Elisabeth Tova Bailey Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

(91)

Lovelybooks Bewertung

  • 86 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 24 Rezensionen
(39)
(29)
(15)
(5)
(3)

Inhaltsangabe zu „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“ von Elisabeth Tova Bailey

Durch eine Krankheit ist die Journalistin Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Als sie von einer Freundin eine Topfpflanze geschenkt bekommt, unter deren Blättern eine Schnecke sitzt, beginnt sie diese zu beobachten. Nachts wird ihr neues Haustier aktiv, fährt seine Fühler aus, geht auf die Jagd und vollführt seltsame Rituale. Fasziniert beschäftigt sich Bailey mit Biologie und Kulturgeschichte der Schnecke und erfährt Verblüffendes über ein unterschätztes Lebewesen.

Großartiges, entschleunigendes, besonderes Buch!! Hätte nie gedacht, dass man die Geräusche einer Schnecke beim Essen hören kann ...

— CoraGMolloy
CoraGMolloy

Eine Ode an die Entschleunigung, die nach ihrem brillanten Auftakt aber mehr und mehr durch immer längere Auszüge aus Fremdwerken ersetzt wi

— killmonotony
killmonotony

In einem Zug gelesen, zugeschlagen mit einem Lächeln im Gesicht.

— Metalfischchen
Metalfischchen

ruhige, kraftvolle und lebensbejahende Geschichte

— Pippilotta_Langstrumpf
Pippilotta_Langstrumpf

Sehr viel Wissenswertes über Schnecken. Langsam und bedächtig, schön und tröstlich.

— Federzauber
Federzauber

Poetisches Buch in dem eine kleine Schnecke zu einer großen Bedeutung gelangt.

— TheRedRidingHood
TheRedRidingHood

Dass Schnecken äußerst interessante und faszinierene Tiere sind, zeigt dieses Buch. Ich sehe diese Lebewesen nun mit ganz anderen Augen. ;)

— Janine2610
Janine2610

Es ist unbeschreiblich, wie schneckenhaft eine Lektüre sein kann!!!

— treulesend
treulesend

wirklich sehr schön geschrieben, aber ein wenig irreführend, es ist mehr ein Buch über Schnecken geworden :-D

— sternchennagel
sternchennagel

Eine bezaubernde Reise in die Welt der Gastropoden.

— Schwertlilie79
Schwertlilie79

Stöbern in Romane

Schlafende Sonne

Auf der Suche nach der Handlung völlig verloren.

miss_mesmerized

Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt

Literaturbetrieb in der Karibik

Aliknecht

Vintage

Etwas Gitarrengeschichte mit einem Krimi gemischt

leniks

Und es schmilzt

Wirklich bewegend und erschütternd

Lilith79

Drei Tage und ein Leben

Ein beklemmendes Buch, stellenweise schwer zu verdauen. Negativ: unerträglicher Protagonist.

Lovely_Lila

Zeit der Schwalben

Eine spannende und berührende Familiengeschichte

SarahV

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension: Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    killmonotony

    killmonotony

    06. May 2017 um 14:26

    Aww, was für ein schönes Büchlein! Elisabeth Bailey von einer Krankheit, die sie sich auf einer Reise eingefangen hat, und die sie mehrere Jahre lang komplett schwächt und ans Bett fesselt. Dieses Buch handelt von mehreren Monaten, wo sie sich langsam, ganz langsam, auf dem Weg der Besserung befindet. Eine Freundin bringt ihr eines Tages überraschend eine Schnecke in einem Veilchentopf mit und von da an werden Elisabeth und die Schnecke Zimmergenossinnen. Durch ihre Krankheit aus dem Leben gerissen und zwangsweise entschleunigt, konnte Elisabeth eigentlich gar nichts Besseres (ihre Genesung mal ausgeschlossen) passieren, als diese kleine Schnecke zu bekommen. Denn diese, selbst Königin der Langsamkeit, lehrt Elisabeth einiges über die Zeit und das Leben: Sie dahingleiten zu sehen, war eine willkommene Ablenkung und zugleich eine Art Meditation; meine oft hektischen Gedanken beruhigten sich allmählich und passten sich dem ruhigen, sanften Rhythmus der Schnecke an. Mit ihrer ruhigen, fließenden Bewegung war die Schnecke eine wahre Tai-Chi-Meisterin. Durch das Buch ziehen sich haufenweise Zitate oder kurze Abschnitte aus Schnecken-Fachliteratur, in die sich Bailey nach ihrer Genesung eingelesen hat, und die sie stückweise immer wieder einfließen lässt. Teilweise fand ich es etwas viel, wenn sich ein Kapitel nur aus vielen Zitaten und nur wenig Eigentext zusammengesetzt hat, aber ich finde, ich habe auch einiges gelernt über diese wunderbaren, kleinen Kriechtiere.  Zugegeben, es passiert nicht viel in diesem Buch, das sollte man auch bei dem Titel schon wissen, aber es ist einfach wunderbar, zusammen mit Bailey die wunderbare Kreatur Schnecke kennenzulernen. Ganz nebenbei gewinnt man auch Erkenntnisse über das Leben selbst, die Verschwendung der geringen Zeit, die man hat, und, ganz weit oben: über die Entschleunigung. Beim Lesen selbst habe ich gemerkt, dass ich entspannter war als sonst bei einem Buch, vielleicht weil die Beschreibungen der kleinen Schnecke und ihrem Häuschen wahnsinnig beruhigt haben. Immer mal wieder habe ich das Büchlein hervorgeholt, um „mal schnell“ ein oder zwei Kapitel zu lesen, und „ganz gemütlich“ sind es dann ein paar mehr geworden.  Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

