Elisabeth Raffauf Das MädchenBuch

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Inhaltsangabe zu „Das MädchenBuch“ von Elisabeth Raffauf

Mädchen sind »anders«, aber keines gleicht dem anderen. Indem wir das jeweils ganz Besondere an ihnen erkennen und respektieren, machen wir sie selbstbewusst und glücklich. Was bedeutet Mädchensein heute? Dieses Buch spricht alle Fragen an, die Eltern von Töchtern beschäftigen, von der Geburt bis zum Auszug in die weite Welt. Immer wieder kommen die Jugendlichen, Eltern und Expertinnen dabei selbst zu Wort. Aus dem Inhalt: Drei Grundirrtümer über Mädchen - Vor der Geburt: Elternträume - Sie ist da: die ersten zwei Jahre - Rosa oder hellblau: eine kleine Farbenlehre - Mädchen und Schule: ein heißes Thema - Drei Rollen vorwärts: sechs bis zwölf Jahre - Außen stark, innen zerbrechlich: zwölf bis achtzehn Jahre - Stark und selbstbewusst: Frau sein heute

Wichtiges Buch, wenn man mit Mädchen zu tun hat oder eine Tochter hat: so geht es Mädchen heute

— Mikebrener
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    Das MädchenBuch
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    19. February 2014 um 09:06

    Ein MädchenBuch. Obwohl es für mich und meine Tochter für dieses Buch definitiv zu spät ist, hat es mich interessiert und ich wollte mich schon mal auf die Jahre mit meiner Enkeltochter einstimmen. Das Bild der Mädchen hat sich durch die Jahrzehnte leicht verändert.  Das heutige Mädchen tritt in die Pupertät früher ein, ist selbstbewusster und weiß sich im Normalfall durchzusetzen. Solange als möglich werden die Eltern versuchen, ihr Kind zu führen und zu lenken. Heutzutage sind Mutter und Vater in die Erziehung des Kindes einbezogen und dieses Buch kann dabei durchaus als Leitfaden dienen. Es behandelt die Jahre 0 - 18 und darüber hinaus. Das Buch ist unterteilt in die einzelnen Lebensabschnitte, die auch passend mit Titeln versehen sind, so heißt beispielsweise der Abschnitt von 13 bis 16 Jahre "Im Wunderland" und der ab 18 wurde mit "Die Welt erobern" betitelt. Dem Leser wird vor Augen gehalten, dass es oftmals nicht leicht ist, die Kinder so zu akzeptieren, wie sie sind. Eltern fühlen sich schnell überfordert und verstehen ihre eigenen Kinder nicht. Umso wichtiger sind an der Stelle Akzeptanz und Verständnis. Wichtig ist, ihnen zu zeigen, dass man für sie da ist, sie liebt, wie sie sind. Interessant fand ich den Abschnitt, in dem es um die Trotzphasen der Kinder geht. Wer kennt diese Situationen nicht, wenn die Kinder partout nicht hören wollen, sondern laut schreiend ihr Recht fordern. Schwer, an der Stelle zu akzeptieren, dass sie die Eltern nicht ärgern wollen, sondern ihre eigenen Gefühle nicht auf die Reihe bekommen. Es werden viele Themen besprochen, denen man sich als Eltern im Laufe der Jahre stellen muss. Ob es da um Kinderkrankheiten geht oder um das Gefühl der Geborgenheit, das man dem Kind in seinem Zuhause gibt. Die Wahl der Spielzeuge, Mädchen bekommen Puppen oder dürfen sie auch mit Autos spielen? Welche Art der Motivation in der Schule ist angebracht?  Fragen werden gestellt, wie "Wie reagiere ich auf meine Tochter, wenn sie sich beispielsweise von ihrer Freundin verraten fühlt? Sich allein gelassen fühlt?" Die Zeit der Pupertät ist für kein Elternteil ein Zuckerschlecken. Wie reagiert man, wenn die Tochter heute himmelhochjauzend und morgen wieder zutodebetrübt daher kommt?  Klar ist auch, dass die Mutter als Vorbild auf ihre Tochter wirkt. Wie geht sie durchs Leben? Hat sie Freunde und ist kontaktfreudig, trägt sie modische Kleidung? Die Töchter gucken sich vieles von ihnen ab und nicht selten hat man ein Double zu Hause, im guten wie im bösen. Viele anstehende Fragen wie Körperschmuck, Essstörungen oder auch Sport werden in diesem Buch beantwortet. Zu bestimmten Themen wurden Eltern, Erzieher, Prominente oder auch Jungen und Mädchen befragt. Interessant sind dabei die Gegenüberstellungen von den Antworten der Jungen und Mädchen. Zwischendurch gibt es wichtige Hinweise oder Denkanstöße, die als "Coach" gekennzeichnet wurden. Es wunderbares Buch, das den Eltern helfen kann, ihre Töchter zu verstehen und Anregungen gibt, wie sie bestimmte Situationen meistern oder umschiffen können. Ein Buch, das man vielen Eltern zum Lesen wünscht.

