Elisabeth Herrmann Das Dorf der Mörder

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Inhaltsangabe zu „Das Dorf der Mörder“ von Elisabeth Herrmann

An einem warmen Frühlingstag im Mai ereignet sich ein unfassbarer Mord im Berliner Tierpark. Als Sanela Beara, eine junge Streifenpolizistin, am Schauplatz eintrifft, herrscht Aufruhr. Nur wenige Tage später wird der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert, doch Beara hat Zweifel. Auch der Psychologe Jeremy Saaler, der an einem Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit beteiligt ist, will nicht an Rubins Schuld glauben. Beide hegen den Verdacht, dass der Mord mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg verknüpft ist. Eine düstere Fährte führt sie nach Wendisch Bruch – ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will ...

Atmosphärisch dicht, teilweise etwas langatmig, Charaktere überzeugen mich nicht ganz!

— Karin_Kehrer
Karin_Kehrer

Anfangs hat es sich meiner Meinung nach etwas in die Länge gezogen. Aber ca ab der Mitte wurde es besser.

— Melchen
Melchen

Ein packender spannender Krimi!!

— July2503
July2503

Unerwartete Wendungen, aber abruptes Ende

— Becci0108
Becci0108

Spannende Geschichte! Empfehlung!

— Norell
Norell

Bis auf das etwas langgezogene Finale ein sehr spannender Roman mit tollen Charakteren

— Kitty_Catina
Kitty_Catina

Der brutale Mord in einem Berliner Tierpark führt die junge Polizistin tief in die Vergangenheit - in kleines Dorf in Brandenburg ........

— makama
makama

Genial, aber das Ende kam zu aprupt

— Crazybookworm1984
Crazybookworm1984

Super spannend! Gut geschrieben. Ende nicht 100%ig gelungen

— Arielle1985
Arielle1985

Sehr dichter Roman, der tief ins Innere des Lesers zielt.

— Anne_Breckenridge
Anne_Breckenridge

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  • Düstere Dorfgeheimnisse

    Das Dorf der Mörder
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    15. August 2017 um 13:55

    Im Berliner Tierpark ereignet sich ein grausiger Mord. Schnell steht fest, wer die Tat begangen haben muss, denn die Indizien gegen die Tierpark-Angestellte Charlotte Rubin sind erdrückend. Doch die junge Streifenpolizistin Sanela Beara hegt Zweifel an der allzu glatten Lösung des Falls. Auch der Psychologe Jeremy Saaler, der an einem Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit Rubins beteiligt ist, will nicht an ihre Schuld glauben.Die Ermittlungen führen sie zurück in die Kindheit der Frau, in ein düsteres Dorf in Brandenburg. Die Autorin, die bereits mit der Reihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau sehr erfolgreich ist, stellt eine neue Protagonistin vor: Die ehrgeizige kroatisch-stämmige Streifenpolizistin Sanela Beara.Ins Auge fällt zuerst das ziemlich gruselig wirkende Cover, das mich allerdings eher an eine amerikanische Horror-Geschichte á la Stephen King als an einen deutschen Kriminalroman erinnert. Aber das ist eher Geschmackssache.Gut fand ich die Atmosphäre in diesem sterbenden Dorf geschildert. Die Hitze des Sommers, die baufälligen Gebäude, die Gerüche, auch die Personen, die noch dort verblieben sind – bedrückend und sehr beklemmend, hier entsteht tolles Kopfkino!Die Story entwickelt sich eher langsam, da die Ermittlungen von Beara immer wieder behindert werden. An sich finde ich die psychologische Ausarbeitung der Charaktere ganz gut. Allerdings sollte man, wenn man sich in diesem Bereich bewegt, schon den Unterschied zwischen Psychologe und Psychiater kennen!Mit Sanela Beara hatte ich leider ein Problem. Sie wirkt mit ihrem verbissenen Ehrgeiz nicht wirklich sympathisch.Natürlich lebt eine Story davon, dass sich Helden querlegen und deshalb braucht es auch ihre und Jeremys Alleingänge, um Konflikte zu schaffen. Jeremy war mir allerdings zu naiv und vor allem für so einen bedeutenden Fall viel zu unerfahren. Das wirft auch ein etwas seltsames Licht auf die angebliche Koryphäe Brock, dem einige grobe Schnitzer unterlaufen.Die Liebesgeschichte fand ich ziemlich kitschig und ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie überhaupt notwendig gewesen wäre.Der Täter wirkt dann ein wenig wie aus der Trickkiste gezogen.Alles in allem atmosphärisch gelungen, mit Abstrichen, was die Charaktere angeht.