    Mehr
  • mein Freund, die Schnecke

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    Pippilotta_Langstrumpf

    Pippilotta_Langstrumpf

    29. June 2016 um 14:53

    meine Meinung:Dieses Buch trägt autobiografische Züge. Die Autorin erkrankt in einem Urlaub an einem unbekannten Virus, der sie fast völlig lahm legt. Über Monate und Jahre hinweg geht ihr Leidensweg, begleitet von Kreislaufzusammenbrüchen, Muskelschwäche und diversen Organproblemen. Kein Arzt kann ihr helfen, da der Krankheitserreger nicht gefunden wird. Auf Grund ihrer Pflegebedürftigkeit muss sie ihren Bauernhof verlassen und wird in einem Studio betreut. Hier kann sie nur im Bett liegen und ihren traurigen und teilweise wirren Gedanken nachgehen. Da bringt ihr eine Freundin eine Schnecke aus dem Wald mit. Diese ist jetzt der Mittelpunkt ihres Tagesablaufes. Sie beobachtet die Schnecke im Tageszyklus, gibt ihr Wasser und Futter und lebt dadurch auf. Sie findet wieder einen Sinn in ihrem Leben und bezieht auch ihre Pfleger und Freunde mit in die "Schneckenkunde" ein. Sie lässt sich Bücher schicken, um mehr über die tollen Lebewesen zu lernen und nimmt auch Kontakt zu Biologen auf. Die diversen Zitate im Buch sind sehr gut gewählt und unterstreichen die Geschichte. Man lernt sehr viel über die Entstehung und Lebensweise der Schnecken. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, uns von ihrer schweren Krankheit zu erzählen, aber zugleich das Hauptaugenmerk auf das Positive in dieser schweren Zeit zu lenken. Ich hoffe, sie ist inzwischen wieder voll und ganz genesen!! Bewertung:Eine Geschichte, die Mut macht. Man erkennt, dass auch die kleinen Dinge im Leben Großes bewirken können.

    Mehr
  • Schnecken sind uninteressant? Von wegen ...

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    wakinyan

    wakinyan

    Von einer lieben Freundin bekam ich dieses Buch und wie sie es vorausgesagt hatte, verzauberte mich die Geschichte. Wer hätte gedacht, dass eine kleine Schnecke soviel Stoff zum Nachsinnen liefert? Ich nicht, deshalb war ich umso mehr überrascht. Durch eine schwere Krankheit fristet die Erzählerin ihr Dasein im Bett. Sie ist zu schwach für jegliche Bewegung. Nur gut, dass ihr eine Freundin eine kleine Schnecke mitgebracht hat. In stiller Beobachtung beginnt sie sich mit diesem Lebewesen zu verbinden. Verblüfft stellt sie Parallelen fest und findet Trost. Es war unglaublich wie gemächlich die Geschichte dahinkroch und gerade deshalb soviel Zeit für Entdeckungen ließ. Und zwar Entdeckungen an Stellen, wo man im Allgemeinen nichts sonderlich Aufregendes erwartete. Doch weit gefehlt, so ein Schneckenleben ist hochinteressant, zumindest wusste ich noch nicht, dass Schnecken Liebespfeile abschießen, um ihren Partner zu betören. Der zarte, unaufdringliche Schreibstil der Autorin sprach mich sehr an. Durch die Verknüpfung von eigenem Erleben und wissenschaftlichen Fakten entstand sowohl ein informatives als auch ein berührendes Werk. Gerne empfehle ich es uneingeschränkt weiter.

    Mehr
    • 5
  • Schnecken sind interessanter als man denkt!

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    Janine2610

    Janine2610

    Der Klappentext: Es ist die Geschichte einer Verführung und einer ungewöhnlichen Freundschaft. Nach einer Europareise erkrankt die Journalistin Elisabeth Bailey an einem seltenen Virus und ist monatelang ans Bett gefesselt. Von einer Freundin bekommt sie eine Topfpflanze geschenkt. Unter den Blättern sitzt eine Schnecke. Im eingeschränkten Radius ihrer Wahrnehmung beginnt Bailey die Schnecke zu beobachten - und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zunächst irritiert, dann zunehmend fasziniert begibt sich die Autorin auf eine hinreißende Expedition ins Reich dieses vollkommen unterschätzten, hochgradig komplexen Lebewesens. Meine Meinung: Schon allein der Titel Das Geräusch einer Schnecke beim Essen hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht, dazu noch der Klappentext und ich konnte gar nicht anders als gleich loszulesen. Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Roman, eigentlich ist es die Autobiografie der Autorin Elisabeth Tova Bailey. Hierin beschreibt sie ein Jahr ihrer etwa 20 Jahre andauernden Krankheit, die sie sich in einem kleinen Dort auf ihrem Europabesuch eingefangen hat. In diesem einen Jahr war sie mehr oder weniger ständig auf ihr Bett angewiesen. Und wenn ich mir das so überlege: man fährt auf Urlaub auf einen anderen Kontinent, kehrt krank zurück - aber nicht etwa für eine Woche, sondern für ganze 20 Jahre ... Das ist hart. Da verpasst man unter Umständen ein Viertel seines gesamten Lebens! Wäre ich an Stelle der Autorin gewesen, ich weiß nicht, ob ich in all den Monaten im Bett nicht wahnsinnig geworden wäre. ~ Das Überleben hängt oft davon ab, dass man einen Lebensinhalt hat: eine Beziehung, einen Glauben, eine auf dem schmalen Grat des Möglichen balancierende Hoffnung. ~ (S. 25) Was für ein Glück, dass sie zufällig zu ihrer Schnecke gekommen ist. Geplant war das nämlich nicht. Denn eine Freundin von Elisabeth hat ihr eine Topfpflanze geschenkt (Veilchen) und darin hat eine Schnecke geschlafen. Und weil die Autorin ja sowieso an ihr Bett gefesselt war, hat sie genügend Zeit und zwangsweise wohl auch Geduld gehabt, um die Schnecke zu beobachten. Und all das beschreibt sie eben in ihrem Buch - und es ist wirklich faszinierend! ~ Nachdem wir uns wochenlang rund um die Uhr Gesellschaft geleistet hatten, konnte an unserer Beziehung kein Zweifel mehr bestehen: Die Schnecke und ich lebten offiziell zusammen. ~ (S. 31) Von so viel Schnecke auf so wenigen Seiten habe ich noch nie gelesen. Na gut, ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich überhaupt schon mal was Schneckiges gelesen habe ... Jedenfalls war nicht nur die Autorin total begeistert und gebannt bei der Schneckenbeobachtung und Informationen-über-Schnecken-Beschaffung, sondern auch ich. Teilweise fand ich die Beschreibung über ihre Schnecke richtig niedlich und man bekommt große Lust, nach draußen zu gehen, sich eine Schnecke zu suchen und diese in ihrem Tun zu bestaunen. ~ Das Leben einer Schnecke ist, so sehr wie jedes andere, von dem ich weiß, von leckerem Essen, mehr oder weniger bequemen Schlafplätzen und einer Mischung aus erfreulichen und weniger erfreulichen Abenteuern erfüllt. ~ (S. 94/95) Diese Schnecke hat die Autorin wahrlich vor dem Wahnsinn bewahrt, denn die Zeit mit ihr war eine interessante Ablenkung, die sie nicht gehabt hätte, wenn ihre Freundin ihr den Veilchentopf nicht gebracht hätte. So gesehen war dieses kleine Lebewesen nicht nur wahnsinnig interessant zu beobachten, sondern auch eine Art Lehrmeisterin für die Autorin. Erstaunlich, wie viel Mut so ein Tier einem Menschen machen kann ... ~ Die Schnecke war mir eine echte Lehrmeisterin gewesen, ihr bescheidenes Dasein hatte mir Kraft gegeben. ~ (S. 145) Das ist nicht nur die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft, sondern auch eine Art Liebeserklärung an das Leben, die man durch das Dasein der Schnecke versteht. So wie es hier bei mir der Fall ist, bin ich nur selten durch Beschreibungen eines Lebewesens gleich so fasziniert davon. Dass Schnecken so spannend sein können, hätte ich nie erwartet. Ich sehe diese Tiere nun definitiv mit völlig anderen Augen.

    Mehr
    • 2
  • Dein Freund die Schnecke

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    sternchennagel

    sternchennagel

    25. November 2015 um 15:11

    http://bibliophilias-buecherhimmel.blogspot.de/ Wie der Klappentext schon verrät, geht es in diesem sehr dünnen Buch um die Zeit, in der die Autorin wegen einer Krankheit an ihr Bett gefesselt war.  Als Krankenschwester finde ich so ein Thema natürlich sehr ansprechen und der Titel klang einfach so interessant, dass ich es unbedingt lesen wollte.  Ich glaube, ich hatte falsche Erwartungen an das Buch, wobei ich sagen muss, dass der Klappentext genau das anpreist, was das Buch zu bieten hat und keine falschen Hoffnungen geben sollte.  Wie gesagt, das Buch ist genau das, was es verspricht. Es geht ohne große Umschweife bald los mit der Bekanntschaft zwischen Schnecke und Frau. Ich fand das Buch sehr schön geschrieben, sodass man sich gleich in diesem Buch verlieren konnte, jedoch wurde es von Seite zu Seite wissenschaftlicher, irgendwann gab es weniger Gedanken von der Autorin zu einem Thema und persönliche Erlebnisse, dafür immer mehr Wissenschaftliches über Schnecken.  Man muss der Autorin wirklich hoch anrechnen das sie es wirklich gut gemeistert hat dieses unscheinbare und häufig übersehene Lebewesen so spannend zu machen.  Aber ich bin auch froh, dass dieses Buch nur so wenige Seiten hatte und es irgendwann zu Ende war. Fazit Das Buch kann ich für jeden Naturbegeisterten empfehlen, aber auch für all jene, die ans Bett gefesselt sind und vielleicht sogar für Menschen in Lebenskrisen, da sich die eine oder andere Lebensweisheit in diesem Buch bildet.  meine Bewertung in Herzen   ❤❤❤❤

