Elisabeth Zöller Ich schieße ... doch!

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Inhaltsangabe zu „Ich schieße ... doch!“ von Elisabeth Zöller

Niko hat Angst. Jeden Tag aufs Neue, wenn er in die Schule geht. Denn dort warten schon Matthias, Kevin und Raphael auf ihn. Sie schlagen ihn. Sie treten ihn. Sie erpressen ihn. Immer häufiger werden ihre Übergriffe und immer brutaler. Bis Niko keinen anderen Ausweg mehr sieht und einen verzweifelten Plan fasst. Irgendwie muss es ihm gelingen, an eine Waffe zu kommen.

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  • Rezension zu "Ich schieße... doch!" von Elisabeth Zöller

    Ich schieße ... doch!
    Cadiz

    Cadiz

    21. January 2012 um 14:51

    „Und wir haben Angst. Ich auf jeden Fall. Die Angst ist immer da. Sie würgt mich schon am Morgen. Und wer Angst hat, der wird ausgelacht. Jeder Tag tut mir weh und macht mir Angst. Große Angst. Was für einen Sinn hat ein Leben, das immer wehtut?“ (Seite 7) Inhalt: Niko wird seit einiger Zeit von drei Jungen seiner Schule aufs Übelste tyrannisiert. Sie denken sich immer schlimmere Dinge aus, um Niko klein zu bekommen. Telefonterror ist noch das harmloseste, was nicht nur Niko, sondern auch seine Familie belastet. Doch Niko schweigt und steigert sich immer weiter in seinen Hass hinein, bis er sich schließlich eine Waffe besorgt und auf Rache sinnt… Zum Buch: „Ich schieße … doch!“ ist ein Buch, das sich rasch lesen lässt, dem Leser eine kurze Weile die Gefühle des „Opfers“ nahebringt, das mit einer solchen Last leben muss, wie es Protagonist Niko es tut. Die Geschichte ist voraussehbar und birgt keine Überraschungsmomente, so oder so ähnliche Geschichten habe ich schon mehrfach gelesen. Trotzdem fand ich das Buch recht interessant. Der Zerfall von Nikos Selbstbewusstsein, seine sich steigernde Wut auf die Täter und der Ausbruch seines Hasses wurden gut dargestellt, wobei mir die Szenen teilweise zu knapp vorkamen. Da hätte man noch mehr herausholen können. Auch die Sprache fand ich nicht immer besonders angenehm zum Lesen. Die Sätze waren kurz, manchmal etwas holprig, sehr jugendlich (, was ich nicht als negativ empfand), aber nicht besonders bemerkenswert. Das Buch wird zum einen in Tagebucheinträgen von Niko erzählt, zum anderen in Szenen aus dem Gericht nach der „Tat“. Alles in allem ein Buch, welches sich wohl gut für den Schulunterricht eignet, vor allem zur Verdeutlichung der stärker werdenden Gefühle eines Opfers, die sich bis zum Amoklauf bündeln und zum Ausbruch führen können. Zum Thema Amoklauf selber gibt es meiner Meinung nach aber wesentlich bessere Bücher. Lesenswert? Jain.

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