Elisabeth Ruckser

 4.9 Sterne bei 14 Bewertungen

Alle Bücher von Elisabeth Ruckser

Kekse – Lebkuchen – Teegebäck

Kekse – Lebkuchen – Teegebäck

 (6)
Erschienen am 11.10.2018
Das kleine Buch: Strudel und Striezel

Das kleine Buch: Strudel und Striezel

 (5)
Erschienen am 15.03.2018
Aus Omas Kochbuch

Aus Omas Kochbuch

 (3)
Erschienen am 14.09.2017

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Rezension zu "Kekse – Lebkuchen – Teegebäck" von Elisabeth Ruckser

"Viel Spaß bei einer ganzjährigen Reise durch die Welt der süßen und würzigen Kekse"
R_Mantheyvor einem Monat

Neben Tulpen und Wohnwagen haben die Holländer vermutlich auch noch den Keks erfunden. Jedenfalls behauptet das Elisabeth Ruckser in diesem Buch, das sicher jeden Freund des Backens begeistern wird. Ich habe jedenfalls alle möglichen Kekse und sonstiges Kleingebäck, das mir je über den Weg gelaufen ist, in diesem Buch wiedergefunden.

Nach einer kurzen geschichtlichen Einführung, aus der man zum Beispiel auch lernen kann, dass Kekse und Lebkuchen früher stets das ganze Jahr über gebacken wurden. Mit Starkbier, so liest man, waren Pfefferkuchen Bestandteil der Fastenküche. Wenn es darum geht, sich selbst zu betrügen, war der Mensch also schon immer großartig.

Mit einem Rezept für "Bauernlebkuchen" beginnt dann der praktische Teil. Ob die Bauern früher Ingwer, Muskatblüte, Kardamom und Orangen und Zitronen besessen haben, ist nicht überliefert. Für dieses Rezept braucht man das jedoch. Es folgen weitere Lebkuchenrezepte, zwischenzeitlich unterbrochen von "sechs goldenen Regeln fürs Lebkuchen-Backen". Es schließt sich ein Kapitel "Klassiker & Weihnachtskekse" an. Erinnerungen an die Kindheit werden wach. Jedenfalls bei mir, weil bei den Bildern Gebäck erscheint, dass ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Rumkugeln zum Beispiel. Oder "Eisenbahner". Auch an Nervenkekse kann ich mich erinnern. Wo ich die mal gesehen oder gegessen habe, weiß ich nicht mehr. Man kriegt sich gar nicht mehr, wenn man das alles sieht.

Die Rezepte erscheinen leicht nachvollziehbar. Gelegentlich werden sie mit Tipps und weiteren Erklärungen angereichert. Am Ende des Buches findet man dann auch noch einige Rezepte für Salzgebäck und anderes, beispielsweise Cantucci.

Wer Kekse und Lebkuchen mag und Salzgebäck nicht stehen lassen kann, der wird in diesem schönen Rezeptbuch jede Menge Anregungen finden. Die Bäcker in meiner Familie wurden beim Angesicht dieses Buches jedenfalls schnell ganz hibbelig.

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Rezension zu "Kekse – Lebkuchen – Teegebäck" von Elisabeth Ruckser

Leckereien für jeden Geschmack
hasirasi2vor einem Monat

Auf der Frankfurter Buchmesse ist mir dieses Backbuch der Österreicherin Elisabeth Ruckser ins Auge gefallen - schon das Coverfoto macht Appetit aufs Nachbacken und Naschen.

 

Nach einem kleinen Vorwort über die Geschichte des Kekses geht’s los mit verschiedenen Lebkuchenrezepten. Hier musste ich u.a. die Erdäpfel-Lebkuchen probieren. Auch wenn sie am Ende eher an Muffins erinnern, der Geschmack ist toll und nächstes Jahr werde ich sie als „normalen“ Lebkuchen auf Oblaten backen. Übrigens verrät die Autorin in diesem Kapitel auch etwas zur Geschichte der Lebkuchen und ihren „Goldenen Regeln“ fürs Backen derselben.

 

Der nächste Abschnitt widmet sich dem klassischen Weihnachtsgebäck. Die Marzipan-Himbeer-Sterne hatten es uns sofort angetan. Sie sind zwar etwas aufwändiger in der Herstellung, dafür sieht das Ergebnis dann aber auch toll aus und sie schmecken fantastisch.

 

Danach folgt diverses Teegebäck für jede Gelegenheit. Die Mokkataler gehen relativ schnell und sind sehr lecker!

 

Abschließend gibt es noch salzige Knabbereien für alle, die es nicht süß mögen.

