Elisabeth Herrmann Konstanze

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Inhaltsangabe zu „Konstanze“ von Elisabeth Herrmann

Palermo im 13. Jahrhundert: Die junge Witwe Konstanze von Aragon wird mit Friedrich verheiratet, dem nach Sizilien verbannten Thronerben der Staufer. Was niemand für möglich hält geschieht: Die beiden verlieben sich ineinander. Mit Konstanzes Hilfe wird aus dem ungehobelten Rebellen Federico ein umschwärmter Kaiser des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation, Friedrich der Staufer. Doch das Schicksal hält für Konstanze und Friedrich auch schwere Ruckschläge bereit, die sie vor große Herausforderungen stellen. Wird ihre Liebe dem standhalten? Ein farbenprächtiges Epos und der Roman einer großen Liebe.

So, gerade fertig geworden mit Lesen. Dieses Buch ist ... gewaltig. Ich bin noch ganz erschöpft, Rezi folgt später. Nur soviel - tolles, wunderbares Buch!

— Elwe
Elwe

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  • Spannend, liebevoll und detailliert geschrieben

    Konstanze
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    05. January 2014 um 19:08

    Konstanze von Aragon ist auf dem Weg nach Sizilien.  Sie ist die Witwe des ungarischen Königs. Nun hat der Papst angeordnet, sie solle den jungen Federico, der Thronerben der Staufer, heiraten. Konstanze ist alles andere als begeistert. Aber sie weiss, was ihre Pflicht ist. Die angehende Königin hat noch einige Abenteuer zu bestehen bis sie  mit ihrem Bräutigam vor den Traualtar stehen kann. Wer die Krimis der Autorin liebt und auch eine schwäche für Historische Romane hat, wird dieses Buch lieben. Sie lässt auch hier  ihren Witz und Ironie einfliessen. Also man kann ab und zu auch schmunzeln. Wie man es von Elisabeth Herrmann nicht anders gewohnt ist, merkt man   sofort, dass sie aufführlich recherchiert hat. Irgendwo habe ich  gelesen, dass Friedrich II. eine Herzensangelegenheit  von ihr sei. Ich liebe Bücher über die Königshäuser aus den früheren Jahrhunderten. Aber dieses hebt sich von anderen Büchern ab. Die Geschichte ist wohl flüssig geschrieben. Aber es gibt nicht eine Zeile, die überflüssig ist. Der Leser kommt kaum zum Atmen, weil er es vor Spannung und Neugierde  vergisst. Leider wird der Leser am Schluss mit einem Cliffhanger sitzengelassen. Man möchte am liebsten gleich weiterlesen. Also bleibt mir nichts anderes übrig als mir möglichst schnell den zweiten Teil der Konstanze-Saga zu holen.

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  • Rezension zu "Konstanze" von Elisabeth Herrmann

    Konstanze
    Elwe

    Elwe

    05. November 2009 um 17:06

    Ein wunderbares, unglaublich spannendes und sehr unterhaltsames Buch! Die junge Witwe Konstanze von Aragon wird auf Drängen des Papstes mit Friedrich verheiratet, dem nach Sizilien verbannten Thronerben der Staufer, um den Einfluss der Kirche über Sizilien zu erhalten. Konstanze ist nicht begeistert von dieser Aussicht, doch es ist die beste Option, die ihr bleibt, nachdem ihr Mann, der ungarische König, erschlagen und sie durch halb Europa gejagt wurde. Gemeinsam mit ihrer treu ergebenen Kammerzofe besteigt sie ein Schiff und reist nach Palermo - die Provinz am äußersten Rand von Europa, weitab von prunkvollem Hofzeremoniell, ein zerrissener Flecken Land, in dem Christen und Sarazenen zwangsläufig neben- und miteinander leben. Bevor sie überhaupt den Hafen erreicht, wird das Schiff geentert von einem rebellischen Rüpel namens Federico, 'viel zu schön für einen Korsaren', dem es nicht nur an Respekt vor dem königlichen Brautzug mangelt, sondern der offenbar dem König auch noch nahe genug steht, dass er praktisch tun kann, was ihm beliebt. Konstanze, durchsetzungsstark und eigensinnig, wirbelt sofort ohnehin nicht sonderlich gut organisierten sizilianischen Hofstaat durcheinander und es zeigt sich schnell, dass man ihr wenig vormachen kann. Und während sich zwischen ihr und Federico schnell eine gefährliche Anziehungskraft entwickelt, und die reichen Barone der Insel konspirieren, um Friedrich zu töten und seine zukünftige Braut gleich mit, erscheint es ihr zunehmend fragwürdig, dass sich der König nicht bei ihr blicken läßt, nur immer wieder neue Gründe ausrichten läßt, die ihn abhalten, seiner Königin die Aufwartung zu machen. So rückt der Tag der Hochzeit näher ... und eine schreckliche Intrige wirft ihre düsteren Vorzeichen in die Zukunft. Der bei Amazon und auf dem Buchrücken abgedruckte Klappentext ist vollkommen irreführend. Er suggeriert, dass dieser Roman die vollständige Geschichte der Ehe zwischen Konstanze und Friedrich erzählt. Das tut er nicht. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Trilogie, und er endet mit der Hochzeit zwischen den beiden. Konstanze ist ein sehr ungewöhnlicher historischer Roman, der aus der Masse und dem Standard-Genre-Strickmuster positiv heraussticht. Das Buch ist ein echter Pageturner und ungeheuer unterhaltsam zu lesen; zum Ende hin wird es dann auch emotional (für den Leser) sehr fesselnd, so dass man mit dem dringenden Bedürfnis zurückbleibt, unbedingt den nächsten Teil verschlingen zu müssen. Im ersten Drittel des Buches findet sich sofort die leichtfüßige, sehr unterhaltsame Art der Autorin zu schreiben wieder, die man bereits aus ihren Krimis kennt - vor allem dieser untergründige Humor, bei dem man sich einfach kringeln möchte, scheint immer wieder durch. Ich habe komplette Passagen laut kichernd lesen müssen. Dabei wirkt der Witz niemals aufgesetzt, weil er stets aus Situationskomik heraus entsteht und daraus, dass auch ein hochherrschaftlicher Bischoff oder ein Hofkoch am Ende nur Menschen sind. Diese leichte und liebenswerte Erzählweise läßt einem die Charaktere enorm ans Herz wachsen. Ungefähr im zweiten Drittel kippt der Ton dann, als schreckliche Dinge geschehen und einem fast der Atem stockt, wenn diese Figuren, die man so liebgewonnen hat, sich zu zerstören beginnen. Die Wendungen in der Handlung sind nicht immer erfreulich, aber doch von einer zwingenden Logik. Kleine Steine, einmal ins Rollen gebracht, wachsen sich aus zu schrecklichen Lawinen. Und verweben die komplexe Handlung immer weiter, so dass man fast verzweifelt herbeifiebert, wie sich die Dinge wohl auflösen mögen. Die Liebesgeschichte zwischen Konstanze und ihrem zukünftigen Mann beginnt leicht und unmerklich, mit einer unaufdringlichen Romantik und einigen sehr witzigen Momenten. Manche Leser mögen enttäuscht sein, dass die Begegnungen kein höheres Gewicht haben - mich hat es nicht gestört. Ich fand die romantische Spannung genau richtig gewählt, sie spannt sich in einem schönen Bogen über die gesamte Geschichte. Ein tolles Buch, das es unmöglich macht, mit dem Lesen aufzuhören, wenn man einmal angefangen hat!

