Zartbittertod

von Elisabeth Herrmann 
4,0 Sterne bei24 Bewertungen
Zartbittertod
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Positiv (17):
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Familiengeheimnisse, Schokolade und Kolonialgeschichte - spannend umgesetzt, aber auch etwas vorhersehbar

Kritisch (1):
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"Die Mühle" habe ich geliebt, dieses Buch hat mich leider stark enttäuscht zurückgelassen!

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Inhaltsangabe zu "Zartbittertod"

Zart wie die Liebe, bitter wie die Schuld
Mia ist in dem kleinen Chocolaterie-Geschäft ihrer Eltern aufgewachsen – mit den wunderbaren Rezepten, aber auch mit dem rätselhaften Familienfoto, auf dem ein lebensgroßes Nashorn aus Schokolade zu sehen ist, zusammen mit ihren Urgroßvater Jakob und seinem Lehrherrn. Der Lehrherr ist weiß, Jakob schwarz. Mia ist zwar bekannt, dass ihr Vorfahr als kleiner Junge aus dem damaligen Deutsch-Südwestafrika nach Deutschland gekommen ist. Aber warum? Und wie?
Als Mia den Nachkommen von Jakobs Lehrer unbequeme Fragen stellt, sticht sie in ein Wespennest. Liebe und Verrat, sie ziehen sich durch die Generationen, und als Mia endlich versteht, wer sie zum Schweigen bringen will, ist es fast zu spät …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570165133
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:19.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.03.2018 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    ConnyKathsBooksvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Familiengeheimnisse, Schokolade und Kolonialgeschichte - spannend umgesetzt, aber auch etwas vorhersehbar
    Schokolade, Familiengeheimnisse und dunkle Kolonialgeschichte verpackt in einem spannenden Thriller

    Die 19-jährige Mia liebt das kleine Chocolaterie-Geschäft ihrer Eltern in Meißen, sieht aber ihre Zukunft eher im journalistischen Bereich. Für die Aufnahmeprüfung an der Journalistenschule in Hamburg soll sie die Geschichte eines Familienfotos erzählen - und wählt dafür ein rätselhaftes Bild aus dem Jahr 1913. Dieses zeigt ein lebensgroßes Nashorn aus Schokolade nebst ihrem Urgroßvater Jakob und seinem Lehrherrn Gottlob Herder, einem berühmten Schokoladenfabrikanten. Mias Vorfahr ist einst als kleiner Junge aus dem damaligen Deutsch-Südwestafrika nach Deutschland gekommen. Aber wie und warum? Um mehr zu erfahren, reist Mia nach Lüneburg zur Familie Herder, nichtsahnend, dass sie dort in große Gefahr gerät.

    "Zartbittertod" stammt aus der Feder von Elisabeth Herrmann, deren Jugendthriller ich immer wieder gern lese. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht und erlebte einige unterhaltsame und fesselnde Lesestunden.

    Mia ist eine sympathische junge Frau, mit der ich auf Anhieb mitgefiebert und mitgefühlt habe - alleine deshalb, weil sie aus dem sächsischen Meißen stammt, wo ich als Dresdnerin schon oft zu Gast war. Die historische Altstadt mitsamt Albrechtsburg ist wirklich sehenswert und ich fühlte mich sofort heimisch. In Mias fiktiver Chocolaterie würde ich auch gerne mal vorbeischauen und ihre leckeren Kreationen probieren. Beim Lesen sollte man daher unbedingt etwas Süßes bereithalten, denn die Schokolust wird gleich geweckt.

    Der Titel "Zartbittertod" ist aber Programm, denn Schokolade sorgt hier nicht nur für Gaumenfreuden, sondern auch für tödliche Gefahr. Mia stößt mit ihren unbequemen Fragen und Recherchen in ein richtiges Wespennest und die Spannung steigt. Was ist damals in Deutsch-Südwestafrika wirklich passiert? Nach und nach erfahren wir mehr über ein dunkles Kapitel deutscher Kolonialgeschichte, das mir bislang nur vage bekannt war. Dazu tragen auch die authentisch wirkenden Briefe aus der Vergangenheit bei, welche hier ab und zu eingeschoben werden. So habe ich wieder viel dazugelernt.

    Das Ganze wird aus mehreren Perspektiven erzählt und liest sich ausgesprochen leicht und flüssig. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Einiges ist zwar vorhersehbar, dennoch fühlte ich mich durchweg gut unterhalten. Ein netter Epilog sowie ein aufrüttelndes Nachwort der Autorin runden den Roman schließlich gelungen ab.