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  • spannender Kriminalroman mit tollen Charakteren

    Das Dorf der Mörder
    Kitty_Catina

    Kitty_Catina

    24. April 2017 um 23:22

    Nachdem im Berliner Tierpark eine Leiche gefunden wurde, mitten im Pekari Schwein Gehege, ist sich die Polizei schnell sicher, dass es die geständige Charlie Rubin gewesen sein muss, denn alle Indizien sprechen gegen sie. Doch die junge und engagierte Streifenpolizistin, Sanela Beara, die als erstes am Einsatzort ankam, zweifelt an der Täterschaft der Frau. Auch der Psychologe Jeremy Saaler, der sich daran beteiligt, ein Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit der angeblichen Mörderin zu erstellen, glaubt nicht an deren Schuld. Bald schon kommt der Verdacht auf, dass mehr hinter der Tat steckt und die beiden begeben sich unabhängig voneinander auf Spurensuche in Charlies Heimatdorf Wendisch-Bruch, im Süden Brandenburgs.Eigentlich lese ich so gar keine Kriminalromane, weshalb mich dieses Buch vorerst recht kalt lies. Trotzdem habe ich ganz spontan danach gegriffen und es gelesen. Zum Glück. Denn hätte ich dies nicht getan, wäre mir eine wirklich spannende Geschichte entgangen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mir, trotz dass das Buch direkt auf der ersten Seite als Kriminalroman bezeichnet wird, nicht sicher bin, ob es das tatsächlich auch ist. Zwar gibt es eine Ermittlerin, doch das Ganze fühlte sich eher wie ein Thriller für mich an.Auffällig ist der für einen Roman dieses Genres sehr besondere Schreibstil der Autorin. Sie schafft es, bis auf eine Kleinigkeit, die ich später noch erwähnen werde, ein genaues Maß zwischen tatsächlicher Handlung und Beschreibungen zu finden. Sie schreibt hier einfach und doch mit einer gewissen Würze, die mir sehr gefallen hat. Die Spannung tat ihr Übriges und ich flog nur so durch die Seiten. Es fiel mir von Seite zu Seite schwerer, das Buch zur Seite zu legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.Auch was den Plot angeht, ist dieser Elisabeth Herrmann sehr gut gelungen. Nachdem man die einzelnen Charaktere näher kennenlernt, wobei es nicht langweilig wird, wie man denken könnte, geht es mehr und mehr zur Sache. Durch die unterschiedlichen Sichten, aus denen die Geschichte erzählt wird, entstehen viele kleine Cliffhanger, die dafür sorgen, dass man automatisch dran bleibt. Und dann noch dieses Verwirrspiel, durch welches man bis zum Ende an der Nase herum geführt wird, denn fast bis zum Schluss kann man sich nicht über den tatsächlichen Täter sicher sein. War es tatsächlich Charlie? Ihre Schwester Cara? Oder doch jemand ganz anderes? Spannung pur. Und damit wären wir schon beim einzigen Manko. Denn das Ende hat mir nicht einhundert prozentig zugesagt, weil es sich meiner Meinung nach etwas zu sehr in die Länge gezogen hat. Die Auflösung an sich hat mir aber gefallen und mich überrascht. Was die Charaktere angeht, so hat die Autorin auch hier ganze Arbeit geleistet. Eine jede handelnde und nicht handelnde Person ist super geschrieben und passt genau in ihre Rolle. Sanela ist eine ehrgeizige, aber unterschätzte Polizistin, die ich wirklich mochte. Auch Jeremy Saaler ist ein sehr sympathischer Charakter. Was die Geschwister Charly und Cara angeht, so sind diese sehr undurchschaubar und ihr Handeln gerade am Anfang nicht nachvollziehbar, was sich aber gegen Ende hin auflöst. Ich kann nur sagen, dass ich froh bin, dieses Buch gelesen zu haben, denn ich habe es sehr genossen, in die dichte Atmosphäre der Geschichte abzutauchen. Man sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen, wenn man spannungsgeladene Romane mag, egal ob Krimis oder Thriller. Und selbst, wenn man Krimis eigentlich nicht mag, so wie ich, sollte man sich hier heran trauen.(Das Buch wurde übrigens verfilmt. Den Film kann ich jedoch gar nicht empfehlen!)

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  • Das unheimliche Dorf

    Das Dorf der Mörder
    makama

    makama

    12. February 2017 um 16:54

    In einem Berliner Tierpark passiert eines Tages im Frühsommer ein schier unfassbarer Mord ..... In einem Gehege von Urwaldschweinen werden die Überreste eines Mannes gefunden - offenbar wurde er lebendig den Tieren zum Fraß vorgeworfen....... Schnell hat die Polizei einen Täter gefasst - die Tierpakangestelle Charlie Rubin. Die junge Frau gesteht die Tat. Zwei Selbstmordversuche erhärten das..... Doch es gibt Zweifel, vorallem die junge Streifenpolizistin  Beara Sanela und der Psychologe Jeremy Saaler haben Zweifel und was verschweigt Charlys Schwester Cara????? Die Spuren führen weit in die Vergangenheit und in kleines Dorf im Brandenburgischen........ Hier scheint die Zeit stehen geblieben, das Dorf verfällt und es gibt nur noch wenige Bewohner ---- nur ein paar alte Frauen ------ die Männer sind alle auf geheimnisvolle Weise verschwunden oder ums Leben  gekommen. Und es gibt einen Bewohner, der das Gehimnis um jeden Preis waren will. Denn vor über 20 Jahren haben sich da grausige Dinge ereignet. Fazit. Ein interessantes Buch ein interessanter Fall, eine eigenwillige und eigenmächtige Ermittlerin. Das Buch ist durchaus interessant, hat aber in der Mitte etliche Längen, das hätte durchaus etwas kürzer sein können. Das Ende ist dann leider etwas kurz ausgefallen und die grausige Wahrheit kommt ans Licht. Ich vergebe knappe 4 Sterne für dieses Buch.

