Elisabeth Jupiter No, warum nicht?

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Inhaltsangabe zu „No, warum nicht?“ von Elisabeth Jupiter

Dass das Lachen nicht nur angenehm, sondern auch gesund ist, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Die Psychotherapeutin Elisabeth Jupiter geht über diese Erkenntnis hinaus, wenn sie auf den gesunden Charakter des Witzes als Erzählform und die Bedeutung der Fähigkeit zur Selbstironie verweist. Den jüdischen Witz charakterisiert es in besonderem Maße, die eigene Gemeinschaft mit einem empathisch lachenden Auge wahrzunehmen, und so manche Pointe verrät mehr über die Gefühlswelt der Protagonisten als über das Komische an sich. Elisabeth Jupiter erzählt – No, warum eigentlich nicht? – ihre jüdischen Lieblingswitze und erklärt beispielhaft, wo sie herkommen, wie sie funktionieren und welche psychologischen Entlastungsfunktionen sie für den Erzähler ebenso wie für den Zuhörer haben. Und so trifft man auf alte und neue Bekannte, wird Zeuge verblüffender Situationen an Sterbebetten und in chinesischen Synagogen, trifft auf possessive Mütter und vorsichtige Väter, verschnorrte Geschäftspartner und talentierte Hypochonder – und bei alldem begegnet man, einmal mehr, einmal weniger, dem eigenen Leben.Ein intelligentes und heiteres Witzebuch der anderen Art, voll Lebenslust und Klugheit.

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  • Rezension zu "No, warum nicht?: Der jüdische Witz als Quelle der Lebenskunst" von Elisabeth Jupiter

    No, warum nicht?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    05. October 2012 um 15:39

    Ein Christ fragt einen Juden: „Warum beantwortet ihr alle Fragen mit einer Gegenfrage?“ – „No, warum nicht?“ Dieser bekannte Witz leitet das vorliegende Buch ein und gab ihm seinen Titel. Die in Wien lebende jüdisch-österreichische Psychotherapeutin Elisabeth Jupiter hat jüdische Witze gesammelt, vor allem aus dem Reservoir ihres 1994 verstorbenen Vaters, dem dieser Humor half, die Schrecken von Auschwitz zu überwinden. „Der jüdische Humor spiegelt den Geist und das Herz des jüdischen Volkes. Er reflektiert seine Freude und Sorgen, Hoffnungen und Enttäuschungen. Am besten zeigt er jedoch den Willen, über sich selbst zu lachen, eine Fähigkeit, die den Juden half, Jahrhunderte der Verfolgung zu überstehen und dabei ihr Gesicht zu wahren.“ Die Autorin hat die zahllosen Witze nach acht Themenbereichen geordnet und sie immer kommentiert. Dabei nutzt sie eigenen biographische Erfahrungen und ihre vielfältigen Praxiserfahrungen und Kenntnisse der psychoanalytischen Kulturtheorie Freuds, um die Witze in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Sie empfiehlt das Buch ihren KollegInnen, indem sie den amerikanischen Analytiker Greenson zitiert, der meinte, dass jene Therapeuten die besten seien, die über viel Humor verfügen. Doch auch für andere Leser ist dieses Buch nicht nur eine Quelle der Erheiterung, sondern auch ein philosophisches Kleinod, denn: „Der jüdische Witz ist heiter hingenommene Trauer über die Gegensätze dieser Welt. Er zeigt immer wieder auf, dass – eben in dieser Welt voller Logik- die Gleichungen nicht stimmen können.“ (Carlo Schmid)

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