Elisabeth Florin Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod

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Inhaltsangabe zu „Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod“ von Elisabeth Florin

In einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Der Fund führt Commissario Pavarotti zurück zu den Anfängen seiner Karriere, als das Verschwinden des Jungen für eine ganze Familie in einer Katastrophe endete. Er muss sich einer alten Schuld stellen – und der unglücklichen Liebe zu Lissie von Spiegel, von der ihn eine große Lüge trennt. Der Commissario gerät in einen düsteren Strudel aus Verzweiflung und Ohnmacht.

Ein düsterer Krimi um alte Geheimnisse, fesselnd und eindringlich erzählt.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Ein düsterer und dunkler Krimi mit einem Familiengeheimnis. Spannend und auch sprachlich top erzählt.

— J-B-Wind
J-B-Wind

Ein sehr düsteres und böses Szenario voller Geheimnisse aus der Vergangenheit

— fredhel
fredhel

Spannender Krimi aus Südtirol, führt auf verschlungenen Wegen zu einer logischen Auflösung!

— Smberge
Smberge

Ein Dorf das schweigt. Commissario Pavarottis 3. Fall

— Nisnis
Nisnis

Dunkle Geheimnisse kommen ans Licht, spannend und unvorhersehbar

— janaka
janaka

Jedes neue Pavarotti-Buch haut mich noch mehr vom Stuhl. Diese atemlose Spannung und die Atmosphäre im Buch sind einfach nur genial. ♥

— Wildpony
Wildpony

Spannend bis zur letzten Seite! Unbedingte Leseempfehlung!

— mabuerele
mabuerele

Ein Regionalkrimi, der statt Wandertipps und Spezialitäten eine originelle, durchdachte Handlung und interessante Ermittler serviert.

— Barbara62
Barbara62

Ein Juwel zum Lesen !!!

— marpije
marpije

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    07. January 2017 um 17:53
  • Was ist damals wirklich geschehen?

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    24. December 2016 um 11:22

    Wie schon so oft, habe ich den bislang letzten Band einer Krimi-Reihe erwischt. Diesmal ist der 3. Krimi aus der Reihe „Commissario Pavarotti“, die in Südtirol beheimatet sind.„In einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Der Fund führt Commissario Pavarotti zurück zu den Anfängen seiner Karriere, als das Verschwinden des Jungen für eine ganze Familie in einer Katastrophe endete. Er muss sich einer alten Schuld stellen – und der unglücklichen Liebe zu Lissie von Spiegel, von der ihn eine große Lüge trennt. Der Commissario gerät in einen düsteren Strudel aus Verzweiflung und Ohnmacht.“Mit diesem Klappentext ist die spannende Handlung um den depressiven Commissario, der wie sein berühmter Namensvetter auch noch Luciano heißt, eröffnet. Nicht nur die eigenen Abgründe lassen Pavarotti in verschiedene Fallen tappen.Die verschlossenen Dorfbewohner, denen die italienische Regierung in den 1960 und 1970 übel mitgespielt haben, führen sowohl Luciano als auch die, nach einem Kopfschuss an Amnesie leidende, Lissie an der Nase herum. Nichts ist wie es scheint! Kaum wird ein kleines Geheimnis ansatzweise gelüftet, ist schon wieder das nächste, viel größere da. Die verschworene Dorfgemeinschaft, die keine Fremden bei sich duldet und der Pfarrer bilden eine Phalanx an Abwehr, die die dörflichen Abgründe nicht aufgedeckt haben will.Die Auflösung ist so genial wie dramatisch! Ich muss jedenfalls die beiden vorherigen Bände lesen und hoffe auf eine Fortsetzung. Ich vergebe daher fünf Sterne.

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    • 5
  • 3. Band der Commissario-Pavarotti-Reihe

