Elisabeth Filhol Der Reaktor

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Inhaltsangabe zu „Der Reaktor“ von Elisabeth Filhol

Drei Selbstmorde hat es gegeben unter den Arbeitern im Atomkraftwerk. Einer der Toten ist Loïc, Yanns bester Freund, mit dem zusammen er schon seit Jahren als Zeitarbeiter im Rhythmus der jährlichen Wartungen von Reaktor zu Reaktor zieht. 'Neutronenfutter' nennen sich diese Leute selbst, denn für jeden, der wegen zu hoher Strahlenbelastung ausfällt, gibt es sofort willigen Ersatz.
Die Arbeiter leben im Wohnwagen oder im Hotel, vereint durch eine gewisse Solidarität, die sich aber bei der fehlenden Arbeitsplatzsicherheit und dem Stress unter der nuklearen Bedrohung schnell verbraucht. Dieser Roman macht die Bedrohung ebenso fühlbar wie die Faszination für das Kraftwerk und die Angst davor.
Filhol schreibt in einem nüchternen, lakonischen Stil, der die Atmosphäre unter den Beschäftigten, die physikalischen Prozesse sowie die Arbeitsabläufe kunstvoll verdichtet. Der Reaktor ist auch ein Symbol für die Gesellschaft.
Der Roman ist in Frankreich von einem großen Medienecho begleitet und mit dem Prix France Culture Télérama ausgezeichnet worden und war zeitweise auf Platz 6 der französischen Bestsellerlisten.

Sehr nüchtern erzählt. Keine Figuren, kein Spannungsbogen. Das Buch ist kein Roman, sondern ein Bericht über die Arbeit in Atomkraftwerken.

— furchtlos

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  • Bericht aus einem Atomkraftwerk

    Der Reaktor

    dominona

    20. January 2017 um 08:50

    Wer dem Klappentext vertraut, wird enttäuscht. Da ich das aber sowieso nie tue, hatte ich mit dem Buch auch kein Problem. Der Stil ist sehr gewöhnungsbedürftig und trocken bis zuweilen langweilig, aber das Thema an sich und die Einblicke in den Alltag der Arbeit in einem Atomkraftwerk in Frankreich war interessant. Ich würde das Buch aber nicht als Roman bezeichnen. 

  • Rezension zu "Der Reaktor" von Elisabeth Filhol

    Der Reaktor

    variety

    27. June 2011 um 10:55

    Was an diesem Roman "rasant" sein soll (gemäss Klappentext), erschliesst sich mir überhaupt nicht. Auch die Behauptung, der Roman sei von "politischer Kraft, sozialer und wissenschaftlicher Präzision und literarischem Glanz" ist arg weit hergeholt. Über weite Strecken war ich mehr als gelangweilt, den monotonen und gleichzeitig gefährlichen Alltag der Zeitarbeiter, die in Frankreichs Atomkraftwerken Revisionen durchführen, nachzulesen. Spannung kam so gut wie keine auf, und wenn ich Tatsachen über Gefahren der AKW lesen möchte, nehme ich ein Sachbuch zur Hand. Die Personen der Erzählung (ein Roman ist das für mich mit den 120 Seiten nicht) wurden mir nicht nähergebracht und ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Und genau das müsste doch eine gute Geschichte erreichen, oder?!

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