Elisabeth Herrmann Das Kindermädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Kindermädchen“ von Elisabeth Herrmann

Ein Blick in die Abgründe der Nachkriegsgesellschaft verknüpft mit einer spannenden Krimihandlung Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur … Nominiert für den Glauser, den wichtigsten deutschen Krimipreis.

Anfang einer Serie um Anwalt Vernau. Spannend und mit Einblick in die Vergangenheit.

— Trikerin

Nett zu lesen, aber die Figuren handeln doch oft wie der berühmte Idiot auf dem Speicher.

— Anne_Breckenridge

Serien-Auftakt um den Rechtsanwalt Vernau. Ich bin süchtig.

— TheSilencer

Empfehlenswert! Spannender Krimi rund um Zwangsarbeiter und den illegalen Handel mit entarteter Kunst... Blick in die Vergangenheit

— Pippo121

Vernau ist mein absoluter Liebling

— PaulaZapke

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen...

— FridaHendriksen

Enttäuschender Auftakt rund um den Anwalt Vernau. Mäßig spannend, farblos und teilweise sehr überzogen.

— Seehase1977

Spannend, unterhaltsam, mit Hintergrund und Witz.

— OlafJahnke

spannend, skurrile Charaktere, und ein Kriminalfall mit erhellenden Rückblicken in eine dunkle Zeit, sehr gut!

— Samarkant

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  • Buchverlosung zu "Stimme der Toten" von Elisabeth Herrmann

    Stimme der Toten

    m_exclamationpoint

    Mord, Totschlag & Reinigungsmittel Was passiert eigentlich nach einem Mord? Wenn die Leiche abgeholt wird und die Ermittler sich auf die Suche nach der ersten heißen Spur machen? Dann kommen Tatortreiniger wie Judith zum Einsatz. Als diese jedoch zum reinigen ihres neuesten Tatorts erscheint, fallen ihr einige Unstimmigkeiten auf ... Es hieß es handele sich um einen Selbstmord, aber kann das wirklich stimmen? Mach mit bei unserer Buchverlosung zu "Stimme der Toten" von Elisabeth Herrmann und tauche gemeinsam mit Judith in die verschwörerischen Bankgeschäfte Berlins ein! Über das Buch: Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Sie wird gerufen, wenn der Tod Spuren hinterlässt, die niemand sonst beseitigen kann. In einem großen Berliner Bankhaus ist ein Mann in die Tiefe gestürzt. Unfall oder Selbstmord? Judith entdeckt Hinweise, die Zweifel wecken. Als sie die Polizei informiert, ahnt sie nicht, welche Lawine sie damit lostritt: Sie gerät ins Visier einer Gruppe von Verschwörern, die planen, die Bank zu hacken. Ihr Anführer ist Bastide Larcan, ein ebenso mächtiger wie geheimnisvoller Mann, der Judith zur Zusammenarbeit zwingt. Denn er kennt Details aus ihrer Vergangenheit, die für sie selbst bis heute im Dunklen liegen. Und in Judith keimt ein furchtbarer Verdacht – kann es sein, dass Larcan in die Ermordung ihres Vaters verstrickt war? Sie weiß, sie wird nicht ruhen, bis sie endlich die Wahrheit erfährt, was als Kind mit ihr wirklich geschah >> Hier geht's zur Leseprobe!Über die Autorin:Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach einer abgebrochenen Lehre als Bauzeichnerin arbeitete sie als Betonbauerin und Maurerin bevor sie ihr Abitur am Frankfurter Abendgymnasium nachholte. Anschließend studierte sie in Frankfurt und Berlin und arbeitet heute neben ihrer Tätigkeit als Autorin und Sprecherin als Fernsehjournalistin für den RBB.Ihr erster Roman wurde im Jahr 2005 unter dem Titel "Das Kindermädchen" veröffentlicht und mit großem Erfolg gefeiert. Für ihr literarisches Schaffen wurde sie unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Elisabeth Herrmann lebt heute in Berlin.Gemeinsam mit dem Goldmann Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Stimme der Toten". Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 13.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Wie sieht für dich der perfekte Tatort aus? Beschreibe alle Attribute die ein Tatort haben muss, damit eine schnelle Aufklärung garantiert ist. Top-Ermittler aufgepasst:Wer außerdem zusätzlich zu seiner Beschreibung auch ein fingiertes Bild von dem perfekten Tatort postet, hat die Möglichkeit ein tolles Spannungspaket von Goldmann zu gewinnen! Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.Ich wünsche euch ganz viel Glück und freue mich schon riesig auf eure Antworten und Bilder! 

