Elisabeth Herrmann Totengebet

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Inhaltsangabe zu „Totengebet“ von Elisabeth Herrmann

Drei Tote, eine geheimnisvolle junge Frau in Tel Aviv und Anwalt Joachim Vernau unter Mordverdacht. Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahnstation hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Als Vernau der schönen Unbekannten zu nahe kommt, wendet sich das Blatt: plötzlich steht er unter Mordverdacht. In letzter Sekunde kann er das Land verlassen, sein Ziel: Tel Aviv. In der brodelnden Metropole am Mittelmeer sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann – und wird hinabgezogen in den Strudel eines vergessenen Verbrechens, das sich vor über dreißig Jahren in einem Kibbuz in Israel ereignet hat.

Spannend, aber irgendwie hat die Story trotzdem nicht ganz überzeugt. 4 Sterne. Immerhin.

— sommerstuermisch
sommerstuermisch

Ein typischer Vernau-Krimi. Nicht sonderlich spannend. Die top recherchierte Story und Vernau sorgen für vergnügliche Lesestunden.

— Buecherwurm1973
Buecherwurm1973

Wenn die Vergangenheit einen wieder einholt... Spannend, fesselnd und dramatisch. Besonders die Verbindung zu Israel ist sehr gut gelungen.

— mareike91
mareike91

Wo finde ich die Spannung?

— Shanna1512
Shanna1512

Zu viel Drama, zu wenig Krimi und zu wenig Scharfsinn Vernaus. Schade

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Vernau: Freund der Toten Top recherchiert, fesselnd und intelligent komplex

— Nisnis
Nisnis

Es ist leider nicht das beste Buch der Autorin.

— Fay1279
Fay1279

Konnte mich leider nicht begeistern

— lenisvea
lenisvea

Ein gut durchdachter Krimi

— nati51
nati51

Wieder ein total guter Vernau-Krimi

— Rebecca1120
Rebecca1120

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  • Spannend wie immer

    Totengebet
    PeterK

    PeterK

    02. June 2017 um 10:19

    Dieses Buch hat meine Erwartungen wieder voll getroffen - die sind nun mal bei Elisabeth Hermann auch sehr hoch! Spannend bis zum Schluss - die Verdächtigen wechseln sich quasi ab und am Ende kommt doch noch die Überraschung.Ich liebe besonders Romane, in denen Fiktion und Dokumentation ineinander gehen. So kann man hier dank der großartigen eigenen Erfahrung der Autorin sehr viel über Israel kennenlernen.Schade, dass es zu Ende ist, denn es war ein tolles Leseerlebnis! Ich freue mich schon auf den nächsten Vernau!

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  • Der Unschuld auf der Spur

