Elisabeth Rynell Die Silberspange

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Inhaltsangabe zu „Die Silberspange“ von Elisabeth Rynell

Die berührende Geschichte einer Frau, die nichts erhofft und alles gewinnt<br>Es ist tiefster Winter in Schweden. Einst hatte Marta große Schuld auf sich geladen und sich daraufhin von allen Menschen zurückgezogen. Als ihr früherer Geliebter Kosti sie nun um ein Treffen bittet, macht sie sich widerstrebend auf den Weg. Aber es wird eine Reise zurück ins Leben. Sie begegnet wunderbaren Menschen und erhält Antwort auf ihre drängendsten Fragen. Schließlich gelangt sie an den verlassenen Ort hoch oben im Norden des Landes, an dem Kosti angeblich auf sie wartet …

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    Die Silberspange

    Kyoshi

    17. February 2015 um 00:52

    Ich habe dieses Buch als Mängelexemplar, verwahrlost in einem kleinen Supermarkt gefunden und mitgenommen. Als ich damit fertig war, konnte ich nur noch schwer beeindruckt den Kopf schütteln. Wenn man es liest, ist es, als würde man Salz auf eine offene Wunde streuen oder man hätte keine Haut mehr am ganzen Körper und würde durch die Antarktis wandern. Es ist so direkt, so schmerzhaft und ehrlich; so menschlich. Eine Frau nahe ihres zweiten Lebensabschnitts, schwerdepressiv wegen einer gewaltsamen Kindheit, dem Mord ihres behinderten Kindes und dem Verlassen ihres Mannes. Wer denkt, dass diese Inhalte reichen, der weiß nichts von Sprachgewalt. Es ist der Erzählstil, der es so unendlich brutal, fast animalisch macht und als ich die ersten Seiten gelesen hatte, musste ich das Buch tatsächlich zur Seite legen. Ich habe noch nach drei Jahren deutliche Bilder vor Augen durch die detailreichen Beschreibungen der Autorin. Die Wohnung, die messerscharfen Charaktere, der Wald, die Insekten, der Wahnsinn Martas und die unfassbar gewaltige Szene des Mordes und die abgründige Liebe, die ewige Schuld und der mystische Ort Mervas, der Ort des Friedens - alles mit so einer Kraft und Präzision geschrieben, dass sich zarte Gemüter fern halten sollten. Geblieben ist ein großer Eindruck und mein tiefster Respekt. Und ich freute mich, dass Marta und ihr Kosti am Ende, trotz Alter und Zerrissenheit, zueinander gefunden haben. Kunst, dein Name ist Rynell. Bravo! Ein Stern Abzug weil es mir persönlich doch zu brutal und abgehackt war und ein fünf-Sterne Buch für mehr Leser geeignet wäre.

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