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    Kerry

    Kerry

    16. October 2016 um 21:47

    Drei Monate ist es her, dass Commissario Pavarotti versehentlich auf Lissie von Spiegel geschossen hat und sie schwer verwundete. Er selbst hadert seitdem mit seinem Leben, denn hat er nach diesem Affront überhaupt noch ein Recht auf sein Leben, wie er es bisher führte? Wäre es nicht für alle Beteiligte am besten, wenn er sein Leben beenden würde? Doch Lissie hat die Verletzung überlebt und Pavarotti hat sich geschworen, sich um sie zu kümmern, auch wenn er es noch nicht gewagt hat, sich ihr zu offenbaren. Zwar weiß sein Umfeld, was passiert ist, doch Lissie weiß von nichts. Körperlich hat sie ihre schweren Verletzungen gut überstanden, doch die Kugel hat Teile ihres Gehirns verletzt, sodass sie sich an die letzten Jahre ihres Lebens nicht mehr erinnern kann. Tatsächlich enden ihre eigenen Erinnerungen zu dem Zeitpunkt, als sie zum letzten Mal mit ihrem Vater Urlaub in Meran gemacht hat. Lissie selbst weiß nicht so genau, wie es weitergehen soll, denn auch wenn sie jetzt nach drei Monaten aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie nicht wohin. Fest steht lediglich, dass sie keine  eigene Familie hat, denn niemand entsprechendes hat sie besucht. Tatsächlich ist ihr Vater im Sommer 1990 verschwunden und ihre an Alzheimer erkrankte Mutter lebt in einem Heim in Deutschland. Lissie ist mehr oder weniger auf sich allein gestellt, auch wenn sich ein gewisser Luciano Pavarotti ihrer annimmt. Anscheinend verband sie etwas in der Vergangenheit, auch wenn Lissie sich das nicht so recht erklären kann, denn ihr ist der Mann völlig unbekannt. Doch Lissie war schon in jungen Jahren sehr eigensinnig und lässt sich, trotz ihrer derzeitigen Verfassung, nicht so leicht das Heft aus der Hand nehmen. In ihrem Portemonnaie hat sie ein Foto gefunden, das auf eine Reise nach Katharinaberg im Juli 1990 hinweist - der Sommer, in dem ihr Vater verstand. Lissie will herausfinden, was damals geschehen ist. Tatsächlich hat Lissie Glück im Unglück, denn auch wenn sie mit diesem Pavarotti nicht viel anfangen kann, nimmt er sich ihrer an und nimmt sie sogar mit nach Katharinaberg. Dort wurde bei Bauarbeiten das Skelett eines Kindes gefunden und Pavarotti nimmt sich der Ermittlungen an. Pavarotti ahnt, um wessen Skelett es sich handelt, denn im Sommer 1997 ermittelte er vor Ort. Vor mittlerweile 20 Jahren verschwand der kleine, fast 3-jährige Johannes Zomba spurlos. Seinerzeit konnte Pavarotti weder Täter ermitteln, noch den kleinen Jungen finden. Nun scheint zumindest geklärt, was mit dem Kind  geschah, denn die Anzeichen sprechen dafür, dass es ermordet wurde. Vor Ort wird Pavarotti nicht mit offenen Armen empfangen, eher das Gegenteil ist der Fall. Doch Pavarotti will herausfinden, was damals wirklich geschah, denn nachdem er nichts über das Schicksal des kleinen Johannes in Erfahrung bringen konnte, erstach die Kindesmutter den Kindsvater und brachte sich anschließend selbst um. Pavarotti weiß, dass er diese Tat hätte verhindern können - seit nunmehr 20 Jahren lebt er mit dieser Schuld. Nun will er wenigstens Johannes Gerechtigkeit widerfahren lassen. Lissie hat vor Ort leider nicht die Erleuchtung, die sie sich erhofft hatte - ihr Gedächtnis bleibt verschwunden. Doch ihre Neugierde ist geweckt und sie schlägt Pavarotti einen Deal vor - sie hilft ihm bei den Ermittlungen vor Ort, während er im Anschluss ihr dabei behilflich ist, das Verschwinden ihres Vaters aufzuklären. Es ist fast wie in alten Zeiten - doch noch weiß Lissie nicht, wer für ihre schweren Verletzungen verantwortlich war. Was wird geschehen, wenn sie es herausfindet und was geschah vor 20 Jahren in Katharinaberg? Der 3. Band der Commissario-Pavarotti-Reihe! Der Plot wurde wieder spannend und abwechslungsreich erarbeitet. In diesem Band wurde der Handlungsort nach Katharinaberg, unweit von Meran, verlegt. Entzückt war ich dieses Mal dahingehend vom Plot, dass die Geschichte direkte Verbindungen zur Vergangenheit von Pavarotti und Lissie von Spiegel aufweist. Dadurch war es mir als Leser möglich, mir noch ein besseres Bild von den Figuren zu machen und ich kann nur sagen: Himmel, die Story hat es echt in sich! Die Figuren wurden facettenreich und realistisch erarbeitet. Dieses Mal habe ich sehr mit Commissario Pavarotti mit gehadert, dieser hatte es alles andere als leicht. Erst musste er um das Leben von Lissie bangen und weiß auch im Anschluss nicht, wie er ihr offenbaren soll, dass er für ihre Verletzungen verantwortlich ist und dann ist da noch die vermeintliche Schuld, die er im Zuge der nicht erfolgreichen Ermittlungen vor 20 Jahren auf sich geladen hat und die ein Drama ausgelöst hatten. Alles in allem hatte es Pavarotti emotional bisher nie so schwer wie in diesem Band und dennoch, ich als Leser habe ihn von einer Seite kennengelernt, die mir bisher verborgen blieb und ich kann nur sagen: ich bewundere diesen Mann, dass er dennoch immer weiter gemacht hat, obwohl Aufgeben die viel leichtere Option gewesen wäre. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, ich hatte ernste Problem, mich zwischendurch auch nur kurzfristig von dem Buch zu trennen, so sehr hatte mich der Schreibstil vereinnahmt. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieser Band schier begeistert zurückgelassen hat und ich ganz schnell auf einen Nachfolgeband hoffe, weil ich unbedingt wissen muss, wie es mit Pavarotti und Lissie weitergeht.

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  • Ein Ort, wo das Böse wohnt

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    fredhel

    fredhel

    01. August 2016 um 19:43

    "Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod" ist ein italienischer Krimi, der so gar nichts mit dem Flair einer Donna Leon gemein hat. Zwar wird die Atmosphäre Südtirols wunderbar eingefangen, aber über allem lastet ein düsterer Hauch. Die Titelfigur, Commissario Pavarotti,  entkommt ganz zu Beginn einem Suizidversuch. Er ist depressiv und voller Selbsthass als er zu einer Kinderleiche in die Nähe von Meran beordert wird. Schnell erkennt er, dass es sich hier um einen seiner ersten Fälle seiner beruflichen Laufbahn handelt. Ein Fall, den er nie lösen konnte, der ihn bis heute noch verfolgt hat.  Lissie von Spiegel begleitet ihn. Sie leidet nach einem Kopfschuss unter Amnesie. Auch sie hat einen Bezug zu dem Ort, aber die Kindheitserinnerungen blitzen immer nur kurz auf. Die Bewohner des Ortes verströmen eine Aura des Bösen. Sie versuchen Pavarotti und Lissie weg zu graulen, bis es schließlich lebensgefährlich wird.Diese depressive und bösartige Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch zieht, hat mir als Leser etwas zu schaffen gemacht. Dennoch ist die Handlung absolut spannend und die Auflösung nicht vorhersehbar.  Pavarotti und Lissie haben eine gemeinsame Vergangenheit. Als Leser kann ich mir das meiste zusammen reimen, aber das Gefühl bleibt, dass man besser die Vorgängerbände gelesen hätte. Für das fünfte Lesesternchen hat es deswegen knapp nicht gereicht.

