Elisabeth Naughton Gestohlene Rache

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Inhaltsangabe zu „Gestohlene Rache“ von Elisabeth Naughton

Als die Archäologin Dr. Lisa Maxwell in Italien dem gut aussehenden Rafe Sullivan begegnet, schlägt sie alle Vorsicht in den Wind und verbringt eine heiße Liebesnacht mit ihm. Doch am nächsten Morgen wacht sie in einem leeren Bett auf – und schlimmer noch: mit einem leeren Safe! Lisa hat es sich zum Ziel gesetzt, die drei Furien zu sammeln, ein äußerst wertvolles Set antiker griechischer Relieffiguren. Und nun ist die eine Figur, die sie bereits gefunden hatte, verschwunden. Wutentbrannt verfolgt die Archäologin Rafe nach Florida. Doch bald schon müssen beide feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, die es auf die Furien abgesehen haben.

Eine Schatzsucherin und ein Dieb zusammen auf Schatzfang. Nicht wirklich überzeugend.

— Blubb0butterfly
Blubb0butterfly

Indiana Jones für Frauen mit einem heißen Dieb, der nicht nur Kunst sondern auch Herzen stiehlt!

— sollhaben
sollhaben

Wow klasse Buch! Tolle Mischung aus Abenteuer und Romantic suspense. Mal was anderes. Sehr erfrischend zwischen dem ganzen LiRo Fantasy Kram der den Markt überschwemmt. Trotz der Länge von über 400 Seiten bleibt die erotische Spannung aufrecht und ist sehr gut in die Rahmenhandlung eingebettet. Elisabeth Naughton hat hier ein klasse Erstlingswerk abgeliefert. Band 2 & 3 lese ich auf jeden Fall noch, sobald ich sie in die Finger bekomme und freue mich schon drauf!

— Niniji
Niniji

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  • „Gestohlene Rache“ von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Blubb0butterfly

    Blubb0butterfly

    08. March 2017 um 14:17

    EckdatenÜbersetzung: Nele QuegwerEgmont LXY Verlag2010432 Seiten (+Danksagung)9,95€ISBN: 978-3-8025-8326-1Band 1CoverDas Cover ist in Rottönen gehalten. Oben sieht ein (halb-)nacktes Pärchen in einer innigen Umarmung. Im Arm der Frau spiegeln sich weiße Säulen. Unten sieht man einen Mann und eine Frau auf eine alte Wand mit wahrscheinlich archäologisch relevanten Informationen zu.Das Cover deutet eine Liebesgeschichte mit einem geschichtlichen Hintergrund an. Ansonsten könnte man bei dem Titel an ein gescheitertes Verbrechen denken.Inhalt (Klappentext)Dr. Lisa Maxwell gehört eigentlich nicht zu den Frauen, die sich von einem Mann gleich um den Finger wickeln lassen. Doch als sie bei einem Vortrag in Italien den attraktiven Rafe Sullivan trifft, ist es um sie geschehen. Nach einem romantischen Abendessen verbringen die beiden die Nacht zusammen. Am nächsten Morgen erwacht die Archäologin in einem leeren Bett – und schlimmer noch: mit einem leeren Safe! Lisa hat es sich zum Ziel gesetzt, die drei Furien zu finden, ein in drei Teile gesprungenes, äußerst wertvolles antikes Figurenrelief. Und nun ist die erste der Rachegöttinnen, die sie unter Einsatz ihres Lebens in einer Höhle auf Jamaika geborgen hat, spurlos verschwunden. Wutentbrannt verfolgt die Archäologin Rafe nach Florida, wo ihr der charmante Dieb schamlos vorschlägt, die Suche nach den beiden noch fehlenden Göttinnen gemeinsam voranzutreiben. Notgedrungen willigt Lisa ein, obwohl sie ahnt, dass Rafe ihr nicht die ganze Wahrheit sagt. Auf der gefährlichen Jagd nach den Kunstschätzen fällt es ihr immer schwerer, sich der Anziehungskraft des undurchsichtigen Mannes zu entziehen. Aber schon bald müssen die beiden feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, die es auf die Furien abgesehen haben…Autorin (Klappentext)Nachdem Elisabeth Naughton einige Jahre als Grundschullehrerin gearbeitet hatte, veröffentlichte sie 2009 mit Gestohlene Rache ihren ersten Liebesroman. Derzeit arbeitet sie an einer Romantic-Fantasy-Serie. Weitere Informationen unter: www.elisabethnaughton.com.FazitDer Schreibstil der Autorin war recht gut und ich konnte das Buch gut lesen. Aber es hat mich nicht recht überzeugen können.Von Anfang an herrscht eine große Anziehungskraft zwischen den beiden Protagonisten, sodass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie zusammenkommen. Wobei der Mann klar sagt, dass er seine Arbeit und Vergnügen strikt trennt. Aber auch dieses vermeintliche Hindernis wird beiseite geschafft.Ich wusste nicht, dass es noch weitere Bände gibt, aber ich hatte mir das schon gedacht. Denn der jüngere Zwillingsbruder der Protagonistin scheint sehr interessant zu sein und im Buch fallen einige Hinweise, die auf seine eigene Geschichte deuten könnten, die ich sogar lesen würde. Beide Figuren sind doch recht interessant, die Handlung war auch ganz in Ordnung, trotzdem würde ich das Buch nicht noch einmal lesen. Dafür war es mir insgesamt zu schwach und nicht überzeugend genug. Vor allem finde ich die Familien der beiden Protagonisten sehr interessant und hätte gerne noch mehr von ihnen gelesen.

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  • Nicht wirklich überzeugend

    Gestohlene Rache
    Kristin84

    Kristin84

    13. August 2014 um 21:34

    Zum Inhalt: Dr. Lisa Maxwell, eine knallharte Archäologin, die auf der Suche nach den drei Furien kein Abenteuer scheut. Doch ihre Suche wird erschwert als sie auf Rafe Sullivan trifft. Der smarte Dieb schafft es, Lisa um den Finger zu wickeln und ihr die bereits gefundene Figur zu stehlen. Doch Lisa lässt sich das natürlich nicht gefallen und begibt sich auf die gefährliche Jagd nach Rafe und die drei Furien. Meine Meinung: Zu Beginn des Buches hatte ich ein Erlebnis was ich bisher, obwohl ich wirklich viel lese, noch bei keinem Buch hatte: Ich hatte ein Déjà-vu! Die ersten ca. 70 Seiten hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich das ganze schon mal so oder so ähnlich gelesen habe, aber ich kam einfach nicht darauf, an welches Buch mich der Inhalt erinnert. Nach längerem Grübeln und Recherchieren (mir ist der Buchtitel nicht mehr eingefallen), bin ich dann doch fündig geworden, und zwar hat mich dieses Buch an "Gestohlene Träume" von Nora Roberts erinnert. Nicht nur der Titel weißt Ähnlichkeiten auf, sondern auch der Inhalt. Es geht in beiden Büchern um die Jagd nach drei antike Frauenfiguren und natürlich um das langsame Anbandeln der beiden Hauptcharaktere. Sogar der Nachname der männlichen Hauptcharakter ist der gleiche! Daher hat es mich auch nicht gewundert, dass ich zeitweise stark an mir gezweifelt habe, ob ich das Buch nicht schon mal gelesen habe. Ob die Ähnlichkeit jetzt nur Zufall ist oder Absicht, sei jetzt mal dahingestellt, aber auffällig ist es schon. Und der weitere Punkt, den beide Bücher gemeinsam haben: Sie haben mich beide nicht überzeugt! Ich glaube, dass liegt einerseits an dem Genre Romantic Suspense, mit dem ich nicht wirklich warm werde. Bisher konnten mich noch die wenigsten Bücher aus diesem Genre überzeugen. Und anderseits lag es auch an dem Buch selbst. Die Geschichte zog sich teilweise schon etwas und man wusste manchmal wirklich nicht, warum die Autorin jetzt noch diesen oder jenen Passus mit aufgenommen hat, der zur Weiterentwicklung der Geschichte so gar nichts beigetragen hat. Zum Finale hin wurde es natürlich dann schon spannender, wobei man als alter Hase schon ungefähr wusste, was passiert bzw. wie es ausgeht. Also nichts wirklich Neues. Auch fand ich die Auflösung am Schluss teilweise auch etwas an den Haaren herbeigezogen. Aber gut, vielleicht wollte die Autorin dem Buch noch eine überraschende Wendung geben. Zu den Charakteren gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Beide Hauptcharaktere sind mir nicht wirklich ans Herz gewachsen. Irgendwie habe ich nicht wirklich eine Verbindung zu ihnen aufbauen können. Ich habe über sie gelesen, habe ihre Abenteuer mit Ihnen mit erlebt - das war es dann aber auch. Einen herausstechenden Charakter hat es meiner Meinung nach nicht wirklich gegeben. Fazit: Leider konnte das Buch aufgrund langatmiger Leseabschnitten und teilweise fehlender Spannung nicht wirklich überzeugen.