    Insgesamt kann ich daher "Zartbittertod" empfehlen. Schokolade, Familiengeheimnisse und dunkle Kolonialgeschichte verpackt in einem spannenden Thriller, für den ich 4 Sterne vergebe.

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    Klaus_Jürgen_Dilewskyvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Mia ist in dem kleinen Chocolaterie-Geschäft ihrer Eltern aufgewachsen – mit den wunderbaren Rezepten, aber auch mit dem rätselhaften Photo.
    Das Buch und seine Geschichte; ein verführerisches Geheimnis.

    Der Verlag:

     

    Seit 2004 trug das Kinder- und Jugendbuch der Verlagsgruppe Random House den Namen „cbj“ und bot neben hochwertigen Hardcover-Ausgaben auch ein eigenes Taschenbuchprogramm, das bis 2008 unter dem Namen „omnibus“ (Kinder-Taschenbuch) und „cbt“ (Jugend-Taschenbuch) erfolgreich war. Im Herbst 2008 erfolgte eine große Umgestaltung im Kinder- und Jugendbuch: Seither gibt es zwei eigenständige Hardcover-Verlage, cbj und cbt, mit jeweils eigenen Taschenbuchprogrammen.

    Das      cbj       Programm

    „Einfach vielseitig“ lautet der cbj-Slogan und genau so präsentiert sich das Programm dieses Kinder- und Jugendbuchverlags. cbj steht für ein breitgefächertes Angebot hochwertiger Bücher für Kinder ab vier Jahren bis hin zu Romanen für junge Erwachsene.
    Das Angebot reicht im Hardcover vom Bilderbuch und illustrierten Kinderbuch über Vorlesegeschichten und spannende Kinderromane bis hin zu fantastischen und gesellschaftskritischen Szenarien für Jugendliche.

     

    Die Autorin:

     

    Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Sie machte Abitur auf dem Frankfurter Abendgymnasium und arbeitete nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman "Das Kindermädchen" ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis 2012. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin.

    Die Covergestaltung:

    diese arbeitet sehr geschickt mit Gegensätzen, welche die Inhalte verdeutlichen:             blutrot-bordeaux-farbiger Hintergrund, davor ein helles Wiegemesser und Zartbitterschokoladensplitter, Wechsel zwischen heller und dunkler Schrift dies alles, unter Verwendung der Umschlagsgestaltung: semper smile, München, unter Verwendung von Motiven von c shutterstock. Ich finde sie deshalb: Sehr gelungen!

    Nun aber erst einmal zum Inhalt der Geschichten; die Buchbeschreibung:

     

    Mia ist in dem kleinen Chocolaterie-Geschäft ihrer Eltern aufgewachsen – mit den wunderbaren Rezepten, aber auch mit dem rätselhaften Familienfoto, auf dem ein lebensgroßes Nashorn aus Schokolade zu sehen ist, zusammen mit ihrem Urgroßvater Jakob und dessen Lehrherren. Formularbeginn

     

     

    Nun zu meiner Meinung   / Mein Fazit:

     

    Der Roman erinnert atmosphärisch zunächst sehr an Chocolat. Roman aus dem Jahre 2001 von Joanne Harris: In diesem zieht Vianne mit ihrer kleinen Tochter Anouk in das französische Städtchen Lansquenet-sous-Tannes und eröffnet eine kleinen Laden, eine Chocolaterie; Sie verzaubert die Menschen mit ihren selbstgemachten Pralines und Schokoladenkreationen. In dem französischen Städtchen, in dem sie sich niederlässt.

    Der zur Besprechung vorliegende Roman kann als sehnsuchtsvoll „erwartete Erweiterung zu diesem angesehen werden. So gelingt es Herrmann mühelos eine Atmosphäre entstehen zu lassen, in der man mitfühlt, riecht und schmeckt. Die Charaktere und Atmosphäre sind dabei dicht, sympathisch, nachvollziehbar und bleiben gleichermaßen in ihren jeweiligen inneren Widersprüchen erkennbar.                                                                                                                  Es ist kein einfacher Roman, denn es geht um deutsch-afrikanische Kolonialgeschichte, aber ein schöner. Schlägt man dieses Buch zu, überkommt den Leser zum Einen eine historische Traurigkeit über ein Nichtwissen und über tagespolitisch-aktuelle Reflexe, eine weitere wie augenfällige Parallele zum Vergleichstitel, zum Anderen darüber, dass die erzählte Geschichte zu ende ist. Das darf sie in beiderlei Hinsicht nicht sein, Stichwort Bio-Anbau und Bewässerung. Ich wünsche mir sehnlichst einen Folgeband um Mia und Will und die Meißner Chocolateria. Eine absolute Leseempfehlung und für mich der bisher beste Jugend-Krimi der Elisabeth Herrmann.