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  • Lesenswerter Krimi aus Südtirol

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    Smberge

    Smberge

    20. July 2016 um 12:00

    Inhalt: Der Meraner Commissario Pavarotti wird in ein kleines Dorf im Schnalstal gerufen, da dort bei Abrissarbeiten die Leiche eines dreijährigen Jungen gefunden wird. Schnell wird Pavarotti klar, dass es sich bei dem Jungen und das vermisste Kind handeln muss, das er vor vielen Jahren in einem seiner ersten Fälle gesucht hat. Begleitet wird Pavarotti von seiner heimlichen Liebe Lissie, die seit einer Schußverletzung unter Amnesie leidet und die ihren verbleibenden Erinnerungen nachforschen möchte. Das Letzte, woran sie sich erinnern kann, ich eine Reise mit ihrem Vater nach Katharinaberg, eben jenen Ort, in den Pavarotti eilt um in dem Fall das kleinen Jungen zu ermitteln. Meine Meinung: Es handelt sich bei diesem Buch um einen sehr spannenden Krimi, der den Leser mit in ein schönes, abgelegenes Dorf nimmt und hier mit der besonderen Stimmung an diesem Ort spielt. Vom ersten Moment an ist klar, dass es hier um eine alte Geschichte geht, dunkle Geheimnisse in der Vergangenheit lauern und es wahrscheinlich nicht leicht sein wird, in die verschworene Dorfgemeinschaft einzudringen, um an Informationen zu kommen. Eine besondere Würze bekommen die alten Ereignisse durch den Bau eines Stausees im oberen Bereichs des Tals, der für die damalige Bevölkerung einen erheblichen Einschnitt in ihr bis dahin abgeschiedenes Leben bedeutet hat. Den Ermittler Pavarotti lernen wir als einen etwas kauzigen Commissario kennen, der seine alten unabgeschlossenen Ermittlungen wieder aufnehmen muss und noch einmal tief in die damaligen Ereignisse eintauchen muss. Parallel macht sich Lissie auf die Suche nach ihren Erinnerungen und beginnt  auch damit, nach alten Geschichten zu suchen. Zusammen Pavarottis Ermittlungen wirbelt das bei einigen Einheimischen erheblichen Staub auf und man merkt, wie die Nervosität in dem Dorf steigt. Die Autorin zeichnet hier ein düsteres Bild einer Dorfgemeinschaft, die mit einem Geflecht alter Geheimnisse und Geschichten lebt und in das die Ermittlungen Unruhe bringt. Ein anderes Bild einer Bergidylle, wie sie häufig gezeichnet wird. Der Krimi ist absolut lesenswert. Er lebt von den starken Charakteren und den dunklen Geschichten der Vergangenheit. Für Fans Südtirol ein Lesemuss, wenn auch das Bild, das hier vom schönen Südtirol ein recht düsteres ist. Die Handlung ist aber stimmig und die Auflösung ist gut aus der Handlung entwickelt, so macht ein Krimi Spass.

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  • Empfehlung...

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    unclethom

    unclethom

    06. July 2016 um 08:31

    Dieser Kriminalroman ist das zweite Buch der Autorin das ich gelesen habe. Das Buch ist der dritte Band der Reihe um den Commissario Pavarotti.Die Hauptfigur Commissario Pavarotti ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten, dennoch einer den man mag. Ihm zur Seite steht seine unglückliche Liebe Lissie von Spiegel.In seinem aktuellen Fall holt ihn seine Vergangenheit wieder ein, denn letztendlich handelt es sich um einen alten, seinerzeit ungelösten Fall.Der Autorin ist es wieder gelungen mich aufs Beste zu unterhalten, denn ihr Schreibstil schafft es wieder mich schnell in die Story hinzuziehen. Sehr Bildhaft beschreibt sie die Figuren und besonders auch die Schauplätze im schönen Südtirol. Für mich persönlich war es fast so als sei ich dorthin zurückgekehrt, denn ich habe in den späten Achtzigern einige Urlaube dort verbracht und so kam mir das eine oder andere durchaus bekannt vor. Besonders jedoch der Menschenschlag der dort lebt ist so plastisch beschrieben, dass es mir so vorkam als wäre ich wieder vor Ort.Die Spannung die zu Beginn noch eher etwas beschaulicher daherkommt, steigert sich mit jeder Seite immer weiter bis hin zum furiosen Finale.Sehr geschickt gelingt es ihr den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken, so dass es nur schwer möglich ist den/die Täter vor der letzten Seite zu ermitteln.Man spürt mit nahezu jeder Zeile, die Liebe der Autorin zu Südtirol, so liebevoll beschreibt sie die Gegend und die Menschen die dort leben. Der Buch ist wieder allerbeste Unterhaltung und so komme ich wieder auf 5 Sterne, Plus Leseempfehlung!

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  • Dunkle Geheimnisse kommen ans Licht, spannend und unvorhersehbar