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  • Auf der Jagd nach einer Legende

    Gestohlene Rache
    sollhaben

    sollhaben

    12. October 2013 um 17:30

    Lisa Maxwell ist Archäologin und liebt ihre Arbeit sehr. Ihre Liebe zur Geschichte lässt sie auf die Suche nach 3 besonderen Stücken gehen. Als sie ein Relief findet, ist sie angespornt die restlichen auch noch zu finden. Doch nicht nur sie sucht auch andere haben sie bereits an ihre Fersen geheftet. Unter ihnen Rafe Sullivan, der sich an Lisa ranschmeisst, um sie zu umgarnen. Sie lässt sich auch tatsächlich auf seine Flirterei ein und landet in ihrem Hotelzimmer. Doch zum äußersten kommt es nicht, denn Rafe betäubt Lisa und stiehlt ihr das seltene Relikt. Als die Frau wieder aufwacht und bemerkt, dass sie bestohlen wurde, macht sie sich auf, um Rafe zu finden. Damit beginnt eine abenteuerliche Reise der beiden. Meine Meinung: Ein wirklich gelungener Abenteuerroman mit zwei sehr sympathischen Hauptfiguren. Von Beginn weg knistert es zwischen den beiden und doch will keiner den ersten Schritt wagen. Sie vertrauen einander überhaupt nicht, obwohl sie Partner sein müssen, wenn sie das Rätsel lösen wollen. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Buecherengel

    Buecherengel

    09. November 2012 um 19:47

    Die ersten Worte "Bis ganz hinunter waren es noch gut sechs Meter. Von völliger Dunkelheit umgeben, neigte Lisa Maxwell den Kopf so, dass der Lichtkegel der Lampe ihres Helms über da Innere der Höhle gleiten konnte." Inhalt Dr. Lisa Maxwell gehört eigentlich nicht zu den Frauen, die sich von einem Mann gleich um den Finger wickeln lassen. Doch als sie bei einem Vortrag in Italien den attraktiven Rafe Sullivan trifft, ist es um sie geschehen. Nach einem romantischen Abendessen verbringen die beiden die Nacht zusammen. Am nächsten Morgen erwacht die Archäologin in einem leeren Bett - und schlimmer noch: mit einem leeren Safe! Lisa hat es sich zum Ziel gesetzt, die drei Furien zu finden, ein ein drei Teile gesprungenes, äußerst wertvolles antikes Figurenrelief. Und nun ist die erste der Rachegöttinnen, die sie unter Einsatz ihres Lebens in einer Höhle auf Jamaika geborgen hat, spurlos verschwunden. Wutentbrannt verfolgt die Archäologin Rafe ach Florida, wo ihr der charmante Dieb schamlos vorschlägt, die Suche nach den beiden noch fehlenden Göttinnen gemeinsam voranzutreiben. Notgedrugen willigt Lisa ein, obwohl sie ahnt, dass Rafe ihr nicht die ganze Wahrheit sagt. Auf der gefährlichen Jagd nach den Kunstschätzen fällt es ihr immerschwerer, sich der Anziehungskraft des undurchsichtigen Mannes zu entziehen. Aber schon bald müssen die beiden feststelle, dass sie nicht die einzigen sind, die es auf die Furien abgesehen haben ... Meinung Eine Schatzsucherin und ein Dieb - endlich etwas neues im Egmont LYX-Programm. Keine Vampire oder sonstige High-Fantasy ... ganz normale Romantic-Fantasy, doch normal ist in manchen Fällen doch mehr als ausreichen, oder? Die eingefleischte Archäologin Dr. Lisa Maxwell hat es endlich geschafft eine der drei berüchtigten Furien zu bergen. Doch kurz darauf wird sie ihr von dem charmanten Dieb Rafe Sullivan gestohlen. Natürlich reist sie im Hals über Kopf hinter und ab da beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nicht nur Lisa und Rafe, die sich für die Suche zusammengeschlossen haben, möchten die drei Furien als erste in den Händen halten. Lisa ist ab der ersten Seite an ein sehr liebenswerter Charakter, etwas verbohrt, etwas verrückt und im inneren immer noch ein kleines abenteuerlustiges Mädchen - meiner Meinung nach eine annähernd perfekte Mischung. Erst nach und nach erfährt man mehr über Lisas Vergangenheit und warum sie jetzt ist, wie sie ist. Auch Rafe hat eine bewegende Vergangenheit und ebenfalls serviert uns die Autorin sie immer nur in kleinen Häppchen - immer das Interesse aufecht erhalten. Diese beiden Figuren sind facettenreich aufgebaut und man schließt sie beide ziemlich schnell ins Herz. Hier hat die Autorin voll ins Schwarze getroffen, jedenfalls in puncto Hauptcharaktere - vor allem bei Lisa Maxwell. Hingegen die Nebencharaktere kamen mir immer wieder etwas hölzern und nicht so richtig lebendig vor, somit ist hier noch etwas Luft ach oben. Was mir wiederum sehr gefallen hat, war, dass Naughton es wirklich gut beherrscht die richtige Mischung von Action und Gefühle zu finden. Das Buch enthält schon recht viele Spannungsbögen, doch nie werden die Gefühle des Agierenden vernachlässigt oder in den Hintergrund gedrängt. Wie fühlt man sich, wenn man in einer dunklen Höhle ohne jegliche Orientierung ist? Was ist das für ein Gefühl, wenn man bis zu Tode gehetzt wird? etc. Ebenfalls schreibt Elisabeth Naughton ihre Bettszenen sehr gefühlsvoll und doch hoch erotisch und es geht beim Lesen einem das Herz auf. Fazit Wenn mich jemand fragen würde, ob ich das Buch weiterempfehle würde, meine Antwort wäre ein unverbindliches Schulterzucken. Bitte nicht falsch verstehen: Das Buch ist exzellent geschrieben - abgesehen von einigen Schwachstellen - doch irgendwie fehlt mir noch das gewisse Etwas ... "Gestohlene Rache" ist ein leichter Lesegenuss für gemütliche Abende auf der Terrasse bei Sonnenuntergang. Tipp Elisabeth Naughton und der Verlag Egmont LYX bereiten im Moment weitere Romane der "Stolen-Reihe" vor: 1. Gestohlene Rache [erschien 8. November 2o1o] 2. Gestohlene Liebe [erscheint vorraussichtlich Juni 2o11]