    Totengebet
    Buchwellenreiter-Martin

    Buchwellenreiter-Martin

    06. July 2016 um 18:04

    „Ein Mord, eine geheimnisvolle junge Frau und ein Anwalt im Visier eines gnadenlosen Killers“. Das sind die Grundpfeiler für den aktuellen Kriminalroman der Berliner Autorin Elisabeth Herrmann. Es sind aber auch die Worte, mit denen gern Lesungen von ihr beworben werden. Auf einer dieser Lesungen war ich am 01. Mai 2016 und durfte nicht nur spannende Stunden mit dieser sympathischen Frau erleben, sondern auch ein richtig tolles und interessantes Gespräch über ihre Arbeit, ihr Buch und so manche Aspekte der Bücherwelt führen. Solltet ihr nun neugierig sein, was wir besprochen haben, dann könnt ihr euch im folgenden Video noch einmal das vollständige Interview, was ich im Rahmen von DREI FRAGEN AN geführt habe, anschauen. Auf meine Frage, ob man bald wieder etwas über den Anwalt Vernau zu lesen bekommt, der auch die Hauptfigur in diesem Krimi war, sagte Elisabeth Herrmann „Jetzt hat er erstmal etwas Ruhe, denn das (was hier passiert ist) ist heftig gewesen!“ In der Tat war dieser Kriminalroman ein Roman, der dem Anwalt sehr zugesetzt haben dürfte. Es war ein sehr persönlicher Fall für den Rechtsanwalt, der vor vielen Jahren in einem Kibbuz  in Israel gearbeitet hat und nun feststellt, dass es damals Vorfälle gab, die nicht mit rechten Dingen zugingen. Durch diese Vorfälle ist er gezwungen, seine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und in eine Geschichte abzutauchen, die mehr als 30 Jahre zurückliegt. Das Aufarbeiten der Geschichte hat nicht viel Zeit, denn es steht eine junge Frau vor seiner Tür, die damals noch nicht geboren war, nun jedoch auf der Suche nach Informationen über ihren Vater ist. Lange Zeit ist dem Leser nicht klar, wer der Vater von Rachel ist, was ihn veranlasst hat, ihre Mutter zu verlassen. Von ihrer Mutter kann die junge Frau aus Israel keine Informationen mehr bekommen, denn kurz nach der Geburt hat sie sich das Leben genommen und somit Rachel die Möglichkeit, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Doch war dieser Selbstmord wirklich ein Selbstmord? Und falls ja … WARUM? Das könnt ihr nun wieder nur erfahren, wenn ihr dieses Buch lest. Joachim Vernau war nicht der Einzige, der damals in einem Kibbuz Erfahrungen gesammelt hat, die für sein Leben von entscheidender Bedeutung sind. Auch die Autorin selbst hat dort gearbeitet und ist nach dem Auffinden alter Tagebücher darauf gekommen, diesen Teil ihres Lebens dafür zu nutzen, ein spannendes Buch zu schreiben, was es dem Leser schwer macht, danach einfach das Buch zuzuklappen und sich ein Neues aus dem Regal zu ziehen. In der Tat hat Elisabeth Herrmann genau das bei mir geschafft. Als Leser kennen wir das Gefühl sehr gut, wenn wir nach dem Lesen ein Buch zuschlagen und wissen, dass wir jetzt eine Geschichte gelesen haben, die uns nicht gleich wieder aus dem Kopf gehen wird. So erging es mir mit diesem Krimi ganz besonders. Es war kein 0-8-15 Roman, den man schon hundertfach gelesen hat und der nur alte Klischees wieder neu aufwärmt. Es war eine Geschichte, die Abgründe zu Tage befördert, eine Geschichte, die mit wenig Blut doch sehr brutal sein kann. Wenig Blut bedeutet aber nicht, dass es kein Blut gab. Gerade Vernau selbst durfte am Ende doch den einen oder anderen Milliliter davon im Hotelzimmer lassen, bevor er diesem nicht mehr allein entkommen konnte. Mich hat bisher noch kein Buch nach Israel geführt. Auch das fand ich äußerst spannend. Wir lesen hier keinen Reiseführer und werden nicht von Ort zu Ort begleitet, um diese Städte bis ins Detail kennenzulernen. Aber dennoch schafft es Elisabeth Herrmann durch gekonnte Erzählungen uns einen kleinen Einblick in das Denken und Fühlen der Menschen zu geben, die dort leben. Dies ist das Ergebnis einer tiefgründigen Recherche, die man schon aus anderen Krimis der Autorin kennt.   Solltet ihr euch dazu entscheiden, dieses Buch zur Hand zu nehmen, bekommt ihr einen spannenden, interessanten und tiefgründigen Roman mit einem Ende, was die Frage offen lässt, ob es dem Berliner Anwalt Vernau überhaupt irgendwann gelingen wird, sein aktuelles Leben in geordnete Bahnen zu lenken und sich dem Recht und Unrecht in der deutschen Hauptstadt wieder zuzuwenden. Diesem Buch habe ich glatte 4/5 Sternen gegeben. Es war das Highlight im Lesemonat April für mich. Man muss zwangsläufig sehr viel nachdenken, wenn man TOTENGEBET liest und es kann den Leser nicht kalt lassen, was im Laufe dieser 448 Seiten passiert, aber ich denke, der Anwalt kann, sofern er noch dazu in der Lage ist, auch in der Zukunft noch spannende und spannendere Fälle erleben, in denen er selbst dem Tod nicht mal so eben von der Schippe springen muss. Anka (Ankas Geblubber) hat im April dazu aufgerufen, ihr kurze Videos zu schicken, in denen man über Bücher spricht, die man in besagtem Monat sehr genossen hat. Bei mir musste die Überlegung nicht sehr in die Länge gezogen werden. Ich wusste auch so, welches Buch ich vorstellen möchte. Dieses Video könnt ihr euch nun ebenfalls hier anschauen. Zum Schluss jeder Rezension stelle ich mir immer wieder erneut die Frage … Würde ich dieses Buch empfehlen? Und wem würde ich es empfehlen? Grundsätzlich ist es immer ein guter Rat, Bücher von Elisabeth Herrmann zu lesen. Man kann sich bei dieser Autorin sicher sein, dass man eine gut recherchierte Geschichte bekommt, die spannend ist und bei der man vieles lernen kann. Auch TOTENGEBET würde ich den Jenigen empfehlen, die Krimis mögen. Besonders solche Krimis, die nicht nur aus Täter, Opfer und Polizeiermittlungen bestehen, sondern aus einer handfesten Geschichte und nicht wenigen persönlichen Erfahrungen der Autorin. Obwohl dies natürlich keine Biografie ist. Es ist viel mehr die Idee einer Frau, die in der Bücherwelt etwas ist, auf das man nicht verzichten möchte. Aber wie ist das eigentlich mit guten Ideen? Kommen die einem Autor durch Zufall einfach so? Die Antwort von Elisabeth Herrmann ist gleichzeitig das Schlusswort zu dieser Rezension. „Nein! Ideen kommen nicht durch Zufälle, genauso wenig, wie Bücher Einem, wie Ziegelsteine, auf den Kopf fallen“

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  • Spannende Reise in die Vergangenheit