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  • Unsympathische Typen

    Das Kindermädchen

    Federfee

    22. July 2016 um 15:51

    Dass Charaktere in Thrillern unsympathisch sind, kommt oft vor, aber diese fand ich zudem zweidimensional, ohne Tiefe. Auch die Handlung konnte mich nicht fesseln, so dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe.

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  • Mitten in Berlin

    Das Kindermädchen

    TheSilencer

    22. April 2016 um 10:43

    Joachim Vernau hat alles, was man sich so wünschen kann: seine Karriere als Rechtsanwalt soll in der Partnerschaft einer angesehen Kanzlei gipfeln, die seinem Schwiegervater in spe gehört, dessen Tochter ist erfolgreiche Berliner Senatorin und eine Märchenhochzeit würde all das perfektionieren. Damit würde er auch noch in eine Familie der höheren Zehntausend einheiraten. Wenngleich auch nicht alle Familienangehörigen dieser wohlhabenden Familie das genauso sehen wie Vernau.Wolken ziehen auf und verdunkeln die Traumkarrieren als eine Frau im Vorgarten der Villa steht und um die Unterschrift auf einem Formular bittet. Nächsten Tag wird sie als Wasserleiche aus dem Landwehrkanal gezogen.Während alle das laute Lied des Unfalls singen, bleibt Vernau skeptisch. Und tritt eine Lawine los.Darf man einen ironisch-sarkastischen Krimi schreiben, der sich mit dem Dritten Reich auseinandersetzt und doch in der Gegenwart spielt?Oh ja, man darf.Elisabeth Herrmann schreibt vollmundig, witzig, zielstrebig und taff. Sie bringt mehr Themen in einem Krimi unter, als ihm gut tut - denkt man. Doch sie verwebt Geschichte und Gegenwartsgedusel so hervorragend, daß man mehr will. Auf der Stelle.Als Berliner findet man vielleicht besonderes Gefallen daran, kratzt sie auch an der devoten Ost-Einstellung und läßt hier und da das alte West-Berlin wehmütig durchschimmern.(Gefreut hat mich auch das Cover: Die Siegessäule schmückt dieses als Foto aus einer völlig ungewohnten Perspektive.)

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  • Aufarbeitung der Vergangenheit