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    CoSch1995

    CoSch1995

    05. August 2012 um 22:59

    Inhalt: Lisa Maxwell ist Archäologin und sucht seit Jahren nach 3 antiken Figuren, die zusammen ein Vermögen wert sind. Bei einer Höhlenexkursion findet sie eine dieser Figuren. Ein paar Tage später lernt sie Rafe kennen und die Beiden gehen miteinander ins Bett. Doch Rafe ist eigentlich auf die Figur aus und klaut sie. Danach verschwindet er und Lisa begibt sich auf die Suche nach ihm. Sie findet ihn und da sie das gleiche Ziel haben -nämlich die Figuren zu finden- tun sie sich bei der Suche zusammen. Doch sie sind nicht die einzigen die danach suchen und so wird die Suche schnell lebensgefährlich. Meine Meinung: Leider konnte mich Gestohlene Rache nicht so ganz überzeugen. Die Geschichte begann vielversprechend, doch nachdem den ersten paar Kapiteln nahm die Spannung dann wieder ab. Erst als dann Mordversuche ins Spiel kamen und es für die Protagonisten wirklich gefährlich wurde konnte mich dieses Buch wieder mehr begeistern. Ich denke, teilweise trägt auch der Klappentext schuld daran, dass es mir nicht so gut gefallen hat. Ich habe mir dadurch etwas ganz anderes erwartet, nämlich dass sich die Handlung darum dreht, dass Lisa Maxwell sich auf die Jagd nach Rafe Sullivan macht und ihn irgendwann am Schluss findet. Das war dann aber nicht so, auf Seite 60 hatte Lisa Rafe dann schon gefunden. Ein weiteres Problem war das Alter der Protagonisten. Irgendwie habe ich nicht damit gerechnet, dass die Protagonisten schon "so" alt sind. Bei den meisten Lyx-Büchern wird das genaue Alter entweder ausgelassen oder sie sind um die 30. Hier waren sie aber "schon" 40 und irgendwie hat mich das etwas verwirrt. Etwas ältere Leser als ich stören sich daran aber wahrscheinlich weniger. Insgesamt bin ich wohl mit ganz falschen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen und war deshalb ziemlich enttäuscht.

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    SinjeB

    SinjeB

    27. May 2012 um 13:50

    Verzwickte, mitreißende Schatzsuche mit Liebesfund Zum Inhalt: Die 38-jährige Archäologin Dr. Lisa Maxwell lässt sich in ihrem Metier nichts vormachen. Selbst vor den engsten Höhlen schreckt sie nicht zurück, denn seit Jahren sucht sie unermüdlich drei antike Statuen, die zusammen ein bedeutendes Relief ergeben. Sie ist überglücklich, als sie auf Jamaika eine der Figuren aufspürt. Um in Athen ihre Echtheit prüfen zu lassen, nimmt sie sie mit, als sie in Mailand einen Vortrag halten muss. Dabei läuft sie dem attraktiven Rafe Sullivan über den Weg, der sich als Rafe Garcia vorstellt und sie aus den Fängen nerviger Bewunderer befreit. Bei einem gemeinsamen Essen wickelt er sie um den Finger, sodass sie ihn übermütig auf ihr Zimmer einlädt. Obwohl die kleine Rothaarige so gar nicht seinem Blond-vollbusig-Beuteschema entspricht, ist der geheimnisvolle Mann mit dem gefakten mexikanischen Akzent nicht abgeneigt. Aber was tut man nicht alles, um zu bekommen, was man will? Das, was Rafe will, liegt nur sekundär vor ihm im Bett, sondern primär in Lisas Hotelsafe. Lisa erliegt voll und ganz Rafes gefälschtem Charme und kurz darauf dem Schlafmittel in ihrem Wein, sodass aus dem One-Night-Stand nichts wird, Rafe ihr aber seelenruhig die Statue klauen kann. Am nächsten Morgen brummt Lisa nicht nur der Schädel, sondern sie ist auch stinksauer. Mangels Artefakt kann sie nun nicht nach Athen weiterreisen. Welch ein Glück, dass ihr Zwillingsbruder Shane Polizist ist und Rafe in Nullkommanichts ausfindig macht. Der guckt nicht schlecht, als Lisa plötzlich vor ihm steht und ihre Statue zurück will. Rafe aber hat ganz eigene Pläne. Eins führt zum anderen, und Schatzsucherin und Dieb verbünden sich, um die nächste Statue zu finden. Dazu muss Lisa jedoch das Forschungsmaterial ihres vor Jahren tödlich verunglückten Doktorvaters, mit dem sie mehr als nur eine berufliche Beziehung hatte, sichten und schmerzhafte Erinnerungen in Kauf nehmen. Besonders viel Zeit hat sie allerdings weder dafür noch für das Herzklopfen, das sie in Rafes Nähe empfindet, denn schon bald stehen sie unter Beschuss, und während sie gleichzeitig das Weite und das antike Kunstwerk suchen, häufen sich hinter ihnen die Todesfälle, denn noch jemand will das wertvolle Artefakt ... und Rache. Meine Meinung: Ich arbeite derzeit intensiv am SuB-Abbau und war überrascht, dieses Buch darauf zu finden, weil ich mich nicht erinnern konnte, es gekauft zu haben. Warum ich es gekauft habe, konnte ich dann aber rasch nachvollziehen: Die Kurzbeschreibung, die einen Eindruck von weiblichem Indiana Jones vermittelt, sprach und spricht mich an. Bereits die äußere Verpackung von Gestohlene Rache ist recht stimmig. Das umschlungene Paar in der oberen Hälfte lässt keinen Zweifel am Genre des Liebesromans, während die Kapitelle, die durch die leicht transparente Dame hindurchschimmern, und auch das Kunstobjekt im Hintergrund der unteren Hälfte auf den Archäologenplott hindeuten. Die zwei schattenhaften Gestalten, die wie in einem Museum davor zu flanieren scheinen, konnte ich mir zwar lange nur als Lückenfüller, um das Bild nicht zu nackt wirken zu lassen, erklären, meine sie aber im Nachhinein doch anders deuten zu können. Mit Gestohlene Rache legt Elisabeth Naughton den Auftakt zu ihrer Stolen-Trilogie vor. Dieses Buch ist prima in sich geschlossen und lässt keine Fragen offen, die eventuell in Folgebänden geklärt werden müssten. Allerdings werden Charaktere eingeführt, die sehr wohl eigenes Geschichtenpotenzial mitbringen, ohne jedoch den Anschein zu erwecken, sie seien allein für diesen Zweck geschaffen worden. Die Autorin versteht es, ihre Geschichte flott und mit vielen Wendungen zu erzählen, die für manche/n Leser/in eventuell etwas vorhersehbar sind. Auch ich erahnte Einiges, genoss es aber sehr, wie ich zur Bestätigung geführt wurde. Dass ich zwischendurch das Gefühl hatte, etwas nicht richtig mitbekommen zu haben, störte mich bei diesem Buch überhaupt nicht, weil ich mich einfach gut unterhalten fühlte. Zudem gefiel mir die Protagonistin Lisa Maxwell sehr. Sie ist in einem identifikationsfähigem Alter, kein junger Hüpfer mehr und eine gestandene Frau - mit Vergangenheit, aus der sie das für sie Beste gemacht hat. Was sie tut, hat Hand und Fuß, und ihre Besessenheit, die Statuen zu finden, ist absolut nachvollziehbar. In Sachen Liebe ist Lisa Maxwell allerdings ein gebranntes Kind, sodass es nur zu verständlich ist, dass sie Rafe zunächst nicht mit dem Herzen verfällt, sondern erst einmal weibliche Bedürfnisse auslebt. Der gute Rafe Sullivan hingegen hatte Mühe, sich in mein Leserherz einzuschleichen. Zum einen spielt er fast bis zum Schluss nicht mit offenen Karten und lässt Lisa, auch als (oder weil?) er längst mehr für sie empfindet als körperliche Anziehung, über die Statuen im Unklaren. Zum anderen hat er für meine Begriffe einen leicht aufgesetzten puerto-ricanischen Touch, fast so, als müsse er auf Teufel komm raus den Latin Lover mimen, was ich ihm nicht immer abkaufe. Ihm entfleucht der eine oder andere spanische Satz (die Autorin bedankt sich in ihrer Danksagung brav für die Hilfe mit dem puerto-ricanischen Spanisch), den man verstehen kann, aber nicht muss, und er betitelt Lisa mir einen Tick zu oft mit "querida". Wer Flüche und Kraftausdrücke nicht mag, dürfte mit Rafe seine Schwierigkeiten haben, denn in Gestohlene Rache wird nicht gerade vornehm parliert, wenn auch nicht übertrieben mit Argot herumgeworfen. Rafe ist schlichtweg nicht auf den Mund gefallen und ziemlich gerade heraus, was ihn wiederum authentisch macht und für amüsante Momente sorgt. Kleine Charakterschwächen kann man aber gut verschmerzen, denn Elisabeth Naughton ist recht clever und stattet ihre beiden Protagonisten mit höchstsympathischen Familienanschluss aus. So lernt Rafe - notgedrungen, da sie sich ja zur Zusammenarbeit entschlossen haben - recht früh Lisas große Familie, einschließlich aller Nichten und Neffen, und damit auch Lisa auf neue Weise kennen. Kurz darauf begleitet Lisa Rafe zu seiner schwerkranken Mutter ins Krankenhaus, wo der Mann, von dem man bislang das Bild eines gefühlsneutralen Betrügers hatte, in völlig neues Licht taucht. Ab da ist es einfach nur noch unmöglich, Rafe nicht mit Lisas Augen zu sehen und beide voneinander zu trennen. Als Lisa endlich bereit ist, Rafe von ihrer Vergangenheit zu erzählen, die er natürlich bereits erahnt, aber gentlemanlike nicht zur Sprache gebracht hat, war es um mich geschehen. Da wurden mir die drei heißbegehrten Statuen schon beinahe egal. Elisabeth Naughton sorgt allerdings für eine gute Balance zwischen Schmacht und Spannung. So lässt sie auf ihre Einleitung, in der Lisa durch eine jamaikanische Höhle robbt und Statue Nr. 1 findet, zwar recht bald die erste heiße Begegnung zwischen ihr und Rafe folgen, führt sie aber nicht zu Ende, sodass den Charakteren für die nächste Hälfe des Buches noch genügend Sehnsucht bleibt. Intime Begegnungen werden sinnlich dargestellt, aber nicht zu sehr ausgewalzt, um den Crime-Plot nicht aus den Augen zu verlieren. Und der ist für einen Liebesroman doch recht verwickelt, dem Krimifan aber vielleicht zu unausgegoren. Jedenfalls wird in der Kunstszene mächtig geschmuggelt und intrigiert, Dämonen der Vergangenheit heraufbeschworen und vor Hinterhalten nicht zurückgeschreckt. Die Bösewichte von Elisabeth Naughtons Gestohlene Rache verwirrten mich ganz schön. Sie gestaltet ihre Nebenfiguren nämlich allesamt so, dass alle und niemanden in Verdacht hat. Meint man zunächst, Kunst und Wissenschaft selbst brächten die Archäologin unnötig in Gefahr, hat man fünf Seiten später beinahe ein Familienmitglied in Verdacht. So ist man tatsächlich über jeden widerlegten Verdacht und jede bestätigte Sympathie froh. Die Auflösung erklärt schließlich auch den Titel des Romans, erscheint im Nachhinein aber recht schlicht. Dennoch ist es Elisabeth Naughton gelungen, einen stimmigen Auftakt abzuliefern und auch ohne langatmige Erklärungen keine Fragen offen zu lassen. Den Folgeband Gestohlene Liebe, der wie auch der Trilogieabschluss Gestohlenes Vertrauen bereits erschienen ist, werde ich auf jeden Fall zu gegebener Zeit lesen. Fazit: Stellenweise abenteuerliche Lektüre um eine für Dieb und Wissenschaftlerin lebensveränderte Schatzsuche, die für einen Liebesroman einen erstaunlich hohen Body Count aufweist und nicht immer logisch ist, aber mit guter Ausgewogenheit von Romantik, Crime und Spannung und nettem Unterhaltungsfaktor besticht. Gesamteindruck: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Angela2011

    Angela2011

    24. April 2012 um 09:50

    << Rache hat viele Gesichter ... >> Als die Archäologin Dr. Lisa Maxwell dem gut aussehenden Rafe Sullivan begegnet, schlägt sie alle Vorsicht in den Wind und verbringt eine heiße Liebesnacht mit ihm. Doch am nächsten Morgen erwacht sie in einem leeren Bett – und schlimmer noch: mit einem leeren Safe! Der verführerische Dieb hat eine wertvolle antike Figur entwendet. Voller Wut nimmt die Wissenschaftlerin seine Spur auf, um sich ihr Eigentum zurückzuholen ... Dr. Lisa Maxwell trifft bei einem Vortrag in Italien einen attraktiven Mann namens Rafe Sullivan. Die beiden verbringen einen schönen Abend mit einem romatischen Abendessen zusammen, und dann verbringen die beiden auch die Nacht miteinander. Als Lisa am nächsten Morgen erwacht, ist ihr Bett und auch ihr Safe leer. Darin befand sich ein sehr wertvolles Figurenrelief - die erste Rachegöttin. Wütend sucht sie nach Rafe, und dieser schlägt ihr vor, gemeinsam nach den beiden fehlenden Rachegöttinnen zu suchen. Bald müssen die beiden aber feststellen, das sie nicht die einzigen sind, die sich auf die Suche nach den wertvollen Reliefen gemacht haben ... "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton ist der Auftakt einer Trilogie. Da ich schon gerne die Filme "Indiana Jones" und "Jack Hunter" gesehen habe, hat es mich sehr gereizt dieses Buch zu lesen, denn in diesem Buch geht der Leser mit der Archäologin Lisa Maxwell auf die Suche nach archäologischen Schätzen. Elisabeth Naughton hat ihre Charaktere liebevoll ausgearbeitet. Nach und nach kommt immer wieder etwas aus der Vergangenheit von Lisa und Rafe ans Tageslicht. Ihre beiden Hauptcharaktere habe ich ziemlich schnell ins Herz geschlossen, und somit musste ich das Buch bis zum Ende durchlesen. Besonders die Perspektiv-Wechsel der beiden Charaktere haben mir gut gefallen, da man als Leser einen schönen Einblick in die Gefühlswelt des jeweiligen Charakters bekommt. Man versinkt als Leser sofort in die spannende Geschichte, da die Autorin einen flüssig zu lesenden Schreibstil hat. Elisabeth Naughton versteht es gekonnt, die Anziehungskraft zwischen Lisa und Rafe die sich nach und nach immer mehr aufbaut, sowie die Spannung aufrecht zu halten. Die Gefühle der beiden, verschwinden nicht in den Hintergrund, sondern machen einen Großteil der Geschichte aus. Die aufbauende Liebesgeschichte, verbunden mit einer Suche nach archäologischen Schätzen, ist eine wunderbare Mischung, die der Autorin definitiv gelungen ist. Die Autorin versteht es auch sehr gut, den Leser an den Gedanken von Lisa und Rafe teilhaben zu lassen. Man fragt sich z.B. wie man sich fühlen würde, wenn man jegliche Orientierung verloren hätte. Diese und einige anderen Szenen im Buch haben mir sehr gut gefallen, denn so weiß der Leser genau, wie sich Lisa oder Rafe gerade fühlen. "Gestohlene Rache" hat mir auf jedenfall ein paar schöne Lesestunden bereitet, und ich kann es jedem Leser empfehlen, dem auch Bücher mit den Themen Archäologie, eine spannende Schatzsuche und dazu noch eine schöne Liebesgeschichte gefallen würden .... Fazit 5/5 Sternen