    Totengebet
    mareike91

    mareike91

    02. June 2016 um 19:04

    Inhalt: Anwalt Joachim Vernau erwacht im Krankenhaus. Die Presse feiert ihn als Held, weil er bei einer Schlägerei eingegriffen und die Täter in die Flucht geschlagen haben soll. Aber in seinen Erinnerungen klaffen große Lücken. Lediglich an eine junge Frau mit einem Davidstern erinnert er sich – doch wer ist diese Frau? Und was hat es mit den Morden zu tun, die sich in den Tagen danach ereignen. Als sich das Blatt wendet und Vernau plötzlich unter Mordverdacht steht, macht er sich auf die Suche nach der jungen Frau und eine Reise in seine eigene Vergangenheit beginnt.. Meine Meinung: „Totengebet“ war mein erster Teil der Joachim-Vernau-Reihe von Elisabeth Hermann. Obwohl es sich dabei um Band 5 handelt, kam ich gut in die Geschichte rein und hatte nie das Gefühl, dass mir Informationen oder Hintergrundwissen fehlen. Der Protagonist, Anwalt Joachim Vernau, ist ein recht eigentümlicher und manchmal etwas sonderbarer Charakter, den man aber irgendwie einfach mögen muss! Er scheint Talent dafür zu haben, sich selbst in Gefahr und schwierige Situationen zu bringen. Aber er ist alles andere als auf den Kopf gefallen und beweist im Laufe des Buches einen guten Spürsinn und Hartnäckigkeit bzw. Durchhaltevermögen. Der Plot selbst ist recht komplex, clever aufgebaut und ungewöhnlich, aber gerade dadurch spannend und interessant. Insbesondere die Verbindung zu Vernaus eigener Vergangenheit in Israel gibt der Geschichte eine sehr persönliche Note. Neben der Handlung, die in der Gegenwart spielt und größtenteils aus Sicht von Vernau oder der jungen Frau mit dem Davidsstern erzählt wird, gibt es auch einige Szenen, die zu der Zeit spielen, zu der Vernau selbst im Kabuz in Israel lebte. Durch diese erfährt der Lesen den tragischen Hintergrund für die heutigen Ereignisse. Besonders gut ist der Autorin die Verbindung zu Israel und die dort handelnden Szenen gelungen. Letztere sind so atmosphärisch und bildhaft beschrieben, dass der Leser das Gefühl bekommt, sich selbst auf einer Reise durch Israel zu befinden. Die Hintergründe sind sehr gut recherchiert und der Leser erfährt eingebettet in die eigentliche Handlung einiges Interessantes über das Land, die Leute, die Kultur und das Leben dort (sowohl in der heutigen Zeit, als auch vor 30 Jahren), ohne das es belehrend wirkt oder zu Lasten der Spannung geht. Die Auflösung (zumindest die der Geschehnisse im Kibbuz vor 30 Jahren) ist eigentlich recht simpel, aber gerade dadurch sehr glaubwürdig und umso tragischer. Den richtigen Täter hatte ich zwar schon einige Zeit vor dem Ende im Visier, dennoch fand ich die Geschichte nicht zuletzt aufgrund einiger ungeahnter Wendungen und offener Fragen bis zur aller letzten Seite spannend und fesselnd. Fazit: Spannend, fesselnd und dramatisch. Mein erster Joachim-Vernau-Krimi konnte mich absolut begeistern und wird sicherlich nicht mein letzter bleiben!

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  • Guter Krimi mit ungewöhnlichem Hintergrund

    Totengebet
    Caillean79

    Caillean79

    16. May 2016 um 14:09

    Dies war mein erster Roman, den ich aus der Reihe um Anwalt Vernau gelesen habe. Ich kenne bisher nur andere (eigenständige) Bücher von Elisabeth Herrmann wie z. B. das Dorf der Mörder. Ich konnte aber das Buch auch ohne Vorkenntnisse gut verstehen, die Zusammenhänge zwischen den Hauptpersonen, wie z. B. Marie-Luise und Vernau, wurden angerissen und ich konnte viele Gedankengänge und Handlungen daher gut nachvollziehen. Ob dieses Buch besser oder schlechter ist als die anderen Romane dieser Reihe, vermag ich nicht zu sagen. Aber gefallen hat es mir auf jeden Fall. Denn die Hintergrundgeschichte dieses Krimis war für einen deutschen Kriminalroman eher ungewöhnlich und schon deshalb unheimlich interessant: dass vor fast 30 Jahren vier junge Männer in Israel in einem Kibbuz gearbeitet haben und dort der Schlüssel zu einem Kriminalfall liegt. Die Autorin erklärt ja im Nachwort, dass sie selbst als junge Frau in Israel zu einem solchen Arbeitseinsatz war. Deshalb bin ich mir sicher, dass sie die Gegebenheiten und die Stimmungen dort wahrheitsgetreu wiedergegeben hat. So etwas aus erster Hand zu lesen, hat mich - neben dem clever aufgebauten Fall - besonders für den Roman eingenommen. Etwas übertrieben fand ich manches zwar schon (z. B. dass Vernau sich mit schweren Verletzungen selbst aus dem Krankenhaus entlässt und sofort nach Israel reist). Irgendwie wirkte er nicht sooooo heldenhaft, dass das für ihn passend gewesen wäre. Aber insgesamt war es eine "runde Sache" und ein gut aufgebauter, spannender Roman. Nur der Titel erschließt sich mir bis jetzt nicht... Meiner Meinung nach passt er überhaupt nicht zum Inhalt und ich fürchte, es sollte einfach nur möglichst dramatisch klingen, damit das Buch als Krimi/Thriller wahrgenommen wird. Auch über das Cover kann man sich streiten... mir gefällt es - gerade nachdem ich nun den Inhalt des Buches kenne - nicht. Daher reicht es am Ende nicht zur Höchstpunktzahl, sondern "nur" zu 4 Sternen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Das war mal nichts

