Elisabeth M Krekel Neue Jugend, neue Ausbildung?

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Inhaltsangabe zu „Neue Jugend, neue Ausbildung?“ von Elisabeth M Krekel

Der Sammelband versteht sich als Beitrag zu einer stärkeren Verbindung von Jugend- und Bildungsforschung. Das Duale System hat eine Integrationsfunktion besonders für benachteiligte Jugendliche, sowohl in beruflicher als auch sozialer Hinsicht. Diese Integrationsfunktion unterliegt Änderungen hervorgerufen durch den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel und Veränderungen bei den Ausbildungsprozessen. Wie wirken sich diese Änderungen auf die Persönlichkeitsentwicklung und Lebensplanung von Jugendlichen aus? Wie verläuft der Übergang von Schule in Ausbildung und was beeinflusst die Qualität der beruflichen Bildung? Diese Fragen wurden auf einer Tagung vom Bundesinstitut für Berufsbildung und dem Deutschen Jugendinstitut diskutiert und im vorliegenden Sammelband aufgegriffen.

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  • Rezension zu "Neue Jugend, neue Ausbildung?" von Elisabeth M Krekel

    Neue Jugend, neue Ausbildung?

    michael_lehmann-pape

    22. February 2011 um 12:31

    Jugend- und Bildungsforschung Nicht erst seit gestern ist die Frage nach dem Bildungsstand von Jugendlichen am Ende ihrer Schulzeit vor allem aus Sicht der dann erfolgenden Ausbildung jedweder Art in der Diskussion. Wie und mit welchen Mitteln gelingt der Prozess der sozialen und beruflichen Integration in dieser Phase des Übergangs von der Schule hinein in die Ausbildung? Diese Frage ist einerseits eine zentrale Frage der Jugend- und Bildungsforschung und andererseits die Leitfrage des vorliegenden Buches. Eine durchaus wichtige und gegenwärtig vordringliche Frage, denn ganz offenkundig verändert sich die Lebenswelt und Lebensweise der Jugendlichen in den letzten Jahren rasant, so dass es dringlich zu überprüfen gilt, ob die bestehenden Angebote und Rahmungen der anschließenden Ausbildungsmöglichkeiten den aktuellen Entwicklungsständen der Auszubildenden noch entsprechen. Weiterhin wäre zu fragen, ob, wenn nicht, sich die Ausbildungsformen zu verändern haben oder ob im Vorfeld ein stärkerer Einfluss auf die Entwicklung der schulischen und allgemeinen Rahmenbedingungen der Adoleszenz zu folgen hat. Zu dieser breiten und wichtigen Thematik bietet das Buch gesammelte Vorträge und Texte, vornehmlich aus einer Tagung zum Thema „Neue Jugend, neue Ausbildung“ vom Oktober 2009 in Bonn. Hierbei sind die einzelnen Beiträge der Autoren in drei Themenkomplexen angeordnet. Im ersten Themenbereich liegt die Frage nach der Kompetenz von Jugendlichen zu Grunde, die neuen Herausforderungen der Ausbildungs- und Arbeitswelt zu bewältigen. Der zweite Themenkomplex setzt sich in der Konkretion mit dem „Wie“ auseinander. Wie gelingt Jugendlichen der Einstieg in die Berufswelt auf der Basis der erkannten Elemente des ersten Themenbereiches. Abschließend wendet sich der dritte Teil des Buches thematisch der Qualität der aktuellen Ausbildungspraxis zu. Dies geschieht einerseits aus Sicht der Ausbildungsbetriebe, andererseits aber auch aus Sicht der Auszubildenden. Interessanterweise sind Divergenzen in der Bewertung nicht nur zwischen diesen beiden Polen festzustellen, sondern auch zwischen verschiedenen Ausbildungsbetrieben. Eine wichtige Erkenntnis, die Margit Ebbinghaus in ihrem Beitrag profund vermittelt, zeigt daher auf, dass eine breite und allseits verbindliche Rahmung oft nicht vorhanden ist, sondern Betriebe nach ihren Prioritäten die jeweilige Ausbildung ausrichten und deren Qualität bewerten. Ebenso wichtig, wenn auch aus ganz anderer Richtung kommend, ist die Untersuchung von Weil und Lauterbach, wieweit weiterführende Ausbildungen (doppelte Ausbildung u.a.) sich tatsächlich rentieren. Anhand der Ergebnisse dieses Beitrages wird deutlich, wie sehr sich Bildung und Ausbildung, Fortbildung und Zweitausbildungen auch fiskalisch für Arbeitnehmer und Ausuzbildende lohnen. Dass in der gegenwärtigen Situation eines drohenden Mangels an gut ausgebildeten Arbeitskräften Chancen und Möglichkeiten offen stehen, das zur Nutzung dieser aber auch die Entwicklung einer eigenen Handlungs- und Zielorientierung der Jugendlichen dringlich notwendig ist, diese Ausführungen von Gille und Sardei-Biedermann verzahnen die vielfachen Erkenntnisse der Beiträge ein stückweit miteinander und mit der feststellbaren aktuellen Ausbildungsrealität. Fachlich fundiert und in sich schlüssig bilden die Beiträge durch die Reihe wenig ein differenziertes Bild der gegenwärtigen Situation in der Phase des Übergangs von Schule zur beruflichen Tätigkeit. Inhalte, Ergebnisse und Schlüsse, die sowohl für den konkreten Schulabgänger richtungsweisend sind, wie auch der Seite der Ausbildung einiges an neuen Informationen vermitteln können. Ebenso ist das Buch durchaus von Interesse für Lehrer und bildungspolitische Entscheidungsträger. Für den allgemeinen Gebrauch ist das Buch dann doch zu speziell und wissenschaftlich konzipiert, für das gestellte Thema aber setzt es Maßstäbe.

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