    Mehr
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) Buchhandlung_am_Schaefersee (36/30) Buchrättin (31 / 30)  Buecherschmaus (0/40) Buecherwurm1973 (16/40) Cadiya (20/20) Caillean79 (30 / 30) Calypso49 (17/20) Caroas (16/30) Ceciliasophie (7/20) Chiara-Suki (7/20) ChrischiD (29 / 20) Coconelle (6/20) Code-between-lines (36/30) creativeartless (11/20) crimarestri (3/20) Cuchilla_Pitimini  Cuileuni (1/20) CupcakeCat (18/30) Curin (4/30) czytelniczka73 (34 / 30) daneegold (27/40) DaniB83 (14/40) Daniliesing (21/40) Danni89 (24/20) danzlmoidl (2/20) darigla (5/20) DarkChocolateCookie (12/20) Darkshine (3/20) DaschaKakascha  Deengla (25/40) Deli (21/40) dieFlo (4/40) digra (30 / 30) disadeli (20 / 20) divergent (36 / 30)  Donata (24/20) Donauland (5/20) DonnaVivi (23 / 20) Dorina0409 (12/20) Dreamworx (40 / 40) Dunkelblau (15/40) eifels  eldora151 (10/40) Elektronikerin (14/20) Elke (21/20) el_lorene (32/40) EmilyThorne (0/40) EmmaBlake (4/30) Eternity (30/30) Evan (20 / 20) fairybooks (20/20) Finesty22 (4/20) Fornika (40/30) Fraenzi (0/20) franzzi (21/20) fredhel (33 / 30) FritzTheCat (1/20) Gela_HK (1/30) Ginevra (40 / 40) glanzente (34 / 30) Glanzleistung (31 / 30) Gloeckchen_15 (29/20) gra (10/20) GrOtEsQuE (31/30) Gruenente (31 / 30) gst (40 / 40) Gulan (23/30) gusaca (30 / 30) Gwendolina (34/40) hannelore259 (25/40) hexe2408 (20/20) hexepanki (30 / 30) Hikari (27/40) histeriker (24 / 20) Honeygirl96 (0/20) Icelegs (40 / 40) Igela (32/30) Igelmanu66 (39/40) ImYours (15/20) Insider2199 (32 / 30) IraWira (31 / 30) jacky2801 (5/20) Jadra (20 / 20) jala68 (20 / 20) Jamii (7/40) janaka (31 / 30) Jarima (34 / 30) jasbr (40 / 40) Jeami (15/20) Jecke (39/20) joel1 (0/20) JulesWhethether (9/20) JuliB (40 / 40) Kaiaiai (7/20) Karin_Kehrer (27 / 20) katha_strophe (38 / 30) kathiduck (20/30) kattii (34/40) Kerstin-Scheuer  Ketty (20 / 20) Kidakatash (21/30) Kiki2707 (6/20) kingofmusic (20 / 20) KirschLilli (5/20) KitKat88 (5/40) Kiwi_93 (10/20) Kleine1984 (31/30) kleinechaotin (3/40) Klene123 (36/40) Knorke (21/20) Koromie (0/20) Krinkelkroken (23/20) krissiii (0/20) Kuhni77 (24 / 20) Kurousagi (6/20) kvel (3/30) LaDragonia (2/20) LadySamira091062 (33/20) LaLeLu26 (1/20) Lara9 (0/40) Laralarry (20 / 20) laraundluca (24/20)  LaTraviata (30/30) Lena205 (38/40) LenaausDD (33/30) Leni02 (3/30) LeonoraVonToffiefee (39/40) lesebiene27 (35/40) LeseJette (16/40) Lese-Krissi (20 / 20) LeseMaus (3/20) Leseratz_8 (20/20) Lesewutz (14/20) Lesezirkel (20 / 20) leucoryx (30 / 30) LibriHolly (21/40) Lienne (6/30) lilaRose1309 (18/30) Lilawandel (30 / 30) Lilith79 (12/20) lille12 (1/40) Lilli33  (38/30) LillianMcCarthy (37/40) LimitLess (30 / 30) Lisbeth0412 (15/40) Lissy (40 / 40) Literatur (18/30) Littlebitcrazy (40 / 40) Loony_Lovegood (21/40) Looony (6/20) Los_Angeles (0/20) love_reading (10/20) LubaBo (22/20) Lucretia (17/30) lunaclamor (4/30) mabuerele (34/30) Maggi90 (3/20) MaggieGreene (18/20) maggiterrine (30 / 30) Maikime (8/20) mareike91 (30 / 30) martina400 (30 / 30) -Marley- (4/20) M-ary (15/20) MeinhildS  MelE (38/30) merlin78 (2/20) Mexistes (0/40) mieken (23/30) Mika2003 (2/20) Milena94 (4/20) MiniBonsai (0/30) minori (7/20) MissErfolg (15/20) miss_mesmerized (38/40) MissTalchen (34/30) mistellor (30 / 30) Mizuiro (18/30) mona0386 (0/20) mona_lisas_laecheln (30/30) Mondregenbogen (0/20) Mone80 (13/40) monerl (0/30) MrsFoxx (4/20) Mrs_Nanny_Ogg (40 / 40) N9erz (30/30) Naala (0/40) naddelpup (0/20) naninka (34/30) Narr (20/40) nemo91 (20 / 20) Nessi984 (0/20) Niob (28/30) Nisnis (35/20) nonamed_girl (20 / 20) Nuddl (7/30) Oncato (6/20) paevalill (16/20) pamN (1/20) Pelippa (21/20) Phini  (20/20) PMelittaM (33/30) PollyMaundrell (26/30) Pony3 (1/30) Queenelyza (40 / 40) Queen_of_darkness (0/40) QueenSize (5/20) rainbowly (29/20) readandmore (0/20) Ritja (30 / 30) Rockyrockt (2/30) rumble-bee (22/40) SagMal (2/20) SarahRomy (6/40) Salzstaengel (0/40) samea (24/20) sarlan (15/20) Saskia512 (0/30) scarlett59 (13/20) schabe (0/20) schafswolke (40 / 40) Schlehenfee (40 / 40) Schnien87 (27/20) Schnuffelchen (0/20) Schnutsche (28 / 20) SchwarzeRose (7/40) Seelensplitter (37 / 30) Sick (39/30) Sikal (40 / 40) Si-Ne (37/20) Smberge (7/30) Snordbruch (20/20) solveig (40 / 40) Somaya (28/30) SomeBody (8/30)  sommerlese (40 / 40) Sommerleser (35/20) Sophiiie (40 / 40) spandaukarin (0/20) spozal89 (31/30) Starlet (4/40) stebec (40/40) stefanie_sky (40 / 40) steffi290 (23/30) SteffiR30 (11/20) Steffis-Buecherkiste (2/20) SteffiWausL (40/40) sternblut (11/30) sternchennagel (40 / 40) Stjama (12/20) stoffelchen (7/20) Sulevia (21 / 20) sunlight (30 / 30) sursulapitschi (39/30) Suse*MUC (2/20) SweetCandy (4/20) sweetcupcake14 (7/20) sweetyente (3/20) Synapse11 (8/20) Taku (0/20) Talathiel (32/30) Talie (20 / 20) Taluzi (37/20) Tatsu (40 / 40) Thaliomee (20 / 20) TheBookWorm (20/20) The iron butterfly (31 / 30) Tiana_Loreen (24/20) tigger (0/20) Tinkers (6/20) Traeumeline (4/20) uli123 (30 / 30) unfabulous (40 / 40) vb90 (8/30) Verena-Julia (9/30) vielleser18 (30/40) VroniMars (33 / 30) WarmwasserSophie (2/20) Watseka (26/40) weinlachgummi (33/40) Weltverbesserer (16/20) werderaner (3/20) widder1987 (10/20) Willia (20 / 20) Winterzauber (35/30) Wolfhound (14/30) Wolly (38 / 30) Wortwelten (0/30) xbutterblume (15/20) Xirxe (32/40) xxYoloSwagMoneyxx (11/20) YasminBuecherwurm (1/30) Yrttitee (1/20) YvesShakur (2/20) YvetteH (40 / 40) Yvonnes-Lesewelt (22/30) zazzles (40 / 40) Zwerghuhn (26/30)

