Elisabeth Lange Paleo-Diät für Einsteiger

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Inhaltsangabe zu „Paleo-Diät für Einsteiger“ von Elisabeth Lange

Wer sich von der Ernährung und dem klugen Lebensstil unserer frühen Vorfahren aus der Steinzeit inspirieren lässt, ist auf dem besten Weg zu einer guten Figur. Denn nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand haben wir Menschen heute noch dieselbe innere Ausstattung wie unsere Urahnen und sind deswegen modernen Essgewohnheiten schlichtweg nicht gewachsen. Hier setzt die Paleo-Diät an: Zweidrittel Gemüse und Obst, der Rest besteht aus magerem Fleisch, Fisch und Eiern - zahllose Menschen haben so bereits überschüssige Kilos abgeschüttelt. Werden auch kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot oder Pasta und Milchprodukte gestrichen, entsteht von selbst ein Kaloriendefizit, das Fettpolster rapide schwinden lässt. Dieses Buch für Einsteiger vermittelt kompakt, fundiert und aktuell alles Wichtige zur Paleo-Ernährung; Rezepte für alle Mahlzeiten, zugeschnitten auf unser modernes Leben, und Tipps für den Alltag beweisen, dass die Paleo-Diät lecker, gesund, ausgewogen und effektiv ist.

Superleckere Rezepte für - leider - eine Theorie voller Logikfehler und Pseudowissenschaft.

— AliceDreamchild
AliceDreamchild

Die Rezepte überzeugen auf ganzer Linie, die Theorie weist meiner Meinung nach Schwächen auf. Für Paleo-Einsteiger aber geeignet!

— buchstabenliebe
buchstabenliebe

Bedenklicher Theorieteil und Rezepte, die mich nicht überzeugen konnten.

— Sommerregen
Sommerregen

Paleo für Einsteiger, viele wichtige Informationen zum Thema Ernährung in der Steinzeit, tolle Bilder, tolle Rezepte :)

— thoresan
thoresan

Tolles Buch für Einsteiger, gut und verständlich geschrieben mit schönem Rezeptteil.

— Winterzauber
Winterzauber

Super Buch! Einfach nur: Super Buch! Diät hat vollstens geklappt und die Gericht sind eine Wonne!

— DieSchwarzeKathatze
DieSchwarzeKathatze

Back to the roots - meine Wurzeln basieren auf der Vollwerternährung

— Schnuck59
Schnuck59

Es war spannend Paleo auszuprobieren, doch so richtig überzeugt hat mich diese Diät & vor allem die Rezepte leider nicht.

— AgnesM
AgnesM

Ein guter Einblick , wenn man gerne aufwendig kocht und mal was neues in der Küche schnuppern will zu empfehlen

— Klene123
Klene123

Der Theorieteil enttäuscht mit populistischer Panikmache, aber der Rezeptteil bietet immerhin leckere Gerichte.

— Conja
Conja

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  • Lese- und Kochrunde zu "Paleo-Diät für Einsteiger" von Elisabeth Lange

    Paleo-Diät für Einsteiger
    aba

    aba

    Vorsicht! Paleo kann euer Leben ändern! Stellt euch eine Welt ohne Süßigkeiten, ohne Fast Food, ohne Cola vor. Was? Ihr meint, das wäre wie in der Steinzeit? Genau, so ist es! Aber das wäre auch viel gesünder, es gäbe auch weniger übergewichtige Menschen, Karies wäre ein Fremdwort... Immer mehr Menschen stellen ihre Ernährung um und entscheiden sich dafür, den Hunger auf die Art unserer Vorfahren zu stillen: mit der Paleo-Diät. In ihrem Buch "Paleo-Diät für Einsteiger" erklärt uns die Ernährungswissenschaftlerin und erfolgreiche Ernährungsratgeber- und Kochbuchautorin Elisabeth Lange, wie wir die Paleo-Diät in unserem Alltag umsetzen können. Und das lohnt sich, denn das Ergebnis ist eine gute Figur! Zum Inhalt Wer sich von der Ernährung und dem klugen Lebensstil unserer frühen Vorfahren aus der Steinzeit inspirieren lässt, ist auf dem besten Weg zu einer guten Figur. Denn nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand haben wir Menschen heute noch dieselbe innere Ausstattung wie unsere Urahnen und sind deswegen modernen Essgewohnheiten schlichtweg nicht gewachsen. Hier setzt die Paleo-Diät an: Zweidrittel Gemüse und Obst, der Rest besteht aus magerem Fleisch, Fisch und Eiern - zahllose Menschen haben so bereits überschüssige Kilos abgeschüttelt. Werden auch kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot oder Pasta und Milchprodukte gestrichen, entsteht von selbst ein Kaloriendefizit, das Fettpolster rapide schwinden lässt. Dieses Buch für Einsteiger vermittelt kompakt, fundiert und aktuell alles Wichtige zur Paleo-Ernährung; Rezepte für alle Mahlzeiten, zugeschnitten auf unser modernes Leben, und Tipps für den Alltag beweisen, dass die Paleo-Diät lecker, gesund, ausgewogen und effektiv ist. Leseprobe Zur Autorin Elisabeth Lange ist Ernährungswissenschaftlerin. Nach ihrer Tätigkeit als Ressortleiterin Kochen bei der Frauenzeitschrift "Brigitte" hat sie sich selbstständig gemacht und lebt in Hamburg. Als freie Journalistin und Buchautorin ist sie auf Ernährungsratgeber und Kochbücher spezialisiert. Sie ist Verfasserin vieler erfolgreicher Buchtitel, u. a. der Titel "Nebenbei-Diät", und der "Die 5:2-Diät" bei GU. Ich bin sicher, ihr seid ganz neugierig geworden und möchtet mehr über die Paleo-Diät erfahren! Wir laden euch ein, an einer Lese- und Kochrunde teilzunehmen. Dafür verlosen wir zusammen mit GU 35 Exemplare von "Paleo-Diät für Einsteiger" unter allen, die mit den Ernährungstipps unserer Vorfahren den Weg zu einer besseren Figur finden möchten. Wenn ihr Lust habt, diesen Ernährungsratgeber zu testen, solltet ihr bereit sein, nicht nur dieses Buch zu lesen, euch darüber auszutauschen und am Ende eine Rezension zu schreiben, sondern auch, Rezepte aus dem Buch nachzukochen - und zwar mindestens ein herzhaftes und ein süßes Gericht. Außerdem solltet ihr in dieser Leserunde unter den entsprechenden Unterthemen darüber berichten und Fotos von den Ergebnissen mit uns teilen. Und was müsst ihr tun, um eins der 35 Exemplare zu ergattern?* Einfach diese Frage beantworten: Könnt ihr uns euer Geheimnis für eine gute Figur verraten? Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten! Ich wünsche euch viel Glück! Wer nicht bis zur Auslosung warten möchte, kann jetzt schon das Rezept Würzige Gänsekeulen mit Knusperhaut auf Paleo-Art ausprobieren. Viel Spaß!   * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Auch das Nachkochen von Gerichten und einstellen von Bildern mit den Kochergebnissen gehört zu dieser Lese- und Kochrunde dazu. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 2640
  • Paleo-Diät für Einsteiger

    Paleo-Diät für Einsteiger
    Solengelen

    Solengelen

    17. August 2015 um 15:27

    Bis zu diesem Buch hatte ich noch nichts von der Paleo-Diät gehört. Darum war ich schon sehr gespannt, wie oder was Paleo genau ist. Theorie Im Theorieteil bekommt man einen Überblick, was zu beachten ist, welche Nahrungsmittel gut sind und auch die „no gos“. Eine Ernährungspyramide, in etwas anderer Form kenne ich diese bereits, fehlt auch nicht. Es gibt einige für mich interessante Infos, allerdings stört mich, dass Milch, Getreide und Co. ein bisschen „verteufelt“ werden. Wenn man Allergiker ist, achtet man darauf diese Dinge nicht zu sich zu nehmen, aber ansonsten erschließt sich mir da noch nicht der gesundheitliche Nachteil für mich. Genau wie beim Genuss von Eiern, ich liebe Eier und vertrage sie zum Glück auch, aber ich kenne auch Menschen, denen sie sozusagen schwer im Magen liegen. Auch hier muss ich sagen, jeder so wie er es verträgt. Es gibt meiner Meinung nach kein „nur richtig“ oder „nur falsch“, aber die verschiedenen Ansichten zu lesen ist sehr informativ, auch hier. Ich nehme aus der Theorie einfach die für mich interessanten Infos und den Rest ignoriere ich. Auch wenn der ein oder andere es anders sieht, ist dies nicht das non plus ultra für mich. Besonders da im Bereich Paleo die Meinungen sehr auseinandergehen. Rezepte Der Rezeptteil gefällt mir gut, was ich allerdings bei vielen Rezepten weggelassen habe, soweit dort angegeben, ist zusätzliches Salz. Ich bin zwar kein Salzgegner aus gesundheitlichen Gründen, aber ich ersetze es weitgehendst durch andere Gewürze, oder durch Zubereitungsarten wie z. B. Dampfgaren. Und durch die Knochen- bzw. Gemüsebrühe ist eine zusätzliche „Salzgabe“ sowieso nicht notwendig. Knochen- und Gemüsebrühe habe ich auf Vorrat gekocht und eingefroren, so habe ich bei Bedarf immer etwas zur Hand, ohne lange vorzubereiten. Die von mir nachgekochten Rezepte sind gut gelungen und waren einfach umzusetzen. Fazit Auch wenn ich nicht auf Paleo umsteigen werde - Paleo hat wie alle Diäten Stärken und Schwächen - werde ich immer mal wieder Gerichte aus dem Buch kochen. Dies Buch hat mir eine neue Variante des Kochens näher gebracht und ich habe im Internet noch einiges gelesen und weitere tolle Rezepte gefunden.

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  • Paleo-Rezepte und Hintergrundwissen in einem attraktiven Buch

    Paleo-Diät für Einsteiger
    DonnaVivi

    DonnaVivi

    Den GU-Ratgeber „Paleo-Diät für Einsteiger“ von Elisabeth-Lange in den Händen zu halten ist an sich schon ein Erlebnis. Hinter dem ansprechenden Buchdeckel befindet sich eine wahre Schatzkiste an Informationen für Paleo-Anfänger, die sich Schritt für Schritt ins Thema einarbeiten wollen. Nach reich illustrierten Einführungskapiteln, in denen die Grundlagen der Paleo-Ernährung eingehend und für alle verständlich erläutert werden, folgen die Rezepte, damit die Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann. Die Autorin webt ihre eigenen Erfahrungen in ihre fachlich-informativen Texte ein, wodurch die Ausgabe durchgehend einen sympathischen, persönlichen Unterton bekommt. Zweifellos ist die Grundidee erfolgversprechend, schließlich verzichtet man in einer 30-Tage-Testphase komplett auf Getreide- und Mehlprodukte, auf sämtliche Milcherzeugnisse, auf Zucker und sogar auf weitere als „Paleo“ annehmbare Lebensmittel. Dennoch ist auch diese Diät gleichzeitig eine Frage der Willenskraft und des Durchhaltevermögens. Elisabeth Lange sieht jedoch ihre Ernährungsvorschläge als eine Anregung und darauf weist sie des öfteren in diesem Buch hin. Jedem, der sich mit dem Thema „Paleo-Diät“ auseinandersetzt müsste klar sein, dass diese Ernährungsart lediglich eine „Rückbesinnung“ ist. Dementsprechend „keine Imitation der Lebensweise von Jägern und Sammlern. Natürlich nicht. Wir leben heute!“ Einfallsreich und fröhlich: Der Vergleich des Stoffwechsels mit der Musik ist eine sehr kreative Auffassung und damit wird erneut die Absicht dieser Veröffentlichung betont: „Arrangement und Rhythmus, also den Charakter der Musik, komponiert jeder selbst, weil er entscheidet, wie er leben will und was er essen möchte.“ Also, sich am besten nicht von den horroristischen Untertiteln („Wie Kuchen sich in Fett verwandelt“) entmutigen lassen, sondern sich beim Anblick der appetitlichen Lebensmittelfotos des geschmackvoll und systematisch gestalteten Buches erfreuen und einen Versuch riskieren. Letztendlich geht Probieren über Studieren.

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    • 4
  • Unbedingt ausprobieren

    Paleo-Diät für Einsteiger
    Winterzauber

    Winterzauber

    Ich bin der Autorin und auch dem Verlag sehr dankbar, dass ich das Buch lesen durfte, sonst hätte ich diese Ernährungsform niemals in Erwägung gezogen. Ich habe mich 4 Wochen Paleo ernährt und bin begeistert. Die Autorin schreibt flüssig und beleuchtet gut verständlich alle Aspekte der Steinzeiternährung. Warum vertragen wir bestimmte Lebensmittel nicht bzw. nicht gut, wie haben die Menschen sich früher ernährt, was ist der Vorteil, wie schwierig ist es auf Kohlenhydrate zu verzichten usw. Man kann natürlich viele Infos darüber auch übers Internet erfahren, ich hatte mich bevor das Buch eintraf schon damit auseinander gesetzt und konnte es mir dennoch nicht wirklich vorstellen, mich über einen längeren Zeitraum so zu ernähren.  Mich haben vor allem die Rezepte sehr interessiert und natürlich auch, wie es mir damit geht, werde ich Nudeln schmerzlich vermissen, wie schmecken die ganzen Vorschläge ? Ich bin von den Rezepten so begeistert, dass ich mich sogar über die 4 Wochen hinaus so ernähren werde. Die Bilder sind sehr schön gestaltet und laden natürlich sofort zum Nachkochen ein. Die Rezepte sind sehr schmackhaft und leicht nachzukochen, es ist viel frisches Obst und Gemüse und Rohkost erforderlich und ich komme mit Honig, Salz und Pfeffer zum Würzen aus, was mich sehr begeistert. Kann sich jemand vorstellen, wie Grüne Bohnen mit Blaubeeren schmecken - nicht wirklich, ist aber so lecker. Ein paar meiner Lieblingsrezepte kann ich im Schlaf kochen und ich komme keinen Tag mehr ohne meinen morgendlichen Smoothie aus.  Meine Lieblingsgerichte sind vor allem, Möhren-Porridge (auch für abends geeignet) und das Möhren-Birnen Müsli, die selbstgemachte Mandelmilch ist ein Traum und der Meeresfrüchtesalat sowie das Putenschnitzel in Kokosraspeln paniert sind auch super, das Rindergulasch hat sogar meiner Tochter geschmeckt. Der Kuchen hat nicht meinen Geschmack getroffen, aber das ist ja relativ.  Mir hat nichts gefehlt und ich fühle mich sehr gut und habe zudem noch ein paar Kilo verloren, was noch ein angenehmer Nebeneffekt ist. Ich habe in der Vergangenheit sehr unter Sodbrennen und unter Müdigkeit gelitten, was sich sehr gebessert hat. Ich bin so davon überzeugt, dass ich mir weitere Paleo-Kochbücher angeschafft habe, aber dieses Buch von Elisabeth Lange hat den Anstoß gegeben. Der Nachteil bei dieser Ernährung ist nicht zu verachten, diese Ernährungsform ist kaum familienkompatibel, wenn man zu Geburtstagen oder mal zum Grillen eingeladen wird, ist das nicht durchzuhalten, es sei denn, man möchte nur einen gemischten Salat ohne Dressing zu sich nehmen und als Außenseiter behandelt werden. Meine Schwester würde mir nicht verzeihen, wenn ich zukünftig ihre tollen selbstgemachten Torten verschmähen würde. Ich habe für mich entschieden, dass ich mich weiter so ernähren möchte, jedoch auch Ausnahmen zu machen, wie bei beschriebenen Einladungen. Ich kann nur jedem empfehlen, das mal auszuprobieren. 