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    janaka

    janaka

    29. June 2016 um 18:29

    *Inhalt*Commissario Pavarotti wird zu einem Tatort gerufen, bei dem Abriss zweier alter Häuser wird die Leiche eines kleines Jungen entdeckt. Das Verschwinden dieses Jungens ist eins der ersten Fälle, die Pavarotti untersuchen musste. Es war einer seiner schwersten Fälle, da er den kleinen Jungen nie finden konnte. In seiner Begleitung befindet sich Lissie von Spiegel, die nach einem Kopfschuss an einer Amnesie leidet. Sie kann sich an nichts erinnern, was in ihrem Erwachsenenleben vorgefallen ist, auch Pavarotti ist ein Unbekannter für sie. Ihre letzte Erinnerung ist in Katharinaberg mit ihrem Vater, sie will wissen, was damals vorgefallen ist. Während der Ermittlungen kommen die unterschiedlichsten Geheimnisse ans Licht… Kann Pavarotti diesmal den Fall lösen?*Cover*Das Cover vermittelt eine düstere Stimmung. Über den Kirchturm braut sich etwas zusammen, es ist richtig passend zum Inhalt des Buches.*Meine Meinung*"Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod" von Elisabeth Florin ist bereits der dritte Fall mit Commissario Pavarotti und Lissie von Spiegel. Dieser beginnt spannend aber auch verstörend, denn Misshandlungen an Kindern machen mich sehr traurig und wütend zugleich.Der Autorin gelingt es hervorragend, die düstere Atmosphäre des Dorfes mit ihren Worten gut in Szene zu setzen. An manchen Stellen lief es mir eiskalt den Rücken runter.Die Spannung wird konstant auf einem hohen Niveau gehalten und immer wieder schickt Elisabeth Florin uns Leser auf falsche Fährten. In verschiedenen Rückblenden wird die Tragik des Falles näher erklärt. Ich konnte einen Blick in die menschlichen Abgründe einiger Charaktere machen. Das Finale ist superspannend und sehr überraschend, alle einzelne Fäden werden gekonnt zusammengeführt.Die Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich weiter. Pavarotti ist doppelt gestraft, erst das schlechte Gewissen gegenüber Lissie und dann wird er mit einem seiner ersten Fälle konfrontiert. Seinen inneren Zwiespalt konnte ich gut verstehen und ich mag ihn trotz seiner Grummeligkeit.Lissie hat nach einem Kopfschuss eine Amnesie und kämpft sich in ihr altes Leben zurück. Echt gut beschrieben. Und auch die anderen Charaktere sind genial beschrieben, sei die Guten wie auch die Bösen. *Fazit*Diesen spannenden Krimi kann ich nur empfehlen und 5 Sterne vergeben, aber Neueinsteiger sollten vielleicht doch lieber mit Band 1 anfangen.

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  • Ein Dorf das schweigt. Commissario Pavarottis 3. Fall

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    Nisnis

    Nisnis

    29. June 2016 um 15:58

    Ein Dorf das schweigt – Commissario Pavarottis 3. FallAls in einem kleinen Bergdorf in Südtirol die Überreste eines skelettierten Kindes aufgefunden werden, steht Commissario Pavarotti vor einem Kriminalfall, der ihn zu den Anfängen seiner Karriere führt. Versagensängste und Schuldgefühle begleiten den Commissario, der mit Lissie von Spiegel in dem Dorf die Ermittlungen aufnimmt, dessen Bewohner düstere Geheimnisse hüten.Die Autorin:Elisabeth Florin wuchs in Süddeutschland auf und verbrachte als Jugendliche viel Zeit in Meran. Ihre journalistische Laufbahn begann sie im nahen Bozen bei der Radiotelevisione Italiana (RAI). Meran hat sie seither nicht mehr losgelassen. Elisabeth Florin arbeitet seit zwanzig Jahren als Autorin, Finanzjournalistin und Kommunikationsexpertin für Banken und Fondsgesellschaften in Frankfurt. Sie lebt mit ihrer Familie im Taunus. (Quelle: Emons Verlag)Reflektionen:Mit diesem Kriminalroman bin ich sehr schnell durchgestartet, da mich Elisabeth Florins Schreibstil angenehm durch die Seiten begleitete. Er ist federleicht und verständlich, und doch anspruchsvoll. Mir gefielen ihr Ausdruck und ihre Sprache gleichermaßen gut.Dieser Südtiroler Kriminalroman ist mit charmantem, maßvollem Insiderwissen über die Region ausgestattet und als Leser spüre ich, dass Elisabeth Florin ihr Herz längst hierhin verloren hat.Besonders gut gefallen hat mir die Figur des Commissario Pavarotti. Er ist ein sympathischer, etwas kauziger Ermittler, der höchste Ansprüche an sich selbst stellt, um nicht erneut mit seinem neuen Kriminalfall zu scheitern. Seine Versagensängste und seine Schuldgefühle hat die Autorin sehr fein gezeichnet, so dass ich als Leser die Ängste des Kommissars gut nachvollziehen und ein Stück weit miterleben kann. Pavarotti liebt auch in diesem Roman, doch seine Liebe steht einem Hindernis gegenüber, dass ich als Leser am liebsten schnell aus dem Weg räumen möchte.Im Großen ist dieser Krimi sehr authentisch erzählt. Einzig Lissies Amnesie, nach einer Schussverletzung, war mir nicht zu jedem Zeitpunkt schlüssig. Sehr berührend empfand ich die Schicksale des vor Jahrzehnten vermissten Jungen und seiner Familie, für die das Verschwinden in einer grauenhaften Katastrophe endete. Die Dorfbewohner machen Pavarotti und Lissie die Ermittlungen schwer, denn niemand will hier reden, in einem Dorf wo es keinerlei Haustiere gibt.Viele düstere Geheimnisse und mysteriöse Rätsel gestalten die Spannung dieses Romans, die sich durchweg gleichmäßig durch die Seiten zieht, bis am Ende die Auflösungen auf den Leser warten und kaum etwas Offenes zurückbleibt. Umso länger ich las umso mehr hatte ich jedoch das Gefühl, dass mir zahlreiche Informationen über die Lebensgeschichten der Figuren fehlten. Auch manche Handlungsweisen und Denkweisen der Figuren erschlossen sich mir nicht vollständig, da mir Hintergründe für ihre Beweggründe und Charaktereigenschaften fehlten. Man kann diesen Kriminalroman als „stand alone“ lesen, doch ich würde empfehlen, zunächst die beiden vorherigen Bände zu lesen. Fazit und Bewertung:Ein Südtiroler Kriminalroman, der spannend und anspruchsvoll unterhält. Da dies der dritte Fall für Commissario Pavarotti ist, würde ich zunächst das Lesen der beiden vorherigen Bände empfehlen.

