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Berlin_Verlag

vor 4 Jahren

»Ich bin nicht beruhigt. Ich bin gar nicht ruhig. Ich bin nicht mehr ruhig, weil plötzlich alles anders ist.«

Elisabeth Rank, Bist du noch wach?

Am 12. März erscheint Elisabeth Ranks zweiter Roman. Zusammen mit der Autorin wollen wir euch zu einer gemeinsamen Leserunde einladen:

Freunde: das ist die Familie, die wir uns selbst aussuchen. Ihnen vertrauen wir oft mehr an als jedem anderen. Aber wie stabil sind unsere Wahlverwandtschaften? Elisabeth Rank hat einen poetischen und feinnervigen Roman über Einsamkeit, Liebe und Freundschaft, aber vor allem auch über Abschied geschrieben. Von eigenen Lebensplänen und Idealen — und manchmal auch von den Menschen, die dazugehörten.

Eine Leseprobe findet ihr auf unserer Website:

Autorin Elisabeth Rank wird ebenfalls bei der Leserunde mit dabei sein und eure Fragen beantworten. Sie wurde 1984 in Berlin geboren. Hier hat sie Publizistik, Kommunikationswissenschaft und Europäische Ethnologie studiert. Seit zehn Jahren schreibt sie als freie Autorin für verschiedene Magazine und Publikationen. Ihr erster Roman Und im Zweifel für dich selbst erschien 2010.

http://www.lisarank.de 

www.facebook.com/elisabethrank

 

Autor: Elisabeth Rank
Buch: Bist du noch wach?

Berlin_Verlag

vor 4 Jahren

Wir verlosen 20 Exemplare unter allen Bewerbern. Bewerbungsfrist ist der 13. März! Ihr könnt aber auch mit eurem eigenen Exemplar an unserer Leserunde teilnehmen und mit der Autorin diskutieren.

Wir freuen uns auf Eure Meinung und auf eure Rezensionen zum Buch!
Euer Berlin Verlag

TochterAlice

vor 4 Jahren

Bewerbung als Testleser

Ein brennendes Thema für mich - Freundschaft, Abschiede etc.... führen sie zwangsläufig in die Einsamkeit oder kann eine Loslösung auch befreien? Es klingt, als wäre dieser Roman für mich geschrieben - von daher möchte ich mich gerne auf ein Exemplar bewerben!

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Themistokeles

vor 4 Jahren

Teil 4: Seite 142 - 195
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Guaggi schreibt:
Mittlerweile frage ich mich ob sie und Konrad wirklich nur Freunde sind, oder ob sie nicht doch in ihn verliebt ist.

Die Frage hast du dir wirklich erst hier gestellt? Insgesamt wirkt sie doch sehr eifersüchtig die ganze Zeit lang, finde ich. Weil aus welchen anderen Gründen sollte sie sonst nicht mehr mit ihm sprechen und ihm aus dem Weg gehen, wenn auch eher unbewusst, als aus Eifersucht, weil er nun eine Freundin hat?

Themistokeles

vor 4 Jahren

Teil 5: Seite 195 - 249
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Rezistern schreibt:
Ich finde auch, dass das Ende so perfekt ist - alles andere hätte einfach nicht gepasst. Irgendwie war die Trennung von Konrad für Rea unausweichlich!

Was das angeht, kann ich euch nur zustimmen. Ein anderes Ende hätte ich auch sehr unpassend gefunden.
Von daher passte das Ende zur Geschichte ganz eindeutig ziemlich gut.

Themistokeles

vor 4 Jahren

Teil 5: Seite 195 - 249
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Ansonsten, joa, das Buch war leider einfach nicht so meins, was wahrscheinlich auch viel an Rea lag, die ich einfach nicht wirklich greifen konnte, weil es für mich schwer ist, mir eine Dreißigjährige vorzustellen, die einfach sich benimmt, wie eine ca. Sechzehnjährige und dann das was sie macht etc. noch ernst zu nehmen, zumal es nur sehr wenig Stellen gab, die ich etwas emotionaler fand, die dann aber meist sehr knapp waren oder einfach viel zu schnell da rausgerissen wurden.
Z.B. fand ich die Szene wo Konrad sie endlich anspricht an sich gut, aber weil dieses Mädel einfach nicht den Mund auf bekommt, war die Szene ja verdammt schnell wieder vorbei und eigentlich wurde nicht wirklich was gesagt. Und ansonsten kam mir der Stil einfach so emotionslos vor, was zwar meinen komischen Eindruck von Rea unterstützt, da sie ja erzählt, aber ansonsten konnte es mich einfach nicht packen.
Aber, was ich auch nur sagen kann, das Ende passte wirklich zum Rest und in sich war das ganze sehr logisch etc., aber einfach nicht meins.