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  • Für Mädchen Mütter und Väter

    Das MädchenBuch
    Mone80

    Mone80

    26. November 2013 um 11:43

    Ich bin selber Mama einer wunderbaren 6 jährigen Tochter und zweier wunderbaren Söhne (8 und 1 Jahr alt) und ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Als meine Tochter auf die Welt kam, habe ich mir eigentlich keine Gedanken gemacht, wie es ist, ein Mädchen zu haben. Ich habe zwar gehört, dass, besonders Mädchen-Mütter, es so toll finden, ein Mädchen zu haben, aber für mich war meine Tochter erstmal ein Baby und dann ist sie zum Kind geworden. Na klar, mache ich mir jetzt Gedanken und merke, dass sie mir doch ganz schön ähnlich ist, habe auch im Unterbewussten so meine Wunschvorstellungen eines Mädchens. Das ich diese Wunschvorstellungen habe, da stieß mich das Buch ein wenig drauf. Mir war es nicht so bewusst gewesen und auf einmal lese ich einen Abschnitt und denke mir: "Mmmh, irgendwie habe ich das auch gedacht, irgendwie ist das auch in mir verankert!" Ich versuche meiner Tochter das zu geben, was sie von mir fordert und was sie in einer Situation braucht und so versuche ich auch meine Söhne zu behandeln. Wenn die Jungs fallen, dann frage ich sie: "Hast Du dir weh getan?", weil es meine Kinder sind und es sie nicht stark macht, wenn ich sage: "Steh auf, dass war nicht so schlimm!". Die Autorin Elisabeth Raffauf hat eine sehr lebendige Art zu schreiben und zeigt Unterschiede, die man in der Erziehung zwischen Jungs und Mädchen macht, sie zeigt, wie sich die Mädels fühlen, was sie sich Wünschen und was passiert, wenn man sie zu "Jungenhaft" erzieht oder in jungen Jahren schon als Modepüppchen verkleidet. Dabei lässt sie persönliche Erfahrungen mit ihrer Tochter ins Buch einfließen, genauso wie sie aus einem große Wissen und jahrelanger Erfahrung in ihrer Arbeit als Diplom-Psychologin schöpft. Das ganze wird dann noch durch Gesprächsausschnitten von Müttern, Vätern, Mädchen, Erziehern und Wissenschaftlern bereichert. Sehr lesenswert fand ich die Interviews mit Wolfgang Niedecken und Steffi Jones. Einmal der Vater von 2 Töchtern, einmal die Frau, die sich erinnert, wie es als Mädchen war. In 10 Abschnitten bekommt man viel Wissen über die Entwicklung eines Mädchens erzählt und immer im Vergleich mit dem Jungen. Aber es wird auch gesagt, dass es das Mädchen nicht gibt oder den Jungen. Es regt zum Nachdenken ein und richtet die ein oder andere Frage speziell an den Lesern. Es zeigt Wege auf, aber es sagt nicht, dass es nur den einen Weg gibt. Das finde ich immer immens wichtig, denn von den Büchern gibt es schon genug. Ein Zitat von Anne Wilson Schaef, Pschotherapeutin auf der Seite 46 finde ich sagt viel aus: "Wenn wir den Versuch beenden, unsere Kinder gemäß der Vorstellung zu formen, wie sie sein sollten, können wir sie allmählich so sehen, wie sie wirklich sind." Und das finde ich ganz wichtig und hat mich ziemlich zum Nachdenken gebracht. Ich stimme mit der Autorin überein und bin dankbar, dass dieses Buch geschrieben wurde. Es sollten viele Mütter lesen. Fazit: Dieses Buch gibt einen sehr guten Einblick in die große Welt der Mädchen. Mit viel Wissen und persönlicher Erfahrung, Tipps und Anregungen ist es ein gelungenes Buch im Ratgeberjungel und ich kann es Mädchen Müttern nur empfehlen.

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