Elisabeth Schmied

 4 Sterne bei 17 Bewertungen
Elisabeth Schmied

Lebenslauf von Elisabeth Schmied

Elisabeth Schmied ist 1980 in Oberösterreich geboren. Sie wuchs in einem abgelegenen Teil eines kleinen Dorfes auf, an einem Waldrand, an dem nicht sehr viel passierte. Deshalb erschuf sie immer schon ihre eigenen Welten voller Abenteuer und Fantasie. Ihre erste Geschichte, den „Grusel von Elisabeth“ schrieb sie mit vier Jahren. Als Teenager begann sie für das Fernsehen zu arbeiten und hat bis Mitte Zwanzig von der Reporterin bis zur Producerin eine ganze TV Karriere hinter sich gebracht. Dem Schreiben ist sie aber immer treu geblieben, obwohl sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn mitten in Wien lebt, wo immer ganz viel passiert. Heute ist sie unter anderem aufgeführte und verlegte Dramatikerin und Drehbuchautorin, hat für die TV Serie “Lilly the Witch” geschrieben und ihr Theaterdebut 2010 mit dem Stück “Vorhof zum Paradies” am Schuberttheater in Wien gefeiert. Im Herbst 2012 erscheint ihr erster Jugendroman “Mädchen können immer” im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag.

Alle Bücher von Elisabeth Schmied

Mädchen können immer

Mädchen können immer

 (9)
Erschienen am 01.12.2012
Der Penner im Pyjama ist mein Papa

Der Penner im Pyjama ist mein Papa

 (8)
Erschienen am 15.11.2013

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Neue Rezensionen zu Elisabeth Schmied

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nisie158s avatar

Rezension zu "Der Penner im Pyjama ist mein Papa" von Elisabeth Schmied

ein wunderbar unterhaltsames Buch :)
nisie158vor 5 Jahren

Inhalt/ Schreibstil/ Charaktere:

Der Papa von der 15 jährigen Karla und der 18 jährigen Jenny beschließt von einem auf den anderen Tag nicht mehr arbeiten zu gehen. Während Karla es gar nicht so schlecht findet und dem Vater sogar beim Sparen hilft und beim Anbau im Gemüsegarten, kommt Jenny mit der Situation überhaupt nicht zurecht. Nicht mehr shoppen mit ihren besten Freundinnen und nun den Zug benutzen um zur Schule zu kommen. Jenny befindet sich kurz vor ihrem Abschluss und steht nun kurz davor alles hinzuschmeißen...

Der Inhalt gefällt mir sehr gut, schon beim lesen des Klappentextes war meiner Aufmerksamkeit sofort geweckt, da ich selbst noch zu Hause bei meinen Eltern wohne, interessiert mich das ganz besonders wie es ist wenn der Vater plötzlich keinen Job mehr hat. 

Durch den flüssigen Schreibstil bin ich super gut ins Buch hinein bekommen und konnte den Geschehnissen auch gut folgen. Doch  nicht nur der Schreibstil hat mich überzeugt ganz besonders auch die Charaktere.

Alle waren sehr unterschiedlich dargestellt und jeder hatte eigene Charakterzüge, dies ist ganz deutlich zwischen den beiden Kindern Karla und Jenny zu spüren, die auf Papas Situation beide total unterschiedlich reagieren. Die Art des Vaters haut mich immer wieder um, wie er mit einer solchen Lässigkeit an das Thema heran geht. Das Ende hat mir gut gefallen, was bei den meisten Büchern nicht der Fall ist. Das Cover ist auch sehr ansprechend gestaltet und lädt einen sofort zum lesen ein.

Fazit:

Ein absolutes MUSS für jeden jungen Menschen. Das Buch ist so voller Humor, Freude und Elan geschrieben, dass es mich einfach überzeugt hat. Ich hoffe, dass die Autorin noch viele weitere solcher Bücher schreibt.

Vielen Dank dafür, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte. Ich hatte super viel Spaß beim Lesen und freue mich über weitere Werke ein großes Lob an dir Autorin.

