Elisabeth Rank Und im Zweifel für dich selbst

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Inhaltsangabe zu „Und im Zweifel für dich selbst“ von Elisabeth Rank

Wenn man zwanzig ist und nie auf die Idee kommen würde, jeden Tag so zu leben, als wäre es der letzte – wie geht man dann mit dem Tod des Geliebten um? Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, bricht die Existenz von Lene und Tonia in Stücke. Berlin, Prüfungen, Partys - nichts in ihrem Leben ist bislang besonders schwerwiegend gewesen. 'Nutze den Tag' war nur ein hübscher Spruch in Schönschrift. Als sie plötzlich mit einem schrecklichen Verlust klarkommen müssen, setzen sie sich ins Auto und fahren los, erst mal nur weg, kreuz und quer durchs sommerlich heiße Mecklenburg, Hauptsache nicht zurück, denn zu Hause wird alles anders sein. Doch am Meer geht es nicht mehr weiter, und Tonia, die Erzählerin, begreift: So sehr man glaubt, die Welt bleibt stehen, es geht immer weiter. Für die anderen, die noch da sind. Für die neue Liebe. Und im Zweifel für sich selbst. Elisabeth Ranks literarisches Debüt ist ein Generationenporträt und der Roman eines Lebensgefühls: die Geschichte der ersten echten Krise im Erwachsenenleben, erzählt als Roadstory.

Wunderschön geschrieben. Melancholisch. Leider kein Spannungsbogen.

— furchtlos

Ein Buch über das Abschiednehmen und Freundschaft, sehr angenehme Sprache, liest sich schnell und hallt noch lange nach.

— hannipalanni

Dieses Buch begleitet mich jetzt schon seit Jahren. Es gibt diese Momente im Leben, da lese ich es nochmal!

— dear-xx

Eine traurige Geschichte, beschrieben mit facettenreich & vielen schönen Worten . "Im Zweifel für MICH selbst" - ein Lebensmotto.

— Regenblumen

Und im Zweifel für MICH selbst! Ein guter Weg Dinge neu zu sehen und über gewisse Sachen nachzudenken. Sehr empfehlenswert. Große Lesefreude

— fs_abs

Ganz ganz tolles Buch. War leider auch schon nach zwei Tagen damit fertig..

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich habe dieses Buch verschlungen. Die Geschichte in der man sich selbst wieder findet, berührt total.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr gerne. Ich denke, es hat der ganzen Testleserunde sehr viel Spaß gemacht und die Meinungen sind ja zum größten Teil wirklich sehr positiv - inklusive meiner Meinung & Rezension. Ich hoffe auf baldigen literarischen "Nachwuchs" der Autorin!

— DieBuchkolumnistin

Wundervolle Sprache, man kann jeden ihrer Sätze genießen. Danke LB für dieses Schmankerl!

— Karin1970

Stimmt, das Buch ist wirklich schnell zu lesen. Ich bin jetzt auch fertig damit geworden, und ich finde es wunderschön!

— Sternenstaubfee

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Gut geschrieben, regt zum Nachdenken an, berührt mich persönlich aber nicht genug.

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    Und im Zweifel für dich selbst

    oberhuukeksi

    22. May 2014 um 17:32

    Mir fällt es sehr schwer, zu diesem Buch etwas zu sagen und es somit zu bewerten. Auffällig ist für mich u. a. der Schreibstil und Sprachgebrauch der Figuren. Er ist… anders. Ja, ich weiß, das ist keine Beschreibung, doch mir fällt gerade keine andere, und passende, Formulierung ein. Diese Formulierungen sind es, die zum einen herausstechen und damit auch etwas Besonderes sind. Es klingt auch ein wenig… poetisch? Der Kern dieser 200 Seiten ist für mich, so hart und abgedroschen es auch klingt, dass die Zeit alle Wunden heilt und egal, was einem geschieht, man nach vorne sehen, weiterlaufen, muss. Man kann nicht stehen bleiben und das Leben dreht sich immer weiter. Die Bindung zwischen den beiden jungen Frauen, die besten Freundinnen, ist groß- und einzigartig. Tonia versucht Lene bei dem Verlust beizustehen, doch es ist logisch, dass es ihr auf der anderen Seite auch zu heftig und zu viel wird. Das Ende, das bleibt offen. Man kann sich selbst seine Gedanken dazu machen.