    Totengebet
    MissWatson76

    MissWatson76

    Es ist nicht das erste Buch von Elisabeth Herrmann, das ich gelesen habe, aber ich muss sagen, dass ich bisher von keinem so enttäuscht war. Es ist fast, als hätte sie das Buch gar nicht selbst geschrieben. Die Story fängt gar nicht so schlecht an, immerhin fragt man sich schon, was der Anwalt denn im Krankenhaus tut und was er getan hat, um dahin zu kommen. Und eine Amnesie ist immer ein guter Grund, um neugierig zu sein. Aber irgendwie kam hier trotzdem keine rechte Neugierde auf. Denn ich war nie richtig mitfühlend mit Joachim Vernau, ich hatte nie eine richtige Sympathie oder wirkliches Mitleid mit ihm. Dann war ja immer wieder auch noch die Frage, ob er denn wirklich ganz unschuldig war oder ob er doch Schuld hatte an seiner Verletzung und an dem ganzen Vorfall. Später wird er dann auch noch des Mordes bezichtigt, aber selbst hier kommt keine richtige Spannung bei mir auf. Die Schreibweise ist einfach nur grotesk und furchtbar langweilig. Man bleibt ständig nur auf einem Level und man kommt weder in richtige Spannung, noch Mitleid oder sonstige Gefühlsregungen. Die Story selbst ist für mich sehr an den Haaren herbeigezogen und nicht wirklich nachvollziehbar oder spannend. Aber die Schreibweise oder vielleicht auch der Protagonist selbst tun hier leider einfach gar nichts für das Buch und ich vermisse absolut nichts, wenn ich über Vernau dann nichts mehr lese. Die zwei Sterne sind dann für eine trotzdem sonst gute Autorin und in der Hoffnung, dass es einfach besser läuft und ja bisher bei anderen Büchern auch besser gelaufen ist.

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    • 3
    MissWatson76

    MissWatson76

    10. April 2016 um 17:23
    Shanna1512 schreibt Danke, daß ich mich nicht alleine gelangweilt habe.

    Ja ein bisschen hatte ich schon die Vermutung, hier sei ein Ghostwriter am Werk. Aber leider kein guter.

  • Ich vermisse die Spannung

    Totengebet
    Shanna1512

    Shanna1512

    Wer ist die geheimnisvolle Frau mit dem Davidstern? In welche Sache ist Vernau hinein geraten? Wer hat ihn ins Krankenhaus geprügelt und vor allem warum? Dann passiert ein Mord in seinem Umfeld und er findet sich auf einer Reise wieder, die vor 30 Jahren in Israel in einem Kibbuz begann und nun Tod und Leid bringt. Um die Vergangenheit zu bewältigen und den Mord aufzuklären, muß er wieder nach Israel und sich dort auf Spurensuche begeben. Einzig seine alte Weggefährten Marie-Luise steht ihm zur Seite. Bei dem Kriminalroman handelt es sich um den 5. Teil der Vernau Reihe. Leider kann er meiner Meinung nach, nicht mit seinen Vorgängern mithalten. Das Thema an sich und auch die Vergangenheitsbewältigung wäre ein gutes Fundament für einen spannenden Krimi gewesen. Allerdings fand ich die Umsetzung nicht gelungen. Ich hatte bis zum letzten Drittel immer das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Vernau ist in Aktionismus verfallen, aber es ist nichts dabei rumgekommen. Auch fand ich alle Hauptprotagonisten sehr blass. Es fehlte ihnen an Facetten und Leben. Allen voran Rachel. Mit ihr, könnte ich mich überhaupt nicht anfreunden Die Handlung plätschert vor sich hin und ergeht sich in endlosen Dialogen. Am Schluß hatte ich dann das Gefühl, es wird mit Gewalt ein weißes Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Nein, dass kann die Autorin besser. Wie sie auch schon in ihren anderen Büchern bewiesen hat. Ich hoffe, es handelt sich um einen einmaligen Ausrutscher. Ach, eine Frage noch, was sollte dieser Quatsch mit dieser seltsamen Reisegruppe am Schluß vom Buch? Was hat die Truppe mit Rachel zu tun? Ich schüttle immer noch den Kopf. Leider kann ich nur 2 Sterne vergeben. Die Enttäuschung ist zu groß für mehr.

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    • 3
  • Mehr Familientragödie als Krimi

