Elisabeth Kabatek

 3,8 Sterne bei 299 Bewertungen
Autorin von Laugenweckle zum Frühstück, Spätzleblues und weiteren Büchern.
Autorenbild von Elisabeth Kabatek (©)

Lebenslauf von Elisabeth Kabatek

Elisabeth Kabatek wuchs in einer beschaulichen Kleinstadt unweit der Landeshauptstadt Stuttgart auf. Ihre frühkindliche literarische Prägung erfolgte durch Mutter (Losungsbüchle), Vater (Asterix) und Tante (Pippi Langstrumpf). Auf die im Schulaufsatz der 3. Klasse gestellte Frage "Was ich einmal werden will", konnte es nur eine einzige Antwort geben: Schriftstellerin. Wenige (also so ungefähr 34) Jahre später war es dann soweit: das "Laugenweckle" erschien. Dazwischen passierte mal dies, mal jenes; unter anderem studierte die Autorin Spanische Literaturwissenschaft in Heidelberg, mit dem hehren Ziel, einmal "Hundert Jahre Einsamkeit" im Original lesen zu können. Klingt gut, nicht? Praktika und freie Mitarbeit bei Verlagen, Zeitungen, Zeitschriften und Pressestellen brachten irgendwie auch nicht den ersehnten Durchbruch. Außerdem war die Welt zu groß und zu spannend, um sich den Hintern beim Schreiben plattzudrücken. 1997 dann: Stuttgart. Von Barcelona kommend, ein Kulturschock, gelinde gesagt. In der Jugend hatten sich Kontakte mit der Landeshauptstadt auf Einkaufsausflüge mit dem Vater beschränkt, die regelmäßig in einem Fiasko endeten, weil der Kleidergeschmack des Vaters (Breuninger "Junge Dame") und die alternative Phase der Tochter (Indienschlabberkleider) nicht kompatibel waren. Stuttgart. Und 1000 Fragen tauchten auf: warum werden bei Besprechungen immer Laugenbrezeln mit Butter gereicht? Kann die Kehrwoche abhängig machen? Gibt es traffic light spotter, deren leidenschaftliches Hobby darin besteht, andere Menschen dabei zu ertappen, wie sie über die rote Fußgängerampel gehen? Und warum redeten die Menschen so seltsam? UND WARUM FING DIE AUTORIN SELBER AN, SO SELTSAM ZU REDEN?? Auf all diese Fragen konnte es nur eine Antwort geben: Laugenweckle zum Frühstück. Aufgrund des überwältigenden Erfolgs ihres Romanerstlings hat die Autorin mittlerweile ihren bürgerlichen Job an den Nagel gehängt und am Killesberg ein weitläufiges Anwesen im Bauhaus-Stil mit Butler erworben. Sie widmet sich nun der Zucht von Golden-Retriever-Hunden, die im großen Park des Anwesens herumtollen, und verbringt ihre Zeit mit Bridge und Golfspielen.

Alle Bücher von Elisabeth Kabatek

Cover des Buches Laugenweckle zum Frühstück (ISBN: 9783426512845)

Laugenweckle zum Frühstück

 (82)
Erschienen am 04.01.2013
Cover des Buches Spätzleblues (ISBN: 9783426510391)

Spätzleblues

 (51)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Brezeltango (ISBN: 9783426512982)

Brezeltango

 (41)
Erschienen am 14.01.2014
Cover des Buches Ein Häusle in Cornwall (ISBN: 9783426514887)

Ein Häusle in Cornwall

 (49)
Erschienen am 02.05.2016
Cover des Buches Zur Sache, Schätzle! (ISBN: 9783426517024)

Zur Sache, Schätzle!

 (30)
Erschienen am 02.05.2017
Cover des Buches Kleine Verbrechen erhalten die Freundschaft (ISBN: 9783426521441)

Kleine Verbrechen erhalten die Freundschaft

 (14)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Schätzle allein zu Haus (ISBN: 9783426307199)

Schätzle allein zu Haus

 (5)
Erschienen am 04.11.2019
Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Stuttgart (ISBN: 9783492277310)

Gebrauchsanweisung für Stuttgart

 (2)
Erschienen am 01.03.2019

Neue Rezensionen zu Elisabeth Kabatek

Cover des Buches Ein Häusle in Cornwall (ISBN: 9783426514887)Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Ein Häusle in Cornwall" von Elisabeth Kabatek

~*~ Fee meint: Rosamunde Pilcher auf Schwäbisch geht nicht ~*~
Lesezeichenfeevor 8 Monaten

Rezi erschien im Juli 2014, Erstveröffentlichung bei Ciao.de und Bambali.de. Da ich neulich "Ein Häusle in Stuttgart gelesen habe" und ich früher strenger war mit der Sternevergabe, hab ich beschlossen, das Buch nicht um 1 Stern sondern gar um 3 Sterne aufzuwerten! Verglichen mit dem Häusle in Stuttgart ist dieses Buch um Längen besser, egal wie viel Kritikpunkte ich aufgeschrieben hab. 

