Elisabeth Tova Bailey

 4 Sterne bei 118 Bewertungen

Lebenslauf von Elisabeth Tova Bailey

Elisabeth Tova Bailey wurde in New England (USA) geboren. Sie machte zunächst eine Ausbildung als Gärtnerin und arbeitete später als Journalistin, veröffentlichte Essays und Kurzgeschichten, bis sie im Alter von 34 Jahren auf einer Europareise an einem Virus erkrankte, der sie monatelang ans Bett fesselte. In dieser Zeit beschäftigte sich Bailey mit der Kulturgeschichte der Schnecke und schrieb »Das Geräusch einer Schnecke beim Essen«. Elisabeth Tova Bailey lebt heute im Bundesstaat Maine.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Elisabeth Tova Bailey

Cover des Buches Das Geräusch einer Schnecke beim Essen (ISBN:9783492307970)

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

 (114)
Erschienen am 07.12.2015
Cover des Buches Das Geräusch einer Schnecke beim Essen (ISBN:9783451351457)

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

 (3)
Erschienen am 14.06.2016
Cover des Buches Das Geräusch einer Schnecke beim Essen (ISBN:9783451881596)

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

 (0)
Erschienen am 14.06.2016
Cover des Buches The Sound of a Wild Snail Eating (ISBN:9781900322911)

The Sound of a Wild Snail Eating

 (1)
Erschienen am 30.09.2010
Cover des Buches The Sound of a Wild Snail Eating (ISBN:9781452654805)

The Sound of a Wild Snail Eating

 (0)
Erschienen am 12.12.2011

Neue Rezensionen zu Elisabeth Tova Bailey

Neu

Rezension zu "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen" von Elisabeth Tova Bailey

Faszination einer neuen Welt
Die-Glimmerfeenvor 7 Monaten

Inhalt: Die Journalistin Elisabeth Tova Bailey ist durch eine Virusinfektion lange Zeit ans Bett gefesselt. Eines Tages bekommt sie Besuch von einer Freundin, die ihr nicht nur eine Topfpflanze mitbringt, sondern auch eine kleine Schnecke, die sie im Wald aufgesammelt hat - der Beginn einer wundersamen Freundschaft.

Art des Buches: Selbsterfahrungsbericht

Wie fand ich das Buch? Mich hat die Krankheitsgeschichte der Autorin sehr berührt und ich habe sehr mit ihr mitgefühlt, obwohl sie nicht darauf ist, im Leser Mitleid oder tiefe Emotionen zu rühren. Wie sehr die Schnecke ihr doch Trost zu schenken weiß, ohne selber etwas davon zu ahnen. Beim Lesen des Buches wurde mir allerdings auch schnell klar, wie mangelhaft der Mensch in seiner Art ist, wenn man ihn mit so einem kleinen Tier vergleicht. Ich hätte niemals geglaubt, dass mich das Thema Schnecke so sehr faszinieren könnte, es hat mir einen ganz neuen Blickwinkel auf diese interessanten Tierchen gegeben.

Gab es etwas zum Nachdenken und/oder Nachforschen? Wie sehr unser Wohlbefinden von unserer Umgebung abhängt.

3 passende Wörter zum Buch? Krankheit - Genesung - Schnecke

Wem empfehlen? Ein Buch, dass mir zum Einen die Welt der Schnecken erschloss, zum Anderen einen Einblick verschaffte, wie es wohl wäre, in so einer Situation, wie die Autorin zu sein.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen" von Elisabeth Tova Bailey

Eine Mischung aus Biographie, Sachbuch und einer stillen, emotionalen Lebensgeschichte
Buchraettinvor einem Jahr