    Mehr
    • 8480
  • Niedliche Geschichte mit vielen Fakten über Schnecken

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    SteffiWausL

    SteffiWausL

    13. June 2015 um 16:48

    Elisabeth erleidet eine Virusinfektion und ist fortan an ihr Bett gefesselt. Ihre Pflegerin bringt ihr eines Tages eine kleine Schnecke aus dem Wald mit, die sie in einem Terrarium neben ihrem Bett hält und aufmerksam beobachtet. Die Schnecke wird in dieser Zeit zu einer wichtigen Gefährtin und hilft ihr, den Lebensmut nicht zu verlieren. Dies ist kein Roman, sondern eher eine autobiographische Schilderung, angereichert mit vielen interessanten Fakten über Schnecken. Ein angenehmer Schreibstil macht das Lesen nie langweilig, sondern wirkt vielmehr beruhigend. Das Buch vermittelt den Wert jedes einzelnen Lebewesens und die Zusammenhänge in der Natur. Und es lässt einen dankbar auf die eigene Gesundheit schauen. Das Buch ist toll für Schneckenfreunde und laue Sommertage im Gartenstuhl (vielleicht kommt ja eine Schnecke vorbei).  Wer einen Roman erwartet, eventuell angereichert mit philosophischen Gedankengängen, der ist hier leider falsch - so wie ich :-( Und dennoch war es eine niedliche Geschichte, die mich an einem warmen Frühsommertag gut unterhalten hat.