Fees Geschichte

Emma Stöckle aus Stuttgart wird wegen Burnout 2 Wochen, vom Betriebsarzt krank geschrieben. Eigentlich geht das so gar nicht, denn als Projektmanagerin für Stuttgarts Bahnhof hat sie diesen Job ihrem Kollegen vor der Nase weggeschnappt und muss nun doppelt so hart arbeiten, wie ihre männlichen Kollegen. Außer Melli hat sie niemanden, der dort auf ihrer Seite ist. Vor Schreck geht sie erst mal in der Königstraße in ein beliebtes Café, gleich neben der Kirche. Dort lernt sie Sir Nicholas Reginald Fox-Fortescue kennen, der eigentlich in Paris wohnt, sich aber um den Nachlass seines Vaters in Cornwall kümmern muss. Er lädt Emma spontan auf die Insel ein. 

Fees Meinung

Also erst mal wollte ich das Buch schon gar nicht lesen, weil Liebesgeschichte und Cornwall das geht schon mal gar nicht. Ich mag die Liebesromane nicht. Die mit der ewig Blonden gutaussehenden und den schönen alten romantischen Schlössern, samt Cabrio und gutaussehenden Männer total langweilig. Ich hab nur mal reingeguckt, wegen der Landschaft. Aber dann kam Andreas und schrieb mir schon wieder bei Ciao, wenn ich das Buch in der Bücherei bekomme, dann würde ich es auch lesen wollen. Irgendwie hab ich aber den Eindruck, er will immer, dass ich es zuerst lese, damit er sich einen Eindruck verschaffen kann, ob es sich überhaupt lohnt, die Zeit zu investieren.

Wie schon gesagt, dank dem Laugenweckle und den Folgeromanen hab ich die Schriftstellerin zu einer meiner Lieblings-Schreiberinnen erkoren. Sonst hätt ich das nicht gelesen. Positiv zu vermerken wäre dass es schnell zu lesen ist, also der Schreibstil ist wie immer ok. Man kann nur wenig mit Emma mitleiden und kann sich in die Charaktere reinversetzen und somit sind sie gut beschrieben. Man könnte sich glatt vorstellen, dass es Menschen gibt, die genau so sind und so was erleben. Und das wäre schon mal alles an Pro was es meiner Meinung nach zum Buch zu sagen gibt.

Negativ fand ich als erstes, dass es einfach nicht so humorvoll war, wie sonst. Also gelacht hab ich hier nicht, nicht mal das Schlossgespenst fand ich lustig. Schwäbischen Lokalkolorit habe ich schmerzlich vermisst, was in den anderen Büchern bei manch einem Nordlicht zu Kritik führte, habe ich hier viel zu wenig „erlebt“. Kaum ist Frau Kabatek nicht mehr beim Silberburgverlag verschwindet das schwäbische so nach und nach – auf einen Schlag!! Da bin ich mal gespannt, ob Line und Leon im Stuttgarter Westen eine gemeinsame Wohnung finden und das ganze nicht auf ein „billiges“ ewig gleiches Liebesroman-Heftchenniveau abrutscht.

Das Wort Sex wurde der einfachhalber, weil es so oft geschrieben wurde, gleich mit S abgekürzt, das erschien der Autorin wohl einfacher. Es wurde auch sehr oft daran gedacht und es auch des öfteren getan. Das ist genau das, warum ich lieber Krimis lese und mit „Frauenromanen“ meine Probleme habe. Erotik ist gut und schön, aber plumper S ist einfach too much!

Es wird immer mal aus der Sicht von Nicholas und dann wieder Emmas Erleben erzählt. Dies wird konstant so gemacht, dass es eine ganze Geschichte gibt. Eigentlich wäre das nicht schlecht, so ist aber Emma die letzte, die mitbekommt, dass Nick sie liebt. Der Leser ist immer auf dem Laufenden und hat so überhaupt keine Spannung. Das fand ich jetzt total schade. Bei Line und Leo ist auch meist offen, wie es nun weitergeht, aber hier wird es einem schon sehr früh auf dem Silberteller präsentiert.

Frau Kabatek hat sehr viele „kleine“ Geschichten in dieses Buch geschrieben, angefangen von den Vorurteilen der Insel“äffchen“ und der „Sauerkrautfresser“. Es tut mir auch leid, dass sie den Urlaub wohl als Arbeitsurlaub fürs deutsche Finanzamt „missbraucht“ hat, statt sich zu erholen, damit sie kein Burnout oder eine Schreibblockade bekommt, schließlich möchte ich wissen, wie es mit Line weitergeht. Natürlich würde ich immer noch gerne Vorableserin bei Frau Kabatek sein! Trotzdem ist das Buch irgendwie seltsam. Wie soll ich das wohl beschreiben? Also mein Eindruck ist, dass Frau Kabatek ihre „Leichtigkeit“ und ihren Humor samt Lokalkolorit auf dem Flug zur Insel und zurück „verloren“ hat. Vielleicht ist das ganze in der Nordsee gelandet? Ich weiß es nicht. In Nicholas kann ich trotz allem, was man so vorurteilsweise über die Insel“äffchen“ sagt, keinen Inselaffen feststellen. Irgendwie könnte er auch „deutsch“ sein. Es kam einfach nicht rüber. Der Funke blieb aus. Ich fand es so total schade. Bei Rosamunde Pilcher Filmen konnte ich mir einen Urlaub auf der Insel vorstellen, so aber irgendwie gar nicht. Die Landschaft wurde auch nicht so liebevoll beschrieben wie sonst. Also langer Rede, kurzer Sinn, ich bin sehr enttäuscht von diesem Werk. Auch wenn es nicht mein normales Beuteschema bei Büchern ist, so habe ich des öfteren trotz allem 3 Sterne gegeben. Hier ist es so, dass ich die einfach nicht geben kann und will. Hier ist die Sternevergabe sehr schwierig.

***** Bitte nicht lesen, wenn man das Buch doch lesen möchte! ******

Wer das Buch lesen möchte, sollte diesen Absatz einfach überlesen, denn ich muss etwas über das Ende erzählen!! Emma verlässt klammheimlich die Insel und meldet sich nicht mehr. Auf ihre Qualen und die von Nick geht sie kaum ein. Dann lässt sie Emma einen seitenlangen Brief schreiben (wo dann die Qualen beschrieben werden), der mich nicht zu Tränen gerührt hat und das, wo ich schon manche Träne beim Bücherlesen vergossen habe! Ich hab mich am Ende gefragt, was war da los? Was hat die Autorin jetzt falsch gemacht? Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Gefühlszustände immer auf fast dem selben Level blieben. Eine Linie durch das ganze Buch, sozusagen. Schade eigentlich. Seltsamerweise schreibt Nick dann eine Mail und es gibt ein „Happy End“. Von Seite 322 bis Seite 345, also von dem Zeitpunkt als Emma nach Stuttgart flie(h)gt und dem Happy End vergehen zu wenig Buchseiten, als dass ich traurig hätte werden können. Das gibt mir doch zu denken und das ist einer der größten Kritikpunkte für mich.

***** Bitte nicht lesen, wenn man das Buch doch lesen möchte! ******


.

Fees Fazit

Nun ja, also bei Ciao muss man Sterne abgeben, wenn man einen Bericht einstellt, damit der „Leser“ gleich feststellen kann, wie gut man das „Produkt“ fand. Meinen Geschmack hat das Buch absolut nicht getroffen, dabei mag ich die Landschaft der Insel und hätte mir das nach den vorhergehenden Büchern der Autorin besser vorgestellt. Das liebevolle mit den Liedern hat auch so irgendwie gefehlt, das es pro Kapitel für Line gibt. Meiner Meinung nach ist das ganze Buch viel liebloser geschrieben und ich tu mich bei der Sternevergabe sehr schwer. Ich möchte Frau Kabatek nicht beleidigen und wünsche mir noch viel mehr Bücher, aber dieses Buch ist in meinen Augen keine 14,99 Euro wert. So leid es mir tut. Normalerweise finde ich, ein nicht gebundenes Buch – Genre Roman – sollte nicht mehr als 9,99 Euro kosten. Früher habe ich einen 3-fachBand von Hanni-und-Nanni, Burg Schreckenstein und Co für 10 DM bekommen. Es gibt auch noch genügend andere Verlage, die für 7 bis 10 Euro Romane verkaufen, daher finde ich den Preis einfach unverschämt gegenüber dem Leser. Der geneigte Leser denkt es sich wohl schon? Also mehr wie einen Pflichtstern kann und will ich dem Werk einfach nicht geben. Sorry, Frau Kabatek, bitte nicht böse sein.


PS: Aber man kann sagen was man will, würde Frau Kabatek 1000 Seiten schreiben, würde ich wohl die auch schnell lesen, auch wenn mir das Buch nicht so gefallen würde, weil sie wenigstens nicht so langatmig schreibt, wie Elizabeth George.

PPS: Andreas: Falls du das Buch doch liest, wäre eine Rückmeldung nett, wie du das Buch gefunden hast. PPPS: Diesen Bericht, wie alle Buchberichte von Frau Kabateks Romanen widme ich Andrea und hoffe, dass es ihr gut geht. Schön, dass Frau Kabatek das Buch auch Andrea widmet, wenn ich auch nicht denke, dass es die selbe ist.


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Cover des Buches Spätzleblues (ISBN: 9783426510391)Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Spätzleblues" von Elisabeth Kabatek

~~~ Andrea die Dritte 🙂 ~~~
Lesezeichenfeevor 8 Monaten

Rezi von November 2013, Erstveröffentlichung bei Ciao.de und Bambali.de


Story


Line hat zwar nun einen Job, aber Leon ist immer noch in China. Sie skypen wegen der Zeitverschiebung zu den unmöglichsten Zeiten. So passiert es auch, dass sie nicht jeden Tag miteinander sprechen. Und irgendwann stellen sie fest, dass sie auch Weihnachten nicht zusammen verbringen werden. Da beide die letzten sind, die ihre Arbeit bekommen haben und keinen Urlaub bekommen. Im neuen Jahr beenden sie dann ihre Beziehung. Line ist über Weihnachten mit Tante Dorle bei Katharinas Kindern, weil sie in Amerika ist, bei ihrem Freund. Lilas Freund Harald geht zu seiner Ex-Frau zurück. Und Tarik bemerkt, dass er schwul ist.


Fees Meinung


Viel Herzschmerz, viel lustiges und viel Happyend. So könnte man das Buch auf einen Nenner bringen. Ich fand es zwar nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie das letzte Buch. Daher ziehe ich einen Stern ab.


Es gab natürlich wieder viele lustige Szenen, leider weniger mit Simon dem Polizist, der so gut wie unter der Haube scheint. Es gibt viele interessante Szenen im Buch, auch spannende. Vieles erwartet man nicht so.


Die Kochtopf-Drogen-Szene war sehr lustig, die Hochzeit auch (wer heiratet denn jetzt? Für Tante Dorle wär’s ja Zeit ihren Karl zu heiraten, aber die warten ja bis zur Hochzeitsmesse bzw. Urlaubsmesse im Januar, aber Januar ist doch schon!!). Auch die Sperrmüllgeschichte, denn das kann ja nur Line passieren. Darüber habe ich herzhaft gelacht. Die Verfolgungsjagd nach der Drogenverkaufsaktion war sehr spannend. Der Wikipedia-Eintrag und der 2. mit dem Katastrophen-Gen fand ich auch sehr interessant. Da aber hätte ich mir gewünscht, dass da doch ein bisschen mehr gelaufen wäre. Das ist auch mit der Grund für den Stern Abzug.


Mir gefällt halt, das viele Schwäbisch. Für Exil-Schwaben einfach genial. Der Lokalkolorit mit den Orten in Stuttgart ist natürlich auch wunderschön. Das was andere zu wenig haben, ist hier in der richtigen Menge vorhanden. Inzwischen kann man alle Übersetzungen online auf der Autorenseite einsehen.


Ich habe oft herzhaft gelacht. Es gab viele lustige Szenen. Leider war das Buch teilweise auch total traurig. Von daher sollte man es nicht in der S-Bahn lesen.


Fees Fazit


Mit 4 Sternen eine eindeutige Leseempfehlung.

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Cover des Buches Laugenweckle zum Frühstück (ISBN: 9783426512845)Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Laugenweckle zum Frühstück" von Elisabeth Kabatek