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  • Große Buchverlosung zum Welttag der Meere

    Wortwelten

    08. June 2013 um 00:21

    Hallo ihr fleißigen Leseratten, heute, am 08. Juni, ist der Welttag der Meere. Welttag der Meere? So etwas gibt es? Ja, so etwas gibt es. Bestimmt habt ihr alle das Meer auf irgendeine Art und Weise schon einmal erlebt, sei es beim Surfen, beim Segeln, beim Schwimmen, beim Lesen ... Für die meisten von uns hat es eine bestimmte Bedeutung. Sein Anblick vermittelt uns Ruhe, inneren Frieden, manchmal wirkt es bedrohlich und düster. Doch auch in der Literatur wird es immer wieder auf die eine oder andere Art und Weise thematisiert. Darin dient es als ein Element, das die Seele von ihren Wunden heilt, als Schauplatz für gemütliche Strandabende mit Gitarrenmusik oder gar als Hort für unheimliche Meeresbewohner. Es bietet einen vielschichtigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, ein Lebensraum, der nicht zuletzt auch durch uns Menschen stark bedroht ist. Wenn ihr das Meer ebenfalls liebt und besonders Bücher, in denen es eine Rolle spielt, dann ist diese Aktion bestimmt etwas für euch. Zu diesem Anlass werden mehrere Autoren ein Buchpaket verlosen, das jeweils zwei Bücher enthält. Buch Nummer eins ist ein Titel des jeweiligen Autoren, also das Buch, das nachfolgend aufgelistet wird. Das zweite Buch ist ... ein Geheimnis. Jeder Autor hat eines seiner Lieblingswerke, in dem das Meer ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, ausgewählt, um den jeweiligen Gewinner des Paketes damit zu überraschen. Bei diesem Zusatzgeschenk kann es sich jedoch auch um ein gebrauchtes Taschenbuch oder auch Mängelexemplar handeln, es muss also nicht neuwertig sein. Natürlich kann es auch ein anderes Genre haben als der entsprechende „Hauptgewinn“. Klingt das spannend? Dann wollt ihr sicher wissen, welche Bücher verlost werden. Bilderbuch: Andrea Reitmeyer – Emily und das Meer Jugendbücher/Jugendbuchthriller: Antje Babendererde – Indigosommer (Leseprobe) Corina Bomann – Und morgen am Meer (Leseprobe) Cornelia Franz – Ins Nordlicht blicken (Leseprobe) Birgit Hasselbusch – Tod d’Azur (Leseprobe) Patrycja Spychalski – Fern wie Sommerwind (Leseprobe) Kate Sunday – Herzklopfen - Down Under (Leseprobe) Jugendbücher/Fantasy: Leonie Jockusch – Meeresschatten (Leseprobe) Daniela Ohms – Insel der Nyx (Leseprobe) Britta Strauß – Meeresblau (Leseprobe) Historische (Liebes-)Romane: Katryn Berlinger – Die Meeresflüsterin (Leseprobe) Dörthe Binkert – Weit übers Meer (Leseprobe) Micaela Jary – Sehnsucht nach Sansibar (Leseprobe) Ricarda Martin – Insel der verlorenen Liebe (Leseprobe) Gisa Pauly – Sturm über Sylt (Leseprobe) Krimis: Gisela Garnschröder – Larissas Geheimnis (Leseprobe) Silvia Gillardon – Die Frau im Glashaus Gegenwartsliteratur und Liebesromane: Gabriella Engelmann – Inselsommer (Leseprobe) Franziska Fischer – Das Meer, in dem ich schwimmen lernte (Leseprobe) Anja Goerz – Herz auf Sendung (Leseprobe) Marie Matisek – Nackt unter Krabben (Leseprobe) Susanne Oswald – Liebe wie gemalt (Leseprobe) Edgar Rai – Nächsten Sommer (Leseprobe) Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst (Leseprobe) Aber: Um eines der tollen Buchpakete gewinnen zu können, müsst ihr natürlich auch etwas tun. Bewerbungsbedingungen: Ihr dürft euch für maximal zwei Bücher bewerben (gewinnen könnt ihr aber nur eines). Das kann sowohl für euch sein, aber auch, gerade bei den Büchern für jüngere Zielgruppen, für jemand anderen. Ihr habt euch entschieden? Dann wüssten wir gern, weshalb ihr gerade diese beiden (oder dieses eine) Buch ausgewählt habt. „Wollte ich schon immer mal lesen“ reicht als Begründung nicht aus. „Klingt spannend“ und „Spricht mich an“ auch nicht. ;-) Die Frage ist: WIESO interessiert ihr euch gerade für dieses eine bzw. für diese beiden Bücher? Sofern es eine Leseprobe gibt, wüssten wir gern: Was gefällt euch an dem Schreibstil des ausgesuchten Textes? Weshalb würdet ihr gern weiterlesen, welche Fragen habt ihr an das Buch? Und zuletzt hätten wir gern eine Antwort auf die Frage: Welche Bedeutung hat das Meer für euch? Bewerben könnt ihr euch bis Sonntag, den 16. Juni 2013, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden von Daniela Ohms und mir ausgelost und voraussichtlich am Montag, dem 17. Juni 2013 hier bekannt geben. Sobald ihr das Buchpaket erhalten habt, dürft ihr natürlich gern posten, welches Überraschungsbuch es enthielt. Wir freuen uns auf eure Beteiligung! Viele Grüße Daniela & Franziska EDIT: Weil ihr alle so tolle und aufwendige Bewerbungen schreibt und weil es so einen Spaß macht, diese zu lesen, haben wir das Ende der Bewerbungsfrist um einen Tag verlängert (von Samstag auf Sonntag). Ihr könnt euch also noch bis Sonntagnacht ein oder zwei Bücher aussuchen und natürlich auch gern andere Lovelybooks-User auf die Aktion aufmerksam machen.