     

    Die bibliographischen Angaben zu diesem Titel lauten / Produktinformationen:

     

    ·  Gebundene Ausgabe: 480 Seiten

    ·  Verlag: cbj (März 2018)

    ·  Sprache: Deutsch

    ·  Preis: 18 €

    ·  ISBN-13: 978-3570165133

     

     

    Dr. Dilewsky ist seit 20 Jahren, an unterschiedlichen Schulformen, als Studienrat tätig. Aktuell arbeitet er seit 04.10.2011 am Weiterbildungs-Köln-Kolleg, einer Schulform, die es Menschen ermöglicht, ihr Abitur auf dem 2. Bildungsweg zu erreichen. Letztendlich möchte er mit seiner Arbeit ein Umdenken im System Schule einleiten. In seiner Freizeit unterstützt er junge Musiker. Mittelfristig möchte er    die Richard Istel Stiftung für junge Musiker gründen, die jungen Künstlern, über Stipendien, ihre Ausbildung und erste CD Produktionen ermöglicht. Seit Dezember 2014 gibt es das 4. Buch von                                                            Dr. Klaus Jürgen Dilewsky, welches beide Arbeitsbereiche sinnvoll miteinander verknüpft:
    Erziehung  heute  Auswirkungen auf die Schule: Reihe Unterrichtsmaterialien
    Bd. 1, 408 S., 44.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-12883-6                                                                             Meine Rezensionen erscheinen seit 1989, je nach Thema: bei LovelyBooks https://www.lovelybooks.de/mitglied/Klaus_J%C3%BCrgen_Dilewsky/  JuLit, der Deutschunterricht, Pädagogik, Seite der Stadtbibliothek Köln, auf Verlagsseiten, meiner fb-Seite, bei Amazon: https://www.amazon.de/gp/profile/A2C6AA9ZLFQ5NA?ie=UTF8&ref_=sv_ys_4

    und auf den Seiten anderer Buchhandlungen. Autoren und Verlag erhalten 1 Exemplar der Besprechung per Mail.

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    Buecherratte_Svetlanas avatar
    Buecherratte_Svetlanavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch war so spannend!!! Zusammen mit der Geschichte der Kolonialzeit ein grandioser Thriller! Mustread!
    Spannender Jugendbuch-Thriller

    Der letzte Jugendbuch-Thriller von Elisabeth Herrmann konnte mich ABSOLUT überzeugen!!
    Ich gebe zu, dass der Klappentext mich zunächst nicht sehr angesprochen hat, wusste aber von ihren anderen Büchern, dass sie einfach super gute und überragend spannende Bücher schreibt und nahm das Buch doch in die Hand.
    Neben dem schönen Cover, konnte mich die Geschichte direkt auf Anhieb in den Bann ziehen.

    Aber worum geht es?

    Mia soll für die Journalisten-Schule eine Arbeit über ein altes Familienfoto schreiben. Sofort kommt ihr das Bild in der Chocolaterie ihrer Familie in den Sinn. Darauf zu sehen ist ihr Urgroßvater Jakob, der aus Deutsch-Südwestafrika stammte und nach Deutschland reiste. Aber es gibt einige Fragen zur Vergangenheit und diese möchte Mia klären und macht sich auf den Weg in die Vergangenheit der Familie. Sie reist zu den Nachkommen von Jakob's Lehrer und wühlt in der unbequemen Vergangenheit.

    Spoiler

    Als Mia beim Anwesen auftaucht gibt es den ersten Toten der Geschichte - ausgerechnet der wichtigste Informant, der ihr hätte helfen können. Betroffen überlegt sie wieder abzufahren, jedoch gibt es noch andere Menschen, die ihr bei der Forschungsarbeit helfen könnten, denn es gibt mehr Schätze als nur das Foto aus ihrem Geschäft. Und auf diese hat es jemand abgesehen.
    Später stellt sich heraus, dass hier jemand den Sachen mehr als nur emotionalen Wert beimisst und Mia schwebt plötzlich in großer Gefahr!
    Es wird weitere Tote geben.