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dieFlos avatar

Rezension zu "Der Penner im Pyjama ist mein Papa" von Elisabeth Schmied

Was passiert wenn
dieFlovor 5 Jahren

Das Leben ist toll , immer genügend Taschengeld und der alljährliche Urlaub wird als selbstverständlich angesehen bis ....

 

Papa beschließt, dass er eine Auszeit braucht. ER kann nicht mehr, der Job stresst und wenn man es genau betrachtet, das Geld reicht auch so. Man muss eben nur ein wenig sparsamer damit umgehen, das Gemüse wieder selbst anbauen und....

Klingt vielleicht für Papa gut, aber nicht für 2 verwöhnte Töchter, die  nun auf einmal mit dem Zug fahren müssen und nicht von Papa pünktlich vor die Schule gefahren werden, die mit ihren Freundinnen shoppen gehen und auf einmal eigentlich gar kein Geld dafür haben und ehrlich: ist es nicht peinlich, zu sagen, dass Papa jetzt zu Hause ist? Lieber werden zumindest von der Älteren die tollsten Geschichten ausgedacht, warum der Papa gerade zu Hause ist aber Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine.

Zwischendurch erlebt man die natürlichen Geschwisterkämpfe und Rivalensituationen, die alle kennen! Tja und eine Mutter, die eben das tun muss, was sie muss ....

Herrlich! Der Leser springt in eine lustige Geschichte, die meiner Meinung nach manchmal noch zu oberflächlich ist. Auf alle Fälle unterhaltsam - auch wenn für mich das Ende dann doch zu schnell ganz ... nun nennen wir es anders kommt.

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Taluzis avatar

Rezension zu "Der Penner im Pyjama ist mein Papa" von Elisabeth Schmied

Selbstversorgergarten für den Papa
Taluzivor 5 Jahren

Jenny und Karla klappt die Kinnlage runter: Papa hat gekündigt! Das Haushaltsbudget wird stark eingeschränkt. Mamas Halbtagesjob reicht gerade für das Nötigste, daher beschließt Papa einen Selbstversorgergarten anzulegen. Die Teenieschwestern sind darüber gar nicht froh, was wird aus Studium, eigenem Auto und sämtlichen Freizeitaktivitäten?

Das Jugendbuch wird aus der Sicht von Jenny und Karla geschrieben. Dabei ist die Erzählperspektive bei Karla die Ich-Form und bei Jenny, die allwissende Erzählform. Durch diese Erzählweise konnte ich mich als Leser schneller in Karla hineinversetzen. Jenny blieb mir immer etwas fremd.

Beide Mädchen gehen anders um mit den Aussteigerplänen ihres Vaters. Karla freut sich, das sie nun mehr mit ihm unternehmen kann und hilft viel im Garten. Sie versucht offen mit der Situation umzugehen, schränkt ihre Bedürfnisse ein und sucht sich sogar einen Job neben der Schule. Jenny hingegen kann ihren Vater nicht verstehen und versucht seine Situation vor ihren Freunden zu verheimlichen. Sie muss an alles denken, was ihr nun verwehrt bleiben wird, wie Studium, Auto und tolle Urlaube. Gut kann der Leser die Gedankengänge, Sorgen und Nöte der Mädchen nachvollziehen. Schließlich sind Erwachsene immer öfter von Burn-out oder Arbeitslosigkeit betroffen. Schade fand ich daher, dass die Beweggründe des Vaters nicht deutlicher wurden, warum er das gemacht hat, wie es ihm geht oder was er sich eigentlich vorstellt. Auch die Rolle der Mutter blieb außen vor. Ab und zu wurde erwähnt, dass sie für die Familie ihre Träume und Pläne aufgegeben hat. Aber näher darauf eingegangen wurde nicht, auch nicht, wie sie die ganze Situation empfindet.

Das Ende ließ offen für mich wie es weitergeht und es fehlte mir ein Abschluss für die Familie. 