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    • 3
    Winterzauber

    Winterzauber

    06. August 2015 um 07:59
  • Super zum Umstellen und Abnehmen

    Paleo-Diät für Einsteiger
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich habe hervorragend mit dem Buch abgenommen, mich aber nicht in Gänze auf das Konzept eingelassen, denn es gibt auch Paläo Anhänger, die verschiedenste Lebensmittel mal gelten lassen, mal nicht.

    • 7
  • Kochbuch woooow, Ernährungstheorie ... naja

    Paleo-Diät für Einsteiger
    AliceDreamchild

    AliceDreamchild

    22. July 2015 um 16:15

    Puuuh, selten habe ich mich so schwer damit getan, ein Buch zu bewerten. Ich war echt die ganze Zeit hin- und hergerissen. Darum habe ich beschlossen, meine Rezension in drei Teile aufzuteilen. Teil Eins: Die Paleo-Theorie Seit einer Ernährungsumstellung wegen Neurodermitis beschäftige ich mich sehr viel mit Ernährung und ihren möglichen Auswirkungen. Dabei bin ich auch immer wieder mal über Paleo gestolpert und fand das Konzept irgendwie interessant. Trotzdem habe ich nie so den richtigen Einstieg gefunden - als ich die Chance auf dieses Buch bekommen habe, dachte ich, das wäre ideal, um diese Theorie endlich mal richtig zu verstehen. Leider hat das Buch meine ersten Eindrücke bestätigt. Grundzüge der Paleo-Theorie sind sicher vernünftig und viele ihrer Bestandteile finden sich nicht umsonst auch in zahlreichen anderen als gesund empfohlenen Ernährungsweisen. Doch leider driftet die Theorie an allen Ecken und Enden ins Pseudowissenschaftliche ab. Viele ihrer Grundbehauptungen lassen sich schlichtweg nicht beweisen (z.B. "Menschen im Paleolithikum lebten ähnlich lange wie wir heute."). Oft ist sie auch inkonsequent oder begründet den Ausschluss bestimmter Nahrungsmittel(gruppen) nicht gerade schlüssig. Die Theorie an sich bekäme bei mir höchstens 2 Sterne. Teil Zwei: Elisabeth Langes Theorieteil Wer über die grundstzlichen Schwächen der Paleo-Theorie hinweg sieht, findet deren Basics bei Elisabeth Lange übersichtlich und ansprechend präsentiert. Mir hat die Strukturierung des Theorieteils sehr gut gefallen, auch die Infoboxen fand ich super. Neben den in meinen Augen eher fragwürdigeren Bestandteilen der Paleo-Theorie gab es außerdem auch viele fundierte und wirklich nützliche und wissenswerte Infos. Einziger Wermutstropfen: Es wird angemerkt, dass man die 5:2-Methode anwenden sollte, um Elisabeth Langes Paleo-Diät optimal umsetzen zu können. Leider wird das genaue Konzept von 5:2 aber nicht genau erklärt. Es wird nur vage gesagt, dass man an zwei Tagen seine Nahrungszufuhr stark einschränken sollte. In der ersten Woche habe ich zwei Tage lang jede Mahlzeit halbiert bis gedrittelt und hatte daraufhin einen Schwächeanfall (wobei ich natürlich nicht sagen kann, ob der direkt von der Diät herrührte, ajs ich die Fastentage weggelassen habe, bin ich aber jedenfalls nicht nochmal umgekippt). Ich kann irgendwo natürlich verstehen, dass de Autorin auch ihr 5:2-Buch verkaufen möchte. Aber für mich als Leserin finde ich es nicht ganz okay, dass ich im Prinzip eigentlich zwei Bücher kaufen soll, um die Diät ideal umsetzen zu können - vor allem, wenn davon in Klappentext und Beschreibung nichts steht. Für den Theorieteil also 3,5 Sterne. Teil Drei: Die Rezepte Volltreffer! Diät hin oder her, aber diese Rezepte sind durchgehend der Hammer. Ich habe nicht eines ausprobiert, das mich nicht voll und ganz überzeugt hätte. Auch wenn man sich nicht komplett nach Paleo ernähren möchte, ist dieser Rezeptteil eine abwechslungsreiche und leckere Ergänzung zum normalen Küchenalltag. Man braucht keine ausgefallenen Zutaten, muss in den meisten Fällen nciht stundenlang in der Küche stehen und darf endlich mal wieder kreativ werden. Zwei Rezepte, die aus meinem Speiseplan nicht mehr wegzudenken sind: Das Apfel-Karotten-Porridge und die Kokos-Panade, die ich schon für alles mögliche eingesetzt habe. Mein Mann ist ein Riesenfan der Granatapfel-Putenbrust aus dem Römertopf. Etwas schade: Ich hatte auf viele natürlich süße Nachtisch- und Back-Ideen gehofft, die allein mit natursüßen Zutaten wie Obst, Kokosmehl oder Lupinenmehl auskommen. Leider verwendet die Autorin aberin nahezu allen süßen Rezepten Honig und das nicht zu knapp. Für Neurodermitiker (und den Insulinspiegel) ist Honig aber nahezu genauso schädlich wie Industriezucker oder Dicksäfte. Trotzdem: Dicke 5 Sterne für den Rezeptteil Zusammengerechnet komme ich also auf 10,5 Sterne ... geteilt durch 3 und großzügig aufgerundet - ergibt eine lecker 4-Sterne-Wertung :)

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  • Gute Rezepte, etwas schwächerer Theorieteil!

    Paleo-Diät für Einsteiger
    buchstabenliebe

    buchstabenliebe

    18. July 2015 um 09:29

    Zum Inhalt Von der Paleo-Diät hat wohl schon fast jeder Abnehmwillige was gehört. Essen wie die Steinzeitmenschen. Grob gesagt verzichtet man auf Gluten- und Laktoseprodukte, und ehrnährt sich vorwiegend von Gemüse, Früchten, Fleisch und Eiern. Das Buch ist aufgeteilt in einen Theorieteil, welcher alle wichtigen Hintergrundinformationen zur Ernährung liefert, und einem Rezeptteil mit vielen leckeren Rezepten. TheorieteilDer Theorieteil ist, meiner Meinung nach, der schwächere der beiden Teile. Dies liegt zum einen daran, dass die Informationen nicht optimal dargestellt und geschrieben sind. Viele Informationskästen unterbrechen den Lesefluss, was für das Auge sehr anstrengend ist. Dies ist schade, da das Buch sonst wunderschön gelayoutet ist, und tolle Fotos enthält. Über den Wahrheitsgehalt der Informationen kann ich als Laie ich viel sagen, es gibt einige Infos wo ich mir nicht so sicher bin, aber das stört nicht mal. Als störend habe ich die Studien und Belege für diese Informationen empfunden, welche ich als nicht repräsentativ einstufen würde. Aber da soll sich jeder selbst ein Bild drüber machen, ich habe diese einfach überlesen, und auf die Rezepte hat es meiner Meinung nach auch keinen grossen Einfluss. RezepteDer Rezeptteil ist toll. Es gibt verschiedenste Rezepte fürs Frühstück sowie viele Variationen von Salaten und fleischhaltigen Rezepten und sogar einige Desserts. Meiner Meinung nach findet sich hier für fast jeden Ess-Typen etwas. Als Veganer wird es vielleicht etwas schwieriger, doch auch als Vegetarier ist Paleo durchaus umsetzbar. Die Rezepte sind lecker und die Mengenangaben, und das ist für mich beinahe das wichtigste, stimmen bestens. Ich werde später noch meine Lieblingsrezepte posten, da ich mein Buch aber bereits ausgeliehen habe, kommt dies etwas später. FazitMeiner Meinung nach ist das Buch für Paleo-Einsteiger durchaus geeignet. Die Schwächen im Theorieteil sind da, aber der Rezeptteil ist umso gelungener. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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  • Paleo-Diät für Einsteiger

