Elisabeth Steinkellner

 4.2 Sterne bei 42 Bewertungen
Autorin von Rabensommer, Ein Rucksack voller Sand und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Elisabeth Steinkellner

Elisabeth Steinkellner wurde 1981 geboren und wuchs im südlichen Niederösterreich auf. Nach einer Ausbildung zur Sozialpädagogin und dem Studium der Kultur- und Sozialanthropologie in Wien, widmete sie sich ihrer Leidenschaft dem Schreiben. Sie verfasst Kurzprosa, Lyrik und Kinderbücher und veröffentlichte mit „Rabensommer“ ihren ersten Jugendroman. Für ihre Arbeiten wurde ihr unter anderem der Hans-im-Glück-Preis und dem Mira-Lobe-Stipendium ausgezeichnet. Die Autorin lebt mir ihrem Freund und ihren Kindern in Niederösterreich.

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Vom Flanier´n und Weltspazier´n

Erscheint am 01.01.2019 als Hardcover bei Tyrolia.

Alle Bücher von Elisabeth Steinkellner

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Rabensommer

Rabensommer

 (25)
Erschienen am 21.12.2015
Ein Rucksack voller Sand

Ein Rucksack voller Sand

 (4)
Erschienen am 21.05.2012
Die neue Omi

Die neue Omi

 (4)
Erschienen am 01.02.2011
Rabensommer

Rabensommer

 (3)
Erschienen am 10.07.2017
Die Kürbiskatze kocht Kirschkompott

Die Kürbiskatze kocht Kirschkompott

 (2)
Erschienen am 01.09.2016
die Nacht, der Falter und ich

die Nacht, der Falter und ich

 (2)
Erschienen am 01.03.2016
Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen

Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen

 (2)
Erschienen am 15.08.2018
An Herrn Günther mit bestem Gruß!

An Herrn Günther mit bestem Gruß!

 (0)
Erschienen am 07.02.2010

Neue Rezensionen zu Elisabeth Steinkellner

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Rezension zu "Dieser wilde Ozean, den wir Leben nennen" von Elisabeth Steinkellner

Eine Sprache, die gefangen nimmt
Ramgardiavor 18 Tagen

Wir erleben 6 Tage im Leben von Simon und Antonia. So ist das Buch auch unterteilt. Diese Kapitel bestehen aus vielen kurzen Kapiteln, die meist mit einem Wort überschrieben sind.

Simon hat vor einiger Zeit einen Studenten im Zug getroffen und sich in ihn verliebt. Er weiß nur seinen Vornamen "Paulus" und dass er in dieser Stadt wohnt. Simon zieht in ein einfaches Hotelzimmer und lernt die Studentin Vero, die an der Rezeption arbeitet kennen und auf einer Parkbank Antonia.

Sie sucht nach ihrem verschwunden Bruder Joel, dessen Schicksal sich erst am Ende aufklärt. Ihr Freund Enno hat sehr viel Geduld mit ihr, trotzdem kann auch er irgendwann nicht mehr weiter und ist für Antonia nicht mehr zu erreichen.

Antonia hilft Simon bei seiner Suche, die beiden Fremden können sich vieles erzählen und haben Verständnis für die Situation des anderen.

Mir hat die Sprache dieses Buches sehr gut gefallen. Auch das große Vertrauen, dass die Eltern von Simon in ihren sechszehnjährigen Sohn haben, finde ich bemerkenswert. Überhaupt kommt Simon aus "normalen" Verhältnissen. Er hat eine Schwester, die er sehr liebt, eine Oma, die sich kümmert und Eltern, die ihn unterstützen. Er hat auch Freunde, an die er oft denkt und mit denen er Kontakt hält.


Auch Antonia hat eine gute Freundin und Enno, der sie sehr lieb hat. Nur ihr verlorener Bruder, der zwar sehr intelligent ist, aber sein Leben nicht meistern konnte, macht sie traurig. Er ist psychisch krank  und verschwindet einfach. Dadurch ist auch Antonias Verhältnis zu den Eltern geprägt.

Am Ende gibt es nicht direkt ein Happy End, aber doch viel Hoffnung für die Zukunft.

Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann, weil hier die Gefühle und auch der Sex durch eine schöne Sprache beschrieben werden.