    Totengebet
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2016 um 20:52

    Joachim Vernau, Anwalt in Berlin, erwacht im Krankenhaus. Wie kommt er dorthin? Woher kommen seine Verletzungen? Vernau hat nur einen Gedanken im Kopf: Rachel. Diese Frau scheint mit dem Überfall auf ihn zu tun zu haben. Jedoch findet sich weder in Vernaus Unterlagen noch sonst irgendwo ein Hinweis auf die geheimnisvolle Frau. Der Anwalt macht sich auf die Suche und gerät dabei in Verstrickungen, die vor langer Zeit in einem Kibbuz in Israel begannen. „Totengebet“ ist der mittlerweile 5. Fall von Joachim Vernau aus der Feder von Elisabeth Herrmann und hat mich nicht wirklich fesseln können.. Ich habe die vorangegangenen Fälle verschlungen, doch hier hat sich die Autorin in meinen Augen zu sehr in den Familientragödien verloren. Die Geschichte wird von Joachim Vernau höchstselbst erzählt. Der Anwalt erzählt dabei sowohl ehrlich als auch direkt von seinen Erlebnissen und Gedanken. Zu Beginn war ich genau so ratlos wie er, im Laufe des Romans kam ich aber immer mehr dahinter, was Joachim zu seinen Nachforschungen trieb. Neben Vernaus Berichten gibt es auch Kapitel, in denen ein auktorialer Erzähler Einblicke in die Leben der geheimnisvollen Rachel und des Politikers Mike Plog gewährt. Diese Mischung fand ich anziehend und so habe ich den ersten Teil des Krimis geradezu verschlungen. Die Figuren sind so, wie ich es von der Autorin gewohnt bin: tiefgründig, realitätsnah und sowohl mit hellen als auch dunklen Seiten gesegnet. Selbst Charaktere, die neu in diesem Teil auftreten, konnte ich schnell einordnen und empfand Sympathie bzw Antipathie für sie. Hier hat Elisabeth Herrmann alles richtig gemacht. Auch die Gedankengänge von Vernau, der sich seiner Vergangenheit stellen muss, hat sie super getroffen und ich konnte so mit dem Anwalt mitfühlen und -denken. Die Story an sich hat mir das meiste Kopfzerbrechen beschert. Während ich zu Beginn noch Feuer und Flamme war und auch die Reise nach Israel noch voller Tatendrang angetreten bin, folgte bald Ernüchterung. Die Autorin hat mit dem 5. Fall mehr eine Familientragödie denn einen Krimi erschaffen. Gerade in der Mitte spielte ich oft mit dem Gedanken, das Buch einfach beiseitezulegen. Wenn ich ein Drama hätte lesen wollen, hätte ich zu einem gegriffen. Auf den letzten 100 Seiten wuchs meine Hoffnung wieder, denn hier kam der Spürsinn Vernaus wieder voll zum Vorschein und es spitzte sich zu. Das Finale an sich war großartig und toll zugespitzt. Jedoch lässt Elisabeth Herrmann ihre Leser nach dem Paukenschlag allein mit vielen Fragen. Warum so gehandelt wurde, wird nur angerissen. Wie es für die Beteiligten weitergeht, wird kaum erwähnt. Das ist mir zu wenig und ich war ehrlicherweise enttäuscht. Der Stil der Autorin ist gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist direkt, detailreich und man merkt ihr deutlich an, dass gerade die Begebenheiten in Israel von ihr so realitätsnah wie möglich wiedergegeben werden sollten. Ich konnte mich in den Darstellungen verlieren. Toll! Fazit: Ich hoffe, dass Vernau bei seinem nächsten Fall einfach wieder Anwalt sein darf. Denn dieser Fall war mir zu viel Drama!

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  • Das Kind der Vergangenheit

    Totengebet
    Fay1279

    Fay1279

    30. March 2016 um 17:52

    Ein Krimi, in dem der Anwalt Vernau (bekannt aus vorherigen Büchern der Autorin) Besuch aus der Vergangenheit bekommt. Vernau war in seiner Jungend ein paar Wochen in  einem Kibbuz in Israel. Als fast 30 Jahre später eine junge Frau aus Israel bei ihm auftaucht und ihren Vater sucht, sterben plötzlich zu viele Menschen in Vernaus Umkreis. Hat Rachel, die junge Frau aus Israel, etwas damit zu tun?Vernau ist ein Anwalt der besonderen Art. Er ist etwas zerstreut und scheint gern mal in missliche Lagen zu geraten. Jedoch hat er einen ausgeprägten Spürsinn und weiß diesen zu nutzen. Er ist ein Type, die man einfach mögen muss. Auch die anderen Persönlichkeiten sind gut dargestellt, nur Rachel hätte etwas mehr Tiefe vertragen können.Der Schreibstil ist locker und flüssig. Leider fehlt mir hier etwas der  Spannungsbogen, den die Autorin sonst so gut aufbauen kann. Der Schluss, bzw. das Motiv ist für mich jedoch nicht optimal. Das Motiv ist für mich zu einfach. Ich hätte mir etwas "menschlicheres" gewünscht.Alles in Allem ein solider Krimi aber nicht der Beste der Autorin. Da bin ich von Frau Hermann wirklich spannenderes gewöhnt.4 von 5 *

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  • etwas fremd

    Totengebet
    liebelesen

    liebelesen

    30. March 2016 um 08:01

    beim lesen schwankte ich zwischen drei und vier Punkten, war mir etwas langatmig und mir fehlten bekannte Personen aus der Reihe oder kamen mir ehr fremd vor. Ab etwa Mitte des Buches wurde es spannender. Die anderen Bücher der Autorin haben mich viel mehr gefesselt. Freue mich auf das nächste Buch der Krimireihe.