    Das Kindermädchen

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. September 2015 um 14:52

    Joachim Vernau, seines Zeichens ein aufstrebender Anwalt, hat es fast in die "oberen Zehntausend" geschafft. Seine Verlobte Sigrud Zernikows, Anwärterin auf den Bürgermeisterposten, ist die Tochter des bekannten Rechtsanwalts von Zernikow. Die Teilhaberschaft ist ihm schon fast sicher. Da steht eines Tages eine alte Ukrainerin vor der Tür und drückt ihm einen Zettel in die Hand. Sie benötigt eine Unterschrift als Bestätigung, dass die von Zernikows im Krieg Zwangsarbeiterinnen beschäftigt hatten. Ein paar Tage später wird sie tot aufgefunden. Joachim Vernau lässt diese Begegnung keine Ruhe und er stellt Fragen und er stößt damit auf Dinge, die weit zurück liegen ... Joachim Vernau ist ein Mann, der die Augen nicht verschließt. Auch wenn es in diesem Fall um seinen künftigen Schwiegervater und dessen Mutter geht, lässt er die Sache mit der Ukrainerin nicht auf sich beruhen. Er kommt einem Geheimnis auf die Spur, das in die Zeit des 2. Weltkrieges führt.  Die von Zernikows hatten seinerzeit Kindermädchen beschäftigt, die Paula gerufen wurden, da es ihnen zu viel Mühe bereitete, sich die jeweiligen Namen zu merken. Eines von ihnen war Natalja Tscherednitschenkowa, die Utz, den Sohn des Hauses betreute. Seine Mutter hatte keine Zeit für ihn und interessierte sich vorzugsweise mit anderen Dingen als für ihren Sohn. Bei einem Bombenangriff ist sie die Einzige, die im Haus war und beschließt, trotz Verbot, gemeinsam mit Utz in den Keller zu gehen, wo sie verhüllte Bilder finden. Nun, Jahre später, versucht eine Bekannte von Natalja, die Bestätigung durch die von Zernikows zu erhalten, dass diese seinerzeit bei ihnen beschäftigt war. Sie fliegt kurzerhand raus und wird Tage später tot aufgefunden. Vernau recherchiert und schaut hinter die Fassade der Familie von Zernikows, deren Oberhaupt Freifrau von Zernikow, die Großmutter seiner Verlobten, ist. Auch heute noch hält sie die Fäden zusammen, die die Vergangenheit betrifft. Vernau gerät in einen Strudel, in dem es nicht nur um Zwangsarbeit in Deutschland während des Krieges geht, sondern auch um Kunstdiebstähle, die während dieser Zeit getätigt wurden. Mit diesem in der Gegenwart spielenden Krimi hat die Autorin Elisabeth Herrmann auch einen kleinen Teil deutscher Geschichte mit aufgearbeitet. Sie führt den Leser zurück in die Zeit des 2. Weltkrieges. Eine Zeit, in der Deutschland nicht nur weltweit Angst und Schrecken verbreitete, sondern auch im eigenen Land. Frauen und auch Männer aus den eroberten Gebieten wurden verschleppt, um in Deutschland zwangsarbeiten zu müssen. Frauen bzw. Mädchen wurden gern als Kindermädchen vermittelt. Es wurden jedoch nicht nur Personen verschleppt, sondern auch Kunstgegenstände, die nach Deutschland gebracht wurden und zeitweise versteckt. Der Krimi beginnt mit der Bombardierung in Berlin und dem Auffinden der Gemälde, schwenkt dann jedoch in die Gegenwart über. Es beginnt spannend und der Spannungsbogen kann sich kontinuierlich halten. Gegen Ende jedoch ist man gar nicht mehr in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen. Als Leser will man sofort wissen, wie es ausgeht, man kann nicht aufhören zu lesen. Das Buch ist aus der Sicht von Joachim Vernau in der Ich-Form geschrieben. Vernau ist ein sympathischer Protagonist, bei dem ich das Gefühl habe, dass sich bei ihm noch einiges tun wird. Ich bleibe am Ball, bin gespannt und freue mich auf ein wiederlesen. Ein Buch, das ich gern weiterempfehle.

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  • Anwalt mit Ambitionen zum Super-Agenten