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  • Geheimnisvoll, düster und super spannend

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    tweedledee

    tweedledee

    28. June 2016 um 15:41

    Elisabeth Florin führt ihre Leser in ein kleines Bergdorf bei Meran, wo Commissario Pavarotti in seinem inzwischen 3. Fall ermittelt. Ein altes Gebäude soll abgerissen werden, Neubauten sollen an seiner Stelle entstehen. Doch auf der Baustelle findet ein Arbeiter eine Falltür, die in die Tiefe führt. In den Gängen werden die sterblichen Überreste eines Kindes gefunden. Wie sich herausstellt handelt es sich dabei um die Leiche eines kleinen dreijährigen Jungen, der schon seit Jahrzehnten als vermisst galt. Ein Fall, in dem Pavorotti damals ermittelte und von dem er jetzt eingeholt wird. Für mich war es der erste Fall um den etwas verschlossenen aber sehr sympathischen Commissario Pavarotti, ich hatte keine Probleme in die Handlung einzusteigen, die sehr spannend beginnt. Pavarotti am Ende, bereit, seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch Paul, ein junger Mann um den er sich kümmert, weiß das im letzten Moment zu verhindern. Genauso spannend geht es auch in der Handlung weiter. Man lernt die deutsche Lissie von Spiegel kennen, die bei einer Schussverletzung am Kopf ihr Gedächtnis verloren hat. Schon in der Vergangenheit hat sie zusammen mit Pavarotti ermittelt, auch in diesem Fall stellt sie eigene Nachforschungen an. Als Touristin kann sie sich ungehindert bewegen und mehr in Erfahrung bringen, als die Menschen bereit sind, bei der Polizei auszusagen. Die Einwohner des kleinen Dorfes, in dem der ermordete Junge mit seiner Familie lebte sind verschlossen. Keiner will reden, man ahnt, dass sie ein Geheimnis wahren. Was hat sich damals abgespielt? Wieso gibt es in diesem Dorf keine Haustiere, speziell keine Hunde und Katzen? Die Menschen verbergen etwas und diese unterschwellig bedrohliche, geheimnisvolle  und düstere Atmosphäre bringt die Autorin perfekt rüber. Ein Krimi, bei dem sich beim lesen Gänsehaut einschleicht, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet werden. Falsche Fährten erschweren die Ermittlungen, überraschende Wendungen bringen am Ende eine zutiefst böse Geschichte ans Licht. Eine Geschichte, bei dem sich die Nackenhaare aufstellen, und doch absolut glaubhaft. Der Krimi, der wegen der großen Spannung auch gut als Thriller durchgehen könnte hat mich von Anfang an gefesselt. Interessante und detailliert gezeichnete Charaktere, schrullige eigenwillige Dörfler und zwei sympathische Protagonisten machen die Handlung lebendig. Eine Story, die nicht zu durchschauen ist und vor allem ganz viel Atmosphäre, die den Krimi für mich so besonderes machen sorgen für Nervenkitzel und spannende Lesestunden. Was nicht zuletzt auch am anspruchsvollen, phantastischen Schreibstil von Elisabeth Florin liegt. Locker, genau auf den Punkt gebracht, teils poetisch anmutend wird  die jeweilige Stimmung perfekt eingefangen. Das war für mich definitiv nicht der letzte Pavarotti, ich bin von dem Krimi absolut begeistert.

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  • Leserunde zu "Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod" von Elisabeth Florin

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    ElisabethFlorin

    ElisabethFlorin

    Hallo Ihr Lieben, Commissario Pavarotti ermittelt wieder! Vor wenigen Tagen ist "Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod" erschienen. Und als Autorin ist man natürlich immer auf das unmittelbare Feedback der Leserinnen und Leser gespannt, deshalb möchte ich jetzt eine Leserunde zu dem Buch, das wieder im Emons-Verlag veröffentlicht wurde, starten. Der Krimi ist der dritte Band der Commissario Pavarotti Reihe, kann aber auch gelesen werden, ohne die beiden voran gegangenen Bücher zu kennen. Der Krimi ist noch temporeicher als die ersten Bände und atmosphärisch sehr dicht - zumindest empfinde ich das so, aber genau an Eurer Meinung dazu bin ich ja interessiert. Worum geht es? Schauplatz ist einmal mehr Südtirol. In einem abgeschiedenen Bergdorf in der Nähe von Meran wird - im November, als der erste Schnee schon in der Luft liegt und die Touristen längst wieder abgereist sind - die sterblichen Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Ein Schock für Commissario Pavarotti, konfrontiert ihn der Fund doch mit seinem Versagen bei seinem allerersten Fall. Damals unterliefen ihm und seinen Kollegen schwere Fehler, die eine Aufklärung verhinderten und für eine ganze Familie in einer Katastrophe endeten. Nun muss sich Commissario Pavarotti seiner alten Schuld stellen, denn rätselhafte aktuelle Todesfälle zeigen, dass der Mörder oder die Mörderin alles daran setzt, damit das Geheimnis von damals gewahrt bleibt. Gleichzeitig muss der italienische Commissario sich über seine Beziehung zu der Deutschen Lissie von Spiegel klar werden, die nach einem Kopfschuss ohne jede Erinnerung nicht ahnt, dass Pavarotti für ihren Zustand verantwortlich ist. In höchster Gefahr bleibt Ihnen nur ein Spiel mit dem Tod als Ausweg. Wer daran interessiert ist, das Buch gemeinsam zu lesen - ich würde mich gerne aktiv einbringen - sollte sich um eines der 15 Exemplare bewerben. Vielleicht verbindet Ihr das mit einem kurzen Hinweis, was Euch an dem Krimi reizt. Bewerbungsfrist ist bis 1. Juni 2016. Die Bücher (Print - da bin ich ganz altmodisch!) solltet Ihr dann in den kommenden 5 - 7 Tagen erhalten. Am 9. Juni fangen wir dann  an zu lesen - jeder in seinem Tempo. Klar, dass bei schönem Wetter wahrscheinlich der eine oder andere etwas langsamer liest und auch die Fußball EM spielt vielleicht fallweise eine Rolle.  Ach ja, noch ein paar Worte zu mir.  Als Finanzjournalistin habe ich in Frankfurt am Main (wo sonst) begonnen und dort später als Kommunikationsmanagerin für große Banken und Asset Manager gearbeitet. Zuletzt war ich Mitglied der Geschäftsleitung einer Ratingagentur. Als Ausgleich zum Job habe ich angefangen Krimis zu schreiben. Der Debütroman "Commissario Pavarotti trifft keinen Ton" (erschienen im Emons-Verlag) landete völlig überraschend in Südtirol an der Spitze der Bestsellerliste. Und das gelang dann auch Band 2 "Commissario Pavarotti küsst im Schlaf". Wer mehr erfahren möchte, schaut hier. Und auch einen (nicht-professionellen) Mini-Trailer zum Buch gibt es - nämlich hier. So, jetzt freue ich mich aber auf Eure Resonanz und zahlreiche Bewerbungen. Herzliche Grüße Elisabeth Florin