Mollusken- vielleicht war das Wort der Grund warum ich dieses Buch so spannend fand und einfach losgelesen habe. Ein anderer Angehöriger dieses Stammes, der Oktopus hat mich in einem Sachbuch ebenso fasziniert. Nun also ein Sachbuch über eine Schnecke.
Das Buch ist eine Mischung. Ein Sachbuch mit vielen Infos über Schnecken. Eine Art Biographie / Erfahrungsbericht aus der Sicht der Autorin. Diese infizierte sich bei einer Europareise an einer unklaren Infektionsquelle und zeigte schon auf dem Heimflug in die USA im Flugzeug Symptome, wie sie im Buch schreibt. Es wird anfangs nicht klar, was sie genau für eine Krankheit hat, nur das sie körperlich eingeschränkt ist, immer wieder bettlägerig. Im Anhang des Buches erfährt der interessierte Leser hierzu noch Fakten. Diagnosen von Ärzten und ein wenig vom Verlauf ihrer Erkrankung.
Die Autorin ist 34 Jahre alt, als sie erkrankt. Im Buch wird noch erwähnt, dass es eine virale und oder bakterielle Infektion sein könnte, die Mitochondrien betroffen sein könnten. Sie bleibt ans Bett gefesselt, fast bewegungslos. Eine Freundin bringt einen Blumentopf vorbei auf dem ein kleiner Untermieter lebt, wie sie bald feststellt- eine kleine Schnecke.
Es entwickelt sich nun eine ganz besondere Beziehung. Die Autorin vergleicht die Langsamkeit der Schnecke immer auch mit dem Ablauf ihres jetzigen ebenso langsamen Lebens. Ich fand das Buch war schon auch sehr emotional und auch sehr sensibel geschrieben.
Das Leben, das sich von heute auf Morgen so grundlegend verändert. Der eigenen Lebensradius beschränkt auf den Umkreis eines Bettes, Pflegeabhängigkeit, ein unklare Diagnose- und nun diese Schnecke. Was nun in den Szenen folgt, wirkt ein wenig wie eine Art Symbiose der beiden auf mich.
Die Schnecke ist da, existiert, lebt auf diesem Blumentopf anfangs und bietet der Autorin eine Art Flucht aus dieser Situation indem sie einfach da ist und sie sie beobachten kann.
Die Autorin erzählt nun auch, dass sie sich im Laufe der Zeit durch Fachbücher über Schnecken liest und sie lässt den Leser daran teilhaben. Die Schnecke erhält Schutz und Nahrung, die Erzählerin Gesellschaft. Ein Lebewesen, das sich langsam bewegt, aber dennoch voller Leben ist.
Es wirkt auf mich wie eine Art Anker diese Beziehung, den die Erzählerin ergreift und so Lebensmut schöpft.
Im Text verteilt, besonders zu Beginn der Kapitelanfänge finden sich noch Textzitate verschiedener Autoren und Personen, die sich meistens über Schnecken äußern.
Der Anhang des Buches bietet einem hier auch noch viel Informationen über die Haltung von Schnecken. Ein Literaturverzeichnis zum Thema, sowie Quellenhinweise.
Die Langsamkeit einer Krankheit spiegelt sich hier ein wenig am Leben einer Schnecke. Diese dient der Autorin wie ein Anker, der sie zurück ins Leben führt. Nebenbei erfährt der Leser viel Wissenswertes über Schnecken.
Eine Mischung aus Biographie, Sachbuch und einer stillen, emotionalen Lebensgeschichte. Vollste Leseempfehlung.

Kommentare: 5
55
Teilen

Rezension zu "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen" von Elisabeth Tova Bailey

Wenn ich anfangs kein großer Fan von Schnecken war, so bin ich es jetzt!
buecherwolfdevor 2 Jahren

Worum dieser Roman handelt: Unsere Hauptperson Elisabeth war eine abenteuerlustige und energiegeladene junge Frau, bis sie eines Tage nach einer Reise krankheitsbedingt an das Bett gefesselt ist. Ihr einziger Trost ist eine Schnecke, welche eine Pflanze bewohnt, die ihre Freundin Elisabeth aus dem Wald mitbringt. 

Kleines aber feines Extra: Zum Beginn jedes der 22 Kapitel gibt es ein zum Thema passendes Zitat von berühmten Persönlichkeiten. Diese bilden eine schöne und lockere Einführung in das Kapitel und sind faszinierend zu lesen. Erstaunlich fand ich, wie früh und wie vielfältig sich die Menschheit über dieses kleine unscheinbare Wesen Gedanken gemacht haben.

Warum dieses Buch ungewöhnlich ist:
Zugegeben, man darf keine “Bewegung“ im Buch erwarten, da sich die Geschichte an die Protagonistin anpasst und dadurch fast zum Stillstand kommt. Elisabeth liegt im Bett, demnach kann man nicht erwarten, dass sie groß etwas erlebt, auch wenn sie gerne würde. Dennoch langweilt man sich als Leser nicht, denn die Gedanken von Elisabeth, meist angetrieben durch unsere Schnecke, sind hochinteressant. Außerdem finde ich es sehr spannend zu lesen, wie sich dieses kleine Wesen verhält. In der Anfangsphase hat sie den Blumentopf (ihr anfängliches Zuhause) nie verlassen und wenn, ist sie immer am Morgen zurückgekrochen.

Warum diese Lektüre so besonders für mich ist:
Schnecken fand ich bis zu diesem Roman nicht so toll, habe mich aber auch noch nie wirklich mit ihnen beschäftigt. Nachdem ich aber viele Fachinformationen über die “Gastropoda“ gelesen habe, die gibt es manchmal zwischen den Kapiteln, fand ich sie eigentlich gar nicht mehr so schlimm. Diese nervigen Tiere, auf die man nicht treten will, wurden schnell zu interessanten, mich immer wieder überraschenden kleinen Wundertieren. Laut dem siebten Kapitel haben Schnecken durchschnittlich 33 Zähne auf 80 Reihen, das macht dann eine stolze Anzahl von 2640 Zähnen für so ein kleines Wesen! Ich würde Lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht erstaunt und begeistert bin.

Mein abschließendes Fazit: Dieses Schätzchen von nicht einmal 150 Seiten kann ich wirklich jedem nur ans Herz legen. Wenn ich anfangs kein großer Fan von Schnecken war, so bin ich es jetzt!

Kommentieren0
27
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 183 Bibliotheken

auf 21 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks