Elisabeth Kabatek Ein Häusle in Cornwall

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Inhaltsangabe zu „Ein Häusle in Cornwall“ von Elisabeth Kabatek

Ha, spinnet die, die Brite?Emma, eine liebenswerte, aber vielleicht ein bisschen zu pflichtbewusste Schwäbin, verliebt sich in den verschusselten Engländer Nick und verbringt ihre Ferien in seinem Cottage in Cornwall. Im Land der Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen erlebt sie ihr blaues Wunder zwischen lauter Exzentrikern und Freigeistern, die aus schwäbischer Schaffe-Sicht nichts auf die Reihe kriegen, in runtergekommenen Häusern leben, auf deren Agenda Arbeit nicht ganz oben steht, sondern gaaanz weit unten – und die einen Riesenspaß am Leben haben.

Eine schwäbisch- britische Love Story vor der Kulisse Cornwalls - zum Träumen und Schmunzeln!

— Ginevra

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  • Ein Häusle in Cornwall - Elisabeth Kabatek

    Ein Häusle in Cornwall

    nef

    04. August 2016 um 16:33

    Inhalt:Emma Stöckle sitzt beim Arzt und will eigentlich nur Schlaftabletten haben. Der Betriebsarzt ist allerdings der Meinung, dass ihr damit nicht geholfen ist. Er zieht sie für 2 Wochen aus dem Verkehr - Verdacht auf Burnout. Mit dieser Modekrankheit hat Emma jedoch nicht viel am Hut und beschließt 2 Tage zu entspannen und dann wieder voll auf Arbeit einzusteigen.Mit ihrer gerade erhaltenen Freizeit schleicht sie in ein Café und lernt Nicholas kennen. Ein Engländer, ausgerechnet. Emma mag keine Engländer. Die sind ihr viel zu verstockt. Und doch sitzt sie nach nur wenigen Minuten wie ein Häufchen Elend vor Nicholas und heult Rotz und Wasser.Nur wenig später landet Emma in Cornwall. Bescheuert eigentlich, was hat sie sich dabei nur gedacht? Mit einem wildfremden Mann in ein abgelegenes Häuschen nach Cornwall zu reisen. Aber Nicholas macht nicht den Eindruck als wenn er ein Frauenmörder wäre.Ihr Erholungsurlaub beginnt nicht gerade erbauend - ihr Koffer hat offenbar den falschen Flieger genommen. Nun steht sie nur mit dem da, was sie am Leib trägt. Foxhall, Nicholas Elternhaus, ist stark in die Jahre gekommen und das ist schon eine nette Umschreibung. Die Leitungen sind morsch, die Heizung außer Betrieb und eine anständige Kaffeemaschine weit und breit nicht zu sehen. Emma kann sich kaum vorstellen, dass sie hier lange bleiben wird, obwohl Nicholas versucht es ihr so angenehm wie möglich zu gestalten.Am ersten Morgen macht sich Emma auf den Weg nach St. Agnes um einen anständigen Kaffee zu trinken und nach einer Boutique Ausschau zu halten. Doch der einzige Weg in den Ort führt über eine Kuhweide. Emma, als Kind auf einem Bauernhof aufgewachsen, hat kein Problem mit den Kühen - der Bulle ist da schon ein anderes Kaliber und offenbar mag er Städter nicht sonderlich. Auf ihrer Flucht passiert, was passieren musste: Emma landet mit der Nase im Dreck und dem Körper in Kuhfladen. Scheisse!In einer öffentlichen Toilette rettet sie was zu retten ist und macht sich auf den Weg ins nächste Café. Alles was sie jetzt braucht ist ein anständiger Latte!Die Hauptbeschäftigung der Engländer auf diesem Fleckchen Erde scheint surfen zu sein. So dauert es nicht lang, bis ein gutaussehender Sunnyboy bei Emma am Tisch sitzt und sich als Jonathan vorstellt. Der Tischler hätte eigentlich einen Termin gehabt, aber das Wetter sei viel zu schön um zu arbeiten. Die Schwäbin ist schockiert. Was ist denn das für eine Arbeitsmoral? So etwas würde man sich in Stuttgart nie erlauben, aber in Cornwall läuft alles ein bisschen anders.Jonathans Interesse schmeichelt ihr jedoch und so verabreden sie sich lose für ein weiteres Treffen.Zurück in Foxhall schlägt sich Emma mit ihrem schlechten Gewissen ihren Chefs gegenüber rum. Sie kann nicht mal