    Paleo-Diät für Einsteiger
    kolokele

    kolokele

    17. July 2015 um 11:30

    Die Paleo-Ernährungsweise weht jetzt schon seit einiger Zeit durch die Weiten des Internets, mir erschien sie zunächst wie eine Art Gegentrend zum doch inzwischen sehr hoch gepushten Veganismus, vielleicht ist es tatsächlich auch nur die logische Konsequenz, dass auch die Anzahl der Paleo-Anhänger wächst. Insofern hatte ich schon dies und jenes zu dem Thema gelesen und war sehr gespannt auf das Buch von Elisabeth Lange, ihres Zeichens nach Ernährungswissenschaftlerin (und nebenbei gesagt, lange Zeit wohl auch Vegetarierin). Das Buch trägt den Titel "Paleo-Diät", als Zielgruppe spricht sie also klar Menschen an, die (auch) abnehmen wollen. Dieses Ziel stand bei mir jetzt nicht so im Vordergrund, ich finde lediglich das Aufkommen verschiedener Ernährungstrends ganz spannend und schau sie mir gern genauer an. Dazu ist dieses Buch auch ausgesprochen gut geeignet. Im Theorieteil bekommt man einen guten Überblick darüber, was Paleo ist, wo es herkommt und was es genau ausmacht - Verzehr nach Vorbild der Steinzeitmenschen, was genauer gesagt auf Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Eier und dabei Verzicht von Milch- und Getreideprodukten hinausläuft. Genau genommen ist das der absolute Gegenpol zu dem, wie sich viele Menschen heutzutage (zumindest in unseren Breiten) ernähren, zumindest industrielle Lebensmittel bestehen zu großen Teile nämlich genau aus diesen beiden zu meidenden Stoffen, Milch und Getreide. Frau Lange erläutert in ihrem Buch auch, wieso sich das (vermutlich) positiv auf die Gesundheit auswirkt. Eher unterhaltsam und knapp geschrieben und für Leute, die erst einmal einen Überblick bekommen wollen (aber das Buch heißt ja auch "für Einsteiger), wer sich da genauer informieren will, der sollte dann vielleicht noch ein paar wissenschaftliche Studien oder weitere Bücher zum Thema wälzen. Im Rezepteteil bietet Frau Lange genug Auswahl an, um mehrere Wochen, die Idee ist, die Paleo-Diät 30 Tage auszuprobieren, mittels Paleo, durchzustehen ohne dass es langweilig wird. Ich selbst, habe nur 3 Tage komplett nach den Vorgaben gegessen und dabei ungefähr sechs oder sieben Rezepte ausprobiert, die alle ausnahmslos gelungen sind und vor allem geschmeckt haben. Witziger Nebeneffekt, ich habe selbst in dieser kurzen Zeit Gewicht verloren, wenn man das ganze also länger praktiziert, ist eine Gewichtsabnahme sicher garantiert. Eventuell sollte man aber im Anschluss wirklich in sich gehen und soviel wie möglich in seinen Alltag integrieren, um nicht dem Jojo-Effekt zum Opfer zu fallen. Für mich selbst, die dogmatische Ernährungsvorschriften für weniger sinnvoll hält und die den Verzicht auf Fleisch und Eier beim Veganismus für sich als genauso unpassend empfindet, wie den kompletten Verzicht von Milch und Getreide bei Paleo, ist diese Ernährungsform eher nichts. Aber sie bietet gute Ansätze, wenn man sich insgesamt abwechslungsreicher und gesünder ernähren will, so war der Gemüseanteil an den drei Tagen bei mir (natürlich) immens hoch, etwas was sehr begrüßenswert ist und woran ich, auch mit Hilfe von Paleorezepten, gern weiter basteln werde. Fazit: für an Ernährung Interessierte ein gutes Einsteiger- und Überblicksbuch, schön gestaltet, von einer entspannt und ehrlich wirkenden, undogmatischen Autorin.

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  • Leider absolut Tierleidlastig

    Paleo-Diät für Einsteiger
    Fynigen

    Fynigen

    14. July 2015 um 11:20

    Paleo-Diät für Einsteiger, oder aber auch "Back to the Roots". Dies liest man auf dem Klappentext dieses Buches. Ein Kochbuch, das uns zurück zu den Ernährungsgewohnheiten unsere Vorfahren bringen soll. Deren Essgewohnheiten intergriert in unseren heutigen Alltag. Mehr Genuss, lecker, kerngesund und sättigend wird auf dem Klappentext versprochen! Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn der Klappentext ist wunderschön gestaltet. Mit viel frischem Obst und Gemüse. Und genaus DAS hatte ich auch bei der Umsetzung der Gerichte erwartet. Ich muss sagen, dass ich aus ethischen Gründen vegan lebe, und auch wusste, dass bei Paleo Fleisch gegessen wird. Jedoch war dieses Buch eine einzige Enttäuschung für mich. 90% der Gerichte bestehen aus Fleisch, Eiern oder Fisch. Es wird dermaßen angepriesen, denn auch schon unsere Vorfahren haben sich davon ernährt. Nur sollte man vielleicht auch bedenken, dass diese auch zu Fuß auf die Jagd gegangen sind und WILDE Tiere, die nicht in Gefangenschaft, gegessen haben, und keine die meist noch in Massentierhaltung, gelebt haben zugestopft mit Antibiotika und Pestiziden. HEUTE gehen die Leute, bzw. nicht mal gehen, sondern fahren zum Supermarkt und kaufen dort das Fleisch. Von einem Tier, dessen "Abfall" nicht wie früher auch noch weiterverwendet wurde, wie das Fell und die Knochen, sondern entsorgt wird. Der komplette Inhalt ist für mich total widersprüchlich und in keinster Weise gut durchdacht. Die zwei, drei Gerichte, die ich dann gekocht habe, waren nicht schlecht, aber haben mich auch nicht vom Hocker gerissen.   Fazit: Absolut enttäuschend für mich. Es wird geradezu ermutigt das eh schon viel zu stark bestehende Tierleid auch noch zu fördern, statt wie auf dem Titel beschrieben " Back to the roots".

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  • Paleo? Paleo!