    Das Kindermädchen

    Seehase1977

    07. March 2015 um 10:02

    Klappentext: Joachim Vernau ist ganz oben in der Berliner Gesellschaft angekommen. Er steht kurz davor, in die wohlhabende und einflussreiche Familie der von Zernikows einzuheiraten, nicht ahnend, dass ihre Ehrbarkeit nicht viel mehr als Fassade ist. Als eine ukrainische Frau auftaucht und behauptet, die von Zernikows hätten im Zweiten Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, lässt das Familienoberhaupt sie kurzerhand hinaus werfen. Wenig später wird sie tot aus dem Landwehrkanal geborgen. Vernau beginnt unangenehme Fragen zu stellen und kommt nicht nur der Identität der Frau sondern auch dem lukrativen Geschäft mit enteigneter Kunst auf die Spur … Rechtsanwalt Joachim Vernau verkehrt dank seiner Lebensgefährtin Sigrun in den besten Kreisen Berlins. Die aus Berlin stammende hoch angesehene Familie „von Zernikow“ ist nach dem Zweiten Weltkrieg zu großem Reichtum gelangt. Familienoberhaupt Utz führt eine erfolgreiche Anwaltskanzlei, Sigrun, die das 'von' aus ihrem Namen gestrichen hat strebt eine erfolgreiche Politikerkarriere an. Vernau und Sigrun stehen kurz vor ihrer Hochzeit und Utz von Zernikow will den Mann seiner Tochter als Partner in seiner Anwaltskanzlei. Als eines Tages eine alte Frau auf dem Anwesen von Utz eine Unterschrift auf einem Dokument einfordert, das die Zwangsarbeit des ehemaligen Kindermädchens Natalja Tscherdnitschenkowa anerkennen soll, wird sie barsch vertrieben. Als sie wenige Tage später tot aufgefunden wird, beginnt Vernau, sich für die Geschichte der Familie von Zernikow und deren Vergangenheit zu interessieren und von da an verändert sich Joachim Vernaus Leben schlagartig, denn mit Hilfe der Anwältin Marie-Luise beginnt er, Nachforschungen anzustellen und kann nicht nur Licht in die dunkle Vergangenheit der Zernikows bringen, sondern auch sich und Marie-Luise in große Gefahr… „Das Kindermädchen“ von Elisabeth Herrmann ist das Erste aus der Reihe rund um den Rechtsanwalt Joachim Vernau. Ich habe mich bewusst dazu entschieden, die Reihe von Anfang an zu lesen und war ehrlich gesagt vom Auftakt gleich schon etwas enttäuscht. Die Grundidee einen Krimi über die Nazi-Geschichte Deutschlands und die Zwangsarbeit im Dritten Reich zu schreiben finde ich sehr gut. Allerdings beginnt die Story schleppend und wenig spannend, vieles wirkt konstruiert und unglaubwürdig. Erst im zweiten Drittel kommt dann Spannung auf, jedoch bleiben Aha-Effekte und unterschiedliche Wandlungen aus. Den Anwalt in die Rolle eines Super-Agenten schlüpfen zu lassen der eine kratzbürstige „Cat Woman“ als Assistentin hat, macht es irgendwie nicht besser. Die Protagonisten sind mir teilweise wirklich sehr überzogen und wirklichkeitsfremd dargestellt. Unterhaltsam fand ich die Szenen mit Vernaus Mutter und ihrer Freundin „Hüthchen“. Alles in allem war der Krimi ganz gut zu lesen, bei mäßiger Spannung konnte der Leser jedoch etwas „Berliner Luft“ schnuppern und sich mal mehr oder weniger gut unterhalten lassen. Trotz der Enttäuschung werde ich dem zweiten Teil der Reihe eine Chance geben. Drei Sterne von mir!

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  • Leserunde zu "Nachtauge" von Titus Müller

