Elisabeth Herrmann Die letzte Instanz

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Instanz“ von Elisabeth Herrmann

Eine Schachtel mit vergilbten Zeitungsausschnitten, ein Schrank mit unberührten Kindersachen, ein Schlafzimmer, das leersteht. Anwalt Joachim Vernau vertritt Margarethe Altenburg, die vor dem Berliner Landgericht auf einen Mann geschossen hat. Ihr Haus wirkt verstörend auf Vernau. Wie gut kennt er die alte Dame wirklich? Da geschehen weitere Morde. Die Fäden laufen an einem Ort zusammen: Im Landgericht. Dort scheint Justitia mehr als einmal versagt zu haben. Vernau steht plötzlich vor der Frage: Was ist Gerechtigkeit?

Eine der besten deutschen Autorinnen. Eines ihrer besten Bücher. Klassen besser als Nele Neuhaus und Co.!

— MSteinhausen

Kaum zu glauben, auch deutsche Krimis können gelungen sein! Gute Geschichte, ebenso gut geschrieben!

— AnnaChi

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  • Was ist Gerechtigkeit?

    Die letzte Instanz

    Daphne1962

    30. January 2018 um 17:18

    Die letzte Instanz ist das älteste Restaurant in Berlin, welches neben dem Amtsgericht liegt und deftige Hausmannskost anbietet. Eine alte Frau ist auf Berlin Besuch mit einer Seniorengruppe und schießt auf einen Obdachlosen. Anwalt Joachim Vernau wird Zeuge des Geschehens und sichert sich diesen Fall. Immerhin ist der Obdachlose Hans-Jörg Hellmer sein Mandant, der ihm ans Herz gewachsen ist. Er will Margarethe Altenburg vertreten. Endlich mal wieder ein lukrativer Fall. Aber noch brennender interessiert ihn, was hat die alte Dame gegen seinen Mandanten, dass sie ihn ermorden will? Als er ihr einige Sachen aus ihrer Wohnung holen soll, findet Vernau eine seltsame Wohnung vor. Aber keine Hinweise auf einen Zusammenhang. Es geschehen weitere Morde. Die Fälle laufen im Landgericht zusammen. Aber was gibt es da für eine Verbindung?Joachim Vernau sieht sich bald einem undurchsichtigem Knäuel von Geheimnissen und merkwürdigen Todesfällen gegenüber. Geblendet von der rosaroten Brille, die er seit kurzem auf der Nase hat und dem Stress mit seiner Anwaltspartnerin Marie-Louise Hoffmann, die irgendwie noch in der Jugend stecken geblieben ist und als Wald-und-Wiesen-Anwältin bezeichnet. Aber wie hat er das so schön formuliert, solche muss es auch geben. Die Autorin entwickelte hier ein Verwirrspiel, das auf Sühne und Rache aufgebaut ist. Aber die Frage "Was ist Gerechtigkeit" in den Vordergrund rückt. Herrliche Typen und Figuren wurden von der Autorin erdacht. Spritzig und amüsant zu lesen. Mir hat der Kriminalroman so gut gefallen, ich muss mir jetzt auch unbedingt noch die anderen besorgen. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

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  • Spannend und interessant wie immer

    Die letzte Instanz

    PeterK

    Da hat E. Herrmann eine sehr verzwickte Konstellation von Tätern und Opfern hinbekommen. Das Ende ist etwas überraschend, wird aber gut aufgeklärt. Bis eben zur Aufklärung war mir ein Kapitel (Taxifahrer) absolut nicht klar und ich überlegte die ganze Zeit, was es wohl damit auf sich hatte? Es gefällt mir auch immer wieder, dass sie gewisse Missstände aufgreift und in ihren Büchern mit verarbeitet! Das Restaurant mit dem Buchtitel kann ich übrigens auch sehr empfehlen. Speisen und Ambiente waren jedes Mal sehr gut, als ich dort war. 