    Mehr
  • Absolut faszinierend

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    Ajani

    Ajani

    06. June 2015 um 13:49

    Elisabeth Bailey hat sich intensiv mit einer kleinen Waldschnecke und deren großer Verwandtschaft befasst und dabei eine intensive Zuneigung für sie entwickelt - und die steckt an. Mit viel Sprachgefühl schildert die Autorin, wie die Schnecke ihre Umgebung erkundet, auf Neues reagiert, trinkt, frisst und schläft. Dabei konnte ich die kleine Schnecke mit ihrem braunen Häuschen und ihren wedelnden Fühlern stets vor mir sehen. Um ihrem neuen Haustier gerecht zu werden und die eigene Neugier zu befriedigen, liest sich Elisabeth Bailey in die Materie ein und teilt in unterhaltsamen Kapiteln allerhand Trivia. Was machen Schnecken im Winter? Welche Sinne haben sie? Und wie konnte sich so ein kleines, langsames Lebewesen eigentlich über die ganze Erde verbreiten, selbst auf Inseln? Ein jeder Teil des Buches und jedes Kapitel wird mit einem Zitat eingeleitet. Sei es aus A History of the Earth and Animated Nature von Oliver Goldsmith, ein Haiku oder etwas aus der Feder von Rainer Maria Rilke: Ein jedes Zitat zeichnet ein anderes Bild und weckt neue Gedanken im Leser. Zugleich illustrieren sie hervorragend, wie viele Menschen sich bereits ebenfalls voller Faszination mit diesen schleimigen kleinen Wirbellosen befasst haben.

    Mehr
  • Sachbuch über Schnecken?

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    Jeami

    Jeami

    23. March 2015 um 12:59

    Die Journalistin Elisabeth ist durch eine lebensbedrohliche Krankheit Jahre lang ans Bett gefesselt. Von einer Freundin bekommt sie eine Topfpflanze geschenkt, in der sich eine Schnecke aufhält. In Ermangelung von Alternativen beobachtet sie das Tier über ein Jahr lang. Das Einzige, das ich aus dieser Geschichte mitgenommen habe, ist ein umfassendes Wissen über Schnecken. Nicht das ich Schnecken nicht toll finde – aber ein ganzes Buch würde ich diesen Tieren nicht unbedingt widmen. Laut Tagesspiegel: Tröstlich, poetisch, verblüffend! -  Dann hab ich den Sinn der Geschichte wohl nicht verstanden.

    Mehr
  • „Ein kleines Haustier ist oft ein ausgezeichneter Gefährte.“ (Florence Nightingale)

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    LimaKatze

    LimaKatze

    02. October 2014 um 20:36

    Zum Inhalt: Nach einer Europareise erkrankt die Journalistin Elisabeth Bailey an einem Virus und ist monatelang ans Bett gefesselt. Sogar der Versuch, sich von einer Seite auf die andere zu rollen, bedeutet für die schwerkranke Frau eine ungeheure Kraftanstrengung. Von einer Freundin bekommt die Journalistin ein seltsam anmutendes Geschenk: Eine Schnecke aus dem Wald, die diese gemeinsam mit ein paar Ackerveilchen in einen Blumentopf setzte. Elisabeth Bailey weiß zunächst nicht, was sie von diesem Geschenk zu halten hat. Eine Schnecke? Was soll sie damit? Doch dann beginnt Elisabeth mit der Beobachtung der Schnecke, ist recht bald fasziniert und macht ganz erstaunliche Entdeckungen. „Während mich die Energie meiner menschlichen Besucher erschöpfte, regte die Schnecke mich an. Mit ihrer Neugier und Anmut zog sie mich immer tiefer in ihre friedliche, einsame Welt hinein. Zu beobachten, wie sie in dem kleinen Ökosystem des Terrariums ihrer Wege ging, war entspannend (Seite 47).“ Das ungewöhnliche Haustier erweist sich für Elisabeth als das Beste, was ihr passieren konnte. Sie arbeitet sich in Fachliteratur ein und macht eigene Aufzeichnungen über ihre Schneckenbeobachtungen. Gleichzeitig, bei allem wissenschaftlichen Interesse für die Gastropoden, empfindet Bailey die Schnecke auch als wunderbare Gefährtin in dieser besonders schweren Zeit ihrer Erkrankung. Das kleine Tier nimmt ihr das Gefühl der Einsamkeit und gibt ihr außerdem einen Daseinszweck. Mehr noch, die Schnecke ermöglicht Elisabeth mitunter eine neue Sichtweise auf ihre problematische Situation und auf das Leben im Allgemeinen. ... *** Mein Fazit: Ich muss zugeben, der Einstieg in die zunächst befremdlich erscheinende Handlung, mit einer Schnecke als Haustier, fiel mir zu Anfang nicht leicht. Doch wenn man sich darauf einlässt, erwartet den Leser eine ebenso lehrreiche wie berührende Geschichte, die mit ihrem philosophischen Gedankengut und den versteckten Botschaften überrascht. Trotzdem ich ein sehr großer Tierfreund bin, hatte die Schnecke bisher nicht unbedingt mein Interesse geweckt. Das ist nach diesem Buch sicherlich anders. Auch wenn Schnecken mich nach wie vor nicht derart begeistern, wie es bei der Autorin der Fall ist, so sehe ich diese faszinierenden Tiere nun dennoch mit anderen Augen. Außerdem wird im Buch gezeigt, dass jedes Tier eine Daseinsberechtigung hat, und der Mensch sich meist viel zu wenig Gedanken darüber macht. Manchmal wurden mir die naturwissenschaftlichen Ausführungen im Buch etwas zuviel. Gerade weil es sich hier um einen autobiografischen Roman handelt, hätte ich mitunter lieber mehr über die Person Elisabeth erfahren. Insgesamt gesehen gibt es vier Sterne von mir für diese kluge und sehr bemerkenswerte Leseerfahrung, die ich gerne weiterempfehle.