  • Vernau: Freund der Toten - Top recherchiert, fesselnd und intelligent komplex

    Totengebet
    Nisnis

    Nisnis

    Anwalt Joachim Vernau wird in Berlin brutal überfallen. Als er im Krankenhaus erwacht, kann er sich nur noch an eine schöne junge Frau erinnern, die eine Kette mit einem Davidstern um den Hals trug. Bald darauf wird Vernau beschuldigt, den Juden Rudolph Scholl ermordet zu haben. Vernaus Recherchen führen ihn in die Metropole Tel-Avivs, um die einzige Zeugin zu finden, die ihn entlasten könnte. Er taucht in seine dreißig Jahre zurückliegende Vergangenheit ein, in der er als Saisonarbeiter in Israel in einem Kibbuz lebte und arbeitete. Die Spuren führen ihn zu einem längst vergessenen Verbrechen und er gerät so ins Visier eines gnadenlosen Killers.Das Cover:Das Cover finde ich sehr anmutig und schön und im Nachhinein erkenne ich schemenhaft einen Kibbuz, der im Nebel liegt. Der Bezug zur Handlung ist durch den Nebel gegeben, denn die Geschichte hält den Leser sehr lange in einem dichten und nebeligen Schleier aus Fragen nach dem Täter gefangen.Die Autorin:Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg an der Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.Reflektionen:Die Geschichte beginnt mit einer traurigen und verzweifelten Situation für die junge Rebecca am Bahnsteig von Haifa / Israel. Rebecca wartet auf ihren Liebsten mit dem sie ihre Zukunft außerhalb des Kibbuz teilen möchte. Sie ist das erste Mal in ihrem Leben allein. Sie wartet Stunden. Ihre verzweifelten Tränen fließen. Und ich bin zutiefst berührt.30 Jahre später erwacht Anwalt Vernau in einem Krankenhaus, nach dem er auf brutale Weise überfallen worden war. Seine einzige Erinnerung ist die an eine junge hübsche Frau. Sie erinnert ihn an Rebecca, die damals in dem Kibbuz zuhause war, in dem er als Saisonarbeiter gearbeitet hat. Vernau taucht tief in seine Vergangenheit ein und als er zu spüren bekommt, dass man ihn verdächtigt den Juden Rudolph Scholl ermordet zu haben, macht er sich auf den Weg nach Israel, um Rachel zu finden, die ihn als Zeugin des Überfalls entlasten könnte. Elisabeths Herrmanns Sprache und Schreibstil mag ich wirklich sehr. Sie schreibt schnörkellos, auf den Punkt und sehr harmonisch. Umgangssprachliches in ihrem Stil zu verwenden liegt ihr fern und dass schätze ich.Ihre genauen Recherchen in Israel, die ich zumindest teilweise vor Erscheinen dieses Kriminalromans auf Elisabeth Herrmanns Facebook Seite mitverfolgen konnte, fließen harmonisch und interessant in die Handlung ein, ohne sie zu überladen. Während ich die Geschichte spannend und fesselnd erzählt bekomme, lese ich interessiert über Historisches und fühle mich an geschichtliche Schauplätze versetzt. Am Ende des Buchs steht dem Leser ein Glossar zur Verfügung, in dem man jüdische- und israelische Wörter nachlesen kann. Das finde ich recht interessant und angenehm.Dieser Kriminalroman besitzt eine gleichmäßige Grundspannung. Spannungshöhepunkte entdeckte ich nicht so gewohnt zahlreich, wie in vorherigen Romanen der Autorin. In manchen Kapiteln empfand ich einige Längen, die mich aber nicht besonders störten. Mir fehlte wohl aber etwas mehr Tempo.In Totengebet entspringt die Spannung nicht durch das Verbrechen selbst, sondern durch die Handlungen und Geheimnisse der Figuren aus der weit zurückliegenden Vergangenheit. Erst am Ende des Buchs ist die Handlung so schlüssig, dass sie keine offenen Fragen zurück lässt. Letzte Wendungen überraschten mich, denn mehrere Figuren besaßen ein Motiv für das vergangene Verbrechen.Die Erzählstränge, hauptsächlich sind es Vernaus Erinnerungen, wechseln maßvoll von der Gegenwart in die Vergangenheit. Als Leser kann man die Perspektiven gut nachvollziehen und sie bereichern die authentische Handlung. In diesem Kriminalroman erhält die Figur Joachim Vernau eine weitere Perspektive. Ich genoss es in seine Vergangenheit einzutauchen, die von einer sehr sensiblen Seite Vernaus erzählt. Der feinfühligen Darstellung dieses Charakters setzte Elisabeth Herrmann Vernaus empfundene Wut und Verzweiflung herausragend entgegen, als er des Mordes beschuldigt wird. Als Leser weiß man natürlich dass er unschuldig ist und doch empfindet man Wut, wenn diese Figur zu Unrecht beschuldigt wird.Alle Protagonisten haben in diesem Roman ein eigenes Leben und eine eigene Sicht auf die Dinge der Vergangenheit. Fast jeder hat ein Motiv, das Verbrechen begangen zu haben und jeder hütet ein Geheimnis. Die vier Freunde, die damals in dem Kibbuz zusammen lebten und arbeiteten, sind sehr unterschiedliche Wege in die Zukunft gegangen. Meine Erwartungshaltung war recht hoch angesetzt und Totengebet wurde ihrer gerecht, wenn auch etwas anders als gewohnt. Es gab zwar ein paar Längen, die ich jedoch geduldig akzeptieren konnte.Mein Fazit:Totengebet ist ein fesselnder und komplexer Kriminalroman, mit einem maßvollem Hauch an Historie, der mich sehr interessiert hat lesen und genießen lassen. Im Vergleich zu Elisabeth Herrmanns vorherigen Romanen, ist hier das Tempo ab und zu etwas gedrosselt. Ich habe diesen Kriminalroman jedoch in vollen Zügen genossen und empfehle ihn denjenigen, die eine unblutige und komplexe Handlung lieben.

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  • Ein schwieriger Fall für Joachim Vernau