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  • Der erste Fall für Sanela Beara

    Das Dorf der Mörder
    Jane1990

    Jane1990

    28. June 2016 um 09:40

    Im Berliner Tierpark wurde ein furchtbarer Mord begannen. Sanela Beara, eine junge Streifenpolizistin, war eine der ersten am Tatort und fand einen riesigen Aufruhr vor. Ein paar Tage nach dem Mord, gestand Charly Rubin die bestialische Tat. Doch Beara und auch Rubins Psychologe sind sich nicht sicher ob das so der Wahrheit entspricht. Beide denken, das alles auf ihre Kindheit zurück zu führen ist und machen sich, getrennt von einander, auf dem Weg nach Wendisch Bruch in das Kindheitsdorf von Charly Rubin. Doch dort werden sie nicht ganz so freundlich begrüßt wie sie hofften, und die Dorfbewohner haben kein Interesse mit Außenstehenden ihre Geheimnisse zu teilen. Es war gut aber nicht berauschend gut. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und hat Spaß gemacht. Die Protagonistin Sanela Beara ist ein sehr interessanter Charakter. Sie ist stur und hartnäckig, tanzt ihrem Boss am liebsten auf der Nase rum und will um jeden Preis ihre Meinung beweisen und recht haben. Ihr Spürsinn ist auch beeindruckend, ich will nicht sagen das alles so gut ist was sie tut, aber sie versucht es und ist dabei nur eine kleine Streifenpolizistin. Die gesamte Geschichte ist schon eine Nummer für sich, denn es ist nicht nur der Mord,, sondern das ganze hat einen so langen Rattenschwanz das man es sich gar nicht vorstellen kann. Man kommt auch nie auf den Mörder, bis er sagt Tata, hier bin ich. Es ist sehr verwirrend und unglaubwürdig. Die Dorfbewohner sind auch so eine Sache für sich, denn jeder weis was doch keiner sagt was. Wer auf Krimis steht, sollte unbedingt die Reise von Samela Beara verfolgen, denn ich werde weiter lesen, wenn es weiter geht, was ich doch sehr hoffe. Denn Beara ist ein einzigartiger Charakter und den heißt es auf der Spur bleiben.

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  • Spannende Lektüre.

    Das Dorf der Mörder
    duden

    duden

    25. June 2016 um 17:38

    Spannende Lektüre.

  • Cover wie auch die Story: einfach genial!

    Das Dorf der Mörder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. May 2016 um 13:19

    Ein sehr gelungenes, düsteres Cover, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat und da war mir klar, das Buch muss ich lesen und nachdem ich dann im Internet recherchiert hatte und sehr viel positive Meinungen zu Herrmann's Büchern entdeckte, habe ich mir das Buch gekauft. Es hat dann noch einige Zeit auf meinem SuB geschlummert aber jetzt habe ich es endlich gelesen und es nicht bereut.Der Schreibstil ist etwas ganz besonders wie ich finde, sehr detailreich und bildlich, was mir besonders aufgefallen ist, das sie sich der Situation anpasst, der Schreibstil änderte sich je düsterer die Geschichte wurde und dadurch war die Geschichte sehr dynamisch und unheimlich spannend. Die Spannung wurde durchweg aufrecht gehalten sodass man das Buch schlecht zur Seite legen konnte. Auch die Charaktere waren sehr interessant beschrieben. Besonders der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, es ging sofort spannend los und von da an war es um mich geschehen.Auch der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen, die Geschichte umfasst 2 Handlungsstränge mit zwei unterschiedlichen Protagonisten. Zum einen die engagierte junge Polizistin Sanela Beara und auf der anderen Seite der Diplompsychologe Jeremy Saaler. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein Sanela ist ehrgeizig, wirkt kühn und stark und vor allem blutjung und Jeremy wirkt schüchtern und unsicher, aber beide verbindet etwas, das nicht von Anfang an so klar ist, sich aber am Ende der Geschichte herausstellt. Die Kulisse des düsteren Dorfes gefällt mir sehr gut, die Szenerie aus dem Cover passt perfekt zur Geschichte und man versinkt vollkommen in der Story. Leider gibt es hier aber auch wieder ein paar Minuspunkte und zwar vor allem für diese doch sehr merkwürdige Beziehungskiste, die sich so schnell entwickelte und min so viel Sex endete, das es schon keinen Spaß mehr gemacht hat. ich bin weiß Gott nicht prüde aber ich persönlich kann auf so etwas sehr gut in einem Krimi verzichten. Es wirkte an der Stelle leider etwas aufgebauscht und unreal.Fazit: Ein sehr interessanter Auftakt, packende Story und interessante Charaktere auch wenn ich ein paar Feinheiten zu bemängeln hatte kann ich es kaum erwarten ein weiteres Buch der Autorin zu verschlingen. Wer spannende und außergewöhnliche Krimis mag ist bei diesem Buch genau richtig!