ihre E-Mails checken, denn Foxhall hat keinen anständigen Internetanschluss, geschweige denn WLAN. Sie lässt ihren Frust an Nicholas aus, der ganz andere Probleme hat.Sein Vater hat ihm nicht nur das Elternhaus vermacht, nein auch seine Spielschulden sind an Nicholas übergegangen. Der in Paris lebende Künstler verdient zwar inzwischen mit seinen Bildern seinen Lebensunterhalt, aber vom großen Durchbruch ist er weit entfernt. Und als würde das nicht alles reichen, taucht seine Ex wieder bei ihm auf. Felicity ist natürlich Landadel und wohnt nicht weit von Foxhall entfernt. Sie versucht wieder mit Nicholas anzubändeln, aber der hat sein Herz längst an eine Andere verloren.Emma und Felicity sind sich sehr schnell nicht grün. Während Emma unter Felicitys Stand ist, kann Emma die hochnäsige Schnepfe nicht ausstehen. Das ist eine Ex von Nicholas? Nun, passt ja irgendwie. Aber einen leisen Stich der Eifersucht spürt Emma dann doch, wenn Nicholas trotz allem auf sie reagiert.Gefühle kann Emma gar nicht gebrauchen, sie würde bald wieder zurück nach Stuttgart fliegen, ihren heißgeliebten Job antreten und Cornwall, Nicholas und Jonathan vergessen. Oder?Meinung:Ich bin auf 'Ein Häusle in Cornwall' in der Bibliothek aufmerksam geworden. Das Cover sprach mich an und auch der Klapptext versprach eine unterhaltsame Liebesgeschichte vor der Kulisse Südenglands. Gelesen wird das Buch von Ulrike C. Tscharre und Tobias Kluckert.Im Text kommen viele englische Begriffe und Namen vor, die beide wunderbar sprechen können. Die Kapitel sind abwechselnd aus Emmas oder Nicholas Sicht geschrieben worden und so wechselt sich natürlich auch das Klangbild ab. Beide Sprecher haben eine angenehme Stimme und die Zeit verfliegt nur so, wenn man ihnen zuhört. Ein klares Plus also.Leider konnte mir das über die Schwächen des Romans nicht hinweg helfen.Emma ist mir am Anfang noch recht sympathisch. Sie ist ausgepowert und tut mir fast ein wenig leid. Auch wenn ich manches Mal gedacht habe 'Ja, das kenne ich auch.', vertrat ich ein wenig die Meinung 'selbst Schuld'.Nicholas hingegen ist mir das ganze Buch über sympathisch gewesen. Er ist der korrekte Aristokrat der englischen Gesellschaft und gibt sich entsprechend. Seine Gefühle hat er so gut im Griff, das Emma teilweise glaubt er besitze überhaupt keine.Hier hat es die Autorin dann doch etwas übertrieben. Selbstverständlich zeigen Engländer Gefühle und in Nicholas Fall kommen sie für meine Begriffe etwas zu spät.Die Nebencharaktere Jonathan, Mike und Felicity halten damit schließlich auch nicht hinterm Berg und sind alle gleich britisch.Emma bekam sehr schnelle eine nervige Art. Die Art der Deutschen ist natürlich direkter, als die der Engländer. Dennoch kam sie oftmals mit der Brechstange an und an Nicholas Stelle hätte ich sie vermutlich recht schnell gebeten wieder ab zu reisen.Als es dann endlich ein wenig anfängt zu knistern zwischen den Beiden wird sie bockig, weil sie es nicht akzeptieren kann. Eine völlig übertriebene Reaktion die auch im Laufe der Geschichte einfach nicht nachlässt. Es fehlt die Entwicklung Emmas total.Es gibt natürlich einige Anekdoten die mich immer mal wieder zum Schmunzeln gebracht haben, aber über die Widersprüche an sich konnten sie nicht hinwegtrösten.Das Ende kommt plötzlich und völlig unerklärlich. Es wird keine Silbe darüber verloren warum sich Emma so entschieden hat und auch nicht, was Nicholas ihr mitgeteilt hat. Das fehlte mir total. Es wirkt so, als würde hier etwas fehlen und so richtig zufrieden bin ich so dann auch nicht.Das Buch ist also etwas für Leute die es gern vorurteilsbehaftet mögen, Beschreibungen von Cornwalls Gegenden lieben (diese fand ich übrigens toll) und die sich nicht an Protagonisten stören, deren Entwicklung auf der Strecke bleibt.