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Gespräche aus der Community

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ElisabethSchmieds avatar
Ja, das ist ja immer so eine Sache, wenn das Lieblingsbuch zum Film gemacht wird: plötzlich gibt es Schauspieler, deren Gesicht plötzlich über die Vorstellung in unseren Köpfen geschoben wird, dann werden Dinge ausgelassen, zusammengefasst und ganz einfach abgeändert und das kann schon mal ärgerlich sein.
Manchmal ist so eine Verfilmung aber auch erfreulich, trifft die Essenz eines Buches und hebt das Material sogar in eine andere Sphäre. Kino ist eben Kino und kann andere Sachen als Bücher...
Nachdem ich selbst ja nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Drehbuchautorin bin, habe ich die große Ehre erhalten, mein erstes Buch "MÄDCHEN KÖNNEN IMMER" zu adaptieren. Die Filmrechte wurden verkauft, und ich als Drehbuchautorin selbst angeheuert. Das ist schon was Besonderes und freut mich, dass nicht nur EINE Version meines Buches auf die Leinwand kommen soll, sondern tatsächlich MEINE. Natürlich wird die dann mit einem großen, kreativen Team, der Crew und dem Cast, geteilt, aber jetzt liegt alles noch in meiner Hand.
Nun meine Frage: Was sind eure Lieblingsverfilmungen?  Was gefällt euch an ihnen - vor allem im Vergleich zum Buch?

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Letzter Beitrag von  ElisabethSchmiedvor 4 Jahren
Zum Thema
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Was tun, wenn Papa plötzlich aussteigt? Vor der Frage stehen Karla und Jenny, deren Papa von einem Tag auf den anderen die Nachricht verkündet: „Ich arbeite nicht mehr.“
Während die 15-jährige, alternative Karla Papa voll unterstützt, mit ihm den Gemüsegarten anlegt und sich aufs Extremsparen einstellt, stellt sich die 18-jährige Jenny quer. Warum soll der Grundsatz, der ihr bisher ständig vorgebetet wurde - nämlich Karriere, Karriere, Karriere  - nun plötzlich für Papa nicht mehr gelten? Jenny hinterfragt bald ihr ganzes Leben und ist dabei, kurz vor dem Schulabschluss alles hinzuschmeissen.
Unterdessen merkt Karla, dass Papa ihrer Vorstellung des alternativen Helden gar nicht entspricht und es ihm nicht so sehr um das Leben im Einklang mit der Natur geht, wie sie dachte. Hat Jenny etwa recht, ist Papa nicht knapp dem Burnout entkommen, sondern steckt bloß in der Midlife-Crisis?

Für die Leserundenbewerbung:

Im Buch listet Karla gerne "abgedroschene Redewendungen" auf und beschreibt danach, wie diese auf schmerzliche oder ironische Art gerade ihre Lebenssituation beschreiben. - Wie etwa: "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben." oder: "Mir hat jemand das Herz herausgerissen"

Beantwortet eine der beiden Fragen:
Was ist eure Lieblingsredewendung?
Oder
Welche Redewendung mögt ihr am wengisten (vor allem, wenn sie zutreffen)?
Zur Leserunde
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Willkommen bei der Leserunde zu "Mädchen können immer" von Elisabeth Schmied.
Ich freue mich auf Eure Bewerbungen und bin schon sehr gespannt ;)

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Letzter Beitrag von  ElisabethSchmiedvor 6 Jahren
Liebe Leute, vielen Dank für die tollen Rezensionen bisher. Buchrättin und Lesefix haben ihre Rezension zusätzlich auf amazon.de gestellt. Das ist natürlich ganz toll. Denn ich weiß das von mir, wenn ein Buch eine Amazon Kritik hat, dann kaufe ich es viel eher. Wer also auch auf anderen Portalen oder Seiten von online Bookstores hinausposauenen will, wie ihm mein Buch gefällt, sei herzlichst dazu eingeladen ;) Ich freue mich aber auch so, darüber, das ihr bisher alle so mitgelebt habt und das mit mir geteilt habt. Also, denen die fertig sind sind sage ich: vielleicht treffen wir uns hier ja bald wieder und den anderen wünsche ich ein schönes weiterlesen, schreiben und ...runden.
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Zusätzliche Informationen

Elisabeth Schmied im Netz:

Community-Statistik

in 26 Bibliotheken

auf 8 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

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