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  • Spannend und fesselnd!

    Das Dorf der Mörder
    tobias_liebert

    tobias_liebert

    13. April 2016 um 18:50

    Im Berliner Tierpark wird in einem Tiergehege die Teile einer männlichen Leiche gefunden. Die junge Streifenpolizisten Sanela Beara trifft als Erste am Tatort an und versucht etwas Ruhe und Ordnung in die chaotische Situation zubringen. Bei weiteren Nachforschungen wird sie niedergeschlagen und entgeht nur knapp den Tod. Kurz darauf wird die Tierpflegerin Charlie Rubin als geständige Täterin präsentiert. Aber Sanela ist von deren Schuld nicht überzeugt. Da sie mit der Tierpflegerin gesprochen hat, traut sie ihr die Tat nicht zu. Der Psychologe Jeremy Saaler der am Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit von Charlie beteiligt ist bekommt auch Zweifel an dem Geständnis und der Schuld. Die Nachforschungen der Beiden führt in die Kindheit von Charlie und in das Dorf Wendisch Bruch. Das Buch der Mörder von Elisabeth Herrmann ist ein sehr spannendes und Buch. Das Verhalten der Streifenpolizistin Sanela Beara ist sehr natürlich. Sie ist eine sympathische Person, in die man sich gut hinein versetzen kann. Der Psychologe Jeremy Saaler zeigt auch ein menschliches Verhalten. Er hat eine, durch die Medien, vorgeprägte Meinung über die Täterin. Die Meinung ändert sich, da er die Täterin besser kennenlernt. Etwas störend fand ich die Auftritte von Jeremys Vater, da sie nicht richtig in die Geschichte gepasst haben. Die Lösung des Falles wird von zwei Seiten angefangen, was eine tolle und interessante Idee für die Lösung eines Falls ist. Es gibt einen zweiten Band mit Sanela Beara. Das Buch werde ich mir auch noch kaufen, da ich gespannt bin, wie sich die Polizistin weiter entwickelt.

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  • Ein uraltes Lied von Grauen und Angst