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    • 606
  • Commissario Pavarottis 3. Fall

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    gaby2707

    gaby2707

    25. June 2016 um 20:49

    „Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod“ ist bereits der 3. Fall, bei dem ich mit dem manchmal mürrischen, aber auch sehr seniblen und menschlichen Commissario und seiner deutschen Bekannten Lissie von Spiegel, die an Gedächtnisverlust leidet, in und um Meran ermitteln darf. Gleich auf den ersten Seiten bekomme ich es mit der Angst zutun, denn der Commissario erwägt seinen Selbstmord. Sein junger Freund Paul weiß dies mit einem seiner makaberen Scherze im letzten Moment zu vereiteln, was mich schon wieder zum Schmunzeln brachte. Dann wird der Commissario mit seinem ersten Fall konfrontiert, der bereits vor 20 Jahren als nicht abgeschlossen zu den Akten gelegt wurde: im kleinen Bergdorf Katharinaberg nicht weit von Meran wurde damals ein dreijähriger Junge entführt. Bei Abrissarbeiten von 2 Häusern in Katharinaberg stoßen die Arbeiter auf das Skelett eines Kindes – wie sich herausstellt, des damals verschwundenen Johannes. Pavarotti beginnt die damaligen Versäumnisse aufzuarbeiten und hofft, endlich den Täter stellen zu können. Außerdem muss er Lissie von Spiegel, die er aus dem Spital abgeholt hat, endlich beichten, dass er es war, der die Kugel abgefeuert hat, die sie in ihr Vergessen gestürzt hat. In diesem neuen Fall nimmt mich die Autorin mit in ein kleines Bergdorf mit seinen Einwohnern, von denen jeder etwas zu verbergen scheint. Nicht nur einmal haben sich meine Härchen an den Armen aufgestellt und mir lief eine Gänsehaut den Rücken runter. Allesamt sind die Charaktere gut vorstellbar und in vielen Schattierungen mit ihren Eigenheiten gezeichnet. Durch die oft bildhafte Sprache erstellt sich die Szenerie vor meinem inneren Auge und ich bin mittendrin in der Geschichte. Aber einfach mal schnell durchlesen geht hier gar nicht. Dazu hat die Autorin die Geschichte viel zu komplex gestaltet, viele Wendungen eingebaut, immer wieder neue Personen auftreten lassen, die ich für den Täter hielt und leider bin ich bis zur Auflösung nicht drauf gekommen, wer denn nun der Täter ist. Aber nicht nur Pavarotti ermittelt, sondern auch Lissie von Spiegel versucht auf ihre Weise etwas aus den Dorfbewohnern herauszukitzeln und schreibt darüber ein Buch. Ich freue mich mit ihr, wenn immer mal wieder ein kleines Fitzelchen aus ihrer vergessenen Welt auftaucht und ihre permanente Suche nach ihrer Vergangenheit ganz kleine Erfolge bringt. Die kurzen Kapitel mit einer stetig ansteigenden Spannung haben es mir schwer gemacht, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Die Zeitsprünge, die immer wieder mal einfließen und mich manche der Bewohner sogar etwas besser verstehen lassen, bauen die Spannung nicht ab, sondern steigern sie eher noch. Wer einen Krimi mit wenig Blutvergießen lesen und sich mit den seelischen Abgründen einiger Dorfbewohner befassen mag, der ist hier genau richtig. Ein Buch, über das man auch sehr gut diskutieren kann. Ich habe das Lesen sehr genossen.

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  • Pavarotti in Bestform und atemlose Spannung in einem gruseligen Dorf