    Mehr
  • Niedlich

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    (auch veröffentlicht im "Willkommen im Bücherkaffee"-Blog Was für ein wunderbares kleines Büchlein. Ich kann den vielen Zitaten der anderen Leser auf dem Einband und im Innenteil nur recht geben. Klug und zauberhaft geschrieben. Man wird Schnecken nach dieser Lektüre kaum mehr als ekelig bezeichnen können, sondern als durchaus faszinierende Lebewesen, die trotz ihrer geringen Größe mit unglaublichen Leistungen beeindrucken. Da die Autorin des Buches sehr krank war, als die Schnecke bei ihr Einzug hielt, blieb ihr nichts anderes übrig, als diese zu beobachten und stellte fest, dass sie und die Schnecke, jede für sich im eigenen Mikrokosmos gefangen, eine Menge gemeinsam hatten und das Beste aus ihrer Isolation zu machen versuchten. Elisabeth Tova Bailey ließ sich ausführliche Lektüre über Schnecken besorgen, die sie vielfach zitiert. Manchmal gerät das schon ein wenig langatmig und es passiert auch absolut nichts Aufregendes in diesem Buch, aber das macht es nicht weniger faszinierend und bezaubernd. Zumal es auch nicht darum geht, die Schnecke zu sezieren, sondern in einem großen Glas, in dem ihr natürlicher Lebensraum nachgestellt wurde, bei ihren Verhaltensweisen zu studieren. Die Schnecke kann auch jederzeit heraus und irrt auch schon mal durch die Wohnung, was Elisabeth zu lustigen kleinen Experimenten anregt. Wie zum Beispiel Garnrollen an der Schnecke zu befestigen, um zu sehen, wie stark der Schneckenschleim klebt auf dem sie sich fortbewegt. In der Zeit war die Autorin wirklich zu krank, um fernzusehen oder lange Passagen zu lesen. Nicht mal aufrecht sitzen oder stehen war möglich. Somit bot die Schnecke ihr die Abwechslung von trüben Gedanken und der Einsamkeit, die sich in ihren Alltag, an dem sie nicht mehr wie gewohnt teilnehmen konnte, in ihr Leben schlich. Ein biografisches Sachbuch der besonderen Art und absolut lesenswert. Besonders die vielen Zitate vorab eines jeden Kapitels und der Einleitung zu den einzelnen Leseabschnitten fand ich herausragend und sehr passend zur Geschichte ausgesucht. Das Cover ist ebenfalls sehr schön gestaltet. Es ist genau das darauf zu sehen, was man einen im Inneren erwartet. Eine kleine Waldschnecke, die sich langsam aber sicher ins Herz „schleimt“ .

    Mehr
    • 2
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    03. June 2014 um 13:11
  • Schnecke ist nicht gleich Schnecke - niemals!

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    wandablue

    wandablue

    In Pastelltönen erzählte jahrelange Leidensgeschichte in Gesellschaft einer Waldschnecke. Die Erzählerin studiert das Leben der Schnecken anhand eines Einzelexemplars, das ihr sozusagen zugelaufen ist, mit feinen Strichen, leisen Tönen und doch begeisternd und mitreissend: was ich alles nicht wusste über die allgegenwärtige gemeine Schnecke, damit kann man ein Büchlein füllen! Sprudelnde Handlung findet man nicht in diesem zarten Roman, sondern einen möglichen Weg zur Annahme von Unannehmbarem, kluge Betrachtungen zum Leben und Muse. Das alles wird mit leichter Feder und sprachlich absolut einwandfrei hingetupft. Wäre die Erzählung ein Kleid, so wären seine Farben in Pastell mit hübschen Punkten, wäre es Musik, dann Satie, wäre es ein Bild, ein Aquarell. Man sollte sich allerdings, wenn man nach dieser Kostbarkeit greift, ein wenig für die Natur interessieren, für alles, was da kreucht und fleucht und sich insgesamt wissbegierig zeigen. Im Anhang gibt es ein Register der verwendeten Fachliteratur, die zeigt, dass man Fakten erfahren hat, nicht Erfundenes, so ganz nebenbei ist man  schlauer geworden. Fazit: Das Büchlein ist wie eine Süssigkeit, die zu schnell auf der Zunge vergeht, denn, es ist sehr kurz, aber man fühlt den köstlichen Geschmack noch eine Weile.