    Fazit: Elisabeth Herrmann überrascht mit überzeugenden Wendungen und einen grandiosen Schreibstil, sodass die vielen Seiten des Buches nur so dahin fliegen. Viel Blut haben ihre Thriller nicht nötig, sie glänzt mit atmosphärischer Spannung und interessanter Geschichte der Kolonialzeit. Es gibt Einschübe von Briefen aus der Vergangenheit mit angepasstem Sprachstil.
    Ein rundum gelungener Thriller - auch für Erwachsene!

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    AnnaSalvatores avatar
    AnnaSalvatorevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Leider ein recht mittelmäßiges und nicht überzeugendes Leseerlebnis
    Leider ein recht mittelmäßiges und nicht überzeugendes Leseerlebnis

    GANZE REZENSION: https://annasalvatoresbuchblog.blogspot.com/2018/07/eine-familiengeschichte-die-kein.html

    MEINUNG
    So, dann fangen wir mal an.
    Ich muss mit dem folgenden Kritikpunkt anfangen, da er sich leider bis zum Ende durch die Geschichte zog.

    Es war für mich kein richtiger Thriller. Es war eine Mischung aus Detektivspielen und Familiengeheimnisse aufdecken, vielleicht eine Art Familienkrimi - aber erst zum Ende hin kam ein Twist und endlich entsprechende Spannung auf.
    Und das habe ich nach meinem ersten super spannenden Buch der Autorin einfach schlichtweg nicht erwartet, sodass schon mal meine Erwartungen enttäuscht wurden.

    Spannung war für mich kaum vorhanden und es war etwas einschläfernd. Blöde Wortwahl, ich weiß, aber die Handlung kam einfach nicht in die Potte.
    Zwar finde ich die gewählten Themen zum einen mit der Schokolade, zum anderen mit dem Aufarbeiten der Kolonialzeit, sehr gut gewählt.
    In der Tat stimme ich auch den Aussagen zu, dass die Kolonialzeit Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts praktisch in der Schule/Medien/Gesellschaft kaum erwähnt wird. Daher finde ich es wirklich toll, dass Herrmann dieses Thema gekonnt in die Geschichte eingeflochten hat.
    Nur leider ändert das nichts an dem Unterhaltungsfaktor, der für mich leider gegen 0 ging - kurz gesagt: Der Lesespaß fehlte mir.

    Natürlich gibt es nicht nur Negatives - der Stil der Autorin ist schlicht und gut zu lesen. Die Figuren sind teilweise sehr interessant, und auch dass es immer wieder Einwürfe aus anderen Blickwinkeln gab, fand ich gut.
    Zudem fand ich den (kurzen) Showdown sehr spannend, die Auflösung bzw. der Twist konnte mich definitiv überraschen.

    Nachdem ich das Ende wirklich gut fand, kam dann leider der Epilog, der mir mit diesem Klischee - was mit dem Roman und den Themen nichts zu tun hatte - für mich einen faden Beigeschmack mitgegeben hat. Schade.


    FAZIT
    Die Figuren, der Schreibstil sowie die Themen, um die es ging, fand ich gut. Mal etwas Neues. Genre meiner Meinung nach zwar komplett verfehlt, aber gut.
    Nur leider hat dies nicht die fehlende Spannung noch die 'langweilige' Handlung für mich aufgewogen, sodass ich auf ein recht mittelmäßiges und leider nicht überzeugendes Leseerlebnis zurückblicke.

    - 2,5 von 5 Feenfaltern -



    Vielen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.

    © Anna Salvatore's Bücherreich

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    nicigirl85s avatar
    nicigirl85vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und bildend...
    Wenn die süßeste Versuchung zur Gefahr wird...

    Elisabeth Herrmann ist mir natürlich von ihren Büchern für Erwachsene ein Begriff und auch mit dem Jugendbuch "Seefeuer" konnte sie mich begeistern, so dass ich gespannt mit der Lektüre startete.

    In der Geschichte geht es um Mia, die für ihre Bewerbung an der Journalistenschule eine knallhart recherchierte Story benötigt. Was würde sich da besser eignen als die ominöse Herkunftsgeschichte ihres Urgroßvaters, der einst aus Namibia unter mysteriösen Umständen nach Deutschland kam? Bei der Recherche stößt Mia auf ein Geheimnis und plötzlich stirbt jemand. Doch bald ist auch ihr Leben in Gefahr, was nur geht da vor?

    Die spannende Handlung wird uns über einen Erzähler nahe gebracht, der alle handelnden Protagonisten etwas näher beleuchtet.

    Hier ist vor allem die Hauptakteurin Mia im Vordergrund. Mia hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Auf eine sympathische Art ist sie selbstbewusst, aber nicht zu übertrieben. Zudem ist sie nicht an ihrem eigenen Vorteil interessiert, sondern wirklich nur daran die Geschichte ihrer Vorfahren zu lüften und die hat es wirklich in sich.

