Elisabeth Simon

Alle Bücher von Elisabeth Simon

Cover des Buches Der Zweihundertjährige (ISBN: 9783453527966)

Der Zweihundertjährige

 (15)
Erschienen am 08.03.2016
Cover des Buches Das Geheimnis des roten Hauses (ISBN: 9783596182459)

Das Geheimnis des roten Hauses

 (9)
Erschienen am 02.12.2008

Neue Rezensionen zu Elisabeth Simon

Cover des Buches Das Geheimnis des roten Hauses (ISBN: 9783596182459)

Rezension zu "Das Geheimnis des roten Hauses" von Alan A. Milne

Britischer Krimiklassiker mit Charme...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Dieser Kriminalroman aus dem Jahre 1922 wird allgemein als Meisterwerk der 'goldenen Ära' der britischen Kriminalliteratur angesehen, da er in vielen Punkten wegweisend für viele folgende Romane dieses Genres war. Ironischerweise wurde er von A.A. Milne verfasst, dem Erfinder der berühmten Kinderbuchfigur "Winnie Pu". "Das Geheimnis des roten Hauses" blieb Milnes einziger Ausflug in den Krimibereich.
Obwohl die Zahl der Verdächtigen (gemessen an anderen Krimiklassikern) sehr überschaubar und der Täter eigentlich recht früh erkennbar ist, verblüfft die letztendliche Auflösung doch durch ihre gelungene, durchdachte Grundidee. Auch der ironische, mitunter humorvolle Unterton des Romans macht das Lesen unterhaltsam.
Insgesamt gesehen durchaus ein Klassiker, auch wenn er natürlich im Vergleich zu den komplexen Werken Agatha Christies eher simpel daherkommt. Aber an Mrs. Christie heranzukommen, ist (in meinen Augen) sowieso unmöglich.

Fazit: Als Fan von englischen Krimiklassikern kommt man um dieses Buch nicht herum, auch wenn es durchaus spannendere Exemplare dieser Literaturgattung gibt. Trotzdem recht kurzweilig geschrieben und gut durchdacht.

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Cover des Buches Der Zweihundertjährige (ISBN: 9783453527966)B

Rezension zu "Der Zweihundertjährige" von Isaac Asimov

Industrie 5.0
BettinaR87vor 6 Jahren


Bei "Der Zweihundertjährige" handelt es sich um eine Sammlung verschiedener Kurzgeschichten, die sowohl zueinander in Beziehung stehen als auch nicht zwangsläufig zueinander gehören. Das heißt, amn kann sie unabhängig voneinander lesen, dennoch bilden sie ein gemeinsames Konstrukt. Inhaltlich streut diese Ausgabe des Sci-Fi-Meisterautors sehr weit: Von einem Roboter, der zu einem Mensch werden möchte zu einer Gesellschaft, die Angst vor Robotern hat - und dies vielleicht auch ein wenig berechtigt. Von einer Masschine, die von Freiheit träumt zu Unternehmen, die in AI nur ein Produkt sehen, das sich angeblich nicht weiterentwickeln kann, als der Mensch es festlegt. Schaffen die Wissenschaftler eine Realität, die sie in Zukunft nicht mehr kontrollieren können?

Es ist absolut erstaunlich, wie weit Isaac Asimov schon vor Jahrzehnten in die Zukunft gedacht hat: Diese Kurzgeschichten sind schon Mitte der 70er veröffentlicht worden. Das Bild, das Asimov von unserer zukünftigen Gesellschaft zeichnet ist dabei höchstwahrscheinlich zutreffend: Öffentliche Ressentiments gegenübern Robotern, die dazu führen werden, dass sie kein eigenes (Positronen-)Gehirn haben werden - sondern zentral gesteuert. Daraus könnte sich eine Instanz künstlicher Intelligenz entwickeln, die sehr wohl aktiv in das Leben der Menschen eingreifen kann - und damit nicht nur die Exekutive beinhalten könnte, sondern zwecks AI auch die Judikative ...

Damit ist einer klar: Isaac Asimov drückt sich nicht vor den schwierigen Themen. Kann ein Roboter frei sein? Sich Freiheit wünschen? Wie argumentiert man dafür aus legaler Sicht? Manchmal bekommt man bei der Lektüre echt das Gefühl, dass Isaac Asimov die wichtigen Diskussionen der Zukunft schon geführt und entschieden hat und wir einfach nur seiner Lead folgen könnten. Von Geschichten, die vor über 30 Jahren veröffentlicht wurden ...

Dabei setzt der Autor nicht auf Panik oder Angst als Stilmittel der Wahl, sondern Logik. Spock wäre ein Fan der Dialoge, die Asimov sich für seine Roboter ausgedacht hat, denn sie kommen unweigerlich zu einem Schluss: Roboter sind die besseren Menschen und wir sind ganz schön am Arsch.