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    romy_esche

    romy_esche

    13. February 2012 um 09:34

    Dr. Lisa Maxwell ist Archäologin und hat gelernt, ihre Ziele auch mit ungewöhnlichen Mitteln zu erreichen. Nicht selten bringt sie sich dadurch in Gefahr. Auf der Suche nach einem antiken, griechischen Fundstück durchstreift sie eine Höhle und stürzt dabei in einen wegbröckelnden Schacht. Und sie ist dort nicht allein. Gesellschaft leistet ihr ein Skelett. Das Glück ist ihr hold, denn sie findet ihr Artefakt. Bevor sie es jedoch zu einer Begutachtung in ein Institut bringen kann, lernt sie nach einer ihrer Vorlesungen den verwegenen Rafe Sullivan kennen. Ganz gegen ihre Prinzipien geht sie mit ihm in ein Restaurant und anschließend für eine heiße Liebesnacht in ihr Hotelzimmer. Doch dazu soll es nicht kommen, denn am nächsten Morgen erwacht sie allein und mit einem leeren Safe. Wütend und enttäuscht begibt sie sich auf die Suche nach „ihrem Dieb“ und wird schnell fündig. Doch Rafe denkt gar nicht daran, seine Beute wieder herzugeben. Stattdessen unterbreitet er ihr das Angebot, gemeinsam nach den anderen beiden, noch vermissten Teilen des Reliefs zu suchen. Erst dann sei er bereit, ihr das entwendete Stück zurückzugeben. Lisa weiß, dass sie Rafe nicht trauen kann, doch ihr bleibt keine andere Wahl. Doch mit Beginn ihrer Partnerschaft häufen sich auch die Probleme. Sie werden verfolgt, observiert und fast umgebracht. Irgendjemand scheint zu versuchen, selbst an dieses Artefakt zu gelangen. Ein Wettlauf um dieses historische Fundstück beginnt. Doch kann Lisa Rafe vertrauen oder spielt er ein doppeltes Spiel? Was der Klapptext andeutet wird im Buch dann auch eindrucksvoll umgesetzt. In einem flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil spinnt Elisabeth Naughton ihre Geschichte um Liebe, Verrat und Kriminalität. Das Buch wird bei LYX unter der Rubrik „Romantik Thrill“ geführt. Und genau das bekommt der Leser auch geboten. Die heiß begonnene Affäre zwischen den beiden Hauptcharakteren wird dann erst mal langsamer aufgenommen. Zwar knistert es zwischen den beiden heftig, doch wird ihnen auch der Raum geboten, sich auf menschlicher Ebene besser kennen zu lernen. Die beiden sind liebevoll gestaltet und man freut sich mit ihnen über jeden Fortschritt, den sie in der Beziehung vorankommen. Aber auch die vielen Nebencharaktere sind nicht nur farblose Lückenfüller, sondern erweitern die Geschichte und verleihen dem ganzen einen abwechslungsreichen Charakter. Bis zum Schluss bleibt die Handlung spannend. Die vielschichtigen Beziehungen der vielen Charaktere untereinander sind nur sehr schwer zu entwirren. Wer ist Loyal und wer spielt ein falsches Spiel? Erst zum Ende löst die Autorin die Fäden auf und schafft es damit, den Handlungsbogen bis zum Schluss spannend zu halten. Außerdem gelingt es ihr, einen Eindruck für den nächsten Band ihrer „Stolen“-Reihe zu gewinnen. Man kann auf den letzten Seiten erkennen, dass Peter Kauffman, der mit einer bösen Vergangenheit zu kämpfen hat, sich hervorragend als nächster Hauptcharakter eignen wird. Fazit: interessante und abwechslungsreiche Story, sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Rosenmaedchen

    Rosenmaedchen

    30. November 2011 um 23:51

    Dr. Lisa Maxwell gehört eigentlich nicht zu den Frauen, die sich von einem Mann gleich um den Finger wickeln lassen. Doch als sie bei einem Vortrag in Italien den attraktiven Rafe Sullivan trifft, ist es um sie geschehen. Nach einem romantischen Abendessen verbringen die beiden die Nacht zusammen. Am nächsten Morgen erwacht die Archäologin in einem leeren Bett - und schlimmer noch: mit einem leeren Safe! Lisa hat es sich zum Ziel gesetzt, die drei Furien zu finden, ein in drei Teile gesprungenes, äußerst wertvolles antikes Figurenrelief. Und nun ist die erste der Rachegöttinnen, die sie unter Einsatz ihres Lebens in einer Höhke auf Jamaika geborgen hat, spurlos verschwunden. Wutentbrannt verfolgt die Archäologin Rafe nach Florida, wo ihr der charmante Dieb schamlos vorschlägt, die Suche nach den beiden noch fehlenden Göttinnen gemeinsam voranzutreiben. Notgedrungen willigt Lisa ein, obwohl sie ahnt, dass Rafe ihr nicht die ganze Wahrheit sagt. Auf der gefährlichen Jagd nach den Kunschschätzen fällt es ihr immer schwerer, sich der Anziehungskraft des undurchsichtigen Mannes zu entziehen. Aber schon bald müssen die beiden feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, die es auf die Furien abgesehen haben... •●• Vor diesem Buch bin ich noch nie in Berührung mit dem Thema Archäologie gekommen. Deswegen war ich schon gespannt, wie das Thema wohl umgesetzt wird. Und ich kann jetzt sagen, es war einfach grandios! ~ Die Handlung beginnt gleich spannend. Man begleitet Lisa auf eine gefährliche Expedition, in der sie eine der drei Furien sucht. Man merkt schon bald, was für ein harter Kampf es ist, die Furien zu bekommen, die Schlüsselfiguren des Buches sind. Die Handlung dreht sich meist um diese wertvollen Marmorstücke und die Suche nach ihnen. So bauchen sich viele Intrigen auf. Schon bald kommt das erste mal Rafael ins Spiel, und mit ihm eine handvoll weitere Leute, die vor nichts zurückschrecken und über Leichen gehen, nur um an die seltenen Antiquitäten zu kommen. Doch bleibt die Handlung stets rasant und im Rollen. Lisa und Rafe haben nur wenig Luft zum Atmen, genau wie der Leser. Es wird nie langweilig und das Genre "Romantic-Thrill" verspricht, was es hält, in beiden Hinsichten. Durch die Furien bekommt man auch sehr interessante Einsichten in die Historik Griechenlands und die Sagenwelt. Außerdem finde ich sehr gut, dass man nicht weiß, wer der eigentliche Drahtzieher ist. Man hat Vermutungen, aber die werden mit weiteren Ereignissen und Morden einfach zerstört. Durch diese Tatsache macht das miträtseln Spaß und es bleibt spannend bis zum bitteren Ende. Die letzten 100 Seiten waren Spannung pur. Dort laufen alle angefangenen Handlungsstränge logisch zusammen und werden zu einem Ganzen. Hier wird spätestens klar, wie gut der Titel "Gestohlene Rache" eigentlich zur Geschichte passt. Ich sage dazu aber jetzt nicht mehr, sonst würde ich was verraten ;) ~ Lisa ist eine sehr dominante Frau, und das nicht nur in ihrem Beruf, den sonst meist nur Männer besetzen. Sie lässt sich auf ihrer Suche nach den Furien nicht unterkriegen. Ein Sturkopf ist sie außerdem, und selbst Gefahren können sie nicht von ihrem Ziel abbringen. Sie ist einfach eine Frau mit Feuer, nicht nur durch ihre roten Haare. Ihre Vergangenheit treibt sie dazu an, immer weiter zu machen. Sie hat einiges durchgemacht, was sie selbst und ihre Handlungen sehr prägt. Sogar von ihrer Familie hat sie sich mittlerweile etwas abgekapselt. Zu ihren beiden Schwestern und ihren Eltern ist das Verhältnis noch lange nicht so gut, wie zu ihrem Zwillingsbruder Shane. Die beiden würden alles füreinander tun, und unterstützen sich, wo es nur geht. ~ Schon bei der ersten Szene mit Rafael wird klar, dass er einen genauen Plan hat, wie er Lisa die Furie abnimmt. Auch wenn er durch die starke körperliche Anziehung etwas davon abweicht. Seine Motive für den Diebstahl und sein Verhalten bleiben zunächst im Dunkeln, und werden erst nach und nach preisgegeben, genauso wie die Motive von Lisa. Das lässt beide geheimnisvoll und facettenreich wirken. Anfangs bekommt man das Gefühl, dass Rafe nur eine gewisse Dreistigkeit und Ironie an den Tag legen kann. Aber mit zunehmender Seitenanzahl lernt man mehr Seiten von ihm kennen, und er wirkt nicht mehr wie ein Mistkerl. Nein, er hat sehr ernste Gründe, das ganze durch zuziehen und auch nicht gerade die Sonnenseiten des Lebens genossen. Fest steht, Rafael hat ein großes Herz was klar wird, wenn man ihn besser kennen lernt. Und dieses große Herz, sowie die Tatsache, dass er auf alles, was er hat, verzichten würde, nur um geliebten Menschen zu helfen, macht ihn so unbeschreiblich großartig. Ein Dieb mit Herz. ~ Insgesamt mag ich die beiden sehr als Hauptpersonen. Mit Lisa kann ich mich einfach gut identifizieren - nicht nur durch die gleiche Haarfarbe und den gleichen Vornamen ;) Auch ihr Charakter ähnelt etwas dem meinen, auch wenn ich nicht ganz so abenteuerlustig bin wie sie. Rafe ist einfach so ein Typ Mann, den man sich als Freund wünscht, natürlich bis auf das Stehlen, aber ansonsten würde ich ihn sofort nehmen, wenn er real wäre. ~ Die Beziehung der beiden beginnt körperlich, geht mit dutzenden Gefühlswallungen weiter, und mit der Zeit kommt die Liebe über beide hinweg. Auch wenn sie nicht oft über ihre Gefühle reden und beide denken, ihre Liebe ist einseitig, kriegen sie es mit den wenigen, sehr romantischen Szenen irgendwie hin. Allerdings hält sich diese Liebesbeziehung mit der rasanten Thrillhandlung gut in der Waage, und keines von beiden übernimmt die Oberhand. Beide müssen, mehr oder weniger, zusammenarbeiten nach kurzer Zeit, jeder jedoch aus anderen Gründen. Da Rafe Lisa bestohlen hat, ist Vertrauen anfangs Mangelware. Es kommt nur langsam auf, aber diese langsame Entwicklung, und die gefühlvollen Worte sind gut gewählt. Außerdem schützt Lisa sich selbst vor Männern, nachdem ihre letzten Beziehungen nur Trauer und Schmerz hinterlassen haben. Für sie ist Rafe das letzte, was sie gebrauchen könnte, aber wer kann sich schon gegen die Liebe wehren? Das bekommt auch Lisa früh genug zu spüren. Beide müssen ihre tiefen Gefühle füreinander erst entdecken, und das wird dem Leser sehr schön vermittelt. ~ Es gibt drei wichtige Nebenpersonen, die in den zwei Folgebänden zu den Hauptpersonen werden. Da wäre zuerst Lisas Zwillingsbruder Shane, der sie versucht um jeden Preis zu beschützen. Ihm gefällt es nicht wirklich, dass sie so versessen auf das Finden der Furien ist, und sich dabei ständig in Gefahr bringt. Shane selbst arbeitet bei der Polizei in Chicago, und kann ihr des Öfteren mit Informationen und Unterstützung anderer Art helfen. Ich finde seine Person sehr interessant und freue mich dementsprechend schon auf sein Buch, vor allem da man die weibliche Hauptperson Hailey schon kennt, und ihre erste Begegnung sehr amüsant war. ~ Als zweites wäre da Peter Kauffmann, dem der zweite Band der Trilogie gehört. Pete ist ein reicher Galeriebesitzer, der Antiquitäten an- und verkauft. Er ist charmant, gut aussehend und seine Schwester ist ein berühmtes Model. Rafe arbeitet für ihn und ist gleichzeitig sein bester Freund. Pete ist ein interessanter Charakter, vor allem da er etwas undurchsichtig scheint, und man nicht genau einschätzen kann, auf welcher Seite er steht. Außerdem scheint irgendetwas in seiner Vergangenheit geschehen zu sein, weswegen er jetzt Frauen wie Unterwäsche wechselt. Ich bin auf die Auflösung schon gespannt. ~ Zuletzt wäre da noch Hailey, die eine blonde Schönheit, Rafes Exfrau und Polizistin ist. Sie ist, wie oben schon erwähnt, im dritten Band die weibliche Hauptperson. Hailey ist eine sehr taffe und starke Frau. Sie legt einen sehr tollen Humor an den Tag, den man einfach nur lieben kann. Insgesamt ist sie mir sehr sympathisch. Dafür Lisa umso weniger. Sie stört es anfangs, dass sich Rafe und Hailey so gut verstehen und so vertraut miteinander sind. Außerdem ist sie eifersüchtig auf ihre Schönheit, was sich aber beides mit der Zeit legt. •●• Ich liebe dieses Buch! Es gehört aktuell wirklich zu meinen Lieblingsbücher, da es durchweg spannend war, die Liebe und das Abenteuer sich sehr schön abwechselte, die Gefühle so greifbar waren. Egal ob es die Liebe zwischen Rafe und Lisa, die Freundschaft insgesamt oder die Angst, eine dunkle Höhle zu durchschwimmen war, Elisabeth Naughton drückt sich so wundervoll aus, dass es mich verzaubert hat. Ein Abenteuer, ein Krimi, eine Romanze - alles in einem. Mit Spannung, Gefühlen und Leidenschaft. Und natürlich einem sehr interessanten Grundthema.