    Paleo-Diät für Einsteiger
    DieSchwarzeKathatze

    DieSchwarzeKathatze

    Anfangs dachte ich: Schon wieder eine neue Diät! Wenn das mal kein Marketing-Gag ist. Nachdem ich aber sechs Wochen lang bei der Lese- und Kochrunde mitgemacht habe, kann ich sagen: 6 Kilo sind runter, meine Seele hat einen Push nach oben bekommen und meiner körperlichen Verfassung geht es ziemlich gut. Wie ist das passiert? Natürlich muss man sich schon intensiv mit der Paleo-Diät auseinandersetzen, wenn man diese Ernährungsumstellung tatsächlich betreiben will. Einfach so geht das nicht, vor allem, weil man dazu sehr viel Vorwissen braucht. Dieses Vorwissen liefert Elisabeth Lange aber durchaus und nicht zu wenig in ihrem Einsteiger-Buch. Rund 60 Seiten Theorieteil liegen vor dem gewillten Leser, durch die er sich kämpfen sollte, bevor er tatsächlich beginnt, die Ernährung dauerhaft umzustellen. Aber, das kann gesagt sein: Es sind spannende 60 Seiten! Anschaulich, klar, rhetorisch mit vielen Kniffen versehen und mit viel Hintergrund schildert Elisabeth Lange, welchen Problemen man sich in der heutigen Welt der vollautomatisierten Nahrungsmittelerzeugung aussetzt - teilweise ohne dass man es weiß. Da ist die die Rede von Ziehmargarine und ähnlichen schon vom Namen her eklig anmutenden Substanzen, die unser Essen bevölkern, ohne dass wir auch nur ahnen, was sich die Lebensmittelindustrie wieder hat einfallen lassen, um unsere Teilchen noch größer, noch frischer, noch haltbarer zu machen. Mit viel Verve für die eigene Ernährung schildert die Autorin, welches Gemüse und welches Fleisch welche Nährstoffe enthalten und was der Körper alles braucht, darunter (unverzichtbar wie immer): Sport und Vitamin D in Form von viel Licht. Und drei No Gos gibt es auch: Kohlehydrate, Milchprodukte und Zucker. Die drei seien schon schlimm genug, aber in Kombination erst... Mitunter hat man beim Lesen das Gefühl, da sei der Teufel am Werk gewesen, als wir das Getreide und die Kuh als Nutztier entdeckten, so enthusiastisch wird diesen drei Bestandteilen der täglichen küche abgeschworen. Natürlich, so denkt der Leser, es ist ja auch ein Kochbuch, das versucht, die neue Diät schmackhaft zu machen. Und trotzdem hätte ein bisschen weniger Nachdruck dem Ganzen auch gut getan. Schmackhaft sind die Rezepte jedenfalls - zumindest nach einer gewissen Eingewöhnungszeit. Wenn man die ersten Tage auf die alte Ernährung verzichtet und sämtliche Süßigkeiten weglässt, verspürt man nach einer Woche eine Art Erleuchtung. Der Körper giert nicht mehr nach Zucker und man fühlt sich wie von neuer Kraft durchspült. Oder so ähnlich. Und was am Anfang irgendwie komisch schmeckte, weil die Geschmacksnerven ziemlich in Mitleidenschaft gezogen waren, wirkt nach einer Woche fast wie Feinkost. Ist es auch in gewisser Weise, denn der Ersatz für bestimmte Nährstoffe bzw. Produkte besteht in vielen exotischen Zutaten wie Kokosöl, Mandelmus oder Kastanienmehl, Produkte, die im Bioladen ein vermögen kosten. Aber muss man tatsächlich reich sein, um diese Diät dauerhaft durchzuhalten? Nein, Youtube zeigt uns nämlich in vielen Videos, wie es schneller und preiswerter geht, etwa indem man Mandelmus selbst herstellen kann. Das Buch zeigt Rezepte für Süßes und Herzhaftes, darunter vieles, was in meine Küche eingewandert ist und dort dauerhaft seinen Platz gefunden hat, etwa ein klassisches Rindergulasch, Pute auf Spinat mit Kokospanade, Schweinelende auf mediterranem Gemüse, Kokosmuffins, Kastanienkuchen oder der Beerensmoothie. Allerdings sind viele Rezepte auch Eintagsfliegen geblieben, denn so gesund Paleo auch sein mag: Manche Rezepte sind leider doch zu sehr gewollt und nicht gekonnt und warum? weil die Milch fehlt, die Sahne, die Prise Zucker, das Buchweizenmehl, der Mais. So ist das nun mal, Dinge, die böse sind, schmecken halt einfach am besten. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Ich stelle langsam meine Ernährung wieder auf Normalmodus um. Aber Paleo wird auf Dauer ein wichtiger Bestandteil meiner Ernährung bleiben und dank Elisabeth Langes Buch wird es mindestens zweimal in der Woche Paleo geben:)

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    • 2
  • Bedenklicher Theorieteil und mich nicht überzeugen könnende Rezepte!

    Paleo-Diät für Einsteiger
    Sommerregen

    Sommerregen

    Dieses Buch soll durch die Paleo-Diät einen Einstieg in eine gesündere Art der Ernährung geben. Grundlegende Annahme dieses Konzeptes ist, dass früher die Steinzeit Menschen nicht über zu viel Gewicht klagen konnten, da sie Fastfood, Süßigkeiten und Ähnliches nicht zu sich nahmen. Dazu noch die Bewegung, die in unserer heutigen Zeit laut der Autorin viel zu sehr in den Hintergrund rückt. Somit soll man durch Paleo nicht nur überflüssige Pfunde verlieren, sondern auch Energieschübe bekommen, von einem besseren Geschmack und einer höheren Qualität durch mehr Frische überzeugt werden. Besonders für die von der Autorin erwähnten "Bildschirmhocker" (S. 43) soll dieses Buch puren Genuss und gesundes Abnehmen vermitteln. Dabei, so heißt es, seien die "leckeren und kerngesunden" (Klappentext) Gerichte auf den modernen Alltag zugeschnitten. Das Buch ist in drei Oberthemen gegliedert: "Paleo- Der neue Weg", "Paleo im Alltag" und "Paleo-Power - Rezepte". 62 Seiten zur Paleo-Theorie werden den Rezpten vorausgestellt, um dem Leser zunächst ein Gefühl dessen zu vermitteln, was er die nächsten vier Wochen ausprobieren soll. Der Theorieteil befasst sich mit dem geschichtlichen Hintergrund der Paleo-Ernährung, sowei mit den Vorteilen, die die Paleo-Diät uns bringen soll. Jedoch konnte mich dieser Theorieteil nicht im Geringsten überzeugen. Ein Schreckensbild nach dem anderen wird aufgezeichnet und Paleo wird als die Lösung angepriesen. Mir gefällt diese Schwarz-Weiß-Sicht zum einen generell nicht, zum anderen ist sie in meinen Augen fast ausschließlich unbegründet. Egal ob Krebs oder Demenz- die Steinzeitmenschen sollen auf Grund ihrer Ernährung nicht betroffen gewesen sein. Liegt es also in unserer Hand, Erkrankungen wie diese zu verhindern, indem wir uns auf die "ursprüngliche Ernährung des Menschen" (Klappentext) zurückbesinnen? Ein fataler Fehler, wie die Autorin erklärt, sei es auch, Milchprodukte zu sich zu nehmen. Laktoseintolerante sprächen dafür, dass Milch für unseren Körper Gift sei. Aber wenn ich doch nicht laktoseintolerant bin, muss ich Milch doch nicht meiden?! Doch, so die Antwort der Autorin. Süßigkeiten sollen auch gemieden werden, ein Punkt, den ich immerhin nachvollziehen kann. Weizenprodukte sind auch zu meiden, die ersten vier Wochen lang vollständig, anschließend dürfe man kleine Mengen zu sich nehmen. Hätten die Steinzeitmenschen diese Nahrungsquelle, sofern aufgetan, gemieden? In dem Buch veranschaulicht eine an die Ernährungs-Pyramide erinnernde Paleo-Pyramide welche Lebensmittel zu bevorzugen sein. Viel Gemüse und viel Fleisch sein der Schlüssel zum Erfolg. Jedoch gefällt es mir nicht, dass Fleisch in derart hohen Mengen verzehrt werden soll. Ich persönlich versuche meinen Fleischkonsum immer weiter zu senken, was mir bereits auch gut gelungen ist. Für Vegetarier ist dieses Buch definitiv nichts, da dem Jäger in diesem Buch deutlich mehr Bedeutung beigemessen wird als dem Sammler. Doch geht ein hoher Fleischkonsum doch wieder auf Kosten der Umwelt- die Nachhaltigkeit wird in diesem Buch außer Acht gelassen.. Nun möchte ich noch einmal auf die von der Autorin gezeichneten Schreckbilder zurück kommen. Eine Lebensmittelgruppe nach der nächsten wird zum Feindbild gemacht, sodass man sich nach einer Weile fragt, welche Lebensmittel noch übrig bleiben sollen.. Für viele von Frau Lange aufgestellte Theorien, die wissenschaftlich ganz eindeutig belegt sein sollen, fehlte mir jedoch jeglicher Beweis. Es wird wissenschaftlich getan, Quellenangaben und Ähnliches fehlen, sodass ich mich hier nicht überzeugen lasse.. Auch durch Internetrecherchen konnte ich zu vielen Behauptungen keine Artikel finden.. Belege Fehlanzeige.. Auch die aufgestellte Behauptung, die Steinzeitmenschen sein offensichtlich intelligenter gewesen als wir es sind, aus dem einfachen Grund, dass sie sich wie Steinzeitmenschen ernährt haben, finde ich sehr fragwürdig. Schließlich hatten die Steinzeitmenschen keine freie Wahl, was sie essen konnten, sondern sie haben das gegessen, das sie jagen oder sammeln konnten. Dabei wurde nicht aussortiert was besonders gesund für sie war, sondern es wurde das Gegessen, was das Überleben sicherte. Der auf den Theorieteil folgende Rezeptteil konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Viele Zutaten sind schwer zu besorgen, die meisten sind recht kostspielig. Einige Rezepte wie jene für das Zubereiten eines Salates oder das Kochen einer Suppe waren in meinen Augen überflüssig, denn ich denke (oder hoffe), dass jeder in der Lage ist, sich ohne ein Rezept ein Rührei zuzubereiten. Ansonsten gibt es auf Seite 66 und 67 hierfür ausreichend Rezepte. Auch die in sich nicht schlüssige, da inkonsequente Einstellung der Autorin zum Sonnenbaden- beziehungsweise Sonnenlicht tanken- finde ich bedenklich. Alles in allem bin ich von diesem Buch sehr enttäuscht. Die Rezepte konnten mich nicht wirklich begeistern und den Theorieteil finde ich gruselig und bedenklich. Sehr schade..

