Elisabeth Herrmann Das Dorf der Mörder

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Inhaltsangabe zu „Das Dorf der Mörder“ von Elisabeth Herrmann

"Der Pekari-Eber schob etwas vor sich her, schnüffelte, ließ es liegen und trampelte es beim Abwenden in den Mulch. Es war hell, blutverschmiert und hatte fünf Finger"§Im Berliner Tiergarten ereignet sich ein schrecklicher Vorfall: Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge, ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela Beara. Die Schuldige ist schnell gefasst zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht, und ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie in ein kleines Nest in Brandenburg direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will ...§(7 Audio-CDs)§

Ich mag Eva Mattes' Stimme. Aber die Geschichte ist total an den Haaren herbeigezogen.

— Bellastella
Bellastella

Bei diesem Krimi hat mir der Perspektivwechsel des Personalenerzählers gut gefallen. Solide Krimi-Unterhaltung zum Miträtseln.

— Lesestunde_mit_Marie
Lesestunde_mit_Marie

Unglaubwürdig und augenrollenauslösend

— Saralonde
Saralonde

Einfach spannend, mehr davon. Eva Mattes liest es wunderbar

— ela-e
ela-e

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    Das Dorf der Mörder
    Saralonde

    Saralonde

    03. December 2015 um 16:24

    Sprecherin: Tanja Fornaro Dauer: 13 h 51 min Die Berliner Streifenpolizistin Sanela Beara wird zu einem Tatort in den Tierpark gerufen. Ein Mann ist dort auf grausame Weise zu Tode gekommen. Die vermeintliche Täterin ist schnell gefasst, Charlotte Rubin, genannt Charlie, die als Rattenzüchterin im Tierpark arbeitet und auch dort wohnt. Doch die Kinder, die die Leiche des Mannes gefunden haben, haben einen seltsamen Clown am Tatort beobachtet, was nicht in den Tathergang und zum Geständnis von Charlie passt. Sanela glaubt an einen Mittäter und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Ihr wisst, wie schwer ich mich mit Krimis tue, und dieser hier war ein weiterer Versuch, mich mit dem Genre anzufreunden. Ich hatte mir eine Geschichte erhofft, die aus der Masse hervorsticht. Leider wurde ich erneut enttäuscht. Zwar entwickelt Herrmann ihre Charaktere sorgfältig, gibt ihnen einen Hintergrund und eine Geschichte, die Krimihandlung ist jedoch 08/15. Die Art, wie das Opfer zu Tode gekommen ist, ist besonders grausam und es bleibt über weite Teile des Buches offen, wer der Mit- oder auch Haupttäter nun ist, trotzdem kommt lange keine rechte Spannung auf. Das liegt auch daran, dass Herrmann lange keine richtigen Hinweise auf seine Identität gibt, klar ist nur, dass er aus dem Herkunftsdorf von Charlie, Wendisch Bruch, kommen muss. So kann der Leser über weite Strecken gar nicht miträtseln oder eigene Theorien entwickeln. Zwischenzeitlich bietet Elisabeth Herrmann eine psychologische interessante Tätermöglichkeit, die jedoch zugunsten einer weitaus weniger originellen, für meine Begriffe sogar langweiligen Lösung aufgegeben wird. Vielleicht, um den Leser zu überraschen (was nicht gelingt). Am Rande gibt es auch die unvermeidliche Liebesgeschichte, die leider hier besonders kitschig ausfällt, meine Augen sind zeitweise kaum aus dem Rollen herausgekommen. Einige Aspekte des Romans sind außerdem schlicht unglaubwürdig, etwa die Art und Weise, wie Sanela Beara sich über ihre Vorgesetzten hinwegsetzt. Der finale Showdown ist schließlich in meinen Augen völlig missraten, viel zu lang, viel zu klischeehaft und für kleine Krimihasserinnen wie mich einfach langweilig. Den zweiten Stern gibt’s für die ansatzweise gut entwickelten Charaktere und das interessante aufgegebene Motiv, das zwischenzeitlich für Spannung sorgt. Ansonsten ist das Buch bei mir leider völlig durchgefallen. Zum Hörbuch: Tanja Fornaro gibt sich Mühe und liest das Buch mit viel Ausdruck, was dieses jedoch nicht retten kann.

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  • Hut ab, Frau Herrmann ...

    Das Dorf der Mörder
    engineerwife

    engineerwife

    19. June 2015 um 14:18

    Ein absolutes Hörbuch Highlight, sehr überzeugend vorgetragen von der Schauspielerin Eva Mattes. Die Story beginnt gleich mit einem aufregenden, sehr grausamen Mord im Schweinegehege. Ein Mann wurde den Chaco-Pekaris Wildschweinen buchstäblich zum Fraß vorgeworfen. Die ehrgeizige Polizistin Sanela Beara soll eigentlich nur das Gelände absperren, das zu dem Zeitpunkt ausgerechnet von einer Kindergartengruppe besucht wurde. Fasziniert jedoch lässt sie sich tiefer in das Geschehen verwickeln um wenig später beinahe selbst Opfer des Mörders zu werden. Der Fall lässt sie nicht los und sie macht sich auf eigene Faust auf nach gen Osten, in das Heimatdorf der angeblichen Täterin. Parallel dazu forscht auch der junge Phsychologen-anwärter, später gemeinsam mit Charlies jüngerer Schwester, nach den wahren Begebenheiten … eine gefährliche Reise in die Vergangenheit nimmt ihren Lauf … Geschickt versteht es die begabte Autorin Elisabeth Herrmann ihre Leser wie durch einen Sog in die Geschichte zu ziehen. Immer verstrickter werden die Erkenntnisse, immer tiefer wird in der Vergangenheit gegraben, bis die grausame Wahrheit aufgedeckt wird, in dem der kleine Ort Wendisch Bruch in der Nähe von Jüterborg – tief in Herzen Brandenburgs – eine schreckliche Hauptrolle spielt. Über viele Jahre geschahen dort unerklärliche Dinge, verschwanden dort Menschen, bellten die Hunde. Nicht sehen, nicht hören, nicht reden machte sich die kleine Gruppe Dorfbewohner zum Motto. In buchstäblich letzter Minute kommt die unfassbare Wahrheit ans Licht. Spannend bis zum Schluss, hat mich dieses Hörbuch begeistert. Nachfolgend noch eine kleine wahre Begebenheit am Rande, auf die ich durch Zufall gestoßen bin, als ich nach der korrekten Schreibweise des Namens der Schweine suchte. Diese Meldung (ca. 1 ½ Jahre nach Erscheinen des Romans) lässt mich doch ein bisschen erschüttert und nachdenklich zurück. BZ – 20. September 2014: Jagdszenen im Tierpark - Jäger erschossen Wildschweine im Gehege Der Tierpark braucht Platz für "wichtigere Tiere". Die bedrohten Chaco-Pekaris sollen her. Dafür mussten die Wildschweine sterben. Wildschweine gehörten seit Gründung des Tierparks (1955) zum Tierbestand. Jetzt sind sie Futter für die Geier. Direktor Andreas Knieriem (49) hat die Wildschweinfamilie töten lassen. Zwei professionelle Jäger schossen die zehn Tiere – Keiler, Bachen und Jungwildschweine – im Tierpark-Gehege ab. Die Aktion “Schweine-Schießen” lief vergangenen Mittwoch im Morgengrauen an. Die zwei angeheuerten Jäger postierten sich außerhalb des Geheges: Durchladen, zielen, Schuss… Nach rund einer halben Stunde war die Wildschwein-Familie ausgelöscht. Warum dieses Massaker? “Weil wir Platz für wichtigere Tiere brauchen”, erklärt Zoo- und Tierpark-Sprecherin Claudia Bienek. Sie weist darauf hin, dass vorher versucht wurde, die Wildschweine an andere Zoos und Tierparks abzugeben, was aber nicht geklappt hatte.