~~~ Gewidmet Andrea ~~~
Lesezeichenfeevor 8 Monaten

Rezi vom August 2013, Erstveröffentlichung bei Ciao.de und Bambali.de


Die Story in Fees Worten

Das ganze spielt in Stuttgart, der Hauptstadt der Laugenweckle. Pipeline Praetorius (31) hat einen supertollen schwäbischen Namen ;-), sie wird aber nur Line genannt. Sie wurde grad arbeitslos, ist Single und wohnt im Stuttgarter Westen. In einem Mietshaus, wo die Kehrwoche noch perfektioniert praktiziert wird. Sie ist die Chaos-Queen, um es mit Janet Evanovichs Worten zu sagen. 😉 


Ein Kataströphle folgt dem anderen. Sie hat natürlich Bewerbungsstress und das Arbeitsamt macht es ihr nicht leicht. Dazu noch Beziehungsstress wegen Eric und Leon. Ein Amerikaner und ein Hamburger. Klar, dass dies alles Stress macht. 


Mr. Right zu finden ist sehr schwierig und das Nord-Süd-Gefälle macht dies nicht einfacher. Es ist total easy, sich in einen gutaussehenden Billig-Ami zu verlieben.


Ihre Nachbarn Herr Tellerle, Frau Müller-Thurgau und Dande Dorle bringen allerlei Leben ins Buch. 


Fees Meinung

Elisabeth Kabatek hat die Eigenheiten der Schwaben humorvoll in eine Buchgeschichte verwandelt. Nach dem Lesen dessen halte ich sie für die deutsche Janet Evanovich. Nur, was jetzt sehr seltsam anmutet, eher als die Reich-Ranicki-Janet-Evanovich. Denn die Autorin hat eine sehr freundlichere, gehobene Umgangssprache, denn sie lässt die Schwaben nicht fluchen und keine bösen Ausdrücke benutzen. Das fehlt in dem Buch, denn irgendwie sind die Schwaben, sehr humorvolle, lustige, Halbheilige. 😉 Na ja, die Schimpfwörter der Schwaben sind ohne Ende und die Sprache der Schwaben kommt eigentlich nicht ohne Heiligsblechle und Halbdackel aus. 


Die Charaktere sind total schön ausgearbeitet, auch die Leute mit „Migrationshintergrund“ und ein Türkenehepaar darf auch nicht fehlen. Man kann sich die Akteure des Buches sehr gut vorstellen, irgendwie sehe ich alle bildlich vor mir. 


Lila ist die Freundin von Line und sie erinnert mich stark an ein Lieblingsciao-Mitglied von mir. Nur, dass diese eine sehr liebe Badenerin ist, aber da sieht man es mal wieder, Badener und Schwaben sind sich sehr ähnlich. Ich würde sie sofort für diese Rolle vorschlagen, wenn das Buch verfilmt wird. Diese Freundin ist absolut lieb und nett und immer da, wenn Line sie benötigt. Sie unternehmen sehr viel zusammen. Ich bin sicher, jede Frau wünscht sich so eine Freundin. Sie hat mir neben Line am Besten gefallen. Irgendwie hat sie ja auch die 2. Hauptrolle in diesem Buch.


Jedenfalls habe ich sehr viel gelacht und fand das Buch total lustig und habe es sehr gerne gelesen. Inzwischen kenne ich noch 2 weitere Leute, die das Buch gelesen haben und auch toll fanden. Das Buch lebt auch von Missverständnissen und vielen Klischees. Jedenfalls gefiel mir das Buch besser, als Bridget Jones. Es ist ein Regionalroman. Man findet total viel Lokalkolorit. Besser geht es fast nicht mehr. Das ist das, was ich in vielen Krimis schon kritisiert habe (mal von den meisten Allgäu-Krimis abgesehen). 


Schön ist, dass es nicht einfach ein Liebesroman ist, denn das gefällt mir nicht. So wie bei Janet Evanovich kann man im nächsten Buch wieder alles umstoßen und verändern. Soweit ich weiß, wird es da auch noch in den weiteren Romanen in der Beziehung spannend. 


Fees Fazit

4 Sterne, also eine klare Empfehlung. Die einzige Anmerkung, die ich noch hätte ist: Warum hab ich nicht das Buch geschrieben? 😉

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