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    • 5
  • völlig überbewertetes Buch

    Paleo-Diät für Einsteiger
    katze102

    katze102

    10. July 2015 um 20:22

    Paleo-Diät für Einsteiger - Die NEUE Steinzeitküche – von Elisabeth Lange Das erste Drittel des Buches widmet sich der Einführung in das Thema und im hinteren Zweidrittel des Buches kann man Rezepte nachschlagen. Zunächst möchte ich auf den theoretischen Teil eingehen. Dort werden wichtige Erkenntnisse abgehandelt, z.B. , dass der Steinzeitmensch kein Fastfood, keine Süßigkeiten, so gut wie keine Milch- und Getreideprodukte zu sich genommen hat und wir das auch besser lassen sollen, wenn wir abnehmen möchten. Sport hilft auch beim Abnehemn – und da es sich ja schließlich um die Steinzeitdiät handelt, wird darauf verwiesen, dass der Steinzeitmensch schließlich auch viel gelaufen ist. Um uns gut zu ernähren, sollen wir nach seinem Vorbild viel Gemüse und auch täglich Fleisch essen. Dann folgt ein Rezeptteil mit verschiedenen Braten- und Gemüserezepten; das Gemüse wird regelmäßig mit Mandelmus zubereitet und gerne püriert. Mein Eindruck vom Buch: So ganz neu, wie man bei dem Titel "neue Steinzeitküche“ erwarten dürfte, ist die Idee des Buches doch nicht. Es macht eher den Eindruck, dass die Grundidee von schon lange erschienenen Diäten in das Gewand „Paleo“ gepreßt wurde, da sich das anscheinend besser verkaufen läßt. Also: ein Buch mit Altbekanntem, vgl. 1. Stufe des New York Body Plans von David Kirsch, Stoffelwechseldiät, Low Carb, Volumetrics -Diät... und bestimmt noch mehr. Abgesehen davon finde ich die Einweisung ziemlich oberflächlich geschrieben; gerne hätte ich für die aufgestellten Behauptungen auch Belege erhalten ( z.B. bzgl. Milchprodukten oder Vollkornprodukte, die man ausdrücklich meiden soll). So finde ich die Darstellungen, was schädlich / bewiesen wäre eher fragwürdig als glaubhaft. Fakten hätten mich da eher überzeugt und gerade bei einem erklärten „Einsteigerbuch“ sollte nicht nur behauptet, sondern auch belegt werden; Phrasen und „Argumente“ wie „wer weiß?“ finde ich eher peinlich als überzeugend und diese zeigen mir, dass die Autorin von ihren Lesern wohl nicht allzuviel Mitdenken erwartet...., eigentlich schade. Rezepte für Braten, püriertes Gemüse, Rührei oder Gemüsesuppe brauche ich auch nicht; und die Anwendung von Mandelmus kennt jeder, der nur eins der tollen Bücher von Attila Hildman gelesen hat. Ebenfalls Rezepte wie: Dünsten Sie sich 500g Gemüse als Beilage; wenn es das Hauptgericht sein, fügen Sie den 500g Gemüse einen TL Mandelmus zu, finde ich auch überflüssig. Unabhängig von moralischen Bedenken halte ich täglichen Fleischgenuss für ungesund, da heutzutage Hormon- und Medikamentgaben dem Fleisch eine andere Qualität verleihen, als es zur Steinzeit anscheinend hatte. Schade, da hatte ich eindeutig mehr erwartet als: Zweidrittel Gemüse und Obst, der Rest besteht aus magerem Fleisch, Fisch und Eiern, Licht und Vitamin D, ausreichend Schlaf und Bewegung – Keine Industrienahrung, kein Fastfood, keine Süßigkeiten. Fazit: absolut nicht überzeugend, viele Behauptungen und gar keine Belege, vollkommen oberflächlich geschrieben – von mir daher keine Leseempfehlung.

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  • Ernährung in der Steinzeit