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    Wildpony

    Wildpony

    25. June 2016 um 16:00

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod  -  Elisabeth Florin Kurzeschreibung Amazon: In einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Der Fund führt Commissario Pavarotti zurück zu den Anfängen seiner Karriere, als das Verschwinden des Jungen für eine ganze Familie in einer Katastrophe endete. Er muss sich einer alten Schuld stellen – und der unglücklichen Liebe zu Lissie von Spiegel, von der ihn eine große Lüge trennt. Der Commissario gerät in einen düsteren Strudel aus Verzweiflung und Ohnmacht. Mein Leseeindruck: Wow.... was für ein Wahnsinns-Krimi. Das ist schon fast ein Thriller, so spannend und teils perfide wie hier alles zusammenhängt. Das erfährt der Leser jedoch erst am Ende, wenn er mit zitternden Händen die letzten Seiten liest und umblättert. Ich bin richtig an den Seiten beim lesen geklebt und das lag an der atemlosen Spannung und der teils gruseligen Atmosphäre im Buch und nicht an der Sommerhitze. Als großer Fan des ermittelnden Commissarios war dies natürlich mein dritter "Pavarotti-Fall" den ich lesen durfte und ich muss gestehen ich habe ein Faible für Luciano mit dem so toll klingenden Namen des großen Tenors und seiner teils so schüchternen und etwas besonderen Art. Irgendwie hab ich mich richtig in ihn verliebt und mit jedem Band mehr ins Herz geschlossen. Natürlich gehört seines nur Lissie von Spiegel und der unausgesprochenen Schuld aus der Vergangenheit. Auch in Band 3 versteht es die Autorin Elisabeth Florin meisterhaft, vor dem inneren Auge des Lesers einen ganz speziellen Fall in viele Verwicklungen, Misstände und vor allem ins Dunkle zu tauchen. Für mich als Leserin war das Buch bis zum Ende undurchsichtig und ich hätte mit meinen Vermutungen sehr oft daneben gelegen. Aber genau das macht den Reiz dieser Buchreihe aus. Man denkt man hat eine Spur und muss ein paar Seiten weiter erkennen das man vollkommen auf dem Holzweg war. Mehr möchte ich euch jetzt nicht verraten, denn diese spannende Buchreihe um Pavarotti müsst ihr unbedingt selbst lesen. Für Krimifans ein absolutes Highlight.  Fazit: Gänsehautfeeling und beinahe Bessenheit und der Zwang zum weiterlesen ist die Grundlage dieses dritten Pavarotti-Krimi. Mehr an Spannung und einem grandiosen Showdown kann einem keiner geben als die Autorin Elisabeth Florin mit diesem dritten Teil. Natürlich kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber ich empfehle trotzdem sehr alle drei Bücher zu lesen und das in der richtigen Reihenfolge. Dann kann man sich total auf die Protagonisten einlassen.  Es steht außer Frage das ich total begeistert bin und natürlich von Herzen gern 5 Sterne gebe. Ich würde auch bedenkenlos 10 Sterne geben wenn es diese Wertung geben würde. Ein Hoch auf Luciano ♥ und Elisabeth Florin.  (Wann kommt der nächste Teil?) ;-)

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  • Packend!

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    esposa1969

    esposa1969

    24. June 2016 um 17:30

    Klappentext:In einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Der Fund führt Commissario Pavarotti zurück zu den Anfängen seiner Karriere, als das Verschwinden des Jungen für eine ganze Familie in einer Katastrophe endete. Er muss sich einer alten Schuld stellen – und der unglücklichen Liebe zu Lissie von Spiegel, von der ihn eine große Lüge trennt. Der Commissario gerät in einen düsteren Strudel aus Verzweiflung und Ohnmacht.Leseeindruck:Da ich bereits zuvor den Vorgängerband "Commissario Pavarotti küsst im Schlaf" gelesen hatte (der Band davor "Commissario Pavarotti trifft keinen Ton" fehlt mir leider immer noch), wurde ich schnell wieder warm mit Commissario Pavarotti und Lissie. Die Autorin Elisabeth Florin schafft es auch hier erneut mich fesselnd zu beistern und vor Begeisterung zu fesseln. Wie der Klappentext bereits verrät, werden in einem kleinen Bergdorf bei Meran die Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Pavarotti rollt den Fall wieder neu auf und dies wird auch für ihn persönlich kein einfacher Fall...Dieser Regionalkrimi mutet fast schon wie ein psychothriller an. Gerade der Prolog ist sehr emotionsgeladen und geheimnisvoll. Von Anfang an gibt dieser Krimi Rätsel auf und ist ebenso mysteriös, wie das Cover, bei dem sich dunkle Gewitterwolken zusammenbrauen. Die insgesamt sehr packenden 19 Kapitel, verteilt über 367 Seiten lasen sich sehr flüssig, kurzweilig und spannend. Sehr gerne möchte ich 5 Sterne vergeben!@ esposa1969

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  • Ein Dorf und seine dunklen Geheimnisse