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    viruletta

    13. September 2012 um 19:31

    Wenn das Unaussprechliche plötzlich nicht mehr nur den Anderen passiert, hat man das Gefühl, die Welt würde urplötzlich stehenbleiben. Und stellt dann fest, dass das Schlimmste ist, wenn sie es trotz allem doch nicht tut. "Und im Zweifel für dich selbst" erzählt von der ersten bis zur letzten Seite eine Geschichte von Abschied und Neubeginn, vom aus- und zueinanderhalten. Das Geschriebene ist zwischendrin immer wieder so ergreifend und bedrückend zugleich, dass man das Ganze seitenweise gemeinsam mit den Protagonistinnen am liebsten so schnell wie möglich hinter sich bringen möchte. Man bekommt das Gefühl, selbst mitten drin zu sitzen, in diesem Auto auf einer Reise ins (N)Irgendwo. Und wenn das Buch dann ausgelesen ist, fühlt es sich trotzdem wie ein zu früher Abschied an, und man möchte die starken Persönlichkeiten dieses Romanes doch gerne noch ein Stückchen weiter begleiten. Die Empfindungen beim Lesen dieses Buches sind paradox, und gerade deswegen so realitätsnah. Ein großes Lob geht außerdem an den Erzählstil der Autorin; ihre Liebe zum Detail, mit der sie das Leben inklusive aller üppigen Landschaften, verklebten Haarsträhnen und unbeständigen Wetterlagen beschreibt, kommt in nahezu jeder Zeile zum Ausdruck und sorgt für eine besondere Nähe zu dem Erzählten und einer großen Sympathie für die Charaktere. Ich hoffe sehr, dass weitere Bücher folgen werden.

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    chaosbaerchen

    29. January 2011 um 08:43

    Ich muss leider sagen, dass ich nicht in das Buch reinkam, so sehr mich das Thema an sich angesprochen hat. Ich habe es vorzeitig abgebrochen und bin total enttäuscht. Die negativen Stimmungen, die bei so einem Thema selbstverständlich nicht ausbleiben, habe ich als sehr belastend empfunden. Die Trauerarbeit wurde von den Protagonisten meines Erachtens nicht angegangen, sondern vielmehr ausgelebt - auf Kosten der Umwelt. Ich habe selbst mir nahe stehende Menschen verloren und habe mich nicht wiedergefunden ;O(

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    jujamon

    16. December 2010 um 19:35

    Als ich das Buch auf einem Tisch voller Bücher fand, die mich ansprachen, griff ich genau dieses von Lisa Rank raus. Warum? Weil die Geschichte genau das widerspiegelt, was so real schien und einen kleinen Wunsch mit sich brachte.. Einfach weg. Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht. Viel Gerede um nichts und irgendwie kein Kapitel, keine Passage in der Ich sagen konnte: ACHSOO! JA GENAU. KENN ICH!' Denn genau sowas habe ich bei diesem Buch erwartet.