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Cover des Buches Der Zweihundertjährige (ISBN: 9783453527966)S

Rezension zu "Der Zweihundertjährige" von Isaac Asimov

Kurzweilig, zeitlos, aktuell, ein "neues" Meisterwerk über Roboter und Menschen !
Sandra1978vor 6 Jahren

 

Beschreibung :

In diesem Buch finden sich 8 weitere Kurzgeschichten rund um den Roboter-Foundation-Zyklus von Asimov, die jeweils 20-50 Seiten haben.

Die Geschichten können zusammenhangslos gelesen werden und sind in sich abgeschlossen, haben jedoch alle die Firma U.S. Robot und deren Entwicklung und Entwicklungen im Bereich der Robotik und Androiden zum gemeinsamen Hintergrund.

Die Stories sind inhaltszeitlich ( kann man das so sagen ) mehr oder weniger fortlaufend und zeigen nebensächlich die Entwicklung des Einsatzes und der Ausarbeitung der Roboter von der einfachen Maschine und Haushaltshilfe bis zum vom Menschen kaum noch zu unterscheidenden Androiden auf.

Auch ethische Fragen werden hier diskutiert, die auf der Auslegung der Grundregeln der Robotik kommen ( siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Robotergesetze )

Bewertung

Erstaunlich finde ich auch hier wieder, wie modern sich die Erzählungen von Asimov lesen, wenn man bedenkt, dass er sie größtenteils in den 70er Jahren geschrieben hat und sich seine Zukunftsvision Anfang des 21. Jahrhunderts findet, der ja bereits in unserer Vergangenheit liegt.

Aber gerade wenn man die aktuelle politische und wirtschaftliche  Situation großer Bereiche der Erde betrachtet, haben diese Geschichten nichts von ihrer Aktualität verloren, im Gegenteil, sogar noch gewonnen.

Ich kann nur immer wieder den Hut ziehen, und ganz egal ob man auf Roboter und oder Science Fiction steht, in den Stories bekommt man auch viele wertvolle Denkanstöße zu zeitlosen Themen wie – auch wenn es jetzt irgendwie pathetisch klingt – die globale Gesamtsituation oder das Verhalten des Menschen an sich gegenüber anderen Individuen und seiner Umwelt.

Vielleicht auch noch etwas mehr Details zum Inhalt J

Die sicherlich faszinierendste Story ist die Titelgeschichte „der 200jährige“ – der Firma U.S. Robot ist es erstmals gelungen, einen Robot herzustellen, der „Kreativität“ besitzt und echte Kunstwerke erschaffen kann. Der Roboter lebt bei einer Familie, die ihn als einen der ihren akzeptiert und nicht wie eine Maschine behandelt. Je mehr sich Andrew ( der Roboter ) mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandersetzt, desto mehr wünscht er sich, ein Mensch zu sein. Er kommt diesem Wunsch immer näher, wird immer älter, nimmt den Kampf gegen alle Widrigkeiten auf und lebt ein unglaubliches, einmaliges Leben. Der Unterschied zwischen Mensch und Roboter wird auf einmal geradezu obsolet.

Von den erstaunlichen Auswirkungen eines weiblich gestalteten Roboters in „weibliche Intuition“ ; über Roboterklone, die das Amt des Präsidenten übernehmen und Roboter, die neue Planeten für uns erschließen, finden wir hier viele Nuancen einer fantastischen Zukunft.

Auch weniger roboterlastige Geschichten finden wir hier – der mögliche medizinische Fortschritt ist ebenfalls ein Thema in dieser Sammlung : Die Heilung von Depressionen durch Musik und der Einsatz von Proteinen zur Auslöschung der halben Menschheit ohne Spuren zu hinterlassen.

Auch ein grausiger Gedanke, der bei Asimov immer wieder kehrt, ist der „Multivac“ – der Übercomputer, der zum Ende seiner Entwicklung die ganze Menschheit unter Beobachtung und Kontrolle hat – hier haben die Menschen zu irgendeinem Punkt die Kontrolle an den Computer abgegeben.  Eine ganz schlimme Vorstellung, aber auch das ein aktuelles Thema, das immer wieder heiß umkämpft ist – Mensch gegen Maschine – das fängt schon auf dem aktuellen Arbeitsmarkt an.

So, und ich wiederhole mich auch nochmal kurz aus meiner letzten Rezension zu Asmimov – den Irrglauben, dass „alte Zeugs zu lesen“ lohne sich nicht, den ich im Kopf hatte, den hab ich mir ganz schnell abgewöhnt – und ich kann auch jüngeren Lesern nur empfehlen, probiert Asimov mal aus.

Es lohnt sich wirklich !

 

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