    Nachtauge

    TitusMueller

    Ihr Lieben, habt ihr Lust auf einige spannende Leseabende? Ich würde gern eine Leserunde zu meinem Roman "Nachtauge" begleiten, eure Fragen beantworten und erfahren, wo ihr steckenbleibt oder wo euch die Geschichte besonders Freude macht. Zum Inhalt April 1943: Dicht an der Möhnetalsperre befindet sich ein Lager, in dem ukrainische Zwangsarbeiterinnen Waffen produzieren müssen. Doch der Leiter ihres Lagers, Georg Hartmann, ist ein Mann voller Zweifel und Skrupel. Und er ist im Begriff, eine Liebesgeschichte zu beginnen, die ihm eigentlich nur den Tod bringen kann. Zur gleichen Zeit jagt in London der britische Geheimdienst eine deutsche Spionin, die raffinierter und kaltblütiger als alle ihre männlichen Kollegen ist. Unter dem Codenamen »Nachtauge« ist sie einem Geheimnis auf der Spur, das alle deutschen Talsperren betreffen könnte. Zum Autor Ich bin 1977 in Leipzig geboren und habe in Berlin Literatur, Geschichtswissenschaft und Publizistik studiert. Für meine Romane wurde ich u.a. mit dem C. S. Lewis-Preis und dem Sir Walter Scott-Preis ausgezeichnet und für "Nachtauge" 2014 im Rahmen einer Histo-Couch-Umfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Hier geht es zur Leseprobe Und hier zum Trailer Der Heyne-Verlag verlost freundlicherweise 10 Freiexemplare unter allen Teilnehmern der Leserunde. Solltet ihr gewinnen, wäre es schön, wenn ihr aktiv an der Diskussion teilnehmt. Auch über Rezensionen zum Schluss freue ich mich, ob nun positiv oder negativ, Hauptsache, ich lerne daraus für die nächsten Romane! Gebt mir gern auch Hinweise, was den Ablauf der Leserunde angeht, es ist mein erster Versuch hier. :) Herzliche Grüße, ich bin gespannt auf den Austausch mit euch, Titus

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    • 324

    anushka

    28. December 2014 um 18:50
    TochterAlice schreibt Interessant, denn es gab doch sicher welche, in der DDR "hängengeblieben" waren. Wurde ihr Schicksal denn vollkommen ignoriert? Soweit ich weiss, haben sie dann zeitlich nicht allzuviel verpasst ...

    Zu dieser Thematik habe ich das Buch "Das Kindermädchen" von Elisabeth Herrmann gelesen. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, handelt es sich genau um diese "hängengebliebenen" Zwangsarbeiter ...

  • Jojo Vernau macht Spaß!

    Das Kindermädchen

    sommerstuermisch

    17. November 2014 um 18:32

    Mir wurde mit Elisabeth Herrmann ein guter Krimi empfohlen, der gut und mit witzigem Humor geschrieben ist. Mit dem Protagonisten Joachim Vernau sympathisiert man ziemlich schnell und auch seine spätere Mitarbeiterin Marie-Luise schließt man schnell ins Herz. Die Handlung ist spannend, sie geht bis in den 2. Weltkrieg zurück und durch einige ans Licht gekommene Informationen, verändern sich Leben gravierend. Der Krimi liest sich weg wie nichts - umso gespannter bin ich auf seine weiteren Fälle!

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  • spannende Krimi-Geschichtsstunde

    Das Kindermädchen

    Samarkant

    03. June 2014 um 16:40

    gut geschrieben, humorig und ein Krimi mit Rückblicken in eine dunkle Zeit der deutschen Geschichte. Joachim Vernau wuchs mir ans Herz. Seine tapsige, floddrige Art herrlich, die anderen Charaktere sind ebenfalls interessant gezeichnet. Literarischer Krimi mit Mehrwert!

  • Schade, zu Ende!

    Das Kindermädchen

    PeterK

    Ich hatte den Film noch einigermaßen in Erinnerung, aber das Buch ist weitaus besser. So, dass ich es als schade empfand, dass es nun zu Ende ist, leider! Ich frage mich, ob Elisabeth Herrmann bei der Figur Joachim Vernau schon JJ Liefers im Kopf hatte, oder wie die beiden (Liefers zu Vernau) zusammen gekommen sind. Ich könnte mir keinen besseren Schauspieler für diese Rolle vorstellen.  Das Thema passt zu der "Beutekunst-Sache" Gurlitt aus 2013 sehr gut. Hier werden die Themen Zwangsarbeit und Beutekunst im 2. Weltkrieg wunderbar in einen Krimi gepackt, der voller Spannung ist. Absolut lesenswert!