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    Anin

    24. July 2010 um 15:19

    Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, scheint die Welt still zu stehen. Betäubt von der Trauer und dem Schock schnappt sich Lene ihre beste Freundin Tonia und fährt mit ihr los, ins Ungewisse, weit weg von den Geschehnissen und der alles umringenden Schwere. Doch schon bald erkennen die Freundinnen, dass gerade diese sich nicht einfach so ablegen lässt und die Flucht nach vorne wird zu einer Flucht zu sich selbst. Eine Geschichte über bedingungslose Freundschaft, blindes Vertrauen, eine Liebeserklärung an die grosse Liebe und eine Geschichte über den Abschied. Das alles ist „Und im Zweifel für dich selbst“. Ein Buch, das leise daherkommt, mit wenig Handlung aber unglaublich schönen und liebevollen Sätzen und einer berührende Beschreibung einer Freundschaft, die alle Grenzen sprengt und die Hoffnung und Halt verspricht. Ich bin absolut begeistert und sehr beeindruckt von diesem Meisterwerk!

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    Lyanna

    26. June 2010 um 17:48

    Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, geht für Lene die Welt unter. Sie ruft ihre Freundin Tonia an, die auch gleichzeitig die Ich-Erzählerin ist; beide steigen ins Auto und fahren ziellos ins Blaue. Lene weiß nicht, wie sie weitermachen soll und auch Tonia ist ratlos...leider war ich es nach dem Lesen dieses Buches auch ein wenig. Die Handlung des Buches lässt sich leider in zwei Sätzen zusammenfassen, einen wirklichen, roten Faden gibt es nicht, dafür legt Elisabeth Rank viel Wert darauf, die Gefühle ihrer Protagonistinnen zu beschreiben, die mich manchmal jedoch einfach nur genervt haben. Wenn Tonia irgendetwas zu Lene sagt und diese daraufhin mal wieder einen Totalzusammenbruch kriegt, der sich vor allem darin äußert, dass sie unfair gegenüber ihrer Freundin wird, kann es irgendwann selbst der verständigste Leser nicht mehr nachvollziehen. Gut, gelangweilt habe ich mich beim Lesen nicht, denn dieses dünne Büchlein ist eigentlich prädistiniert dazu, für kurze Zeit ganz nett zu unterhalten. Ganz nett, aber mehr leider nicht, denn "Und im Zweifel für dich selbst" bietet nur sehr wenig Handlung, zwei einigermaßen unsympathische Protagonisten und einen manchmal etwas zu blumigen Schreibstil. Für eine kurze Zugfahrt ganz nett, aber ansonsten greife ich lieber zu anderen Büchern. Ich denke, die tolle Titelillustration hat mich am meisten überzeugt.