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    mabuerele

    mabuerele

    23. June 2016 um 20:56

    „...Der Zucker floss durch ihre Adern, kesselte ihre Angst ein und verpasste ihr eine Glasur...“ In einen kleinem Bergdorf bei Meran sollen zwei Häuser abgerissen werden. Sergio Tutto steht unter Zeitdruck. Da teilt ihm einer der Arbeiter mit, dass man im Keller des Hauses die Leiche eines Kindes gefunden hat. Lissie wird aus dem Meraner Krankenhaus entlassen. Sie war dort nach einem Kopfschuss behandelt worden. Noch leidet sie unter einer Anämie. Commissario Pavarottti holt sie ab, doch für sie ist er ein Fremder. Die Autorin hat einen fesselnden und gekonnt konstruierten Krimi geschrieben.Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Dazu tragen auch die kurzen Kapitel bei. Während Lissie verzweifelt um ihre Erinnerungen ringt, führt der tote Junge Pavarotti zurück in seine Vergangenheit. Der Junge war 1997 verschwunden. Damals war Pavarotti in die Ermittlungen einbezogen. Der Vater stand in Verdacht, den Jungen getötet zu haben. Aus Mangel an Beweisen und mit fadenscheinigen Alibis war er entlassen worden. Kurze Zeit später wurde er von seiner Frau erstochen. Sie beging Selbstmord. Pavarotti wird von seinen Schuldgefühlen getrieben. Er weiß, dass damals einiges versäumt wurde, weil sein Vorgesetzter in einer tiefen Lebenskrise war. Lissie zieht ins Hotel, das der Tante des toten Kindes gehört. Doch sie erhält Warnungen. Im Ort liegt manches im Argen und viele scheinen eine Leiche im Keller zu haben. Der Schriftstil des Buches unterstützt den hohen Spannungsbogen. Schnell wechseln die Handlungsorte. Ausgezeichnet gelingt es der Autorin. Lissies Verzweiflung wiederzugeben. Die Anämie hat ihr nicht nur die Erinnerungen der nahen Gegenwart genommen. Auch das letzte Zusammensein mit ihrem Vater ist aus ihrem Gedächtnis verschwunden. Und doch gibt es Ereignisse, die den Schleier kurzzeitig lüften. Gleichzeitig aber ist Lissie eine gute Beobachterin. Das Mittel, was Lissie hilft, gelassener mit ihrer Situation umzugehen, ist Schokolade. Obiges Zitat beschreibt deren Wirkung. Leider glaubt Pavarotti Lissies Warnungen nicht. Sie fühlt sich bedroht und abgelehnt. Ein prügelnder Pfarrer, ein Schuldirektor, der zum Hausmeister mutiert, ein Junge, der bei der Flutung des Staudamms miterlebt, wie sein Opa von Polizisten erschossen wurde, dass sind nur einige der Geschichten aus der Vergangenheit, die wieder hochkochen. Als besonderes Stilmittel werden kursiv Episoden von Katharina, der Mutter des toten Jungen, eingefügt. Sie geben einen Einblick in ihr Leben. Nach und nach spitzt sich die Situation im Ort zu. Die Verstrickungen scheinen komplizierter zu sein, als sie aussehen. Gekonnt wird die düstere und niederdrückende Stimmung wiedergegeben. Ein Lichtblick im Geschehen ist Paul. Der Junge ist clever und hat ungewöhnliche Ideen. Die Autorin beherrscht das Spiel mit Worten und die Verwendung treffender Metapher. Geschickt werde ich als Leser genauso wie Pavarotti und sein Team mehrmals in die Irre geführt. Das Cover mit der Kirche, die im Dunkeln zu verschwinden scheint, passt sehr gut zur Atmosphäre der Geschichte. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte war abwechslungsreich und immer wieder für eine Überraschung gut.

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    • 4
  • Kann ein Ort wirklich das Böse anziehen?

    Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod
    Barbara62

    Barbara62

    22. June 2016 um 19:22

    Der Einstieg in diesen Krimi fiel mir nicht leicht. Es ist bereits der dritte Band einer Serie um den italienischstämmigen Meraner Commissario Luciano Pavarotti und seine deutsche Bekannte Lissie von Spiegel, die ihm hobbymäßig bei seinen Ermittlungen zur Seite steht, und die Kenntnis der Vorgängerbände hätte das Verständnis deutlich einfacher gemacht. So kam ich mir manchmal vor wie Lissie, die nach einem Kopfschuss am Ende des Vorgängerbandes, ein Missgeschick Pavarottis, zu Beginn dieses dritten Bandes mit einer retrogaden Amnesie, also vollkommen ohne Erinnerung an die letzten Jahre, aus dem Krankenhaus entlassen wird. Nichtsdestotrotz möchte Lissie dem Commissario auch dieses Mal bei seinen Ermittlungen helfen, auch wenn sie nicht weiß, in welchem Verhältnis sie eigentlich zueinander stehen, und sie eigentlich auf der Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit ist. Der aktuelle Fall ist eigentlich ein "cold case" aus den Anfangsjahren von Pavarottis Polizeikarriere. Beim Abbruch eines Hauses im Dorf Katharinaberg wird ein Kinderskelett gefunden. Es klärt nach 20 Jahren einen Vermisstenfall, bei dem nach Pavarottis Meinung schlampig ermittelt wurde und dessen Bilder ihn seit damals verfolgen. Nach dem Verschwinden des dreijährigen Johannes brachte die Mutter ihren Mann, den sie entgegen den Ermittlungen der Polizei für schuldig hielt, um und nahm sich selbst das Leben. Mit dem Fund des Skeletts wird der Fall neu aufgerollt. Der Junge wurde erwürgt, nachdem man ihm über längere Zeit Arsen verabreicht hatte. Pavarotti möchte keinesfalls ein zweites Mal versagen, auch wenn die Bewohner von Katharinaberg dem "walschen" Commissario und seiner deutschen Begleiterin gegenüber alles andere als mitteilsam sind. Die düstere Atmosphäre des Dorfes und seiner Bewohner und die Mauer des Schweigens durchziehen den Krimi wie ein roter Faden und im Laufe der 363 Seiten traut man fast allen den Mord zu. Elisabeth Florin hat einen Südtirolkrimi geschrieben, der zwar keine locker-flockige Urlaubsstimmung ausstrahlt, aber dafür sehr atmosphärisch, gut konstruiert, durchgehend spannend und stilistisch sehr ansprechend ist. Statt Wandertipps und regionaler Spezialitäten serviert sie eine originelle Krimihandlung mit einer genialen Auflösung und ein facettenreiches, ungleiches Ermittlerpaar. Dass der Krimi auf der Südtiroler Bestenliste unter den Top 10 steht, adelt ihn zusätzlich und zeugt davon, dass hier eine Kennerin der Region am Werk war, die mehr über Südtirol weiß, als im Reiseführer nachzulesen ist. Probleme hatte ich mit der Plausibilität von Lissies Amnesie und mit der Person des jungen Pfarrers. Meine anfänglichen Verständnisprobleme werde ich jedoch einfach dadurch beheben, dass ich recht bald die beiden Vorgängerbände lese und natürlich auch den nächsten Band, denn listigerweise hat die Autorin in Bezug auf Lissies Vergangenheit und ihrer Beziehung zu Pavarotti genug Fragen offengelassen, dass man unbedingt weiterlesen möchte.

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