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Bereth

    Bereth

    02. November 2011 um 10:59

    Informationen zum Buch: Broschiert: 431 Seiten Verlag: Egmont Lyx ISBN-10: 3802583264 Preis: 9,95€ Bei Amazon kaufen Stolen Reihe: 1. Gestohlene Rache 2. Gestohlene Liebe 3. Gestohlenes Vertrauen Kurzbeschreibung: Als die Archäologin Dr. Lisa Maxwell in Italien dem gut aussehenden Rafe Sullivan begegnet, schlägt sie alle Vorsicht in den Wind und verbringt eine heiße Liebesnacht mit ihm. Doch am nächsten Morgen wacht sie in einem leeren Bett auf und schlimmer noch, mit einem leeren Safe! Lisa hat es sich zum Ziel gesetzt, die drei Furien zu sammeln, ein äußerst wertvolles Set antiker griechischer Relieffiguren. Und nun ist die eine Figur, die sie bereits gefunden hatte, verschwunden. Wutentbrannt verfolgt die Archäologin Rafe nach Florida. Doch bald schon müssen beide feststellen, dass sie nicht die Einzigen sind, die es auf die Furien abgesehen haben. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Eigene Meinung ------------------------------------------------------------------------------------------------- Ich muss sagen das mich dieses Buch positiv überrascht hat. Die Kurzbeschreibung klingt nun nicht sehr spannend, die Geschichte ist es aber aufjedenfall. Rafe und Lisa sind zwei sehr interessante Charaktere, auch wenn ich mit Lisa nicht ganz warm geworden bin. Teilweise war sie mir einfach zu stur und oftmals konnte ich ihre, in meinen Augen, übertriebenen Reaktionen nicht verstehen. Rafe dagegen war mir durch und durch sympathisch, ebenso wie Lisas Bruder Shane oder Rafes Freund Pete. Ich hoffe doch sehr das es noch ein Buch zu Pete geben wird, denn scheinbar ist etwas in seiner Vergangenheit geschehen das ihn komplett verändert hat. Der Plot an sich hält um einiges mehr bereit als man anhand der Kurzbeschreibung meinen könnte. Es ist wirklich unglaublich spannend und das nicht nur wegen den Protoganisten. Alles scheint sich um die Furien zu drehen, jeder will sie in seine Finger bekommen und oftmals wird deswegen auch über Leichen gegangen. Was ich jedoch sehr gut fand war, das man wirklich erst am Schluss erfahren hat wer hinter der ganzen Sache steckt, wer genau der Drahtzieher ist. Deswegen ist der Titel auch sehr passend. Ich zumindest bin nicht darauf gekommen wer der Schuldige ist. "Gestohlene Rache" ist der Auftakt zu einer sehr interessanten Reihe, mit Charakteren, die auf voller Linie überzeugen können. Selbst die Nebencharaktere sind nicht blass, sondern gut ausgearbeitet, so das ich mich schon darauf freue in den Folgebänden von ihnen zu lesen. ------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit ------------------------------------------------------------------------------------------------- Anfangs war ich etwas skeptisch, der Plot und die symphatischen Charaktere haben mich jedoch positiv überrascht. Spannend und mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite, mit tollen Nebencharakteren auf die man sich in den Folgebänden freuen kann. 4/5 Sternen