    Totengebet
    Xanaka

    Xanaka

    22. March 2016 um 09:16

    Dieses Mal steckt Joachim Vernau echt in der Bredouille. Nicht nur, dass er niedergeschlagen wurde, als er versucht hat seinen Freund den jüdischen Buchhändler Rudolph Scholl zu verteidigen. Nein, man beschuldigt ihn auch noch diesen selbst angegriffen zu haben. Als Rudolph kurze Zeit später ums Leben kommt, bezichtigt man ihn des Mordes. Das Schlimmste an allem ist, dass Vernau sich durch seine Amnesie so richtig an nichts erinnern kann. Und dann war da noch diese Frau an seinem Krankenbett, keiner hat sie gesehen, keiner kennt sie. Und doch hat er sie schon einmal gesehen in einem früheren Leben – Rebecca? Oder war es doch Rachel? Einige Dinge fallen ihm ein – auch das es sich um Rachel handeln muss, jedoch sind alle Notizen und Hinweise auf Rachel verschwunden. Je mehr Vernau versucht zu ermitteln, desto tiefer gerät er in den Schlamassel hinein. Ihm bleibt nichts anderes übrig. Kurz bevor er verhaftet wird, verschwindet er nach Israel um Rachel zu finden. Hier treten nicht nur alte Erinnerungen zutage, sondern auch ein alter Vermisstenfall seines Freundes, der nie aufgeklärt wurde.Marie Luise, seine ehemalige Partnerin, ist als treue Seele natürlich zur Stelle und versucht in Berlin die Wogen zu glätten und Spuren zu finden.Wie es mit Vernau weitergeht, ob er des Mordes weiterhin verdächtigt wird, was sonst noch alles geschieht, empfehle ich jedem selbst zu lesen.Elisabeth Herrmann hat auch hier wieder alle Register gezogen. Ihr ist ein äußerst spannendes Buch gelungen, das sich wieder einmal mit der Vergangenheit und der Gegenwart auseinandersetzt. Gekonnt lässt sie Vernau agieren, dabei ahnt der Leser nie, in welche Richtung es geht.Für mich ist auch dieser Fall ein klassischer Vernau. Bei ihm läuft nichts geplant, er stolpert von einem Desaster in das nächste hinein und hat dann wieder zu tun, alles in Ordnung zu bringen. Eine absolut klare Leseempfehlung an alle und verdiente 5 Sterne dafür.

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  • Ermitteln, um selbst als unschuldig zu gelten.

    Totengebet
    jess020

    jess020

    21. March 2016 um 19:29

    “Totengebet” von Elisabeth Herrmann ist nun bereits der vierte Band der Krimi-Reihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau. Bereits den Vorgängerband,“Versunkene Gräber”, habe ich sehr gerne gelesen und war insofern sehr neugierig, wie es mit Vernau weiter geht. Gleich zu Beginn wacht dieser völlig orientierungslos in einem Krankenhaus auf. Er kann sich nicht nur an fast gar nichts erinnern, er wird zudem beschuldigt, einen Juden angegriffen, und bald auch schon ermordet zu haben. Dabei war Rudolph Scholl vor etlichen Jahren ein Freund von Vernau. Gemeinsam mit zwei anderen, Mike und Daniel, haben sie in der Nähe von Tel Aviv in einem Kibbuz gearbeitet. Nun scheint Vernau seine Vergangenheit aufzuholen und die einzige Zeugin, die Vernaus Unschuld bezeugen könnte, ist nicht nur nirgends aufzufinden, sondern scheint gar nicht erst zu existieren. Und so geht Vernau, wie so oft, ein großes Risiko ein und reist kurzerhand selbst nach Tel Aviv, während Marie-Luise in Berlin versucht, ihm den Rücken frei zu halten. Ich habe mittlerweile Elisabeth Herrmanns Kriminalromane sehr zu schätzen gelernt. Und gerade die Vernau-Romane sind jedes Mal aufs Neue eben keine typischen Krimis, wo es einen Ermittler – meistens einen Polizeikommissar oder einen Detective – gibt, sondern Joachim Vernau ermittelt als Anwalt. Und in “Totengebet” gibt es genau genommen nicht einmal einen “richtigen” Fall. Vielmehr einen sehr alten Fall, welcher erst jetzt durch hartnäckiges Nachfragen ans Licht kommt. Ich habe es bereits in meiner Rezension zum Vorgänger-Band angemerkt: Elisabeth Herrmann schafft es wunderbar, Geschichten rund um wahre Geschehnisse zu bilden sowie historisch markante Aspekte in diesen zu behandeln. Man merkt auf jeder Seite, wie gut die Autorin dafür recherchiert hat. Da sie sogar selbst in einem Kibbuz gearbeitet hat und mehrere Male in Israel war, ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ihre Erfahrungen und Eindrücke die Handlung rund um den Protagonisten sehr glaubwürdig und authentisch erscheinen lassen. Gedanklich befindet man sich als Leser also tatsächlich mittendrin im turbulenten Tel Aviv, wo etliche Religionen und Kulturen aufeinander treffen. Davon, dass es sich bei dieser Geschichte um einen Krimi handelt, habe ich gar nicht mal so sehr etwas bemerkt. Vielleicht bin ich dafür aber auch einfach zu sehr brutalere Szenarien gewöhnt. Gewalttaten gibt es zwar auch hier bis zu einem gewissen Punkt, doch es ist definitiv eher ein leichter Krimi, welcher gerade auch für nicht ganz so hartgesottene Krimileser bestens geeignet ist. Im Vordergrund steht hier vielmehr die Auflösung des Rätsels um Vernaus Gedächtnisverlust sowie um diverse Geschehnisse, die um die dreißig Jahre zurück liegen. Hinter vielen Geheimnissen und Lügen liegt dann irgendwo die Auflösung. Die an sich interessante Handlung wird zudem fesselnd beschrieben – durch Erinnerungsfetzen, kurze Rückblicke, die lediglich dem Leser selbst vorbehalten sind, und diverse Perspektivwechsel. All das macht “Totengebet” mal wieder zu einem spannenden und empfehlenswerten Leseerlebnis. “Totengebet” entführt sowohl Joachim Vernau als seine Leser nach Israel, in die Tiefen der Vergangenheit und in eine Welt voller diverser Kulturen, Religionen, Geheimnisse und Verschwiegenheiten. Wieder einmal ein unfassbar interessanter wie auch fesselnder Roman von Elisabeth Herrmann.

