Elisabeth Johansson Lakritz

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Inhaltsangabe zu „Lakritz“ von Elisabeth Johansson

Es geht tatsächlich: Backen und Kochen mit Lakritz. Die feine, süßliche Anis-Note gibt Kuchen, Keksen und Desserts einen ganz eigenen Charakter. Als Komponente in Saucen zu Fleisch und Fisch ergibt sich zudem ein fantastisches Geschmackserlebnis. Elisabeth Johansson gibt eine kurze Einführung in Warenkunde und Verarbeitung von Lakritz. Es ist heute in Apotheken, Reformhäusern, gut sortierten Drogerien und im Internet in vielen Formen erhältlich, als Block, Pastillen oder Pulver, und kann so individuell verarbeitet werden. Lassen Sie sich von diesem Augenschmaus und Geschmackserlebnis überzeugen, probieren Sie doch einmal selbstgemachte Lakritz-Trüffel, Joghurt-Lakritz-Eis mit Heidelbeeren, Schoko-Lakritz-Torte, Lakritz-Waffeln mit Vanille-Eis oder Entenbrust mit Lakritz-Kruste und Lakritz-Balsamico zu Fisch und Salat.

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    Lakritz

    ForeverAngel

    03. November 2014 um 12:32

    Die erweiterte Rezension inklusive Fotos, Links und nachgekochten Rezepten gibt es nur auf meinem Blog: http://booksandbiscuit.blogspot.de/2014/11/lakritz-elisabeth-johansson-helen-pe.html ~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches~*~ ~*~ ~*~ Lakritz, das schwarze Gold der Küche, mal süß, mal herb, mal salzig. Lakritz polarisiert, vor allem Salzlakritz. Aber wusstet ihr schon, was man mit Lakritz so alles anstellen kann, außer es als (Kau-)Bonbon zu verzehren? Lakritz in der Küche: Das konnte ich mir bisher kaum vorstellen. Als Süßigkeit, ja. Aber in der Marmelade? Im Grillgewürz? Als Glasur von Entenbrüsten?  Das wunderbare Kochbuch mit dem simplen wie aussagekräftigen Namen Lakritz beweist: Mut in der Küche lohnt sich. Zutaten, die auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammenpassen, harmonieren letztendlich hervorragend. Aber beginnen wir doch besser am Anfang. In diesem Buch wird jede Seite genutzt. So findet sich beispielsweise schon auf der Impressumsseite eine erste Übersicht, in welcher Form Lakritz vorliegen kann: als Süßholz, als Granulat, als Pulver, als Pastillen. Lakritz ist so vielfältig wie seine Verwendung.  Bevor es mit den süßen wie herzhaften Rezepten losgeht gibt es zunächst eine Einleitung zum schwarzen Gold. Was war die Inspiration der Köchin, ein ganzes Buch dieser speziellen Zutat zu widmen? Was ist Lakritz eigentlich, wie und wo wächst es, wo kommt es ursprünglich her und wo wird angeblich das beste weltweit angebaut? Warum haben Anis und Fenchel einen ähnlichen Geschmack wie Lakritz? Diese und weitere Dinge werden zu Beginn erklärt. Auch schön ist, dass erklärt wird, welche Lakritzart (Granulat, Pulver, ganze Wurzel, Pastille) für welchen Zweck verwendet werden. Manches verwendet man in Süßigkeiten, anderes beim Kochen und wieder anderes Eis und Desserts. Einige Bilder von der Lakritzfarm in Kalabrien werden ebenso vorgestellt wie - und das finde ich als Hobbygärtner sehr spannend - einige Tipps, um Lakritz selbst anzubauen. Das steht für das nächste Frühjahr auf jeden Fall auf meinem Aussaatplan. Es dauert zwar länger als bei meinen Chilis und Gurken, aber das Experiment wage ich. Anschließend gibt es noch einige Hinweise, wie man Lakritz im Haushalt und als Kosmetik verwenden kann. Es ist wirklich spannend, wo man es überall anwenden kann und was es angeblich alles bewirken kann.  Nach den Rezepten gibt es noch einige weitere Seiten. Zum Beispiel zu den Themen, welche Getränke man zu Lakritz reichen kann. Zu süßer Lakritz passt beispielsweise Prosecco, zu Rohlakritz eher Champagner oder Pinot noir aus Australien (S. 132). Und wer daraus einen Abend mit Gästen machen möchte, kann diese auch gleich zu einer Lakritzprobe einladen. Schmecken sie den Unterschied zwischen echter Lakritz und Anis oder Fenchel? Abschließend gibt es noch einen kurzen Auszug aus der Geschichte der Lakritze als Süßigkeit, eine Warnung vor übermäßigem Verzehr und eine kleine Liste mit Festivals zugunsten der Lakritze. Ja, auch die gibt es. Wie schon gesagt, Lakritz polarisiert und die, die es lieben, lieben es richtig.  Die Seiten sind durchgängig und ansprechend bebildert. Normalerweise mag ich es, wenn auch die Rezeptseiten farbig gestaltet sind, aber hier passt das schwarz-weiß zu den sehr dunkel gehaltenen Fotos und richtet den Fokus auf die toll inszenierten Food Fotos. Durch das dunkelbraune, manchmal schwarz schimmernde Lakritz und die daraus resultierenden recht dunklen Gerichte sind auch die Fotos oft so dunkel, dass die weiße Rezeptseiten einfach einen schönen Kontrast dazu bildet und keinesfalls langweilig wirken.  Kleine schwarze Kästen mit weißer Schrift kennzeichnen Tipps zu den einzelnen Rezepten.  ~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~ Nun aber zu den Rezepten an sich. Diese sind zunächst in  Süßigkeiten, Eis, Gebäck, Desserts, Kochen, Getränke unterteilt, wobei Kochen (neben Getränke) mit Abstand das kürzeste Kapitel einnimmt. Dabei finde ich gerade das besonders interessant und ich hoffe, dass bald noch mehr herzhafte Lakritzrezepte kommen.  [...] ~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~ Lakritz ist eine kulinarische Liebeserklärung an das schwarze Gold der Küche. Neben vielen Tipps rund um seine Herkunft, Kultivierung und Verwendung gibt es viele Rezepte, vor denen man zunächst zurückschrecken mag und die ein wenig Mut erfordern, die diesen aber definitiv belohnen. Für mich ein absolutes Must Have für Lakritzliebhaber und Experimentierfreudige in der Küche.  4 von 5 Punkten Cover 1 Punkt, Aufmachung 1 Punkt, Rezepte 1/2 Punkt, Vielfalt 1/2 Punkt, Preis-Leistungs-Verhältnis 1 Punkt ~*~ Landwirtschaftsverlag ~*~ 144 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-7843-5297-8 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 19,95€ ~*~ September 2014 ~*~ 23,6 x 20,4 cm ~*~ 

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