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  • Nette ChicLit, schön umgesetztes Hörbuch

    Ein Häusle in Cornwall

    Domic

    15. March 2015 um 09:47

    Wirklich nette Chic-Lit - klar weiss man von Anfang an, wie's ausgeht, aber es ist nett geschrieben und mit dem "Schwaben-Briten"-Klischee wird augenzwinkernd gespielt. Nur den Schluss fand ich irgendwie unlogisch - aber damit kann ich leben. Ist jetzt eher so 3.6 Sterne als 4, aber immerhin so nett, dass ich mir evtl. weitere Bücher der Autorin in der Bücherei ausleihen würde. Kaufen eher nicht - das hier war ein Audiobook aus der Bücherei, also kein Risiko. War allerdings sehr schön gelesen, von zwei sympathischen Stimmen, eine männliche und eine weibliche, für die männliche und weibliche Hauptfigur.

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  • Schwäbischer Workaholic auf der Insel

    Ein Häusle in Cornwall

    Antek

    20. February 2014 um 14:14

    Ich habe die Bücher Brezeltango, Laugenweckle und Spätzleblues rund um Pipeline von Elisabeth Kabatek geliebt. Die Stuttgarterin mit ihrem Dialekt hat mir so manche Lachfalte beschert. Deshalb war ich schon sehr gespannt auf „Ein Häusle in Cornwall“. Allerdings konnte dieses Buch meine Erwartungen nicht so ganz erfüllen. Zum Inhalt: Emma, die Schwäbin steht kurz vor dem Burnout und wird erst einmal für zwei Wochen krankgeschrieben. Zufällig begegnet sie dem Engländer Nicholas, der sie spontan auf sein kürzlich geerbtes Cottage einlädt. Obwohl Nicholas Reginald Fox-Fortescue, man hört sich nur mal diesen schrägen Namen an, in seinen ausgebeulten Cordhosen und Gummistiefeln alles andere als attraktiv ist, willigt Emma ein, ihn auf der Insel zu besuchen. Hatte sie ja schon Bedenken in das Land der englischsprechenden Spinner zu reisen, werden diese noch übertroffen. Das Landhaus ist eine einzige Bruchbude, fließendes Wasser, Internet weit gefehlt? Nicholas will das schuldenbeladene Häuschen verkaufen. Emma ganz Workaholic, sieht aber schon erste Geschäftsideen. Emma muss lernen, dass manche Menschen doch tatsächlich auch das Leben genießen, einfach mal alle Fünfe gerade sein lassen, oder sich sogar verlieben können. Ein Mann würde sie doch nur stören. Aber ihre Meinung wird auf eine harte Probe gestellt, denn sowohl der zurückhaltende Nicholas als auch dessen Bruder machen Emma Avancen. Zwar gab es in dieser Geschichte wieder zahlreiche amüsante Szenen, z.B. wie Emma von einem Bullen gejagt wird und im Kuhmist landet, oder als sie zum ersten Mal herzhaft in das „leckeren“ Gurkensandwich beißt. Aber die ganze Story um das Haus, die verflossene Freundin von Nicholas und deren Vater waren für mich weder spannend noch besonders interessant. Trotz allem wurde das Örtchen toll beschrieben, man konnte sich fast in den Urlaub dorthin träumen. Auch die teilweise ganz eigenen Persönlichkeiten konnte ich mir prima vorstellen. Als Hörbuch zum Abschalten und immer wieder einmal zu Schmunzeln war es okay, aber ich bin froh, dass ich mir nicht das Buch gekauft habe. Noch vier Sterne von mir, weil mir der humorvolle Sprachstil der Autorin gefällt.

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  • Ein Häusle in Cornwall......der neue Roman von Elisabeth Kabatek

    Ein Häusle in Cornwall

    Nele75

    14. February 2014 um 10:26

    Elisabeth Kabateks neuer Roman "Ein Häusle in Cornwall" handelt von Emma, die nur für ihre Arbeit lebt und irgendwann einsehen muss, dass ein zuviel auch krank machen kann. So passiert, verordnet ein Arzt Emma erstmal Ruhe und Abstand von der Arbeit. Als sie nicht weiss, wie sie mit dieser neuen Situation umgehen soll, begegnet ihr der nette Engländer Nick in einem Cafe - kurzerhand lädt er sie ein, bei ihm in Cornwall einige Tage zu entspannen. Emma, immer noch total überfordert mit der momentanen Situation, sagt zu.....und so steht sie ein paar Stunden später nicht etwa vor einem kleinen Häuschen in Cornwall, sondern es erwartet sie ein imposanter Landsitz von Nicks Familie.....leider nur sehr renovierungsbedürftig und so überhaupt nicht heimelig.... Die Geschichte als Hörbuch wird von zwei Sprechern erzählt, einmal aus Emmas Sicht von Ulrike C. Tscharre, aus Nicholas Sicht von Tobias Kluckert. Diese abwechselnde Erzählweise macht das Zuhören sehr angenehm, wobei mich Emmas Ansichten besser unterhalten haben.   Von Elisabeth Kabatek kenne ich bereits alle drei Teile der "Pipeline Praetorius", Laugenweckle zum Frühstück, Brezeltango und Spätzleblues. "Ein Häusle in Cornwall" ist meiner Meinung nach nicht so amüsant und lustig wie die Geschichten, die rund um Pipeline in Stuttgart spielen. Man konnte sich zwar gut die Gegend rund um Cornwall vorstellen - und auch Tee gab es reichlich, die Personen waren ebenfalls bildhaft beschrieben, allerdings haben mich Emma und auch Nicholas einfach nicht so gut unterhalten, die Geschichte war nicht ganz so amüsant wie erwartet und teilweise war ich sogar etwas gelangweilt beim Zuhören. Vielleicht sollte man "Ein Häusle in Cornwall" als eigenständige Geschichte sehen und nicht vergleichen, allerdings war ich trotzdem etwas enttäuscht und eigentlich froh, als das Hörbuch zu Ende war. Das Cover wiederum ist gut gelungen, spricht sofort an und lässt auch ohne den Titel zu lesen bereits erkennen, wo die Geschichte spielt - gefällt mir gut. 

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