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    • 2
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher von deutschsprachigen Autoren

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 9 austauschen!

    • 61
  • Klischeehaft dargestellte Figuren in einem sich mühsam dahinquälenden Plot

    Das Kindermädchen

    Code-between-lines

    21. January 2014 um 22:11

    Zum Inhalt: Für den Berliner Anwalt Joachim Vernau läuft alles bestens. Kurz vor der Hochzeit mit der Senatorin und Stellvertretenden Berliner Bürgermeisterin Sigrun von Zernikow bietet sich ihm die Möglichkeit, nicht nur in die glanzvolle Etage der Berliner Oberschicht aufzusteigen, sondern gleichzeitig auch Partner in der Anwaltskanzlei ihres Vaters Utz von Zernikow zu werden. Gut – der Zeitpunkt der Hochzeit ist der Wahlkampftaktik seiner aufstrebenden Liebsten geschuldet, die sich gerade um den Posten der Innensenatorin bewirbt, aber das soll dem glanzvollen Aufstieg Vernaus keinen Abbruch tun. Doch das Blatt wendet sich, als eines Tages eine alte Ukrainerin vor dem Tor der von Zernikowschen Villa steht und eine Unterschrift von seinem zukünftigen Schwiegervater verlangt, die die traditionsbewusste Familie von Zernikow mit den im Dritten Reich beschäftigten osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen in Verbindung bringt. Als diese Frau wenige Tage später tot im Landwehrkanal gefunden wird, kann sich Joachim der Vergangenheit, die ihre Finger nach seiner zukünftigen Familie ausstreckt, nicht mehr entziehen. Gemeinsam mit seiner ehemaligen Studienkollegin versucht er, hinter lange und sorgsam gehütete Geheimnisse zu kommen und ist dabei schnell mit dem entschlossenen Schulterschluss der Familie Zernikow, der sich, je mehr er nach der Vergangenheit fragt, entschieden auch gegen ihn richtet, konfrontiert. Was soll hier verborgen bleiben? Und was hat die nicht weniger ehrwürdige Familie der von Lehnsfelds, dessen Familienoberhaupt gerade zu Grabe getragen wurde, damit zu tun? Eigene Meinung: Der Roman von Elisabeth Herrmann lässt sich wohl am ehesten dem Genre Politkrimi zuordnen. Die Thematik der osteuropäischen Zwangsarbeiterinnen, die im Dritten Reich häufig als Haushaltshilfen und Kindermädchen beschäftigt waren, waren ein für mich neues und - soweit ich das beurteilen kann - gut recherchiertes Thema, das die Autorin in das Zentrum ihres Buches stellt. Es geht um die Verbindung der Gegenwart zu den Gräueln der nationalsozialistischen Vergangenheit, unschöne Geheimnisse, die abseits von den offensichtlichen Kriegsverbrechen im Dritten Reich in vielen Familien bis heute lieber verschwiegen werden. Die Umsetzung hat mir allerdings nicht gefallen. Ich habe bis zum Ende des Buches keinen wirklichen Zugang dazu finden können, was zu großen Teilen wohl daran lag, dass mir jede der aufgeführten Personen, einschließlich der Hauptfigur Joachim Vernau, bis zum Ende der Handlung unsympathisch geblieben sind. Zu häufig greift Elisabeth Herrmann meiner Meinung nach zu Stereotypen: der aufstrebende Anwalt, die gestresste Senatorin, deren Lebensrealität sich hauptsächlich auf die Rolle der behüteten Tochter beschränkt, Vernaus kämpferische Studienkollegin mit deutlich linkssozialer Gesinnung, die dümmliche aber unterhaltsame Sekretärin, ...ich könnte die Liste hier noch fortsetzen. Auch die Handlung hat es nicht geschafft, mich zu fesseln und konnte bis zum Ende des Buches keine Spannung bei mir aufkommen lassen. Seitenweise haben mich die Geschehnisse mehr gelangweilt als unterhalten. Am Ende eines Krimis mag ich es normalerweise sehr, wenn sich alle Handlungsstränge und Details wie ein Puzzle zusammenfügen. Das ist auch hier der Fall,  zum Teil jedoch leider auf wenig überraschende Art und Weise, oder aber dann wieder so sprunghaft, dass  der Lesegenuss für mich auf der Strecke geblieben ist. So blieb nach dem Weglegen des Buches für mich hauptsächlich das erleichternde Gefühl, es (endlich) weglegen zu können. Allein die (selbst-) ironischen Kommentare, die die Autorin ihren Figuren von Zeit zu Zeit in den Mund legt, gemischt mit einer feindosierten Prise Sarkasmus, waren für mich willkommene Lichtblicke im Buch. Ich vergebe daher zwei wohlwollende Sterne für Elisabeth Herrmanns subtile Ironie und ihren Wortwitz, sowie für die gut recherchierten Hintergründe, aber leider nicht mehr.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Geschichtsthema spannend verpackt

