Elisabeth Lange Sodbrennen

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Inhaltsangabe zu „Sodbrennen“ von Elisabeth Lange

Tun Sie Ihrem Magen etwas Gutes: Lesen Sie dieses Buch! Die Wahrheit über Sodbrennen und die Heilversprechen der Pharmaindustrie Sodbrennen ist eine Volkskrankheit. Sodbrennen ist aber nicht nur ein lästiges Übel, sondern ein ernsthaftes Warnsignal des Körpers und eine Vorstufe für schlimmere Erkrankungen wie Gastritis, ein Zwölffingerdarmgeschwür oder gar Magen- und Speiseröhrenkrebs. Deshalb ist es für alle Betroffenen wichtig zu begreifen, wie Sodbrennen entsteht und welche Konsequenzen es haben kann. Gerne verschreiben Ärzte bei diesen Beschwerden ohne Bedenken und größere Aufklärung Säureblocker. Die Pharmaindustrie freut dies, macht sie damit doch Milliardengewinne. Über die fatalen Nebenwirkungen spricht niemand. Ist die dauerhafte Einnahme von Säureblockern doch letztlich dafür verantwortlich, dass Sodbrennen chronisch wird. Zudem verhindern diese die Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien. Sie hungern den Organismus langsam aus. In neuesten Studien hat sich sogar der Verdacht ergeben, dass Säureblocker die Ursache für Demenzerkrankungen sind. Aufklärung ist deshalb so wichtig. Welche Art von Säure-Reflux habe ich, was ist die Besonderheit und welches sind die geeigneten natürlichen Heilmittel? Was ist bei Reizmagen und Reizdarm zu tun? Sind meine Beschwerden auf krank machende Bakterien zurückzuführen? Medikamente sind bequem, aber der richtige Weg ist es, die Ursache zu klären, die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen und aus der Medikamentenspirale auszusteigen. Einfach und verständlich zeigt Ihnen Elisabeth Lange, wie es zu Sodbrennen und Reflux kommt. Sie nimmt Sie mit auf eine höchst informative Reise durch den Verdauungstrakt - von der Mundhöhle über Speiseröhre und Magen bis hin zum Darm. So werden Sie verstehen, wie Sodbrennen entsteht und welche natürlichen Mittel letztlich Heilung versprechen. Außerdem enthält dieses Buch einen Rezeptteil mit leckeren Vorschlägen für magenschonende Mahlzeiten, die die Heilung zum Genuss machen - vom schmackhaften Frühstück über köstliche Hauptgerichte, Brühen, Saucen und Zwischenmahlzeiten bis hin zu himmlischen Nachspeisen und feinem Gebäck. Niemand muss auf gutes Essen verzichten, nur weil er an Sodbrennen leidet.

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  • Sind Sodbrennen und Reflux die Folge des modernen Lebensstils?

    Sodbrennen
    R_Manthey

    R_Manthey

    25. February 2017 um 17:32

    Glaubt man der Autorin, dann ist das so. Immerhin geben ihr auch offizielle Zahlen recht. Sie zitiert das "Deutsche Ärzteblatt", nach dem sieben Prozent der Bevölkerung an täglichem Sodbrennen leidet, noch viel mehr an gelegentlichem. Sodbrennen entsteht, wenn der Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließt, wo die Magensäure deren empfindliche Schleimhaut schädigt. Man kann nun nach den Ursachen für diese Funktionsstörung suchen oder einfach deren Folgen zu reduzieren versuchen. Da die Ursachen oft tatsächlich tief im Lebensstil der Betroffenen zu suchen und damit schwer in kurzer Zeit zu ändern sind,  greifen Ärzte und Betroffenen, die nicht zu ihnen gehen, gerne zur naheliegenden Symptombekämpfung und damit zu Säureblockern. Statt also die tatsächliche Ursache der Schmerzen zu suchen und zu beheben, greift man lieber kurzfristig sehr heftig in die Biochemie des Körpers ein und setzt damit weitere Reaktionen in Gang, die man zunächst nicht bemerkt, die aber mittelfristig nicht helfen und den entstandenen Schaden noch vervielfachen können.  Es ist das Anliegen der Autorin, diese Zusammenhänge deutlich zu machen und dann in einem zweiten Schritt Vorschläge für eine wirkliche Heilung anzubieten. Selbstverständlich müssen die Ursachen für das Versagen einer Organfunktion abgeklärt werden. Normalerweise hält der Magen seinen Inhalt davon ab, in die Speiseröhre zurückzufließen. Die Autorin nennt einige mögliche Ursachen für eine den Reflux auslösende Fehlfunktion. Da der Magen seine Funktion nur richtig ausführen kann, wenn er Platz dazu bekommt, stehen Fettleibigkeit, Bewegungsmangel, Muskelschwäche und Verspannungen ganz oben auf ihrer Liste. Es folgen die exzessive Einnahme von Schmerzmitteln, Fehlernährung und psychische Belastungen und Erkrankungen oder Einschränkungen im Bereich des Zwerchfells. Eher statistisch unbedeutend sind erbliche Veranlagungen. Einzelheiten findet man ausreichend erklärt im Text.  Relativ ausführlich geht die Autorin in diesem Teil des Buches auch auf die schädliche Wirkung von Säureblockern ein, die man entweder verschrieben bekommt oder sich einfach aus der Apotheke besorgen kann. Oft geraten Menschen in Abhängigkeit von solchen Medikamenten, deren Nebenwirkungen erheblich sein können. Die Zusammenhänge werden im Text hinreichend gut erklärt. Damit geht das erste Kapitel zu Ende.  In den beiden nun folgenden Kapiteln befasst sich die Autorin mit der Veränderung des Lebensstils, insbesondere mit der Gewichtsreduktion. Das hilft sicher immer, selbst wenn die Ursachen für das Sodbrennen woanders liegen (was selten ist). Ein Fettpolster und verfettete Organe drücke auf den Magen und behindern ihn in seiner Tätigkeit. Dass die Autorin dabei mit dem BMI kommt, ist etwas irritierend, denn auch Menschen mit einem normalen BMI können in der Bauchgegend zu viel Fett gespeichert haben. Der Bauchumfang wäre also das passendere Maß. Es folgen dann in diesem Kapitel noch einige Bemerkungen zu Diäten und deren Sinn oder Unsinn. Ein notwendiger Gewichtsverlust ist allerdings für viele Menschen der Beginn von Verzweiflung, weil dies eben nicht immer so einfach ist, wie es sich auch hier liest.  Das letzte Kapitel enthält dann Rezepte für Gerichte, die "die Magensäure in Schach halten".  Ob sie das wirklich tun, kann ich nicht beurteilen. Noch weniger, ob sich die geschmacklichen Gewohnheiten von Menschen einfach mal so ändern lassen. Vielleicht hilft es schon, wenn man einfach einmal von allem etwas weniger nimmt und dafür alles etwas langsamer angeht, auch das Essen.  Das Buch ist an sich informativ. Allerdings empfand ich einige Wiederholungen und die  ständig auftauchenden Einschübe von Tabellen oder anderen Erläuterungen als störend. Aber diese Art der Darstellung, die an das Layout von Frauenzeitschriften erinnert, ist  scheinbar modern und soll den Leser wohl vor aufkommender Konzentrationsschwäche schützen, indem sie ihm die Konzentration auf den eigentlichen Text nimmt. Alles in allem ein ganz vernünftiges Buch. 

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