lisa_valerier

vor 4 Jahren

Rezensionen/Fazit
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Elisabeths blog mit all den schönen Bilder und der guten Musik und den vielen guten Literaturtips gefallen mir auch sehr! Ihre twitter Meldungen erheitern und erfreuen mich auch immer wieder und was sie so auf fbook postet und verlinkt ist interessant, lustig und/ oder informativ. Vielen Dank auch dafür!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Teil 4: Seite 142 - 195
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Es ist doch wunderbar, dass Rea genug Geld hat, um diesen Urlaub machen zu können. Mit ihren Arbeitskolleginnen fliegt sie nach Frankreich, kauft sich einen Dior-Armband, macht sich keine Sorgen um die Kosten, trinkt, feiert... Auch wenn sie viel über Konrad nachdenkt, habe ich nicht mehr das Gefühl, dass sie depressiv ist. Ist sie nun "geheilt"? Was ist mit ihren Beschwerden? Ihr Vater und seine Krankheit sind ihr wohl sehr wichtig, aber hier werden sie gar nicht erwähnt.
Rea fühlt sich überrumpelt, dass Marianne ihren Kolleginnen erzählt, dass sie heiratet. Warum? Darf man nur echten Freunden und Familie davon erzählen? Und dann die Behauptung, dass Marianne sich auf diese Weise ihren Junggesellinnenabschied feiert, fand ich übertrieben.
Die Beschreibung des Abends von Pelles Geburtstag fand ich dafür äusserst gelungen. Eine sehr schöne Szene.
Die Aufzählung, dass Rea fünf Menschen um sich hat, hat auf den ersten Blick etwas Tröstliches. Nun aber, Pelle ist ständig weg, Konrad hat eine Freundin, Vater ist krank. Da bleiben nur zwei - Sina und Mutter. Immerhin hat sie eine beste Freundin. Manche haben nicht mal das.

Ich freue mich, im fünften Abschnitt angekommen zu sein. Ich habe das Bedürfnis mich von Rea zu trennen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Teil 4: Seite 142 - 195
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Ich habe noch eine Frage an Euch, weil ich das vielleicht überlesen habe. Stimmt das, dass Rea und Konrad nun seit Wochen nicht miteinander gesprochen haben? Und dass sie sich seit Wochen diese Gedanken macht und nicht weiter kommt? Der Vater ist eben "seit Wochen" im Krankenhaus und so lange hat Konrad doch eine Freundin.
Hat sie ihn tatsächlich per Zettel aufgefordert, sich um ihre namenlose Katze zu kümmern, während sie weg ist?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Rezensionen/Fazit
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Ich möchte hier keinen Verriss schreiben, denn darin bin ich nicht gut. Hätte ich jedoch den Roman nicht für diese Leserunde gelesen, hätte ich ihn abgebrochen.

Elisabeth Rank erzählt in ihrem Roman "Bist du noch wach?" von einem Lebensabschnitt. Es ist Reas Lebensabschnitt. Ich bin jedoch mit der Protagonistin nicht warm geworden. Sie hat mich genervt. Sie ist mir sehr unsympathisch gewesen, gefangen in ihrem Alltag und ihrer Traurigkeit. Ich hätte mir gewünscht, dass sie doch mal sieht, dass sie eigentlich ein gutes Leben führen darf. Ranks zweiter Roman ist sehr melancholisch. Ein Buch, das wohl die Generation der Dreißigjährigen darstellen soll, die keine eigene Familie mit Mann/Frau und Kind haben, in WGs leben, auf Partys gehen, einen guten Job haben, Urlaub machen können, wann und wo sie wollen. Wenn sie keine Lust mehr haben, fliehen sie. Sie verlieren sich in Traurigkeit und unerfüllter Liebe, oft erkennen sie die Liebe einfach nicht, wissen nicht, was sie bedeutet. Da ich ein bisschen über 30 bin und eigene Familie habe, denke ich inzwischen, dass mich das Buch nicht angesprochen hat, weil ich eben nicht zum Zielpublikum gehöre.
Elisabeth spricht Dinge an, erwähnt manches, was sie dann aber nicht weiter verfolgt. Der Sinn mancher Szenen hat sich mir bis zum Ende der Lektüre nicht erschlossen und ich habe nicht verstanden, warum die Autorin darüber geschrieben hat.

Die Sprache, die mir am Anfang sehr gut gefallen, wirkt mit der Zeit konstruiert und die Bilder, die Rank mit ihrer Sprache malen will, überzeugen mich nicht.

Auch wenn mich Reas Geschichte nicht begeistern konnte, so wünsche ich Elisabeth viel Erfolg für ihren Roman. Es gibt viele Leser, die von dem Buch begeistert sind und das finde ich schlussendlich so toll an Literatur - dass es viele verschiedene Geschmäcker gibt und dass bekanntlich jedes Buch seine Leser findet. Ich werde mich nun weiter der Suche nach meinen persönlichen literarischen Perlen widmen.

* * *
Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar!

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