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    • 2

    Floh

    15. August 2014 um 06:22
  • Versöhnung mit dem deutschen Krimi

    Die letzte Instanz

    AnnaChi

    26. February 2014 um 17:23

    Gut schreiben kann Elisabeth Herrmann sowieso, aber diese Geschichte um Schuld und Sühne nach dem Motto "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ist packend. Es soll nur so viel verraten werden, dass es auch um die deutsche Vergangenheit geht (speziell die "Abwicklung" der ehemaligen DDR) und die Hauptfigur des Buches, der am Rande der Pleite entlanhangelnde Anwalt Joachim Vernau, der sich in die völlig falsche Frau verliebt und so lange im Leben anderer herumstochert, bis er beispielsweise bewusstlos geschlagen wird, eine überaus sympathische und nachvollziehbare Persönlichkeit ist. Mehr verrate ich nicht - selbst lesen macht Spaß!

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  • Auge um Auge

    Die letzte Instanz

    Hasesu

    29. August 2013 um 12:51

    Dies ist nun schon der dritte Band, den ich von dieser Autorin gelesen habe, wobei mir dieser am besten gefallen hat. Joachim Vernau, dessen Karrierewünsche immer wieder von seinem Idealismus gestoppt werden, wird von der Autorin in jeder Hinsicht so plastisch geschildert, dass man fast denken könnte, ein Mann habe diesen Krimi geschrieben. Mit derselben Empathie widmet sie sich aber auch den anderen Figuren dieses Romans, so dass der Leser die alttestamentlichen Vorstellungen der Täter gut nachvollziehen kann. Damit sind wir auch bei einer zentralen Frage dieses Krimis: Kann das Rechtssystem der Schwere der Schuld einiger Täter gerecht werden, die unermessliches Leid über ihre Opfer gebracht haben? Diese zentrale Frage ist eingebettet in eine spannende Handlung, die den Leser nicht loslässt - ein Justizkrimi allererster Güte!

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  • Elisabeth Herrmann muss ich mir merken

    Die letzte Instanz

    Angel10

    06. June 2013 um 09:53

    Eine Rentnerin aus Görlitz schießt auf einen Obdachlosen vor dem Berliner Landgericht. Vernau, ein Anwalt, der sich mit einer Kollegin in einem Berliner Abbruchhaus ein Büro teilt, übernimmt ihre Verteidigung. Auf ihren Wunsch soll er aus ihrem Haus einige persönliche Dinge holen. Als er wieder ins Krankenhaus kommt, ist sie bereits verstorben. Ungefähr zur selben Zeit kommen andere Menschen ums Leben, ein Immobilienspekulant, ein junger Türke. Alles nur Zufall? Vernau lernt die schöne Staatsanwältin Salome Noak kennen und verliebt sich in sie. Salome ist jung und hat bereits eine schwindelerregende Karriere vorgelegt. Ist sie so eiskalt oder nur eine brilliante Juristin? Elisabeth Herrmann entführt den Leser in die Berliner Szene, von Hausbesetzern, Obdachlosenheimen, die Tafel bis zur Grundsteinlegung eines neuen Objektes, in die Villa eines Bundesverfassungsrichters. Schuld und Sühne, Weiterleben nach dem Tod geliebter Menschen, wie kann es Gerechtigkeit geben sind die Themen dieses Krimis, Die sprache ist brilliant.

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  • Rezension zu "Die letzte Instanz" von Elisabeth Herrmann

    Die letzte Instanz

    Phil Decker

    25. December 2010 um 12:23

    Hat mir wieder gut gefallen, wie die Autorin ihren Helden Vernau einbringt. Dieses Mal geht es um Schuld und Vergeltung in einer 6-Eck-Geschichte. Mehr will ich nicht verraten. Allemal lesenswert und wer Frau Herrmann noch nicht gelsen hat, solte ruhig beim ersten Buch beginnen.