    Doch auch Will, den man als Sohn reicher Eltern erstmal argwöhnisch betrachtet, konnte im Verlauf der Geschehnisse meine Sympathie gewinnen. Mich hat nicht gestört, dass sich da zwischendurch etwas anbahnt zwischen ihm und unserer zukünftigen Journalistin.

    Mir gefällt gut, dass die Autorin die Geschichte der Herero und die Kolionalisierung Namibias durch die Deutschen thematisiert, denn ich muss gestehen, dass ich davon wenig bis gar nichts wusste und dieses Kapitel deutscher Geschichte im schulischen Geschichtsunterricht nie Gegenstand war, so dass man als Leser in jedem Fall noch dazu lernt.

    Die dargestellte Geschichte startet noch recht gemächlich und wird mit der Zeit immer spannender. Die Dramatik der Geschichte spitzt sich immer mehr zu und je mehr man liest, desto mehr bekommt man Herzklopfen. Zum Schluss liest man wirklich atemlos, denn man möchte endlich das Geheimnis lüften und zudem wissen, wer denn nun hinter allem steckt.

    Die Auflösung kam für mich dann doch sehr überraschend, hatte ich als Täter jemand völlig anderen im Visier.​

    Besonders gern gelesen und regelrecht herbeigesehnt habe ich die Textauszüge aus Briefen und den Schriftstücken aus der Zeit um 1904. Hier wurde sehr deutlich, was die Kolonisten von den Farbigen hielten.

    Einziger Nachteil am Buch: wenn man dauernd von den Leckereien liest, die Mia und ihre Familie so zaubern können, da musste die ein oder andere Tafel Schokolade beim Lesen dran glauben.

    Fazit: Ein Jugendroman, der seinesgleichen sucht. Wer Spannung liebt und Geschichte etwas abgewinnen kann, der wird hier wie ich absolut begeistert sein. Klare Leseempfehlung, klasse!

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 4 Monaten
    Lust auf Schokolade?

    Meine Meinung zum Jugendthriller:

    Zartbittertod


    Aufmerksamkeit:

    Diesen Punkt gibt es bei mir auf dem Blog zu entdecken.


    Inhalt in meinen Worten:

    Mia gibt sich für ihr Studium (sie möchte ein Journalismusstudium absolvieren), auf Recherche reisen, dafür hat sie ein altes Foto aus ihrer Familie zur Hand genommen um daraus eine tolle Story zu formen, was jedoch letztlich alles auf sie wartet, und wie schlimm es ist, ohne Vorwarnung auf einen Toten zu treffen, das könnt ihr auch von Mia erzählen lassen, und was rechtes Denken schon 1904 alles angerichtet hat.

    Lasst ihr euch auf eine bittersüße Geschichte ein?


    Wie ich das gelesene empfand:

    Dieses Buch fesselte mich recht schnell in seinen Bann. Um genau zu sein, hab ich jetzt eine ganze Nacht durchgelesen um den Rätseln auf die Spur zu kommen. Weil ich hab einerseits mit Mia mitgelitten andererseits mitgefühlt und auch mitgelitten.

    Nicht alles was vertraut ist, ist auch immer gut, und nicht alles was neu ist, ist immer gleich schlecht, das lernt Mia in dieser Geschichte recht schnell.

    Letztlich kommt auch ein Unrecht das mehr als 100 Jahre vergangen ist, an das Tageslicht und Mia kann dank eines Tagebuchs etwas aufschlüsseln was die ganze Zeit im dunklen lag, aber um euch nicht spoilern zu müssen, empfehle ich, ihr lest das Buch selbst.


    Charaktere:

    Mia ist eine starke Protagonisten mit der gesunden Naivität einer 18 Jährigen um sich Dinge zu trauen, die vielleicht sonst nicht möglich wären, dabei treffe ich auf ihre Verwandtschaft, die auch ziemlich interessant ist, weil diese ziemlich viele Geheimnisse hat.

    Letztlich finde ich die Auswahl an Charakteren (egal ob nun gut oder schlecht) sehr gut umgesetzt in dieser Geschichte.