    Paleo-Diät für Einsteiger
    thoresan

    thoresan

    08. July 2015 um 11:39

    Wie haben sich unsere Vorfahren ernährt ? Warum hatten diese nicht mit Gewichtsproblemen zu kämpfen ? Über dieses Thema informiert Elisabeth Lange in ihrem Buch "Paleo-Diät für Einsteiger". Ich finde das Wort "Diät" etwas fehl am Platz, denn ich finde nicht, dass es sich bei Paleo um eine Form von Diät handelt, vielmehr handelt es sich um eine Lebenseinstellung... Das Buch, dass im GU Verlag erschienen ist umfasst 144 Seiten. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet. Darauf sind Paleo-typische Lebensmittel abgebildet, Beeren, Obst, Gemüse und Nüsse. Man bekommt gleich Lust in den abgebildeten Apfel hineinzubeissen :) Auf der Innenseite des Buch ist kurz zusammengefasst, was man bei Paleo "tun" und "lassen" soll - ein toller Einstieg. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr übersichtlich und gut strukturiert, die Farben ansprechend, die Illustrationen sehr gut gewählt. Bevor es an die Rezepte geht folgt zunächst eine 62 Seiten lange Einführung in die Ernährung nach Paleo. Es wird erklärt, wie sich unsere Vorfahren in der Steinzeit ernährt haben. Natürlich wird auch darauf eingegangen, dass sie viel mehr Bewegung in ihrem Alltag hatten. Sie sind nicht einfach mit dem Auto in den nächsten Supermarkt gefahren, sondern mussten ihre Nahrung "jagen und sammeln". Alleine durch diesen komplett anderen Tagesablauf gab es das Problem von Übergewicht nicht. Unser Problem heute ist unser hektischer Alltag. Alles muss schnell geschehen, der Tag ist zeitlich meist exakt durchorganisiert, für lange Kochsessions und Einkäufe zu Fuß fehlt oft die Zeit. Das Buch ist ein Plädoyer an uns umzudenken. Zunächst sieht es natürlich für uns so aus, als würden wir Zeit sparen wenn wir Gerichte zubereiten die teils schon vorgefertigt sind. Aber im Endeffekt geschieht damit das genaue Gegenteil. Zu oft lassen wir uns beeindrucken von farbenfrohen Verpackungen und Werbetexten, statt mehr Wert auf Frische und Herkunft zu legen. Durch die vielen künstlich verarbeiteten Lebensmittel haben wir verlernt was gute Lebensmittel sind, haben verlernt zu riechen, zu schmecken. Wir werden träge und dicker. Außerdem ist in den verarbeiteten Lebensmittel sehr viel Zucker enthalten, der dafür sorgt, dass wir nie ein richtiges Sättigungsgefühl verspüren und ständig Hunger haben. Was ist da näherliegender als "Back to the roots" ? Der Informationsteil ist sehr ausführlich und mit ansprechenden Bildern versehen. Man wird als Paleo-Neuling wirklich gut aufgeklärt über den Ursprung und die Vorteile von Paleo. Ein wenig ungünstig finde ich teils die Platzierungen der Infokästchen, die immer wieder im Buch auftauchen. Man liest sie unabhängig vom laufenden Text. Allerdings muss man oft im laufenden Text zunächst umblättern, wenn man dann das Infokästchen lesen möchte muss man wieder zurückblättern. Das unterbricht in meinen Augen den Lesefluss und könnte sicherlich besser im Buch untergebracht werden. Es gibt eine Auflistung über die Lebensmittel die Paleo-geeignet sind, außerdem gibt es eine Art Musterplan - wie ein Tag in Sachen Paleo-Ernährung aussehen könnte. Grade für Einsteiger finde ich das sehr hilfreich, es gibt einen guten Anhaltspunkt und erleichtert den Start. Ab Seite 64 geht es dann an die Rezepte. Diese sind unterteilt in Frühstück, Salate, Suppen, Fleisch, Fisch- und Meeresfrüchte, Gemüse und Süßes. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, sowohl für Menschen die gerne "löffeln", als auch für die, die etwas bissfestes zwischen den Zähnen brauchen :). Auch gibt es genügend Auswahlmöglichkeiten zwischen herzhaft und süß. Ich habe recht viele von den Rezepten ausprobiert und bisher waren alle geschmacklich sehr gut und zudem leicht und recht schnell zuzubereiten. Fazit: Ein sehr informatives Buch über die Paleo-Ernährung, welches bestens für Einsteiger geeignet ist.

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  • Essen wie in der Steinzeit?

    Paleo-Diät für Einsteiger
    Larischen

    Larischen

    08. July 2015 um 10:37

    Das Wort Diät ist für mich ja eigentlich ein rotes Tuch. Ich halte nichts von Diäten, da sie in der Regel mit einem Jojo-Effekt verbunden sind. Mit der Ergänzung durch Paleo war ich allerdings von Anfang an total neugierig auf das Kochbuch, denn die Steinzeiternährung interessiert mich sehr. Für mich war also von Anfang an klar, dass ich die Diät-Elemente einfach großzügig ignorieren werde und mich auf neue Informationen und Rezepte freue. Für mich war es immer sehr schwer Paleo in meine Alltag zu integrieren. Ich besitze zwar bereits ein Kochbuch zu dieser Ernährungsform, aber hier waren mir die Zutaten zu schwierig zu bekommen und vorallem auch sehr teuer. Zudem waren die Rezepte sehr aufwendig. Hier soll es aber nun um Elisabeth Langens „Paleo-Diät für Einsteiger“ gehen und welche Erfahrungen ich mit diesem Buch machen konnte. Der Informationsteil ist sehr, sehr ausführlich und für Einsteiger wirklich geeignet. Frau Langen erklärt die Ernährungsform sehr gründlich und anschaulich. Auch die Vorzüge von Paleo werden sehr gut dargestellt. Damit einher geht allerdings in Teilen auch eine Art „Angstmache“. Manche Dinge waren für mich zu drastisch dargestellt. Darüber hinaus fehlen leider die Belege und der geneigte Leser muss sich selbst um weiterführende Informationen kümmern. Dennoch fand ich diesen Teil sehr informativ, denn er beleuchtet auch die Gründe, die für eine Ernährungsumstellung sprechen. Für mich ist allerdings klar, Paleo ist keine Diät sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Ich versuche langsam immer mehr Elemente der Paleo-Ernährung umzusetzen. Mein persönliches Ziel ist es unter der Woche Paleo zu essen und das Wochenende (evtl auch nur den Sonntag) als Cheatday(s) zu nutzen. Der zweite Teil ist ein großer Rezeptteil, der alles von süß bis deftig enthält. Meiner Meinung nach sind die Rezepte eine sehr gute Mischung zwischen „Klassikern“ (wie Gulasch oder Rouladen) bis hin zu exotischeren Gerichten (wie Putenschnitzel mit Kokospanade). Ich habe mich das Buch zum ersten Mal an richtige Hausmannskost gewagt und war echt begeistert. Es gibt zwar viele Rezepte mit Gemüse, aber Fleisch spielt bei Paleo eben auch eine große Rolle. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Rezepte auch von den Zutaten her einfach umzusetzen sind. Es gibt auch „ausgefallenere“ Zutaten, doch der Großteil der Rezepte ist ohne riesige Einkäufe im Reformhaus umsetzbar und dementsprechend auch für den kleineren Geldbeutel machbar. Einige Rezepte sind auch mit teuren Fleischsorten, denn die Qualität der Produkte spielt auch eine wichtige Rolle, die man durchaus auch durch günstigere ersetzen kann. Alle Rezepte die ich ausprobiert habe waren gut erklärt und einfach umsetzbar. Ein Rezept hat gar nicht meinen Geschmack getroffen, aber das kann ja immer mal passieren. Andere sind dafür inzwischen fest in unseren Kochalltag integiert (die Schweinefiletmedaillons auf Gemüse gibt es fast wöchentlich). Ich werde auf jeden Fall weiter viele Rezepte aus dem Kochbuch ausprobieren. Besonders gut gefallen hat mir auch die Gestaltung. Ich finde die Bilder wunderschön. Es gibt aber leider nicht zu jedem Rezept ein Bild, das ist für mich immer das Optimum. Die vorhandenen Bilder sind dafür echt super schön. Auch der Informationsteil ist mit Infoboxen und vielen Bildern und Grafiken sehr modern gestaltet. Da kommt beim Lesen der ja eher trockenen Informationen keine Langeweile auf. Auf mich hat das Buch einen sehr strukturierten und liebevoll gestalteten Eindruck gemacht. Für mich ist die „Paleo-Diät für Einsteiger“ von Elisabeth Langen ein sehr gelungenes Kochbuch. Durch die kleinen Kritikpunkte vergebe ich zwar „nur“ vier Sterne, aber ich empfehle das Buch jedem, der sich näher mit einer Ernährungsumstellung auseinander setzen möchte. Denn besonders der Rezeptteil ist sehr ausführlich und bietet sowohl alltagstaugliche, als auch aufwendigere Gerichte. Gerade für Menschen mit einer Glutenintoleranz oder sogar Zöliakie ist das Kochbuch sehr zu empfehlen. Für Vegetarier stelle ich mir eine dauerhafte Umstellung allerdings ehrlich gesagt eher schwierig vor, da Fleischersatzprodukte nicht unter Paleo fallen und damit viele Einschränkungen verbunden sind.