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    Belladonna

    14. June 2010 um 13:46

    Elisabeth Rank erzählt in ihrem Roman "Und im Zweifel für dich selbst" die Geschichte von Lena und Tonia. Als Lenes Freund Tim bei einem Unfall ums Leben kommt zerbricht die Welt der 20-jährigen in Stücke. Aber nicht nur Lene kämpf mit ihren tiefen Gefühlen die der plötzliche Tod ihres Freundes in ihr hervorrufen, sondern auch Tonia ihre beste Freundin fällt in ein tiefes Loch voller Verzweiflung. Lene will zunächst nur eins: ganz weit weg von allem... Zusammen mit Tonia macht sie sich auf eine Reise mit unbekanntem Ziel, sozusagen ein Roadtrip ins niergendwo. Vor dem Verlust gab es im Leben der beiden jungen Frauen keine großartigen Probleme, ganz im Gegenteil die Zeit war angefüllt mit Partys, Prüfungen und Gedanken über den nächsten Urlaub. All diese Gedanken und Erinnerungen an die vergangene Zeit (in der Tim noch lebte) begleiten Lena und Tonia auf ihrer Fahrt...als sie dann am Meer ankommen scheint nichts mehr voranzugehen, die Gedanken kreisen in einer Enlosschleife und Tonia wird bewusst das egal wie groß der Schmerz und der Verlust ist sich die Welt weiterdreht und alles irgendwie weitergehen muss. Elisabeth Rank beschäftigt sich in ihrem Debütroman "Und im Zweifel für dich selbst" mit einem schweren und traurigen Thema. Lene und Tonia sind zwei unbekümmerte junge Frauen, die mitten im Prozess des erwachsenwerdens stecken und der Unbekümmertheit durch den Tod von Lenes Freund zerbrochen wird. Schneller als ihnen lieb ist müssen die beiden sich der Realität stellen und begreifen, dass das Leben weitergeht und sie an sich selbst halten müssten um über den Schmerz hinweg zu kommen. Die Erzählerin dieser bewegenden Roadstory ist Tonia, welche sich große Sorgen um ihre beste Freundin Lene macht. Hautnah erlebt man mit welche Ängste und Sorgen sie aussteht aber auch Tonia kämpft mit ihrer Trauer und stürtz immer tiefer in verzweifelte Gedanken. Mit viel Gefühl und einer überwältigenden Authentizität zieht Elisabeth Rank mich in ihre Roadstory. Zuerst habe ich ein paar Kapitel benötigt um in die Geschichte einzusteigen aber nachdem mir Tonia immer vertrauter wurde schmolzen die Seiten geradzu dahin. Schon nach den ersten tragischen Erinnerungen und Vorkommnisen auf der Reise der beiden jungen Frauen bekam ich eine Gänsehaut, die dann einfach nicht mehr von mir ablassen wollte. Hinzu kommt der schöne Erzähl- und Schreibstil der jungen Autorin. Mein Fazit: Ein wirklich faszinierendes und gelungenes Debüt! Begeben sie sich auf eine Reise des Erwachsenwerdens und der Trauer.

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    KatrinVonSaiten

    13. June 2010 um 14:33

    Nach dem unerwarteten Tod von Lenes Freund Tim, schnappt sie sich ihre beste Freundin Tonia und will erstmal nur eins: weg. Weg von den Erinnerungen, weg von der vertrauten Umgebung. Doch dass man vor der Vergangenheit nicht einfach flüchten kann wird ihnen nur allzu schnell klar. Aber wie wieder zurück ins Leben finden? Der als „Generationenporträt“ angekündigte Erstlings-Roman von Elisabeth Rank, wird diesem Stempel leider in keiner Hinsicht gerecht. Wo man eine reflektierte und lebensechte Reise zweier Mädchen erwartet, wird man mit unlogischen Szenen und leeren Dialogen abgespeist. Kapitel vier beginnt mit den Worten „Man rechnet ja nicht damit.“ (S.34), die dieses Kapitel inhaltlich für mich perfekt zusammen fassen. In manchen, lichten Passagen hatte der Leser den Eindruck, alles passe wie auf den Punkt und jede Formulierung träfe exakt die Situation. Da dies im vierten Kapitel zum ersten Mal passiert, hatte ich damit wirklich nicht mehr gerechnet. Leider kann dieser Stil auch nicht gehalten werden und man muss ab dieser Stelle hoffen, dass eben jene lichten Momente die restliche, ziemlich schwache Atmosphäre aufwiegen. Hinzu kommt außerdem, dass manche Dinge einfach nicht nachvollziehbar waren. So wird ein Regentropfen in aller Ausführlichkeit beschrieben, aber kein Regen folgt. Nach einer Nacht in der es geregnet hat (und das nicht zu knapp), werden Rasensprenger beschrieben, und das sind nur einige der Widersprüche innerhalb des Romans. Streckenweise scheint es auch Programm zu sein, nichtige Kleinigkeiten bis ins Ermüdende zu erläutern, wichtige Details aber ohne Erläuterung stehen zu lassen. Insgesamt ein Roman der leider nichts weiter als eine nette Idee sprachlich und stilistisch unausgereift verwirrt, was besonders enttäuscht, weil die Ansätze ja passagenweise eindeutig vorhanden sind. Im Zweifel gegen dieses Buch.