    Das Dorf der Mörder
    MikkaG

    MikkaG

    14. March 2016 um 22:05

    Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt, die zwar Berührungspunkte haben, aber erst gegen Ende wirklich zusammenlaufen. Einer folgt der ehrgeizigen jungen Polizistin Sanela Beara, der andere dem unsicheren Diplompsychologen Jeremy Saaler. Das fand ich hochinteressant und es funktioniert in meinen Augen auch sehr gut, denn der Leser kann die Geschichte dadurch aus zwei sehr unterschiedlichen Blickwinkeln verfolgen.Sanela ist nur eine kleine Streifenpolizistin, die eigentlich gar keine Befugnis dazu hat und sich dennoch wild entschlossen in den Fall verbeißt, koste es, was es wolle. Wenn sie ohne Erlaubnis ins Haus eines Verdächtigen einbrechen muss, dann ist das eben so! Ihr Vorgesetzter Gehring vergleicht sie mehr als einmal genervt mit einem kläffenden, kleinen Terrier, und sie schrappt immer haarscharf an einer Dienstaufsichtsbeschwerde entlang.Eigentlich fand ich es gut, dass sie immer ihrem Bauchgefühl und ihrem moralischen Kompass folgt, andererseits habe ich doch manchmal den Kopf über sie geschüttelt! Sie kann und will sich nicht einfügen in die hierarchischen Strukturen der Polizei - was ich allerdings auch wieder verstehen konnte, denn sie hat die Erfahrung gemacht, dass ihr ohnehin niemand zuhört.Mir gefiel sie gerade deswegen so gut, weil sie ein sperriger, unbequemer Charakter ist; sie hat dadurch Biss und wird nie langweilig.Jeremy kam mir dagegen erst sehr passiv und farblos vor. Er hat den Beruf des Psychologen eigentlich nur ergriffen, weil sein einflussreicher Vater ihn dazu gedrängt hat. Er kann selber gar nicht erkennen, dass er dafür tatsächlich beträchtliches Talent hat und der Beruf für ihn sogar Berufung sein könnte. Im Laufe der Handlung blüht er aber immer mehr auf, entwickelt Charakter und eigene Meinungen. Die konnte ich zwar nicht immer nachvollziehen, aber ich fand sie trotzdem interessant!Beide Protagonisten waren mir auf ihre eigene Art sympathisch, und ich fand sie glaubhaft und komplex geschrieben.Aber die interessantesten Charaktere waren für mich die geständige Mörderin und ihre Schwester, denn die konnte ich überhaupt nicht einschätzen. Beide können blitzschnell umschalten zwischen drastisch widersprüchlichen Verhaltensmustern. Großäugige Unschuld und ätzende Aggression, sanfte Freundlichkeit und rasender Zorn… Und dennoch macht ihr Verhalten von Seite zu Seite immer mehr Sinn.Der Mord, mit dem das Buch anfängt, ist nur die Spitze des Eisbergs, denn eigentlich hat alles schon viele Jahre zuvor in dem winzigen Dörfchen Wendisch Bruch seinen Anfang genommen. Ohne schon zu viel verraten, kann ich sagen: es geht um die Abgründe menschlichen Verhaltens und die spannende Frage, ob man erst durch Taten schuldig wird oder schon durch Wegsehen.Der Schreibstil hat mich schon im Prolog gefangen genommen! Für einen Krimi fand ich ihn eher ungewöhnlich - manchmal fast malerisch, oft mit dichter Atmosphäre. Wenn eine Szene es verlangt, verwendet die Autorin auch schon mal einen nüchternen oder kargen Schreibstil, aber selbst dann hat er meines Erachtens immer noch eine eindringliche Sprachmelodie.Eine Sache, die mich leider sehr gestört hat, war die Liebesgeschichte; diese konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Sie ging mir zu schnell, hatte für mich einen ungesunden Beigeschmack und wurde mir letztendlich auch zu kitschig.Ein bisschen getröstet hat mich die Dynamik zwischen Sanela und ihrem Chef, denn die fand ich glaubhaft, interessant und fast ein bisschen rührend. Bis zum Schluss will er ihr am liebsten den Kopf abreißen, weil sie immer wieder im Alleingang losprescht, aber ganz heimlich und widerwillig bewundert er sie auch für ihre unnachgiebige Entschlossenheit.Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und gut unterhalten! Ich fand die Geschichte vielschichtig, originell und kein bisschen vorhersehbar, und auch die Hauptcharaktere haben mir gut gefallen, gerade weil sie nicht perfekt sind. Der Schreibstil konnte mich mit seiner Vielseitigkeit ebenfalls überzeugen. Einzig die Liebesgeschichte war in meinen Augen überflüssig, zu bemüht und unpassend.

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  • Gepeinigte Seelen - Die Hunde von Wendisch Bruch bellen wieder!

    Das Dorf der Mörder
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    31. January 2016 um 21:45

    Der Einstieg mit den Hunden in diesem kleinen Ort fand ich trotz der Beklemmung die diese Szenerie bei mir auslöste als absolut gelungen.  Es offenbarte mir aber auch schon eine kleine Vorahnung um was es gehen könnte und doch war ich neugierig genug um es weiterzulesen, um endlich nach all diesen Seiten die ganze Wahrheit zu erfahren. Aber erstmal zur Story: Ein Toter, oder besser gesagt dessen Überreste werden in einem Pekari Gehege gefunden. Diese Wirldschweinart hat nicht viel übrig gelassen aber doch genug um die Gruppe der Tierparkbesucher in helle Aufregung zu versetzen. Ebenfalls vor Ort ist die junge Polizistin Sanela (ja, nur mit einem l) Beara. Ehrgeizig wie sie ist will sie direkt mehr erfahren und begibt sich so in eine gefährliche Situation. Das stachelt sie nur mehr an herauszufinden was es mit dem Toten auf sich hat und welches Geheimnis hinter der verhafteten Charlie Rubin steckt. Sanela gräbt tief und reist reist weit in die Vergangenheit, was ihr zum Verhängnis werden könnte. Der Schreibstil der Autorin Elisabeth Herrmann wechselt.  Die Szenerien um die Mörderin, dieses Dorf und Sanela gefielen mir sehr gut. Gerade dieses Dorf mit seinem Geheimnis, der Schweigsamkeit der dort noch lebenden Einwohner, die Beschreibungen der Begebenheiten fand ich richtig klasse.  Was mich aber sehr störte war diese Liebesbeziehung, hier fühlte ich mich ein wenig wie in einem typischen amerikanischen Thriller. Erfolgreicher Mann, wunderschöne und noch erfolgreichere Frau, schnelles Kennenlernen wegen dieser Mordgeschichte, und zack - ist es passiert - ganze sechsmal in einer Nacht? -  nein, das will ich nicht wirklich lesen in einem Krimi. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt. Die Story war (bis auf oben erwähntes) wirklich sehr spannend, gut konstruiert und die meisten der Charaktere lebhaft und authentisch beschrieben. Besonders Sanela, diese getriebene junge Frau, die auch mal tut was sie nicht soll oder darf, Grenzen überschreitet und zwar intelligent recherchiert, aber nicht unbedingt auch so handelt. Eine überzeugende Auflösung, bis zum Schluss herausgezögert, hat mir dann doch einige unterhaltsame Lesestunden bereitet. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen, nicht zuletzt auch für die Hunde von Wendisch Bruch. Eine traurige Botschaft und ich weiß nicht was schlimmer ist - das Wegsehen oder Hinnehmen? c)K.B. 01 / 2016