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K

Rezension zu "Rabensommer" von Elisabeth Steinkellner

Lebensgefühl
Katy_17vor einem Jahr

Rabensommer ist ein Buch, dass ich so noch nie gelesen habe. Vollkommen anders und so realitätsnah. Der Schreibstil legt noch mal einen oben drauf, es ist als würde man sich in Junis Kopf befinden, außerdem lässt es viel Spielraum für eigene Vorstellungen. Kopfkino garantiert. 
Absolut gelungen

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Kathleen1974s avatar

Rezension zu "Rabensommer" von Elisabeth Steinkellner

Rezension zu "Rabensommer" von Elisabeth Steinkellner
Kathleen1974vor 2 Jahren

Titel: „Rabensommer“
Autorin: Elisabeth Steinkellner
Verlag: Beltz & Gelberg Verlag 201
Seitenzahl: 201 Seiten

Klappentext:
„Juli, Ronja, Niels, August: Seit Jahren sind sie beste Freunde, fast alles haben sie zusammen gemacht – wie Raben. Jetzt, nach dem Abitur, muss jeder für sich entscheiden, wie es weitergeht. Doch noch bevor es losgeht, verändert sich alles, Schlag auf Schlag.
Juli erzählt von diesem letzten, flirrenden Sommer, den die vier miteinander verbringen, bevor sie sich in alle Winde zerstreuen.
Auf einmal ist sie auf sich allein gestellt und muss ihr Leben, das ihr wie ein Haufen lauter kleiner Schnipsel vorkommt, neu sortieren. Damit sie wieder tanzen kann. Tanzen, leben, lieben.“

Zum Cover:
Die Gestaltung des Covers und die Farbzusammenstellung gefällt mir sehr. Das Cover passt hervorragend zum Buchinhalt.

Schreibstil:
Der Schreibstil wirkte auf mich leicht poetisch, jugendlich frisch und bildhaft. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinfallen lassen und der Text ließ sich schön flüssig lesen. Die gewählte Ich-Erzählform hat es mir dabei sehr gut ermöglicht, mich in die Protagonistin hineinzudenken.

Lieblingszitate:
„Wie übersteht man die ersten Stunden nach dem Schlussmachen? Wie die erste Nacht? Und den Rest des Lebens?“ (Seite 81)
„Und Schreien ist nicht gut, denn wenn ich jetzt zu schreien beginne, höre ich nie wieder auf damit. Und mit einem Mal weiß ich: Wir sind keine Raben. Wir sind einfach nur Motten, die wahllos in jedes Licht fliegen, das auf uns scheint.“ (Seite 94)

Meine Meinung zum Buch:
Das Cover sowie der Klappentext hatten mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Da ich gern ab und zu ein Jugendbuch lese, weil ich mich gern mal in meine eigene Jugendzeit zurückversetze, war dieses Buch eine gute Möglichkeit dazu.

Das Buch ist handlungsbedingt in zwei Teile gesplittet. Der erste Teil hat mir unheimlich gut gefallen. Man lernt Juli und ihre 3 Freunde sehr intensiv kennen und merkt schnell und sehr gut, wie verbunden sie miteinander sind.
Stark zum Ausdruck kommt darin, welche unterschiedlichen Pläne die vier für ihre Zukunft haben, und dass es nicht einfach werden wird, jeder für sich seinen eigenen Weg zu gehen. Besonders bei Juli spürte ich, dass ihr diese besondere Verbundenheit zu ihren Freunden fehlen wird! Alle 4 Charaktere wurden authentisch und interessant dargestellt/beschrieben.

In diesem ersten Teil werden so einige Probleme des Erwachsenwerdens sichtbar gemacht, die völlig real und ehrlich auf mich wirkten. Ich konnte alles sehr gut nachvollziehen, habe das ein und andere Mal schmunzeln müssen, und ich habe Julis Gedanken verstehen können, ihre Freude, ihre Wut, ihre Ängste und all die Gefühle, die man als Jugendlicher durchlebt.

Im zweiten Teil, der sich etwas anders gestaltet, d.h. kürzere/knappe Erzählungen/Gedankenzusammenfassungen enthielt, wirkte der Verlauf der Geschichte oft etwas schnelllebig auf mich. Es wäre mir - nach meinem Geschmack - lieber gewesen, man hätte die Art und Weise der Erzählung aus dem ersten Teil beibehalten. Dennoch kommen auch in diesem Buch-Teil weiterhin gut die Gefühle der Protagonistin zum Ausdruck.

Für mich wäre interessant gewesen, wenn man Julis Eltern hätte mit in diese Geschichte eingebunden. Deren Sichtweise bzw. deren Umgang mit ihrer Tochter in dieser Lebensphase hätten mich, vielleicht auch jugendliche Leser, sehr interessiert!

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass mir das Buch prima gefallen hat und ich mir als Erwachsene sehr gut vorstellen kann, dass diese Story Jugendlichen vor allem Verständnis entgegenbringt. Es handelt von intensiven Freundschaften, von Liebe und Zukunftsplänen. Die Autorin hat all dies sehr gut rübergebracht und meiner Meinung nach ein wirklich empfehlenswertes Jugendbuch geschrieben.

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sterne.

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