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  • Rezension zu "Konstanze" von Elisabeth Herrmann

    Konstanze
    beowulf

    beowulf

    12. July 2009 um 15:02

    Schade, dass das Buch durch nichts zu erkennen gibt, dass es der erste Teil einer Trilogie sein wird. so war das Lesen höchst unbefreidigend, endet dieser Teil doch mit der Hochzeit von Friedrich dem zweiten und Konstanze von Aragon, erscheint also heftig in der Luft zu hängen. Aber mit dem Wissen, da kommen noch zwei Teile lässt sich das Resümee ziehen, dass diese Buch Lust darauf gemacht hat die weiteren Teile zu lesen. Das Buch führt die Personen und ihre Zeit ein, zeigt die politische Situation in deer Jugend des späteren Kaisers und seine große Liebe zu seiner ersten Frau. ein echtes Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Konstanze" von Elisabeth Herrmann

    Konstanze
    bonomania

    bonomania

    16. May 2009 um 15:06

    Ich habe Konstanze von Elisabeth Hermann innerhalb 2 Tagen verschlungen. Es gibt einen etwas langsamen Einstieg, ab Seite 200 überschlagen sich die Ereignisse um mich dann ab Seite 400 atemlos zurückzulassen. Wow, die Frau kann schreiben! Der harmlose Titel Konstanze wird dem Roman so gar nicht gerecht. Die Kurzbeschreibung vom Klappentext stimmt überhaupt nicht überein, denn es wurde leider versäumt darauf hinzuweisen, dass es sich hier um eine TRILOGIE handelt!!! Ein Buch niederzumachen, nur weil der Klappentext irreführend ist, finde ich sehr schade. Immer öfter stelle ich fest, dass einige Rezensenten den Klappentext stärker bewerten als den Inhalt des Romans. Es dürfe doch klar sein, dass die Autoren keinen Einfluss darauf haben, das ist alleinige Aufgabe des Klappentextschreibers des jeweiligen Verlages. Der Roman ist wirklich gut und wird jetzt schlecht bewertet, nur weil bestimmte Dinge nicht so eintreffen, wie im Klappentext vorhergesagt. Deshalb, lasst Euch überraschen und lest diesen Roman. Ich war ganz traurig, als ich auf der letzten Seite angelangt war. Habe die einzelnen Personen richtig lieb gewonnen, Elisabeth Hermann hat Ihre Figuren sehr gut herausgearbeitet, humorvoller Schreibstil, hier gibt es KEINE schwarz/weiß Malerei, man fühlt und leidet mit den sympathischen Helden mit .... Einziger Kritikpunkt: ich habe ein Nachwort der Autorin vermisst, was Fiction und was historisch belegt ist. Auch fehlte mir ein Glossar für die kursiv geschriebenen Worte. Nicht immer wusste ich deren Bedeutung. Ich kann diesen Roman uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer Ihre 3 Krimis bereits mit großer Begeisterung gelesen hat, kann hier unbedenklich zugreifen. Viel Spaß beim Lesen!

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