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  • Spannender und abwechslungsreicher Thriller

    Das Dorf der Mörder
    Kendall

    Kendall

    17. December 2015 um 16:30

    Sanela Beara ist Streifenpolizistin - jedenfalls bis zu dem Tag, an dem sie zu einem Leichenfund in den Berliner Tierpark gerufen wird. Die Täterin, die Verantwortliche für die Futterzucht, scheint schnell gefasst, doch Sanela glaubt nicht daran, dass Charlotte Rubin eine so grausame Tat begangen haben soll. Mit Hilfe des Psychiaters Brock und seinem Mitarbeiter Jeremy Saaler soll herausgefunden werden, ob Charlie zu so einer Tat fähig ist. Mit Hilfe ihrer Schwester Cara decken sie dunkelste Familiengeheimnisse auf und lösen das große Rätsel um Wendisch Bruch - Das Dorf der Mörder. Das Cover finde ich fantastisch, jedoch entfaltet es meiner Meinung nach erst eine besondere Wirkung, wenn man sich bereits eingelesen hat. Die düsteren Wolken über der Ruine eines verlassenen Hofs spiegeln sehr genau den Inhalt des Buches wieder. Wow, was für ein Buch. Ich bin hellauf begeistert und weiß gar nicht recht, wo ich mit meinem Lob beginnen soll. Die Charaktere sind einfach toll. Mit ihnen wird es nie langweilig, jeder von ihnen versprüht einen besonderen Charm und glänzt durch einen anderen Charakterzug: sei es Jeremy mit seiner Naivität und Verbissenheit, Cara mit ihrem Kindheitstrauma und ihren Stimmungsschwankungen oder Sanela mit ihrem Siegeswillen und dem Ehrgeiz, der sie fast das Leben kostet.Lediglich Cara fand ich an manchen Stellen ein wenig anstregend, denn manchmal wurden mir die Stimmungsschwankungen, die durchaus Abwechslung gebracht haben, doch ein wenig zu viel. Außerdem fand ich die Paramnesie ein wenig überspitzt, da ich aber kein Psychiater bin tue ich ihr hier auch unrecht und das "Krankheitsbild" entspricht dem aus dem Buch. Generell finde ich das Buch sehr gut recherchiert und es wird oft auf kleine Details geachtet, die man in vielen Büchern häufig vermisst, um sie anschaulicher zu machen.Auch die Handlung an sich fand ich sehr gut dargestellt. Das Buch hat spannend begonnen und hat auch zu keinem Zeitpunkt an Spannung und Action verloren; es war immer und überall etwas los! Ich fand es auch sehr interessant und originell, dass im ganzen Buch immer wieder Hinweise versteckt waren, die, wenn man sich denn alle gemerkt hat und wieder ins Gedächtnis ruft, den Leser am Ende auf die Spur der Mörders führt. Zuletzt sei auch noch der Schreib- und Sprachstil erwähnt: das Buch war sehr angenehm zu lesen und genau die richtige Mischung zwischen anspruchsvoll und einfach. Fazit: Ein Thriller, der mit Spannung, Gefühl und einer tollen Story begeistert! Auf jeden Fall weiterzuempfehlen!

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  • Nicht so gut wie erwartet

