Elisabeth Patsios

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Cover des Buches Wiener Brücken. Bauwerke ästhetischer Ingenieurskunst (ISBN: 9783901983863)Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Wiener Brücken. Bauwerke ästhetischer Ingenieurskunst" von Elisabeth Patsios

Im Alltag wenig beachtet - Brückenbauwerke
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Autorin Elisabeth Patsios widmet sich in ihrem Buch „Wiener Brücken. Bauwerke ästhetischer Ingenieurskunst“ jenen Bauwerken, die wir im allgemeinen wenig beachten und die einem nur dann wirklich auffallen, wenn sie fehlen, wie die gesprengten Brücken über den Donaukanal im und nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die Reichsbrücke nach deren Einsturz 1976.  

Sie spannt den Bogen (sic!) von den Anfängen des Brückenbaus im allgemeinen bis hin zu den 818 Brücken, die unter der Verwaltung der MA 29 (Magistratsabteilung Brückenbau und Grundbau) stehen. Damit reiht sich Wien in die Liste der Städte mit vielen Brücken an fünfter Stelle ein, denn insgesamt gibt es 1.716 Brücken, die von anderen Verwaltungen wie den Österr. Bundesbahnen oder den Wiener Verkehrsbetrieben (Wiener Linien) betreut werden. Das Ranking der Städte mit den meisten Brücken führt übrigens New York (2.891) vor Hamburg (2.496) LOs Angeles (2.442) und Berlin (2.100). Das historische Venedig hat mit 436 vergleichsweise wenig Brücken zu bestaunen. Nachzulesen in www.brueckenweb.de. 

Doch zurück zu diesem Buch. Hier werden die vorrangig jene 818 Brücken für die die MA29 zuständig ist, vorgestellt. 

In sieben Kapiteln werden Brücken, deren Architektur und Verwendung sowie ihre Entstehung bis zum Abbruch dokumentiert.  

  • Eine kurze Wiener Brückengeschichte
  • Die Donaukanal-Brücken
  • Die Wienfluss-Brücken
  • Innovationen beim Brückenbau
  • Brücken im Wiener Stadtgebiet 
  • Die Donau-Brücken
  • Die Brücken der Stadt Wien 

Zwei Brücken möchte ich besonders hervorheben. Zum einen die „Hohe Brücke in der Wiener Innenstadt, die bereits im Mittelalter als Holzsteg den Ottakringer Bach und den Alser Bach überquerte und heute als wunderbares städtebauliches Zeugnis des Wiener Jugendstils, das den Tiefen Graben im Zuge der Wipplinger Straße überspannt. 

Die andere Brücke ist die „Reichsbrücke“, deren Bau 1876 als Verbindung der Stadt und den nördlichen Regionen der Monarchie begonnen wurde. Das weitere Schicksal der Brücke, die am 01. August 1976 eingestürzt ist, kann man in diesem Buch nachlesen. 

Zahlreiche Fotos von Brücken im Ganzen oder von winzigen Details bilden mit Bau- und Architekturgeschichte ein wunderbares Ganzes zum Thema „Brücken - Meisterwerke der Ingenieurskunst“. 

Fazit: 

Dieses Buch macht Lust, Spaziergänge am Donaukanal oder Wienfluss  oder entlang der Donau zu machen und die zahlreichen Brücken mit anderen Augen, als der Zweckmäßigkeit beim Überwinden von Flüssen zu betrachten. Gerne gebe ich hier 5 Sterne. 

 

 

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