    Thema: 

    Die Autorin hat sich mit einem sehr heiklen und doch wichtigen Thema auseinander gesetzt, so hab ich jetzt das erste Mal erfahren, das Schokolade auch nicht ganz ohne ist, und warum man einfach hin und wieder ein schlechtes Gewissen hat, wenn man Schokolade isst. Fand ich gut zu lesen, und aufrüttelnd, schon am Anfang teilte die Autorin mit, das dieses Buch Fiktion ist, und sie nur altbekanntes hernahm um wirklich eine spannende und schöne Geschichte zu erfinden, so hält eine bekannte Schokoladenfirma dafür her, das da nicht alles glatt und gut läuft, das fand ich gut, weil ich mich so viel leichter in die Geschichte hineinfinden durfte.


    Spannung:

    Die Spannung im Buch finde ich gut, am Anfang eher flach und dann nimmt es aber Kapitel für Kapitel zu und ich wollte einfach nur noch wissen, wie diese Geschichte weiter geht, und das ist gut umgesetzt.


    Empfehlung:

    Wenn ihr auf kuriose Geschichten steht, die eine wichtige Botschaft mit sich tragen und sich traut auch mal ehrlich aufzudecken, was nicht alles gut läuft, dann blickt in das Buch hinein, auch wenn ihr nur gerne Thriller lest und auf Spannung steht, jedoch ein kleiner Hinweis mir war recht klar, wer die oder der Böse im Buch ist und ich reimte mir so schon sehr vieles zusammen, und das fand ich etwas doof, das ich zu schnell schon dahinter kam, wie sich letztlich aber alles am Ende noch mal gewandelt hatte fand ich toll.


    Bewertung:

    Ich gebe der Geschichte von Mia fünf Sterne, auch wenn ich schon recht schnell ahnte wohin es verläuft, hat mich die Geschichte gefesselt und gefordert und mir eine Nacht geschenkt, wo ich einfach durchlesen konnte.

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    Pharo72vor 5 Monaten
    Unbequemes Thema großartig verpackt

    Das Chocolaterie-Geschäft ihrer Eltern in Meißen soll eines Tages der große Bruder übernehmen. Also sucht Mia nach beruflichen Alternativen und entscheidet sich, Journalismus zu studieren. Für die Aufnahmeprüfung soll ein Familienfoto recherchiert werden. Dies ist schnell gefunden, denn schon immer hängt im Laden das Bild von einem riesengroßen Nashorn aus Schokolade, dazu Gottlob Herder aus Lüneburg und der kleine Jakob Arnholt, Mias Urgroßvater. Jakob ist schwarz und einst aus der Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“ ins Land gekommen.

    Mia interessiert sich brennend für seine Geschichte und macht sich auf den Weg nach Lüneburg, wo die Nachkommen von Gottlob Herder noch immer eine große Schokoladenfabrik führen. Ein Mord und mehrere Anschläge auf ihr Leben zeigen, dass sie einem Geheimnis auf der Spur ist, das keinesfalls ans Tageslicht dringen soll.

    Meine Meinung:

    Der neue Jugendroman von Elisabeth Herrmann hat mich wirklich begeistert. Es mag weniger Thriller drin sein als in dem letzten, den ich von ihr gelesen habe – „Die Mühle“. Dieser erschien mir aber auch für die Altersgruppe fast zu heftig.

    Die Schokoladenherstellung bildet für den Roman nur die Rahmenhandlung, Hauptthema ist die wenig rühmliche Rolle Deutschlands in der Kolonialzeit, die nach wie vor ein Tabuthema zu sein scheint, obwohl die Vernichtung der Herero inzwischen als Völkermord anerkannt wurde. Ich zumindest hatte zu dem Thema bisher so gut wie noch gar nichts gelesen oder auch von der Schule her behalten, weshalb ich auch immer wieder begeistert bin, wie toll die Autorin geschichtlich brisantes Material mit einer spannenden Story zu verknüpfen vermag.

    Der Roman ist wirklich keine Minute langweilig und es macht großen Spaß gemeinsam mit Mia die verworrenen Rätsel einer längst vergangenen Zeit aufzudecken. Sie ist eine tolle Hauptfigur, mit der ich mich sofort identifizieren konnte. Ein Mord und mehrere Anschläge auf das Leben halten die Spannung auch enorm hoch, es werden einige Spuren gelegt, um schließlich dann doch bei einem von mir nicht vermuteten Täter zu landen. Auch eine kleine Liebesgeschichte bahnt sich an, die aber absolut nicht überhand, jedoch ein süßes Ende nimmt.

    Der Schreibstil von Elisabeth Herrmann ist einfach großartig, flüssig zu lesen, immer auf dem Punkt und von mitreißender Qualität. Das Buch ist kein splattermäßiger Thriller, sondern bietet nebenbei auch noch Einblick in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, vor dem wir auch heute noch keinesfalls die Augen verschließen sollten.