    Das Dorf der Mörder
    Guaggi

    Guaggi

    09. December 2015 um 19:24

    Ich muss gestehen, dass ich durch die Kurzbeschreibung eine andere Vorstellung von dem Buch hatte. Für mich arbeiteten die Polizistin Sanela Beara und der Psychologe Jeremy Saaler zusammen. Ich erwartete also ein klassisches Ermittlerduo, doch das Ganze gestaltete sich etwas anders. Die Protagonistin Sanela spielte zwar eine entscheidende Rolle in diesem Kriminalroman, die Hauptrolle sollte jedoch auf Jeremy Saaler fallen. Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Protagonisten fand jedoch zu keiner Zeit statt. Ein grausamer Mord, ein unglaublicher Selbstmord und eine Vergangenheit, die noch mehr Leid und Tod verbirgt, sowie ein Dorf das schweigt. Was braucht es mehr für einen spannenden Krimi? Protagonisten die einen abholen und mit denen man mitfiebert bei ihren Recherchen und der Suche nach dem Täter. Dieses war hier für mich leider nicht ganz gegeben. Die Polizistin Sanela war mir mit ihrer offenen und neugierigen Art sofort sympathisch. Mir gefiel ihr Integrationshintergrund genauso wie ihre Art Dinge zu hinterfragen und nicht locker zu lassen, bis sie eine Antwort fand. Für mich war sie die eigentliche Hauptprotagonistin, auch wenn ihr nur eine Nebenrolle zugedacht war und ich verfolgte mit großer Neugierde ihre Alleingänge. Daher war ich nicht sehr begeistert, als sich ab der Hälfte des Buches fast nur noch alles um den jungen Psychologen drehte, der mich mit seiner naiven und unsicheren Art nicht wirklich überzeugen konnte. Auch die anderen Protagonisten waren eher schmückendes Beiwerk und ich konnte mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden. Der Erzählstil der Autorin war auch etwas gewöhnungsbedürftig.. Obwohl sie ihre Geschichte aus der Sicht mehrerer Protagonisten schildern ließ, wirkte alles unglaublich abgeklärt und trocken. Selbst das Finale der Geschichte konnte mich nicht mehr begeistern, obwohl das Motiv für die Morde wirklich faszinierend und grausam zugleich war. Eine interessante Ermittlerin, die leider nicht im Fokus stand und ein Hauptprotagonist, der mir so gar nicht gefehlt hätte, machten dieses Buch zu einer echten Herausforderung.

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  • Ein Geisterdorf in Brandenburg

    Das Dorf der Mörder
    Thaliomee

    Thaliomee

    14. November 2015 um 18:47

    Im Berliner Tierpark wird eine Leiche gefunden. Schnell wird eine Verdächtige gefunden, doch die Polizistin Sanela Beara glaubt nicht, dass der Fall so schnell gelöst ist. Sie ermittelt weiter und untersucht die Vergangenheit der Verdächtigen Charlie Rubin. Diese wird währenddessen von Jeremy Saaler untersucht, der ein psychologisches Gutachten erstellen soll. Jeremy lernt Charlies Schwester kennen und wird so in den Fall hineingezogen. Die Lösung scheint tief Verborgen in der Vergangenheit zu liegen. Alle Spuren führen nach Wendisch Bruch, dem Dorf in dem Charlie und ihre Schwester aufgewachsen sind. Das Buch ist ein solider Krimi, bei dem ich zeitweise auf der falschen Fährte war. Die Charaktere verhalten sich zwar oft merkwürdig und wenig professionell, aber es bleibt immer spannend. Man fiebert mit den Hauptfiguren mit und ist am Ende bestürzt, zu was Menschen fähig sind. Eine Krimi-Empfehlung für alle, die damit leben können, dass die Protagonisten manchmal völlig kopflos handeln.

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  • Rezension zu Das Dorf der Mörder

    Das Dorf der Mörder
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    An einem Frühlingstag im Mai ereignete sich im Berliner Tierpark ein unfassbarer Mord. Als Sanela Beara, eine junge Streifenpolizistin, am Tatort eintrifft, herrscht große Aufregung. Einige Tage später wird die geständig Mörderin Charlie Rubin der Öffentlichkeit präsentiert, doch Beara zweifelt daran. Auch Jeremy Saaler, der Psychologe, der an dem Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit mitarbeitet, glaubt nicht so recht an Rubins Schuld. Beide glauben das die Lösung in der Kindheit von Charlie zu finden ist. Die Fährte führt sie nach Wendisch Bruch, hier herrscht mehr als nur eine düstere Stimmung... Ein grausamer Mord im Berliner Tierpark ist der Ausgangspunkt für diese Geschichte. Schnell wird die vermutliche Täterin Charlie Rubin präsentiert, aber Sanela Beara, eine junge Streifenpolizistin, glaubt das mehr dahinter steckt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Auch der junge Psychologe Jeremy Saaler hat seine Zweifel und begibt sich auf Spurensuche. Die Geschichte ist spannend erzählt, auch wenn sie ihm Mittelteil ein paar kleine Längen für mich hatte. Am besten gefällt mir der Teil in dem die Geschehnisse im Dorf in den Vordergrund rücken. Die Autorin schafft es eine wirklich düstere Atmosphäre zu schaffen und ich wollte unbedingt erfahren was hinter den bröckelnden Fassaden vor sich geht und welches Geheimnis dort verborgen liegt. Sanela Beara, die Hauptprotagonistin, ist eine junge Streifenpolizistin, die vor Ehrgeiz nur so strotzt, aber trotzdem sympathisch erscheint. Sie verbeißt sich in diesen Fall und begibt sich dabei selber in tödliche Gefahr. Jeremy Saaler, der junge Psychologe, erscheint mir trotz aller Sympathie manchmal zu naiv in seinen Handlungen und Gedankengängen. Beide Charakteren sind sehr unterschiedlich gezeichnet und man folgt ihnen gerne durch die Geschichte. Vor allem das Finale konnte mich begeistern, die bedrückende und düstere Stimmung hat mich eingefangen und mit Spannung verfolgte ich die Ereignisse in dem Dorf Wendisch Bruch. Mein Fazit: Ein gelungener und spannender Krimi der vor allem durch seine düstere Atmosphäre besticht. Leseempfehlung für alle Krimifans.