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Tru1307

    Tru1307

    11. September 2011 um 09:44

    Zur Geschichte Dr. Lisa Maxwell ist Archäologin und besessen von dem Gedanken die drei Furien, wertvolle und verschollene Relieffiguren, zu finden. Als sie in Italien den smarten Rafe Sullivan kennen lernt kommt ihr allerdings nicht die Idee, dass auch er an den Figuren interessiert sein könnte. Und so kommt es, wie es kommen muss: Nach einem Abendessen und der anschließenden Begegnung in ihrem Hotelzimmer wacht Lisa am nächsten Morgen auf und muss fest stellen, dass ihr die eine Figur, die sie mühevoll gefunden hat, geraubt wurde. Wutentbrannt macht sie sich auf die Suche nach Rafe und ihrer Figur. Als sie ihn findet ist die Anziehung gleich wieder so stark, wie bei ihrer ersten Begegnung und Rafe macht ihr ein Angebot, dass sie nicht ablehnen kann. Doch während der folgenden gemeinsamen Suche wird schnell klar, dass die Beiden nicht die Einzigen sind, die die antiken Figuren suchen. Fazit Diesen Roman habe ich anhand des Klappentextes ausgewählt, in dem eine spannende, leidenschaftliche und actionreiche Geschichte versprochen wird. Nachdem ich das Buch gelesen habe muss ich dem Klappentext zustimmen. Schon der Einstieg in die Geschichte hält, was versprochen wird. Lisa findet die erste Figur unter Einsatz ihres Lebens in einer Höhle eher zufällig. In dem rasanten Stil geht die Geschichte auch weiter, so dass bei Lesen kaum Zeit zum Luft holen bleibt. Nach dem ersten Treffen der zwei Protagonisten - Rafe & Lisa - wird auch schnell klar, dass der Schuss Erotik ebenfalls enthalten ist. Die beiden Protagonisten sind sich ebenbürtig, weil Beide unterschiedliche Gründe als Ansporn haben. Sowohl bei Lisa als auch bei Rafe liegen diese Gründe in der Vergangenheit und beide Motivationen sind authentisch und verständlich geschildert. Die Charaktere sind gut aufgebaut und nach und nach erfährt man immer Tiefgründigeres, auch wenn es teilweise sehr unerwartet ist. So macht Rafe zu Beginn des Romans noch den Anschein eines eher berechnenden Meisterdiebes, wird aber schon bei der nächsten Begegnung in Florida völlig anders dargestellt. Mit jedem Einblick, den man in die Gefühle, die Vergangenheit und die Eigenschaften gewährt bekommt, verändert sich das Bild, dass man von Lisa und Rafe hat. Wenn etwas zu Beginn unlogisch war, so wurde es im weiteren Verlauf aufgeklärt. Nicht so gut gefallen haben mir allerdings die dauernden Anspielungen darauf, wie scharf der eine den anderen findet. Keiner der Beiden spricht offen über seine Gefühle und dadurch wirken diese Anspielungen nicht immer so, wie es wohl gedacht war. Vielmehr war ich teilweise davon genervt, wie oft wiederholt wurde, dass Rafe Lisa scharf findet und er kaum an sich halten kann, wenn er sie sieht. Ich bin glücklich darüber, dass sich Abenteuer und Leidenschaft in etwa gleichwertig im Roman finden, sodass die Anspielungen immer schnell vergessen sind. Und auch nicht alle Anspielungen waren übertrieben. Es gibt auch einige Szenen, in denen herauskommt, dass es eben nicht nur Begehren ist, sondern tiefere Gefühle dahinterstecken. Besonders gefallen hat mir in diesem Zusammenhang diese Beschreibung: "Mit einem Lächeln lehnte Lisa sich zurück und blickte auf den Jungen mit dem zerzausten Haarschopf hinunter. Ihr ganzes Gesicht leuchtete, während sie ihn neckte und kitzelte und in Augen blickte, die dieselbe Farbe hatten wie ihre eigenen. In einem winzigen Moment steigerte sich ihr Gesichtsausdruck von hinreißend zu absolut atemberaubend. Und Rafe spürte wieder dieses seltsame Zusammenschnüren der Brust. Mich. Mich. Mich. Sieh mich so an! Er starrte sie an, völlig eingenommen vom Funkeln ihrer Augen. Nur einmal. Nur so lange, dass ich weiß, wie es sich anfühlt." (S. 101-102) Insgesamt machte Gestohlene Rache einen guten Eindruck, so dass ich gerne gelesen habe und nie ein Gefühl von Langeweile aufkam. In dem Buch reihen sich die spannenden Szenen praktisch aneinander und auch die Wendungen zum Schluss sind unerwartet. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe (Gestohlene Liebe).

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    DarkReader

    DarkReader

    06. May 2011 um 19:23

    Die Archäologin Dr.Lisa Maxwell ist auf der Suhe nach drei Reliefs aus dem antiken Griechenland, den Furien. Nachdem sie eine davon gefunden hat, taucht ein sehr attraktiver Mann in einer ihren Vorlesungen auf und verwickelt sie in ein Gespräch, nachdem er sie vor einem aufdringlichen Zuhörer ihrer Vorlesung gerettet hat. Sie nimmt ihn mit in ihr Hotelzimmer, wo er sie betäubt und ihr das wertvolle Artefakt stiehlt. Soweit der Auftakt zu einem spannenden Roman mit schönen und geschmackvollen erotischen Szenen von Elizabeth Naughton. Die Autorin schafft es von der ersten Zeile an, Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Die Geschichte ist interessant und die beiden Protagonisten sind sympathisch, besonders, wenn man im Lauf der Story mehr über sie erfährt. Obwohl ich Rafe am Anfang gern mal zusammen gestaucht hätte, weil er Lisa bestiehlt und ziemlich dominant ist. Doch je mehr man über ihn erfährt, desto mehr mag man ihn auch. Elizabeth Norton hat hier eine ebenso spannende wie einfühlsame Liebesgeschichte um zwei Charaktere gewoben, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Ich werde sicher noch öfter ein Buch von ihr lesen.