 

Ich habe das Buch zusammen mit einer Freundin auf Herz und Nieren getestet. So haben wir u.a. noch Elisenlebkuchen, Schusterlaberl, Florentiner, Vanillekipferl, Eisenbahner und Nussecken gebacken. Wir haben viele neue Österreichische Spezialitäten für uns entdeckt. Das Glossar am Ende des Buches ist dabei sehr praktisch.

Allerdings ist uns auch bei einigen Rezepten aufgefallen, dass sie anscheinend nicht nochmal kontrolliert / probegebacken wurden. Da tauchte z.B. das Ei aus der Zutatenliste nicht im Rezept auf, dafür fehlte der Puderzucker. Auch waren einige Angaben etwas ungenau – so wird in Deutschland die Kochschokolade z.B. durch Kuvertüre ersetzt, aber da sind die Maße anders als in Österreich und auch die Angaben „kleine Kugeln formen“ bzw. „kurz in den Ofen schieben“ waren etwas vage.

Davon abgesehen hat uns das Buch aber überzeugt und wir werden weiter fleißig Rezepte probieren.

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Rezension zu "Kekse – Lebkuchen – Teegebäck" von Elisabeth Ruckser

Keksrezepte für das ganze Jahr - natürlich aber auch Weihnachtsklassiker aus Österreich.
Angie*vor 2 Monaten

Rezension

Inhalt/Klappentext:
Ob zum Kaffee, als Nachtisch oder einfach aus Spaß am Backen:

Vom Tokajer Kipferl übers Hollerbusserl bis hin zum salzigen Zwiebel-Speck-Taler haben Kekse längst nicht nur zur Weihnachtszeit Saison. Backschul-Gründerin und Autorin Elisabeth Ruckser hat sich quer durch Bräuche und Backstuben inspirieren lassen und eine Sammlung von Rezepten für alle Gelegenheiten zusammengetragen. Kekse wärmen die Seele an grauen Tagen, begleiten gesellige Abende bei einem Glas Wein und sind wohl die duftendsten irdischen Vorboten, die das Christkind Jahr für Jahr ausschickt.

Begleiten Sie uns auf einer ganzjährigen Reise durch die Welt der kleinen süßen und pikanten Knabbereien, mit vielen Tipps für die Praxis und Wissenswertem zu Aufbewahrung, Zutaten und Geschichte der Rezepte.

Meine Meinung: Das Cover mit der wunderschönen Gebäck-Etagere hat mich sofort angesprochen beim Betrachten , vor allem der folgende Untertitel macht aufmerksam:
KLASSIKER & TRADITIONELLE REZEPTE FÜR DAS GANZE JAHR
Auf einhundertundachtzig Seiten mit den Abschnitten

Vorwort
Lebkuchen 
Ein Laib aus Honig
Sechs goldene Regeln
Klassiker & Weihnachtskekse 
Das mit dem göttlichen Funken
Teegebäck, Hochzeitsgebäck und Kekse für alle Gelegenheiten 
Drunt' im Burgenland
Salzige Knabbereien
Glossar
Register
findet der dem Süssen zugeneigte Leser herrliche und für jeden nachbackbare Rezepte, verschönert mit wunderschönen Fotos, die den Ehrgeiz jeder Bäckerin, so etwas Schönes mit den Händen herzustellen,  sicher entfachen! Ich habe sofort die einfach herzustellenden Linzer Augen ausprobiert und meine Familie hat - probiert und aufgegessen. Zum Glück warten noch die beliebten Vanillekipferl,Hausfreunde, Waldviertler Mohnstangerl und viele andere österreichische Köstlichkeiten auf ihre Herstellung!

Am meisten habe ich mich über die Seite mit den sechs goldenen Regeln fürs Lebkuchen-Backen gefreut. Meine bisherigen Versuche in diese Richtung waren noch nie von Erfolg gekrönt, vielleicht lag es an meiner schlechten und zu kurzen Zeitplanung. Hier ein kleines Zitat aus diesem Text:

Zitat Seite 21. " Guter Lebkuchen braucht Zeit. Der Teig sollte zumindest eine, besser zwei Nächte reifen.In Lebzeltereien lagert der Vorteig monatelang, manchmal wird er gar schon zwei Jahre im Voraus angesetzt. Erst vor dem Backen wird er mit Eiern, Gewürzen und den restlichen Zutaten vermischt."
Vielen Dank liebe Autorin für diese Seite!
Mein Dank gilt auch dem Servus-Verlag für die Zusendung des wunderschönen Rezensionsexemplars!

Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für diesen hervorragenden Backratgeber mit den für mich ungewöhnlichen und unbekannten Rezepten aus Österreich!

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