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  • Totengebet

    Totengebet
    lenisvea

    lenisvea

    20. March 2016 um 21:39

    € 9,99 [D] € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48249-8 NEU Erschienen: 15.02.2016 Zum Inhalt: Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahnstation hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Als Vernau der schönen Unbekannten zu nahe kommt, wendet sich das Blatt: plötzlich steht er unter Mordverdacht. In letzter Sekunde kann er das Land verlassen, sein Ziel: Tel Aviv. In der brodelnden Metropole am Mittelmeer sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann – und wird hinabgezogen in den Strudel eines vergessenen Verbrechens, das sich vor über dreißig Jahren in einem Kibbuz in Israel ereignet hat ... Meine Meinung: Ich habe von der Autorin bisher noch nichts gelesen und war dementsprechend sehr gespannt auf ihr neuestes Buch, da ich aus der Reihe auch schon Krimis im Fernsehen gesehen habe. Der Einstieg in das Buch, also der Prolog, war schon sehr spannend, es fing in der Vergangenheit im Jahre 1987 an und endete mysteriös. Danach kam dann direkt Anwalt Vernau in der Gegenwart ins Spiel und diese Passagen konnten mich leider gar nicht begeistern. Vielleicht hatte ich einfach nur Probleme mit dem Charakter, aber es hat sich dann leider durch das ganze Buch gezogen. Im Mittelteil habe ich das Buch auch als sehr in die Länge gezogen empfunden. Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht begeistern und überzeugen. Ich habe aus der Reihe noch ein Buch auf dem SuB, werde zumindest mal rein lesen und der Autorin noch eine zweite Chance geben. Wenn man die Reihe verfolgt hat, wird mit diesem Buch wohl gut bedient sein. Ich bewerte dieses Buch mit 3 Sternen.

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  • Vernaus Reise in die Vergangenheit

    Totengebet
    yari

    yari

    Berlin, 2015: Der Anwalt Joachim Vernau erwacht mit einer Erinnerungslücke im Krankenhaus. Das einzige woran er sich erinnern kann, ist eine hübsche junge Frau mit einem Davidstern. Doch die junge Frau, Rachel, ist eine verhängnisvolle Bekanntschaft, denn kurz darauf steht Vernau unter Mordverdacht. Er soll seinen Jugendfreund, den Juden Rudolph Scholl, ermordet haben.In letzter Sekunde kann Joachim Vernau die BRD verlassen; sein Ziel ist Tel Aviv. In Tel Aviv, Haifa und Jerusalem sucht er nach dem einzigen Menschen, der seine Unschuld beweisen kann.Allerdings ist Rachel auch die einzige Person, die ein Motiv haben könnte. Denn vor dreißig Jahren hat sich in einem Kibbuz im Norden Israels eine Tragödie ereignet. Der rätselhafte Tod von Rachels Mutter hängt mit vier jungen Deutschen zusammen, die damals im Kibbuz tätig waren. Einer der jungen Männer war Joachim Vernau.Hat sich Rachel mit dem Mord an Scholl an ihrer Mutter gerächt?Joachim Vernaus Ermittlungen führen in zurück in den Kibbuz, und seine Suche nach Rachel gestaltet sich zu einer nervenaufreibenden und grauenhaften Jagd nach der Wahrheit. Ist Rachel wirklich eine skrupellose Mörderin und für welche Verfehlungen in der Vergangenheit soll Vernau büßen?"Totengebet" ist der mittlerweile fünfte Band um den sympathischen Berliner Anwalt Joachim Vernau, und ist spannend und atmosphärisch dicht geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, aber dennoch anspruchsvoll, und der Plot sehr gut durchdacht. Die Spannung steigert sich ununterbrochen, bis sie sich in einem packenden Finale entlädt.In "Totengebet" macht Joachim Vernau einiges mit. Er weiß nicht mehr, wem er vertrauen kann in dieser undurchsichtigen Sache. Außerdem muss er sich seiner Vergangenheit stellen, steht plötzlich unter Mordverdacht, und gerät in lebensgefährliche Situationen.Gottlob steht ihm Marie-Luise Hoffmann, seine ehemalige Kanzleipartnerin, hilfreich zur Seite.Auch in diesem Band der Vernau-Reihe hat Elisabeth Herrmann die Gegenwart mit der Vergangenheit verbunden.Man erfährt viel über den jungen Vernau, seine Träume und sein Leben im Kibbuz. Vernaus damaliges Leben und der Tod eines Kibbuz-Mitbewohners, aber auch der Tod von Rachels Mutter sind sehr gut beschrieben.Hervorheben möchte ich die sehr gute Recherche, gerade was Israel betrifft. Auch wenn ich selbst noch nicht dieses Land bereist habe, haben mich die lebendigen, informativen und bildhaften Beschreibungen von Elisabeth Herrmann sehr neugierig auf Israel gemacht.Elisabeth Herrmann hat mit viel Herzblut "Totengebet" geschrieben, einen Krimi, der mich auf hohem Niveau, sehr fesselnd, mit vielen verwirrenden Wendungen und viel Atmosphäre unterhalten hat.Für diesen wunderbaren Krimigenuss vergebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung und fünf Sterne.

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    • 5
    heidi_59

    heidi_59

    18. March 2016 um 09:30
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