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. April 2011 um 17:45

    Die ersten Worte "Bis ganz hinunter waren es noch gut sechs Meter. Von völliger Dunkelheit umgeben, neigte Lisa Maxwell den Kopf so, dass der Lichtkegel der Lampe ihres Helms über da Innere der Höhle gleiten konnte." Inhalt Dr. Lisa Maxwell gehört eigentlich nicht zu den Frauen, die sich von einem Mann gleich um den Finger wickeln lassen. Doch als sie bei einem Vortrag in Italien den attraktiven Rafe Sullivan trifft, ist es um sie geschehen. Nach einem romantischen Abendessen verbringen die beiden die Nacht zusammen. Am nächsten Morgen erwacht die Archäologin in einem leeren Bett - und schlimmer noch: mit einem leeren Safe! Lisa hat es sich zum Ziel gesetzt, die drei Furien zu finden, ein ein drei Teile gesprungenes, äußerst wertvolles antikes Figurenrelief. Und nun ist die erste der Rachegöttinnen, die sie unter Einsatz ihres Lebens in einer Höhle auf Jamaika geborgen hat, spurlos verschwunden. Wutentbrannt verfolgt die Archäologin Rafe ach Florida, wo ihr der charmante Dieb schamlos vorschlägt, die Suche nach den beiden noch fehlenden Göttinnen gemeinsam voranzutreiben. Notgedrugen willigt Lisa ein, obwohl sie ahnt, dass Rafe ihr nicht die ganze Wahrheit sagt. Auf der gefährlichen Jagd nach den Kunstschätzen fällt es ihr immerschwerer, sich der Anziehungskraft des undurchsichtigen Mannes zu entziehen. Aber schon bald müssen die beiden feststelle, dass sie nicht die einzigen sind, die es auf die Furien abgesehen haben ... Meinung Eine Schatzsucherin und ein Dieb - endlich etwas neues im Egmont LYX-Programm. Keine Vampire oder sonstige High-Fantasy ... ganz normale Romantic-Fantasy, doch normal ist in manchen Fällen doch mehr als ausreichen, oder? Die eingefleischte Archäologin Dr. Lisa Maxwell hat es endlich geschafft eine der drei berüchtigten Furien zu bergen. Doch kurz darauf wird sie ihr von dem charmanten Dieb Rafe Sullivan gestohlen. Natürlich reist sie im Hals über Kopf hinter und ab da beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nicht nur Lisa und Rafe, die sich für die Suche zusammengeschlossen haben, möchten die drei Furien als erste in den Händen halten. Lisa ist ab der ersten Seite an ein sehr liebenswerter Charakter, etwas verbohrt, etwas verrückt und im inneren immer noch ein kleines abenteuerlustiges Mädchen - meiner Meinung nach eine annähernd perfekte Mischung. Erst nach und nach erfährt man mehr über Lisas Vergangenheit und warum sie jetzt ist, wie sie ist. Auch Rafe hat eine bewegende Vergangenheit und ebenfalls serviert uns die Autorin sie immer nur in kleinen Häppchen - immer das Interesse aufecht erhalten. Diese beiden Figuren sind facettenreich aufgebaut und man schließt sie beide ziemlich schnell ins Herz. Hier hat die Autorin voll ins Schwarze getroffen, jedenfalls in puncto Hauptcharaktere - vor allem bei Lisa Maxwell. Hingegen die Nebencharaktere kamen mir immer wieder etwas hölzern und nicht so richtig lebendig vor, somit ist hier noch etwas Luft ach oben. Was mir wiederum sehr gefallen hat, war, dass Naughton es wirklich gut beherrscht die richtige Mischung von Action und Gefühle zu finden. Das Buch enthält schon recht viele Spannungsbögen, doch nie werden die Gefühle des Agierenden vernachlässigt oder in den Hintergrund gedrängt. Wie fühlt man sich, wenn man in einer dunklen Höhle ohne jegliche Orientierung ist? Was ist das für ein Gefühl, wenn man bis zu Tode gehetzt wird? etc. Ebenfalls schreibt Elisabeth Naughton ihre Bettszenen sehr gefühlsvoll und doch hoch erotisch und es geht beim Lesen einem das Herz auf. Fazit Wenn mich jemand fragen würde, ob ich das Buch weiterempfehle würde, meine Antwort wäre ein unverbindliches Schulterzucken. Bitte nicht falsch verstehen: Das Buch ist exzellent geschrieben - abgesehen von einigen Schwachstellen - doch irgendwie fehlt mir noch das gewisse Etwas ... "Gestohlene Rache" ist ein leichter Lesegenuss für gemütliche Abende auf der Terrasse bei Sonnenuntergang. Tipp Elisabeth Naughton und der Verlag Egmont LYX bereiten im Moment weitere Romane der "Stolen-Reihe" vor: 1. Gestohlene Rache [erschien 8. November 2o1o] 2. Gestohlene Liebe [erscheint vorraussichtlich Juni 2o11] Ich bedanke mich recht herzlich für dieses Rezensionexemplar bei dem Verlag Egomont LYX!

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Rabenfrau

    Rabenfrau

    09. March 2011 um 10:21

    In einer Höhle in Jamaika stößt die Archäologin Lisa Maxwell auf ein Bruchstück eines antiken Figurenreliefs, das Alekto zeigt, eine der drei Furien. Der Fund könnte die Wissenschaftswelt erschüttern, vor allem wenn es Lisa gelingen sollte, auch noch die beiden anderen Rachegöttinnen Megäre und Tisiphone zu finden. Auf einem Vortrag in Italien trifft Lisa auf den attraktiven Rafe, und obwohl sie überhaupt nicht der Typ Frau ist, der auf One-Night-Stands steht, lässt sie sich von ihm und seinem spanischen Akzent um den Finger wickeln. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, ist Rafe verschwunden – und mit ihm Alekto. Wutentbrannt folgt die Archäologin Rafe nach Florida. Doch statt aufzugeben, schlägt der charmante Dieb ihr schamlos vor, sich mit ihm gemeinsam auf die Suche nach den beiden noch fehlenden Furien zu machen. Notgedrungen willigt Lisa ein, obwohl sie ahnt, dass Rafe ihr nicht die ganze Wahrheit sagt. Bald schon fällt es den beiden immer schwerer sich auf der gefährlichen Jagd nach den Kunstschätzen der Anziehungskraft des jeweils Anderen zu entziehen. Doch schon bald geraten die beiden in Lebensgefahr, denn sie sind nicht die Einzigen, die Interesse an den Furien haben. Und die Konkurrenz geht dabei über Leichen… „Gestohlene Rache“ ist der erste Teil einer auf drei Bände ausgelegten Romantic-Thrill-Reihe und gleichzeitig des Debüt der Autorin Elisabeth Naughton. Das Thema der Jagd nach archäologischen Schätzen hat mich gleich angesprochen. Die Handlung begann schwungvoll, ohne große Vorrede, was sich sehr positiv auf den Lesefluss auswirkt. Von Anfang an ist man als Leser mittendrin, liest voller Spannung Zeile um Zeile, und kann das Buch wirklich nur schwer zur Seite legen. Die beiden Hauptcharaktere Rafe und Lisa waren mir sofort sympathisch. Beide haben sie ihre Geheimnisse, eine Vergangenheit, an der sie noch heute, Jahre später zu tragen haben. Der Autorin gelingt es wunderbar, die Interaktionen zwischen diesen beiden Persönlichkeiten glaubhaft zu beschreiben. Die häufigen Wortgefechte von Rafe und Lisa sind es auch, die die Stimmung immer wieder auflockern, und dem Leser ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Die Beziehung der Beiden beginnt mit einem Knall, und Lisa ist sich lange Zeit nicht sicher, ob sie Rafe, der sie ja bestohlen hat, wirklich vertrauen kann. Trotz allem fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Auch Rafe kann sich Lisa’s Reizen nicht erwehren. Durch Perspektivwechsel zwischen ihren Hauptpersonen verschafft Naughton dem Leser gekonnt Einblicke in deren Gefühlswelt. Das Knistern ist fast greifbar, und entlädt sich natürlich irgendwann auf entsprechende Art und Weise. Diesen erotischen Teil beschreibt Naughton wirklich sehr geschmackvoll, und quasi greifbar. Die Jagd nach den Furien und die Flucht vor den Verfolgern bietet die Rahmenhandlung für die Lovestory, tritt aber nicht allzu sehr in den Hintergrund, sondern sorgt durchweg für Spannung, auch wenn es ruhig noch ein bisschen mehr hätte sein dürfen. Naughton schreibt wunderbar flüssig und klar, was es einem leicht macht, in der Geschichte zu versinken. „Gestohlene Rache“ ist ein sehr gelungener Roman, voller Spannung, gewürzt mit einer heißen Liebesgeschichte. Es muss eben nicht immer Paranormal Romance sein. Dieser Serienauftakt ist es definitiv wert, dass man ihm seine Aufmerksamkeit schenkt. Ich zumindest freue mich schon auf den zweiten Band „Gestohlene Liebe„, der im Juni 2011 bei Egmont Lyx erscheint.

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  • Rezension zu "Gestohlene Rache" von Elisabeth Naughton

    Gestohlene Rache
    Hexeline

    Hexeline

    16. February 2011 um 12:56

    Die Archäologin Lisa Maxwell ist auf der Suche nach besonderen, verschollenen Artefakten. Um diese zu finden, schlägt sie auch schon mal eher ungewöhnliche Wege ein. In Italien stößt sie auf den smarten Rafe Sullivan, der sich als Lehrer ausgibt, um an Lisa heranzukommen, denn auch er ist hinter den Furien her. Lisa ist angetan von dem attraktiven Mann und nimmt ihn nach einem Abendessen mit in ihr Hotelzimmer... Am nächsten Morgen muss sie feststellen, dass sowohl der sexy Latino, als auch das Artefakt verschwunden ist. Mit Hilfe ihrer Bruders, der bei der Polizei arbeitet, kommt sie dem Dieb schnell auf die Spur. Rafe denkt aber nicht einmal daran, das Stück zurückzugeben. Stattdessen schlägt er eine Zusammenarbeit vor, um gemeinsam die dritte Furie zu finden. Aber nicht nur die beiden sind hinter diesen Besonderheiten her... Mir hat das Buch sehr gut gefallen, das mich ein wenig an Indianer Jones erinnerte. Die Geschichte war spannend, mit Höhen und Tiefen, die Romantik kam nicht zu kurz und wurde sehr schön ausgearbeitet und das Heldenpaar war mir auch gleich sympathisch! Sehr empfehlenswert.

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