    Mehr
    • 3
  • Nicht aufgeben

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. March 2014 um 17:51

    Meine Meinung: Zu Beginn der Geschichte hatte ich wirklich etwas Schwierigkeiten mich auf die Handlung und die etwas drückende Stimmung einzustellen. Doch ein paar Seiten und etwas Durchhaltevermögen später, hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Die Art und Weise der Autorin über die Erkrankung und ihre Folgen zu schreiben hat mich beeindruckt. Ich finde die Schilderungen recht sachlich gehalten und nicht überladen von überzogenen Dramatisierungen oder übertriebenem Selbstmitleid. Der Leser kann sich sowohl seine eigene Haltung zu der Situation einnehmen, als auch seine eigenen Gefühle dazu entwickeln. Die Handlung hat autobiographische Züge, die man an den überzeugenden Schilderungen, wie ich finde, entnehmen kann. Fazit: Die Botschaft des Buches, auch in schwierigen Zeiten die positiven Aspekte des Lebens nicht zu übersehen, ist Elisabeth Tova Bailey überzeugend gelungen umzusetzen!

    Mehr
  • Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    Buchinhalt: Durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt bekommt die autobiografische Ich-Erzählerin eines Tages einen Topf mit Waldveilchen geschenkt – zwischen den Blättern eine Schnecke. Mit wachsender Hingabe beobachtet die Erzählerin ihre neue Hausgenossin, die sie zunächst im Veilchentopf, später in einem Pflanzenterrarium hält. Immer mehr vergleicht sie Mensch und Molluske und lernt aus der beständigen Langsamkeit der Schnecke, die ihre menschliche Besitzerin Stück für Stück aus ihrer Lethargie befreit.   Persönlicher Eindruck: Da ich von vorne herein wußte, dass es in diesem recht speziellen „Roman“ um die Schnecke und nicht vorrangig um den Menschen geht, war ich sehr zufrieden und auch des Öfteren erstaunt, was ich da las: Eine autobiografische Geschichte, die sich mit einem Tier befasst, das man ansonsten mehr oder minder übersieht – der Schnecke, ein Gastropode aus der Familie der Mollusken. Wer kennt sie nicht, die langsamen Kriecher, die mit ihrem Haus auf dem Rücken durch Gärten, Feld und Wald ziehen? Einen solchen Hausgenossen „geschenkt“ zu bekommen, war der Erzählerin  keinesfalls zuwider; vielmehr erwächst im Laufe des Buches eine sonderbare und geradezu anheimelnde Beziehung, die die kranke Frau aus ihrem Tief mehr und mehr herausholt und ihr wieder Lebensfreude schenkt. Der Sprachstil ist angenehm und mit vielen Zitaten anderer Autoren bestückt, da man hier eine erfrischende Mischung aus Biografie, Sachkunde und biologischer Studie präsentiert bekommt, die ich in der Form noch nie in der Literatur angetroffen habe. Zahlreiche Querverweise aus einschlägiger Fachliteratur, welche aber an keiner Stelle trocken oder verstaubt wirken, machen das Buch zu einem Kleinod, in dem man sich auf ein kleines Tier einlässt und im Gegenzug wundersames aus dessen Lebensweise erfährt. Von der Nahrungssuche, über den Gebrauch der Sinne, der Partnersuche bis hin zur Eiablage und dem Schlüpfen begleitete ich die Autorin und ihre Schnecke gerne und mit Vergnügen. Man sollte wissen, dass das Tier die Hauptfigur der Erzählung ist und dessen menschlicher Gegenpart mit seinem eigenen Schicksal nur am Rande Betrachtung findet – denn wer mehr über die Krankheit und das Leben der Erzählerin wissen möchte, ist hier leider im falschen Buch. „Es klang, als mampfte jemand sehr Kleines unablässig Selleriestangen“. Ich hab es wirklich genossen, mich mal auf was Neues einzulassen und werde die Schnecken in meinem Garten von nun an mit ganz anderen Augen sehen!  

    Mehr
    • 5
  • Rezension zu "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen" von Elisabeth Tova Bailey

    Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
    Kreisrundes_Quadrat

    Kreisrundes_Quadrat

    Die Autorin, Elisabeth Tova Bailey, war aufgrund einer schweren Krankheit lange Zeit ans Bett gefesselt. Der Alltag der Erzählerin ist schwierig und einförmig, sie sehnt sich nach ihrem Garten und der Natur, die für sie unerreichbar sind. Doch da bringt ihr eine aufmerksame Freundin ein ungewöhnliches Geschenk mit: einen Blumentopf mit einem Ackerveilchen und einer Schnecke. Mit akribischer Genauigkeit beobachtet die kranke Frau das Leben des kleinen Kriechtiers. Und diese Beobachtungen sind in keinster Weise langweilig, sondern abwechslungsreich und verblüffend. Die unerwartete Komplexität dieses oftmals abschätzig betrachteten Lebewesens hilft der Frau auch bei dem Umgang mit ihrer Krankheit. Denn selbst die unscheinbarste Kreatur kann neue Perspektiven aufzeigen, wenn man sich nur die Zeit nimmt genau hinzusehen. Dieses Buch ist eine wunderbar geschriebene Liebeserklärung an das Leben in seiner gesamten Vielfalt.

    Mehr
    • 2
  • weitere