    Das Kindermädchen

    AnnaChi

    07. September 2013 um 10:59

    Auch in diesem Buch gelingt es Elisabeth Herrmann, ein brisantes historisches Thema mit einer spannenden und schlüssigen Krimihandlung zu verknüpfen. Zwangsarbeit im Nationalsozialismus gab es nämlich nicht nur in der Industrie, sondern auch in Privathaushalten, in denen junge Mädchen als Kindermädchen und Haushaltshilfen schuften mussten. Dieses der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Thema ist in eine Krimihandlung mit dem sympathischen, weil menschlich auch unzulänglichen Anwalt Joachim Vernau verpackt, die ansprechend mit mit häufigem ironischen Augenzwinkern erzählt wird. Empfehlenswert für alle Freunde des anspruchvollen Kriminalromans!

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  • Rezension zu "Das Kindermädchen" von Elisabeth Herrmann

    Das Kindermädchen

    Karr

    02. October 2011 um 15:37

    Krimi-Unterhaltung mit Anspruch. Eine spannende Story mit viel zeitgeschichtlichem Hintergrund, mit dem lässigen Charme eines John Grisham erzählt, ohne dabei dessen Holzschnitt-Charaketre zu übernehmen. Für Joachim Vernau ist eigentlich alles bestens gelaufen: er ist ein erfolgreicher Anwalt in einer angesehenen Kanzlei, er ist so etwas wie "verlobt" mit Sigrun von Zernikow, der Tochter seines Chefs. Sigrun kandidiert für den Senat in Berlin, Karrierefrau durch und durch. Aber fürs Herz hat Joachim dann eigentlich seine Jugendfreundin Marie, ebenfalls Anwältin und seine Lieblingsgegnerin vor Gericht, wenn es etwa ums Auseinanderdividieren und Vermögen bei Prominenten- und Weniger-Prominenten-Trennungen geht. Alles in bester Ordnung, bis eines Tages eine Russin bei Joachim auftaucht und ihn im Auftrag einer "alten Freundin" verzweifelt bittet, dass sein Schwiegervater in spe eine Bescheinigung unterschreiben soll. Der Schwiegervater in spe geht einfach über die Sache hinweg - seine Mutter, der Familiendrache, gerät allerdings in heftige Aufregung. Egal - Joachim würde sich nicht weiter um diese Sache kümmern, würde da nicht plötzlich jene seltsame Russin tot aufgefunden und eine andere Russin verlangte verzweifelt die Unterschrift unter jener mysteriösen Bescheinigung. - Eine Bescheinigung, mit der einer alten Ukrainerin ihre Zeit als Zwangsarbeiterin im kriegsgeschüttelten Berlin bescheinigt werden soll. Als Kindermädchen soll sie bei der Familie Zernikow gewesen sein - und Joachim versteht nicht, wie sein Schwiegervater in spe - den sie damals als Kind betreut hat - sich jetzt auf einmal weigert. ihr ihre Arbeit zu bescheinigen, damit sie ein wenig Rente bekommt. Und wäre da nicht das personifizierte schlechte Gewissen von Joachim in Person seiner Jugendfreundin Marie, würde er sich auch nicht weiter um die Sache kümmern - aber Marie treibt die Recherchen nach den Hintergründen der Zwangsarbeiter-Kindermädchen im II. Weltkrieg und den Todesfällen im Berlin von heute weiter, bis sich plötzlich Gegner rühren, auf die man nicht gefasst war. Krimi-Unterhaltung mit Anspruch. Eine spannende Story mit viel zeitgeschichtlichem Hintergrund, mit dem lässigen Charme eines John Grisham erzählt, ohne dabei dessen Holzschnitt-Charaketre zu übernehmen.

