Elisabeth Escher Hannas schlafende Hunde

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Inhaltsangabe zu „Hannas schlafende Hunde“ von Elisabeth Escher

In der Welt des Mädchens, welches in einer österreichischen Kleinstadt in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufwächst, scheint auf den ersten Blick alles friedlich. Doch die Vergangenheit wirft lange Schatten: Hannas erblindete jüdische Großmutter hat in der Zeit des Nationalszialismus zu viel gesehen, um es in Worte fassen zu wollen. Auf der anderen Seite der streng katholische Vater. Und die Mutter hat ein Leben im Verborgenen hinter sich. Hannas Ahnungen, dass sich dunkle Geheimnisse hinter der scheinbaren Idylle verbergen, verwandeln sich nach und nach in Gewissheit. Schließlich muss Hanna erkennen, dass die Gefahr der schlafenden Hunde in einer Gesellschaft der Verdrängung nicht nur eine Angelegenheit von Gestern, sondern auch von Heute und Morgen ist.

Das Buch ist ein sprachliches Meisterwerk, welches Stimmungen vor das geistige Auge zeichnet, die man so leicht nicht mehr los wird.

— damori
damori

Eindringliche Erzählung einer Kindheit der Nachkriegsjahre - keine leichte Kost, aber sehr lesenswert!

— miro76
miro76

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  • Elisabeth Escher ist für mich eine der besten Erzählerinnen.

    Hannas schlafende Hunde
    damori

    damori

    07. June 2015 um 12:27

    Bücher über die noch nicht so ferne Vergangenheit der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, oder auch ein wenig weiter in der Zeit zurück, sind mir oft zu mahnerisch oder zu theatralisch. „Hannas schlafende Hunde“ von Elisabeth Escher ist da ganz anders. Das Buch ist ein sprachliches Meisterwerk, welches Stimmungen vor das geistige Auge zeichnet, die man so leicht nicht mehr los wird. Es ist wie Parfümessenz, die sich im gut verschlossenen Glas am Boden absetzt und deren Gerüche sich nach dem Ziehen des Stöpsels im Raum breitmachen, die bitteren genauso wie die lieblich-flüchtigen. Hat man erst einmal in das Leben der Hanna „hineingeschnuppert“, ist man gefesselt von den Personen in die man sich beim Lesen verwandelt, und nach deren Geschichte man schier süchtig wird. Ein Buch mit Tiefgang, das man nachdenklich und mit Wehmut zur Seite legt, wegen der Schicksale der Protagonisten und weil es fertig gelesen ist. Für mich könnte es noch viele hundert Seiten haben, so vieles würde ich noch über Hanas Umfeld erfahren. Elisabeth Escher ist für mich eine der besten Erzählerinnen, die ich in den letzten Jahren entdecken durfte.

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