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    BeautyBooks

    11. June 2010 um 22:45

    Am Rand der Landstraße hielten wir an, um zu rauchen. Nebeneinander lehnten wir am Auto, es musste schön ausgesehen haben für die, die in den Autos saßen und an uns vorbeifuhren. Zwei Beine in einem Rock und zwei Beine in einer engen Hose, wehende Haare und Zigaretten zwischen den Fingern. Wie Cowboys standen wir, und vielleicht dachten sie, wir fänden das gut, wir würden das genießen." Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, endet auch für Lene das bisherige Leben. Nichts in ihrem bisherigen Leben war so schwerwiegend, wie der plötzliche Tod des Geliebten. Lene flieht aus Berlin, wo alles an Tim erinnert und Tonia ihre Freundin fährt mit ihr. Sie irren kreuz und quer durch Mecklenburg. Doch am Meer geht es nicht mehr weiter, dort erhalten sie auch die Nachricht, dass Tim in 3 Tagen beerdigt wird. Der moderne Schreibstil von Elisabeth Rank (der sich im Übrigen auch auf ihrem Blog wiederfindet) war am Anfang für mich gewöhnungsbedürftig, ich brauchte ein paar Seiten um reinzukommen. Lenes Freundin Tonia beschreibt aus der Ich-Perspektive den plötzlichen Eingriff in ihr behütetes und glückliches Leben und es kam mir beim Lesen so vor, als beschreibe sie dies in einer Art Zeitlupe, als würden diese beiden jungen Frauen sich nur halb so schnell, abgeschnitten von unserer Welt bewegen und dies trifft für deren Gefühlsleben sicherlich zu.. Ein wunderbares Debüt einer jungen deutschen Autorin, von der wir sicherlich noch viel hören und lesen werden und deren Roman ich oft verschenken werde, denn trotz des so grausamen Ereignisses, welches hier die Hauptpersonenen erschüttert, trotz dessen bleibt nach dem Lesen hauptsächlich ein großes Gefühl zurück: Hoffnung..

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    Moosbeere

    10. June 2010 um 12:33

    Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, bricht die Existenz von Lene und Tonia in Stücke... Die Autorin erzählt in bildhafter Sprache vom Gefühl des Verlustes, des "Nicht-Mehr-Wissens-wohin" und von den beiden Mädchen, die weitermachen müssen mit ihrem Leben. So anrührend das Thema auch ist, dieses Buch hat mich nicht so ganz überzeugt. Es passiert nicht viel in dem Buch und auch am Ende hat man zwar vage das Gefühl eines Neuanfangs, die Beklemmung weicht aber nicht. Von mir gibt es 3 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung. Diese Art des Schreibens mit den kurzen, gewollten Beschreibungen von Nebensächlichkeiten ist einfach nicht so meins...

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    leseratte...

    08. June 2010 um 00:07

    In „Und im Zweifel für dich selbst“ von Elisabeth Rank wird die Geschichte von Tonia und Lene erzählt, die nach dem Unfalltod von Lenes Freund Tim aus Berlin entfliehen um das Geschehene irgendwie zu verarbeiten. Tim ist tot. Für Lene bricht eine Welt zusammen. Zusammen mit Tonia, ihrer besten Freundin, fährt sie einfach los. Nur weg aus Berlin. Lene ist von Trauer überwältigt. Ganz langsam begreifen die Freundinnen, dass das Leben trotzdem weitergeht und die Welt sich weiterdreht, auch wenn es zunächst unmöglich erscheint. „Und im Zweifel für dich selbst“ ist aus der Sicht Tonias geschrieben, was ich sehr interessant finde, denn es war Lenes Freund Tim der gestorben ist und somit steht Lene auch im Mittelpunkt der Geschichte. Doch sie ist verständlicher Weise blind vor Trauer, während Tonia ihre Umgebung, also auch Lene mit einer verblüffenden Genauigkeit beobachtet. Jeder der ungefähr in ihrem Alter ist, so um die 20, wird sich das ein oder andere Mal in ihr, ihren Gedanken oder Erinnerungen wieder erkennen. Daher kann man sich mit Tonia sehr gut identifizieren. Eine bezeichnende gemeinsame Erinnerung waren für mich beispielsweise die bunten Zuckerperlenketten. :) Die Geschichte der beiden Mädchen dreht sich größten Teils um die Trauer und den Versuch der Verarbeitung, was auf Dauer emotional anstrengend werden kann, gerade wenn man eine ähnliche Situation erlebt hat. Doch die Rückblenden in Lenes und Tonias Vergangenheit bieten einerseits Abwechslung zur Trauer und anderseits lernt man besonders Tonia besser kennen. Rank schreibt sehr ausdrucksstark. Sie bringt dem Leser die überwältigenden Gefühle der Trauer und Verzweiflung, die man kaum in Worte fassen kann, in einer sehr bewegenden Sprache näher. Auf der Rückseite steht u. a. „[…] ein Generationenpoträt […]“, dem kann ich zustimmen, denn ich finde einiges von mir in „Und im Zweifel für dich selbst“ wieder.