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  • Rezension zu "Das Kindermädchen" von Elisabeth Herrmann

    Das Kindermädchen

    gina_mayer

    10. April 2011 um 11:38

    In diesem Jahr habe ich mir ja vorgenommen, ganz bewusst Romane zu lesen und zu besprechen, die schon ein bisschen länger am Markt sind. „Das Kindermädchen“ von Elisabeth Herrmann ist 2007 erschienen und passt perfekt zu meinem Vorsatz. Der erfolgreiche Krimi, der kürzlich fürs ZDF verfilmt wurde, wurde mir in den letzten Jahren mehrmals empfohlen, einmal bin ich aber auch sehr nachdrücklich davor gewarnt worden – das hat mich neugierig gemacht und nun hab ich ihn gelesen. In dem Roman geht es um den jungen Anwalt Joachim Vernau, der die ehrgeizige Politikerin Sigrun Zernikow heiraten will. Ihr Vater will Vernau als Partner in seine Kanzlei aufnehmen, seine Zukunft scheint gesichert, als plötzlich eine alte Russin im Garten des zukünftigen Schwiegervaters auftaucht und mit dem alten Zernikow sprechen will. Kurz darauf schwimmt die fremde Frau tot im Landwehrkanal und Vernau wird misstrauisch. Gemeinsam mit einer Anwaltskollegin findet er rasch heraus, dass es um Entschädigungszahlungen für Zwangsarbeit in der NS-Zeit geht, aber das ist noch nicht alles. Für die Familie seiner Verlobten steht noch viel mehr auf dem Spiel – ihr Vermögen, ihr guter Ruf, die Familienehre. Bald weiß Vernau nicht mehr, wem er noch trauen kann. Das Schicksal der Zwangsarbeiterinnen in den 30er und 40er Jahren ist ein finsteres Thema, das Elisabeth Herrmann hervorragend recherchiert hat. Dennoch ist „Das Kindermädchen“ kein düsteres Buch geworden, im Gegenteil. Vernaus Kampf mit den versnobten Schwiegereltern in spe, vor allem die Dialoge mit der alten Freifrau, dem versoffenen Oberhaupt der Familie, sind einfach witzig zu lesen. Aber dann – und das ist für mich die besondere Stärke von Elisabeth Herrmann – schlägt der Ton plötzlich um und die Leichtigkeit wandelt sich in Nachdenklichkeit. Und man versteht, dass viele Täter von damals auch Opfer waren. Und das nichts vorbei ist, nur weil es vergangen ist. Auf die meisten Action-Szenen und die Verfolgungsjagd auf dem Wasser hätte ich persönlich gut verzichten können, andere werden den Roman gerade deswegen lieben. Mein Fazit: Ein spannendes, bewegendes, kluges Buch. Ich freu mich auf mehr. Die Fortsetzung „Die siebte Stunde“ ist schon bestellt.

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