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    • 12
  • Das Dorf der Mörder

    Das Dorf der Mörder
    lissi91

    lissi91

    26. August 2015 um 10:35

    Sanela Beara ist Berliner Streifenpolizistin und wird zu einem Mord in den Berliner Tierpark gerufen. Eigentlich geht die Ermittlung eines Mordes weit über ihre Kompetenzen hinaus, doch Sanela möchte die Karriereleiter noch etwas hinaufklettern. Auf eigene Faust spricht sie mit Charlie Rubin, die ihr von Anfang an verdächtig erscheint. Sie läuft alleiun Wirtschaftswege des Parks entlang und macht verdächtige Findungen. Als sie von hinten angegriffen wird, muss sie sofort in ein Krankenhaus und kann vorübergehend an den Ermittlungen nicht mehr teilnehmen. In der Zwischenzeit soll der Psychologe Jeremy Saaler ein psychologisches Gutachten über die geständige Charlie Rubin erstellen und gerät dabei an seine Grenzen. Auch er geht über seine Kompetenzen hinaus und begibt sich in Lebensgefahr. Denn Sanela und Jeremy sind beide der Meinung dass der Mord mit der Kindheit Rubins in einen Brandenburgischen Dorf egründet liegt. Beide reisen unabhängig voneinander nach Wendisch Bruch, in dem mysteriöserweise alle männlichen Dorfbewohner verschwunden sind und die Frauen schweigen. Zudem umgibt dieses Dorf eine eigenartige Stille. Meine Meinung: Dieses Buch stand lange auf meiner Wunschliste und ich war überglücklich es in den Händen zu halten. Ich selber komme aus Brandenburg, kenne die Gegenden und bin selber gebürtige 'Wendin' (Wendisch Bruch - dieses Dorf hat es nie gegeben, aber es weckte nur aufgrund des Namens mein Interesse). Der Anfang verlief etwas zäh. Es wurde meiner Meinung nach zu lange, zu viel ermittelt, ohne dass etwas nennenswertes dabei herauskam. Sanela Beara kam mir am Anfang zu naiv und überschwänglich vor. Allerdings änderte sich die Spannung mit den psychologischen Gutachten, die sich leider zeitweise auch in die Länge zogen weil Charlie Rubin lange Zeit nicht sprach. Ab der Mitte des Buches konnte ich wirklich tief in die Geschichte hinabtauchen. Denn ab da drehte sich alles viel um das Dorf 'Wendisch Bruch'. Es wurde ein typischen Brandenburgisches Dorf am Aussterben beschrieben. Straßen aus Kopfsteinpflaster, Alleen, verfallene Bauernhöfe mit alten Ställen und Gruben und typischerweise ein altes verlassenes Gasthaus, Bäckerei - und Fleischereigebäude. Sowas kennt man hier zur Genüge und selbst meine Familie musste schmunzeln als ich es so wie im Buch beschrieb. Die Spannung am Ende stieg ins Unermessliche, ich hatte sehr oft Herzklopfen und fühlte mit den Charakteren. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Selber habe ich mir nun noch das Hörbuch gekauft und halte Ausschau nach weiteren Bänden von Sanela Beara und ihrem Team!

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  • Ein aussterbendes Dorf...

    Das Dorf der Mörder
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    Die Polizistin Sanela Beara ist ehrgeizig und möchte unbedingt auf der Karriereleiter aufsteigen. Durch Zufall ist Sie in der Nähe, als im Tierpark eine grausam entstellte Leiche gefunden wird. Sehr schnell ist die Täterin, eine freundliche Mitarbeiterin des Tierparks, gefasst. Doch Sanela kann nicht glauben, dass Charlie Rubin diese grausame Tat begangen haben soll. Entgegen den Anweisungen Ihres Chefs ermittelt Sanela weiter und gräbt immer tiefer in die Vergangenheit von Charlie Rubin. Im Heimatdorf der Täterin wird sofort klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt...... Das Buch stand bei mir eine Weile ungelesen im Regal und mir hat immer der Elan gefehlt es anzufangen. Doch nun weis ich gar nicht wieso. Ich fand die Geschichte super! Sehr spannend und vorallem hat mir die düstere Atmosphäre gefallen. Man kann diese förmlich beim Lesen spüren und sich in die Geschichte vertiefen. Das Buch baut sich in verschiedenen Erzählsträngen auf, dadurch wird die Spannung stets gehalten. Die Protagonisten sind sympathisch, authentisch und machen definitiv Lust auf mehr! Ich bin auf den nächsten Band gespannt und finde dieses Buch ein gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe. Lesenswert!

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