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    Binea_Literatwo

    28. May 2010 um 22:27

    Gerade bin ich von einem Roadmovie, was glücklich ausgegangen ist, zurück, schon falle ich ins nächste Roadmovie hinein. Gut oder schlecht? Ein Medaillon hat meist zwei Seiten und nach der Sonne folgt nun der Regen. So geht es Lene, sie ist verliebt, fliegt förmlich mit ihrem Tim durchs Leben und genießt die gemeinsame Zeit, die Liebe. Doch dann kommt alles anders, denn Tim verunglückt tödlich. „Ich habe Angst. Ich habe plötzlich vor so vielem Angst, dass ich glaube, ich werde verrückt, wenn das nicht bald weggeht.“ Als Leser kenne ich niemanden, selbst auf den ersten Seiten erfahre ich nicht wirklich, mit wem ich es zu tun habe. Das Buch liest sich wie von hinten nach vorn, der Tod zuerst und dann wird das Leben vor dem Tod und parallel dazu das jetzige Leben aufgeblättert. Nach und nach lerne ich Lene und Tonja kennen und drei Männer, die den beiden Frauen sehr nahe stehen. Es zieht, es schmerzt, es fließen Tränen, dennoch ist die Stärke da, mit Lene und Tonja die Trauerzeit zu durchleben. Eine Flucht zu begehen, in der gerannt wird, geschwiegen wird, der Körper nicht mehr beim Geist ist und dennoch eine Flucht, auf der alles wieder vereint werden soll. Ein Roadmovie, in dem Angst, Verzweiflung, Selbstfindung, Wahrnehmung, Trauer, Schmerz, Verlust und eine große Bandbreite der vielschichtigsten Gefühle mitspielen. Man sitzt dabei mal auf dem Fahrersitz, dann auf dem Beifahrersitz, hinten auf der Rückbank, im Kofferraum oder man rennt ein Stück hinter den beiden her, sieht sie von weitem kommen oder schaut zu, wohin sie fahren. Ein langer und breiter Weg, viele Fragen auf dem Weg in ein plötzlich anderes Leben, mit verändertem Umfeld und auch ganz anders getaktetem Herz. Leichte Wörter mit schwerem Hintergrund und viel Poesie machen die Protagonisten und deren Blickwinkel lebendig und lassen nicht mehr los. „Ich glaube nicht, dass es irgendwann aufhört. Das mit uns war irgendwie immer.“ „Denn wenn du gehst, dann ist das immer noch so, dann geht das nicht weg, was ich immer zu dir sage und was du zu mir sagst, denn auch wenn du schon am S-Bahnhof bist oder….“

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  • Rezension zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    bücherelfe

    13. May 2010 um 20:20

    Wie kann Lene aushalten, dass ihr geliebter Tim Knall auf Fall stirbt? Wie kann sie weiterlaufen, wo doch der Teppich unter den Füssen wegrutscht? Wie kann sie je wieder in ihrem Bett schlafen, wo doch im Kissen noch einen Hauch von Tim's Geruch hängt? Lene kann es nicht und flüchtet darum zusammen mit ihrer Freundin Tonia aus der Stadt, weg von dem Grauen. Und Tonia bleibt bei ihr, hält aus, was kaum auszuhalten ist. Wenig Handlung aber dafür ein Feuerwerk von Emotionen, von Sätzen, bei denen einen fast das Herz stehen bleibt. Dramatisch, rührend, herzzerreissend. Vor die Wahl gestellt, einer der drei Protagonisten zu sein, würde ich mich wohl für Tim entscheiden, denn SEIN Schmerz ist vorbei. Fazit: In einem Rutsch lesen!

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  • Frage zu "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

    Shiku

    Weiß jemand spontan, auf welcher Seite ich das Zitat: "Wie viele Vögel man sieht, wenn man die Zeit dafür hat." aus dem Buch "Und im Zweifel für dich selbst" von Elisabeth Rank finde? Ich suche und suche und finde es nicht!

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    Shiku

    10. May 2010 um 22:38
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