    Absolut überzeugend und definitiv zu empfehlen für den anspruchsvollen jungen, aber auch älteren Leser.

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    Nora_ESs avatar
    Nora_ESvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Interessantes Thema, aber die ganze Kriminalgeschichte drumherum war etwas platt
    Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte

    Mia entstammt einer Chocolatiersfamilie, die ein kleines Geschäft in Meißen betreibt und versucht, im Kampf gegen die marktführenden Großkonzerne mit ihren Billigprodukten nicht unterzugehen. Da ihr älterer Bruder dafür vorgesehen ist, den Familienbetrieb zu übernehmen, bleibt für Mia nur Plan B: ein Journalistik-Studium. Als Aufnahmeprüfung soll sie die Geschichte eines Fotos recherchieren. Mia entscheidet sich für das im Klappentext bereits beschriebene Familienfoto und nimmt Kontakt zu Familie Herder auf, die ein Schokoladenimperium in Lüneburg leitet.

    Die Geschichte hinter der Fotografie wird schnell aufgeklärt. Mias Urgroßvater Jakob stammte ursprünglich aus Namibia und kam mit Gottlob Herder nach Deutschland, der sein Lehrherr wurde. Doch warum nahm Gottlob den kleinen, schwarzen Jungen überhaupt mit sich? Warum ruft der Name Herder in Mias Familie so viel Ablehnung hervor? Und was hat es mit Jakobs hinterlassenen Fundstücken vom Dachboden auf sich?

    ‚Zartbittertod‘ behandelt weniger die Herstellung feinster Pralinen. In Wahrheit rückt das Thema Schokolade zügig in den Hintergrund und bildet allenfalls eine grobe Rahmenhandlung. Vordergründig wird ein weitgehend unbeachtetes Kapitel deutscher Geschichte thematisiert. Die Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika findet im Lehrplan unserer Schulen allgemein wenig Platz. Umso positiver finde ich, dass  Elisabeth Herrmann keinen Bogen um dieses gern totgeschwiegene Kapitel macht und anhand von Tagebucheinträgen und Zitaten die Geschichte aufleben lässt. Es entsteht ein wirklich grausames Bild von Krieg, Rassenhass und Völkermord.

    Mia Arnholt und Will Herder – Nachfahren zweier Zeitzeugen – ergründen ihre gemeinsame Familiengeschichte anhand von Fotos und alten, scheinbar wertlosen Erbstücken. Das Fortschreiten ihrer Nachforschungen liest sich zwar spannend, doch nicht so packend, dass das Gefühl aufkommt, man könnte das Buch nicht mal aus der Hand legen. Um die Handlung herum hat die Autorin eine Reihe von Morden und Übergriffen angesiedelt, sogar ein unheimlicher Maskenmann taucht auf. All diese Elemente steigern die Spannung zwar, doch am Ende brachte die Auflösung all dessen nicht den gewünschten Effekt. Sie ließ mich sogar eher ein bisschen enttäuscht zurück, weil sie etwas zu banal erscheint und einige Fragen offen lässt.

    Insgesamt ist ‚Zartbittertod‘ eine lesenswerte Lektüre, vor allem wegen des geschichtlichen Hintergrunds und Frau Herrmanns solider Rechercheleistung. Leider zieht aufgrund dessen die Kriminalgeschichte den Kürzeren. Der Umfang der historischen Fakten überwiegt im Verhältnis zu den Krimi-Elementen. Dort hätte ich mir mehr Ausgewogenheit gewünscht. Die Charaktere sind zwar sehr vielseitig, insbesondere Will und Mia sind zwei sehr sympathische Protagonisten, obwohl ihre Handlungen nicht immer nachvollziehbar sind. Doch gerade die vielen wichtigen Nebencharaktere hätten tiefgründiger sein können, um auch der Handlung mehr Tiefgang zu verleihen.

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    Martins_Buecherboxs avatar
    Martins_Buecherboxvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Jugendthriller !
    Toller Jugendthriller mit geschichtlichem Hintergrund

    Das Cover machte mich, im wahrsten Sinne des Wortes, hungrig (auf die Schokolade und auf das Buch). Auch der Klappentext ist schön formuliert und passt zum Buch. Ich fand auch die Innengestaltung sehr gut.

    Die Handlung ist spannend, allerdings nicht typisch für Thriller. Das Buch hatte während der Geschichte viele Einblicke in die Schokoladenindustrie und viele geschichtlichen Hintergründe. Ich fand, dass die geschichtlichen Hintergründe etwas zu viel waren. Allerdings war die Handlung insgesamt doch gut.