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  • Ein genialer Krimi

    Das Dorf der Mörder
    Reneesemee

    Reneesemee

    Ein grandioser psychologischer Spannungsroman der nichts für schwache Nerven ist. Inhalt: Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Tierpark. Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge Streifenpolizistin Sanela Beara: ehrgeizig, voller Tatendrang und entschlossen, dem Fall auch gegen den Willen ihres Vorgesetzten auf den Grund zu gehen. Denn die Schuldige ist schnell gefasst - zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen, der ein Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit erstellen soll. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht: Der Mord im Tierpark hängt mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg zusammen. Ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie nach Wendisch Bruch - direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will. Im Berliner Tierpark ist ein grausamer Mord geschehen und alles deutet darauf hin das es Charlie Rubin ist eine Mitarbeiterin des Tierparks. Rubin ist für die Futtermittelzucht zuständig. Sie gesteht die Tat doch die ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela kann das nicht glauben und folgt ihrem Gespür. Jeremy Saaler ist der Assistent eines renommierten Psychologen der ein Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit von Rubin erstellen soll. Doch unabhängig voneinander beginnen Sanela und Jeremy in der Vergangenheit der Täterin zu graben doch alles beginnt in Rubins Kindheit etwas 20 Jahre zuvor in einem gottverlassenen brandenburgischen Dorf namens Wendisch-Bruch. Und während sich die beide in immer enger werdenden Kreisen dem Geheimnis dieses aussterbenden Dorfes ganz ohne Männer und ohne Kinder nähern. Wecken die beiden etwas was nie mehr geweckt werden sollte. Und geraten dabei ins Wesir des waren Täters. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man taucht wunderbar in die spannende Geschichte ein. Der einen fesselnde, schockierende und grausamer Krimi ist.

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    Arun

    Arun

    25. April 2014 um 12:55
  • Ein genialer Krimi

    Das Dorf der Mörder
    Reneesemee

    Reneesemee

    15. August 2013 um 20:19

    Ein grandioser psychologischer Spannungsroman der nichts für schwache Nerven ist. Inhalt: Ein grausamer Mord ereignet sich im Berliner Tierpark. Eine der Ersten, die am Tatort eintrifft, ist die junge Streifenpolizistin Sanela Beara: ehrgeizig, voller Tatendrang und entschlossen, dem Fall auch gegen den Willen ihres Vorgesetzten auf den Grund zu gehen. Denn die Schuldige ist schnell gefasst - zu schnell, wie Sanela glaubt. Während der Öffentlichkeit die geständige Mörderin Charlie Rubin präsentiert wird, hat Beara Zweifel. Zweifel, die auch den Psychologen Jeremy Saaler plagen, der ein Gutachten über Charlies Zurechnungsfähigkeit erstellen soll. Unabhängig voneinander haben beide den gleichen Verdacht: Der Mord im Tierpark hängt mit Charlies Kindheit in einem kleinen Dorf in Brandenburg zusammen. Ein dunkles, mörderisches Rätsel lockt sie nach Wendisch Bruch - direkt ins Visier eines Gegners, der die Totenruhe im Dorf um jeden Preis bewahren will. Im Berliner Tierpark ist ein grausamer Mord geschehen und alles deutet darauf hin das es Charlie Rubin ist eine Mitarbeiterin des Tierparks. Rubin ist für die Futtermittelzucht zuständig. Sie gesteht die Tat doch die ehrgeizige Streifenpolizistin Sanela kann das nicht glauben und folgt ihrem Gespür. Jeremy Saaler ist der Assistent eines renommierten Psychologen der ein Gutachten über die Zurechnungsfähigkeit von Rubin erstellen soll. Doch unabhängig voneinander beginnen Sanela und Jeremy in der Vergangenheit der Täterin zu graben doch alles beginnt in Rubins Kindheit etwas 20 Jahre zuvor in einem gottverlassenen brandenburgischen Dorf namens Wendisch-Bruch. Und während sich die beide in immer enger werdenden Kreisen dem Geheimnis dieses aussterbenden Dorfes ganz ohne Männer und ohne Kinder nähern. Wecken die beiden etwas was nie mehr geweckt werden sollte. Und geraten dabei ins Wesir des waren Täters. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man taucht wunderbar in die spannende Geschichte ein. Der einen fesselnde, schockierende und grausamer Krimi ist.

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