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  • Als Naturwisschenschaftlerin kritisch zu bewerten...

    Paleo-Diät für Einsteiger
    Buechergarten

    Buechergarten

    04. July 2015 um 13:33

    INHALT: Wie schon bei meiner letzten Rezension zu einem Kochbuch möchte ich auch bei „Paleo-Diät für Einsteiger“ mit Rezeptteil den offiziellen Klappentext, anstatt einer Inhaltsangabe in eigenen Worten, wählen. Ich finde, dass es bei einem Buch dieser Art ganz besonders darauf ankommt, dass bzw. wie der Inhalt mit der Beschreibung übereinstimmt! Wer sich von der Ernährung und dem klugen Lebensstil unserer frühen Vorfahren aus der Steinzeit inspirieren lässt, ist auf dem besten Weg zu einer guten Figur. Denn nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand haben wir Menschen heute noch dieselbe innere Ausstattung wie unsere Urahnen und sind deswegen modernen Essgewohnheiten schlichtweg nicht gewachsen. Hier setzt die Paleo-Diät an: Zweidrittel Gemüse und Obst, der Rest besteht aus magerem Fleisch, Fisch und Eiern - zahllose Menschen haben so bereits überschüssige Kilos abgeschüttelt. Werden auch kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot oder Pasta und Milchprodukte gestrichen, entsteht von selbst ein Kaloriendefizit, das Fettpolster rapide schwinden lässt. Dieses Buch für Einsteiger vermittelt kompakt, fundiert und aktuell alles Wichtige zur Paleo-Ernährung; Rezepte für alle Mahlzeiten, zugeschnitten auf unser modernes Leben, und Tipps für den Alltag beweisen, dass die Paleo-Diät lecker, gesund, ausgewogen und effektiv ist.   EIGENE MEINUNG: Ganz klar hat mich zuerst das Cover dieses Buches angezogen! Ich finde das Titelbild einfach wundervoll mit seinen ausdrucksstarken Farben, da will man doch sofort loslegen! :) Auch die Schrift gefällt mir sowohl auf dem Cover als auch im Inneren des Buches sehr gut! Sie hat eine angenehme Größe und die Gestaltung des Buches ist modern – ich find’s toll! Das einzige das mich etwas gestört hat ist, dass es innerhalb der Kapitel immer wieder Einschübe zum Thema gibt, bei denen ich nie recht wusste was ich tun sollte: Normales Kapitel zu Ende lesen und zurückblättern oder Kapitel unterbrechen und Zusatzinfos zuerst lesen. Aber wenn einem sonst nix schlimmeres passiert! ;)  Da auch das Buch sich in einen Info- und einen Rezeptteil gliedert habe ich wie einige meiner Leserunden-Kollegen beschlossen auch meine Rezi in diese beiden Teil zu gliedern.   1)    Infoteil: Da ich bis zu diesem Buch noch nicht wirklich mit dem Thema Paleo in Berührung gekommen bin finde ich es super, dass der erste Teil einem die Grundlagen des Ganzen näherbringt! Gleich zu Beginn gibt es unter der vorderen Buchklappe eine Aufstellung zu TUN und LASSEN bei Paleo, die mich schon etwas geschockt hat! Aber ich finde es auch gut, dass man gleich weiß was auf einen zukommt, wenn man das Ganze – wie viele Leserundenkollegen – 4 Wochen lang testet! Der Einstieg ins Buch hat mir sehr gut gefallen! Kleine Geschichten erleichtern den Zugang und das Lesen ging flott und machte mir sehr viel Spaß! Es waren auch einige Aha-Erlebnisse unter dem Gelesenen, z. B. dass bis zu 80 % unserer Nahrung aus Getreide, Milchprodukten und Zucker besteht oder welche Fette in der industriellen Fertigung von Lebensmitteln verwendet werden und wie uns das beim Essen zum Teil auch auffällt. Auch „Silent Inflammation“ finde ich ein interessantes Thema!  Was mich in diesem Teil gestört hat waren Ausdrücke wie „Bildschirmhocker“. Ich fand das etwas abwertend und auch nicht so passend. Extrem fällt es auf, wenn man bedenkt auf wie viele wissenschaftliche Studien sich die Autorin nach solchen flapsigen Ausdrücken bezieht. Da ich Naturwissenschaftlerin bin hat mich dabei oft der fehlende Quellennachweis gestört bzw. die Einseitigkeit und Kompromisslosigkeit dieser Aussagen. Auch andere Leserundenteilnehmer hatten damit teils ihre Probleme, weil wir bemerkt haben, dass gerade wenn es um Themen wie Auftreten von Krebs oder Demenz im Zusammenhang mit der „falschen“ Ernährung ging, fast Angst verbreitet wurde… An einigen Stellen fand ich den Wechsel davon hin zu Marketing-Sätzen, auch bezogen aufs Abnehmen, sehr störend.  In diesem Teil des Buches wird auf viele unterschiedliche Themen eingegangen und ich finde es nach wie vor gut, dass dafür so viel Platz geschaffen wurde, aber für mich ist das Ganze doch nach wie vor sehr zu hinterfragen…   2)    Rezeptteil: Da muss ich sagen war ich das erste Mal etwas geschockt auf was man bei richtigem Paleo alles verzichten sollte. Da ich in der Leserundenzeit viel auf Seminaren unterwegs war habe ich normal weitergegessen und nur einige Rezepte ausprobiert die mich angesprochen haben! Schön finde ich, dass die Rezepte aus allen Bereichen stammen und auch Süßes dabei ist. Die Zutaten waren teilweise schon etwas ausgefallener und nicht so leicht zu bekommen. Außerdem auch nicht immer ganz billig und in einer Kochwoche anderweitig teils schwierig aufzubrauchen. Vor den Rezeptteil ist eine Aufstellung gestellt, wie man mit Rezepten die 4 Wochen Paleo ausführen könnte und da muss ich sagen, dass es für mich nicht alltagstauglich ist, wenn ich 2 mal am Tag kochen müsste. Weder meine Küche, noch meinen Geldbeutel, und mich erst Recht nicht, würde das freuen ;) An sich muss ich aber sagen, dass die Rezepte die ich probiert habe alle sehr gut geschmeckt haben und auch leicht nach zu kochen waren! Ich habe mir schöne Anregungen holen können und werde einiges auch sicher nochmals kochen. Etwas gefehlt hat mir die Angabe wie lange man für ein Gericht aufwenden muss, dagegen waren die Bebilderung und auch die Tipps schön.   Insgesamt finde ich die Paleo-Idee gut, auch wenn sie bei mir zu keiner Lebenseinstellung bzw. kompletten Ernährungsumstellung führen wird. Wenig Kohlenhydrate und Zucker sind für mich ganz klar ein super Schritt um abzunehmen und einige Teilnehmer der Leserunde haben auch von guten Erfolgen erzählt! Ich habe für mich einige Rezepte, Ideen und Anregungen gefunden und sage „Danke“ für die gemeinsame Leserunde!   FAZIT: Ein informatives Buch, dass jedoch meiner Meinung nach gerade im Informationsteil dringend hinterfragt werden sollte! Ansonsten mit wunderschöner Gestaltung und einigen guten Rezeptideen!

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