    Die Geschichte spielt größtenteils in Lüneburg, im Gästehaus der Herders. Auch spielt es in der Chocolaterie von Mias Eltern. Die Chocolaterie und auch die Schokoladenrezepte sind sehr gut und ausführlich beschrieben. Lüneburg ist hut gewählt, da die Stadt mit der tollen Altstadt einfach perfekte Plätze bietet.

    Man kann sich teilweise mit der Protagonistin Mia identifizieren. Die anderen Figuren sind sehr gut beschrieben und teilweise auch geheimnisvoll und ergänzen sich gut.

    Der Schreibstil der Autorin ist gut. Allerdings fehlt es der Geschichte hier und da immer mal wieder an Spannung. Deshalb konnte ich die Geschichte nicht zu 100 % als Thriller identifiziern.

    Die Rezension kommt von meinem Blog. Mein Fazit und viele weitere Rezensionen findet ihr dort unter https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/04/zartbittertod.html

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    Natalie77s avatar
    Natalie77vor 6 Monaten
    Schuld und Sühne

    Inhalt:
    Mias Eltern betreiben eine Chocolaterie in Meißen, dort hängt schon immer ein Bild von ihrem Urgroßvater Jakob als Kind und seinem Lehrherrn. Daneben ein Schokoladen-Nashorn und genau dazu möchte Mia nun, für eine Aufnahmeprüfung an der Journalistenschule,  die Geschichte herausfinden. Wie kam ihr Urgroßvater als schwarzes Kind mit seinem weißen Lehrherrn nach Deutschland und warum. Ihre Recherche führt sie in die Kolonialzeit und zu den Herders, wo sie mit ihren Fragen für ganz schön viel Wirbel sorgt.

    Meine Meinung:
    Ich liebe Schokolade und ich lese sehr gerne die Jugendbücher von Elisabeth Herrmann. So war es nur ein logischer Schluss dass ich Zartbittertod lesen wollte.

    Die Schokolade wird aber recht schnell nebensächlich, denn es geht um alte Schuld, die Kolonialzeit und die Zukunft von Mia. Ganz schön viel auf einmal. aber total spannend und fesselnd und das von Beginn an.

    Elisabeth Herrmann schafft es wiedermal mit ihrem Schreibstil zu überzeugen und mich als Leser direkt in den Bann der Geschichte zu ziehen. Es gibt keine große Einleitung und genau das ist gut so. Als Leser ist man fast so unwissend wie Mia selbst und so bleibt vieles ein Rätsel.
    Zugleich wird ein Thema behandelt, dass heute noch aktuell ist, denn auch heute noch werden Länder ausgebeutet um für uns billig zu produzieren und das nicht nur bei Kakao. So geht es hier nicht nur um spannende Unterhaltung, sondern auch ein wenig um Moral. Eine Geschichte die im nachhinein noch zum nachdenken und vielleicht auch umdenken anregen soll. Ob das bei der Zielgruppe sinnvoll ist, sei dahin gestellt. Es wäre aber wünschenswert.

    Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind gespickt mit Seiten aus einem Tagebuch. Die Geschichte ist frei erfunden, hat aber geschichtliche Bezüge und kommt einem so schon Nahe. Sie spielt in der Gegenwart, zeigt aber das schon vor der Nazi-Zeit nicht alles in Ordnung war.

    Die Figuren sind recht überschaubar. Es gibt Mias Eltern, eine Namibische Delegation, Die Herders und ihr Personal, dazu noch Ermittler. Alles in allem kann man die Figuren aber gut auseinander halten. Ich kam nie durcheinander, selbst bei den Nebenfiguren nicht.
    Mia ist neben Will die Hauptfigur der Geschichte. Sie möchte mehr über ihre Familiengeschichte herausfinden und hätte nie gedacht was sie damit auslöst. Sie wirkt manchmal klein und schwach und empfindet sich wohl auch selber so, doch eigentlich ist sie recht stark und mutig.
    Will ist zwar der Sohn der großen Herders, doch wer hier ein arrogantes Papasöhnchen erwartet liegt falsch. Er hat mich in der Geschichte wirklich überrascht.

    Am Ende geht es um die Begleichung von Schuld, um das Aufzeigen von Dingen, die auch heute noch falsch Laufen, um Moral und Ausbeutung.
    All das zusammengefasst in einer sehr spannenden Geschichte um die Aufklärung einer Vergangenheit, die manche Leute lieber unter den Tisch kehren würden.

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