonnen habe. Ein klare Empfehlung und ich hoffe auf mehr!

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  • Sehr schönes Debüt, der Autorin...

    Das Leben im Zeichen der Buschbohne

    Twin_Kati

    23. July 2017 um 21:18

    Sehr ansprechend und schön gestaltet find ich das Cover, es greift das Thema des Buches auf und passt richtig gut zum Titel. Von der Hauptprotagonistin Marietta war ich sofort sehr angetan, sie war zwar manchmal etwas sprunghaft und wusste längere Zeit nicht was sie mit ihrerm Leben anfangen soll, aber als sie Lucius kennenlernte, änderte sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen - seither wurde sie mir noch sympathischer. Auch Lucius konnte mich überzeugen,  grad den Umgang mit den Jungs fand ich toll. Richtig klasse hat mir von den Nebencharakteren Oma Else gefallen, sie hatte eine so herzliche Art. Die Mutter von Marietta fand ich schon sehr anstrengend über ein langen Zeitraum. Was die Handlungen angeht, es war wirklich mal was anderes - auch das Thema mit dem Tarot-Karten fand ich teilweise sogar spannend. Stellenweise hät ich manche Dinge etwas eingekürzt, aber alles im allen hat es mir gut gefallen. Das Buch ist der Debütroman der Autorin, der Schreibstil war locker und flüssig zu lesen.

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  • Eine Zeichen gegen Gleichgültigkeit

    Das Leben im Zeichen der Buschbohne

    dia78

    13. July 2017 um 01:25

    Das Buch "Das Leben im Zeichen der Buschbohne" wurde von Elisabeth Duncan verfasst und erschien 2017.Marietta lebt ihr Leben, wie es gerade kommt. Als sie schließlich von ihrem Freund Thorsten verlassen und die WG aufgelöst wird, in der sie seit Jahren lebt, beginnt sie ihr Leben doch zu überdenken, denn ohne wirkliche Ausbildung, nur mit Matura und keinerlei Ambitionen irgendwas zu machen, scheint ihr Leben in einer Sackgasse zu stecken. Ihre Mutter überredet sie schließlich doch zu einem Studium, doch ein Fest bei Lucius, dem Waldschrat, verändert ihr Leben scheinbar wieder von Grund auf. Der Autorin gelingt es ein wichtiges Thema, trotz allem sehr gut rüber zu bekommen. Denn jeder stand schon einmal vor dem Problem, was mache ich mit meiner Zukunft. Was mache ich? Lebe ich in den Tag hinein, oder suche ich mir meinen Traumjob, meine Traumwohnung und meinen Traumpartner und verbringe so mein restliches gut abgesichertes Leben? Vieles wird in diesem Buch kritisch hinterfragt, denn scheint es doch so frei zu sein, sein Traumleben, hat man sich trotzdem irgendwelchen Regeln oder Personen gebeugt, die einem sagten, was richtig ist.Mit einer gehörigen Portion Kritik an das Leben und an passgenaue Menschen erlebt man in diesem Buch so manche kritische, aber auch schöne Situationen, die ab und zu trotz aller Ausweglosigkeit immer einen Funken Mut und Leichtigkeit beinhalten.Marietta ist der Inbegriff eines lockeren, nichts überdenkenden jungen Erwachsenen, der alles mit einer Ruhe angeht, die man selbst nicht versteht. Aber je länger man das Buch liest, desto eher versteht man ihr Verhalten, ihre Intension warum sie ihr Leben nicht einem Diktat von oben herab unterstehen will. Denn man sieht es ja, dass es auch anders gehen kann, auch wenn es nicht gerne gesehen und nicht immer leicht ist.Die Sprache und die Wortwahl sind klar, flüssig und locker leicht zu lesen, sodass man das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen hat. Man kann mit der Protagonistin auf eine Reise gehen, die einem oft zum Nachdenken, ja auch zum Umdenken anregt. Oft denkt man sich, eigentlich hat Marietta recht, warum machen wir das eigentlich alle so, warum nicht mal anders gedacht? Man kann mitfühlen, lachen, weinen, nachdenken und sich ärgern mit den Entscheidungen.Jeder, der gerne Geschichten liest, die einmal anders, jenseits des Mainstream sind, ist mit dieser Geschichte super beraten. Ich kann es nur von ganzem Herzen empfehlen und ich hoffe, dass ich schon sehr bald wieder etwas von der Autorin zu lesen bekomme. 

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  • Ich will auf diesen Bauernhof, sofort!

    Das Leben im Zeichen der Buschbohne

    Lesemama1970

    16. June 2017 um 21:36

    Das Leben im Zeichen der Buschbohne ist im Mai 2017 von Elisabeth Duncan bei Independently published erschienen.   Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam, da es in einer Facebook Gruppe beworben wird.   Produktinformation Taschenbuch: 284 Seiten Verlag: Independently published (20. Mai 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 152133661X ISBN-13: 978-1521336618 Format: Kindle Edition Dateigröße: 1689 KB ASIN: B0714H1BYX   Meine Meinung: Wie soll man für ein Buch eine Rezension schreiben aus dessen Geschichte man nicht wiederauftauchen will? Die Autorin hat ein Debü hingelegt wie ich es selten gelesen habe. Das Cover wird dieser Geschichte überhaupt nicht gerecht, in einer Buchhandlung wäre ich an dem Buch vorbeigelaufen und hätte somit wunderschöne Lesestunden verpasst. Die Geschichte rund um die Protagonisten Marietta, Lucius, Kevin, Justin und Oma Else ist so realistisch und gefühlvoll geschrieben, dass man am liebsten auf dem Bauernhof einziehen will. Natürlich ohne Marihuana Anbau, aber mit viel Buschbohnen, Herzlichkeit, Menschlichkeit und Wärme. Ich habe das Buch schon vor Tage zu Ende gelesen aber jedes Mal wenn ich an das Buch denke ergreift mich die Sehnsucht es Marietta gleichzutun. Einfach mal was riskieren und Dinge tun die man nie im Leben machen würde. Das Buch hat mich zu Tränen gerührt. Dieses Buch schreit förmlich nach einer Fortsetzung.

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