Elisabeth Steinkellner , Michael Roher Die neue Omi

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Inhaltsangabe zu „Die neue Omi“ von Elisabeth Steinkellner

Finis Omi hat sich verändert. Das belastet die ganze Familie und es gilt, neue Wege zu finden. Vieles ist anders – die Zuneigung bleibt. Finis Omi hat sich verändert. Früher hat sie sich über Finis Haare aufgeregt, mit ihr im Park die Enten gefüttert, ist viel gereist und war eine gute Köchin. Jetzt bewundert sie Finis Frisur, isst die harten Brotkrümel lieber selbst, und verreisen kann sie auch nicht mehr. Als die Omi alle Herdplatten aufdreht, um sich die Hände zu wärmen, sagt Mama, dass ab nun alle ein Auge auf die Omi haben müssen. Auch Fini, aber die nimmt das nicht ganz so ernst, wie sie sollte. Als Mama von einem kurzen Besuch bei der Nachbarin zurückkommt, liegt die Omi unterm Tisch und schläft. Mama schimpft und Fini versteht nicht, warum die Omi nicht auf sich selbst aufpassen kann. Am nächsten Morgen bringt Mama Agatha mit, eine Frau, die sich täglich einige Stunden um die Omi kümmern wird. Und Fini kann ihre neue Omi endlich genießen, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas schief läuft.

Finis Omi hat sich verändert. Sie findet sich nicht mehr alleine zurecht. Darum ist sie zu Fini und ihren Eltern gezogen. Doch wirklich ...

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  • Die neue Omi, rezensiert von Dominic Schlatter

    Die neue Omi
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    14. April 2015 um 08:57

    Über 1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt, Tendenz stark steigend. Demenz umfasst Defizite in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten und führt zu Beeinträchtigung sozialer und beruflicher Funktionen, so die Wikipedia-Definition. Doch wie geht man nun im eigenen Umfeld damit um, wenn jemand an dieser Krankheit leidet. Keinesfalls eine leichte Situation und schon gar nicht, wenn man das Krankheitsbild einem Kind erklären muss. Fini mag ihre Oma auch wenn sie über die Frisur des jungen Mädchens meckert. Sie erzählte über ferne Länder und kochte exotische Gerichte. Doch irgendwann hat sich die Großmutter des Mädchens verändert. Anstatt die Enten im Park zu füttern, ist die neue Oma die Brotkrümel lieber selber. An selbstständiges Kochen ist nicht mehr zu denken, nachdem sich Finis Oma an den Herdplatten die Hände wärmen wollte. Sowohl die Eltern als auch das Mädchen sind mit der Situation überfordert. Es ist ihnen nicht möglich, sich in passender Art und Weise um die demente Frau zu kümmern. Schlussendlich engagieren die Eltern eine Haushaltshilfe, mit der sich Fini gemeinsam um ihre Oma kümmern kann. Gepaart mit netten Illustrationen im Sepia-Look, erklärt Autorin Elisabeth Steinkellner auf liebevolle Art und Weise, wie sehr sich das Familienleben verändern kann, wenn eine Person an Demenz oder Alzheimer erkrankt. Gerade für Kinder sind Erwachsene Vorbilder und sobald diese atypisch agieren, kann dies zu Verunsicherungen führen. Daher eignet sich dieses kurze Buch perfekt, um gemeinsam mit Kindern das Thema Demenz aufzugreifen. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21651/die_neue_omi

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  • Rezension zu "Die neue Omi" von Elisabeth Steinkellner

    Die neue Omi
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    31. May 2011 um 16:14

    Die neue Omi, von der die kleine Fini hier in diesem schönen und thematisch anspruchsvollen Bilderbuch erzählt, ist eigentlich die alte Omi, die so gut kochen konnte und bei der sie gerne und oft , auch zusammen mit ihren Eltern, zu Besuch war. Nun aber kann die Omi nicht mehr in ihrer alten Wohnung wohnen. Sie zieht in die Wohnung von Finis Eltern um. Ohne dass es einmal mit Namen benannt wird, beschreibt Fini die Veränderungen, die mit und in ihrer Oma vor sich gegangen sind, und die sie zunächst für sie zu einer neuen Omi machen. Finis Omi leidet an Demenz, und sie selbst, aber besonders auch ihre Mutter, müssen sich an die neue Situation erst noch gewöhnen. Aber mit der wunderbaren Leichtigkeit eines Kindes baut Fini zu ihrer neuen Omi neue Beziehungsmuster auf und erfindet neue Tätigkeit mit ihr. „Ich liebe Omi“, sagt zum Ende des Buches. „Die neue genauso wie die alte. Jeden Sonntagmorgen darf ich der Omi nun die Haare frisieren, Und dann bewundern wir uns gemeinsam im Spiegel.“ Ein einfühlsames Bilderbuch, das den Kindern das Phänomen der Demenz nahebringt auf liebevolle Art. Immer mehr Kinder werden durch ihre Großeltern oder Urgroßeltern damit konfrontiert. Gut , dass es solche Bilderbücher für sie gibt.

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