  • Rezension zu "Die letzte Instanz" von Elisabeth Herrmann

    Die letzte Instanz

    Natasha

    14. November 2010 um 11:52

    Vom Charme der ersten beiden Bände ist nicht viel mehr übrig geblieben als ein durchschnittlicher, ziemlich bemüht wirkender und konstruierter Allerweltskrimi, der auf einer der ältesten Mordideen der Welt beruht. Da habe ich schon deutlich Besseres gelesen.

  • Rezension zu "Die letzte Instanz" von Elisabeth Herrmann

    Die letzte Instanz

    UteSeiberth

    26. October 2010 um 21:36

    Eine,alte Dame versucht einen Ob dachlosen zu erschiessen,im Mittelpunkt dieses Krimis steht das Wirtshaus "Die letzte Instanz" neben dem Landgericht Berlin,an dem eigentlich solche Taten gesühnt und bestraft werden sollen .Bei dem Vorfall mit diesem Arbeitslosen wird der erfolglose Rechtsanwald Vernau zufällig Zeuge und beschließt spontan, dieser alten Dame als Anwalt beizustehen in dieser Sache.Sie erleidet einen Herzanfall und Vernau versucht ihr zu helfen und reist für sie nach Görlitz, wo sie lebt, um einige persönlichen Sachen zu holen.Dabei gerät er nach und nach in einen Kreis älterer Herrschaften,die sich offenbar regelmäßig in dieser Kneipe treffen und wittert einen Zusammenhang zwischen mehreren ungeklärten Vorfällen,die plötzlich passieren.Er verliebt sich auch in die erfolgreiche kühle Rechtanswältin Salome Noack,deren Rolle in diesem Speil er da noch nicht kennt.Elisabeth Herrmann mischt zum Teil sehr witzig verschiedene typische Berliner Probleme durcheinander,die das Lesen manchmal etwas erschweren,aber der Hauptgrund scheint eine Art Selbstjustiz zu sein,die da zum Zuge kommt und das ist eine neue Krimi-Variante für mich.Sehr witzig fand ich auch das kleine Detail, dass eine andere alte Frau mit vielen Katzen diesen Katzen die Namen der Regierenden Bürgermeister gibt wie z.B. Wowereit, Diepgen ,Laurien usw.Das fand ich eine witzige Idee und hat mir gut gefallen!

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  • Rezension zu "Die letzte Instanz" von Elisabeth Herrmann

    Die letzte Instanz

    beowulf

    21. May 2010 um 10:38

    Eine gelungen Fortsetzung bei glaubwürdiger Entwicklung der PRotagonisten, eine spannende Geschichte um Verzweiflung und Rache. Wiederum sehr lesenswert.

  • Rezension zu "Die letzte Instanz" von Elisabeth Herrmann

    Die letzte Instanz

    Gospelsinger

    09. May 2010 um 18:27

    Samstagnacht nach der Lesung auf der Langen Buchnacht gekauft, sofort angefangen und Sonntag verschlungen - ein wirklich spannender Krimi, der die Ungerechtigkeiten der Rechtssprechung zum Thema hat, eine ordentliche Prise Sozialkritik beinhaltet und mit mehreren überraschenden Wendungen aufwartet. So sollen Krimis sein.

  • Rezension zu "Die letzte Instanz" von Elisabeth Herrmann

    Die letzte Instanz

    Malibu

    12. April 2009 um 17:37

    Eine alte Frau will einen Obdachlosen erschiessen, schafft es aber nicht und bricht kurz danach zusammen und muss ins Krankenhaus. Ihr Anwalt, Vernau, versucht herauszufinden, was vorgefallen war, wieso sie das gemacht hat. Da stirbt sie, doch es passieren mehr verhängnisvolle Morde. Was passiert da wirklich? Ein sehr gut gelungengenes Buch der Autorin, von welcher ich sonst noch nie etwas gelesen habe. Man will das Buch gar nicht mehr zur Seite legen und einfach nur wissen, wie es weitergeht. Sehr spannend!

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